Backup Troubleshooting: Unterschied zwischen den Versionen

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(Prüfung der Ports)
(Ihnen werden die Datenbanken einer benannten Instanz angezeigt, obwohl Sie "Standard" als Instanz ausgewählt haben)
 
(663 dazwischenliegende Versionen von 5 Benutzern werden nicht angezeigt)
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== VSS-Troubleshooting Guide ==
+
== '''VSS-Troubleshooting Guide''' ==
'''Fehler:''' <br>
+
'''Fehlerbild:''' <br>
Das Backup wird abgebrochen oder wird mit Fehlern abgeschlossen. In den Logs werden VSS-Fehler/Errors angezeigt (VSS -E-05408, VSS -E-05591, o.Ä.)
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Das Backup wird abgebrochen oder wird mit Fehlern abgeschlossen. In den Logs werden VSS-Fehler/Errors angezeigt (zB.: VSS -E-05408, VSS -E-05591). <br>
 +
VSS-Fehler können in vielen unterschiedlichen Formen auftreten.
  
'''Ursache''' <br>
+
'''Mögliche Ursachen:''' <br>
 
Die VSS-Provider werden von einem anderem Prozess genutzt (weitere Backup-Software, weitere Backup Jobs). Die VSS-Provider sind nicht vollständig vorhanden oder defekt.
 
Die VSS-Provider werden von einem anderem Prozess genutzt (weitere Backup-Software, weitere Backup Jobs). Die VSS-Provider sind nicht vollständig vorhanden oder defekt.
 
Der Agent benötigt funktionsfähige VSS-Provider. Wir setzen dabei zu 100% auf Microsoft VSS - unser
 
Der Agent benötigt funktionsfähige VSS-Provider. Wir setzen dabei zu 100% auf Microsoft VSS - unser
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Fehlern kommen.
 
Fehlern kommen.
  
'''Lösung:''' <br>
+
'''Handlungsempfehlung:''' <br>
 
1. Überprüfen Sie den Zeitplan. Es ist nicht möglich mehrere Backupjobs zur gleichen Zeit auf dem System zu starten, da die VSS Komponenten dann konkurrieren. <br>
 
1. Überprüfen Sie den Zeitplan. Es ist nicht möglich mehrere Backupjobs zur gleichen Zeit auf dem System zu starten, da die VSS Komponenten dann konkurrieren. <br>
 
2. Starten Sie den Server einmal neu. Oftmals hilft ein Reboot um VSS-Probleme zu lösen. <br>
 
2. Starten Sie den Server einmal neu. Oftmals hilft ein Reboot um VSS-Probleme zu lösen. <br>
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4. Für VSS Snapshots ist zusätzlicher Speicher erforderlich. Überprüfen Sie, ob Sie ausreichend freien Speicher auf dem System zur Verfügung haben (mind. 25GB). <br>
 
4. Für VSS Snapshots ist zusätzlicher Speicher erforderlich. Überprüfen Sie, ob Sie ausreichend freien Speicher auf dem System zur Verfügung haben (mind. 25GB). <br>
 
5. Deaktivieren Sie fremde Backupsoftware (Acronis, Backup Exec, etc.). <br>
 
5. Deaktivieren Sie fremde Backupsoftware (Acronis, Backup Exec, etc.). <br>
6.Die Größenbeschränkung des Shadowstorage sollte angepasst werden. Führen Sie folgenden Befehl pro Partition aus: <br>
+
6. Die Größenbeschränkung des Shadowstorage sollte angepasst werden. Führen Sie folgenden Befehl pro Partition aus: <br>
 
''vssadmin resize shadowstorage /for=<drive letter:> /on=<drive letter:> /maxsize=10GB'' <br>
 
''vssadmin resize shadowstorage /for=<drive letter:> /on=<drive letter:> /maxsize=10GB'' <br>
  
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7. Löschen Sie alte VSS Snapshots mit dem Befehl: <br>
 
7. Löschen Sie alte VSS Snapshots mit dem Befehl: <br>
 
:''vssadmin delete shadows /all''
 
:''vssadmin delete shadows /all''
8. Führen Sie folgenden Befehle aus und senden uns die Ausgabe: vssadmin list writers <br>
+
8. Führen Sie folgenden Befehle aus und senden uns die Ausgabe: ''vssadmin list writers'' und ''vssadmin list providers'' <br>
9. Führen Sie folgenden Befehle aus und senden uns die Ausgabe: vssadmin list providers <br>
+
Nach dem Setzen müssten Sie einmal beide TERRA CLOUD BACKUP Services neustarten. <br>
[[Datei:Vssadmin list providers.PNG|border|Aufgelistete VSS Provider]] <br>
+
9. Überprüfen Sie die Windows Event Log. Suchen Sie nach "vss" und "volsnap" Fehlern welche um Zeitpunkt des Backups auftreten. <br>
'''Sofern auf dem System andere VSS Provider vorhanden sind, kann der folgende REG Key Abhilfe schaffen:''' <br>
 
Sie könnten einmal über folgenden REG-Key versuchen den Agent dazu zu „zwingen" den Windows VSS-Provider zu nutzen: <br>
 
''HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent\UseSystemVSSProvider = 1'' <br>
 
(DWORD) Nach dem Setzen müssten Sie einmal beide TERRA CLOUD BACKUP Services neustarten. <br>
 
10. Überprüfen Sie die Windows Event Log. Suchen Sie nach "vss" und "volsnap" Fehlern welche um Zeitpunkt des Backups auftreten. <br>
 
 
:Oft hilft es im Internet nach der Event-ID des Fehlers zu suchen um einen Hinweis für die eigentliche Fehlerursache zu bekommen. <br>
 
:Oft hilft es im Internet nach der Event-ID des Fehlers zu suchen um einen Hinweis für die eigentliche Fehlerursache zu bekommen. <br>
11a. Sofern Sie einen filebasierten BMR-Job konfiguriert haben: <br>
+
9a. Sofern Sie einen filebasierten BMR-Job konfiguriert haben: <br>
:Installieren Sie das Image Plugin und erstellen Sie einen imagebasierten BMR Job. Testen Sie, ob das Verhalten auch damit auftritt.
+
:Installieren Sie das Image Plug-in und erstellen Sie einen imagebasierten BMR Job. Testen Sie, ob das Verhalten auch damit auftritt.
11b. Sofern Sie einen imagebasierten BMR-Job konfiguriert haben: Deinstallieren Sie das Image Plugin und erstellen Sie einen filebasierten BMR Job. <br>
+
9b. Sofern Sie einen imagebasierten BMR-Job konfiguriert haben: Deinstallieren Sie das Image Plug-in und erstellen Sie einen filebasierten BMR Job. <br>
 
:Bitte ausschließlich „Bare Metal Restore“ in den Job inkludieren. Testen Sie, ob das Verhalten auch damit auftritt.
 
:Bitte ausschließlich „Bare Metal Restore“ in den Job inkludieren. Testen Sie, ob das Verhalten auch damit auftritt.
 +
10. VSS Snapshot manuell erstellen:<br>
 +
:Auf Windows Server Betriebssystemen lässt sich über die PowerShell ein VSS-Snapshot erstellen, wir empfehlen dies bei VSS Problemen einmal zu testen.<br>
 +
:Mit folgendem Befehl können Sie einen Snapshot manuell erstellen:<br>
 +
:''vssadmin create shadow /for=C:''<br>
 +
:Als Beispiel haben wir einen Snapshot für C: erstellt, sollte dies nicht möglich sein, liegen grundsätzliche VSS-Probleme auf dem System vor, die nicht durch den TERRA CLOUD Backup Agenten verursacht werden. <br>
 +
<br />
 +
 +
=== System VSS Provider erzwingen ===
 +
Mithilfe des folgendem Reg-Key können Sie den System VSS Provider erzwungen werden: <br>
 +
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent\UseSystemVSSProvider = 1 (DWORD) <br>
 +
<br>
 +
Bitte starten Sie nach dieser Konfiguration folgende beide TERRA CLOUD Backup Dienste neu:
 +
*TERRA Cloud Backup BUAgent
 +
*TERRA Cloud Backup-Agent
 +
 +
=== Exklusion des Hyper-V VSS Writers ===
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Backup Jobs mit der Option "BMR" schlagen auf Grund von Microsoft VSS-Fehlermeldungen auf einem Hyper-V Host fehl. <br>
 +
'''Problem:''' <br>
 +
Es wird ausschließlich die Systempartition bei einem physischen Windows Server ("Host") mit aktivierter Hyper-V-Rolle gesichert. <br>
 +
Die Virtuellen Maschinen (auf anderer Partition liegend) werden mithilfe des Agenten explizit gesichert. <br>
 +
Der Backup Agent auf dem HOST versetzt während der Sicherung von Laufwerk C: auch die VMs in den Zustand "Sicherung wird durchgeführt", d.h. aktiviert eine VSS-Funktionalität. <br>
 +
<br>
 +
'''Ursache:'''<br>
 +
Der Backup Agent triggert lediglich den Microsoft VSS Provider an, um das System selbst (nicht "nur" das was inkludiert wurde) in einen konsistenten Zustand zu versetzen. <br>
 +
Zum Zeitpunkt der Erstellung des Snapshots "weiß" das Betriebssystem nicht, dass eigentlich nur C betroffen ist.<br>
 +
Erst der Agent liest, komprimiert, verschlüsselt und überträgt aus dem VSS-Snapshot nur die im Job inkludierten Daten.<br>
 +
Nach aktuellem Kenntnisstand ist der Hyper-V VSS Writer für das geschilderte Verhalten verantwortlich.<br>
 +
<br>
 +
'''Lösung:'''<br>
 +
Eine BMR Sicherung des Hyper-V Host ist nicht empfohlen, einen eigenen Beitrag dazu finden Sie unter: [[Backup_Troubleshooting#Hyper-V_Server_Host_BMR-Sicherung|Hyper-V Server Host BMR Sicherung]]
 +
Sofern Sie dennoch die C-Partition sichern möchten, könnten wir Sie den Hyper-V VSS Writer von der Sicherung zu exkludieren:<br>
 +
 +
'''Anleitung Exklusion des Hyper-V VSS Writers:'''<br>
 +
 +
1.) Stoppen Sie die TERRA CLOUD Backup Agentendienste mittels Powershell:<br>
 +
 +
''Get-Service -DisplayName "TERRA Cloud Backup*" | Stop-Service'' <br>
 +
 +
2.) Im Installationsverzeichnis finden Sie die Job-Konfigurationsdateien (<Jobname>.vvc)<br>
 +
<br>
 +
 +
Beispiel:<br>
 +
*"BMR.vvc".<br>
 +
<br>
 +
Erstellen Sie eine Kopie von der Jobdatei, z.B. mit dem Namen "BMR.vvc.backup"<br>
 +
<br>
 +
Bearbeiten Sie die Jobdatei "BMR.vvc" und fügen folgenden Teil ans Ende hinzu:<br>
 +
''VSSWriterBackup001 {''<br>
 +
''Name = Microsoft Hyper-V VSS Writer''<br>
 +
''InstName =''<br>
 +
''ID = 66841cd4-6ded-4f4b-8f17-fd23f8ddc3de''<br>
 +
''Include = ".\*"''<br>
 +
''Options = 4''<br>
 +
''}''
 +
<br>
 +
Sofern es sich um einen Cluster handelt, gibt es im System sicher noch einen Writer für die Cluster Shared Volumes (können Sie über vssadmin list writers herausfinden). <br>
 +
Sofern dies der Fall ist, sollte auch dieser Writer exkludiert werden:<br>
 +
<br>
 +
''VSSWriterBackup002 {''<br>
 +
''Name = Cluster Shared Volume VSS Writer''<br>
 +
''InstName =''<br>
 +
''ID = 1072ae1c-e5a7-4ea1-9e4a-6f7964656570''<br>
 +
''Include = ".\*"''<br>
 +
''Options = 4''<br>
 +
''}''<br>
 +
<br>
 +
3.) Starten Sie die TERRA CLOUD Backup Agentendienste mittels Powershell:<br>
 +
''Get-Service -DisplayName "TERRA Cloud Backup*" | Start-Service''<br>
 +
<br>
 +
4.) Führen Sie eine Sicherung aus <br>
 +
<br>
 +
5.) Sofern die Sicherung nicht erfolgreich durchgeführt werden konnte, oder das Problem noch immer auftritt, bitte die zuvor gesicherte Job-Konfigurationsdatei wieder einspielen.<br>
 +
<br/>
 +
 +
=== VSS -E-05600 - System Writer fehlt - BMR nicht verfügbar ===
 +
 +
'''Fehlerbild:'''
 +
 +
Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung:
 +
 +
''VSS -E-05600 Komponenten von System Writer – kein vorgeschriebener Writer vorhanden (Writer-ID E8132975-6F93-4464-A53E-1050253AE220)''
 +
 +
Zusätzlich in Ihrem Backup Job in der Sicherungsauswahl, dass BMR nicht verfügbar ist:
 +
 +
[[Datei:BMR ist nicht verfügbar.png|gerahmt|none]]
 +
 +
Der Microsoft VSS System Writer wird ebenfalls in der Auflistung der Writer nicht angezeigt. <br>
 +
Sie können sich die VSS Writer entweder in der PowerShell oder in der CMD mit folgendem Befehle anzeigen lassen: <br>
 +
 +
''vssadmin list writers''
 +
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Die Ursachen für einen fehlenden Systemwriter können sehr unterschiedlichen sein, somit muss jeder Fall individuell betrachtet werden. <br>
 +
Bitte beachten Sie, dass ein '''funktionsfähiger''' Microsoft VSS Dienst Grundlage für alle anwendungskonsistenten Backups via TERRA CLOUD Backup ist. <br>
 +
Es handelt sich bei diesem Fehlerbild grundsätzlich um ein Problem mit dem Betriebsystem selbst und nicht mit dem Backup Agenten. <br>
 +
 +
'''Handlungsempfehlungen:'''
 +
 +
* Bitte führen Sie einen Neustart des Systems durch und prüfen Sie erneut die VSS Writer
 +
* Sollte der Writer immer noch nicht vorhanden sein, prüfen Sie bitte die Windows System Eventlogs auf Microsoft Fehlercodes
 +
* Versuchen Sie das System per Windows Server Backup zu sichern
 +
* Recherche mit einem Windows Fehlercode
 +
 +
'''Empfohlener Microsoft Beitrag zu diesem Fehlerbild:''' <br>
 +
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[https://docs.microsoft.com/en-us/archive/blogs/ntdebugging/missing-system-writer-case-explained Missing System Writer Case Explained]
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 +
==== Microsoft Fehlercode 0x80070018 in Verbindung mit einem fehlenden System Writer ====
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
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Sie finden in den Windows Application Logs den Fehlercode 0x80070018 VSS Error XML document is too long.
 +
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'''Handlungsempfehlung:''' <br>
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Bitte prüfen Sie folgenden Artikel von Microsoft zu diesem Fehlerbild:
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[https://support.microsoft.com/en-us/help/3098315/vss-error-xml-document-is-too-long-hr-0x80070018-error-when-you-perfor VSS Error XML document is too long]
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 +
 +
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 +
'''Hinweis:'''
 +
Der System Writer ist ein Bestandteil des Betriebssystems, daher können wir Ihnen lediglich Empfehlungen aussprechen. Bitte kontaktieren Sie den Microsoft Support um das Problem zu beheben.<br>
 +
<br />
 +
 +
=== Backup, Share wird automatisch im BMR inkludiert ===
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
In der Jobkonfiguration erscheint eine Netzwerkfreigabe unterhalb der Option "BMR", zusätzlich schlagen BMR Sicherungen fehl mit VSS-Fehlern.<br>
 +
 +
[[Datei:Shareunterhalbbmr.png|border|BMR-Option]]
 +
 +
'''Handlungsempfehlung:''' <br>
 +
Über einen Registry Key kann z.B. ein Netzwerkpfad aus dem VSS-Snapshot ausgeschlossen werden <br>
 +
1. Windows + R zum Öffnen des Tasks “Ausführen” und tragen sie „regedit“ ein. <br>
 +
2. Zum Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent navigieren. <br>
 +
3. Fügen Sie die Zeichenreihenfolge namens WriterSelectionToIgnore hinzu. <br>
 +
4. Starten Sie die Erweiterung mit ^ <br>
 +
5. Fügen Sie ein \\ für jedes \ in dem befindlichen Pfad. <br>
 +
6. Am Ende das * - Symbol nicht vergessen. <br>
 +
:z.B.: ''^\\\\Name\\Folder1\\*.* ''<br>
 +
[[Datei:Regeditor.jpg|regedit Eintrag]]<br>
 +
 +
Sollte nach dieser Konfiguration keine Abhilfe geschaffen haben, kann es sein, dass ein Service auf einem Netzwerkpfad hinterlegt ist.
 +
Bitte prüfen Sie dazu das betreffende System mit der PowerShell Abfrage: <br>
 +
''Get-WmiObject win32_service | select Name, PathName''
 +
Dieser Befehl prüft den Speicherpfad der hinterlegten Services, diese dürfen nur auf lokal angebundenen Volumes liegen.
 +
 +
Bitte prüfen Sie in diesem Fall auch die Details der Microsoft VSS Writer auf Netzwerkfreigaben.
 +
Eine Anleitung wie Sie diese Details auslesen können finden Sie hier: <br>
 +
[[Backup_Troubleshooting#Details_der_Microsoft_VSS_Writer_auslesen|Details der Microsoft VSS Writer auslesen]]
 
<br />
 
<br />
  
== Keine Verbindung zwischen Agent und Vault ==
+
=== DISK-E-04205 - Fehler beim Suchen nach Datei GLOBALROOT\Device\HarddiskVolumeShadowCopyXY\windows\\systemroot\system32\drivers\* ===
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
DISK-E-04205 Fehler beim Suchen nach Datei GLOBALROOT\Device\HarddiskVolumeShadowCopyXY\windows\\systemroot\system32\drivers\%NAME% <br>
 +
DISK-E-04101 Betriebssystemmeldung: Die Syntax für den Dateinamen, Verzeichnisnamen oder die Datenträgerbezeichnung ist falsch. <br>
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Der Eintrag bzw. die Referenz in der Registry weißt auf einen nicht vorhandenen oder falschen Pfad hin.
 +
 
 +
'''Lösungsansatz:''' <br>
 +
Eine Anpassung des Pfades in der Registry ist notwendig, Sie finden den jeweiligen Verweis unter:<br>
 +
Computer\HKEY_Local_Machine\System\CurrentControlSet\Services\%DATEINAMEAUSDERFEHLERMELDUNG%<br>
 +
 
 +
Wir empfehlen Ihnen vor einer Änderung in der Registry den entsprechenden Eintrag vorher zu exportieren.<br>
 +
 
 +
Oftmals reicht eine Anpassung auf den folgenden Eintrag aus, ggf. müssen Sie den vorhandenen Pfad Überprüfen und den Eintrag spezifisch anpassen:
 +
 
 +
%systemroot%\system32\DRIVERS\%DATEINAMEAUSDERFEHLERMELDUNG%.sys
 +
 
 +
Nachdem der Eintrag angepasst wurde muss das System neugestartet werden, um die Änderung zu übernehmen.
 +
 
 +
=== VSS -E-05658 VsscBackup::createSnapshotMap 2 interner Fehler ===
 +
'''Fehlerbild:'''<br>
 +
Sie erhalten im Logfile folgendes Fehlerbild:
 +
 
 +
''VSS -W-05408 Fehler beim Hinzufügen von Volume zu Snapshotsatz: Volume <\\?\Volume{'''GUID'''}\> <\\?\Volume{'''GUID'''}\> (BS-Fehler: 0x8004230c  VSS_E_VOLUME_NOT_SUPPORTED)'' <br>
 +
''VSS -E-05658 VsscBackup::createSnapshotMap 2 interner Fehler'' <br>
 +
''SV  -E-09487 GetVolumeInformationW Funktion fehlgeschlagen für Volume{'''GUID'''} (Betriebssystemfehler: Das Gerät ist nicht bereit)'' <br>
 +
 
 +
'''Ursache:'''<br>
 +
Der Microsoft VSS Dienst kann für das bemängelte Volume keinen Snapshot erstellen, da das Volume (z.B. einen USB-Stick) nicht unterstützt wird.
 +
Dies kann z.B. durch die Option "Gesamter Server" im Sicherungssatz eines dateibasierten Backup Jobs hervorgerufen werden, da Volumes in das Backup aufgenommen werden, für die keine VSS Snapshots erstellt werden können. Bitte entfernen Sie in diesem Fall die Option aus dem Sicherungssatz und fügen Sie die zu sichernden Volumes einzeln hinzu.
 +
 
 +
<font color="red">Das Fehlerbild bezüglich der Option "Gesamter Server" in Verbindung mit einem dateibasierten Job wurde bereits an den Softwarehersteller weitergeleitet.</font>
 +
 
 +
'''Handlungsempfehlung:'''<br>
 +
Bitte überprüfen Sie anhand der GUID um welches Volume es sich handelt, dazu können Sie das folgende PowerShell Skript verwenden:
 +
 
 +
''Write-host "Bitte geben Sie die GUID des Volumes(den Inhalt der geschweiften Klammern) ein" <br>
 +
''$GUID = Read-Host'' <br>
 +
''$pattern = "\\?\Volume{GUID}\"'' <br>
 +
''$pattern = $pattern.Replace("GUID", $GUID)'' <br>
 +
''Get-Volume -UniqueId $pattern | Select-Object -Property UniqueId,FileSystemLabel,DriveLetter | Out-GridView'' <br>
 +
 
 +
=== Datei kann nicht auf Hardlinks geprüft werden (Windows\System32\LogFiles\Sum\无ǽ) ===
 +
'''Fehlerbild:'''<br>
 +
Sie erhalten im Logfile folgende Warnmeldung:
 +
"Datei kann nicht auf Hardlinks  geprüft werden: \\?\GLOBALROOT\Device\HarddiskVolumeShadowCopy14\Windows\System32\LogFiles\Sum\无ǽ (OS error (0x2): Das System kann die angegebene Datei nicht finden)" <br>
 +
'''Ursache:'''<br>
 +
Das Betriebsystem kann die aufgelistete Datei, auf Grund der Sonderzeichen, nicht auf Hardlinks prüfen. <br>
 +
'''Lösung:'''<br>
 +
Es handelt sich hierbei um Standarddateien einer Microsoft-Installation, die für die Funktion des Servers nicht relevant sind.<br>
 +
Somit können Sie den Ordner \Sum (Windows\System32\LogFiles\Sum\) ohne Probleme löschen.<br>
 +
Danach wird der Fehler nicht mehr im Logfile auftreten und die Sicherung somit wieder erfolgreich durchlaufen.<br>
 +
<br />
 +
 
 +
=== FAILED_AT_FREEZE - VSS_E_WRITERERROR_TIMEOUT)> 0x800423f2 ===
 +
 
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung:
 +
 
 +
''FAILED_AT_FREEZE(0x800423f2 -VSS_E_WRITERERROR_TIMEOUT)''
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Ein VSS-Writer läuft in einen Timeout bei dem Versuch seine Applikation in einen konsistenten Zustand zu bringen. Eine Ursache dafür können Performance Probleme des Systems sein. <br>
 +
 
 +
'''Handlungsempfehlung:'''
 +
Bitte führen Sie die üblichen Schritte für die Lösung von VSS Fehlern durch.
 +
Sollte das Fehlerbild in anschließenden Backups bestehen beleiben empfehlen wir den Timeout für den VSS-Snapshot zu erhöhen.
 +
Folgender Artikel erklärt die Erhöhung des Timeouts:
 +
https://blogs.technet.microsoft.com/asiasupp/2011/08/01/windows-server-backup-failed-to-backup-with-error-0x81000101/
 +
 
 +
=== VSS -E-05408 - VSS_E_UNEXPECTED_PROVIDER_ERROR ===
 +
==== Windows Agent ====
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Sie erhalten folgende Fehlermeldung direkt nach dem Start des Backups im Logfile:
 +
 
 +
''VSS -E-05408 Fehler beim Hinzufügen von Volume zu Snapshotsatz: Volume <\\?\XY}\> <\\?\Volume{XY}\> (BS-Fehler: 0x8004230f VSS_E_UNEXPECTED_PROVIDER_ERROR)''<br>
 +
--- <br>
 +
''VSS -E-05408 error adding volume to snapshotset: Volume <\\?\XY}\> <\\?\Volume{XY}\> (OS error: 0x8004230f VSS_E_UNEXPECTED_PROVIDER_ERROR)''<br>
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Der TERRA CLOUD Backup Agent versucht einen falschen VSS-Provider zu verwenden. <br>
 +
 
 +
'''Lösung:''' <br>
 +
Bitte prüfen Sie über folgenden Befehl per CMD oder PowerShell welche VSS-Provider auf dem System hinterlegt sind.
 +
 
 +
''vssadmin list providers''
 +
 
 +
[[Datei:Vssadmin list providers.PNG|border|Aufgelistete VSS Provider]]<br>
 +
 
 +
Der TERRA CLOUD Backup Agent muss den Shadow Copy Provider 1.0 verwenden.
 +
 
 +
'''Sofern auf dem System andere VSS Provider vorhanden sind, kann der folgende REG Key Abhilfe schaffen:''' <br>
 +
Dieser Eintrag sorgt dafür, dass bei der Erstellung des Snapshots für den TERRA CLOUD Backup Agenten der Shadow Copy Provider 1.0 verwendet wird.<br>
 +
''HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent\UseSystemVSSProvider = 1'' (DWORD-Wert 32-Bit) <br>
 +
<br>
 +
 
 +
==== Hyper-V Agent ====
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Sie erhalten folgende Fehlermeldung direkt nach dem Start des Backups im Logfile:
 +
 
 +
''VSS -E-05408 Fehler beim Hinzufügen von Volume zu Snapshotsatz: Volume <\\?\XY}\> <\\?\Volume{XY}\> (BS-Fehler: 0x8004230f VSS_E_UNEXPECTED_PROVIDER_ERROR)[Host1]''<br>
 +
--- <br>
 +
''VSS -E-05408 error adding volume to snapshotset: Volume <\\?\XY}\> <\\?\Volume{XY}\> (OS error: 0x8004230f VSS_E_UNEXPECTED_PROVIDER_ERROR)[Host1]''<br>
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Der TERRA CLOUD Backup Agent versucht einen falschen VSS-Provider zu verwenden. <br>
 +
 
 +
Beispiel:<br>
 +
[[Datei:Acronis VSS SW Provider.png|border|Drittanbieter VSS Provider]]<br>
 +
 
 +
'''Lösung:''' <br>
 +
#Ermitteln Sie die Anbieterkennung (Provider-ID) aus der Ausgabe des folgenden Befehls: vssadmin list providers
 +
#Führen Sie den Registrierungseditor aus (regedit)
 +
#Führen Sie ein Backup der betroffenen Registry-Einträge durch.
 +
#Löschen Sie den entsprechenden Registrierungsschlüssel aus folgendem Pfad: HKLM\System\CurrentControlSet\Services\VSS\Providers
 +
#Durchsuchen Sie die Registry nach der Provider-ID und entfernen Sie alle vorhandenen Verweise.
 +
#Öffnen Sie Komponentendienste, indem Sie "dcomcnfg" in die Eingabeaufforderung eingeben.
 +
#Öffnen Sie Komponentendienste -> Computer -> COM+ Anwendungen und entfernen Sie den Eintrag des Drittanbieter VSS Provider.
 +
#Starten Sie anschließend den betroffenen Host neu.
 +
 
 +
'''Hinweis: Diese Anpassung muss pro betroffenem Host vorgenommen werden!'''<br>
 +
<br>
 +
 
 +
=== VSS -E-05616 - 0x8004231f VSS_E_UNKNOWN ===
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung:
 +
 
 +
''VSS -E-05616 Snapshot konnte nicht erstellt werden (BS-Fehler: 0x8004231f VSS_E_UNKNOWN  (OS error (0x8004231F): unknown error code 0x8004231F))''
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Dieser Microsoft Fehlercode kann verursacht werden durch zu wenig freiem Speicher auf einem gesicherten Volume oder einem zu geringen Schattenkopiespeicher.
 +
 
 +
'''Handlungsempfehlung:''' <br>
 +
Bitte überprüfen Sie per ''vssadmin list shadowstorage'' wie viel Schattenkopiespeicher dem Volume zugeordnet ist und bereinigen oder erweitern Sie das Volume bis der freie Speicherplatz den für den Schattenkopiespeichert übersteigt.
 +
 
 +
Testen Sie ob Sie eine Schattenkopie erstellen können, in dem Sie per Rechtsklick auf das Laufwerk im Explorer "Schattenkopien konfigurieren..." klicken und für das Volume eine Schattenkopie mit "Jetzt erstellen" erzeugen. Eine funktionfähige BMR Sicherung über das TERRA CLOUD Backup kann nur erstellt werden, wenn alle Volumes erfolgreich eine Schattenkopie erstellen können.
 +
 
 +
=== VSS -W-05408 - 0x80042317 VSS_E_MAXIMUM_NUMBER_OF_SNAPSHOTS_REACHED ===
 +
'''Fehlerbild:'''<br>
 +
Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung:
 +
VSS -W-05408 Fehler beim Hinzufügen von Volume zu Snapshotsatz: Volume <\\?\Volume{XY}\> <\\?\Volume{XY}\> (BS-Fehler: 0x80042317 VSS_E_MAXIMUM_NUMBER_OF_SNAPSHOTS_REACHED)
 +
 
 +
'''Ursache:'''<br>
 +
Microsoft VSS ermöglicht maximal 64 Schattenkopien auf einem System. Es ist nicht möglich für das TERRA CLOUD Backup eine weitere Schattenkopie anzufordern, der Agent gibt die Meldung des Betriebsystems im Logfile weiter.
 +
 
