Backup Troubleshooting: Unterschied zwischen den Versionen

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(DISK-E-04144 Fehler beim Öffnen von Datei [...] $Exported$BCD für Eingabe)
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Ein erneutes Anmelden kann diesen Prozess beschleunigen und somit diese Fehlermeldung beheben. <br>
 
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== Windows Agent ==
 
== Windows Agent ==

Version vom 14. Juli 2020, 16:17 Uhr

Inhaltsverzeichnis

VSS-Troubleshooting Guide

Fehlerbild:
Das Backup wird abgebrochen oder wird mit Fehlern abgeschlossen. In den Logs werden VSS-Fehler/Errors angezeigt (zB.: VSS -E-05408, VSS -E-05591).
VSS-Fehler können in vielen unterschiedlichen Formen auftreten.

Mögliche Ursachen:
Die VSS-Provider werden von einem anderem Prozess genutzt (weitere Backup-Software, weitere Backup Jobs). Die VSS-Provider sind nicht vollständig vorhanden oder defekt. Der Agent benötigt funktionsfähige VSS-Provider. Wir setzen dabei zu 100% auf Microsoft VSS - unser Agent bringt keine eigenen VSS-Provider mit. Wenn es seitens Microsoft-VSS Probleme gibt, kann es zu Fehlern kommen.

Handlungsempfehlung:
1. Überprüfen Sie den Zeitplan. Es ist nicht möglich mehrere Backupjobs zur gleichen Zeit auf dem System zu starten, da die VSS Komponenten dann konkurrieren.
2. Starten Sie den Server einmal neu. Oftmals hilft ein Reboot um VSS-Probleme zu lösen.
3. Installieren Sie alle verfügbaren Windows-Updates.
4. Für VSS Snapshots ist zusätzlicher Speicher erforderlich. Überprüfen Sie, ob Sie ausreichend freien Speicher auf dem System zur Verfügung haben (mind. 25GB).
5. Deaktivieren Sie fremde Backupsoftware (Acronis, Backup Exec, etc.).
6. Die Größenbeschränkung des Shadowstorage sollte angepasst werden. Führen Sie folgenden Befehl pro Partition aus:
vssadmin resize shadowstorage /for=<drive letter:> /on=<drive letter:> /maxsize=10GB

Beispiel:
vssadmin resize shadowstorage /for=c: /on=c: /maxsize=10GB
vssadmin resize shadowstorage /for=d: /on=d: /maxsize=10GB
7. Löschen Sie alte VSS Snapshots mit dem Befehl:

vssadmin delete shadows /all

8. Führen Sie folgenden Befehle aus und senden uns die Ausgabe: vssadmin list writers und vssadmin list providers
Nach dem Setzen müssten Sie einmal beide TERRA CLOUD BACKUP Services neustarten.
9. Überprüfen Sie die Windows Event Log. Suchen Sie nach "vss" und "volsnap" Fehlern welche um Zeitpunkt des Backups auftreten.

Oft hilft es im Internet nach der Event-ID des Fehlers zu suchen um einen Hinweis für die eigentliche Fehlerursache zu bekommen.

9a. Sofern Sie einen filebasierten BMR-Job konfiguriert haben:

Installieren Sie das Image Plug-in und erstellen Sie einen imagebasierten BMR Job. Testen Sie, ob das Verhalten auch damit auftritt.

9b. Sofern Sie einen imagebasierten BMR-Job konfiguriert haben: Deinstallieren Sie das Image Plug-in und erstellen Sie einen filebasierten BMR Job.

Bitte ausschließlich „Bare Metal Restore“ in den Job inkludieren. Testen Sie, ob das Verhalten auch damit auftritt.

10. VSS Snapshot manuell erstellen:

Auf Windows Server Betriebssystemen lässt sich über die PowerShell ein VSS-Snapshot erstellen, wir empfehlen dies bei VSS Problemen einmal zu testen.
Mit folgendem Befehl können Sie einen Snapshot manuell erstellen:
vssadmin create shadow /for=C:
Als Beispiel haben wir einen Snapshot für C: erstellt, sollte dies nicht möglich sein, liegen grundsätzliche VSS-Probleme auf dem System vor, die nicht durch den TERRA Cloud Backup Agenten verursacht werden.


System VSS Provider erzwingen

Mithilfe des folgendem Reg-Key können Sie den System VSS Provider erzwungen werden:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent\UseSystemVSSProvider = 1 (DWORD)

Bitte starten Sie nach dieser Konfiguration folgende beide TERRA Cloud Backup Dienste neu:

  • TERRA Cloud Backup BUAgent
  • TERRA Cloud Backup-Agent

Exklusion des Hyper-V VSS Writers

Fehlerbild:
Backup Jobs mit der Option "BMR" schlagen auf Grund von Microsoft VSS-Fehlermeldungen auf einem Hyper-V Host fehl.
Problem:
Es wird ausschließlich die Systempartition bei einem physischen Windows Server ("Host") mit aktivierter Hyper-V-Rolle gesichert.
Die Virtuellen Maschinen (auf anderer Partition liegend) werden mithilfe des Agenten explizit gesichert.
Der Backup Agent auf dem HOST versetzt während der Sicherung von Laufwerk C: auch die VMs in den Zustand "Sicherung wird durchgeführt", d.h. aktiviert eine VSS-Funktionalität.

Ursache:
Der Backup Agent triggert lediglich den Microsoft VSS Provider an, um das System selbst (nicht "nur" das was inkludiert wurde) in einen konsistenten Zustand zu versetzen.
Zum Zeitpunkt der Erstellung des Snapshots "weiß" das Betriebssystem nicht, dass eigentlich nur C betroffen ist.
Erst der Agent liest, komprimiert, verschlüsselt und überträgt aus dem VSS-Snapshot nur die im Job inkludierten Daten.
Nach aktuellem Kenntnisstand ist der Hyper-V VSS Writer für das geschilderte Verhalten verantwortlich.

Lösung:
Eine BMR Sicherung des Hyper-V Host ist nicht empfohlen, einen eigenen Beitrag dazu finden Sie unter: Hyper-V Server Host BMR Sicherung Sofern Sie dennoch die C-Partition sichern möchten, könnten wir Sie den Hyper-V VSS Writer von der Sicherung zu exkludieren:

Anleitung Exklusion des Hyper-V VSS Writers:

1.) Stoppen Sie die TERRA Cloud Backup Agentendienste mittels Powershell:

Get-Service -DisplayName "TERRA Cloud Backup*" | Stop-Service

2.) Im Installationsverzeichnis finden Sie die Job-Konfigurationsdateien (<Jobname>.vvc)

Beispiel:

  • "BMR.vvc".


Erstellen Sie eine Kopie von der Jobdatei, z.B. mit dem Namen "BMR.vvc.backup."

Bearbeiten Sie die Jobdatei "BMR.vvc" und fügen folgenden Teil ans Ende hinzu:
VSSWriterBackup001 {
Name = Microsoft Hyper-V VSS Writer
InstName =
ID = 66841cd4-6ded-4f4b-8f17-fd23f8ddc3de
Include = ".\*"
Options = 4
}
Sofern es sich um einen Cluster handelt, gibt es im System sicher noch einen Writer für die Cluster Shared Volumes (können Sie über vssadmin list writers herausfinden).
Sofern dies der Fall ist, sollte auch dieser Writer exkludiert werden:

VSSWriterBackup002 {
Name = Cluster Shared Volume VSS Writer
InstName =
ID = 1072ae1c-e5a7-4ea1-9e4a-6f7964656570
Include = ".\*"
Options = 4
}

3.) Starten Sie die TERRA Cloud Backup Agentendienste mittels Powershell:
Get-Service -DisplayName "TERRA Cloud Backup*" | Start-Service

4.) Führen Sie eine Sicherung aus

5.) Sofern die Sicherung nicht erfolgreich durchgeführt werden konnte, oder das Problem noch immer auftritt, bitte die zuvor gesicherte Job-Konfigurationsdatei wieder einspielen.

VSS -E-05600 - System Writer fehlt - BMR nicht verfügbar

Fehlerbild:

Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung:

VSS -E-05600 Komponenten von System Writer – kein vorgeschriebener Writer vorhanden (Writer-ID E8132975-6F93-4464-A53E-1050253AE220)

Zusätzlich in Ihrem Backup Job in der Sicherungsauswahl, dass BMR nicht verfügbar ist:

BMR ist nicht verfügbar.png

Der Microsoft VSS System Writer wird ebenfalls in der Auflistung der Writer nicht angezeigt.
Sie können sich die VSS Writer entweder in der PowerShell oder in der CMD mit folgendem Befehle anzeigen lassen:

vssadmin list writers

Ursache:
Die Ursachen für einen fehlenden Systemwriter können sehr unterschiedlichen sein, somit muss jeder Fall individuell betrachtet werden.
Bitte beachten Sie, dass ein funktionsfähiger Microsoft VSS Dienst Grundlage für alle anwendungskonsistenten Backups via TERRA CLOUD Backup ist.
Es handelt sich bei diesem Fehlerbild grundsätzlich um ein Problem mit dem Betriebsystem selbst und nicht mit dem Backup Agenten.

Handlungsempfehlungen:

  • Bitte führen Sie einen Neustart des Systems durch und prüfen Sie erneut die VSS Writer
  • Sollte der Writer immer noch nicht vorhanden sein, prüfen Sie bitte die Windows System Eventlogs auf Microsoft Fehlercodes
  • Versuchen Sie das System per Windows Server Backup zu sichern
  • Recherche mit einem Windows Fehlercode

Empfohlener Microsoft Beitrag zu diesem Fehlerbild:

Missing System Writer Case Explained

Microsoft Fehlercode 0x80070018 in Verbindung mit einem fehlenden System Writer

Fehlerbild:
Sie finden in den Windows Application Logs den Fehlercode 0x80070018 VSS Error XML document is too long.

Handlungsempfehlung:
Bitte prüfen Sie folgenden Artikel von Microsoft zu diesem Fehlerbild:

VSS Error XML document is too long



Hinweis: Der System Writer ist ein Bestandteil des Betriebssystems, daher können wir Ihnen lediglich Empfehlungen aussprechen. Bitte kontaktieren Sie den Microsoft Support um das Problem zu beheben.

Backup, Share wird automatisch im BMR inkludiert

Fehlerbild:
In der Jobkonfiguration erscheint eine Netzwerkfreigabe unterhalb der Option "BMR", zusätzlich schlagen BMR Sicherungen fehl mit VSS-Fehlern.