 +
'''Handlungsempfehlung:'''<br>
 +
Bitte prüfen Sie wie viele Schattenkopien auf dem System existieren, dafür können Sie folgenden Befehl mit administrativer Berechtigung in die Kommandozeile eingeben:
 +
 
 +
''vssadmin list shadows
 +
''
 +
 
 +
Diese Schattenkopien sollten entweder auf einen anderen Schattenkopiespeicher verschoben oder gelöscht werden. <br>
 +
Falls eine weitere Software Lösung eingesetzt wird die auf Microsoft VSS basiert, sollte sichergestellt werden, dass zwischen den Sicherungsfenstern keine Überschneidungen gibt.
 +
 
 +
=== Empfohlene Microsoft Beiträge zu VSS ===
 +
 
 +
Eine umfangreiche Dokumentation zum Volume Shadow Copy Service finden Sie unter:
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[https://docs.microsoft.com/en-us/windows/win32/vss/volume-shadow-copy-service-portal Microsoft VSS Dokumentation]
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=== Details der Microsoft VSS Writer auslesen ===
 +
Jeder VSS Writer ist für einen eigenen Bereich zuständing z.B. den Systemstatus oder die Registry, mit Hilfe der folgenden Anleitung können Sie auslesen für welche Verzeichnisse und Ordner die jeweiligen Writer zuständig sind. Diese Auswertung kann bei der Analyse eines VSS-Problems sehr hilfreich sein, um z.B. eine .exe Datei auf einer Netzwerkfreigabe ausfindig zu machen.
 +
Bitte beachten Sie, dass "Diskshadow" nur auf Server Betriebsystemen zur Verfügung steht.
 +
 
 +
'''Anleitung:'''
 +
# Bitte öffnen Sie die CMD mit administrativer Berechtigung
 +
# Erstellen Sie das Verzeichnis "C:\temp"
 +
# Führen Sie folgenden Befehl aus "DISKSHADOW /l c:\temp\diskshadow.txt"
 +
# Führen Sie folgenden Befehl aus "LIST WRITERS DETAILED"
 +
# Sie finden die Ausgabe im erstellen "Temp" Verzeichnis
 +
 
 +
<br />
 +
 
 +
== '''AFC Logs''' ==
 +
'''AFC''' steht für '''A'''gent '''F'''orensic '''C'''ollector, dieses Tool sammelt neben den Backup und Restore Logfiles auch weitere wichtige Informationen von einem System auf dem ein Windows Agent installiert ist. <br>
 +
Diese umfangreichen Logfiles sind für die Diagnose von vielen Fehlerbildern unerlässlich.
 +
 
 +
=== AFC Logs Windows Agent ===
 +
 
 +
'''Download:''' <br>
 +
Sie können die aktuellste Version des AFC Tools hier herunterladen: <br>
 +
https://backup.terracloud.de/download/afc.exe
 +
 
 +
'''Inhalt und Vorgehensweise:''' <br>
 +
# Führen Sie die afc.exe auf dem System aus, auf dem der Agent installiert ist
 +
# Bitte wählen Sie über "Select Job" den gewünschten Backup Job aus
 +
# Selektieren Sie zusätzlich "Partition Info", "VShadows" und "Installed Applications", wie im Screenshot abgebildet
 +
# Laden Sie das Zip Archiv über den unten stehenden Link im TERRA Drive hoch, ein Kennwort muss nicht vergeben werden:
 +
# [https://drive.terracloud.de/preparefilelink?folderID=29GiiJTeQn48ffqMeu91E AFC Logfile Upload]
 +
# Bitte geben Sie eine kurze Uploadbestätigung an den TERRA CLOUD Support
 +
 
 +
<br>
 +
[[Datei:AFC1.png|gerahmt|ohne]]
 +
 
 +
'''Hinweis:''' <br>
 +
# Die Option VShadows ist nur auf Server Betriebsystemen verfügbar
 +
 
 +
=== AFC Logs Hyper-V Agent ===
 +
Bitte führen Sie die afc.exe auf dem System aus, auf dem die Management Komponente installiert ist (MGMT Agent).<br>
 +
Hinterlegen Sie im Feld "Custom Forensics" den Pfad des Installationsverzeichnisses, wie in folgenden Screenshot:
 +
[[Datei:AFC2.png|gerahmt|ohne]]
 +
 
 +
=== AFC Logs Linux Agent ===
 +
'''Download:''' <br>
 +
Sie können die aktuellste Version des AFC Tools hier herunterladen: <br>
 +
https://backup.terracloud.de/download/AFCforLinux.tar
 +
 
 +
Bei den meisten Derivaten können Sie mit folgendem Befehl den Download durchführen:<br>
 +
''wget https://backup.terracloud.de/download/AFCforLinux.tar''
 +
 
 +
'''Logfiles sammeln:''' <br>
 +
# Bitte entpacken Sie das Skript mit folgendem Befehl: ''tar -xf AFCforLinux.tar'' <br>
 +
# Wechseln Sie per ''cd'' in das Verzeichnis in dem Sie das Skrip entpackt haben
 +
# Prüfen Sie Ihre Berechtigungen, je nach Derivat mit ''su'' oder ''sudo-i''
 +
# Bitte ändern Sie die Zugriffsrechte für das Skrip afc_linux.sh mit dem Befehl ''chmod 777 afc_linux.sh'' ab
 +
# Führen Sie danach das Skript aus per ''./afc_linux.sh''
 +
# Folgende Sie den Anweisung im Skript und geben Sie Ihre Support Ticketnummer an, alternativ können Sie die Bestellnummer des Backup Paketes angegeben
 +
# Optional können Sie noch Dateien hinzufügen (z.B. Screenshots)
 +
# Die AFC Logs finden Sie im Verzeichnis /tmp/ mit dem Namen “AFC-< ticket_number >-<hostname>-<YYYY-MM-DD-HH-MM-SS>.tar[.gz]”
 +
# [https://drive.terracloud.de/preparefilelink?folderID=29GiiJTeQn48ffqMeu91E AFC Logfile Upload]
 +
# Bitte geben Sie eine kurze Uploadbestätigung an den TERRA CLOUD Support
 +
 
 +
== '''TERRA CLOUD Backup Portal''' ==
 +
 
 +
=== Computer / Backup Agent wird als offline angezeigt seit dem 01.01.0001 ===
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Der Computer / Backup Agent wird Ihnen im Portal als "offline" angezeigt seit dem 01.01.0001, obwohl die Dienste des Agenten aktiv sind.
 +
 
 +
Das Fehlerbild sieht für die verschiedenen Agenten (Windows, Linux, Hyper-V und VMware) identisch aus:
 +
[[Datei:01.01.0001.png|gerahmt|ohne]]
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Der Backup Agent kann nicht über den '''TCP Port 8087''' mit den Portalservern (AMP-Servern) kommunizieren kann.
 +
Die Registrierung am Backup Portal über den '''TCP Port 8086''' war jedoch möglich, da sonst das System gar nicht angezeigt werden würde.
 +
 
 +
'''Lösung:''' <br>
 +
Bitte geben Sie für das System auf dem der Backup Agent installiert ist den '''TCP Port 8087''' nach außen frei.
 +
Weiter Informationen finden Sie unter der [[Backup#Netzwerkkonfiguration|Netzwerkkonfiguration]].
 +
 
 +
=== Benutzer können nur eigene Vault-Profile abrufen ===
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Sie erhalten bei dem Versuch ein System am Vault zu registrieren folgende Fehlermeldung:
 +
[[Datei:Eigene Vaultprofile.png|gerahmt|none]]
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Diese Fehlermeldung erscheint, da noch nicht alle Portalserver auf dieses Vault-Profil zugreifen können. <br>
 +
Die Weitergabe der Informationen an alle Portalkomponeten kann bis zu 5 Minuten dauern. <br>
 +
'''Lösung:''' <br>
 +
Ein erneutes Anmelden kann diesen Prozess beschleunigen und somit diese Fehlermeldung beheben. <br>
 +
 
 +
=== UPDT-E-10320 - Could not upgrade the Agent. The system must be restarted  ===
 +
 
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Sie erhalten nach dem Start des Upgradeprozesses folgende Meldung im Backup Portal:
 +
''Sie müssen diesen Computer neustarten, damit die Änderung an der Agent-Softwarekonfiguration wirksam werden.''
 +
[[Datei:Agent Upgrade Center.png|gerahmt|ohne]]
 +
 
 +
 
 +
In BUAgent Logfile finden Sie dazu folgenden Fehlercode: <br>
 +
''UPDT-E-10320 Could not upgrade the Agent. The system must be restarted''
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Ein Registry Key auf dem zu sichernden System verhindert das Update des Agenten. Dieser Key wird in der Regel durch einen Neustart geleert.
 +
 
 +
'''Handlungsempfehlung:''' <br>
 +
Bitte prüfen Sie dazu folgenden Artikel, da die Vorgehensweise identisch ist: <br>
 +
[https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup_Troubleshooting#Ausstehender_Neustart.2FPending_Reboot Ausstehender Neustart]
 +
 
 +
== '''Windows Agent''' ==
 +
 
 +
=== Windows Agent Allgemein ===
 +
 
 +
==== Keine Verbindung zwischen Agent und Vault ====
 
'''Fehler:''' <br>
 
'''Fehler:''' <br>
 
Beim Hinzufügen eines Vaults zu einem Computer erscheint die Fehlermeldung, dass der Agent keine Verbindung zum Vault aufbauen kann. <br>
 
Beim Hinzufügen eines Vaults zu einem Computer erscheint die Fehlermeldung, dass der Agent keine Verbindung zum Vault aufbauen kann. <br>
Zeile 51: Zeile 468:
  
 
'''Überprüfung:''' <br>
 
'''Überprüfung:''' <br>
Bitte führen Sie folgende Tests von dem System aus auf dem der Agent installiert ist: <br>
+
Bitte führen Sie folgende Tests von dem System aus auf dem der Agent installiert ist:<br>
 
* ping backup.terracloud.de
 
* ping backup.terracloud.de
* ping vault-wmh1-p002.terracloud.de
+
* ping vault-wmh1-p002.terracloud.de  
 
* telnet vault-wmh1-p002.terracloud.de 2546
 
* telnet vault-wmh1-p002.terracloud.de 2546
 
+
Alternativ über die PowerShell:
 +
* test-netconnection vault-wmh1-p002.terracloud.de -port 2546
 
(Bitte verwenden Sie an dieser Stelle die korrekte Vault-Adresse, siehe Email mit Zugangsdaten) <br>
 
(Bitte verwenden Sie an dieser Stelle die korrekte Vault-Adresse, siehe Email mit Zugangsdaten) <br>
  
 
'''Lösung:''' <br>
 
'''Lösung:''' <br>
Bitte prüfen Sie die Zugangsdaten, kopieren Sie diese 1:1 aus der Email „Ihr terra CLOUD Backup Account“. <br>
+
Bitte prüfen Sie die Zugangsdaten, kopieren Sie diese 1:1 aus der Email „Ihr TERRA CLOUD Backup Account“. <br>
 
Sollten die Verbindungsversuche fehlschlagen geben Sie bitte die entsprechenden Ports frei. <br>
 
Sollten die Verbindungsversuche fehlschlagen geben Sie bitte die entsprechenden Ports frei. <br>
 
<br />
 
<br />
  
== Keine Verbindung zwischen Agent und Portal ==
+
==== Ungültiges Dateiformat oder Deltazuordnungsdatei ist beschädigt ====
 +
 
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
''07.jun. 22:15:38 DELT-E-04355 Ungültiges Dateiformat C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\JOBNAME\0000xxxx.DTA'' <br>
 +
''07.jun. 22:15:38 BKUP-E-08196 Ihre Deltazuordnungsdatei ist beschädigt. Löschen Sie die Datei, oder benennen Sie sie um, und synchronisieren Sie sie mit Ihrem Director. [VV]'' <br>
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Die Fehlermeldung besagt, dass die Delta Datei (0000000X.DTA) bzw. die Deltazuordnungsdatei (0000000X.DTX) beschädigt ist.
 +
Die Deltadatei enthält Prüfsummen der bereits gesicherten Blöcke, die Deltazuordnungsdatei ist eine Indexdatei für die Deltadatei.
 +
Diese Datei wird benötigt, damit der Agent weiß welche Blöcke bereits gesichert wurden und welche neu dazu gekommen sind, bzw. sich geändert haben.
 +
 
 +
'''Lösung:''' <br>
 +
Bitte führen Sie einen Backup Reset durch, eine Anleitung dazu finden Sie in folgedem Eintrag zu einem sehr ähnlichen Fehlerbild:
 +
[[Backup_Troubleshooting#DELT-E-05782_-_Delta_Datei_besch.C3.A4digt_0000000X.DTA_Datei_ist_besch.C3.A4digt:_hash_mismatch|DELT-E-05782 - Delta Datei beschädigt 0000000X.DTA Datei ist beschädigt: hash mismatch]]
 +
 
 +
==== Für Server0.Password ist ein Wert erforderlich ====
 +
'''Fehlerbild:'''<br>
 +
Ein Backup schlägt direkt nach dem Start mit folgender Meldung in den Logfiles fehl:<br>
 +
 
 +
''PARS-E 05152 Für Server0.Password ist ein Wert erforderlich'' <br>
 +
<br>
 +
'''Ursache:'''<br>
 +
In einer Konfigurationsdatei (global.vvc) fehlt der Hash-Wert für das Vaultkennwort.<br>
 +
Ohne diesen Eintrag kann sich der Agent am Vaultsystem nicht authentifizieren.<br>
 +
<br>
 +
'''Lösung:'''<br>
 +
Bitte hinterlegen Sie das Vaultkennwort im Backup Portal erneut, dazu gehen Sie bitte unter „Vault-Einstellungen“ und bearbeiten Sie die bestehende Konfiguration:<br>
 +
Siehe auch [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup#Vault_Profile_konfigurieren 2.1.1]
 +
 
 +
==== DELT-E-05782 - Delta Datei beschädigt 0000000X.DTA Datei ist beschädigt: hash mismatch ====
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Sie erhalten im Logfile eines Backup Jobs folgende Fehlermeldung: <br>
 +
''DELT-E-05782 C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\Jobname\0000000X.DTA Datei ist beschädigt: hash mismatch''<br>
 +
 
 +
Die Fehlermeldung besagt, dass die Delta Datei (0000000X.DTA) beschädigt ist, diese Datei enthält Prüfsummen der gesicherten Blöcke des letzten Backups.<br>
 +
Diese Datei wird benötigt, damit der Agent weiß welche Blöcke bereits gesichert wurden und welche neu dazu gekommen sind, bzw. sich geändert haben.<br>
 +
 
 +
'''Lösung:''' <br>
 +
Bitte führen Sie auf dem Agenten System folgendes PowerShell Skript aus: <br> 
 +
[https://drive.terracloud.de/dl/fiNfcS3QkGrRKLxkLqzteJPp/BackupReset.exe Backup Reset Skript]
 +
<br>
 +
Dieses Skript löscht unter anderem die beschädigte Deltadatei und führt eine Synchronisation durch, hierbei wird die Delta Datei neu erstellt.<br>
 +
Eine Synchronisation kann je nach Systemgröße einige Zeit in Anspruch nehmen.<br>
 +
Nach der Durchführung muss das Verschlüsslungskennwort erneut eingetragen werden. <br>
 +
<br />
 +
 
 +
==== Unzulässige Funktion ====
 +
'''Fehlerbild:'''<br>
 +
Das betroffene System wird im Backup Portal als „Offline“ angezeigt, obwohl es im Einsatz ist.<br>
 +
Der Dienst „TERRA Cloud Backup BUAgent“ wird nicht ausgeführt:<br>
 +
<br>
 +
[[Datei:BackupDienste.png|border|Auflistung der Terra Backup Dienste]]<br>
 +
<br>
 +
Bei einem Versuch den Dienst zu starten erhalten Sie folgende Fehlermeldung:<br>
 +
<br>
 +
[[Datei:Unzulässige Funktion.png|border|Unzulässig Funktion]]<br>
 +
<br>
 +
'''Ursache:'''<br>
 +
Der Dienst „TERRA Cloud Backup BUAgent“ greift auf eine Konfigurationsdatei (global.vvc) im Installationsverzeichnis des Agenten zu, in dieser Datei sind unter anderem Einstellungen für den Agenten hinterlegt, <br>
 +
die Sie im Portal konfiguriert haben (z.B. eine Bandbreitenlimitierung).<br>
 +
Bei diesem Fehlerbild ist diese Konfigurationsdatei leer, unvollständig oder beschädigt. <br>
 +
Ohne eine einwandfreie global.vvc Datei kann der Agent nicht sichern.<br>
 +
<br>
 +
'''Handlungsempfehlungen:'''<br>
 +
Zur Fehlerbeseitigung kann zunächst die global.vvc Datei im Installationsverzeichnis geöffnet werden z.B. mit dem Editor. In diesem Fall ist die Datei leer.<br>
 +
<br>
 +
[[Datei:Global.vvc.png|border|600px|leere Global.vvc Datei]]<br>
 +
<br>
 +
Diese leere global.vvc kann entfernt werden. <br>
 +
Nach dem löschen der Datei können Sie eine Reparaturinstallation des Agenten durchführen, dazu müssen Sie das Setup des Agenten aufrufen und folgende Option wählen:<br>
 +
<br>
 +
[[Datei:Reparaturinstallation BUAgent.png|border|Reparaturinstallation]]<br>
 +
<br>
 +
Nach erfolgreicher Reparaturinstallation wird die global.vvc Datei wird mit Inhalt befüllt sein.<br>
 +
Bitte hinterlegen Sie jetzt noch im Backup Portal das Vaultkennwort neu, eine Anleitung dazu finden Sie unter dem Punkt [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup_Troubleshooting#F.C3.BCr_Server0.Password_ist_ein_Wert_erforderlich "Für Server0.Password ist ein Wert erforderlich“]<br>
 +
Sollte sich das Fehlerbild mit diesen Schritten nicht lösen lassen kann eine vollständige Deinstallation gefolgt von einer Installation des Agenten helfen, bei dieser werden die Konfigurationsdateien (unter anderem auch die global.vvc) von dem Vaultsystem heruntergeladen und im Agentenverzeichnis hinterlegt. <br>
 +
<br />
 +
 
 +
==== Hyper-V Server Host BMR-Sicherung ====
 +
Physische Hyper-V Hosts zu sichern, auf denen VMs aktiv laufen, gibt erfahrungsgemäß Probleme mit Microsoft VSS. Microsoft VSS versucht das KOMPLETTE System (inkl. der CSVs) in einen konsistenten Zustand zu versetzen. <br>
 +
Um dies zu ermöglichen, müssten also auch alle Virtuellen Maschinen pausiert werden. Da über die agentenbasierte Sicherung kein VSS-Snapshot über die Integration Services angetriggert wird, gibt es hierbei Probleme. <br>
 +
<br>
 +
Es stellt sich generell die Frage, warum Hypervisor-Server überhaupt gesichert werden sollten.<br>
 +
Anbei beispielhafte Artikel aus dem Web:<br>
 +
*http://www.altaro.com/hyper-v/hyper-v-backup-strategies-dont-worry-management-os/ <br>
 +
*https://www.backupassist.com/blog/support/10-tips-for-best-practice-hyper-v-backups/ <br>
 +
*https://www.veeam.com/blog/hyper-v-hosts-to-back-up-or-not-to-back-up.html <br>
 +
<br>
 +
Einzelne Dateien und Ordner können problemlos gesichert werden - lediglich bei BMR gibt es Probleme. <br>
 +
<br>
 +
Aus dem Grund ist es auch nicht unterstützt Siehe [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup#Funktions.C3.BCbersicht Funktionsübersicht] <br>
 +
Bei der hostbasierten Sicherung ab Version 8.60 können NUR die VMs gesichert werden, nicht der Host selbst (auch keine Dateien und Ordner).<br>
 +
<br>
 +
'''Wir empfehlen die agentenbasierte Sicherung (aus der VM heraus) um den vollen Funktionsumfang der Backuplösung auszuschöpfen.''' <br>
 +
'''Sofern ein Hyper-V Host komplett ausfällt, sollte dieser neuinstalliert werden und wieder in den Cluster aufgenommen werden.''' <br>
 +
<br />
 +
 
 +
==== Backup Jobs stauen sich in einer Warteschlange auf ====
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Sie sehen im Backup Portal für ein System mehrere Prozesse in der Warteschlange, der aktuelle Backup Job zeigt keinen Fortschritt mehr.
 +
 
 +
'''Handlungsempfehlung:''' <br>
 +
Bitte starten Sie die TERRA CLOUD Backup Dienste neu, damit die offenen Prozesse beendet werden. <br>
 +
 
 +
''Get-Service -DisplayName „TERRA*“ | Stop-Service'' <br>
 +
''Get-Process | ? ProcessName -Match "VV|VVAgent" | Stop-Process -Force''<br>
 +
''Get-Service -DisplayName „TERRA*“ | Start-Service''<br>
 +
 
 +
<br />
 +
 
 +
==== SMTP Prober / Mailbenachrichtigung ====
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Der Backup Agent versendet keine Mails nach den definierten Kriterien. <br>
 +
Sie erhalten folgende oder ähnliche Meldungen im Logfile Ihres Backup Jobs: <br>
 +
[[Datei:Mailbenachrichtigung.png|gerahmt|ohne]]
 +
 
 +
'''Handlungsempfehlung:''' <br>
 +
Sie können über das Backup Portal die hinterlegten Einstellungen testen. Sollte der Test nicht erfolgreich sein können Sie folgende Schritte durchführen:
 +
# Aktualisieren Sie den Agenten auf die aktuellste Version, da die Mailbenachrichtigungsfunktion in neueren Agentenversionen auf aktuelle Standards angepasst wurde. <br>
 +
# Prüfen Sie alternativ zum Port 25, den Port 587 oder 465. <br>
 +
# Bitte prüfen Sie einmal mittels SMTP Prober Tool ob die Mails generell von dem System aus versendet werden können
 +
 
 +
'''SMTP Prober'''<br>
 +
Sie können das Tool unter folgendem Link herunterladen: http://www.alexnolan.net/software/SMTPProber.htm <br>
 +
Sofern Sie mit dem Tool erfolgreich Mails von dem System versenden können ist sichergestellt, dass die Kommunikation mit dem Mailserver aufgebaut werden kann.
 +
<br />
 +
 
 +
==== GetVolumeNameForVolumeMountPointW() fehlgeschlagen ====
 +
'''Ursache:'''<br>
 +
Dies kann passieren, wenn Datenbankdateien (MDF oder LDF) entweder auf einem Mount-Punkt oder einem symbolischen Link und nicht an einem normalen physischen Ort vorhanden sind.<br>
 +
''Beispiel:''<br>
 +
Sie haben Ihren logischen Speicherort für die Datenbankdateien in C:\Program Files\Microsoft SQL Server\MSSQL13.MSSQLSERVER\MSSQL\DATA, aber Sie haben einen symbolischen Link zu den Daten erstellt, die auf einem anderen Laufwerk existieren:<br>
 +
[[Datei:Pfad der DB-Dateien ändern.png|border|Pfad muss angepasst werden]]<br>
 +
<br>
 +
'''Lösung:'''<br>
 +
Der Speicherort für die MDF- und LDF-Dateien muss aktualisiert werden. <br>
 +
Eine Möglichkeit, dies zu tun, besteht darin, die Datenbank zu lösen und dann wieder anzuhängen. <br>
 +
Wenn die Datenbank angehängt ist, stellen Sie sicher, dass Sie die MDF-Datei am aktuellen Speicherort auswählen ''(D:\Data\MSSQL\DATA im obigen Beispiel)''. <br>
 +
Sobald die logische Referenz auf den richtigen Pfad aktualisiert wurde, ist die Sicherung erfolgreich.<br>
 +
<br />
 +
 
 +
=== Windows Agent Installation ===
 +
-----
 +
==== Das Installationspaket wird von diesem Prozessortyp nicht unterstützt ====
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Bei der Installation des Agenten erhalten Sie folgendes Fehlerbild:
 +
[[Datei:Prozessortyp.png|none]]
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Das ausgeführte Setup ist nicht kompatibel mit eingesetzten Prozessortyp(64 Bit oder 32 Bit).
 +
 
 +
'''Lösung:''' <br>
 +
Bitte verwenden Sie das entsprechend passenden Setup für den eingesetzten Prozessortyp.
 +
 
 +
==== Ausstehender Neustart/Pending Reboot ====
 +
'''Fehler:''' <br>
 +
Bei der Installation des Agents erhält man die Fehlermeldung das ein Neustart des Systems aussteht. (Pending reboot) <br>
 +
 
 +
'''Ursachen:''' <br>
 +
Der Agent (Version > 8.71) prüft bei der Installation einen Registry-Schlüssel. Windows sollte normalerweise bei jedem Neustart diesen Schlüssel leeren.
 +
Sporadisch wird dieser nicht geleert, sodass der Agent "denkt" dass noch ein Neustart ausstehen würde. Bitte beachten Sie, dass bei manuellen Änderungen der Registry zuvor eine Sicherung der Registry durchgeführt werden sollte!
 +
 
 +
'''Lösung:''' <br>
 +
Bitte vewenden Sie für die Agenteninstallation das aktuellste Agent Setup, da dieses Fehlerbild ab der Version 8.71 behoben wurde.
 +
 
 +
'''Für Windows Agenten > 8.71'''
 +
 
 +
# Öffnen Sie den folgenden Registry Key und sichern Sie den Inhalt in z.B. einem Text Dokument oder exportieren Sie diesen Registry Key.
 +
# Speichern Sie den geleerten Key mit "OK"
 +
# Starten Sie das Agenten Setup, die Installation sollte jetzt möglich sein
 +
# Fügen Sie den gesicherten Inhalt des Keys wieder in diesen ein, oder importieren Sie den eben exportierten Schlüssel wieder
 +
 
 +
        ''KEY:'' <br>
 +
        ''HKLM\SYSTEM\\CurrentControlSet\\Control\\SessionManager VALUE: "PendingFileRenameOperations"'' <br>
 +
 +
<br />
 +
 
 +
==== Backup Host Agent Fehler 0x800706d9 ====
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Bei der Registrierung des Systems erhalten Sie folgende Fehlermeldung im Backup Portal<br>
 +
<br>
 +
[[Datei:Agent Fehler x800706d9.jpg|Backup Agent Fehler x800706d9]]
 +
 
 +
 
 +
'''Lösung:'''<br>
 +
 
 +
Bitte überprüfen Sie ob es sich um einen Cluster-Knoten mit installierter Failover Cluster Rolle handelt es sich dabei nicht um ein Cluster System handelt. <br>
 +
* Falls das System kein Bestandteil eines Clusters ist, deinstallieren Sie bitte die Failover Cluster Rolle<br>
 +
Der Agent überprüft: <br>
 +
* Wenn keine Failover Cluster Rolle installiert ist => Verbinden Sie sich mit Hyper-V <br>
 +
* Wenn Failover Cluster Rolle installiert ist => Verbinden Sie sich mit der Clusterinstanz <br>
 +
<br />
 +
 
 +
==== Keine Verbindung zwischen Agent und Portal ====
 
'''Fehler:''' <br>
 
'''Fehler:''' <br>
 
Beim Installieren des Agents auf einem Zielsystem, kann der Agent sich nicht gegenüber dem Portal authentifizieren. <br>
 
Beim Installieren des Agents auf einem Zielsystem, kann der Agent sich nicht gegenüber dem Portal authentifizieren. <br>
Zeile 70: Zeile 681:
 
* Die eingegebenen Daten sind nicht korrekt.
 
* Die eingegebenen Daten sind nicht korrekt.
 
* Die Kommunikation wird aufgrund von geblockten Ports nicht ermöglicht.
 
* Die Kommunikation wird aufgrund von geblockten Ports nicht ermöglicht.
* Der Port 8086 TCP muss von innen nach außen freigegeben werden.
+
* Die Ports 8086 und 8087 TCP müssen von innen nach außen freigegeben werden.
  
 
'''Überprüfung:''' <br>
 
'''Überprüfung:''' <br>
 
Bitte führen Sie folgende Tests von dem System aus auf dem der Agent installiert ist: <br>
 
Bitte führen Sie folgende Tests von dem System aus auf dem der Agent installiert ist: <br>
* telnet backup.terracloud.de 8086
+
* telnet backup.terracloud.de 8086  
 +
* telnet amp01.terracloud.de 8087
 +
* telnet amp10.terracloud.de 8087
 +
* telnet amp20.terracloud.de 8087
 +
 
 +
Alternativ können Sie folgende Befehle in der PowerShell ausführen: <br>
 +
''1 .. 20 | ForEach-Object { Write-Host "amp$(($_).ToString("00")).terracloud.de" : $(Test-NetConnection "amp$(($_).ToString("00")).terracloud.de" -Port 8087).TcpTestSucceeded } <br>
 +
Test-NetConnection backup.terracloud.de -Port 8086'' <br>
  
 
'''Lösung:''' <br>
 
'''Lösung:''' <br>
Zeile 81: Zeile 699:
 
<br />
 
<br />
  
== Ausstehender Neustart/Pending Reboot ==
+
=== Windows Agent Deinstallation ===
'''Fehler:''' <br>
+
 
Bei der Installation des Agents erhält man die Fehlermeldung das ein Neustart des Systems aussteht. (Pending reboot) <br>
+
==== Fehler 1722 bei der Deinstallation des Backup Agents ====
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Sie erhalten bei der Deinstallation des Backup Agenten folgende Fehlermeldung:
 +
[[Datei:Fehler 1722.png|gerahmt|ohne]]
  
'''Ursachen:''' <br>
+
'''Ursache:''' <br>
Der Agent prüft einen Registry-Schlüssel. Windows sollte normalerweise bei jedem Neustart diesen Schlüssel leeren.  
+
Das Fehlerbild entsteht, wenn in der global.vvc Datei Informationen zur Agenteninstallation (Plug-ins) fehlen. Jedes Plug-in fügt einen Eintrag in dieser Konfigurationsdatei hinzu (z.B. Image Plug-in). <br>
Sporadisch wird dies aber nicht gemacht, sodass der Agent "denkt" dass noch ein Neustart aussteht. Bitte beachten Sie, dass bei manuellen Änderungen der Registry zuvor eine Sicherung der Registry durchgeführt werden sollte!
+
Der Fehler entsteht, wenn bei der Deinstallation die Einträge in dieser Datei nicht mit dem auf dem System hinterlegten Plug-ins übereinstimmen.
  