BMR-Option

Handlungsempfehlung:
Über einen Registry Key kann z.B. ein Netzwerkpfad aus dem VSS-Snapshot ausgeschlossen werden
1. Windows + R zum Öffnen des Tasks “Ausführen” und tragen sie „regedit“ ein.
2. Zum Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent navigieren.
3. Fügen Sie die Zeichenreihenfolge namens WriterSelectionToIgnore hinzu.
4. Starten Sie die Erweiterung mit ^
5. Fügen Sie ein \\ für jedes \ in dem befindlichen Pfad.
6. Am Ende das * - Symbol nicht vergessen.

z.B.: ^\\\\Name\\Folder1\\*.*

regedit Eintrag

Sollte nach dieser Konfiguration keine Abhilfe geschaffen haben, kann es sein, dass ein Service auf einem Netzwerkpfad hinterlegt ist. Bitte prüfen Sie dazu das betreffende System mit der PowerShell Abfrage:
Get-WmiObject win32_service | select Name, PathName Dieser Befehl prüft den Speicherpfad der hinterlegten Services, diese dürfen nur auf lokal angebundenen Volumes liegen.

Bitte prüfen Sie in diesem Fall auch die Details der Microsoft VSS Writer auf Netzwerkfreigaben. Eine Anleitung wie Sie diese Details auslesen können finden Sie hier:
Details der Microsoft VSS Writer auslesen

DISK-E-04205 - Fehler beim Suchen nach Datei GLOBALROOT\Device\HarddiskVolumeShadowCopyXY\windows\\systemroot\system32\drivers\*

Fehlerbild:
DISK-E-04205 Fehler beim Suchen nach Datei GLOBALROOT\Device\HarddiskVolumeShadowCopyXY\windows\\systemroot\system32\drivers\%NAME%
DISK-E-04101 Betriebssystemmeldung: Die Syntax für den Dateinamen, Verzeichnisnamen oder die Datenträgerbezeichnung ist falsch.

Ursache:
Der Eintrag bzw. die Referenz in der Registry weißt auf einen nicht vorhandenen oder falschen Pfad hin.

Lösungsansatz:
Eine Anpassung des Pfades in der Registry ist notwendig, Sie finden den jeweiligen Verweis unter:
Computer\HKEY_Local_Machine\System\CurrentControlSet\Services\%DATEINAMEAUSDERFEHLERMELDUNG%

Wir empfehlen Ihnen vor einer Änderung in der Registry den entsprechenden Eintrag vorher zu exportieren.

Oftmals reicht eine Anpassung auf den folgenden Eintrag aus, ggf. müssen Sie den vorhandenen Pfad Überprüfen und den Eintrag spezifisch anpassen:

%systemroot%\system32\DRIVERS\%DATEINAMEAUSDERFEHLERMELDUNG%.sys

Nachdem der Eintrag angepasst wurde muss das System neugestartet werden, um die Änderung zu übernehmen.

Datei kann nicht auf Hardlinks geprüft werden (Windows\System32\LogFiles\Sum\无ǽ)

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile folgende Warnmeldung: "Datei kann nicht auf Hardlinks geprüft werden: \\?\GLOBALROOT\Device\HarddiskVolumeShadowCopy14\Windows\System32\LogFiles\Sum\无ǽ (OS error (0x2): Das System kann die angegebene Datei nicht finden)"
Ursache:
Das Betriebsystem kann die aufgelistete Datei, auf Grund der Sonderzeichen, nicht auf Hardlinks prüfen.
Lösung:
Es handelt sich hierbei um Standarddateien einer Microsoft-Installation, die für die Funktion des Servers nicht relevant sind.
Somit können Sie den Ordner \Sum (Windows\System32\LogFiles\Sum\) ohne Probleme löschen.
Danach wird der Fehler nicht mehr im Logfile auftreten und die Sicherung somit wieder erfolgreich durchlaufen.

FAILED_AT_FREEZE - VSS_E_WRITERERROR_TIMEOUT)> 0x800423f2

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung:

FAILED_AT_FREEZE(0x800423f2 -VSS_E_WRITERERROR_TIMEOUT)

Ursache:
Ein VSS-Writer läuft in einen Timeout bei dem Versuch seine Applikation in einen konsistenten Zustand zu bringen. Eine Ursache dafür können Performance Probleme des Systems sein.

Handlungsempfehlung: Bitte führen Sie die üblichen Schritte für die Lösung von VSS Fehlern durch. Sollte das Fehlerbild in anschließenden Backups bestehen beleiben empfehlen wir den Timeout für den VSS-Snapshot zu erhöhen. Folgender Artikel erklärt die Erhöhung des Timeouts: https://blogs.technet.microsoft.com/asiasupp/2011/08/01/windows-server-backup-failed-to-backup-with-error-0x81000101/

VSS -E-05408 VSS_E_UNEXPECTED_PROVIDER_ERROR

Fehlerbild:
Sie erhalten folgende Fehlermeldung direkt nach dem Start des Backups im Logfile:

VSS -E-05408 Fehler beim Hinzufügen von Volume zu Snapshotsatz: Volume <\\?\XY}\> <\\?\Volume{XY}\> (BS-Fehler: 0x8004230f VSS_E_UNEXPECTED_PROVIDER_ERROR)

Ursache:
Der TERRA CLOUD Backup Agent versucht einen falschen VSS-Provider zu verwenden.

Lösung:
Bitte prüfen Sie über folgenden Befehl per CMD oder PowerShell welche VSS-Provider auf dem System hinterlegt sind.

vssadmin list providers

Aufgelistete VSS Provider

Der TERRA CLOUD Backup Agent muss den Shadow Copy Provider 1.0 verwenden.

Sofern auf dem System andere VSS Provider vorhanden sind, kann der folgende REG Key Abhilfe schaffen:
Dieser Eintrag sorgt dafür, dass bei der Erstellung des Snapshots für den TERRA CLOUD Backup Agenten der Shadow Copy Provider 1.0 verwendet wird.
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent\UseSystemVSSProvider = 1 (DWORD-Wert 32-Bit)

VSS -E-05616 - 0x8004231f VSS_E_UNKNOWN

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung:

VSS -E-05616 Snapshot konnte nicht erstellt werden (BS-Fehler: 0x8004231f VSS_E_UNKNOWN (OS error (0x8004231F): unknown error code 0x8004231F))

Ursache:
Dieser Microsoft Fehlercode kann verursacht werden durch zu wenig freiem Speicher auf einem gesicherten Volume oder einem zu geringen Schattenkopiespeicher.

Handlungsempfehlung:
Bitte überprüfen Sie per vssadmin list shadowstorage wie viel Schattenkopiespeicher dem Volume zugeordnet ist und bereinigen oder erweitern Sie das Volume bis der freie Speicherplatz den für den Schattenkopiespeichert übersteigt.

Testen Sie ob Sie eine Schattenkopie erstellen können, in dem Sie per Rechtsklick auf das Laufwerk im Explorer "Schattenkopien konfigurieren..." klicken und für das Volume eine Schattenkopie mit "Jetzt erstellen" erzeugen. Eine funktionfähige BMR Sicherung über das TERRA CLOUD Backup kann nur erstellt werden, wenn alle Volumes erfolgreich eine Schattenkopie erstellen können.

Empfohlene Microsoft Beiträge zu VSS

Eine umfangreiche Dokumentation zum Volume Shadow Copy Service finden Sie unter:

Microsoft VSS Dokumentation

Details der Microsoft VSS Writer auslesen

Jeder VSS Writer ist für einen eigenen Bereich zuständing z.B. den Systemstatus oder die Registry, mit Hilfe der folgenden Anleitung können Sie auslesen für welche Verzeichnisse und Ordner die jeweiligen Writer zuständig sind. Diese Auswertung kann bei der Analyse eines VSS-Problems sehr hilfreich sein, um z.B. eine .exe Datei auf einer Netzwerkfreigabe ausfindig zu machen. Bitte beachten Sie, dass "Diskshadow" nur auf Server Betriebsystemen zur Verfügung steht.

Anleitung:

  1. Bitte öffnen Sie die CMD mit administrativer Berechtigung
  2. Erstellen Sie das Verzeichnis "C:\temp"
  3. Führen Sie folgenden Befehl aus "DISKSHADOW /l c:\temp\diskshadow.txt"
  4. Führen Sie folgenden Befehl aus "LIST WRITERS DETAILED"
  5. Sie finden die Ausgabe im erstellen "Temp" Verzeichnis


AFC Logs

AFC steht für Agent Forensic Collector, dieses Tool sammelt neben den Backup und Restore Logfiles auch weitere wichtige Informationen von einem System auf dem ein Windows Agent installiert ist.
Diese umfangreichen Logfiles sind für die Diagnose von vielen Fehlerbildern unerlässlich.