 
'''Lösung:''' <br>
 
'''Lösung:''' <br>
''KEY:'' <br>
+
# Bitte benennen Sie die "global.vvc" innerhalb des Installationsverzeichnisses um in "global.old“. <br>
''HKLM\SYSTEM\\CurrentControlSet\\Control\\SessionManager VALUE: "PendingFileRenameOperations"'' <br>
+
# Deinstallieren Sie danach den Agenten
 +
<br />
  
Diesen Schlüssel bitte öffnen und den Inhalt herauslöschen, im Anschluss sollte die Installation reibungslos verlaufen. <br>
+
=== Windows Agent filebasiertes Backup ===
 +
-----
 +
==== Analysepunkt in folgendem Pfad wird nicht traversiert ====
 +
Die Fehlermeldung besagt, dass Sie einen Pfad versuchen zu sichern der eine Art Verlinkung darstellt. <br>
 +
Der eigentliche Datenbestand wird sich vermutlich auf einer anderen Partition befinden.  <br>
 +
Dieses Verzeichnis wurde offenbar nicht in die Sicherung inkludiert, der Agent sichert dies also nicht mit. <br>
 
<br />
 
<br />
  
== Verschlüsselungskennwort eines Backup-Jobs vergessen ==
+
==== Verknüpfte Hardlinks waren nicht ausgewählt und wurden nicht gesichert ====
Sollten Sie das Verschlüsselungskennwort eines Backup-Jobs vergessen haben gibt es keine Möglichkeit Dateien aus dem Backup-Job wiederherzustellen. <br>
+
'''Fehlerbild:'''<br>
Eine Änderung des Kennworts ist durch uns nicht möglich.<br>
+
Der Backup Job wird mit Warnungen „Verknüpfte Hardlinks waren nicht ausgewählt und wurden nicht gesichert“ abgeschlossen. Diese Warnung sieht im Logfile wie folgt aus:
<br />
+
[[Datei:Hardlinks.png|none]]
 +
 
 +
'''Fehlerursache:'''<br>
 +
Hardlinks sind Dateien oder Verzeichnisse, die einen bestehenden Eintrag in der Master File Table referenzieren und über die identischen Eigenschaften und Inhalte, wie die Original-Datei verfügen.
 +
Original-Datei und Hardlink unterscheiden sich nur im Pfad.
 +
Der Konfigurierte Sicherungssatz beinhaltet nicht alle Hardlinks, die für die Original-Datei existieren und können daher nicht gesichert werden.  
 +
 
 +
'''Lösungsmöglichkeiten:''' <br>
 +
# Sobald die gesamte NTFS Partition gesichert wird, können keine verknüpften Hardlinks mehr bemängelt werden.<br>
 +
# Der Sicherungssatz kann um alle bestehenden Hardlinks erweitert werden, die benötigen Pfade können über den untenstehenden Befehl über die PowerShell oder die CMD ausgelesen werden.
 +
  Syntax : fsutil hardlink list <Dateiname>
 +
  Beispiel : fsutil hardlink list c:\liste.txt
 +
 
 +
==== OneDrive Verzeichnis kann nicht gesichert werden ====
  
== Verschlüsselungskennwort eines Backup-Jobs ändern ==
+
'''Fehlerbild:''' <br>
Sie haben die Möglichkeit das Verschlüsselungskennwort neu zu setzen. Dazu gehen Sie im Backup-Portal zu dem entsprechenden Backup-Job und anschließend auf "Job bearbeiten". <br>
+
Ein filebasierter Backup Job meldet folgenden Fehler im Logfile:<br>
Links können Sie nun ein neues Kennwort setzen. Dabei zu beachten ist, dass Sicherungen, die mit dem alten Verschlüsselungskennwort erstellt wurden auch nur mit diesem wiederhergestellt werden können.<br>  
+
''DISK-E-04205 Fehler beim Suchen nach Datei C:\Users\%USER%\OneDrive\*.*''<br>
Hier wäre unsere Empfehlung den Backup-Job zu löschen und einen neuen Backup-Job mit dem neuen Verschlüsselungskennwort zu erstellen. <br>  
+
''DISK-E-04101 Betriebssystemmeldung: Das Medium ist schreibgeschützt.''<br>''
<br />
 
  
== Uhrzeit im Satellit stimmt nicht ==
 
'''Ursachen:''' <br>
 
Die Bandbreitenlimitierung hält sich an die empfangende Uhrzeit. Wenn die Uhrzeit nicht synchron ist, funktioniert der Plan nicht korrekt. <br>
 
 
'''Lösung:''' <br>
 
'''Lösung:''' <br>
Bitte Port NTP Port 123/UDP vom Satelliten ins Internet freigeben. <br>
+
Eine Einstellung innerhalb von OneDrive sorgt dafür, dass der Agent nur Verknüpfungen zu Dateien sieht, da diese erst bei Bedarf heruntergeladen werden. <br>
 +
Diese 0KB Dateien sorgen für die Fehlermeldung, die Dateien müssten einmal heruntergeladen werden, damit keine Verknpüfungen mehr vorhanden sind.<br>
 +
Bitte entfernen Sie zusätzlich den Haken in der Checkbox "Dateien bei Bedarf", wie in diesem Screenshot:<br>
 +
<br>
 +
[[Datei:One-drive.png|border|One-Drive]]
 +
 
 +
==== SV  -W-08372 Ausschluss <''Exklusion im Backup Job''> wird unterdrückt, da er die <''Bestandteil der BMR-Sicherung''> BMR-Auswahl beeinträchtigt ====
 +
'''Fehlerbild:'''<br>
 +
Sie erhalten im Logfile eines dateibasierten Backup Jobs folgende Fehlermeldung: <br>
 +
''SV  -W-08372 Ausschluss <Exklusion im Backup Job> wird unterdrückt, da er die <Bestandteil der BMR-Sicherung> BMR-Auswahl beeinträchtigt.''
 +
 
 +
'''Ursache:'''<br>
 +
Die konfigurierte Exklusion würde Dateien ausschließen, die für die BMR-Sicherung notwendig sind.
 +
Der Backup Agent ignoriert die Exklusion um eine BMR-Sicherung durchzuführen.
 +
 
 +
'''Handlungsempfehlung:'''<br>
 +
Bitte entfernen Sie die bemängelte Exklusion aus dem betroffenen Backup Job, da der Job andernfalls bei jeder Sicherung mit einer Warnung abschließt.
 +
Wandeln Sie die Exklusion, falls diese benötigt wird, dahingehend ab, dass keine systemrelevanten Dateien ausgeschlossen werden.
 +
 
 +
==== Outlook-Offlinedatendatei (OST) ====
 +
Bei *.ost-Dateien handelt es sich um Offline-Outlookdatendateien, welche automatisch von IMAP-Konten, Microsoft 365-Konten, Exchange-Konten und Outlook.com-Konten erstellt werden. <br>
 +
Da diese nicht von einem Computer auf einen anderen verschoben werden können, entfällt die Notwendigkeit einer Sicherung.
 +
 
 +
Folgender Registry Key schließt standardmäßig *.ost-Dateien aus der Erstellung eines VSS Snapshots aus: <br>
 +
''Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\BackupRestore\FilesNotToSnapshot''
 +
 
 +
[[Datei:Ost-Dateien.jpg|gerahmt|ohne]]
 +
 
 +
'''Warum sollten *.ost-Dateien aus der Sicherung ausgeschlossen werden?: <br>'''
 +
https://social.technet.microsoft.com/Forums/en-US/fc9bebff-9494-4b45-b43d-6b2f8e98add4/oops-windows-7-backup-omits-key-outlook-mail-files <br>
 +
[https://support.office.com/en-us/article/find-and-transfer-outlook-data-files-from-one-computer-to-another-0996ece3-57c6-49bc-977b-0d1892e2aacc?ui=en-US&rs=en-US&ad=US#ID0EAACAAA=Office_2007_-_2010 https://support.office.com/en-us/article/find-and-transfer-outlook-data-files-from-one-computer-to-another]
 +
 
 +
'''Weitere Informationen zu Dateien, die durch das Betriebsystem automatisch aus einer Sicherung exkludiert werden:'''<br>
 +
https://docs.microsoft.com/en-us/windows/win32/vss/excluding-files-from-shadow-copies
 +
 
 +
 
 +
<span style="color:red">Es wird nicht empfohlen Änderungen an den erwähnten Registry Keys vorzunehmen.</span>
 +
 
 
<br />
 
<br />
  
== User has no permissions to access user agents ==
+
==== DISK-E-08235 Betriebssystemfehler 225, Meldung: Der Vorgang konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden, da die Datei einen Virus oder möglicherweise unerwünschte Software enthält ====
'''Fehler:''' <br>
+
 
Bei der Konfiguration des ersten Backup Jobs für einen Computer erhält man die Fehlermeldung "User has no permissions to access user agents". <br>
+
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Sie erhalten folgende Fehlermeldung in einem filebasierten Backup Job Logfile:<br>
 +
 
 +
''DISK-E-08235 Betriebssystemfehler 225, Meldung: Der Vorgang konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden, da die Datei einen Virus oder möglicherweise unerwünschte Software enthält''<br>
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Hierbei handelt es sich um eine Meldung des Betriebssystems an den Agent. Für die Überprüfung der Datei ist der Windows Defender verantwortlich.<br>
 +
 
 +
'''Handlungsempfehlung:''' <br>
 +
Bitte prüfen Sie die bemängelte Datei, insofern es sich dabei um eine Falschmeldung Meldung vom Windows Defender handelt, können Sie diese über die Whitelist freigeben.<br>
 +
Optional können Sie mit einer weiteren Antivirus Lösung die Datei überpüfen.<br>
 +
 
 +
==== DISK-E-08235 Betriebssystemfehler 1392, Meldung: Die Datei oder das Verzeichnis ist beschädigt und nicht lesbar ====
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung:
 +
 
 +
''DISK-E-08235 Betriebssystemfehler 1392, Meldung: Die Datei oder das Verzeichnis ist beschädigt und nicht lesbar''
  
'''Ursachen:''' <br>
+
'''Ursache:''' <br>
Normalerweise handelt es sich hierbei um ein Cachingproblem. <br>
+
Der Backup Agent gibt eine Fehlermeldung des Betriebsystems weiter, dass die bemängelte Datei beschädigt oder nicht lesbar ist.
  
'''Lösung:'''
+
'''Handlungsempfehlung:''' <br>
Hier kann es helfen wenn Sie sich einmal abmelden und anschließend wieder einloggen. Sollte das nicht direkt funktionieren müssten Sie eine kurze Zeit warten. <br>
+
Bitte prüfen Sie die entsprechende Datei, da diese Fehlermeldung nicht von der Backup Software verursacht wird. <br>
Im Anschluss sollte die Konfiguration problemlos fortgeführt werden können. Alternativ können Sie sich mit dem Benutzer der Subsite einloggen und die Konfiguration vornehmen. <br>
+
Ein Systemscan via sfc/scannow kann das Fehlerbild ggf. beheben. <br>
== Acronis VSS Provider entfernen ==
+
Auch eine Diagnose über CHKDSK kann in diesem Fall hilfreich sein. <br>
Einen entsprechenden Workaround bietet Ihnen der folgende Link: <br>
 
https://forum.acronis.com/de/forum/11602 <br>
 
<br />
 
  
== Fehler 1722 bei der Deinstallation des Backup Agents ==
+
==== Falsche nativ geschützte Datenmenge ====
Schritt 1: Falls vorhanden deinstallieren Sie Visual C++ redists "2008 x86 9.0.30729.4148" von Ihrem System, sollte das Paket nicht installiert sein, fahren Sie bitte mit Schritt 2 fort. <br>
 
Schritt 2: Bitte benennen Sie die "global.vvc" innerhalb des Installationsverzeichnisses um in "globalold.vvc“. <br>
 
Schritt 3: Versuchen Sie nun den Agenten zu deinstallieren. <br>
 
<br />
 
  
== Problem beim Backup QNAP NAS mit UNC Pfade ==
+
'''Fehlerbild:''' <br>
Bitte gehen Sie auf das Agentensystem und öffnen die Jobkonfiguration: <br>
+
Die nativ geschützte Datenmenge wird im Backup Portal in den Jobdetails oder in einem Report falsch angezeigt.
C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\<JOBNAME>.vvc" <br>
 
Hier finden Sie den Eintrag Ignore_Security. Dieser Schalter legt fest, ob auch die ACLs gesichert werden sollen oder nicht. QNAP erlaubt so die Sicherung der ACLs über diesen Weg nicht.
 
Von daher sollte der Schalter auf TRUE gesetzt werden.  <br>
 
Anschließend sollten die beiden terra CLOUD Backup Dienste neugestartet werden. <br>
 
<br />
 
  
== Backup Host Agent Fehler 0x800706d9 ==
+
'''Fehlerursachen:''' <br>
[[Datei:Agent Fehler x800706d9.jpg|Backup Agent Fehler x800706d9]] <br>
+
Eine mögliche Ursache kann ein unlimitierter VSS-Shadowstorage sein. Wir empfehlen den Wert auf z.B. 10GB zu beschränken.<br>
Sofern es sich dabei nicht um ein Cluster System handelt und eine Failover Cluster Rolle installiert ist. <br>
+
Bitte beachten Sie, dass der Shadowstorage auch für die System Reserved Partition limitiert sein muss.<br>
– Diese Rolle bitte deinstallieren, danach sollte man sich erfolgreich registrieren können. <br>
+
Die Limitierung für die System Reserved Partition kann nur über die Eigenschaften in der GUI konfiguriert werden, da für diese kein Laufwerksbuchstabe vergeben ist. <br>
Der Agent überprüft: <br>
+
Die Anpassung kann wie folgt über CMD oder PowerShell durchgeführt werden:<br>
* Wenn keine Failover Cluster Rolle installiert ist => Verbinden Sie sich mit Hyper-V <br>
+
''vssadmin resize shadowstorage /for=<drive letter:> /on=<drive letter:> /maxsize=10GB <br>''
* Wenn Failover Cluster Rolle installiert ist => Verbinden Sie sich mit der Clusterinstanz <br>
 
<br />
 
  
== Sicherheitsdatenverarbeitung aufgrund unzureichender Berechtigung deaktivieren ==
+
'''Beispiel:''' <br>
<br>
+
''vssadmin resize shadowstorage /for=c: /on=c: /maxsize=10GB'' <br>
<u>Job – UNC: DISK-W-08623 Sicherheitsdatenverarbeitung aufgrund unzureichender Berechtigung deaktivieren</u>
+
''vssadmin resize shadowstorage /for=d: /on=d: /maxsize=10GB'' <br>
 +
Nach der nächsten Sicherung sollte der Wert korrekt angezeigt werden. <br>
  
'''Fehler:'''<br>
+
'''Windows Server Deduplikation:'''
DISK-W-08623 Sicherheitsdatenverarbeitung aufgrund unzureichender Berechtigung deaktivieren
+
Diese Windows Funktion kann durch die Deduplikation dafür sorgen, dass Ihnen die Systemgröße im Explorer kleiner angezeigt wird, als z.B. im Backup Report.
 +
Bitte schließen Sie den Ordner "Chunk Store" unterhalb des Verzeichnisses "System Volume Information" aus dem aus der Sicherung aus. Das nächste Backup sollte die Systemgröße wieder korrekt angezeigen.
  
'''Ursache:''':<br>
+
==== Sicherheitsdatenverarbeitung aufgrund unzureichender Berechtigung deaktivieren ====
Das NAS erlaubt die Sicherung der ACLs nicht.
 
  
'''Lösung:''':<br>
+
'''Fehlerbild:'''<br>
Bitte gehen Sie auf das Agentensystem und öffnen die Jobkonfiguration: C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\<JOBNAME>.vvc" Hier finden Sie den Eintrag Ignore_Security.
 
Dieser Schalter legt fest, ob auch die ACLs gesichert werden sollen oder nicht. QNAP beispielsweise erlaubt so die Sicherung der ACLs über diesen Weg nicht. Von daher sollte der Schalter auf TRUE gesetzt werden.
 
Anschließend müssen die beiden terra CLOUD Backup Dienste neugestartet werden.<br><br>
 
  
<u>Job – Lokales System: DISK-W-08623 Sicherheitsdatenverarbeitung aufgrund unzureichender Berechtigung deaktivieren</u>
+
Sie erhalten im Logfile folgende Warnmeldung:
  
'''Fehler:'''<br>
+
''DISK-W-08623 Sicherheitsdatenverarbeitung aufgrund unzureichender Berechtigung deaktivieren''
DISK-W-08623 Sicherheitsdatenverarbeitung aufgrund unzureichender Berechtigung deaktivieren
 
  
 
'''Ursache:'''<br>
 
'''Ursache:'''<br>
Compress Advanced Attribute für einige Verzeichnisse aktiviert
+
Compress Advanced Attribute (Inhalt komprimieren, um Speicherplatz zu sparen) für mindestens ein Verzeichnis aktiviert.
 +
 
 +
[[Datei:Erweiterte Attribute.png|gerahmt|ohne]]
  
 
'''Lösung:'''<br>
 
'''Lösung:'''<br>
 
Um diese Verzeichnisse zu lokalisieren können Sie den Job einmal mit einem anderem Log-Level ausführen.  
 
Um diese Verzeichnisse zu lokalisieren können Sie den Job einmal mit einem anderem Log-Level ausführen.  
 
Bitte bearbeiten Sie hierzu Ihren Job und wählen als „Optionen für Protokolldatei:" die Option „Directory" aus. Führen Sie im Anschluss das Backup erneut aus, nun sollten Sie unterhalb der unten aufgezeigten Zeile Hinweise auf die Verzeichnisse finden die diese verursachen.  
 
Bitte bearbeiten Sie hierzu Ihren Job und wählen als „Optionen für Protokolldatei:" die Option „Directory" aus. Führen Sie im Anschluss das Backup erneut aus, nun sollten Sie unterhalb der unten aufgezeigten Zeile Hinweise auf die Verzeichnisse finden die diese verursachen.  
Diese Form der Protokollierung kann unter Anderem große Logfiles erzeugen daher sollte dieser Typ nur temporär genutzt werden.
+
Diese Form der Protokollierung große Logfiles erzeugen daher sollte dieser Typ nur temporär genutzt werden.
 
Lokalisieren Sie diese Ordner und entfernen Sie in den Eigenschaften->Erweitert den Punkt „Inhalt komprimieren, um Speicherplatz zu sparen".  
 
Lokalisieren Sie diese Ordner und entfernen Sie in den Eigenschaften->Erweitert den Punkt „Inhalt komprimieren, um Speicherplatz zu sparen".  
Anschließend sollten die beiden terra CLOUD Backup Dienste neugestartet werden
+
Anschließend sollten die beiden TERRA CLOUD Backup Dienste neugestartet werden.
  
<br />
+
==== DISK-E-04144 Fehler beim Öffnen von Datei [...] $Exported$BCD für Eingabe ====
  
== Backup "Job kann nicht beim Vault registriert werden. Er ist möglicherweise bereits im Vault vorhanden." (Gilt für Satelliten Vault-Accounts) ==
+
'''Fehlerbild:''' <br>
Sofern Ihr Vault-Account auf Normal Operation steht, kann ein Computer registriert werden – auch mit der Zieladresse des BaseVaults. <br>
+
Sie erhalten im Logfile folgende Warnmeldung:
Ersetzt man die Ziel-Adresse mit der des lokalen Satelliten funktioniert alles wie gewünscht. <br>
 
<br />
 
  
== Ungültiges Dateiformat oder Deltazuordnungsdatei ist beschädigt ==
+
''DISK-E-04144 Fehler beim Öffnen von Datei \\?\GLOBALROOT\Device\HarddiskVolume2\EFI\Microsoft\Boot\$Exported$BCD für Eingabe'' <br>
'''Beispiel:''' <br>  
+
''DISK-E-08235 Betriebssystemfehler 32, Meldung: Der Prozess kann nicht auf die Datei zugreifen, da sie von einem anderen Prozess verwendet wird'' <br>
''07.jun. 22:15:38 DELT-E-04355 Ungültiges Dateiformat C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\JOBNAME\0000xxxx.DTA'' <br>
+
''DISK-E-04144 Fehler beim Öffnen von Datei \\?\GLOBALROOT\Device\HarddiskVolume2\EFI\Microsoft\Boot\$Exported$BCD.LOG für Eingabe'' <br>
''07.jun. 22:15:38 BKUP-E-08196 Ihre Deltazuordnungsdatei ist beschädigt. Löschen Sie die Datei, oder benennen Sie sie um, und synchronisieren Sie sie mit Ihrem Director. [VV]'' <br>
+
''DISK-E-08235 Betriebssystemfehler 32, Meldung: Der Prozess kann nicht auf die Datei zugreifen, da sie von einem anderen Prozess verwendet wird'' <br>
  
'''Lösung:''' <br>
+
'''Ursache:''' <br>
Die Jobs synchronisieren. <br>
+
Dieses Fehlerbild wird von verschiedener Antivirensoftware verursacht die auf Bitdefender basieren. Verantwortlich ist das Modul "Verhaltensscan" in der Version 6.6.18.265.
Sollte das Problem dadurch nicht behoben werden muss der Agent neu installiert werden. <br>
 
Gehen dann wie folgt vor: <br>
 
1. Löschen Sie den Agenten vollständig vom System und entfernen Sie übrig gebliebene Dateien ggf. per Hand <br>
 
2. Installieren Sie den Agenten wie gewohnt neu <br>
 
3. im Backupportal sollte nun ein Offlineserver zu sehen sein. Diesen können Sie löschen <br>
 
4. Bei dem neuen Server im Backupportal unter "Vault-Einstellungen" bitte "Erneut registrieren" wählen, Vault Einstellungen laden und unten rechts das System wieder auswählen <br>
 
5. Nach einigen Sekunden können Sie die Seite "Computer" neu laden und Sie sehen wieder die "alten" Jobs <br>
 
6. Jeweils die Jobs bearbeiten und das Passwort eingeben (dieses kann nicht rekonstruiert werden, da das Job-Passwort auf dem Vault nicht gespeichert wird) <br>
 
7. Jeweils die Jobs synchronisieren, dadurch werden die Delta-Dateien auf dem Agenten neu erstellt <br>
 
8. Nun bitte nochmal eine Sicherung starten <br>
 
<br />
 
  
== Backup Satellit kein Heartbeat vor Version 0.10.11 ==
 
 
'''Lösung:''' <br>
 
'''Lösung:''' <br>
Das Windows-Update KB3142036 ist für den Fehler verantwortlich. <br>
+
Bitte führen Sie ein Update der Antivirensoftware durch, da dieses Fehlerbild in einem Update behoben wurde.
Ein Update auf die v0.10.11 behebt das Problem. Alternativ kann das KB manuell deinstalliert werden. <br>
 
<br />
 
  
== Die Anmeldeinformationen für das Plug-in konnten aufgrund eines unerwarteten Fehlers nicht überprüft werden. Überprüfen Sie, ob die Anmeldeinformationen korrekt sind, und versuchen Sie es erneut ==
+
==== UTIL-E-04101 O/S message: Die Anforderung konnte wegen eines E/A-Gerätefehlers nicht ausgeführt werden ====
Das EVault Oracle Plug-In nutzt die Verbindung zur zu der Oracle Datenbank EZCONNECT. Stellen Sie sicher, dass Ihre Konfiguration in der sqlnet.ora Datei Ok ist. <br>
 
z.B.: <br>
 
''# SQLNET.ORA Network Configuration File: d:\oracle\ora92\network\admin\sqlnet.ora'' <br>
 
''# Generated by Oracle configuration tools.'' <br>
 
''SQLNET.AUTHENTICATION_SERVICES= (NONE)'' <br>
 
''NAMES.DIRECTORY_PATH = (EZCONNECT,TNSNAMES)'' <br>
 
  
Starten Sie Oracle listener und versuchen Sie es erneut mit einem Backup. <br>
+
'''Fehlerbild:'''<br>
<br />
+
Sie erhalten im Logfile folgende Warnmeldung: <br>
 +
''UTIL-E-04101 O/S message: Die Anforderung konnte wegen eines E/A-Ger tefehlers nicht ausgeführt werden''
  
== Sevice Manager failed to get current information ==
+
'''Ursache:''' <br>
Diese Fehlermeldung erscheint nachdem das Passwort für den Backup-Job Restore Point eingegeben wurde. <br>
+
Der Backup Agent gibt diese Fehlermeldung des Betriebsystems im Logfile weiter.  
[[Datei:System Restore Wizard PW.jpg|System Restore Wizard]] <br>
+
Sie finden diese Fehlermeldung auch in den System Eventlogs unter der ID 153 wieder.
[[Datei:System Restore failed.jpg|Device Manager failed to get current information]] <br>
+
Es handelt sich dabei nicht um ein Problem mit der Backup Lösung.  
  
'''Lösung:'''<br>
+
'''Handlungsempfehlung:''' <br>
Der SCSI Controller Treiber von "Paravirtual" muss auf "LSI Logic SAS" abgeändert werden. <br>
+
Bitte prüfen Sie folgenden [https://docs.microsoft.com/en-us/archive/blogs/ntdebugging/interpreting-event-153-errors Microsoft Beitrag] zu dieser ID.
<br />
 
  
== SQL Backup Jobs lässt sich nach einer Änderung der Credentials nicht bearbeiten ==
 
'''Lösung:'''
 
Legen Sie vor dem Ändern der Dateien eine Sicherungskopie an! <br>
 
1. Legen Sie einen neuen SQL Job mit den neuen Windows-Credentials an. <br>
 
2. Sie finden im Installationsverzeichnis des Agenten die Datei „JOBNAME.vvc“ <br>
 
3. Kopieren Sie den Absatz „WindowsCredentials“ von Ihren Testjob in die .vvc des richtigen Backup Jobs <br>
 
  
Im Anschluss konnte der Backup Prozess fortgesetzt werden. <br>
+
Wie in dem Microsoft Beitrag beschrieben, handelt es sich um einen Timeout einer Anfrage an den Storage.  
<br />
+
Zum weiteren Troubleshooting empfehlen wir das CHDSK Tool, weitere Informationen dazu finden Sie unter:
 +
[https://docs.microsoft.com/de-de/windows-server/administration/windows-commands/chkdsk Microsoft Beitrag chdsk]
  
== Backup, Share wird automatisch im BMR inkludiert ==
+
==== ENVC-E-04096 GetProcessorInfo FindFirstObject failed ====
'''Lösung:''' <br>
+
'''Fehlerbild:''' <br>
Zum Ignorieren der bestimmten Auswahl der VSS, muss ein Eintrag in der Registry erstellt werden. <br>
+
Sie erhalten im Logfile eines dateibasierten Backup Jobs folgende Fehlermeldung:
1. Windows + R zum Öffnen des Tasks “Ausführen” und tragen sie „regedit“ ein. <br>
 
2. Zum Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent navigieren. <br>
 
3. Fügen Sie die Zeichenreihenfolge namens WriterSelectionToIgnore hinzu. <br>
 
4. Starten Sie die Erweiterung mit ^ <br>
 
5. Fügen Sie ein \\ für jedes \ in dem befindlichen Pfad. <br>
 
6. Am Ende das * - Symbol nicht vergessen. <br>
 
:z.B.: ''^\\\\Name\\Folder1\\*.* ''<br>
 
[[Datei:Regeditor.jpg|regedit Eintrag]]<br>
 
<br />
 
  
== Keine vollständige Sicherung der SQL Instanz möglich bei Erstsicherung -The database OLAkticom did not have previous successful Full backup ==
+
''ENVC-E-04096 GetProcessorInfo FindFirstObject failed'' <br>
Es kann keine vollständige Sicherung der SQL-Instanz ausgführt werden. Das Log liefert die Fehlermeldung, dass kein vorheriges Vollbackup erstellt wurde, <br>  
+
''ENVC-E-04096 GetBootConfiguration FindFirstObject failed'' <br>
obwohl eine Erstsicherung durchgeführt werden soll und die Sicherungsart auf vollständig mit Transaktionsprotokollen steht. <br>
+
''ENVC-E-04096 GetComputerSystem FindFirstObject failed'' <br>
 +
''ENVC-E-04096 GetOSInfo FindFirstObject failed'' <br>
 +
''ENVC-E-04096 CaptureSystemRestorePointInfo Env Exception: Failed to obtain EnvInfo''<br>
 +
''BMR -E-08382 BMRCaptureEnvInfo.dll konnte nicht initialisiert werden: BMR::CaptureEnvInfoDLL::captureSystemRestorePointInfo(): BMRCaptureEnvInfo.dll DLL failed to Capture System Restore Point Info'' <br>
  
Bsp Log: <br>
+
'''Ursache:''' <br>
''10-Apr 20:00:32 SQ12-E-09295 The database OLAkticom did not have previous successful Full backup.'' <br>
+
Der Backup Agent kann keine Informationen des Systems (z.B. Version des Betriebsystems) über die WMI Schnittstelle abrufen. Dieses Fehlerbild wird '''nicht''' durch den TERRA CLOUD Backup Agenten verursacht.
''10-Apr 20:00:32 SQ12-E-09295 The database OLReweAkticom did not have previous successful Full backup.'' <br>
+
Es kann sein, dass die benötigten Dateien sich noch im Zugriff durch andere Programme befinden und daher die Informationen nicht ausgelesen werden können.
''10-Apr 20:00:32 BKUP-E-04706 job will be forced to fail [VV]'' <br>
 