AFC Logs Windows Agent

Download:
Sie können die aktuellste Version des AFC Tools hier herunterladen:
https://backup.terracloud.de/download/afc.exe

Inhalt und Vorgehensweise:

  1. Führen Sie die afc.exe auf dem System aus, auf dem der Agent installiert ist
  2. Bitte wählen Sie über "Select Job" den gewünschten Backup Job aus
  3. Selektieren Sie zusätzlich "Partition Info", "VShadows" und "Installed Applications", wie im Screenshot abgebildet
  4. Laden Sie das Zip Archiv über den unten stehenden Link im TERRA Drive hoch, ein Kennwort muss nicht vergeben werden:
  5. AFC Logfile Upload
  6. Bitte geben Sie eine kurze Uploadbestätigung an den TERRA CLOUD Support


AFC1.png

Hinweis:

  1. Die Option VShadows ist nur auf Server Betriebsystemen verfügbar

AFC Logs Hyper-V Agent

Bitte führen Sie die afc.exe auf dem System aus, auf dem die Management Komponente installiert ist (MGMT Agent).
Hinterlegen Sie im Feld "Custom Forensics" den Pfad des Installationsverzeichnisses, wie in folgenden Screenshot:

AFC2.png

AFC Logs Linux Agent

Download:
Sie können die aktuellste Version des AFC Tools hier herunterladen:
https://backup.terracloud.de/download/AFCforLinux.tar

Bei den meisten Derivaten können Sie mit folgendem Befehl den Download durchführen:
wget https://backup.terracloud.de/download/AFCforLinux.tar

Logfiles sammeln:

  1. Bitte entpacken Sie das Skript mit folgendem Befehl: tar -xf AFCforLinux.tar
  2. Wechseln Sie per cd in das Verzeichnis in dem Sie das Skrip entpackt haben
  3. Prüfen Sie Ihre Berechtigungen, je nach Derivat mit su oder sudo-i
  4. Bitte ändern Sie die Zugriffsrechte für das Skrip afc_linux.sh mit dem Befehl chmod 777 afc_linux.sh ab
  5. Führen Sie danach das Skript aus per ./afc_linux.sh
  6. Folgende Sie den Anweisung im Skript und geben Sie Ihre Support Ticketnummer an, alternativ können Sie die Bestellnummer des Backup Paketes angegeben
  7. Optional können Sie noch Dateien hinzufügen (z.B. Screenshots)
  8. Die AFC Logs finden Sie im Verzeichnis /tmp/ mit dem Namen “AFC-< ticket_number >-<hostname>-<YYYY-MM-DD-HH-MM-SS>.tar[.gz]”
  9. AFC Logfile Upload
  10. Bitte geben Sie eine kurze Uploadbestätigung an den TERRA CLOUD Support

TERRA CLOUD Backup Portal

Benutzer können nur eigene Vault-Profile abrufen

Fehlerbild:
Sie erhalten bei dem Versuch ein System am Vault zu registrieren folgende Fehlermeldung:

Eigene Vaultprofile.png

Ursache:
Diese Fehlermeldung erscheint, da noch nicht alle Portalserver auf dieses Vault-Profil zugreifen können.
Die Weitergabe der Informationen an alle Portalkomponeten kann bis zu 5 Minuten dauern.
Lösung:
Ein erneutes Anmelden kann diesen Prozess beschleunigen und somit diese Fehlermeldung beheben.

=== Agent Upgrade Center: "Sie müssen diesen Computer neustarten, damit die Änderung an der Agent-Softwarekonfiguration wirksam werden."

Fehlerbild:
Sie erhalten nach dem Start des Upgradeprozesses folgende Meldung im Backup Portal:

Agent Upgrade Center.png

Windows Agent

Windows Agent Allgemein

Keine Verbindung zwischen Agent und Vault

Fehler:
Beim Hinzufügen eines Vaults zu einem Computer erscheint die Fehlermeldung, dass der Agent keine Verbindung zum Vault aufbauen kann.

Ursachen:

  • Die eingegebenen Daten sind nicht korrekt.
  • Die Kommunikation wird aufgrund von geblockten Ports nicht ermöglicht.

Die folgenden Ports müssen von innen nach außen freigegeben werden, damit die Kommunikation vom Agent zum Vault funktioniert:

  • 2546 TCP
  • 2547 TCP (nur für die Replikation des Satelliten zum Basevault)

Überprüfung:
Bitte führen Sie folgende Tests von dem System aus auf dem der Agent installiert ist:

  • ping backup.terracloud.de
  • ping vault-wmh1-p002.terracloud.de
  • telnet vault-wmh1-p002.terracloud.de 2546

Alternativ über die PowerShell:

  • test-netconnection vault-wmh1-p002.terracloud.de -port 2546

(Bitte verwenden Sie an dieser Stelle die korrekte Vault-Adresse, siehe Email mit Zugangsdaten)

Lösung:
Bitte prüfen Sie die Zugangsdaten, kopieren Sie diese 1:1 aus der Email „Ihr terra CLOUD Backup Account“.
Sollten die Verbindungsversuche fehlschlagen geben Sie bitte die entsprechenden Ports frei.

Ungültiges Dateiformat oder Deltazuordnungsdatei ist beschädigt

Fehlerbild:
07.jun. 22:15:38 DELT-E-04355 Ungültiges Dateiformat C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\JOBNAME\0000xxxx.DTA
07.jun. 22:15:38 BKUP-E-08196 Ihre Deltazuordnungsdatei ist beschädigt. Löschen Sie die Datei, oder benennen Sie sie um, und synchronisieren Sie sie mit Ihrem Director. [VV]

Ursache:
Die Fehlermeldung besagt, dass die Delta Datei (0000000X.DTA) bzw. die Deltazuordnungsdatei (0000000X.DTX) beschädigt ist. Die Deltadatei enthält Prüfsummen der bereits gesicherten Blöcke, die Deltazuordnungsdatei ist eine Indexdatei für die Deltadatei. Diese Datei wird benötigt, damit der Agent weiß welche Blöcke bereits gesichert wurden und welche neu dazu gekommen sind, bzw. sich geändert haben.

Lösung:
Bitte führen Sie einen Backup Reset durch, eine Anleitung dazu finden Sie in folgedem Eintrag zu einem sehr ähnlichen Fehlerbild: Backup_Troubleshooting#Delta_Datei_besch.C3.A4digt_0000000X.DTA_Datei_ist_besch.C3.A4digt:_hash_mismatch

Für Server0.Password ist ein Wert erforderlich

Fehlerbild:
Ein Backup schlägt direkt nach dem Start mit folgender Meldung in den Logfiles fehl:

PARS-E 05152 Für Server0.Password ist ein Wert erforderlich

Ursache:
In einer Konfigurationsdatei (global.vvc) fehlt der Hash-Wert für das Vaultkennwort.
Ohne diesen Eintrag kann sich der Agent am Vaultsystem nicht authentifizieren.

Lösung:
Bitte hinterlegen Sie das Vaultkennwort im Backup Portal erneut, dazu gehen Sie bitte unter „Vault-Einstellungen“ und bearbeiten Sie die bestehende Konfiguration:
Siehe auch 2.1.1

DELT-E-05782 - Delta Datei beschädigt 0000000X.DTA Datei ist beschädigt: hash mismatch

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile eines Backup Jobs folgende Fehlermeldung:
DELT-E-05782 C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\Jobname\0000000X.DTA Datei ist beschädigt: hash mismatch

Die Fehlermeldung besagt, dass die Delta Datei (0000000X.DTA) beschädigt ist, diese Datei enthält Prüfsummen der gesicherten Blöcke des letzten Backups.
Diese Datei wird benötigt, damit der Agent weiß welche Blöcke bereits gesichert wurden und welche neu dazu gekommen sind, bzw. sich geändert haben.

Lösung:
Bitte führen Sie auf dem Agenten System folgendes PowerShell Skript aus:
Backup Reset Skript
Dieses Skript löscht unter anderem die beschädigte Deltadatei und führt eine Synchronisation durch, hierbei wird die Delta Datei neu erstellt.
Eine Synchronisation kann je nach Systemgröße einige Zeit in Anspruch nehmen.
Nach der Durchführung muss das Verschlüsslungskennwort erneut eingetragen werden.

Unzulässige Funktion

Fehlerbild:
Das betroffene System wird im Backup Portal als „Offline“ angezeigt, obwohl es im Einsatz ist.
Der Dienst „TERRA Cloud Backup BUAgent“ wird nicht ausgeführt:

Auflistung der Terra Backup Dienste

Bei einem Versuch den Dienst zu starten erhalten Sie folgende Fehlermeldung:

Unzulässig Funktion

Ursache:
Der Dienst „TERRA Cloud Backup BUAgent“ greift auf eine Konfigurationsdatei (global.vvc) im Installationsverzeichnis des Agenten zu, in dieser Datei sind unter anderem Einstellungen für den Agenten hinterlegt,
die Sie im Portal konfiguriert haben (z.B. eine Bandbreitenlimitierung).
Bei diesem Fehlerbild ist diese Konfigurationsdatei leer, unvollständig oder beschädigt.
Ohne eine einwandfreie global.vvc Datei kann der Agent nicht sichern.

Handlungsempfehlungen:
Zur Fehlerbeseitigung kann zunächst die global.vvc Datei im Installationsverzeichnis geöffnet werden z.B. mit dem Editor. In diesem Fall ist die Datei leer.

leere Global.vvc Datei

Diese leere global.vvc kann entfernt werden.
Nach dem löschen der Datei können Sie eine Reparaturinstallation des Agenten durchführen, dazu müssen Sie das Setup des Agenten aufrufen und folgende Option wählen:

Reparaturinstallation

Nach erfolgreicher Reparaturinstallation wird die global.vvc Datei wird mit Inhalt befüllt sein.
Bitte hinterlegen Sie jetzt noch im Backup Portal das Vaultkennwort neu, eine Anleitung dazu finden Sie unter dem Punkt "Für Server0.Password ist ein Wert erforderlich“
Sollte sich das Fehlerbild mit diesen Schritten nicht lösen lassen kann eine vollständige Deinstallation gefolgt von einer Installation des Agenten helfen, bei dieser werden die Konfigurationsdateien (unter anderem auch die global.vvc) von dem Vaultsystem heruntergeladen und im Agentenverzeichnis hinterlegt.

Hyper-V Server Host BMR-Sicherung

Physische Hyper-V Hosts zu sichern, auf denen VMs aktiv laufen, gibt erfahrungsgemäß Probleme mit Microsoft VSS. Microsoft VSS versucht das KOMPLETTE System (inkl. der CSVs) in einen konsistenten Zustand zu versetzen.
Um dies zu ermöglichen, müssten also auch alle Virtuellen Maschinen pausiert werden. Da über die agentenbasierte Sicherung kein VSS-Snapshot über die Integration Services angetriggert wird, gibt es hierbei Probleme.

Es stellt sich generell die Frage, warum Hypervisor-Server überhaupt gesichert werden sollten.
Anbei beispielhafte Artikel aus dem Web:


Einzelne Dateien und Ordner können problemlos gesichert werden - lediglich bei BMR gibt es Probleme.

Aus dem Grund ist es auch nicht unterstützt Siehe Funktionsübersicht
Bei der hostbasierten Sicherung ab Version 8.60 können NUR die VMs gesichert werden, nicht der Host selbst (auch keine Dateien und Ordner).

Wir empfehlen die agentenbasierte Sicherung (aus der VM heraus) um den vollen Funktionsumfang der Backuplösung auszuschöpfen.
Sofern ein Hyper-V Host komplett ausfällt, sollte dieser neuinstalliert werden und wieder in den Cluster aufgenommen werden.

Backup Jobs stauen sich in einer Warteschlange auf

Fehlerbild:
Sie sehen im Backup Portal für ein System mehrere Prozesse in der Warteschlange, der aktuelle Backup Job zeigt keinen Fortschritt mehr.