''10-Apr 20:00:32 BKUP-F-04110 job failed to complete [VV]'' <br>
 
''10-Apr 20:00:33 CAT -E-08056 backup aborted [VV]'' <br>
 
''11-Apr 11:47:25 SQ12-E-09295 The database OLAkticom did not have previous successful Full backup.'' <br>
 
''11-Apr 11:47:25 SQ12-E-09295 The database OLReweAkticom did not have previous successful Full backup.'' <br>
 
''11-Apr 11:47:25 BKUP-E-04706 job will be forced to fail [VV]'' <br>
 
''11-Apr 11:47:25 BKUP-F-04110 job failed to complete [VV]'' <br>
 
''11-Apr 11:47:26 CAT -E-08056 backup aborted [VV]'' <br>
 
'''''!! Der MSSQL-VSSWriter Dienst wird unter einen Systemkonto ausgeführt. !!'''''<br>
 
  
'''Lösung:'''
+
'''Handlungsempfehlung:'''<br>
Der MSSQL-VSSWriter Dienst muss auf einen ActiveDirectory-Account mit Administrator-Rechten umgestellt werden. <br>
+
Bitte prüfen Sie exemplarisch die folgende Abfrage über die PowerShell: <br>
<br />
+
''Get-WmiObject Win32_Processor''
  
== Global Root Backup Fehler ==
+
Sollte auch hier keine Ausgabe möglich sein, empfehlen wir Ihnen die Windows Event Logs zu diesem Zeitpunkt zu prüfen.
'''Beispiel:''' <br>
 
17-feb 20:58:20 DISK-E-04205 erreur lors de la recherche du fichier GLOBALROOT\Device\HarddiskVolumeShadowCopy10\windows\\systemroot\system32\drivers\vsock.sys <br>
 
17-feb 20:58:20 DISK-E-04101 message du système d'exploitation : Die Syntax für den Dateinamen, Verzeichnisnamen oder die Datenträgerbezeichnung ist falsch. <br>
 
  
'''Lösung:''' <br>
+
=== Windows Agent UNC Backup ===
Eine Anpassung des Imagepfades in der Registry ist notwendig -> Computer\HKEY_Local_Machine\System\CurrentControlSet\Services\vsock <br>
+
-----
1. Ändern auf %systemroot%\system32\DRIVERS\vsock.sys <br>
+
==== DISK-W-04449 - Fehler letzte Zugriffszeit konnte nicht zurückgesetzt werden ====
2. Nach dem Eintrag muss der Server unbedingt neu gestartet werden, um die Einstellungen zu aktivieren. <br>
+
'''Fehlerbild:''' <br>
<br />
+
Sie erhalten in einem UNC-Job im Logfile folgenden Fehler: <br>
 +
''DISK-W-04449 Letzte Zugriffszeit für DATEIPFAD kann nicht zurückgesetzt werden''
  
== Umlaufprotokollierung Exchange ==
+
'''Ursache:''' <br>
Falls die Umlaufprotokollierung aktiviert ist, erhaltne Sie eine entsprechende Fehlermeldung Die Umlaufprotokollierung sollte in Produktivumgebungen besser deaktiviert werden. <br>
+
Der Agent prüft bei einem filebasierten Backup die letzte Zugriffszeit und merkt sich diese, danach wird die Datei gelesen und gesichert.
„Umlaufprotokollierung wird für Produktionsumgebungen nicht empfohlen." <br>
+
Durch die Sicherung wird die letzte Zugriffszeit verändert und der Agent versucht diese auf die ursprüngliche Zugriffszeit zu ändern.  
Quelle: https://technet.microsoft.com/de-de/library/bb331968%28v=exchg.80%29.aspx <br>
+
Manche NAS Systeme erlauben das Zurücksetzen der Zugriffszeit nicht und somit entsteht das Fehlerbild.
Im o.g. Link wird auch beschrieben, wie man die Umlaufprotokollierung auf einem Exchangeserver deaktiviert. <br>
 
Ein informativer Artikel zum Thema Umlaufprotokollierung: <br>
 
http://www.itadministrator.de/themen/kommunikation/123111.html <br>
 
Alternativ können Sie auch die Sicherung der Transaktionsprotokolle deaktivieren. Dann wird nur die Exchange-Datenbank gesichert, Transaktionsprotokolle werden außen vorgelassen. <br>
 
<br />
 
  
== SMTP Prober / Mailbenachrichtigung ==
 
Bitte prüfen Sie einmal mittels SMTP Prober Tool ob die Mails generell von dem System aus versendet werden können:  <br>
 
http://www.alexnolan.net/software/SMTPProber.htm <br>
 
Sofern Sie mit dem Tool erfolgreich Emails von dem System versenden können ist sichergestellt, dass die Kommunikation mit dem Mailserver aufgebaut werden kann. <br>
 
<br />
 
 
== Bu Agent Protokoll Datei wurde nicht gefunden ==
 
'''Ursachen:''' <br>
 
Sollte die Kommunikation einwandfrei funktionieren (ping backup.terracloud.de && telnet backup.terracloud.de 8086), kann ein Sonderzeichen im Passwort des Portal-Benutzers der Grund sein. <br>
 
<br />
 
 
'''Lösung:''' <br>
 
'''Lösung:''' <br>
Vermutlich verwenden Sie bei der Registrierung gegenüber dem Portalserver einen selbsterstellten Benutzer den Sie in der Subsite angelegt haben. <br>
+
1. Bearbeiten Sie die job.vvc im Installationsverzeichnis des Agenten <br>
Kann es sein, dass Sie hier einen Umlaut beim Passwort nutzen? <br>
+
2. Fügen Sie diese Zeile zur Backup{ } section hinzu: ''Last_Access_Time_Fix = False'' <br>
Ändern Sie testweise mal das Passwort z.B. auf "Terra001!" (ohne "") und versuchen Sie erneut den Agent gegenüber dem Portalserver zu registrieren. <br>
 
Wenn das klappt, dann nennen Sie uns bitte den Umlaut den Sie verwenden (wenn möglich auch gerne das komplette Passwort). Anscheinend hat unser Agent mit manchen Sonderzeichen Probleme. <br>
 
 
<br />
 
<br />
  
== Granular Restore Tool - Lizenz ==
+
==== DISK-W-08623 - Sicherheitsdatenverarbeitung aufgrund unzureichender Berechtigung deaktivieren ====
Während der Installation des Granular Restore Tools werden Sie nach einer Lizenz gefragt.<br>
+
'''Fehlerbild:''' <br>
<br>
+
Sie erhalten im Logfile eines UNC_jobs folgende Warnmeldung: <br>
Bitte senden Sie uns eine E-Mail inklusive Ihrer Kundennummer mit dem Betreff "Granular Restore Lizenz" an support@terracloud.de <br>
 
Wir werden Ihnen dann eine entsprechende Lizenz zur Verfügung stellen.<br>
 
<br />
 
  
== Agentupgrade ==
+
''DISK-W-08623 Sicherheitsdatenverarbeitung aufgrund unzureichender Berechtigung deaktivieren''
Bei einer Installation eines Agents ab v8 kann das Upgrade direkt durchgeführt werden. <br>
 
Alternativ verwenden Sie die folgende Anleitung:<br>
 
Bitte deinstallieren Sie den alten Agent(nur Programmdaten) und installieren die neue Version. (Es können Neustarts erforderlich sein) <br>
 
Danach gehen Sie wie folgt vor:  <br>
 
- Im Backupportal unter "Vault-Einstellungen" bitte "Erneut registrieren" <br>
 
- Danach können Sie die Vault Einstellungen laden und unten rechts das System wieder auswählen <br>
 
- Nach einigen Sekunden oder einem Refresh der Seite sollten Ihnen die Computer und Jobs wieder angezeigt werden  <br>
 
- Jeweils die Jobs bearbeiten und das Verschlüsslungskennwort eingeben (dieses kann nicht rekonstruiert werden, da das Job-Passwort auf dem Vault nicht gespeichert wird)  <br>
 
- Jeweils die Jobs synchronisieren, dadurch werden die Delta-Dateien auf dem Agenten neu erstellt  <br>
 
- Nun bitte nochmal eine Sicherung starten <br>
 
<br />
 
  
== Erneut registrieren ==
+
'''Ursache:'''<br>
Wenn zum Beispiel ein Job aus dem Portal gelöscht wurde, muss eine erneute Registrierung des Servers am Vault stattfinden.<br>
+
Das NAS erlaubt die Sicherung der ACLs nicht.
Dazu müssen Sie wie folgt vorgehen:<br>
 
  
Bitte löschen Sie die vorhandenen Jobs und den Vault für diesen Computer aus dem Portal. <br>
+
'''Handlungsempfehlung:'''<br>
Ihre Daten sind von der Löschung nicht betroffen. Danach gehen Sie wie folgt vor:   <br>
+
Bitte gehen Sie auf das Agentensystem und öffnen die Jobkonfiguration: <br>
1. Bitte wählen Sie im Backupportal Sie unter "Vault-Einstellungen", "Erneut registrieren" aus.  <br>
+
C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\<JOBNAME>.vvc" <br>
2. Laden Sie die Vault Einstellungen. Das gewünschte System finden Sie unten recht im aktuellen Fenster.  <br>
+
Hier finden Sie den Eintrag Ignore_Security. Dieser Schalter legt fest, ob auch die ACLs gesichert werden sollen oder nicht.
3. Nach einigen Sekunden sollten Ihnen die Computer und Jobs wieder angezeigt werden. Ggf. müssen Sie sich erneut einloggen.  <br>
+
Das NAS z.B. (QNAP) erlaubt die Sicherung der ACLs über diesen Weg nicht, bitte setzen Sie deshalb den Schalter auf TRUE <br>
4. Bearbeiten Sie die vorhandenen Jobs und tragen Sie jeweils das Verschlüsslungskennwort ein und führen Sie eine Synchronisation durch.  <br>
+
Anschließend sollten die beiden TERRA Cloud Backup Dienste neugestartet werden.<br>
5. Im letzten Schritt starten Sie bitte die Sicherung manuell. <br>
+
Sollte der Backup Job nach dieser Anpassung nicht mehr im Portal angezeigt werden, wurden vermutlich zusätzliche Schriftzeichen in der Konfigurationsdatei hinterlegt.<br>
 +
Bitte überprüfen Sie in diesem Fall die <JOBNAME>.vvc mit einem Editor, der alle Character anzeigen kann, z.B. Notepad++ (nicht druckbare Zeichen anzeigen)<br>
 
<br />
 
<br />
  
== Löschung von Daten auf einem Vault ==
+
=== Windows Agent Image Backup ===
 +
-----
 +
==== VIMG-W-09841 - CBT (Changed Block Tracking) ist nicht verfügbar ====
 +
'''Fehlermeldung:''' <br>
 +
Sie erhalten im Logfile folgende Warnmeldung:
  
Falls Sie einen Job oder Server aus dem Backupportal löschen, verbleiben die Daten aus Sicherheitsgründen weiterhin auf dem Vault.<br>
+
''VIMG-W-09841 CBT (Changed Block Tracking) ist nicht verfügbar.''
Um die Daten endgültig zu entfernen, benötigen wir einen expliziten Löschauftrag. Dieser muss die folgenden Informationen enthalten: <br>
 
- Accountname <br>
 
- Servername <br>
 
- Ggf. Jobname <br>
 
- Ggf. Safesets <br>
 
<br />
 
  
== Offline-Computer aus dem Portal löschen ==
+
'''Ursache:''' <br>
Ein System kann aus dem Backup Portal entfernt werden sofern dieses als „offline“ gekennzeichnet wird.  <br>
+
Die Installation des CBT-Treibers (Changed Block Tracking) benötigt einen Neustart, dieser wurde zum Zeitpunkt des Backups noch nicht durchgeführt. <br>
Setzen Sie in der Zeile des Systems in der ersten Spalte den Haken und gehen auf „Aktion auswählen“ -> „Ausgewählten Computer entfernen/löschen“. <br>
 
<br />
 
  
== Richtlinien ==
+
'''Hinweis:''' <br>
Die Richtlinien lassen sich derzeit nur auf der Ebene der Site und nicht übergreifend anwenden. <br>
+
Die Sicherung eines Systems über einen Image Backup Job ist auch ohne das Changed Block Tracking möglich, jedoch ist die Sicherungsdauer wesentlich länger. <br>
Das heißt Sie müssten sich einmal als Benutzer der jeweiligen Subsite einloggen und die Richtlinien dort anwenden. <br>
 
Bitte beachten Sie, dass der Benutzer Administrationsrechte benötigt. <br>
 
<br />
 
  
== Verbindungsprobleme ==
 
Ohne weitere Fehlermeldungen folgendes ->  <br>
 
''15.dic. 22:30:17 SSET-W-05072 Es konnte keine Verbindung zum Vault-Dienst hergestellt werden (Vault:vault-wmh1-0XXX.terracloud.de, Ports:2546)'' <br>
 
''15.dic. 22:30:17 RSYN-W-07715 Verbindung mit oder Aushandeln der Sicherung mit registriertem Vault fehlgeschlagen. [VV]'' <br>
 
 
'''Lösung:''' <br>
 
'''Lösung:''' <br>
Bitte nutzen Sie testweise einmal einen anderen DNS Server. Wie im Logfile ersichtlich wird die Verbindung einige Sekunden später aufgebaut. <br>
+
Bitte führen Sie einen Systemneustart durch um den vollen Funktionsumfang des Image Plug-ins nutzen zu können. <br>
Wir konnten ein solches Verhalten bislang beobachten sofern der DNS Server zeitlich verzögert reagiert. <br>
 
 
<br />
 
<br />
  
== Prüfung der Ports ==
+
==== VIMG-W-09829 - Der Treiber für die Protokollierung geänderter Blöcke kann die Änderungen für Volume <X>:<Volume{XY}> nicht protokollieren. (Zustand 0, Status 0)====
Mithilfe des folgenden Scriptes können Sie im Powershell(ISE) prüfen, ob Sie die benötigten Ports freigeschaltet haben: <br>
+
 
''1 .. 10 | ForEach-Object { Write-Host "amp$(($_).ToString("00")).terracloud.de" : $(Test-NetConnection "amp$(($_).ToString("00")).terracloud.de" -Port 8087).TcpTestSucceeded }<br>
+
'''Fehlermeldung:''' <br>
Test-NetConnection backup.terracloud.de -Port 8086''<br>
+
Sie erhalten im Logfile folgende Warnmeldung:
<br />
 
  
== Analysepunkt in folgendem Pfad wird nicht traversiert ==
+
''VIMG-W-09829 Der Treiber für die Protokollierung geänderter Blöcke kann die Änderungen für Volume <X>:<Volume{XY}> nicht protokollieren. (Zustand 0, Status 0)''
Die Fehlermeldung besagt, dass Sie einen Pfad versuchen zu sichern der eine Art Verlinkung darstellt. <br>
 
Der eigentliche Datenbestand wird sich vermutlich auf einer anderen Partition befinden.  <br>
 
Dieses Verzeichnis wurde offenbar nicht in die Sicherung inkludiert, der Agent sichert dies also nicht mit. <br>
 
<br />
 
  
== BMRCaptureEnvInfo.dll konnte nicht initialisiert werden: ==
 
-> BMR::CaptureEnvInfoDLL::captureSystemRestorePointInfo(): BMRCaptureEnvInfo.dll DLL failed to Capture System Restore Point Info <br><br>
 
'''Problem:''' <br>
 
BMR Backups schlagen mit folgendem Fehler fehl: <br>
 
11-Jun 13:19:21 ENVC-E-04096 GetProcessorInfo FindFirstObject failed <br>
 
11-Jun 13:19:21 ENVC-E-04096 GetBootConfiguration FindFirstObject failed <br>
 
11-Jun 13:19:21 ENVC-E-04096 GetComputerSystem FindFirstObject failed <br>
 
11-Jun 13:19:21 ENVC-E-04096 GetOSInfo FindFirstObject failed <br>
 
11-Jun 13:19:21 ENVC-E-04096 CaptureSystemRestorePointInfo Env Exception: Failed to obtain EnvInfo <br>
 
11-Jun 13:19:21 BMR -E-08382 Failed to initialize BMRCaptureEnvInfo.dll: BMR::CaptureEnvInfoDLL::captureSystemRestorePointInfo(): BMRCaptureEnvInfo.dll DLL failed to Capture System Restore Point Info <br>
 
11-Jun 13:19:22 BKUP-F-04110 job failed to complete [VV] <br><br>
 
 
'''Ursache:''' <br>
 
'''Ursache:''' <br>
Hierbei handelt es sich um ein Problem mit WMI-Korruption auf dem Computer, welches nicht durch den Agenten verursacht wird. <br>
+
Die Installation des CBT-Treibers (Changed Block Tracking) benötigt einen Neustart, dieser wurde zum Zeitpunkt des Backups noch nicht durchgeführt. <br>
Es kann dadurch verursacht werden, dass andere Anwendungen die Eigentümerschaft an Dateien übernehmen, die der Agent zum Betrieb benötigt. <br>
+
 
 +
'''Hinweis:''' <br>
 +
Die Sicherung eines Systems über einen Image Backup Job ist auch ohne das Change Block Tracking möglich, jedoch ist die Sicherungsdauer wesentlich länger. <br>
 +
 
 
'''Lösung:''' <br>
 
'''Lösung:''' <br>
Führen Sie mit administrativen Benutzerrechten folgendem Befehl in der Eingabeaufforderung aus: <br>
+
Bitte führen Sie einen Systemneustart durch um den vollen Funktionsumfang des Image Plug-ins nutzen zu können. <br>
secedit /configure /cfg %windir%\inf\defltbase.inf /db defltbase.sdb /verbose <br>
+
<br />
Falls weiterhin Probleme auftreten sollten, bitte folgenden Workaround durchführen: <br>
+
 
 +
==== PLGN-E-05905 Konnte <VolumeImagePlugin.dll> nicht laden ====
 +
'''Fehlermeldung:'''<br>
 +
Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung.
 +
''PLGN-E-05905 Konnte <VolumeImagePlugin.dll> nicht laden''<br>
 +
''DISK-E-04793 Laufwerk $VOLUMEIMAGE$:\ wird nicht als persistentes zugeordnetes Laufwerk erkannt (Laufwerk nicht gefunden)''.<br>
 +
''DISK-E-04204 Fehler beim Zuweisen von Kanal zu $VOLUMEIMAGE$:\*.*''<br>
 
<br>
 
<br>
Erstellen Sie ein Batch-Skript in C:\Windows\System32\WBEM : <br><br>
+
'''Ursache:'''<br>
''@echo off'' <br>
+
Die Backuplösung ist nicht in der Lage, das Image-Plugin zu verwenden. Oftmals aufgrund folgender Ursachen:<br>
''sc config winmgmt start= disabled'' <br>
+
*Das Image-Plugin wurde nach einer Neuinstallation / Erneuten Registrierung vergessen zu installieren.<br>
''net stop winmgmt /y'' <br>
+
*Das Image-Plugin / der Agent ist beschädigt.<br>
''%systemdrive%'' <br>
+
<br>  
''cd %windir%\system32\wbem'' <br>
+
'''Lösung:'''<br>
''for /f %%s in ('dir /b *.dll') do regsvr32 /s % wmiprvse /regserver winmgmt /regserver sc config winmgmt start= auto net start winmgmt for /f %%s in ('dir /s /b *.mof *.mfl') do mofcomp %%s'' <br>
+
Durch ein erneutes Ausführen des Agentensetups, haben Sie die Möglichkeit, eine Änderungsinstallation durchzuführen. Hier können Sie das Image-Plugin nachinstallieren.<br>
 +
Bitte beachten Sie, dass ein Neustart nach der Installation des Image-Plugins erfolgen sollte.<br>
 +
Durch ein erneutes Ausführen des Agentensetups haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, eine Reparaturinstalltion des Agenten durchzuführen.
 +
<br />
 +
 
 +
==== VIMG-E-0449 Volumeimage_plugin::VolumeImageBackupAdapter::getNextBackupObject fehlgeschlagen ====
 +
'''Fehlermeldung:'''<br>
 +
01.ago. 07:18:47 VIMG-E-07966 Job kann nicht fortgesetzt werden.<br>
 +
01.ago. 07:18:59 VIMG-E-04495 volumeimage_plugin::VolumeImageBackupAdapter::getNextBackupObject fehlgeschlagen.<br>
 +
01.ago. 07:18:59 BSTR-E-04144 Fehler beim Öffnen von Datei C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\*<br>
 +
01.ago. 07:18:59 BKUP-E-04706 Job wird zum Fehlschlagen gezwungen. [VV]<br>
 +
01.ago. 07:18:59 BKUP-F-04110 Job konnte nicht abgeschlossen werden. [VV]<br>
 
<br>
 
<br>
Bitte mit administrativen Rechten ausführen und anschließend neustarten! <br>
+
'''Ursache:'''<br>
 +
Der Microsoft VSS Dienst kann das System nicht in einen konsistenten Zustand versetzen.
 +
Es gibt viele mögliche Ursachen z.B.:
 +
# Auf dem zu sichernden System ist der "Microsoft Hyper-V VSS Writer" hinterlegt, bitte beachten Sie, dass eine BMR Sicherung auf Hyper-V Hosts nicht unterstützt wird
 +
# VSS Writer von Drittanbieter Software sind auf dem System hinterlegt
 +
# Ein Pfad zu einer .exe Datei in der Registry verweist auf eine Netzwerkfreigabe, bitte beachten Sie, dass der VSS Dienst nicht auf Netzwerkfreigaben zugreifen kann
 +
 
 
<br>
 
<br>
Sofern auf dem System die Antivirensoftware Avira eingesetzt wird, kann dies den Zugriff auf die WMI-Komponenten blockieren.<br>
+
'''Handlungsempfelung:'''<br>
Die Deaktivierung des WMI-Lesezugriffs bei Avira kann Abhilfe schaffen:<br>
+
Bitte prüfen Sie die hinterlegten VSS Writer über den Befehl "vssadmin list Writers" und vergleichen Sie diese mit einem System, auf dem eine imagebasierte BMR Sicherung möglich ist.
<br>
+
 
[[Datei:Avira Antivirus Server.png|border|Avira Antivirus Server]]
+
Zusätzlich empfehlen wir Ihnen die Details der VSS Writer auszulesen und auf eine hinterlegte Netzwerkfreigabe zu prüfen.
 +
In folgendem Artikel ist beschrieben, wie Sie die Details der Writer auslesen können: <br>
 +
[[Backup_Troubleshooting#Details_der_Microsoft_VSS_Writer_auslesen|Microsoft VSS Writer Details auslesen]]
 
<br />
 
<br />
  
== Fehler letzte Zugriffszeit konnte nicht zurückgesetzt werden ==
+
==== Fehler beim Erfassen der Informationen zum Systembereitstellungspunkt ====
1. Bearbeiten Sie die job.vvc <br>
+
'''Fehlerbild:''' <br>
2. Fügen Sie diese Zeile zur Backup{ } section hinzu: ''Last_Access_Time_Fix = False'' <br>
+
Sie erhalten im Logfile folgendes oder ähnliches Fehlerbild:
<br />
 
  
== Synchronisation/DTX DTA/lokales Delta ==
+
''BKUP-E-08235 Betriebssystemfehler 2, Meldung: Das System kann die angegebene Datei nicht finden'' <br>
In diesem Fall müssen die Deltadateien komplett ersetzt werden. Hierzu finden Sie in dem folgenden Ordner "C:\Programme\Terra Cloud Backup\Agent\$JOBNAME$\" Dateien mit der Endung .DTA und .DTX.  <br>
+
''BKUP-W-08732 Einhängepunkt-Informationen für System konnten nicht erfasst werden. [VV]''<br>
Bitte nennen Sie die beiden aktuellsten Dateien davon um und starten Sie erneut die Synchronisation. <br>
+
''BKUP-E-09401 An error occurred while collecting system mount point information. [VV]'' <br>
Dieser Vorgang kann trotz einer geringen Datenmenge mehrere Stunden in Anspruch nehmen, da die Dateien auf dem Vault erst generiert werden müssen. <br>
+
''BKUP-E-08235 O/S error 2, message: Das System kann die angegebene Datei nicht finden'' <br>
<br />
+
''BKUP-W-08732 Failed to collect system mount point information [VV]'' <br>
  
== Backup Jobs hängen ==
+
'''Handlungsempfehlung:'''<br>
Grundsätzlich sollte ein Beenden der Backupdienste für ca. 15 Minuten das Problem beheben. <br>
+
Bitte führen Sie folgenden Befehl auf dem betroffenen System aus:<br>
Alternativ kann ein Serverneustart durchgeführt werden. <br>
+
''Mountvol /r''<br>
Falls ein Neustart nicht möglich ist können die Tasks durch das Beenden der Prozesse auf dem Server entfernt werden. <br>
+
(Entfernt Volume Mount-Point-Verzeichnisse und Registrierungseinstellungen für Volumes, die sich nicht mehr im System befinden und verhindert so, dass sie automatisch gemountet werden und ihre früheren Volume Mount-Punkte erhalten, wenn sie dem System wieder hinzugefügt werden.)<br>
Hierzu verwenden Sie die generierte (Prozess)ID aus dem Backupportal. <br>
+
<br>
Diese ID findet sich im Task-Manager unter „Details“ mit dem Prozessnamen VV.exe wieder. Das Beenden des Tasks schließt den Prozess im Backupportal. <br>
+
Ein Neustart des Systems kann ebenfalls hilfreich sein.<br>
VVAgent.exe und buagent.exe sind hier die Dienstprozesse und können ignoriert werden. <br>
 
 
<br />
 
<br />
  
== Umlaufprotokollierung/Circular logging ==
+
=== Windows Agent SQL Backup ===
Derzeit ist die Umlaufprotokollierung aktiviert. Diese sollte in Produktivumgebungen besser deaktiviert werden. "Umlaufprotokollierung wird für Produktionsumgebungen nicht empfohlen. <br>
+
-----
Quelle: https://technet.microsoft.com/de-de/library/bb331968%28v=exchg.80%29.aspx <br>
+
==== SQL Express DB-Sicherung per SQL-Plugin schlägt fehl ====
Im o.g. Link wird auch beschrieben, wie man die Umlaufprotokollierung auf einem Exchangeserver deaktiviert. <br>
+
'''Fehlerbild:'''<br>
Ein informativer Artikel zum Thema Umlaufprotokollierung: <br>
+
06.ago. 14:08:25 DISK-E-04144 Fehler beim Öffnen von Datei \\?\GLOBALROOT\Device\HarddiskVolumeShadowCopy217\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL10_50._SQLEXPRESS\MSSQL\DATA\SQLEXPRESS\%DB%.mdf für Eingabe
http://www.itadministrator.de/themen/kommunikation/123111.html <br>
+
<br>
Alternativ können Sie auch die Sicherung der Transaktionsprotokolle deaktivieren. Dann wird nur die Exchangedatenbank gesichert, Transaktionsprotokolle werden außen vor gelassen. <br>
+
06.ago. 14:08:25 VSS -E-08102 Fehler beim Sichern von Datei (reason: stream backup error) C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL10_50._SQLEXPRESS\MSSQL\DATA\SQLEXPRESS\%DB%.mdf Komponente <writer SqlServerWriter (SQL Server 2008 R2:SQLWriter), component %SERVERNAME%\ SQLEXPRESS\ SQLEXPRESS> schlägt fehl.
<br />
+
<br>
 +
06.ago. 14:08:25 CTLG-W-09909 Unvollständige Sicherungssatz-Metadaten. Informationen für "plugin-specific" konnten nicht abgerufen werden
  
== Verknüpfte Hardlinks waren nicht ausgewählt und wurden nicht gesichert ==
+
'''Ursache:'''<br>
Diese Fehler zeigen an, dass es sich um Verknüpfungen handelt die auf Dateien verweisen, die nicht im Backupjob mit aufgeführt sind. Somit hat der Agent keine Rechte die Dateien zu sichern.  <br>
+
SQL Express Instanzen können mit dem SQL Plug-in erst ab der Agentenversion 8.71 gesichert werden. Eine Übersicht der Unterstützten SQL Versionen finden Sie in den Release Notes. <br>
Bitte passen Sie den Backup-Job dementsprechend an. <br>
+
https://drive.terracloud.de/dl/fiLpZboTGRPeqzW1cqwS6yin/Documentation_and_Release_Notes.zip
<br />
 
  
== Der Treiber für die Protokollierung geänderter Blöcke kann die Änderungen für das Volume nicht protokollieren und/oder (Changed Block Tracking) ist nicht verfügbar ==
+
'''Lösung:'''<br>
Es wurde nach der Installation des Imageplugins kein Neustart durchgeführt.<br>
+
Bitte aktualisieren Sie die Agentenversion auf 8.71 oder höher.<br>
 
<br />
 
<br />
  
== Falsche Sicherunggröße ==
+
==== SQ12-E-09295 Von der Datenbank XY wurde noch keine erfolgreiche vollständige Sicherung erstellt.====
Dieser Fehler kann auftreten wenn die Shadowsize nicht limitiert ist. Wir empfehlen den Wert auf 10GB zu beschränken: <br>
+
'''Fehlerbild:''' <br>
vssadmin resize shadowstorage /for=<drive letter:> /on=<drive letter:> /maxsize=10GB <br>
+
Sie erhalten im Logfile die Fehlermeldung, dass von einer Datenbank keine erfolgreiche Sicherung erstellt werden konnte:
'''Beispiel:''' <br>
 
''vssadmin resize shadowstorage /for=c: /on=c: /maxsize=10GB'' <br>
 
''vssadmin resize shadowstorage /for=d: /on=d: /maxsize=10GB'' <br>
 
Nach der nächsten Sicherung sollte der Wert korrekt angezeigt werden. <br>
 
<br />
 
  
== System VSS Provider erzwingen ==
+
''SQ12-E-09295 Von der Datenbank '''Datenbankname''' wurde noch keine erfolgreiche vollständige Sicherung erstellt.''
Mithilfe des folgendem Reg-Key können Sie den System VSS Provider erzwungen werden: <br>
 
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent\UseSystemVSSProvider = 1 (DWORD) <br>
 
<br>
 
Nach dem Setzen müssten Sie einmal beide TERRA CLOUD BACKUP Services neu starten.<br>
 
  
== Fehler beim Erfassen der Informationen zum Systembereitstellungspunkt ==
 
'''Problembeispiel:''' <br>
 
''27.abr. 22:00:49 BKUP-E-08235 Betriebssystemfehler 2, Meldung: Das System kann die angegebene Datei nicht finden'' <br>
 
''27.abr. 22:00:49 BKUP-W-08732 Einhängepunkt-Informationen für System konnten nicht erfasst werden. [VV]04-May 23:45:29 BKUP-E-09401 An error occurred while collecting system mount point information. [VV]'' <br>
 
''04-May 23:45:28 BKUP-E-08235 O/S error 2, message: Das System kann die angegebene Datei nicht finden'' <br>
 
''04-May 23:45:29 BKUP-W-08732 Failed to collect system mount point information [VV]'' <br>
 
 
'''Ursache:''' <br>
 
'''Ursache:''' <br>
orphaned mount point -> Neustart durchführen <br>
 
<br />
 
  
== FAILED_AT_FREEZE - VSS_E_WRITERERROR_TIMEOUT)> 0x800423f2 ==
+
Der MSSQL-VSSWriter Dienst wird unter einem Systemkonto ausgeführt.
in dem Logfile steht die folgende Meldung: <br>
+
 
FAILED_AT_FREEZE(0x800423f2 -VSS_E_WRITERERROR_TIMEOUT)>  <br>
+
'''Handlungsempfehlungen:'''
Diese Meldung taucht auf wenn die Performance zu schwach ist. Bitte prüfen Sie das System. Ggf, können Sie den VSS-Timeout erhöhen: <br>
+
 
https://blogs.technet.microsoft.com/asiasupp/2011/08/01/windows-server-backup-failed-to-backup-with-error-0x81000101/  <br>
+
*Der MSSQL-VSSWriter Dienst sollte auf einen ActiveDirectory-Account mit Administrator-Rechten umgestellt werden. <br>
Sollte der Server in der Cloud liegen, kontaktieren Sie uns Bitte per Mail support@terracloud.de oder telefonisch unter (-850) und nennen Sie uns bitte einmal die Paketnummer." <br>
+
 
 
<br />
 
<br />
  
== Lücke in den Protokolldateien ==  
+
==== SQL Backup Jobs lässt sich nach einer Änderung der Credentials nicht bearbeiten ====
Erscheint in Verbindung mit VSS Problemen die nicht weiter beachtet werden müssen. <br>
 
"Eine Lücke in den Protokolldateien für Datenbank OeffentlicheOrdner wurde festgestellt. Sie müssen erneut eine vollständige Sicherung durchführen." <br>
 
 
'''Lösung:''' <br>
 
'''Lösung:''' <br>
Sie müssten den Job einmal manuell starten ("Aktion auswählen" => "Job ausführen"). Hierbei bitte die Standardeinstellung belassen (wichtig: ""Sicherungstyp"" muss auf ""Vollständig"" stehen) und den Job starten. <br>
+
Legen Sie vor dem Ändern der Dateien eine Sicherungskopie an! <br>
Im Anschluss sollte auch die tägliche Sicherung wieder erfolgreich ausgeführt werden. <br>
+
1. Legen Sie einen neuen SQL Job mit den neuen Windows-Credentials an. <br>
Bei Backupvorgängen werden durch den TERRA Cloud Backupagenten die Transaktionslogs gesichert und anschließend gelöscht. In Ihrem Fall hat offenbar eine andere Backuplösung diese Transaktionslogs abgeschnitten. <br>
+
2. Sie finden im Installationsverzeichnis des Agenten die Datei „JOBNAME.vvc“ <br>
Bitte deaktivieren Sie die Backupsoftware von Drittanbietern.  <br>
+
3. Kopieren Sie den Absatz „WindowsCredentials“ von Ihren Testjob in die .vvc des richtigen Backup Jobs <br>
Alternativ kann unser Agent Transaktionslogs ignorieren und nicht mit sichern. Konfigurieren Sie dazu im Zeitplan den Sicherungstyp auf "Inkrementell". <br>
+
 
 +
Im Anschluss konnte der Backup Prozess fortgesetzt werden. <br>
 
<br />
 
<br />
  
== Oracle ==
+
==== Vom Agenten konnte keine Instanzliste bereitgestellt werden ====
Bitte beachten Sie zunächst die umfangreiche Dokumentation, die Sie unter der folgenden Adresse herunterladen können https://backup.terracloud.de/Download/Documentation.zip. <br>
+
'''Fehlerbild:'''<br>
Im ZIP-Archiv unter Documentation\EN\Oracle_Plug_In_8.0a.pdf finden Sie nähere Informationen zum Oracle Plugin. <br>
+
Sie erhalten die Fehlermeldung auf dem folgenden Screenshot, wenn Sie über das Backup Portal einen neuen SQL-Backup Job anlegen möchten:
Sofern es weiterhin Probleme gibt, benötigen wir eine Dokumentation über die von Ihnen durchgeführten Schritte - inkl. einer Fehlermeldung. <br>
+
[[Datei:Instanzliste-SQL.jpg|border|ohne]]
Im Idealfall das Ganze auf Englisch - so können wir (sofern es sich um einen unbekannten Fehler handelt) direkt einen Case beim Softwarehersteller eröffnen.  <br>
+
'''Ursache:'''<br>
<br />
+
Der Agent kann keine Verbindung zu der SQL Instanz aufbauen.
 +
Mögliche Ursachen dafür sind: <br>
 +
# Es ist keine SQL Instanz auf dem System installiert
 +
# Die installierte SQL Instanz wird vom SQL Plug-in nicht unterstützt, da es z.B. keine Microsoft SQL Instanz ist
 +
'''Handlungsempfehlung:'''<br>
 +
Bitte überprüfen Sie die aktuellen [https://drive.terracloud.de/dl/fiGSGAKpTRTshcP4GyMrGcDD/Release%20Notes Release Notes] für den Windows Agenten, ob die installierte Instanz unterstützt wird.
 +
 
 +
==== Ihnen werden die Datenbanken einer benannten Instanz angezeigt, obwohl Sie "Standard" als Instanz ausgewählt haben ====
 +
'''Fehlerbild:'''<br>
 +
Bei der Einrichtung eines neuen SQL Backup Jobs, oder bei der Bearbeitung eines bestehenden Jobs, werden Ihnen nicht die Datenbanken der MSSQL Instanz angezeigt.
 +
Zusätzlich können Sie sich ggf. nicht mit den SQL Zugangsdaten des Benutzers der MSSQL Instanz anmelden, obwohl Sie die Standard Instanz ausgewählt haben.  
 +
 
 +
'''Ursache:'''<br>
 +
Wenn Sie im Backup Portal Standard als Instanz auswählen, wird im Hintergrund die Instanz geprüft für die der Port '''1433''' zugewiesen ist.
 +
Sollte dieser Port einer anderen Instanz zugewiesen sein, wir Ihnen diese Instanz angezeigt bzw. Sie werden aufgefordert sich für diese zu authentifizieren.
 +
 
 +
'''Lösungsmöglichkeit 1:'''<br>
 +
Weisen Sie falls möglich der Standard Instanz wieder den Port 1433 zu.
 +
 
 +
#Öffnen Sie dazu den SQL Server Configuration Manager
 +
#Wählen Sie den Menüpunkt SQL-Server Netzwerkkonfiguration aus -> Protokolle für MSSQLSERVER -> TCP/IP -> IPALL
 +
#Für diese Option sollte der Port 1433 hinterlegt sein, wie auf folgendem Screenshot
  
== Von der Datenbank wurde noch keine erfolgreiche vollständige Sicherung erstellt ==
+
            [[Datei:Port 1433.jpg|border|ohne|700px]]
Der Fehler tritt auf, wenn der MS SQL-VSSWriter Dienst unter dem Systemkonto ausgeführt wird.  <br>
+
'''Lösungsmöglichekeit 2:'''<br>
Wenn die Anmeldeinformationen des Dienstes auf einen AD-Account mit Adminrechten umgestellt werden, sollte die Sicherung fehlerfrei laufen. <br>
+
Sollte Lösungsmöglichkeit 1 nicht möglich sein, empfehlen wir Ihnen die folgenden Schritte umzusetzen:<br>
<br />
 
  
== System Writer fehlt - BMR nicht verfügbar ==
+
Bitte überprüfen Sie zunächst den Connection String:<br>
Der folgende Link stellt einen Workaround für dieses Fehlerbild dar: <br>
+
1.Öffnen Sie Notepad<br>
https://blogs.msdn.microsoft.com/ntdebugging/2013/08/27/missing-system-writer-case-explained/ <br>
+
2.Bitte fügen Sie die folgenden 3 Zeile der Textdatei hinzu. <hostname> steht für den Hostnamen Ihres SQL-Servers;<port_number> ist der zugewiesene Port der Standard Instanz <br>
<br />
+
    ''set db = CreateObject("ADODB.Connection")'' <br>
 +
    ''db.open "Driver={SQL Server};Server=<hostname>,<port_number>;Database=;"''<br>
 +
    ''MsgBox(db.Provider)''<br>
 +
3.Speichern Sie die Textdatei als z.B. "test_db.vbs" ab. <br>
 +
4.Führen Sie das erstellte Skript aus <br>
  
== \\?\GLOBALROOT\Device\HarddiskVolume2\EFI\Microsoft\Boot\BCD.LOG ==
+
Führen Sie bitte nach der Verifizierung der Verbindung die folgende Anpassung in der Registry des SQL-Servers durch: <br>
Grundsätzlich handelt es sich hierbei um einen VSS Fehler, da die Dateien nicht in Anspruch genommen werden können.  <br>
+
1.Öffnen Sie die Registry <br>
Hierzu finden Sie in der Schnellstartanleitung auf Seite 36 einen VSS-Guide. https://downloads.terracloud.de/files/DE_Dokumentation/terra%20CLOUD_Backup_Schnellstart.pdf <br>
+
2.Navigieren Sie zu “HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent\” <br>
Wenn Sie das Backup eine Stunde früher oder später laufen lassen, könnte dies schon zu einer Besserung führen. Vereinzelt wurde uns die lokale Antivirensoftware als Problemursache genannt. <br>
+
3.Erstellen Sie den Eintrag "ADOConnectionStrings" als “REG MULTI SZ” hinzu <br>
<br />
+
4.Fügen Sie dem erstellen Eintrag den folgenden Schlüssel zu <br>
  
== Zuviele Sicherungen hintereinander ==
+
    ''<hostname>="Driver={SQL Server};Server=<hostname>,<port_number>;Database=;"'' <br>
Leider ist die Häufigkeit der Sicherung in der Zeit von 8-17 Uhr das Problem. Während dieser Zeit läuft die Maintenance zum Bereinigen der Jobs.  <br>
 
Eine Sicherung während des Zeitraums unterbricht die Maintenance und ggf. werden die Safesets nicht bereinigt. <br>
 
Eine Verbesserung dieses Prozesses ist für das kommende Jahr geplant, so dass Sicherungen zu jeder Zeit ohne Probleme durchgeführt werden können. <br>
 
  
Bis dahin gäbe es praktisch nur die folgenden Möglichkeiten: <br>
+
Ein Beispiel wäre dafür:
1) In der Zeit von 08:00 bis 17:00 Uhr keine Datensicherungen durchführen, da hier die Vault-Maintenance durchgeführt wird. <br>
+
''"SQL01="Driver={SQL Server};Server=SQL01,1434;Database=;"''
- oder - <br>
+
In diesem Beispiel ist SQL01 der Hostname und 1434 der zugewiesene Port.
2) Sie statten den Kunden mit einem Satelliten aus, dieser ist deutlich unanfälliger gegen diese Problematik. Die Replikation sollte auch hier in den Abendstunden erfolgen.  <br>
 
- oder - <br>
 
3) Sie nutzen tagsüber eine andere Backupsoftware (z.B. Windows Serverbackup) und führen die Datensicherung z.B. auf ein NAS durch. Abends kann dann natürlich die Offsite-Sicherung über TERRA Cloud Backup erfolgen. <br>
 
Sofern es sich um hochkritische Systeme handelt, wäre eine „Continuous Data Protection“ (z.B. von DataCore) am besten geeignet. <br>
 
<br />
 
  
== Unable to back up local storage virtual machine ==
+
Nach der Anpassung wird Ihnen die richtige Instanz im Backup Portal angezeigt, wenn Sie "Standard" auswählen.
Deutet das darauf hin, dass nur die Hyper-V Managementkomponente installiert wurde und nicht die Hostbackup Software.  <br>
 
Bitte prüfen Sie ob beide Komponenten installiert wurden. <br>
 
<br />
 
  
== User can only retrieve your own profiles ==
+
=== Windows Agent Exchange Backup ===
Bei dieser Fehlermeldung reicht es in der Regel aus sich einmal neu einzuloggen. <br>
+
-----
Es kommt hin und wieder vor, dass die Vererbung der Resellerebene auf "Site"-Ebene etwas dauert. <br>
+
==== Umlaufprotokollierung/Circular logging ====
 +
Derzeit ist die Umlaufprotokollierung aktiviert. Diese sollte in Produktivumgebungen besser deaktiviert werden. "Umlaufprotokollierung wird für Produktionsumgebungen nicht empfohlen. <br>
 +
Quelle: https://technet.microsoft.com/de-de/library/bb331968%28v=exchg.80%29.aspx <br>
 +
Im o.g. Link wird auch beschrieben, wie man die Umlaufprotokollierung auf einem Exchangeserver deaktiviert.  <br>
 +
Ein informativer Artikel zum Thema Umlaufprotokollierung: <br>
 +
http://www.itadministrator.de/themen/kommunikation/123111.html <br>
 +
Alternativ können Sie auch die Sicherung der Transaktionsprotokolle deaktivieren. Dann wird nur die Exchangedatenbank gesichert, Transaktionsprotokolle werden außen vor gelassen. <br>
 
<br />
 
<br />
  
== Exklusion des Hyper-V VSS Writers ==
+
==== Anpassung Ziel-Mountpfad bei Granular Exchange Restore ====
'''Problem:''' <br>
+
Standardmäßig wird unterhalb von C:\RestoreMount gemountet. Sofern auf der Platte nicht genügend Platz ist, muss ein anderer Laufwerksbuchstabe verwendet werden. <br>
Es wird ausschließlich die Systempartition bei einem physischen Windows Server ("Host") mit aktivierter Hyper-V-Rolle gesichert. <br>
+
Über den untenstehenden Registry-Key kann der Zielpfad angepasst werden. <br>
Die Virtuellen Maschinen (auf anderer Partition liegend) werden mithilfe des Agenten explizit gesichert. <br>
 
Der BackupAgent auf dem HOST versetzt während der Sicherung von Laufwerk C: auch die VMs in den Zustand "Sicherung wird durchgeführt", d.h. aktiviert eine VSS-Funktionalität. <br>
 
<br>
 
'''Ursache:'''<br>
 
Unser Backup Agent triggert lediglich den Microsoft VSS Provider an, um das System selbst (nicht "nur" das was inkludiert wurde) in einen konsistenten Zustand zu versetzen. <br>
 
Zum Zeitpunkt der Erstellung des Snapshots "weiß" das Betriebssystem nicht, dass eigentlich nur C betroffen ist.<br>
 
Erst der Agent liest, komprimiert, verschlüsselt und überträgt aus dem VSS-Snapshot nur die im Job inkludierten Daten.<br>
 
Nach aktuellem Kenntnisstand ist der Hyper-V VSS Writer für das geschilderte Verhalten verantwortlich.<br>
 
 
<br>
 
<br>
 
'''Lösung:'''<br>
 
'''Lösung:'''<br>
Bestenfalls arbeitet der Host als als reiner Hypervisor ohne jegliche Nutzdaten. Sofern es hier eine Beschädigung gibt, empfiehlt sich eine Neuinstallation.<br>
+
Erstellen Sie den folgenden Registry Eintrag mit einer Zeichenfolge:<br>
 +
''HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\Infostage\Agent\MountAlternatePath=''<br>
 
<br>
 
<br>
Sofern Sie dennoch die C-Partition sichern möchten, könnten wir versuchen den Hyper-V VSS Writer von der Sicherung zu exkludieren:<br>
+
Es wird kein Neustart des Backup Dienstes benötigt.<br>
1.) Stoppen Sie die TERRA Cloud Backup Agentendienste mittels Powershell:<br>
 
''Get-Service -DisplayName "TERRA Cloud Backup*" | Stop-Service'' <br>
 
<br>
 
2.) Im Installationsverzeichnis finden Sie die Job-Konfigurationsdateien (<Jobname>.vvc)<br>
 
 
<br>
 
<br>
 
'''Beispiel:'''<br>
 
'''Beispiel:'''<br>
*"BMR.vvc".<br>
+
''HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\Infostage\Agent\MountAlternatePath=e:\mp''<br>
 
<br>
 
<br>
Erstellen Sie eine Kopie von der Jobdatei, z.B. mit dem Namen "BMR.vvc.backup."<br>
+
Wenn e:\mp als Zeichenfolge verwendet wird, wird die Freigabe freigegeben: ''\\EX2007SERVER\e$\mp\GRT_00000010_2013-06-25-10-13-43<br>
 +
[[Datei:MountAlternatePath.PNG|border|Alternativer Pfad]]<br>
 
<br>
 
<br>
Bearbeiten Sie die Jobdatei "BMR.vvc" und fügen folgenden Teil ans Ende hinzu:<br>
+
'''Hinweis:'''<br>
''VSSWriterBackup001 {''<br>
+
Nur mit dem Granular Restore Tool 8.x oder höher möglich.<br>
''Name = Microsoft Hyper-V VSS Writer''<br>
+
<br />
''InstName =''<br>
+
 
''ID = 66841cd4-6ded-4f4b-8f17-fd23f8ddc3de''<br>
+
==== Validation failed for Exchange database Mailbox Database XYZ, reason: Timed Out ====
''Include = ".\*"''<br>
+
'''Fehlerbild:''' <br>
''Options = 4''<br>
+
Sie erhalten in den Logfiles der Exchange Sicherung folgende Fehlermeldung:
''}''
+
''EX10-F-10379 Validation failed for Exchange database Mailbox Database XYZ, reason: Timed Out''
<br>
+
 
Sofern es sich um einen Cluster handelt, gibt es im System sicher noch einen Writer für die Cluster Shared Volumes (können Sie über vssadmin list writers herausfinden). <br>
+
'''Ursache:''' <br>
Sofern dies der Fall ist, sollte auch dieser Writer exkludiert werden:<br>
+
Die Überprüfung der Datenbank über das ESEUTIL benötigt zu viel Zeit, dies kann auf eine starke Auslastung oder zu geringe Performance des Systems zurückgeführt werden.
<br>
+
 
''VSSWriterBackup001 {''<br>
+
'''Handlungsempfehlung:''' <br>
''Name = Cluster Shared Volume VSS Writer''<br>
+
Bitte setzen Sie folgende Registry Einträge, um den Timeout der Überprüfung zu erhöhen und den Ablauf der Überprüfung anzupassen (sequentiell):<br>
''InstName =''<br>
+
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent\Ex2010SequentialValidation = 1 (DWORD)<br>
''ID = 1072ae1c-e5a7-4ea1-9e4a-6f7964656570''<br>
+
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent\Ex2010ValidationTimeOut = 18000 (DWORD)<br>
''Include = ".\*"''<br>
 
''Options = 4''<br>
 
''}''<br>
 
<br>
 
3.) Starten Sie die TERRA Cloud Backup Agentendienste mittels Powershell:<br>
 
''Get-Service -DisplayName "TERRA Cloud Backup*" | Start-Service''<br>
 
<br>
 
4.) Führen Sie eine Sicherung aus <br>
 
<br>
 
5.) Sammeln Sie AFC-Logfiles und stellen uns die Ausgabe zur Verfügung:<br>
 
http://backup.terracloud.de/Download/afc.exe<br>
 
<br>
 
6.) Sofern die Sicherung nicht erfolgreich durchgeführt werden konnte, oder das Problem noch immer auftritt, bitte die zuvor gesicherte Job-Konfigurationsdatei wieder einspielen.<br>
 
<br/>
 
  
== Kein vorgeschriebener Writer vorhanden ==
+
Starten Sie beide TERRA CLOUD Backup Dienste neu und versuchen Sie erneut eine Sicherung inklusive einer Datenbanküberprüfung zu starten. <br>
Das Backup Logfile zeigt beispielsweise folgenden Fehler: <br>
 
VSS -E-05600          Komponenten von System Writer – kein vorgeschriebener Writer vorhanden (Writer-ID E8132975-6F93-4464-A53E-1050253AE220)<br>
 
<br>
 
Ein notwendiger VSS Writer (im Beispiel der System Writer) ist nicht im System vorhanden. Bitte überprüfen Sie die aktiven VSS Writer über den Befehl:<br>
 
''vssadmin list writers''<br>
 
<br>
 
Sofern der System Writer dort nicht aufgeführt ist, kann keine Datensicherung mittels TERRA Cloud Backup Agent durchgeführt werden. Bitte beachten Sie die Suchergebnisse zu dem Thema:<br>
 
https://www.google.com/search?q=system+writer+missing<br>
 
https://www.google.com/search?q=system+writer+fehlt<br>
 
<br>
 
Der System Writer ist ein Bestandteil des Betriebssystems. Bitte kontaktieren Sie den Microsoft Support um das Problem zu beheben.<br>
 
<br />
 
  
== Erneuerung der Delta Dateien ==  
+
=== Windows Agent Oracle Backup ===
bitte führen Sie den „Backup_Fix“ im Agentenverzeichnis auf dem betroffenen System aus. Administrationsrechte(PowerShell ISE) sind erforderlich. <br>
+
-----
https://drive.terracloud.de/dl/fi9aZ1ot4Wwq9H6fkRw8Djxt/backup_reset.ps1 <br>
+
==== Die Anmeldeinformationen für das Plug-in konnten aufgrund eines unerwarteten Fehlers nicht überprüft werden. Überprüfen Sie, ob die Anmeldeinformationen korrekt sind, und versuchen Sie es erneut ====
 +
Das Oracle Plug-In nutzt die Verbindung zur zu der Oracle Datenbank EZCONNECT. Stellen Sie sicher, dass Ihre Konfiguration in der sqlnet.ora Datei korrekt ist. <br>
 +
z.B.: <br>
 +
''# SQLNET.ORA Network Configuration File: d:\oracle\ora92\network\admin\sqlnet.ora'' <br>
 +
''# Generated by Oracle configuration tools.'' <br>
 +
''SQLNET.AUTHENTICATION_SERVICES= (NONE)'' <br>
 +
''NAMES.DIRECTORY_PATH = (EZCONNECT,TNSNAMES)'' <br>
  
Nach der Durchführung muss das Verschlüsslungskennwort erneut eingetragen werden und Sie müssen eine Synchronisierung starten. <br>
+
Starten Sie Oracle listener und versuchen Sie es erneut mit einem Backup. <br>
 
<br />
 
<br />
  
== Benutzerdefinierten Befehl erstellen ==
+
== '''Hyper-V Agent''' ==
Generell können Custom Scripts in folgenden Formaten gehändelt werden: <br>
+
 
*.bat
+
===Hyper-V Installation der Visual C++ 2017 Runtime(64) fehlgeschlagen ===
*.exe
+
'''Fehlerbild:''' <br>
*.cmd
+
Sie erhalten während der Installation des Hyper-V Management Agents folgende Fehlermeldung im Setup:
*.sh
+
[[Datei:Hyper-V-Agent-Installation.jpg|gerahmt|ohne]]
<br>
+
'''Fehlerursache:''' <br>
Scripts müssen in den „ScheduleScripts" Ordner (unterhalb des Installationsverzeichnisses) abgelegt werden. <br>
+
Wie in der Fehlermeldung bereits beschrieben, gab es ein Problem mit dem Download der Runtime. Dieses Fehlerbild tritt nur sporadisch auf.
<br>
 
'''''Beispiel:''''' <br>
 
''C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\ScheduleScripts\backup.bat'' <br>
 
<br>
 
In den scripten können pre und post commands gehändelt werden. <br>
 
<br>
 
''Beispiel „backup.bat":''<br>
 
''@echo off''<br>
 
''echo "Vor dem Backup … "''<br>
 
''time /t >> starttime.txt''<br>
 
''"C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\VV.exe" backup BMR /deferafter=0 /delta=true /quickscan=true /retention=Daily /compression=BETTER /type=FULL''<br>
 
''time /t >> stoptime.txt''<br>
 
''echo "Nach dem Backup ..."''<br>
 
  
Sobald die backup.bat innerhalb des „ScheduleScripts" Verzeichnisses liegt, können Sie über das Portal den Zeitplan konfigurieren, wann das Script automatisch ausgeführt werden soll. <br>
+
'''Lösung:'''<br>
Gehen Sie dazu auf „Jobaufgabe auswählen" und dann auf „Benutzerdefinierten Befehl erstellen". Die nächsten Schritte sollten selbsterklärend sein. <br>
+
Sie können entweder das Setup abbrechen und die Installation inklusive dem Download der Runtime erneut durchführen oder die Runtime manuell herunterladen und installieren.
<br>
 
Alternativ wäre es möglich, dass Sie die Batchdatei nicht über den Zeitplan gesteuert aufrufen, sondern über die Gruppenpolicy. Eine entsprechende Lösung bietet Ihnen der folgende Link: <br>
 
https://technet.microsoft.com/de-de/library/cc770300(v=ws.11).aspx <br>
 
<br>
 
Sofern das Backup länger als 15 Minuten dauert, würde das Backup abgebrochen werden. Es empfiehlt sich an dieser Stelle den PreshutdownTimeout zu erhöhen. Eine entsprechende Lösung bietet Ihnen der folgende Link: <br>
 
https://www.google.de/search?q=HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\gpsvc\PreshutdownTimeout <br>
 
<br />
 
  
== Jobstatus in XML-Datei auswerten ==
+
Die aktuelle Runtime können Sie unter folgendem Link herunterladen: <br>
Bei der agentbasierten Sicherung, sowohl unter Windows als auch unter Linux kann eine XML-Datei ausgewertet werden um den Backupstatus zu erfahren.<br>
+
https://aka.ms/vs/16/release/vc_redist.x64.exe
<br>
 
Unter Linux befindet sich diese XML-Datei normalerweise unter:<br>
 
''/opt/BUAgent/<JOBNAME>/BackupStatus.xml''<br>
 
<br>
 
Unter Windows finden Sie die BackupStatus.xml ebenfalls innerhalb des Installationsverzeichnisses''\<JOBNAME>''<br>
 
<br>
 
Möglich sind folgende Results:<br>
 
<br>
 
*UNKNOWN => The job status is currently unknown.<br>
 
*COMPLETED => Completed or completed with errors and/or warnings.<br>
 
*CANCELLED => Cancelled by the user.<br>
 
*FAILED => The job failed for a generic reason; see the logs for more information.<br>
 
*NO_FILES => The job failed because there are no files.<br>
 
<br />
 
  
== Site wechseln ==
+
Weitere Informationen dazu finden Sie unter: <br>
Um die Site eines Systems zu ändern, welches bereits in das Backup Portal integriert wurde, wenden sie bitte folgende Schritte an:<br>
+
https://support.microsoft.com/de-de/help/2977003/the-latest-supported-visual-c-downloads
<br>
 
#Starten Sie erneut die Installation des Terra Cloud Backup Agenten.<br>
 
#Klicken Sie auf „Weiter" um fortzufahren.<br>
 
#Wählen Sie unter den Punkten „Ändern",  „Reparieren", und „Entfernen" den Punkt „Ändern" aus und klicken Sie auf „Weiter".<br>
 
#Achten sie darauf, dass im nächsten Fenster der Punkt „Unverändert lassen" ausgewählt ist und klicken Sie auf „Weiter".<br>
 
#Wählen Sie nun Ihr Benutzerdefiniertes Setup aus und bestätigen Sie ihr Einstellungen mit „Weiter".<br>
 
#Nun erhalten Sie die Meldung „Der Agent ist bereits bei Web Agent Console registriert",  wählen sie den Punkt „Registrierung ändern" aus und bestätigen Sie mit „Weiter"<br>
 
#Geben Sie nun die E-Mail Adresse und das Passwort der Site ein, zu der Sie wechseln wollen und drücken sie auf „Weiter".<br>
 
#Nun klicken Sie auf „Installieren", um mit der Installation Ihres neu konfigurierten Agenten zu beginnen. Zum Abschluss klicken Sie auf „Fertigstellen".<br>
 
Nach spätestens 5 Minuten sollte der erneut registrierte Server innerhalb Ihres Portals unter „Computer" auftauchen. <br>
 
Sie können ihren alten Server mit der nicht korrekten Site löschen, sobald dieser in Ihrem Portal „grau" angezeigt wird. <br>
 
Dies geschieht nach spätestens 10 Minuten und einem erneuten Einloggen im Backupportal.<br>
 
== *.ost-Dateien sichern ==
 
.ost-Dateien sind Offline-Ordner-Dateien, die von Outlook automatisch erstellt werden können und nicht von einem Computer auf einen anderen verschoben werden können. <br>
 
Dies ist eine gängige Microsoft[Anforderung], um diese Dateien vom Backup auszuschließen: *.ost-Dateien sollen nicht gesichert werden. <br>
 
https://social.technet.microsoft.com/Forums/en-US/fc9bebff-9494-4b45-b43d-6b2f8e98add4/oops-windows-7-backup-omits-key-outlook-mail-files  <br>
 
https://support.office.com/en-us/article/find-and-transfer-outlook-data-files-from-one-computer-to-another-0996ece3-57c6-49bc-977b-0d1892e2aacc?ui=en-US&rs=en-US&ad=US <br>
 
<br>
 
Sie können einfach den Schlüssel "OutlookOST" aus "HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\BackupRestore\FilesNotToSnapshot" entfernen, um dies zu umgehen. <br>
 
Einige Dateien werden automatisch aus dem Backup-Job herausgefiltert. Beispielsweise werden Dateien, die durch den Registrierungsschlüssel FilesNotToBackup angegeben wurden, <br>
 
nicht gesichert und der Auftragsordner wird nicht gesichert.  <br>
 
Es sind ausschließlich BMR- und Image-Backups die ".ost"-Dateien von diesem Flag "FilesNotToSnapshot" betroffen. <br>
 
<br>
 
Ein Standard-Snapshot "File and Folder" verwendet den anderen "FileNotToBackup" und würde daher standardmäßig .ost-Dateien sichern (ohne die Registry zu ändern). <br>
 
<br>
 
Sie können also ein dediziertes "File and Folder"-Backup nur für *.ost-Dateien haben.
 