Handlungsempfehlung:
Bitte starten Sie die TERRA CLOUD Backup Dienste neu, damit die offenen Prozesse beendet werden.

Get-Service -DisplayName „TERRA*“ | Stop-Service
Get-Process | ? ProcessName -Match "VV|VVAgent" | Stop-Process -Force
Get-Service -DisplayName „TERRA*“ | Start-Service


SMTP Prober / Mailbenachrichtigung

Fehlerbild:
Der Backup Agent versendet keine Mails nach den definierten Kriterien.
Sie erhalten folgende oder ähnliche Meldungen im Logfile Ihres Backup Jobs:

Mailbenachrichtigung.png

Handlungsempfehlung:
Sie können über das Backup Portal die hinterlegten Einstellungen testen. Sollte der Test nicht erfolgreich sein können Sie folgende Schritte durchführen:

  1. Aktualisieren Sie den Agenten auf die aktuellste Version, da die Mailbenachrichtigungsfunktion in neueren Agentenversionen auf aktuelle Standards angepasst wurde.
  2. Prüfen Sie alternativ zum Port 25, den Port 587 oder 465.
  3. Bitte prüfen Sie einmal mittels SMTP Prober Tool ob die Mails generell von dem System aus versendet werden können

SMTP Prober
Sie können das Tool unter folgendem Link herunterladen: http://www.alexnolan.net/software/SMTPProber.htm
Sofern Sie mit dem Tool erfolgreich Mails von dem System versenden können ist sichergestellt, dass die Kommunikation mit dem Mailserver aufgebaut werden kann.

GetVolumeNameForVolumeMountPointW() fehlgeschlagen

Ursache:
Dies kann passieren, wenn Datenbankdateien (MDF oder LDF) entweder auf einem Mount-Punkt oder einem symbolischen Link und nicht an einem normalen physischen Ort vorhanden sind.
Beispiel:
Sie haben Ihren logischen Speicherort für die Datenbankdateien in C:\Program Files\Microsoft SQL Server\MSSQL13.MSSQLSERVER\MSSQL\DATA, aber Sie haben einen symbolischen Link zu den Daten erstellt, die auf einem anderen Laufwerk existieren:
Pfad muss angepasst werden

Lösung:
Der Speicherort für die MDF- und LDF-Dateien muss aktualisiert werden.
Eine Möglichkeit, dies zu tun, besteht darin, die Datenbank zu lösen und dann wieder anzuhängen.
Wenn die Datenbank angehängt ist, stellen Sie sicher, dass Sie die MDF-Datei am aktuellen Speicherort auswählen (D:\Data\MSSQL\DATA im obigen Beispiel).
Sobald die logische Referenz auf den richtigen Pfad aktualisiert wurde, ist die Sicherung erfolgreich.

Windows Agent Installation

Das Installationspaket wird von diesem Prozessortyp nicht unterstützt

Fehlerbild:
Bei der Installation des Agenten erhalten Sie folgendes Fehlerbild:

Prozessortyp.png

Ursache:
Das ausgeführte Setup ist nicht kompatibel mit eingesetzten Prozessortyp(64 Bit oder 32 Bit).

Lösung:
Bitte verwenden Sie das entsprechend passenden Setup für den eingesetzten Prozessortyp.

Ausstehender Neustart/Pending Reboot

Fehler:
Bei der Installation des Agents erhält man die Fehlermeldung das ein Neustart des Systems aussteht. (Pending reboot)

Ursachen:
Der Agent (Version > 8.71) prüft bei der Installation einen Registry-Schlüssel. Windows sollte normalerweise bei jedem Neustart diesen Schlüssel leeren. Sporadisch wird dieser nicht geleert, sodass der Agent "denkt" dass noch ein Neustart ausstehen würde. Bitte beachten Sie, dass bei manuellen Änderungen der Registry zuvor eine Sicherung der Registry durchgeführt werden sollte!

Lösung:
Bitte vewenden Sie für die Agenteninstallation das aktuellste Agent Setup, da dieses Fehlerbild ab der Version 8.71 behoben wurde.

Für Windows Agenten > 8.71

  1. Öffnen Sie den folgenden Registry Key und sichern Sie den Inhalt in z.B. einem Text Dokument oder exportieren Sie diesen Registry Key.
  2. Speichern Sie den geleerten Key mit "OK"
  3. Starten Sie das Agenten Setup, die Installation sollte jetzt möglich sein
  4. Fügen Sie den gesicherten Inhalt des Keys wieder in diesen ein, oder importieren Sie den eben exportierten Schlüssel wieder
       KEY: 
HKLM\SYSTEM\\CurrentControlSet\\Control\\SessionManager VALUE: "PendingFileRenameOperations"


Backup Host Agent Fehler 0x800706d9

Fehlerbild:
Bei der Registrierung des Systems erhalten Sie folgende Fehlermeldung im Backup Portal

Backup Agent Fehler x800706d9


Lösung:

Bitte überprüfen Sie ob es sich um einen Cluster-Knoten mit installierter Failover Cluster Rolle handelt es sich dabei nicht um ein Cluster System handelt.

  • Falls das System kein Bestandteil eines Clusters ist, deinstallieren Sie bitte die Failover Cluster Rolle

Der Agent überprüft:

  • Wenn keine Failover Cluster Rolle installiert ist => Verbinden Sie sich mit Hyper-V
  • Wenn Failover Cluster Rolle installiert ist => Verbinden Sie sich mit der Clusterinstanz


Keine Verbindung zwischen Agent und Portal

Fehler:
Beim Installieren des Agents auf einem Zielsystem, kann der Agent sich nicht gegenüber dem Portal authentifizieren.

Ursachen:

  • Die eingegebenen Daten sind nicht korrekt.
  • Die Kommunikation wird aufgrund von geblockten Ports nicht ermöglicht.
  • Die Ports 8086 und 8087 TCP müssen von innen nach außen freigegeben werden.

Überprüfung:
Bitte führen Sie folgende Tests von dem System aus auf dem der Agent installiert ist:

  • telnet backup.terracloud.de 8086
  • telnet amp01.terracloud.de 8087
  • telnet amp02.terracloud.de 8087

Alternativ können Sie folgende Befehle in der PowerShell ausführen:
1 .. 13 | ForEach-Object { Write-Host "amp$(($_).ToString("00")).terracloud.de" : $(Test-NetConnection "amp$(($_).ToString("00")).terracloud.de" -Port 8087).TcpTestSucceeded }
Test-NetConnection backup.terracloud.de -Port 8086

Lösung:
Bitte prüfen Sie die Zugangsdaten, diese wurden von Ihnen innerhalb des Backup Portals selbst definiert.
Sollten die Verbindungsversuche fehlschlagen geben Sie bitte die entsprechenden Ports frei.

Windows Agent Deinstallation

Fehler 1722 bei der Deinstallation des Backup Agents

Fehlerbild:
Sie erhalten bei der Deinstallation des Backup Agenten folgende Fehlermeldung:

Fehler 1722.png

Ursache:
Das Fehlerbild entsteht, wenn in der global.vvc Datei Informationen zur Agenteninstallation (Plug-ins) fehlen. Jedes Plug-in fügt einen Eintrag in dieser Konfigurationsdatei hinzu (z.B. Image Plug-in).
Der Fehler entsteht, wenn bei der Deinstallation die Einträge in dieser Datei nicht mit dem auf dem System hinterlegten Plug-ins übereinstimmen.

Lösung:

  1. Bitte benennen Sie die "global.vvc" innerhalb des Installationsverzeichnisses um in "global.old“.
  2. Deinstallieren Sie danach den Agenten


Windows Agent filebasiertes Backup

Analysepunkt in folgendem Pfad wird nicht traversiert

Die Fehlermeldung besagt, dass Sie einen Pfad versuchen zu sichern der eine Art Verlinkung darstellt.
Der eigentliche Datenbestand wird sich vermutlich auf einer anderen Partition befinden.
Dieses Verzeichnis wurde offenbar nicht in die Sicherung inkludiert, der Agent sichert dies also nicht mit.

Verknüpfte Hardlinks waren nicht ausgewählt und wurden nicht gesichert

Fehlerbild:
Der Backup Job wird mit Warnungen „Verknüpfte Hardlinks waren nicht ausgewählt und wurden nicht gesichert“ abgeschlossen. Diese Warnung sieht im Logfile wie folgt aus:

Hardlinks.png

Fehlerursache:
Hardlinks sind Dateien oder Verzeichnisse, die einen bestehenden Eintrag in der Master File Table referenzieren und über die identischen Eigenschaften und Inhalte, wie die Original-Datei verfügen. Original-Datei und Hardlink unterscheiden sich nur im Pfad. Der Konfigurierte Sicherungssatz beinhaltet nicht alle Hardlinks, die für die Original-Datei existieren und können daher nicht gesichert werden.

Lösungsmöglichkeiten:

  1. Sobald die gesamte NTFS Partition gesichert wird, können keine verknüpften Hardlinks mehr bemängelt werden.
  2. Der Sicherungssatz kann um alle bestehenden Hardlinks erweitert werden, die benötigen Pfade können über den untenstehenden Befehl über die PowerShell oder die CMD ausgelesen werden.
 Syntax : fsutil hardlink list <Dateiname>
 Beispiel : fsutil hardlink list c:\liste.txt

OneDrive Verzeichnis kann nicht gesichert werden

Fehlerbild:
Ein filebasierter Backup Job meldet folgenden Fehler im Logfile:
DISK-E-04205 Fehler beim Suchen nach Datei C:\Users\%USER%\OneDrive\*.*
DISK-E-04101 Betriebssystemmeldung: Das Medium ist schreibgeschützt.

Lösung:
Eine Einstellung innerhalb von OneDrive sorgt dafür, dass der Agent nur Verknüpfungen zu Dateien sieht, da diese erst bei Bedarf heruntergeladen werden.
Diese 0KB Dateien sorgen für die Fehlermeldung, die Dateien müssten einmal heruntergeladen werden, damit keine Verknpüfungen mehr vorhanden sind.
Bitte entfernen Sie zusätzlich den Haken in der Checkbox "Dateien bei Bedarf", wie in diesem Screenshot:

One-Drive

Outlook-Offlinedatendatei (OST)

Bei *.ost-Dateien handelt es sich um Offline-Outlookdatendateien, welche automatisch von IMAP-Konten, Office 365-Konten, Exchange-Konten und Outlook.com-Konten erstellt werden.
Da diese nicht von einem Computer auf einen anderen verschoben werden können, entfällt die Notwendigkeit einer Sicherung. Standardmäßig werden *.ost Dateien automatisch aus der Sicherung ausgeschlossen und somit nicht mitgesichert.