<br>
 
Wir können 'FilesNotToSnapshot' nicht zur Dokumentation hinzufügen, da es außerhalb des Bereichs des Agenten liegt.  <br>
 
Bitte lesen Sie unbedingt die oben genannten URL-Artikel. <br>
 
<br>
 
Außerdem gibt es einen Artikel über das Microsoft-Flag "FilesNotToSnapshot" , mit dem unser Agent die Größe des Backups reduziert, da *.ost-Dateien gar nicht erst gesichert werden sollen. <br>
 
https://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/desktop/aa819132(v=vs.85).aspx <br>
 
<br />
 
  
==Hyper-V VM wird von anderem Prozess gesichert==
+
===Hyper-V VM wird von anderem Prozess gesichert===
 
'''Fehlercode:''' <br>
 
'''Fehlercode:''' <br>
 
AGCD-E-10348 Die virtuelle Maschine "XXX" ["VM-ID"] konnte nicht gesichert werden, da sie derzeit von einem anderen Prozess gesichert wird.<br>
 
AGCD-E-10348 Die virtuelle Maschine "XXX" ["VM-ID"] konnte nicht gesichert werden, da sie derzeit von einem anderen Prozess gesichert wird.<br>
Zeile 728: Zeile 1.229:
 
'''Lösung:'''<br>
 
'''Lösung:'''<br>
 
Bitte wechseln Sie in folgendes Verzeichnis und entfernen alle dort befindlichen Dateien:<br>
 
Bitte wechseln Sie in folgendes Verzeichnis und entfernen alle dort befindlichen Dateien:<br>
''C:\Windows\System32\config\systemprofil\AppData\Local\EVault Software\Agent Worker\Notifications Queue\''<br>
+
''C:\Windows\System32\config\systemprofile\AppData\Local\EVault Software\Agent Worker\Notifications Queue\''<br>
 +
 
 +
'''Hinweis:'''
 +
<pre style="color: red"> Bitte führen Sie zunächst ein Update auf die aktuellste Version des Hyper-V Agenten durch, da dieses Fehlerbild in der Version 8.84.1309 behoben wurde. </pre style="color: red">
 +
 
 
<br />
 
<br />
  
==Hyper-V Sicherung zeigt keinen Fortschritt==
+
===Hyper-V unbekannte Ausnahme===
 +
'''Fehlermeldung:'''<br>
 +
„unbekannte Ausnahme“ im Backupportal bei der Konfiguration/Einrichtung <br>
 +
[[Datei:Unbekannte Ausnahme.png|border|unbekannte Ausnahme]]<br>
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Hierbei kann keine Sicherung der VM’s durchgeführt werden, da aufgrund eines Updates des Hyper-V Host Agenten von Version 7.x auf Version 8.60 übrig gebliebene Dateien vorhanden sind,<br>
 +
welche bei der Backup-Anfrage fehlinterpretiert werden. <br>
 +
<br>
 +
'''Lösung:'''<br>
 +
Bitte wechseln Sie in folgendes Verzeichnis und entfernen alle dort befindlichen Dateien:<br>
 +
''C:\Windows\System32\config\systemprofile\AppData\Local\EVault Software\Agent Worker\Notifications Queue\''<br>
 +
 
 +
'''Hinweis:'''
 +
<pre style="color: red"> Bitte führen Sie zunächst ein Update auf die aktuellste Version des Hyper-V Agenten durch, da dieses Fehlerbild in der Version 8.84.1309 behoben wurde. </pre style="color: red">
 +
 
 +
<br />
 +
 
 +
===Hyper-V Sicherung zeigt keinen Fortschritt===
 
'''Fehlercode:'''<br>
 
'''Fehlercode:'''<br>
 
Eine vorher funktionierende Sicherung startet nach dem Update auf 8.60, jedoch ist kein Fortschritt ersichtlich.<br>
 
Eine vorher funktionierende Sicherung startet nach dem Update auf 8.60, jedoch ist kein Fortschritt ersichtlich.<br>
 
[[Datei:Job hängt.PNG|border|Sicherung scheint zu hängen]]<br>
 
[[Datei:Job hängt.PNG|border|Sicherung scheint zu hängen]]<br>
 
'''Ursache:'''<br>
 
'''Ursache:'''<br>
Hierbei kann keine Sicherung der VM’s durchgeführt werden, da aufgrund eines Updates des Hyper-V Host Agenten von Version 7.x auf Version 8.60 übrig gebliebene Dateien vorhanden sind, <br>
+
Hierbei kann keine Sicherung der VMs durchgeführt werden, da aufgrund eines Updates des Hyper-V Host Agenten von Version 7.x auf Version 8.60 übrig gebliebene Dateien vorhanden sind, <br>
 
welche bei der Backup-Anfrage fehlinterpretiert werden. <br>
 
welche bei der Backup-Anfrage fehlinterpretiert werden. <br>
 
<br>
 
<br>
 
'''Lösung:'''<br>
 
'''Lösung:'''<br>
Bitte wechseln Sie in folgendes Verzeichnis und entfernen alle dort befindlichen Dateien:<br>
+
# Stoppen Sie die Agentendienste des MGMT Agenten und aller Host Agenten <br>
''C:\Windows\System32\config\systemprofil\AppData\Local\EVault Software\Agent Worker\Notifications Queue\''<br>
+
# Bitte wechseln Sie in folgendes Verzeichnis (Schritt 3) und entfernen alle dort befindlichen Dateien:<br>
 +
# ''C:\Windows\System32\config\systemprofile\AppData\Local\EVault Software\Agent Worker\Notifications Queue\''<br>
 +
# Bitte starten Sie die Agentendienste des MGMT und aller Host Agenten wieder. <br>
 +
 
 +
'''Hinweis:'''
 +
<pre style="color: red"> Bitte führen Sie zunächst ein Update auf die aktuellste Version des Hyper-V Agenten durch, da dieses Fehlerbild in der Version 8.84.1309 behoben wurde. </pre style="color: red">
 +
 
 
<br />
 
<br />
  
==Hyper-V unbekannte Ausnahme==
+
===Hyper-V FAILED_GeneralFailure===
 
'''Fehlermeldung:'''<br>
 
'''Fehlermeldung:'''<br>
„unbekannte Ausnahme“ im Backupportal bei der Konfiguration/Einrichtung <br>
+
Der Backup Job eines Hyper-V Agenten bricht direkt nach dem Start ab und hinterlegt folgende Fehlermeldung im Logfile: <br>
[[Datei:Unbekannte Ausnahme.png|border|unbekannte Ausnahme]]<br>
+
''AGCD-E-08383 VSS snapshot operation completed with result 'FAILED_GeneralFailure'' <br>
 +
 
 
'''Ursache:''' <br>
 
'''Ursache:''' <br>
Hierbei kann keine Sicherung der VM’s durchgeführt werden, da aufgrund eines Updates des Hyper-V Host Agenten von Version 7.x auf Version 8.60 übrig gebliebene Dateien vorhanden sind,<br>
+
In diesem Fall liegt ein Fehlverhalten der VSS-Integration zwischen Host und VM vor.
welche bei der Backup-Anfrage fehlinterpretiert werden. <br>
+
 
<br>
+
'''Handlungsempfehlung:''' <br>
 +
1. Bitte entfernen Sie folgende Option in den Integrationsdiensten der zu sichernden VMs und bestätigen Sie mit "OK":
 +
 
 +
[[Datei:Hyper-V VSS.png|gerahmt|ohne]]
 +
 
 +
2. Führen starten Sie im Anschluss ein Backup, dieses Backup sollte auf Grund der fehlenen VSS-Unterstützung über die Integrationsdienste fehlschlagen. <br>
 +
 
 +
3. Bitte reaktivieren Sie diese Option wieder für alle System und versuchen Sie erneut das Backup durchzuführen. <br>
 +
 
 +
'''Hinweis:'''
 +
<pre style="color: red"> Bitte führen Sie zunächst ein Update auf die aktuellste Version des Hyper-V Agenten durch, da dieses Fehlerbild in der Version 8.84.1309 behoben wurde. </pre style="color: red">
 +
 
 +
=== Hyper-V Sicherungen werden nicht mehr über den Zeitplan gestartet ===
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Der Hyper-V Agent startet keine Sicherung mehr über den Zeitplan.<br>
 +
 
 +
'''Lösung:''' <br>
 +
Bitte hinterlegen Sie erneut das Verschlüsslungskennwort im Backup Job, in dem Sie den Job bearbeiten. <br>
 +
 
 +
=== Hyper-V Update von 8.60 auf 8.X schlägt fehl ===
 +
'''Fehlermeldung:''' <br>
 +
Sie erhalten bei der Updateinstallation der Management- und Host-Komponenten der Agentenversion 8.X folgende Fehlermeldung:
 +
 
 +
''Error 1316.Das angegebene Konto ist bereits vorhanden.''
 +
 
 +
[[Datei:Error1316.png|gerahmt|ohne]]
 +
 
 +
'''Ursache:'''<br>
 +
Jeweils ein Registry Eintrag für die MGMT- und die Host-Komponenten ist fehlerhaft und verhindert das Update von 8.60 auf 8.X.
 +
 
 
'''Lösung:'''<br>
 
'''Lösung:'''<br>
Bitte wechseln Sie in folgendes Verzeichnis und entfernen alle dort befindlichen Dateien:<br>
+
# Bitte öffnen Sie auf den Systemen auf denen die einzelnen Komponenten installiert sind die Registry
''C:\Windows\System32\config\systemprofil\AppData\Local\EVault Software\Agent Worker\Notifications Queue\''<br>
+
# Suchen Sie nach der folgenden GUID des MGMT Agenten 27FB23FA45CDCCA419AFA539FAB44906 und klicken Sie auf den Ordner "SourceList"
 +
# Ändern Sie der Wert des Schlüssels "PackageName" in TERRA Cloud Backup Hyper-V Agent Management.msi ab und speichern Sie diesen
 +
# Suchen Sie in der Registry der Systeme auf denen der Host Agent installiert ist nach der GUID 2BFC6FB3019E15D449DEFDFA7BA62BA0
 +
# Navigieren Sie in den Ordner "SourceList" und ändern Sie den Wert des Schlüssels "PackageName" in TERRA Cloud Backup Hyper-V Agent Host.msi ab und speichern Sie diesen
 +
# Danach können Sie das Update durchführen
 +
 
 +
== '''Linux Agent''' ==
 +
 
 +
=== DISK-F-04144 Fehler beim Öffnen von Datei /var/lib/lxcfs ===
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Sie erhalten im Logfiles eines Linux BMR Jobs die Fehlermeldung, dass Dateien unterhalb des Verzeichnisses /var/lib/lxcfs/ auf Grund fehlender Berechtigung nicht gesichert werden können.
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Es handelt sich um ein FUSE Dateisystem für die Nutzung von Linux Containern, innerhalb dieses System besitzt der root User nicht die notwendigen Berechtigungen.
 +
 
 +
'''Weitere Informationen zu dem Thema:''' <br>
 +
https://ubuntu.com/blog/introducing-lxcfs <br>
 +
https://linuxcontainers.org/lxcfs/introduction/ <br>
 +
 
 +
'''Handlungsempfehlung:''' <br>
 +
Da dieses Verzeichnis für eine BMR-Rücksicherung nicht notwendig ist, können Sie dieses Vezeichnis auf dem Backup Job entfernen.
 +
Nach der Exklusion taucht die Fehlermeldung nicht mehr auf.
 +
 
 +
[[Datei:Exklusion lxcfs.jpg|gerahmt|ohne]]
 +
 
 +
=== Delta Datei nicht gefunden / beschädigt ===
 +
'''Fehlerbild:'''<br>
 +
Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung:
 +
 
 +
''BSTR-E-04166 Datei nicht gefunden /opt/BUAgent/localjob/000000XY.DTA''
 +
''BKUP-E-08194 Deltadatei fehlt. Synchronisieren Sie den Job, um die Deltadatei neu zu erstellen. [VV]''
 +
 
 +
Bei einer beschädigten Delta Datei sieht das Fehlerbild sehr ähnlich aus.
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Der Agent kann nicht auf die Delta Datei zugreifen, da sie entweder nicht vorhanden ist wie im Beispiel oben oder beschädigt ist und die hinterlegte Prüfsumme der Datei nicht mit der aktuell gemessen übereinstimmt.<br>
 +
 
 +
'''Lösung:''' <br>
 +
Überprüfen Sie auf dem geschützen System im Agentenverzeichnis ob im Job Ordner .DTA und .DTX Dateien vorhanden sind, falls nicht können Sie eine Synchronistation des Jobs im Backup Portal starten. <br>
 +
Sollten Datei vorhanden sein, entfernen Sie diese bitte per ''rm DATEINAME'' oder z.B. per WinSCP. Bitte starten Sie danach eine Synchronisation des Jobs.
 +
 
 +
 
 +
=== Ein zusätzlicher Prozess startet bei einer Sicherung/Wiederherstellung/Synchronisation ===
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Wenn ein Linux Backup Job ausgeführt wird startet ein zweiter "leerer" Prozess.
 +
 
 +
Auf diesem Screenshot sehen Sie einen "leere" Prozess der auch nach dem Abschluss von zwei anderen Prozessen noch aktiv ist.
 +
 
 +
'''Hinweis:''' <br>
 +
Dieses Fehlerbild wurde bereits an den Softwarehersteller weitergegeben, es handelt sich bei diesem Prozess lediglich um einen Anzeigefehler, da es auf dem entsprechenden System keinen Prozess mit der angezeigten Prozess-ID gibt.
 +
 
 +
[[Datei:Leerer Prozess Linux.png|gerahmt|ohne]]
 +
 
 +
=== Linux System wird im Portal als "Offline" angezeigt ===
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Im Backup Portal wird Ihnen ein Linux Agent als "Offline" angezeigt, obwohl das gesicherte System aktiv ist und Backups weiterhin durchgeführt werden.
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Der Dienst "VVAgent" funktioniert nicht mehr korrekt oder ist gestoppt.
 +
 
 +
'''Lösung:''' <br>
 +
Führen Sie auf dem betreffenden System z.B. folgenden Befehl aus um den Dienst neuzustarten:
 +
 
 +
''/etc/init.d/vvagent restart''
 +
 
 +
'''Alternativ:''' <br>
 +
 
 +
''systemctl restart VVAgent''
 +
 
 +
=== BMR -E-07393 Unbekannte Meldung: ID = 10596 Parameter0 = /Bare_Metal_Restore_Image.iso ===
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Sie erhalten im Logfile eines BMR-Linux Jobs folgende Fehlermeldung:
 +
''BMR -E-07393 Unbekannte Meldung: ID = 10596 Parameter0 = /Bare_Metal_Restore_Image.iso''
 +
 
 +
Wenn Sie die Sprache im Backup Portal auf Englisch konfiguriert haben, erhalten Sie folgende Fehlermeldung:
 +
''BMR -E-10596 The backup agent cannot find the ISO image at the user configured location {1}.''
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Die installierte Version von Relax and Recover ist < 2.5
 +
 
 +
'''Handlungsempfehlung:''' <br>
 +
Bitte prüfen Sie zunächst die installierte Version über folgenden Befehl:
 +
''rear-V''
 +
 
 +
Sollte die Version < 2.5 sein, empfehlen wir Ihnen manuell zu aktualisieren. <br>
 +
Eine Anleitung dazu finden Sie unter: <br>
 +
https://relax-and-recover.org/documentation/
 +
 
 +
== '''VMware vSphere Recovery Agent''' ==
 +
 
 +
=== VSPH-W-10566 Es konnte nicht geprüft werden, ob SQL Server-Transaktionsprotokolle für Instanz ESXI-SQL auf VM {1} gekürzt wurden. ===
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Sie erhalten bei einem Backup Job eines vSphere Recovery Agent ab der Version 8.82 folgende Warnmeldung im Logfile:
 +
 
 +
''VSPH-W-10566 Es konnte nicht geprüft werden, ob SQL Server-Transaktionsprotokolle für Instanz ESXI-SQL auf VM {1} gekürzt wurden.''
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Der vSphere Recovery Agent kann bei einer deutschen SQL Installation nicht prüfen ob die Transaktionsprotokolle abgeschnitten wurden.
 +
Vermutlich tritt dieses Fehlerbild bei allen nicht-englischen Installationen auf.
 +
 
 +
'''Handlungsempfehlung:''' <br>
 +
Bitte ändern Sie die Einstellung für die Kürzung der Transaktionsprotokolle auf "Sicherung nur mit Kopie" (siehe Screenshot) ab.
 +
 
 +
[[Datei:Sicherung nur mit Kopie.png|gerahmt|ohne]]
 +
 
 +
Die Transaktionsprotokolle können Optinal über Boardmittel von Microsoft SQL abgeschnitten werden.
 +
Alternativ können Sie in der VM einen Windows Agenten inklusive SQL Plug-in installieren und die Datenbank über einen SQL Backup Job schützen. Bei diesem Szenario schichern Sie das System über ein Hostbackup und die Datenbank zusätzlich über ein andwendungskonsistentes Agent Backup.
 +
 
 +
=== VSPH-W-10274 Virtuelle Maschine "Name der VM" konnte nicht unterdrückt werden. Die Sicherung wird stattdessen einen absturzkonsistenten Snapshot versuchen. ===
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Sie finden im Logfile folgende Fehlermeldung:
 +
''VSPH-W-10274 Virtuelle Maschine "Name der VM" konnte nicht unterdrückt werden. Die Sicherung wird stattdessen einen absturzkonsistenten Snapshot versuchen.''
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Der vSphere Recovery Agent kann über das vCenter das Filesystem innerhalb der VM nicht anhalten, da die Funktion "Quiesce guest file system" nicht verfügbar ist.
 +
 
 +
'''Handlungsempfehlung:''' <br>
 +
Bitte prüfen Sie, ob Sie im vCenter die unten abgebildete Option bei der Erstellung eines Snapshots zur Verfügung steht.
 +
Überprüfen Sie ob die VMware Tools innerhalb der VM installiert und auf dem aktuellen Stand sind.
 +
Sollte es weiterhin nicht möglich sein diese Funktion zu nutzen, wenden Sie sich bitte an VMware Support, da es sich um ein Problem mit dem Hypervisor handelt.
 +
[[Datei:Snapshot erstellen.png|gerahmt|ohne]]
 +
 
 +
=== VSPH-I-10525 Auf VM XYZ ist eine alte Version der VMware-Tools installiert. Aktualisieren Sie die VMware-Tools auf die aktuelle Version ===
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Sie erhalten im Logfile die Information, dass die installierten VMware-Tools auf einer VM veraltet sind und somit keine anwendungskonsistente Sicherung erstellt werden kann.
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Für eine anwendungskonsistente Sicherung müssen die Microsoft VSS-Komponenten innerhalb der VM angesprochen werden, um diesen Funktion nutzen zu können, muss mindestens die Version 11 oder höher installiert sein.
 +
 
 +
'''Handlungsempfehlung:''' <br>
 +
Bitte prüfen Sie die Versionsnummer der VMware Tools z.B. im vCenter und aktualisieren Sie diese.
 +
 
 +
Ein Beispiel, nach der Aktualisierung ist ein anwendungskonsistentes Backup möglich.
 +
[[Datei:VMware Tools.png|gerahmt|ohne]]
 +
 
 +
Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen [https://drive.terracloud.de/dl/fiLpZboTGRPeqzW1cqwS6yin/Documentation_and_Release_Notes Dokumentation] des vSphere Recovery Agents.
 +
 
 +
== '''TERRA CLOUD Backup Satellit''' ==
 +
 
 +
=== Backup "Job kann nicht am Vault registriert werden. Er ist möglicherweise bereits im Vault vorhanden." (Nur in Verbindung mit einem Satelliten) ===
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Sofern der Satellit auf "Bypass inaktiv" steht, kann ein Computer oder ein Backup Job nicht direkt auf dem Basevault registriert werden, da der Basevault als aktuelles Sicherungsziel in den Vault-Einstellungen hinterlegt ist.<br>
 +
 
 +
'''Lösung:''' <br>
 +
Bitte hinterlegen Sie die lokale IP-Adresse des Satelliten in den Vault-Einstellungen und versuchen Sie erneut den Job anzulegen oder den Computer hinzuzufügen.
 +
<br />
 +
 
 +
=== Uhrzeit im Satellit stimmt nicht ===
 +
'''Ursachen:''' <br>
 +
Die Bandbreitenlimitierung hält sich an die empfangende Uhrzeit. Wenn die Uhrzeit nicht synchron ist, funktioniert der Plan nicht korrekt. <br>
 +
'''Lösung:''' <br>
 +
Bitte Port NTP Port 123/UDP vom Satelliten ins Internet freigeben. <br>
 
<br />
 
<br />
  
==Anpassung Ziel-Mountpfad bei Granular Exchange Restore==
+
== '''BMR-Wiederherstellung''' ==
Standardmäßig wird unterhalb von C:\RestoreMount gemountet. Sofern auf der Platte nicht genügend Platz ist, muss ein anderer Laufwerksbuchstabe verwendet werden. <br>
+
=== Checkliste Troubleshooting BMR-Wiederherstellung ===
Über den untenstehenden Registry-Key kann der Zielpfad angepasst werden. <br>
+
'''Allgemein:''' <br>
 +
Bitte gehen Sie im Fehlerfall während oder nach einer BMR-Wiederherstellung die folgende Checkliste durch.<br>
 +
Anhand der Antworten kann das Fehlerbild, sofern es nicht bereits durch den Troubleshooting Guide abgedeckt wird, eingegrenzt werden.<br>
 +
Desweiteren ermöglicht die Checkliste eine schnelleren und effizienteren Support Prozess.
 +
 
 +
'''Checkliste:'''
 +
#Handelt es sich um eine Produktivrücksicherung oder eine Testrücksicherung?
 +
#Wann wurde das System zum letzten Mal in einer Testrücksicherung wiederhergestellt?
 +
#Welche Version des Restore ISOs wurde verwendet? &rarr; ''Bitte verwenden Sie stets die aktuellste Version.''
 +
#Haben Sie einen datei- oder imagebasierten Backup Job wiederhergestellt?
 +
#Tritt das Problem während der Konfiguration der Rücksichung auf? ''Falls Ja'' &rarr; ''Bitte prüfen Sie dazu die Vorgehensweise in der [https://drive.terracloud.de/dl/fiLpZboTGRPeqzW1cqwS6yin/Documentation_and_Release_Notes.zip Dokumentation]
 +
#Haben Sie bereits Logdateien der BMR-Rücksicherungen gespeichert? ''Falls nein'' &rarr; ''Eine dafür finden Sie Anleitung unter'' [[#Logdateien_einer_BMR-R.C3.BCcksicherung_speichern|Logdateien einer BMR-Rücksicherung speichern]]
 +
#Erfolgte die Wiederherstellung auf ein physisches oder virtuelles System? ''Falls virtuell'' &rarr; ''welche Virtualisierungstechnik wird eingesetzt?''
 +
#Handelt es sich bei dem Ursprungssystem um eine BIOS oder UEFI Installation? &rarr; ''Die eingesetzte Firmware entscheidet z.B. bei Hyper-V die VM-Generation.''
 +
#Haben Sie alle Volumes wiederhergestellt oder nur die für das Betriebsystem notwendigen?
 +
#Wurden bereits verschiedene Sicherungspunkte/Safesets für die Rücksicherung gewählt?
 +
#Welche Rolle/Einsatzzweck hat das Ursprungssystem? &rarr; ''z.B. DC, MS-SQL, Fileserver usw.''
 +
 
 +
'''Tipps:'''<br>
 +
Eine fehlerhafte Produktivrücksicherung ruft eine Stresssituation hervor und die Ausfallzeiten sollen so kurz wie möglich gehalten werden.
 +
Die folgenden Tipps können die Entstörung vereinfachen und kostbare Zeit sparen.
 +
 
 +
'''Parallele Wiederherstellung:'''<br>
 +
Sie können gleichzeitig vom primären und sekundären Vault und ggf. einem Satelliten wiederherstellen.
 +
Damit stehen Ihnen die Backups von mindestens zwei Quellen gleichzeitig zur Verfügung.<br>
 +
Die FQDNs und Öffentlichen IPs können Sie der [https://backup.terracloud.de/Download/ip_overview.pdf Vault-Übersicht] entnehmen.
 +
 
 +
'''Mehrere Lösungswege gleichzeitg verfolgen:'''<br>
 +
Beispiel: <br>
 +
Nach der Wiederherstellung des aktuellsten Safesets booted das System in einen Bluescreen, da es zum Sicherungszeitpunkt eine Beschädigung des Betriebsystems vorlag. <br>
 +
In diesem Szenario könnten Sie zwei ältere Safesets z.B. von vor drei Tagen und am Ende des letzten Monats gleichzeitig wiederherstellen, mit Hilfe der '''Parallele Wiederherstellung'''. <br>
 +
Durch diese Strategie verdoppeln sich die Chancen einen Sicherungspunkt zu treffen, welcher die Daten das System vor der Beschädigung des Betriebsystems beinhaltet.
 +
 
 +
'''Wiederherstellung in einer Disaster Recovery VM:'''<br>
 +
Die TERRA CLOUD bietet Ihnen die Möglichkeit eine virtuelle Maschine oder eine virtuelle Disaster Recovery Umgebung vollständig automatisiert bereitzustellen.<br>
 +
Nutzen Sie dieses Angebot um neben der Entstörung der primären Wiederherstellung eine sekundäre Wiederherstellung einzuleiten in eine völlig neu erstelle Umgebung auf Basis von Microsoft Hyper-V.<br>
 +
Sollte die Wiederherstellung auf dem ursprünglichen System/Umgebung nicht möglich sein, kann die Wiederherstellung in eine DRVM die Chance erhöhen.
 +
 
 +
'''Dokumentation der Wiederherstellung:''' <br>
 +
Bitte fügen Sie Screenshots von Fehlermeldung/Fehlverhalten direkt einem Support Ticket bzw. einer Anfrage bei.
 +
Durch eine Dokumentation in Form der Checkliste und Screenshots verkürzen Sie den Teil der Informationsgewinnung in einem Support Ticket.
 +
-----
 +
 
 +
=== System startet nach einer Rücksicherung in einen Bootfehler/Bluescreen/Blackscreen ===
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Nach einer erfolgreichen BMR Rücksicherung zeigt das System nach dem Start einen Bootfehler, wie z.B. folgenden an:
 +
[[Datei:BSOD.jpg|border|600px|ohne]]
 +
 
 +
'''Vorgehensweise:''' <br>
 +
Bitte gehen Sie zunächst die [[Backup_Troubleshooting#Checkliste_Troubleshooting_BMR-Wiederherstellung|Checkliste Troubleshooting BMR-Wiederherstellung]] durch und stellen Sie die Ergebnisse ggf. dem Support zur Verfügung.
 +
 
 +
'''Handlungsempfehlungen:''' <br>
 +
Bitte überprüfen Sie ob Sie den Fehler mit folgender Anleitung umgehen können.
 +
 
 +
'''BMR Rücksicherung des Betriebsystemvolumes:'''
 +
# Führen Sie die BMR Rücksicherung erneut aus und sichern Sie ausschließlich das Volume für das Betriebssystem zurück
 +
# Prüfen Sie ob das System nach der erfolgreichen Wiederherstellung booten kann
 +
# Sofern das System booten kann, installieren Sie einen Windows Agenten in das System und registrieren Sie diesen im Portal
 +
# Stellen Sie die verbleibenden Volumes über das Backup Portal wieder her, z.B. über die Wiederherstellung von einem anderen Computer
 +
 
 +
=== Logdateien einer BMR-Rücksicherung speichern ===
 +
'''Allgemein:'''<br>
 +
Zur Entstörung einer BMR-Rücksicherung kann es notwenig sein auf detailreiche Logdateien der Wiederherstellung zuzugreifen.
 +
Die Wiederherstellungssoftware bietet in den Einstellungen drei verschiedene Detailgrade für die Logdateien:
 +
*DEBUG
 +
*LOG WARNING
 +
*LOG ERROR
 +
 
 +
Die Option "DEBUG" bietet den höchsten Detailgrad und eignet sich damit für das Troubleshooting am besten.
 +
Häufig besteht jedoch das Problem, dass die Logdateien nach der fehlerhaften Wiederherstellung durch den Neustart verworfen werden oder vorher nicht außerhalb des Systems gespeichert werden können.
 +
 
 +
'''Best Practice für die Bereitstellung von Logdateien einer BMR-Rücksicherung:'''<br>
 +
Die folgende Anleitung zeigt Ihnen einen empfohlenen Weg um Logdateien für die Entstörung einer BMR-Rücksicherung zu speichern und dem TERRA CLOUD Support zur Verfügung zu stellen.
 +
 
 +
Die Logfiles müssen außerhalb des für die Rücksicherung relevanten Speicherbereiches abgelegt werden. Dies kann auf eine Netzwerkfreigabe oder ein lokales Volume erfolgen.
 +
 
 +
[[Datei:Debug-log.jpg|gerahmt|ohne]]
 +
 
 +
'''Vorgehensweise Netzwerkfreigabe:'''<br>
 +
Bitte starten Sie zur Entstörung die Wiederherstellung erneut und wählen Sie in den Einstellungen unter "Log Settings" das Log Level "DEBUG" aus.
 +
Als Speicherziel können Sie Ihre Netzwerkfreigabe hinterlegen. Bitte übermitteln Sie nach der Rücksicherung die gespeicherte Logdatei dem TERRA CLOUD Support.
 +
 
 +
'''Vorgehensweise "Local Disk":'''<br>
 +
Bitte stellen Sie dem Zielsystem ein weiteres Volume mit mindestens 20 GB zur Verfügung, da die Logdateien je nach Wiederherstellungsumfang sehr groß werden könnne.
 +
Sollte die nicht möglich sein, da es sich z.B. um einen physischen Server handelt, empfehlen wir eine Disaster Recovery VM in der TERRA CLOUD inklusiver einer zusätzlichen VHDX für die Logdateien zu buchen.
 +
 
 +
Die zusätzliche Festplatte können Sie über die Eingabeaufforderung im Hauptmenü der Wiederherstellungssoftware mit Hilfe von Diskpart einrichten.
 +
Auf dem folgenden Screenshot wurde das Notepad über die Kommandozeile geöffnet um das per Diskpart eingerichtete Volume zu zeigen:
 +
[[Datei:Debug-vhdx.jpg|gerahmt|ohne]]
 +
Bitte navigieren Sie danach in die Einstellungen unter "Log Settings" und wählen Sie das Log Level "DEBUG" aus.
 +
Als Speicherziel können Sie dann das extra eingerichtete Volume auswählen.
 +
Bitte stellen Sie nach dem Abschluss der Wiederherstellung die gespeicherte Logdatei aus dem Volume dem Support der TERRA CLOUD zur Verfügung.
 +
 
 +
=== Failed to GetDiskDetails ===
 +
'''Fehlerbild:'''<br>
 +
Bei einer BMR Wiederherstellung erhalten Sie folgenden Fehler: <br>
 +
[[Datei:FailedtoGetDiskDetails.png|border|Failed to GetDiskDetails]]<br>
 +
<br>
 +
'''Ursache:'''<br>
 +
Die Restore-ISO ist nicht in der Lage, die Jobdetails aus unserem Vault zu verarbeiten.<br>
 
<br>
 
<br>
 
'''Lösung:'''<br>
 
'''Lösung:'''<br>
Erstellen Sie den folgenden Registry Eintrag mit einer Zeichenfolge:<br>
+
 
''HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\Infostage\Agent\MountAlternatePath=''<br>
+
'''Hinweis:'''<br>
 +
Sollte es sich in diesem Fall um eine Disaster Recovery VM innerhalb der TERRA Cloud handeln, ist die benötigte RestoreAPI_IS.dll bereits für Sie im ISO hinterlegt. <br>
 +
Sie können direkt mit Schritt 2 fortfahren und die Wiederherstellung beginnen. <br>
 +
 
 +
Schritt 1: <br>
 +
Bitte fügen Sie folgende [https://drive.terracloud.de/getlink/fiY9vX7LtyNr9GyR93gAimhx/Troubleshooting Datei] in die Restore-Iso ein, hierfür können Sie folgende [http://de.winiso.com/ Software] verwenden. <br>
 
<br>
 
<br>
Es wird kein Neustart des Backup Dienstes benötigt.<br>
+
Schritt 2: <br>
 +
Starten Sie die Wiederherstellung mit der bearbeiteten ISO.<br>
 
<br>
 
<br>
'''Beispiel:'''<br>
+
Schritt 3: Wählen Sie die Sprache Deutsch aus, Öffnen Sie anschließend den Menüpunkt Command Prompt und gehen Sie wie folgt vor:<br>
''HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\Infostage\Agent\MountAlternatePath=e:\mp''<br>
+
*Geben Sie "taskmgr" ein, um den Task-Mananger zu öffnen. Schließen Sie anschließend den „Carbonite Server Backup System Restore Main…“ Prozess.
 +
*Geben Sie im Anschluss folgende Befehle im ''X:\Windows\System32\RestoreApp>'' Pfad ein:<br>
 +
#''del RestoreAPI_IS.dll''<br>
 +
#''copy D:\RestoreAPI_IS.dll .'' (Partitionsname der ISO Datei beachten, ggf. testen. Standardgemäß D:\)<br>
 +
#''RestoreApp.exe''
 
<br>
 
<br>
Wenn e:\mp als Zeichenfolge verwendet wird, wird die Freigabe freigegeben: ''\\EX2007SERVER\e$\mp\GRT_00000010_2013-06-25-10-13-43<br>
+
Schritt 4: Führen Sie im Anschluss die Wiederherstellung durch.<br>
[[Datei:MountAlternatePath.PNG|border|Alternativer Pfad]]<br>
+
<br />
<br>
+
 
'''Hinweis:'''<br>
+
=== Device Manager failed to get current information ===
Nur mit dem Granular Restore Tool 8.x oder höher möglich.<br>
+
Diese Fehlermeldung erscheint nachdem das Passwort für den Backup-Job Restore Point eingegeben wurde. <br>
 +
[[Datei:System Restore Wizard PW.jpg|System Restore Wizard]] <br>
 +
[[Datei:System Restore failed.jpg|Device Manager failed to get current information]] <br>
 +
 
 +
'''Lösung:'''<br>
 +
Der SCSI Controller Treiber von "Paravirtual" muss auf "LSI Logic SAS" abgeändert werden. <br>
 +
<br />
 +
 
 +
=== BIOS System auf einem EFI System wiederherstellen ===
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Sie erhalten im "Step 3 Map Volumes" bei der Wiederherstellung folgende Fehlermeldung:
 +
 
 +
''You cannot drag the volume to this position because the new order of partitions would violate Microsoft Rules. <br>
 +
The partitions schould be in the following order: Recovery (if any), ESP(if any), MSRP and then primary data partition(s). <br>
 +
Please delete all partitions on this disk and try again.'' <br>
 +
 
 +
[[Datei:BMR Restore-Fehlerbild GEN1 in GEN2.png|gerahmt|ohne]]
 +
 
 +
'''Ursache:''' <br>
 +
Sie sehen in dem Screenshot das Fehlerbild, dass eine Hyper-V GEN1 VM (BIOS) in einer Hyper-V GEN2 VM (UEFI) wiederhergestellt werden soll. Dies ist auf Grund der unterschiedlichen Firmware der beiden VM Generationen nicht möglich.
 +
 
 +
'''Lösung:''' <br>
 +
 
 +
'''Hyper-V:''' <br>
 +
Erstellen Sie eine neue VM in der gleichen Generation wie das Ursprungssystem (in dem oberen Beispiel müsste eine GEN1 VM für die Wiederherstellung anglegt werden).
 +
 
 +
'''VMware:''' <br>
 +
Sie können über das vCenter oder den Host Client eine neue VM erstellen und über die Option "Firmware" entscheiden ob EFI (Benötigt für GEN2 VMs) oder BIOS (Benötigt für GEN1 VMs)
 +
für die VM verwendet werden soll.
 +
 
 +
In folgendem Screenshot sehen Sie den Erstellprozess einer VM im vCenter:
 +
[[Datei:VMware Generation.png|gerahmt|ohne]]
 +
 
 +
'''TERRA CLOUD IaaS VM:''' <br>
 +
Sie können bei der Bestellung einer IaaS VM kurz vor dem Abschluss der Konfiguration entscheiden ob eine GEN1 oder GEN2 bereitgestellt werden soll, diese Generation muss wieder der Firmware bzw. der Generation des Ursprungssystems entsprechen.
 +
 
 +
'''Alternative Lösung:''' <br>
 +
Die Wiederherstellung eines BIOS System auf einem UEFI System ist möglich, jedoch '''nicht empfohlen'''. <br>
 +
Konvertieren Sie dazu das Ziel Volumes für die Systempartition auf GPT (per Rechtsklick auf das Festplattensymbol) und ziehen Sie nur die Systempartition aus der Quelle auf dieses. <br>
 +
Die Microsoft System Reserved Partition muss aus dem Backup nicht auf das Ziel gezogen werden, lediglich weitere Datenpartitionen, falls vorhanden. <br>
 +
 
 +
=== EFI System auf einem BIOS System wiederherstellen ===
 +
'''Fehlerbild:''' <br>
 +
Sie erhalten im "Step 3 Map Volumes" bei der Wiederherstellung folgende Fehlermeldung: <br>
 +
 
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''an EFI System partition can only be restored to a System using UEFI not a BIOS system''
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[[Datei:Restore von GEN 2 in GEN 1.png|gerahmt|ohne]]
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'''Ursache:''' <br>
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Sie sehen in dem Screenshot das Fehlerbild, dass eine Hyper-V GEN2 VM (UEFI) in einer Hyper-V GEN1 VM (BIOS) wiederhergestellt werden soll. Dies ist auf Grund der unterschiedlichen Firmware der beiden VM Generationen nicht möglich.
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'''Lösung:''' <br>
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'''Hyper-V:''' <br>
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Erstellen Sie eine neue VM in der gleichen Generation wie das Ursprungssystem (in dem oberen Beispiel müsste eine GEN2 VM für die Wiederherstellung anglegt werden).
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'''VMware:''' <br>
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Sie können über das vCenter oder den Host Client eine neue VM erstellen und über die Option "Firmware" entscheiden ob EFI (Benötigt für GEN2 VMs) oder BIOS (Benötigt für GEN1 VMs)
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für die VM verwendet werden soll.
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In folgendem Screenshot sehen Sie den Erstellprozess einer VM im vCenter:
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[[Datei:VMware Generation.png|gerahmt|ohne]]
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'''TERRA CLOUD IaaS VM:''' <br>
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Sie können bei der Bestellung einer IaaS VM kurz vor dem Abschluss der Konfiguration entscheiden ob eine GEN1 oder GEN2 bereitgestellt werden soll, diese Generation muss wieder der Firmware bzw. der Generation des Ursprungssystems entsprechen
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'''''Bei weiteren Anliegen zögern Sie nicht uns per Mail (support@terracloud.de) oder telefonisch unter (-850) zu kontaktieren.''''' <br>
 
'''''Bei weiteren Anliegen zögern Sie nicht uns per Mail (support@terracloud.de) oder telefonisch unter (-850) zu kontaktieren.''''' <br>
'''''Ihr terraCLOUD Team''''' <br>
+
'''''Ihr TERRA Cloud Team''''' <br>

Aktuelle Version vom 26. November 2020, 15:03 Uhr

Inhaltsverzeichnis

VSS-Troubleshooting Guide

Fehlerbild:
Das Backup wird abgebrochen oder wird mit Fehlern abgeschlossen. In den Logs werden VSS-Fehler/Errors angezeigt (zB.: VSS -E-05408, VSS -E-05591).
VSS-Fehler können in vielen unterschiedlichen Formen auftreten.

Mögliche Ursachen:
Die VSS-Provider werden von einem anderem Prozess genutzt (weitere Backup-Software, weitere Backup Jobs). Die VSS-Provider sind nicht vollständig vorhanden oder defekt. Der Agent benötigt funktionsfähige VSS-Provider. Wir setzen dabei zu 100% auf Microsoft VSS - unser Agent bringt keine eigenen VSS-Provider mit. Wenn es seitens Microsoft-VSS Probleme gibt, kann es zu Fehlern kommen.

Handlungsempfehlung:
1. Überprüfen Sie den Zeitplan. Es ist nicht möglich mehrere Backupjobs zur gleichen Zeit auf dem System zu starten, da die VSS Komponenten dann konkurrieren.
2. Starten Sie den Server einmal neu. Oftmals hilft ein Reboot um VSS-Probleme zu lösen.
3. Installieren Sie alle verfügbaren Windows-Updates.
4. Für VSS Snapshots ist zusätzlicher Speicher erforderlich. Überprüfen Sie, ob Sie ausreichend freien Speicher auf dem System zur Verfügung haben (mind. 25GB).
5. Deaktivieren Sie fremde Backupsoftware (Acronis, Backup Exec, etc.).
6. Die Größenbeschränkung des Shadowstorage sollte angepasst werden. Führen Sie folgenden Befehl pro Partition aus:
vssadmin resize shadowstorage /for=<drive letter:> /on=<drive letter:> /maxsize=10GB

Beispiel:
vssadmin resize shadowstorage /for=c: /on=c: /maxsize=10GB
vssadmin resize shadowstorage /for=d: /on=d: /maxsize=10GB
7. Löschen Sie alte VSS Snapshots mit dem Befehl:

vssadmin delete shadows /all

8. Führen Sie folgenden Befehle aus und senden uns die Ausgabe: vssadmin list writers und vssadmin list providers
Nach dem Setzen müssten Sie einmal beide TERRA CLOUD BACKUP Services neustarten.
9. Überprüfen Sie die Windows Event Log. Suchen Sie nach "vss" und "volsnap" Fehlern welche um Zeitpunkt des Backups auftreten.

Oft hilft es im Internet nach der Event-ID des Fehlers zu suchen um einen Hinweis für die eigentliche Fehlerursache zu bekommen.

9a. Sofern Sie einen filebasierten BMR-Job konfiguriert haben:

Installieren Sie das Image Plug-in und erstellen Sie einen imagebasierten BMR Job. Testen Sie, ob das Verhalten auch damit auftritt.

9b. Sofern Sie einen imagebasierten BMR-Job konfiguriert haben: Deinstallieren Sie das Image Plug-in und erstellen Sie einen filebasierten BMR Job.

Bitte ausschließlich „Bare Metal Restore“ in den Job inkludieren. Testen Sie, ob das Verhalten auch damit auftritt.

10. VSS Snapshot manuell erstellen:

Auf Windows Server Betriebssystemen lässt sich über die PowerShell ein VSS-Snapshot erstellen, wir empfehlen dies bei VSS Problemen einmal zu testen.
Mit folgendem Befehl können Sie einen Snapshot manuell erstellen:
vssadmin create shadow /for=C:
Als Beispiel haben wir einen Snapshot für C: erstellt, sollte dies nicht möglich sein, liegen grundsätzliche VSS-Probleme auf dem System vor, die nicht durch den TERRA CLOUD Backup Agenten verursacht werden.


System VSS Provider erzwingen

Mithilfe des folgendem Reg-Key können Sie den System VSS Provider erzwungen werden:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent\UseSystemVSSProvider = 1 (DWORD)

Bitte starten Sie nach dieser Konfiguration folgende beide TERRA CLOUD Backup Dienste neu:

  • TERRA Cloud Backup BUAgent
  • TERRA Cloud Backup-Agent

Exklusion des Hyper-V VSS Writers

Fehlerbild:
Backup Jobs mit der Option "BMR" schlagen auf Grund von Microsoft VSS-Fehlermeldungen auf einem Hyper-V Host fehl.
Problem:
Es wird ausschließlich die Systempartition bei einem physischen Windows Server ("Host") mit aktivierter Hyper-V-Rolle gesichert.
Die Virtuellen Maschinen (auf anderer Partition liegend) werden mithilfe des Agenten explizit gesichert.
Der Backup Agent auf dem HOST versetzt während der Sicherung von Laufwerk C: auch die VMs in den Zustand "Sicherung wird durchgeführt", d.h. aktiviert eine VSS-Funktionalität.

Ursache:
Der Backup Agent triggert lediglich den Microsoft VSS Provider an, um das System selbst (nicht "nur" das was inkludiert wurde) in einen konsistenten Zustand zu versetzen.
Zum Zeitpunkt der Erstellung des Snapshots "weiß" das Betriebssystem nicht, dass eigentlich nur C betroffen ist.
Erst der Agent liest, komprimiert, verschlüsselt und überträgt aus dem VSS-Snapshot nur die im Job inkludierten Daten.
Nach aktuellem Kenntnisstand ist der Hyper-V VSS Writer für das geschilderte Verhalten verantwortlich.

Lösung:
Eine BMR Sicherung des Hyper-V Host ist nicht empfohlen, einen eigenen Beitrag dazu finden Sie unter: Hyper-V Server Host BMR Sicherung Sofern Sie dennoch die C-Partition sichern möchten, könnten wir Sie den Hyper-V VSS Writer von der Sicherung zu exkludieren:

Anleitung Exklusion des Hyper-V VSS Writers:

1.) Stoppen Sie die TERRA CLOUD Backup Agentendienste mittels Powershell:

Get-Service -DisplayName "TERRA Cloud Backup*" | Stop-Service

2.) Im Installationsverzeichnis finden Sie die Job-Konfigurationsdateien (<Jobname>.vvc)

Beispiel:

  • "BMR.vvc".


Erstellen Sie eine Kopie von der Jobdatei, z.B. mit dem Namen "BMR.vvc.backup"

Bearbeiten Sie die Jobdatei "BMR.vvc" und fügen folgenden Teil ans Ende hinzu:
VSSWriterBackup001 {
Name = Microsoft Hyper-V VSS Writer
InstName =
ID = 66841cd4-6ded-4f4b-8f17-fd23f8ddc3de
Include = ".\*"
Options = 4
}
Sofern es sich um einen Cluster handelt, gibt es im System sicher noch einen Writer für die Cluster Shared Volumes (können Sie über vssadmin list writers herausfinden).
Sofern dies der Fall ist, sollte auch dieser Writer exkludiert werden:

VSSWriterBackup002 {
Name = Cluster Shared Volume VSS Writer
InstName =
ID = 1072ae1c-e5a7-4ea1-9e4a-6f7964656570
Include = ".\*"
Options = 4
}

3.) Starten Sie die TERRA CLOUD Backup Agentendienste mittels Powershell:
Get-Service -DisplayName "TERRA Cloud Backup*" | Start-Service

4.) Führen Sie eine Sicherung aus

5.) Sofern die Sicherung nicht erfolgreich durchgeführt werden konnte, oder das Problem noch immer auftritt, bitte die zuvor gesicherte Job-Konfigurationsdatei wieder einspielen.

VSS -E-05600 - System Writer fehlt - BMR nicht verfügbar

Fehlerbild:

Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung:

VSS -E-05600 Komponenten von System Writer – kein vorgeschriebener Writer vorhanden (Writer-ID E8132975-6F93-4464-A53E-1050253AE220)

Zusätzlich in Ihrem Backup Job in der Sicherungsauswahl, dass BMR nicht verfügbar ist:

BMR ist nicht verfügbar.png

Der Microsoft VSS System Writer wird ebenfalls in der Auflistung der Writer nicht angezeigt.
Sie können sich die VSS Writer entweder in der PowerShell oder in der CMD mit folgendem Befehle anzeigen lassen:

vssadmin list writers

Ursache:
Die Ursachen für einen fehlenden Systemwriter können sehr unterschiedlichen sein, somit muss jeder Fall individuell betrachtet werden.
Bitte beachten Sie, dass ein funktionsfähiger Microsoft VSS Dienst Grundlage für alle anwendungskonsistenten Backups via TERRA CLOUD Backup ist.
Es handelt sich bei diesem Fehlerbild grundsätzlich um ein Problem mit dem Betriebsystem selbst und nicht mit dem Backup Agenten.

Handlungsempfehlungen:

  • Bitte führen Sie einen Neustart des Systems durch und prüfen Sie erneut die VSS Writer
  • Sollte der Writer immer noch nicht vorhanden sein, prüfen Sie bitte die Windows System Eventlogs auf Microsoft Fehlercodes
  • Versuchen Sie das System per Windows Server Backup zu sichern
  • Recherche mit einem Windows Fehlercode

Empfohlener Microsoft Beitrag zu diesem Fehlerbild:

Missing System Writer Case Explained

Microsoft Fehlercode 0x80070018 in Verbindung mit einem fehlenden System Writer

Fehlerbild:
Sie finden in den Windows Application Logs den Fehlercode 0x80070018 VSS Error XML document is too long.

Handlungsempfehlung:
Bitte prüfen Sie folgenden Artikel von Microsoft zu diesem Fehlerbild:

VSS Error XML document is too long



Hinweis: Der System Writer ist ein Bestandteil des Betriebssystems, daher können wir Ihnen lediglich Empfehlungen aussprechen. Bitte kontaktieren Sie den Microsoft Support um das Problem zu beheben.

Backup, Share wird automatisch im BMR inkludiert

Fehlerbild:
In der Jobkonfiguration erscheint eine Netzwerkfreigabe unterhalb der Option "BMR", zusätzlich schlagen BMR Sicherungen fehl mit VSS-Fehlern.

BMR-Option

Handlungsempfehlung:
Über einen Registry Key kann z.B. ein Netzwerkpfad aus dem VSS-Snapshot ausgeschlossen werden
1. Windows + R zum Öffnen des Tasks “Ausführen” und tragen sie „regedit“ ein.
2. Zum Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent navigieren.
3. Fügen Sie die Zeichenreihenfolge namens WriterSelectionToIgnore hinzu.
4. Starten Sie die Erweiterung mit ^
5. Fügen Sie ein \\ für jedes \ in dem befindlichen Pfad.
6. Am Ende das * - Symbol nicht vergessen.

z.B.: ^\\\\Name\\Folder1\\*.*

regedit Eintrag

Sollte nach dieser Konfiguration keine Abhilfe geschaffen haben, kann es sein, dass ein Service auf einem Netzwerkpfad hinterlegt ist. Bitte prüfen Sie dazu das betreffende System mit der PowerShell Abfrage:
Get-WmiObject win32_service | select Name, PathName Dieser Befehl prüft den Speicherpfad der hinterlegten Services, diese dürfen nur auf lokal angebundenen Volumes liegen.

Bitte prüfen Sie in diesem Fall auch die Details der Microsoft VSS Writer auf Netzwerkfreigaben. Eine Anleitung wie Sie diese Details auslesen können finden Sie hier:
Details der Microsoft VSS Writer auslesen

DISK-E-04205 - Fehler beim Suchen nach Datei GLOBALROOT\Device\HarddiskVolumeShadowCopyXY\windows\\systemroot\system32\drivers\*

Fehlerbild:
DISK-E-04205 Fehler beim Suchen nach Datei GLOBALROOT\Device\HarddiskVolumeShadowCopyXY\windows\\systemroot\system32\drivers\%NAME%
DISK-E-04101 Betriebssystemmeldung: Die Syntax für den Dateinamen, Verzeichnisnamen oder die Datenträgerbezeichnung ist falsch.

Ursache:
Der Eintrag bzw. die Referenz in der Registry weißt auf einen nicht vorhandenen oder falschen Pfad hin.

Lösungsansatz:
Eine Anpassung des Pfades in der Registry ist notwendig, Sie finden den jeweiligen Verweis unter:
Computer\HKEY_Local_Machine\System\CurrentControlSet\Services\%DATEINAMEAUSDERFEHLERMELDUNG%

Wir empfehlen Ihnen vor einer Änderung in der Registry den entsprechenden Eintrag vorher zu exportieren.

Oftmals reicht eine Anpassung auf den folgenden Eintrag aus, ggf. müssen Sie den vorhandenen Pfad Überprüfen und den Eintrag spezifisch anpassen:

%systemroot%\system32\DRIVERS\%DATEINAMEAUSDERFEHLERMELDUNG%.sys

Nachdem der Eintrag angepasst wurde muss das System neugestartet werden, um die Änderung zu übernehmen.

VSS -E-05658 VsscBackup::createSnapshotMap 2 interner Fehler

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile folgendes Fehlerbild:

VSS -W-05408 Fehler beim Hinzufügen von Volume zu Snapshotsatz: Volume <\\?\Volume{GUID}\> <\\?\Volume{GUID}\> (BS-Fehler: 0x8004230c VSS_E_VOLUME_NOT_SUPPORTED)
VSS -E-05658 VsscBackup::createSnapshotMap 2 interner Fehler
SV -E-09487 GetVolumeInformationW Funktion fehlgeschlagen für Volume{GUID} (Betriebssystemfehler: Das Gerät ist nicht bereit)

Ursache:
Der Microsoft VSS Dienst kann für das bemängelte Volume keinen Snapshot erstellen, da das Volume (z.B. einen USB-Stick) nicht unterstützt wird. Dies kann z.B. durch die Option "Gesamter Server" im Sicherungssatz eines dateibasierten Backup Jobs hervorgerufen werden, da Volumes in das Backup aufgenommen werden, für die keine VSS Snapshots erstellt werden können. Bitte entfernen Sie in diesem Fall die Option aus dem Sicherungssatz und fügen Sie die zu sichernden Volumes einzeln hinzu.

Das Fehlerbild bezüglich der Option "Gesamter Server" in Verbindung mit einem dateibasierten Job wurde bereits an den Softwarehersteller weitergeleitet.

Handlungsempfehlung:
Bitte überprüfen Sie anhand der GUID um welches Volume es sich handelt, dazu können Sie das folgende PowerShell Skript verwenden:

Write-host "Bitte geben Sie die GUID des Volumes(den Inhalt der geschweiften Klammern) ein"
$GUID = Read-Host
$pattern = "\\?\Volume{GUID}\"
$pattern = $pattern.Replace("GUID", $GUID)
Get-Volume -UniqueId $pattern | Select-Object -Property UniqueId,FileSystemLabel,DriveLetter | Out-GridView

Datei kann nicht auf Hardlinks geprüft werden (Windows\System32\LogFiles\Sum\无ǽ)

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile folgende Warnmeldung: "Datei kann nicht auf Hardlinks geprüft werden: \\?\GLOBALROOT\Device\HarddiskVolumeShadowCopy14\Windows\System32\LogFiles\Sum\无ǽ (OS error (0x2): Das System kann die angegebene Datei nicht finden)"
Ursache:
Das Betriebsystem kann die aufgelistete Datei, auf Grund der Sonderzeichen, nicht auf Hardlinks prüfen.
Lösung:
Es handelt sich hierbei um Standarddateien einer Microsoft-Installation, die für die Funktion des Servers nicht relevant sind.
Somit können Sie den Ordner \Sum (Windows\System32\LogFiles\Sum\) ohne Probleme löschen.
Danach wird der Fehler nicht mehr im Logfile auftreten und die Sicherung somit wieder erfolgreich durchlaufen.

FAILED_AT_FREEZE - VSS_E_WRITERERROR_TIMEOUT)> 0x800423f2

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung:

FAILED_AT_FREEZE(0x800423f2 -VSS_E_WRITERERROR_TIMEOUT)

Ursache:
Ein VSS-Writer läuft in einen Timeout bei dem Versuch seine Applikation in einen konsistenten Zustand zu bringen. Eine Ursache dafür können Performance Probleme des Systems sein.

Handlungsempfehlung: Bitte führen Sie die üblichen Schritte für die Lösung von VSS Fehlern durch. Sollte das Fehlerbild in anschließenden Backups bestehen beleiben empfehlen wir den Timeout für den VSS-Snapshot zu erhöhen. Folgender Artikel erklärt die Erhöhung des Timeouts: https://blogs.technet.microsoft.com/asiasupp/2011/08/01/windows-server-backup-failed-to-backup-with-error-0x81000101/

VSS -E-05408 - VSS_E_UNEXPECTED_PROVIDER_ERROR

Windows Agent

Fehlerbild:
Sie erhalten folgende Fehlermeldung direkt nach dem Start des Backups im Logfile:

VSS -E-05408 Fehler beim Hinzufügen von Volume zu Snapshotsatz: Volume <\\?\XY}\> <\\?\Volume{XY}\> (BS-Fehler: 0x8004230f VSS_E_UNEXPECTED_PROVIDER_ERROR)
---
VSS -E-05408 error adding volume to snapshotset: Volume <\\?\XY}\> <\\?\Volume{XY}\> (OS error: 0x8004230f VSS_E_UNEXPECTED_PROVIDER_ERROR)

Ursache:
Der TERRA CLOUD Backup Agent versucht einen falschen VSS-Provider zu verwenden.

Lösung:
Bitte prüfen Sie über folgenden Befehl per CMD oder PowerShell welche VSS-Provider auf dem System hinterlegt sind.

vssadmin list providers

Aufgelistete VSS Provider

Der TERRA CLOUD Backup Agent muss den Shadow Copy Provider 1.0 verwenden.

Sofern auf dem System andere VSS Provider vorhanden sind, kann der folgende REG Key Abhilfe schaffen:
Dieser Eintrag sorgt dafür, dass bei der Erstellung des Snapshots für den TERRA CLOUD Backup Agenten der Shadow Copy Provider 1.0 verwendet wird.
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent\UseSystemVSSProvider = 1 (DWORD-Wert 32-Bit)

Hyper-V Agent

Fehlerbild:
Sie erhalten folgende Fehlermeldung direkt nach dem Start des Backups im Logfile:

VSS -E-05408 Fehler beim Hinzufügen von Volume zu Snapshotsatz: Volume <\\?\XY}\> <\\?\Volume{XY}\> (BS-Fehler: 0x8004230f VSS_E_UNEXPECTED_PROVIDER_ERROR)[Host1]
---
VSS -E-05408 error adding volume to snapshotset: Volume <\\?\XY}\> <\\?\Volume{XY}\> (OS error: 0x8004230f VSS_E_UNEXPECTED_PROVIDER_ERROR)[Host1]

Ursache:
Der TERRA CLOUD Backup Agent versucht einen falschen VSS-Provider zu verwenden.

Beispiel:
Drittanbieter VSS Provider

Lösung:

  1. Ermitteln Sie die Anbieterkennung (Provider-ID) aus der Ausgabe des folgenden Befehls: vssadmin list providers
  2. Führen Sie den Registrierungseditor aus (regedit)
  3. Führen Sie ein Backup der betroffenen Registry-Einträge durch.
  4. Löschen Sie den entsprechenden Registrierungsschlüssel aus folgendem Pfad: HKLM\System\CurrentControlSet\Services\VSS\Providers
  5. Durchsuchen Sie die Registry nach der Provider-ID und entfernen Sie alle vorhandenen Verweise.
  6. Öffnen Sie Komponentendienste, indem Sie "dcomcnfg" in die Eingabeaufforderung eingeben.
  7. Öffnen Sie Komponentendienste -> Computer -> COM+ Anwendungen und entfernen Sie den Eintrag des Drittanbieter VSS Provider.
  8. Starten Sie anschließend den betroffenen Host neu.