Folgende Links befassen sich mit dem Backup von *.ost-Dateien und warum diese nicht mitgesichert werden sollten:
https://social.technet.microsoft.com/Forums/en-US/fc9bebff-9494-4b45-b43d-6b2f8e98add4/oops-windows-7-backup-omits-key-outlook-mail-files
https://support.office.com/en-us/article/find-and-transfer-outlook-data-files-from-one-computer-to-another-0996ece3-57c6-49bc-977b-0d1892e2aacc?ui=en-US&rs=en-US&ad=US#ID0EAACAAA=Office_2007_-_2010

Falls dennoch ein Backup der .ost Dateien gewünscht wird, gibt es folgende nicht empfohlene Möglichkeit, eine Exklusion zu umgehen:
Hierfür müssen Sie den “OutlookOST“ Registrierungsschlüssel unter folgendem Pfad entfernen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\BackupRestore\FilesNotToSnapshot

Hinweis:
Obwohl Sie den o.g. Eintrag entfernt haben, wird es dennoch dazu kommen, dass bestimme Dateien automatisch aus dem Backup-Job herausgefiltert werden. Beispielsweise werden Dateien, die unter dem Registrierungsschlüssel FilesNotToBackup angegeben wurden, weiterhin nicht gesichert.


DISK-E-08235 Betriebssystemfehler 225, Meldung: Der Vorgang konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden, da die Datei einen Virus oder möglicherweise unerwünschte Software enthält

Fehlerbild:
Sie erhalten folgende Fehlermeldung in einem filebasierten Backup Job Logfile:

DISK-E-08235 Betriebssystemfehler 225, Meldung: Der Vorgang konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden, da die Datei einen Virus oder möglicherweise unerwünschte Software enthält

Ursache:
Hierbei handelt es sich um eine Meldung des Betriebssystems an den Agent. Für die Überprüfung der Datei ist der Windows Defender verantwortlich.

Handlungsempfehlung:
Bitte prüfen Sie die bemängelte Datei, insofern es sich dabei um eine Falschmeldung Meldung vom Windows Defender handelt, können Sie diese über die Whitelist freigeben.
Optional können Sie mit einer weiteren Antivirus Lösung die Datei überpüfen.

DISK-E-08235 Betriebssystemfehler 1392, Meldung: Die Datei oder das Verzeichnis ist beschädigt und nicht lesbar

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung:

DISK-E-08235 Betriebssystemfehler 1392, Meldung: Die Datei oder das Verzeichnis ist beschädigt und nicht lesbar

Ursache:
Der Backup Agent gibt eine Fehlermeldung des Betriebsystems weiter, dass die bemängelte Datei beschädigt oder nicht lesbar ist.

Handlungsempfehlung:
Bitte prüfen Sie die entsprechende Datei, da diese Fehlermeldung nicht von der Backup Software verursacht wird.
Ein Systemscan via sfc/scannow kann das Fehlerbild ggf. beheben.
Auch eine Diagnose über CHKDSK kann in diesem Fall hilfreich sein.

Falsche nativ geschützte Datenmenge

Fehlerbild:
Die nativ geschützte Datenmenge wird im Backup Portal in den Jobdetails oder in einem Report falsch angezeigt.

Fehlerursachen:
Eine mögliche Ursache kann ein unlimitierter VSS-Shadowstorage sein. Wir empfehlen den Wert auf z.B. 10GB zu beschränken.
Bitte beachten Sie, dass der Shadowstorage auch für die System Reserved Partition limitiert sein muss.
Die Limitierung für die System Reserved Partition kann nur über die Eigenschaften in der GUI konfiguriert werden, da für diese kein Laufwerksbuchstabe vergeben ist.
Die Anpassung kann wie folgt über CMD oder PowerShell durchgeführt werden:
vssadmin resize shadowstorage /for=<drive letter:> /on=<drive letter:> /maxsize=10GB

Beispiel:
vssadmin resize shadowstorage /for=c: /on=c: /maxsize=10GB
vssadmin resize shadowstorage /for=d: /on=d: /maxsize=10GB
Nach der nächsten Sicherung sollte der Wert korrekt angezeigt werden.

Windows Server Deduplikation: Diese Windows Funktion kann durch die Deduplikation dafür sorgen, dass Ihnen die Systemgröße im Explorer kleiner angezeigt wird, als z.B. im Backup Report. Bitte schließen Sie den Ordner "Chunk Store" unterhalb des Verzeichnisses "System Volume Information" aus dem aus der Sicherung aus. Das nächste Backup sollte die Systemgröße wieder korrekt angezeigen.

Sicherheitsdatenverarbeitung aufgrund unzureichender Berechtigung deaktivieren

Fehlerbild:

Sie erhalten im Logfile folgende Warnmeldung:

DISK-W-08623 Sicherheitsdatenverarbeitung aufgrund unzureichender Berechtigung deaktivieren

Ursache:
Compress Advanced Attribute (Inhalt komprimieren, um Speicherplatz zu sparen) für mindestens ein Verzeichnis aktiviert.

Erweiterte Attribute.png

Lösung:
Um diese Verzeichnisse zu lokalisieren können Sie den Job einmal mit einem anderem Log-Level ausführen. Bitte bearbeiten Sie hierzu Ihren Job und wählen als „Optionen für Protokolldatei:" die Option „Directory" aus. Führen Sie im Anschluss das Backup erneut aus, nun sollten Sie unterhalb der unten aufgezeigten Zeile Hinweise auf die Verzeichnisse finden die diese verursachen. Diese Form der Protokollierung große Logfiles erzeugen daher sollte dieser Typ nur temporär genutzt werden. Lokalisieren Sie diese Ordner und entfernen Sie in den Eigenschaften->Erweitert den Punkt „Inhalt komprimieren, um Speicherplatz zu sparen". Anschließend sollten die beiden TERRA CLOUD Backup Dienste neugestartet werden.

DISK-E-04144 Fehler beim Öffnen von Datei [...] $Exported$BCD für Eingabe

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile folgende Warnmeldung:

DISK-E-04144 Fehler beim Öffnen von Datei \\?\GLOBALROOT\Device\HarddiskVolume2\EFI\Microsoft\Boot\$Exported$BCD für Eingabe
DISK-E-08235 Betriebssystemfehler 32, Meldung: Der Prozess kann nicht auf die Datei zugreifen, da sie von einem anderen Prozess verwendet wird
DISK-E-04144 Fehler beim Öffnen von Datei \\?\GLOBALROOT\Device\HarddiskVolume2\EFI\Microsoft\Boot\$Exported$BCD.LOG für Eingabe
DISK-E-08235 Betriebssystemfehler 32, Meldung: Der Prozess kann nicht auf die Datei zugreifen, da sie von einem anderen Prozess verwendet wird

Ursache:
Dieses Fehlerbild wird von verschiedener Antivirensoftware verursacht die auf Bitdefender basieren. Verantwortlich ist das Modul "Verhaltensscan" in der Version 6.6.18.265.

Handlungsempfehlung:
Ohne das Modul, kann das Backup wieder erfolgreich durchgeführt werden. Einige Partner von uns haben bereits ein Support Ticket bei Bitdefender zu diesem Fehlerbild eröffnet. Sollte dieses Fehlerbild in einem Update durch Bitdefender behoben werden, wird dies in diesem Artikel hinterlegt.

UTIL-E-04101 O/S message: Die Anforderung konnte wegen eines E/A-Gerätefehlers nicht ausgeführt werden

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile folgende Warnmeldung:
UTIL-E-04101 O/S message: Die Anforderung konnte wegen eines E/A-Ger tefehlers nicht ausgeführt werden

Ursache:
Der Backup Agent gibt diese Fehlermeldung des Betriebsystems im Logfile weiter. Sie finden diese Fehlermeldung auch in den System Eventlogs unter der ID 153 wieder. Es handelt sich dabei nicht um ein Problem mit der Backup Lösung.

Handlungsempfehlung:
Bitte prüfen Sie folgenden Microsoft Beitrag zu dieser ID.


Wie in dem Microsoft Beitrag beschrieben, handelt es sich um einen Timeout einer Anfrage an den Storage. Zum weiteren Troubleshooting empfehlen wir das CHDSK Tool, weitere Informationen dazu finden Sie unter: Microsoft Beitrag chdsk

Windows Agent UNC Backup

DISK-W-04449 - Fehler letzte Zugriffszeit konnte nicht zurückgesetzt werden

Fehlerbild:
Sie erhalten in einem UNC-Job im Logfile folgenden Fehler:
DISK-W-04449 Letzte Zugriffszeit für DATEIPFAD kann nicht zurückgesetzt werden

Ursache:
Der Agent prüft bei einem filebasierten Backup die letzte Zugriffszeit und merkt sich diese, danach wird die Datei gelesen und gesichert. Durch die Sicherung wird die letzte Zugriffszeit verändert und der Agent versucht diese auf die ursprüngliche Zugriffszeit zu ändern. Manche NAS Systeme erlauben das Zurücksetzen der Zugriffszeit nicht und somit entsteht das Fehlerbild.

Lösung:
1. Bearbeiten Sie die job.vvc im Installationsverzeichnis des Agenten
2. Fügen Sie diese Zeile zur Backup{ } section hinzu: Last_Access_Time_Fix = False

DISK-W-08623 Sicherheitsdatenverarbeitung aufgrund unzureichender Berechtigung deaktivieren

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile eines UNC_jobs folgende Warnmeldung:

DISK-W-08623 Sicherheitsdatenverarbeitung aufgrund unzureichender Berechtigung deaktivieren

Ursache:
Das NAS erlaubt die Sicherung der ACLs nicht.

Handlungsempfehlung:
Bitte gehen Sie auf das Agentensystem und öffnen die Jobkonfiguration:
C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\<JOBNAME>.vvc"
Hier finden Sie den Eintrag Ignore_Security. Dieser Schalter legt fest, ob auch die ACLs gesichert werden sollen oder nicht. Das NAS z.B. (QNAP) erlaubt die Sicherung der ACLs über diesen Weg nicht, bitte setzen Sie deshalb den Schalter auf TRUE
Anschließend sollten die beiden TERRA Cloud Backup Dienste neugestartet werden.
Sollte der Backup Job nach dieser Anpassung nicht mehr im Portal angezeigt werden, wurden vermutlich zusätzliche Schriftzeichen in der Konfigurationsdatei hinterlegt.
Bitte überprüfen Sie in diesem Fall die <JOBNAME>.vvc mit einem Editor, der alle Character anzeigen kann, z.B. Notepad++ (nicht druckbare Zeichen anzeigen)

Windows Agent Image Backup

VIMG-W-09841 - CBT (Changed Block Tracking) ist nicht verfügbar

Fehlermeldung:
Sie erhalten im Logfile folgende Warnmeldung:

VIMG-W-09841 CBT (Changed Block Tracking) ist nicht verfügbar.

Ursache:
Die Installation des CBT-Treibers (Changed Block Tracking) benötigt einen Neustart, dieser wurde zum Zeitpunkt des Backups noch nicht durchgeführt.

Hinweis:
Die Sicherung eines Systems über einen Image Backup Job ist auch ohne das Changed Block Tracking möglich, jedoch ist die Sicherungsdauer wesentlich länger.

Lösung:
Bitte führen Sie einen Systemneustart durch um den vollen Funktionsumfang des Image Plug-ins nutzen zu können.

VIMG-W-09829 - Der Treiber für die Protokollierung geänderter Blöcke kann die Änderungen für Volume <X>:<Volume{XY}> nicht protokollieren. (Zustand 0, Status 0)

Fehlermeldung:
Sie erhalten im Logfile folgende Warnmeldung:

VIMG-W-09829 Der Treiber für die Protokollierung geänderter Blöcke kann die Änderungen für Volume <X>:<Volume{XY}> nicht protokollieren. (Zustand 0, Status 0)

Ursache:
Die Installation des CBT-Treibers (Changed Block Tracking) benötigt einen Neustart, dieser wurde zum Zeitpunkt des Backups noch nicht durchgeführt.

Hinweis:
Die Sicherung eines Systems über einen Image Backup Job ist auch ohne das Change Block Tracking möglich, jedoch ist die Sicherungsdauer wesentlich länger.

Lösung:
Bitte führen Sie einen Systemneustart durch um den vollen Funktionsumfang des Image Plug-ins nutzen zu können.

PLGN-E-05905 Konnte <VolumeImagePlugin.dll> nicht laden

Fehlermeldung:
Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung. PLGN-E-05905 Konnte <VolumeImagePlugin.dll> nicht laden
DISK-E-04793 Laufwerk $VOLUMEIMAGE$:\ wird nicht als persistentes zugeordnetes Laufwerk erkannt (Laufwerk nicht gefunden).
DISK-E-04204 Fehler beim Zuweisen von Kanal zu $VOLUMEIMAGE$:\*.*

Ursache:
Die Backuplösung ist nicht in der Lage, das Image-Plugin zu verwenden. Oftmals aufgrund folgender Ursachen:

  • Das Image-Plugin wurde nach einer Neuinstallation / Erneuten Registrierung vergessen zu installieren.
  • Das Image-Plugin / der Agent ist beschädigt.


Lösung:
Durch ein erneutes Ausführen des Agentensetups, haben Sie die Möglichkeit, eine Änderungsinstallation durchzuführen. Hier können Sie das Image-Plugin nachinstallieren.
Bitte beachten Sie, dass ein Neustart nach der Installation des Image-Plugins erfolgen sollte.
Durch ein erneutes Ausführen des Agentensetups haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, eine Reparaturinstalltion des Agenten durchzuführen.

VIMG-E-0449 Volumeimage_plugin::VolumeImageBackupAdapter::getNextBackupObject fehlgeschlagen

Fehlermeldung:
01.ago. 07:18:47 VIMG-E-07966 Job kann nicht fortgesetzt werden.
01.ago. 07:18:59 VIMG-E-04495 volumeimage_plugin::VolumeImageBackupAdapter::getNextBackupObject fehlgeschlagen.
01.ago. 07:18:59 BSTR-E-04144 Fehler beim Öffnen von Datei C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\*
01.ago. 07:18:59 BKUP-E-04706 Job wird zum Fehlschlagen gezwungen. [VV]
01.ago. 07:18:59 BKUP-F-04110 Job konnte nicht abgeschlossen werden. [VV]

Ursache:
Der Microsoft VSS Dienst kann das System nicht in einen konsistenten Zustand versetzen. Es gibt viele mögliche Ursachen z.B.:

  1. Auf dem zu sichernden System ist der "Microsoft Hyper-V VSS Writer" hinterlegt, bitte beachten Sie, dass eine BMR Sicherung auf Hyper-V Hosts nicht unterstützt wird
  2. VSS Writer von Drittanbieter Software sind auf dem System hinterlegt
  3. Ein Pfad zu einer .exe Datei in der Registry verweist auf eine Netzwerkfreigabe, bitte beachten Sie, dass der VSS Dienst nicht auf Netzwerkfreigaben zugreifen kann


Handlungsempfelung:
Bitte prüfen Sie die hinterlegten VSS Writer über den Befehl "vssadmin list Writers" und vergleichen Sie diese mit einem System, auf dem eine imagebasierte BMR Sicherung möglich ist.

Zusätzlich empfehlen wir Ihnen die Details der VSS Writer auszulesen und auf eine hinterlegte Netzwerkfreigabe zu prüfen. In folgendem Artikel ist beschrieben, wie Sie die Details der Writer auslesen können:
Microsoft VSS Writer Details auslesen

Fehler beim Erfassen der Informationen zum Systembereitstellungspunkt

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile folgendes oder ähnliches Fehlerbild:

BKUP-E-08235 Betriebssystemfehler 2, Meldung: Das System kann die angegebene Datei nicht finden
BKUP-W-08732 Einhängepunkt-Informationen für System konnten nicht erfasst werden. [VV]
BKUP-E-09401 An error occurred while collecting system mount point information. [VV]
BKUP-E-08235 O/S error 2, message: Das System kann die angegebene Datei nicht finden
BKUP-W-08732 Failed to collect system mount point information [VV]

Handlungsempfehlung:
Bitte führen Sie folgenden Befehl auf dem betroffenen System aus:
Mountvol /r
(Entfernt Volume Mount-Point-Verzeichnisse und Registrierungseinstellungen für Volumes, die sich nicht mehr im System befinden und verhindert so, dass sie automatisch gemountet werden und ihre früheren Volume Mount-Punkte erhalten, wenn sie dem System wieder hinzugefügt werden.)

Ein Neustart des Systems kann ebenfalls hilfreich sein.

Windows Agent SQL Backup

SQL Express DB-Sicherung per SQL-Plugin schlägt fehl

Fehlerbild:
06.ago. 14:08:25 DISK-E-04144 Fehler beim Öffnen von Datei \\?\GLOBALROOT\Device\HarddiskVolumeShadowCopy217\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL10_50._SQLEXPRESS\MSSQL\DATA\SQLEXPRESS\%DB%.mdf für Eingabe
06.ago. 14:08:25 VSS -E-08102 Fehler beim Sichern von Datei (reason: stream backup error) C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL10_50._SQLEXPRESS\MSSQL\DATA\SQLEXPRESS\%DB%.mdf Komponente <writer SqlServerWriter (SQL Server 2008 R2:SQLWriter), component %SERVERNAME%\ SQLEXPRESS\ SQLEXPRESS> schlägt fehl.
06.ago. 14:08:25 CTLG-W-09909 Unvollständige Sicherungssatz-Metadaten. Informationen für "plugin-specific" konnten nicht abgerufen werden

Ursache:
SQL Express Instanzen können mit dem SQL Plug-in erst ab der Agentenversion 8.71 gesichert werden. Eine Übersicht der Unterstützten SQL Versionen finden Sie in den Release Notes.
https://drive.terracloud.de/dl/fiLpZboTGRPeqzW1cqwS6yin/Documentation_and_Release_Notes.zip

Lösung:
Bitte aktualisieren Sie die Agentenversion auf 8.71 oder höher.

SQ12-E-09295 Von der Datenbank XY wurde noch keine erfolgreiche vollständige Sicherung erstellt.

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile die Fehlermeldung, dass von einer Datenbank keine erfolgreiche Sicherung erstellt werden konnte:

SQ12-E-09295 Von der Datenbank Datenbankname wurde noch keine erfolgreiche vollständige Sicherung erstellt.

Ursache:

Der MSSQL-VSSWriter Dienst wird unter einem Systemkonto ausgeführt.

Handlungsempfehlungen:

  • Der MSSQL-VSSWriter Dienst sollte auf einen ActiveDirectory-Account mit Administrator-Rechten umgestellt werden.


SQL Backup Jobs lässt sich nach einer Änderung der Credentials nicht bearbeiten

Lösung:
Legen Sie vor dem Ändern der Dateien eine Sicherungskopie an!
1. Legen Sie einen neuen SQL Job mit den neuen Windows-Credentials an.
2. Sie finden im Installationsverzeichnis des Agenten die Datei „JOBNAME.vvc“
3. Kopieren Sie den Absatz „WindowsCredentials“ von Ihren Testjob in die .vvc des richtigen Backup Jobs

Im Anschluss konnte der Backup Prozess fortgesetzt werden.

Windows Agent Exchange Backup

Umlaufprotokollierung/Circular logging

Derzeit ist die Umlaufprotokollierung aktiviert. Diese sollte in Produktivumgebungen besser deaktiviert werden. "Umlaufprotokollierung wird für Produktionsumgebungen nicht empfohlen.
Quelle: https://technet.microsoft.com/de-de/library/bb331968%28v=exchg.80%29.aspx
Im o.g. Link wird auch beschrieben, wie man die Umlaufprotokollierung auf einem Exchangeserver deaktiviert.
Ein informativer Artikel zum Thema Umlaufprotokollierung:
http://www.itadministrator.de/themen/kommunikation/123111.html
Alternativ können Sie auch die Sicherung der Transaktionsprotokolle deaktivieren. Dann wird nur die Exchangedatenbank gesichert, Transaktionsprotokolle werden außen vor gelassen.

Anpassung Ziel-Mountpfad bei Granular Exchange Restore

Standardmäßig wird unterhalb von C:\RestoreMount gemountet. Sofern auf der Platte nicht genügend Platz ist, muss ein anderer Laufwerksbuchstabe verwendet werden.
Über den untenstehenden Registry-Key kann der Zielpfad angepasst werden.

Lösung:
Erstellen Sie den folgenden Registry Eintrag mit einer Zeichenfolge:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\Infostage\Agent\MountAlternatePath=

Es wird kein Neustart des Backup Dienstes benötigt.

Beispiel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\Infostage\Agent\MountAlternatePath=e:\mp

Wenn e:\mp als Zeichenfolge verwendet wird, wird die Freigabe freigegeben: \\EX2007SERVER\e$\mp\GRT_00000010_2013-06-25-10-13-43
Alternativer Pfad

Hinweis:
Nur mit dem Granular Restore Tool 8.x oder höher möglich.

Validation failed for Exchange database Mailbox Database XYZ, reason: Timed Out

Fehlerbild:
Sie erhalten in den Logfiles der Exchange Sicherung folgende Fehlermeldung: EX10-F-10379 Validation failed for Exchange database Mailbox Database XYZ, reason: Timed Out

Ursache:
Die Überprüfung der Datenbank über das ESEUTIL benötigt zu viel Zeit, dies kann auf eine starke Auslastung oder zu geringe Performance des Systems zurückgeführt werden.

Handlungsempfehlung:
Bitte setzen Sie folgende Registry Einträge, um den Timeout der Überprüfung zu erhöhen und den Ablauf der Überprüfung anzupassen (sequentiell):
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent\Ex2010SequentialValidation = 1 (DWORD)
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent\Ex2010ValidationTimeOut = 18000 (DWORD)

Starten Sie beide TERRA Cloud Backup Dienste neu und versuchen Sie erneut eine Sicherung inklusive einer Datenbanküberprüfung zu starten.

Windows Agent Oracle Backup

Die Anmeldeinformationen für das Plug-in konnten aufgrund eines unerwarteten Fehlers nicht überprüft werden. Überprüfen Sie, ob die Anmeldeinformationen korrekt sind, und versuchen Sie es erneut

Das Oracle Plug-In nutzt die Verbindung zur zu der Oracle Datenbank EZCONNECT. Stellen Sie sicher, dass Ihre Konfiguration in der sqlnet.ora Datei korrekt ist.
z.B.:
# SQLNET.ORA Network Configuration File: d:\oracle\ora92\network\admin\sqlnet.ora
# Generated by Oracle configuration tools.
SQLNET.AUTHENTICATION_SERVICES= (NONE)
NAMES.DIRECTORY_PATH = (EZCONNECT,TNSNAMES)

Starten Sie Oracle listener und versuchen Sie es erneut mit einem Backup.

Hyper-V Agent

Hyper-V VM wird von anderem Prozess gesichert

Fehlercode:
AGCD-E-10348 Die virtuelle Maschine "XXX" ["VM-ID"] konnte nicht gesichert werden, da sie derzeit von einem anderen Prozess gesichert wird.

Ursache:
Hierbei kann keine Sicherung der VM’s durchgeführt werden, da aufgrund eines Updates des Hyper-V Host Agenten von Version 7.x auf Version 8.60 übrig gebliebene Dateien vorhanden sind,
welche bei der Backup-Anfrage fehlinterpretiert werden.

Lösung:
Bitte wechseln Sie in folgendes Verzeichnis und entfernen alle dort befindlichen Dateien:
C:\Windows\System32\config\systemprofile\AppData\Local\EVault Software\Agent Worker\Notifications Queue\

Hyper-V unbekannte Ausnahme

Fehlermeldung:
„unbekannte Ausnahme“ im Backupportal bei der Konfiguration/Einrichtung
unbekannte Ausnahme
Ursache:
Hierbei kann keine Sicherung der VM’s durchgeführt werden, da aufgrund eines Updates des Hyper-V Host Agenten von Version 7.x auf Version 8.60 übrig gebliebene Dateien vorhanden sind,
welche bei der Backup-Anfrage fehlinterpretiert werden.

Lösung:
Bitte wechseln Sie in folgendes Verzeichnis und entfernen alle dort befindlichen Dateien:
C:\Windows\System32\config\systemprofile\AppData\Local\EVault Software\Agent Worker\Notifications Queue\

Hyper-V Sicherung zeigt keinen Fortschritt

Fehlercode:
Eine vorher funktionierende Sicherung startet nach dem Update auf 8.60, jedoch ist kein Fortschritt ersichtlich.
Sicherung scheint zu hängen
Ursache:
Hierbei kann keine Sicherung der VMs durchgeführt werden, da aufgrund eines Updates des Hyper-V Host Agenten von Version 7.x auf Version 8.60 übrig gebliebene Dateien vorhanden sind,
welche bei der Backup-Anfrage fehlinterpretiert werden.

Lösung:

  1. Stoppen Sie die Agentendienste des MGMT Agenten und aller Host Agenten
  2. Bitte wechseln Sie in folgendes Verzeichnis (Schritt 3) und entfernen alle dort befindlichen Dateien:
  3. C:\Windows\System32\config\systemprofile\AppData\Local\EVault Software\Agent Worker\Notifications Queue\
  4. Bitte starten Sie die Agentendienste des MGMT und aller Host Agenten wieder.


Hyper-V FAILED_GeneralFailure

Fehlermeldung:
Der Backup Job eines Hyper-V Agenten bricht direkt nach dem Start ab und hinterlegt folgende Fehlermeldung im Logfile:
AGCD-E-08383 VSS snapshot operation completed with result 'FAILED_GeneralFailure

Ursache:
In diesem Fall liegt ein Fehlverhalten der VSS-Integration zwischen Host und VM vor.

Handlungsempfehlung:
1. Bitte entfernen Sie folgende Option in den Integrationsdiensten der zu sichernden VMs und bestätigen Sie mit "OK":

Hyper-V VSS.png

2. Führen starten Sie im Anschluss ein Backup, dieses Backup sollte auf Grund der fehlenen VSS-Unterstützung über die Integrationsdienste fehlschlagen.

3. Bitte reaktivieren Sie diese Option wieder für alle System und versuchen Sie erneut das Backup durchzuführen.

Hyper-V Sicherungen werden nicht mehr über den Zeitplan gestartet

Fehlerbild: Der Hyper-V Agent startet keine Sicherung mehr über den Zeitplan. Dieses Fehlerbild ist bisher nur bei der Hyper-V Agentenversion 7.41 aufgetreten.

Lösung: Bitte hinterlegen Sie erneut das Verschlüsslungskennwort im Backup Job. Sollte dies nicht ausreichen können Sie ein Update auf eine neuere Agenten Version durchführen.

Hyper-V Update von 8.60 auf 8.80 schlägt fehl

Fehlermeldung:
Sie erhalten bei der Updateinstallation der Management- und Host-Komponenten der Agentenversion 8.80 folgende Fehlermeldung:

Error 1316.Das angegebene Konto ist bereits vorhanden.

Error1316.png

Ursache:
Jeweils ein Registry Eintrag für die MGMT- und die Host-Komponenten ist fehlerhaft und verhindert das Update von 8.60 auf 8.80.

Lösung:

  1. Bitte öffnen Sie auf den Systemen auf denen die einzelnen Komponenten installiert sind die Registry
  2. Suchen Sie nach der folgenden GUID des MGMT Agenten AF32BF72-DC54-4ACC-91FA-5A93AF4B9460 und klicken Sie auf den Ordner "SourceList"
  3. Ändern Sie der Wert des Schlüssels "PackageName" in TERRA Cloud Backup Hyper-V Agent Management.msi ab und speichern Sie diesen
  4. Suchen Sie in der Registry der Systeme auf denen der Host Agent installiert ist nach der GUID 3BF6CFB2-E910-4D51-94ED-DFAFB76AB20A
  5. Navigieren Sie in den Ordner "SourceList" und ändern Sie den Wert des Schlüssels "PackageName" in TERRA Cloud Backup Hyper-V Agent Host.msi ab und speichern Sie diesen
  6. Danach können Sie das Update durchführen

Linux Agent

Delta Datei nicht gefunden / beschädigt

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung:

BSTR-E-04166 Datei nicht gefunden /opt/BUAgent/localjob/000000XY.DTA BKUP-E-08194 Deltadatei fehlt. Synchronisieren Sie den Job, um die Deltadatei neu zu erstellen. [VV]

Bei einer beschädigten Delta Datei sieht das Fehlerbild sehr ähnlich aus.

Ursache:
Der Agent kann nicht auf die Delta Datei zugreifen, da sie entweder nicht vorhanden ist wie im Beispiel oben oder beschädigt ist und die hinterlegte Prüfsumme der Datei nicht mit der aktuell gemessen übereinstimmt.

Lösung:
Überprüfen Sie auf dem geschützen System im Agentenverzeichnis ob im Job Ordner .DTA und .DTX Dateien vorhanden sind, falls nicht können Sie eine Synchronistation des Jobs im Backup Portal starten.
Sollten Datei vorhanden sein, entfernen Sie diese bitte per rm DATEINAME oder z.B. per WinSCP. Bitte starten Sie danach eine Synchronisation des Jobs.


Ein zusätzlicher Prozess startet bei einer Sicherung/Wiederherstellung/Synchronisation

Fehlerbild:
Wenn ein Linux Backup Job ausgeführt wird startet ein zweiter "leerer" Prozess.

Auf diesem Screenshot sehen Sie einen "leere" Prozess der auch nach dem Abschluss von zwei anderen Prozessen noch aktiv ist.

Hinweis:
Dieses Fehlerbild wurde bereits an den Softwarehersteller weitergegeben, es handelt sich bei diesem Prozess lediglich um einen Anzeigefehler, da es auf dem entsprechenden System keinen Prozess mit der angezeigten Prozess-ID gibt.

Leerer Prozess Linux.png

Linux System wird im Portal als "Offline" angezeigt

Fehlerbild:
Im Backup Portal wird Ihnen ein Linux Agent als "Offline" angezeigt, obwohl das gesicherte System aktiv ist und Backups weiterhin durchgeführt werden.

Ursache:
Der Dienst "VVAgent" funktioniert nicht mehr korrekt oder ist gestoppt.

Lösung:
Führen Sie auf dem betreffenden System z.B. folgenden Befehl aus um den Dienst neuzustarten:

/etc/init.d/vvagent restart

Alternativ:

systemctl restart VVAgent

BMR -E-07393 Unbekannte Meldung: ID = 10596 Parameter0 = /Bare_Metal_Restore_Image.iso

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile eines BMR-Linux Jobs folgende Fehlermeldung: BMR -E-07393 Unbekannte Meldung: ID = 10596 Parameter0 = /Bare_Metal_Restore_Image.iso

Wenn Sie die Sprache im Backup Portal auf Englisch konfiguriert haben, erhalten Sie folgende Fehlermeldung: BMR -E-10596 The backup agent cannot find the ISO image at the user configured location {1}.

Ursache:
Die installierte Version von Relax and Recover ist < 2.5

Handlungsempfehlung:
Bitte prüfen Sie zunächst die installierte Version über folgenden Befehl: rear-V

Sollte die Version < 2.5 sein, empfehlen wir Ihnen manuell zu aktualisieren.
Eine Anleitung dazu finden Sie unter:
https://relax-and-recover.org/documentation/

VMware vSphere Recovery Agent

VSPH-W-10566 Es konnte nicht geprüft werden, ob SQL Server-Transaktionsprotokolle für Instanz ESXI-SQL auf VM {1} gekürzt wurden.

Fehlerbild:
Sie erhalten bei einem Backup Job eines vSphere Recovery Agent ab der Version 8.82 folgende Warnmeldung im Logfile:

VSPH-W-10566 Es konnte nicht geprüft werden, ob SQL Server-Transaktionsprotokolle für Instanz ESXI-SQL auf VM {1} gekürzt wurden.

Ursache:
Der vSphere Recovery Agent kann bei einer deutschen SQL Installation nicht prüfen ob die Transaktionsprotokolle abgeschnitten wurden. Vermutlich tritt dieses Fehlerbild bei allen nicht-englischen Installationen auf.

Handlungsempfehlung:
Bitte ändern Sie die Einstellung für die Kürzung der Transaktionsprotokolle auf "Sicherung nur mit Kopie" (siehe Screenshot) ab.

Sicherung nur mit Kopie.png

Die Transaktionsprotokolle können Optinal über Boardmittel von Microsoft SQL abgeschnitten werden. Alternativ können Sie in der VM einen Windows Agenten inklusive SQL Plug-in installieren und die Datenbank über einen SQL Backup Job schützen. Bei diesem Szenario schichern Sie das System über ein Hostbackup und die Datenbank zusätzlich über ein andwendungskonsistentes Agent Backup.

VSPH-W-10274 Virtuelle Maschine "Name der VM" konnte nicht unterdrückt werden. Die Sicherung wird stattdessen einen absturzkonsistenten Snapshot versuchen.

Fehlerbild:
Sie finden im Logfile folgende Fehlermeldung: VSPH-W-10274 Virtuelle Maschine "Name der VM" konnte nicht unterdrückt werden. Die Sicherung wird stattdessen einen absturzkonsistenten Snapshot versuchen.

Ursache:
Der vSphere Recovery Agent kann über das vCenter das Filesystem innerhalb der VM nicht anhalten, da die Funktion "Quiesce guest file system" nicht verfügbar ist.

Handlungsempfehlung:
Bitte prüfen Sie, ob Sie im vCenter die unten abgebildete Option bei der Erstellung eines Snapshots zur Verfügung steht. Überprüfen Sie ob die VMware Tools innerhalb der VM installiert und auf dem aktuellen Stand sind. Sollte es weiterhin nicht möglich sein diese Funktion zu nutzen, wenden Sie sich bitte an VMware Support, da es sich um ein Problem mit dem Hypervisor handelt.

Snapshot erstellen.png

TERRA CLOUD Backup Satellit

Backup "Job kann nicht am Vault registriert werden. Er ist möglicherweise bereits im Vault vorhanden." (Nur in Verbindung mit einem Satelliten)

Ursache:
Sofern der Satellit auf "Bypass inaktiv" steht, kann ein Computer oder ein Backup Job nicht direkt auf dem Basevault registriert werden, da der Basevault als aktuelles Sicherungsziel in den Vault-Einstellungen hinterlegt ist.

Lösung:
Bitte hinterlegen Sie die lokale IP-Adresse des Satelliten in den Vault-Einstellungen und versuchen Sie erneut den Job anzulegen oder den Computer hinzuzufügen.

Uhrzeit im Satellit stimmt nicht

Ursachen:
Die Bandbreitenlimitierung hält sich an die empfangende Uhrzeit. Wenn die Uhrzeit nicht synchron ist, funktioniert der Plan nicht korrekt.
Lösung:
Bitte Port NTP Port 123/UDP vom Satelliten ins Internet freigeben.

BMR Wiederherstellung

Failed to GetDiskDetails

Fehlerbild:
Bei einer BMR Wiederherstellung erhalten Sie folgenden Fehler:
Failed to GetDiskDetails

Ursache:
Die Restore-ISO ist nicht in der Lage, die Jobdetails aus unserem Vault zu verarbeiten.

Lösung:

Hinweis:
Sollte es sich in diesem Fall um eine Disaster Recovery VM innerhalb der TERRA Cloud handeln, ist die benötigte RestoreAPI_IS.dll bereits für Sie im ISO hinterlegt.
Sie können direkt mit Schritt 2 fortfahren und die Wiederherstellung beginnen.

Schritt 1:
Bitte fügen Sie folgende Datei in die Restore-Iso ein, hierfür können Sie folgende Software verwenden.

Schritt 2:
Starten Sie die Wiederherstellung mit der bearbeiteten ISO.

Schritt 3: Wählen Sie die Sprache Deutsch aus, Öffnen Sie anschließend den Menüpunkt Command Prompt und gehen Sie wie folgt vor:

  • Geben Sie "taskmgr" ein, um den Task-Mananger zu öffnen. Schließen Sie anschließend den „Carbonite Server Backup System Restore Main…“ Prozess.
  • Geben Sie im Anschluss folgende Befehle im X:\Windows\System32\RestoreApp> Pfad ein:
  1. del RestoreAPI_IS.dll
  2. copy D:\RestoreAPI_IS.dll . (Partitionsname der ISO Datei beachten, ggf. testen. Standardgemäß D:\)
  3. RestoreApp.exe


Schritt 4: Führen Sie im Anschluss die Wiederherstellung durch.

Device Manager failed to get current information

Diese Fehlermeldung erscheint nachdem das Passwort für den Backup-Job Restore Point eingegeben wurde.
System Restore Wizard
Device Manager failed to get current information

Lösung:
Der SCSI Controller Treiber von "Paravirtual" muss auf "LSI Logic SAS" abgeändert werden.

BIOS System auf einem EFI System wiederherstellen

Fehlerbild:
Sie erhalten im "Step 3 Map Volumes" bei der Wiederherstellung folgende Fehlermeldung:

You cannot drag the volume to this position because the new order of partitions would violate Microsoft Rules.
The partitions schould be in the following order: Recovery (if any), ESP(if any), MSRP and then primary data partition(s).
Please delete all partitions on this disk and try again.

BMR Restore-Fehlerbild GEN1 in GEN2.png

Ursache:
Sie sehen in dem Screenshot das Fehlerbild, dass eine Hyper-V GEN1 VM (BIOS) in einer Hyper-V GEN2 VM (UEFI) wiederhergestellt werden soll. Dies ist auf Grund der unterschiedlichen Firmware der beiden VM Generationen nicht möglich.

Lösung:

Hyper-V:
Erstellen Sie eine neue VM in der gleichen Generation wie das Ursprungssystem (in dem oberen Beispiel müsste eine GEN1 VM für die Wiederherstellung anglegt werden).

VMware:
Sie können über das vCenter oder den Host Client eine neue VM erstellen und über die Option "Firmware" entscheiden ob EFI (Benötigt für GEN2 VMs) oder BIOS (Benötigt für GEN1 VMs) für die VM verwendet werden soll.

In folgendem Screenshot sehen Sie den Erstellprozess einer VM im vCenter:

VMware Generation.png

TERRA CLOUD IaaS VM:
Sie können bei der Bestellung einer IaaS VM kurz vor dem Abschluss der Konfiguration entscheiden ob eine GEN1 oder GEN2 bereitgestellt werden soll, diese Generation muss wieder der Firmware bzw. der Generation des Ursprungssystems entsprechen.

Alternative Lösung:
Die Wiederherstellung eines BIOS System auf einem UEFI System ist möglich, jedoch nicht empfohlen.
Konvertieren Sie dazu das Ziel Volumes für die Systempartition auf GPT (per Rechtsklick auf das Festplattensymbol) und ziehen Sie nur die Systempartition aus der Quelle auf dieses.
Die Microsoft System Reserved Partition muss aus dem Backup nicht auf das Ziel gezogen werden, lediglich weitere Datenpartitionen, falls vorhanden.

EFI System auf einem BIOS System wiederherstellen

Fehlerbild:
Sie erhalten im "Step 3 Map Volumes" bei der Wiederherstellung folgende Fehlermeldung:

an EFI System partition can only be restored to a System using UEFI not a BIOS system

Restore von GEN 2 in GEN 1.png

Ursache:
Sie sehen in dem Screenshot das Fehlerbild, dass eine Hyper-V GEN2 VM (UEFI) in einer Hyper-V GEN1 VM (BIOS) wiederhergestellt werden soll. Dies ist auf Grund der unterschiedlichen Firmware der beiden VM Generationen nicht möglich.

Lösung:

Hyper-V:
Erstellen Sie eine neue VM in der gleichen Generation wie das Ursprungssystem (in dem oberen Beispiel müsste eine GEN2 VM für die Wiederherstellung anglegt werden).

VMware:
Sie können über das vCenter oder den Host Client eine neue VM erstellen und über die Option "Firmware" entscheiden ob EFI (Benötigt für GEN2 VMs) oder BIOS (Benötigt für GEN1 VMs) für die VM verwendet werden soll.

In folgendem Screenshot sehen Sie den Erstellprozess einer VM im vCenter:

VMware Generation.png

TERRA CLOUD IaaS VM:
Sie können bei der Bestellung einer IaaS VM kurz vor dem Abschluss der Konfiguration entscheiden ob eine GEN1 oder GEN2 bereitgestellt werden soll, diese Generation muss wieder der Firmware bzw. der Generation des Ursprungssystems entsprechen




Bei weiteren Anliegen zögern Sie nicht uns per Mail (support@terracloud.de) oder telefonisch unter (-850) zu kontaktieren.
Ihr TERRA Cloud Team