Hinweis: Diese Anpassung muss pro betroffenem Host vorgenommen werden!

VSS -E-05616 - 0x8004231f VSS_E_UNKNOWN

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung:

VSS -E-05616 Snapshot konnte nicht erstellt werden (BS-Fehler: 0x8004231f VSS_E_UNKNOWN (OS error (0x8004231F): unknown error code 0x8004231F))

Ursache:
Dieser Microsoft Fehlercode kann verursacht werden durch zu wenig freiem Speicher auf einem gesicherten Volume oder einem zu geringen Schattenkopiespeicher.

Handlungsempfehlung:
Bitte überprüfen Sie per vssadmin list shadowstorage wie viel Schattenkopiespeicher dem Volume zugeordnet ist und bereinigen oder erweitern Sie das Volume bis der freie Speicherplatz den für den Schattenkopiespeichert übersteigt.

Testen Sie ob Sie eine Schattenkopie erstellen können, in dem Sie per Rechtsklick auf das Laufwerk im Explorer "Schattenkopien konfigurieren..." klicken und für das Volume eine Schattenkopie mit "Jetzt erstellen" erzeugen. Eine funktionfähige BMR Sicherung über das TERRA CLOUD Backup kann nur erstellt werden, wenn alle Volumes erfolgreich eine Schattenkopie erstellen können.

VSS -W-05408 - 0x80042317 VSS_E_MAXIMUM_NUMBER_OF_SNAPSHOTS_REACHED

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung: VSS -W-05408 Fehler beim Hinzufügen von Volume zu Snapshotsatz: Volume <\\?\Volume{XY}\> <\\?\Volume{XY}\> (BS-Fehler: 0x80042317 VSS_E_MAXIMUM_NUMBER_OF_SNAPSHOTS_REACHED)

Ursache:
Microsoft VSS ermöglicht maximal 64 Schattenkopien auf einem System. Es ist nicht möglich für das TERRA CLOUD Backup eine weitere Schattenkopie anzufordern, der Agent gibt die Meldung des Betriebsystems im Logfile weiter.

Handlungsempfehlung:
Bitte prüfen Sie wie viele Schattenkopien auf dem System existieren, dafür können Sie folgenden Befehl mit administrativer Berechtigung in die Kommandozeile eingeben:

vssadmin list shadows

Diese Schattenkopien sollten entweder auf einen anderen Schattenkopiespeicher verschoben oder gelöscht werden.
Falls eine weitere Software Lösung eingesetzt wird die auf Microsoft VSS basiert, sollte sichergestellt werden, dass zwischen den Sicherungsfenstern keine Überschneidungen gibt.

Empfohlene Microsoft Beiträge zu VSS

Eine umfangreiche Dokumentation zum Volume Shadow Copy Service finden Sie unter:

Microsoft VSS Dokumentation

Details der Microsoft VSS Writer auslesen

Jeder VSS Writer ist für einen eigenen Bereich zuständing z.B. den Systemstatus oder die Registry, mit Hilfe der folgenden Anleitung können Sie auslesen für welche Verzeichnisse und Ordner die jeweiligen Writer zuständig sind. Diese Auswertung kann bei der Analyse eines VSS-Problems sehr hilfreich sein, um z.B. eine .exe Datei auf einer Netzwerkfreigabe ausfindig zu machen. Bitte beachten Sie, dass "Diskshadow" nur auf Server Betriebsystemen zur Verfügung steht.

Anleitung:

  1. Bitte öffnen Sie die CMD mit administrativer Berechtigung
  2. Erstellen Sie das Verzeichnis "C:\temp"
  3. Führen Sie folgenden Befehl aus "DISKSHADOW /l c:\temp\diskshadow.txt"
  4. Führen Sie folgenden Befehl aus "LIST WRITERS DETAILED"
  5. Sie finden die Ausgabe im erstellen "Temp" Verzeichnis


AFC Logs

AFC steht für Agent Forensic Collector, dieses Tool sammelt neben den Backup und Restore Logfiles auch weitere wichtige Informationen von einem System auf dem ein Windows Agent installiert ist.
Diese umfangreichen Logfiles sind für die Diagnose von vielen Fehlerbildern unerlässlich.

AFC Logs Windows Agent

Download:
Sie können die aktuellste Version des AFC Tools hier herunterladen:
https://backup.terracloud.de/download/afc.exe

Inhalt und Vorgehensweise:

  1. Führen Sie die afc.exe auf dem System aus, auf dem der Agent installiert ist
  2. Bitte wählen Sie über "Select Job" den gewünschten Backup Job aus
  3. Selektieren Sie zusätzlich "Partition Info", "VShadows" und "Installed Applications", wie im Screenshot abgebildet
  4. Laden Sie das Zip Archiv über den unten stehenden Link im TERRA Drive hoch, ein Kennwort muss nicht vergeben werden:
  5. AFC Logfile Upload
  6. Bitte geben Sie eine kurze Uploadbestätigung an den TERRA CLOUD Support


AFC1.png

Hinweis:

  1. Die Option VShadows ist nur auf Server Betriebsystemen verfügbar

AFC Logs Hyper-V Agent

Bitte führen Sie die afc.exe auf dem System aus, auf dem die Management Komponente installiert ist (MGMT Agent).
Hinterlegen Sie im Feld "Custom Forensics" den Pfad des Installationsverzeichnisses, wie in folgenden Screenshot:

AFC2.png

AFC Logs Linux Agent

Download:
Sie können die aktuellste Version des AFC Tools hier herunterladen:
https://backup.terracloud.de/download/AFCforLinux.tar

Bei den meisten Derivaten können Sie mit folgendem Befehl den Download durchführen:
wget https://backup.terracloud.de/download/AFCforLinux.tar

Logfiles sammeln:

  1. Bitte entpacken Sie das Skript mit folgendem Befehl: tar -xf AFCforLinux.tar
  2. Wechseln Sie per cd in das Verzeichnis in dem Sie das Skrip entpackt haben
  3. Prüfen Sie Ihre Berechtigungen, je nach Derivat mit su oder sudo-i
  4. Bitte ändern Sie die Zugriffsrechte für das Skrip afc_linux.sh mit dem Befehl chmod 777 afc_linux.sh ab
  5. Führen Sie danach das Skript aus per ./afc_linux.sh
  6. Folgende Sie den Anweisung im Skript und geben Sie Ihre Support Ticketnummer an, alternativ können Sie die Bestellnummer des Backup Paketes angegeben
  7. Optional können Sie noch Dateien hinzufügen (z.B. Screenshots)
  8. Die AFC Logs finden Sie im Verzeichnis /tmp/ mit dem Namen “AFC-< ticket_number >-<hostname>-<YYYY-MM-DD-HH-MM-SS>.tar[.gz]”
  9. AFC Logfile Upload
  10. Bitte geben Sie eine kurze Uploadbestätigung an den TERRA CLOUD Support

TERRA CLOUD Backup Portal

Computer / Backup Agent wird als offline angezeigt seit dem 01.01.0001

Fehlerbild:
Der Computer / Backup Agent wird Ihnen im Portal als "offline" angezeigt seit dem 01.01.0001, obwohl die Dienste des Agenten aktiv sind.

Das Fehlerbild sieht für die verschiedenen Agenten (Windows, Linux, Hyper-V und VMware) identisch aus:

01.01.0001.png

Ursache:
Der Backup Agent kann nicht über den TCP Port 8087 mit den Portalservern (AMP-Servern) kommunizieren kann. Die Registrierung am Backup Portal über den TCP Port 8086 war jedoch möglich, da sonst das System gar nicht angezeigt werden würde.

Lösung:
Bitte geben Sie für das System auf dem der Backup Agent installiert ist den TCP Port 8087 nach außen frei. Weiter Informationen finden Sie unter der Netzwerkkonfiguration.

Benutzer können nur eigene Vault-Profile abrufen

Fehlerbild:
Sie erhalten bei dem Versuch ein System am Vault zu registrieren folgende Fehlermeldung:

Eigene Vaultprofile.png

Ursache:
Diese Fehlermeldung erscheint, da noch nicht alle Portalserver auf dieses Vault-Profil zugreifen können.
Die Weitergabe der Informationen an alle Portalkomponeten kann bis zu 5 Minuten dauern.
Lösung:
Ein erneutes Anmelden kann diesen Prozess beschleunigen und somit diese Fehlermeldung beheben.

UPDT-E-10320 - Could not upgrade the Agent. The system must be restarted

Fehlerbild:
Sie erhalten nach dem Start des Upgradeprozesses folgende Meldung im Backup Portal: Sie müssen diesen Computer neustarten, damit die Änderung an der Agent-Softwarekonfiguration wirksam werden.

Agent Upgrade Center.png


In BUAgent Logfile finden Sie dazu folgenden Fehlercode:
UPDT-E-10320 Could not upgrade the Agent. The system must be restarted

Ursache:
Ein Registry Key auf dem zu sichernden System verhindert das Update des Agenten. Dieser Key wird in der Regel durch einen Neustart geleert.

Handlungsempfehlung:
Bitte prüfen Sie dazu folgenden Artikel, da die Vorgehensweise identisch ist:
Ausstehender Neustart

Windows Agent

Windows Agent Allgemein

Keine Verbindung zwischen Agent und Vault

Fehler:
Beim Hinzufügen eines Vaults zu einem Computer erscheint die Fehlermeldung, dass der Agent keine Verbindung zum Vault aufbauen kann.

Ursachen:

  • Die eingegebenen Daten sind nicht korrekt.
  • Die Kommunikation wird aufgrund von geblockten Ports nicht ermöglicht.

Die folgenden Ports müssen von innen nach außen freigegeben werden, damit die Kommunikation vom Agent zum Vault funktioniert:

  • 2546 TCP
  • 2547 TCP (nur für die Replikation des Satelliten zum Basevault)

Überprüfung:
Bitte führen Sie folgende Tests von dem System aus auf dem der Agent installiert ist:

  • ping backup.terracloud.de
  • ping vault-wmh1-p002.terracloud.de
  • telnet vault-wmh1-p002.terracloud.de 2546

Alternativ über die PowerShell:

  • test-netconnection vault-wmh1-p002.terracloud.de -port 2546

(Bitte verwenden Sie an dieser Stelle die korrekte Vault-Adresse, siehe Email mit Zugangsdaten)

Lösung:
Bitte prüfen Sie die Zugangsdaten, kopieren Sie diese 1:1 aus der Email „Ihr TERRA CLOUD Backup Account“.
Sollten die Verbindungsversuche fehlschlagen geben Sie bitte die entsprechenden Ports frei.

Ungültiges Dateiformat oder Deltazuordnungsdatei ist beschädigt

Fehlerbild:
07.jun. 22:15:38 DELT-E-04355 Ungültiges Dateiformat C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\JOBNAME\0000xxxx.DTA
07.jun. 22:15:38 BKUP-E-08196 Ihre Deltazuordnungsdatei ist beschädigt. Löschen Sie die Datei, oder benennen Sie sie um, und synchronisieren Sie sie mit Ihrem Director. [VV]

Ursache:
Die Fehlermeldung besagt, dass die Delta Datei (0000000X.DTA) bzw. die Deltazuordnungsdatei (0000000X.DTX) beschädigt ist. Die Deltadatei enthält Prüfsummen der bereits gesicherten Blöcke, die Deltazuordnungsdatei ist eine Indexdatei für die Deltadatei. Diese Datei wird benötigt, damit der Agent weiß welche Blöcke bereits gesichert wurden und welche neu dazu gekommen sind, bzw. sich geändert haben.

Lösung:
Bitte führen Sie einen Backup Reset durch, eine Anleitung dazu finden Sie in folgedem Eintrag zu einem sehr ähnlichen Fehlerbild: DELT-E-05782 - Delta Datei beschädigt 0000000X.DTA Datei ist beschädigt: hash mismatch

Für Server0.Password ist ein Wert erforderlich

Fehlerbild:
Ein Backup schlägt direkt nach dem Start mit folgender Meldung in den Logfiles fehl:

PARS-E 05152 Für Server0.Password ist ein Wert erforderlich

Ursache:
In einer Konfigurationsdatei (global.vvc) fehlt der Hash-Wert für das Vaultkennwort.
Ohne diesen Eintrag kann sich der Agent am Vaultsystem nicht authentifizieren.

Lösung:
Bitte hinterlegen Sie das Vaultkennwort im Backup Portal erneut, dazu gehen Sie bitte unter „Vault-Einstellungen“ und bearbeiten Sie die bestehende Konfiguration:
Siehe auch 2.1.1

DELT-E-05782 - Delta Datei beschädigt 0000000X.DTA Datei ist beschädigt: hash mismatch

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile eines Backup Jobs folgende Fehlermeldung:
DELT-E-05782 C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\Jobname\0000000X.DTA Datei ist beschädigt: hash mismatch

Die Fehlermeldung besagt, dass die Delta Datei (0000000X.DTA) beschädigt ist, diese Datei enthält Prüfsummen der gesicherten Blöcke des letzten Backups.
Diese Datei wird benötigt, damit der Agent weiß welche Blöcke bereits gesichert wurden und welche neu dazu gekommen sind, bzw. sich geändert haben.

Lösung:
Bitte führen Sie auf dem Agenten System folgendes PowerShell Skript aus:
Backup Reset Skript
Dieses Skript löscht unter anderem die beschädigte Deltadatei und führt eine Synchronisation durch, hierbei wird die Delta Datei neu erstellt.
Eine Synchronisation kann je nach Systemgröße einige Zeit in Anspruch nehmen.
Nach der Durchführung muss das Verschlüsslungskennwort erneut eingetragen werden.

Unzulässige Funktion

Fehlerbild:
Das betroffene System wird im Backup Portal als „Offline“ angezeigt, obwohl es im Einsatz ist.
Der Dienst „TERRA Cloud Backup BUAgent“ wird nicht ausgeführt:

Auflistung der Terra Backup Dienste

Bei einem Versuch den Dienst zu starten erhalten Sie folgende Fehlermeldung:

Unzulässig Funktion

Ursache:
Der Dienst „TERRA Cloud Backup BUAgent“ greift auf eine Konfigurationsdatei (global.vvc) im Installationsverzeichnis des Agenten zu, in dieser Datei sind unter anderem Einstellungen für den Agenten hinterlegt,
die Sie im Portal konfiguriert haben (z.B. eine Bandbreitenlimitierung).
Bei diesem Fehlerbild ist diese Konfigurationsdatei leer, unvollständig oder beschädigt.
Ohne eine einwandfreie global.vvc Datei kann der Agent nicht sichern.

Handlungsempfehlungen:
Zur Fehlerbeseitigung kann zunächst die global.vvc Datei im Installationsverzeichnis geöffnet werden z.B. mit dem Editor. In diesem Fall ist die Datei leer.

leere Global.vvc Datei

Diese leere global.vvc kann entfernt werden.
Nach dem löschen der Datei können Sie eine Reparaturinstallation des Agenten durchführen, dazu müssen Sie das Setup des Agenten aufrufen und folgende Option wählen:

Reparaturinstallation

Nach erfolgreicher Reparaturinstallation wird die global.vvc Datei wird mit Inhalt befüllt sein.
Bitte hinterlegen Sie jetzt noch im Backup Portal das Vaultkennwort neu, eine Anleitung dazu finden Sie unter dem Punkt "Für Server0.Password ist ein Wert erforderlich“
Sollte sich das Fehlerbild mit diesen Schritten nicht lösen lassen kann eine vollständige Deinstallation gefolgt von einer Installation des Agenten helfen, bei dieser werden die Konfigurationsdateien (unter anderem auch die global.vvc) von dem Vaultsystem heruntergeladen und im Agentenverzeichnis hinterlegt.

Hyper-V Server Host BMR-Sicherung

Physische Hyper-V Hosts zu sichern, auf denen VMs aktiv laufen, gibt erfahrungsgemäß Probleme mit Microsoft VSS. Microsoft VSS versucht das KOMPLETTE System (inkl. der CSVs) in einen konsistenten Zustand zu versetzen.
Um dies zu ermöglichen, müssten also auch alle Virtuellen Maschinen pausiert werden. Da über die agentenbasierte Sicherung kein VSS-Snapshot über die Integration Services angetriggert wird, gibt es hierbei Probleme.

Es stellt sich generell die Frage, warum Hypervisor-Server überhaupt gesichert werden sollten.
Anbei beispielhafte Artikel aus dem Web:


Einzelne Dateien und Ordner können problemlos gesichert werden - lediglich bei BMR gibt es Probleme.

Aus dem Grund ist es auch nicht unterstützt Siehe Funktionsübersicht
Bei der hostbasierten Sicherung ab Version 8.60 können NUR die VMs gesichert werden, nicht der Host selbst (auch keine Dateien und Ordner).

Wir empfehlen die agentenbasierte Sicherung (aus der VM heraus) um den vollen Funktionsumfang der Backuplösung auszuschöpfen.
Sofern ein Hyper-V Host komplett ausfällt, sollte dieser neuinstalliert werden und wieder in den Cluster aufgenommen werden.

Backup Jobs stauen sich in einer Warteschlange auf

Fehlerbild:
Sie sehen im Backup Portal für ein System mehrere Prozesse in der Warteschlange, der aktuelle Backup Job zeigt keinen Fortschritt mehr.

Handlungsempfehlung:
Bitte starten Sie die TERRA CLOUD Backup Dienste neu, damit die offenen Prozesse beendet werden.

Get-Service -DisplayName „TERRA*“ | Stop-Service
Get-Process | ? ProcessName -Match "VV|VVAgent" | Stop-Process -Force
Get-Service -DisplayName „TERRA*“ | Start-Service


SMTP Prober / Mailbenachrichtigung

Fehlerbild:
Der Backup Agent versendet keine Mails nach den definierten Kriterien.
Sie erhalten folgende oder ähnliche Meldungen im Logfile Ihres Backup Jobs:

Mailbenachrichtigung.png

Handlungsempfehlung:
Sie können über das Backup Portal die hinterlegten Einstellungen testen. Sollte der Test nicht erfolgreich sein können Sie folgende Schritte durchführen:

  1. Aktualisieren Sie den Agenten auf die aktuellste Version, da die Mailbenachrichtigungsfunktion in neueren Agentenversionen auf aktuelle Standards angepasst wurde.
  2. Prüfen Sie alternativ zum Port 25, den Port 587 oder 465.
  3. Bitte prüfen Sie einmal mittels SMTP Prober Tool ob die Mails generell von dem System aus versendet werden können

SMTP Prober
Sie können das Tool unter folgendem Link herunterladen: http://www.alexnolan.net/software/SMTPProber.htm
Sofern Sie mit dem Tool erfolgreich Mails von dem System versenden können ist sichergestellt, dass die Kommunikation mit dem Mailserver aufgebaut werden kann.

GetVolumeNameForVolumeMountPointW() fehlgeschlagen

Ursache:
Dies kann passieren, wenn Datenbankdateien (MDF oder LDF) entweder auf einem Mount-Punkt oder einem symbolischen Link und nicht an einem normalen physischen Ort vorhanden sind.
Beispiel:
Sie haben Ihren logischen Speicherort für die Datenbankdateien in C:\Program Files\Microsoft SQL Server\MSSQL13.MSSQLSERVER\MSSQL\DATA, aber Sie haben einen symbolischen Link zu den Daten erstellt, die auf einem anderen Laufwerk existieren:
Pfad muss angepasst werden

Lösung:
Der Speicherort für die MDF- und LDF-Dateien muss aktualisiert werden.
Eine Möglichkeit, dies zu tun, besteht darin, die Datenbank zu lösen und dann wieder anzuhängen.
Wenn die Datenbank angehängt ist, stellen Sie sicher, dass Sie die MDF-Datei am aktuellen Speicherort auswählen (D:\Data\MSSQL\DATA im obigen Beispiel).
Sobald die logische Referenz auf den richtigen Pfad aktualisiert wurde, ist die Sicherung erfolgreich.

Windows Agent Installation


Das Installationspaket wird von diesem Prozessortyp nicht unterstützt

Fehlerbild:
Bei der Installation des Agenten erhalten Sie folgendes Fehlerbild:

Prozessortyp.png

Ursache:
Das ausgeführte Setup ist nicht kompatibel mit eingesetzten Prozessortyp(64 Bit oder 32 Bit).

Lösung:
Bitte verwenden Sie das entsprechend passenden Setup für den eingesetzten Prozessortyp.

Ausstehender Neustart/Pending Reboot

Fehler:
Bei der Installation des Agents erhält man die Fehlermeldung das ein Neustart des Systems aussteht. (Pending reboot)

Ursachen:
Der Agent (Version > 8.71) prüft bei der Installation einen Registry-Schlüssel. Windows sollte normalerweise bei jedem Neustart diesen Schlüssel leeren. Sporadisch wird dieser nicht geleert, sodass der Agent "denkt" dass noch ein Neustart ausstehen würde. Bitte beachten Sie, dass bei manuellen Änderungen der Registry zuvor eine Sicherung der Registry durchgeführt werden sollte!

Lösung:
Bitte vewenden Sie für die Agenteninstallation das aktuellste Agent Setup, da dieses Fehlerbild ab der Version 8.71 behoben wurde.

Für Windows Agenten > 8.71

  1. Öffnen Sie den folgenden Registry Key und sichern Sie den Inhalt in z.B. einem Text Dokument oder exportieren Sie diesen Registry Key.
  2. Speichern Sie den geleerten Key mit "OK"
  3. Starten Sie das Agenten Setup, die Installation sollte jetzt möglich sein
  4. Fügen Sie den gesicherten Inhalt des Keys wieder in diesen ein, oder importieren Sie den eben exportierten Schlüssel wieder
       KEY: 
HKLM\SYSTEM\\CurrentControlSet\\Control\\SessionManager VALUE: "PendingFileRenameOperations"


Backup Host Agent Fehler 0x800706d9

Fehlerbild:
Bei der Registrierung des Systems erhalten Sie folgende Fehlermeldung im Backup Portal

Backup Agent Fehler x800706d9


Lösung:

Bitte überprüfen Sie ob es sich um einen Cluster-Knoten mit installierter Failover Cluster Rolle handelt es sich dabei nicht um ein Cluster System handelt.

  • Falls das System kein Bestandteil eines Clusters ist, deinstallieren Sie bitte die Failover Cluster Rolle

Der Agent überprüft:

  • Wenn keine Failover Cluster Rolle installiert ist => Verbinden Sie sich mit Hyper-V
  • Wenn Failover Cluster Rolle installiert ist => Verbinden Sie sich mit der Clusterinstanz


Keine Verbindung zwischen Agent und Portal

Fehler:
Beim Installieren des Agents auf einem Zielsystem, kann der Agent sich nicht gegenüber dem Portal authentifizieren.

Ursachen:

  • Die eingegebenen Daten sind nicht korrekt.
  • Die Kommunikation wird aufgrund von geblockten Ports nicht ermöglicht.
  • Die Ports 8086 und 8087 TCP müssen von innen nach außen freigegeben werden.

Überprüfung:
Bitte führen Sie folgende Tests von dem System aus auf dem der Agent installiert ist:

  • telnet backup.terracloud.de 8086
  • telnet amp01.terracloud.de 8087
  • telnet amp10.terracloud.de 8087
  • telnet amp20.terracloud.de 8087

Alternativ können Sie folgende Befehle in der PowerShell ausführen:
1 .. 20 | ForEach-Object { Write-Host "amp$(($_).ToString("00")).terracloud.de" : $(Test-NetConnection "amp$(($_).ToString("00")).terracloud.de" -Port 8087).TcpTestSucceeded }
Test-NetConnection backup.terracloud.de -Port 8086

Lösung:
Bitte prüfen Sie die Zugangsdaten, diese wurden von Ihnen innerhalb des Backup Portals selbst definiert.
Sollten die Verbindungsversuche fehlschlagen geben Sie bitte die entsprechenden Ports frei.

Windows Agent Deinstallation

Fehler 1722 bei der Deinstallation des Backup Agents

Fehlerbild:
Sie erhalten bei der Deinstallation des Backup Agenten folgende Fehlermeldung:

Fehler 1722.png

Ursache:
Das Fehlerbild entsteht, wenn in der global.vvc Datei Informationen zur Agenteninstallation (Plug-ins) fehlen. Jedes Plug-in fügt einen Eintrag in dieser Konfigurationsdatei hinzu (z.B. Image Plug-in).
Der Fehler entsteht, wenn bei der Deinstallation die Einträge in dieser Datei nicht mit dem auf dem System hinterlegten Plug-ins übereinstimmen.

Lösung:

  1. Bitte benennen Sie die "global.vvc" innerhalb des Installationsverzeichnisses um in "global.old“.
  2. Deinstallieren Sie danach den Agenten


Windows Agent filebasiertes Backup


Analysepunkt in folgendem Pfad wird nicht traversiert

Die Fehlermeldung besagt, dass Sie einen Pfad versuchen zu sichern der eine Art Verlinkung darstellt.
Der eigentliche Datenbestand wird sich vermutlich auf einer anderen Partition befinden.
Dieses Verzeichnis wurde offenbar nicht in die Sicherung inkludiert, der Agent sichert dies also nicht mit.

Verknüpfte Hardlinks waren nicht ausgewählt und wurden nicht gesichert

Fehlerbild:
Der Backup Job wird mit Warnungen „Verknüpfte Hardlinks waren nicht ausgewählt und wurden nicht gesichert“ abgeschlossen. Diese Warnung sieht im Logfile wie folgt aus:

Hardlinks.png

Fehlerursache:
Hardlinks sind Dateien oder Verzeichnisse, die einen bestehenden Eintrag in der Master File Table referenzieren und über die identischen Eigenschaften und Inhalte, wie die Original-Datei verfügen. Original-Datei und Hardlink unterscheiden sich nur im Pfad. Der Konfigurierte Sicherungssatz beinhaltet nicht alle Hardlinks, die für die Original-Datei existieren und können daher nicht gesichert werden.

Lösungsmöglichkeiten:

  1. Sobald die gesamte NTFS Partition gesichert wird, können keine verknüpften Hardlinks mehr bemängelt werden.
  2. Der Sicherungssatz kann um alle bestehenden Hardlinks erweitert werden, die benötigen Pfade können über den untenstehenden Befehl über die PowerShell oder die CMD ausgelesen werden.
 Syntax : fsutil hardlink list <Dateiname>
 Beispiel : fsutil hardlink list c:\liste.txt

OneDrive Verzeichnis kann nicht gesichert werden

Fehlerbild:
Ein filebasierter Backup Job meldet folgenden Fehler im Logfile:
DISK-E-04205 Fehler beim Suchen nach Datei C:\Users\%USER%\OneDrive\*.*
DISK-E-04101 Betriebssystemmeldung: Das Medium ist schreibgeschützt.

Lösung:
Eine Einstellung innerhalb von OneDrive sorgt dafür, dass der Agent nur Verknüpfungen zu Dateien sieht, da diese erst bei Bedarf heruntergeladen werden.
Diese 0KB Dateien sorgen für die Fehlermeldung, die Dateien müssten einmal heruntergeladen werden, damit keine Verknpüfungen mehr vorhanden sind.
Bitte entfernen Sie zusätzlich den Haken in der Checkbox "Dateien bei Bedarf", wie in diesem Screenshot:

One-Drive

SV -W-08372 Ausschluss <Exklusion im Backup Job> wird unterdrückt, da er die <Bestandteil der BMR-Sicherung> BMR-Auswahl beeinträchtigt

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile eines dateibasierten Backup Jobs folgende Fehlermeldung:
SV -W-08372 Ausschluss <Exklusion im Backup Job> wird unterdrückt, da er die <Bestandteil der BMR-Sicherung> BMR-Auswahl beeinträchtigt.

Ursache:
Die konfigurierte Exklusion würde Dateien ausschließen, die für die BMR-Sicherung notwendig sind. Der Backup Agent ignoriert die Exklusion um eine BMR-Sicherung durchzuführen.

Handlungsempfehlung:
Bitte entfernen Sie die bemängelte Exklusion aus dem betroffenen Backup Job, da der Job andernfalls bei jeder Sicherung mit einer Warnung abschließt. Wandeln Sie die Exklusion, falls diese benötigt wird, dahingehend ab, dass keine systemrelevanten Dateien ausgeschlossen werden.

Outlook-Offlinedatendatei (OST)

Bei *.ost-Dateien handelt es sich um Offline-Outlookdatendateien, welche automatisch von IMAP-Konten, Microsoft 365-Konten, Exchange-Konten und Outlook.com-Konten erstellt werden.
Da diese nicht von einem Computer auf einen anderen verschoben werden können, entfällt die Notwendigkeit einer Sicherung.

Folgender Registry Key schließt standardmäßig *.ost-Dateien aus der Erstellung eines VSS Snapshots aus:
Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\BackupRestore\FilesNotToSnapshot

Ost-Dateien.jpg

Warum sollten *.ost-Dateien aus der Sicherung ausgeschlossen werden?:
https://social.technet.microsoft.com/Forums/en-US/fc9bebff-9494-4b45-b43d-6b2f8e98add4/oops-windows-7-backup-omits-key-outlook-mail-files
https://support.office.com/en-us/article/find-and-transfer-outlook-data-files-from-one-computer-to-another

Weitere Informationen zu Dateien, die durch das Betriebsystem automatisch aus einer Sicherung exkludiert werden:
https://docs.microsoft.com/en-us/windows/win32/vss/excluding-files-from-shadow-copies


Es wird nicht empfohlen Änderungen an den erwähnten Registry Keys vorzunehmen.


DISK-E-08235 Betriebssystemfehler 225, Meldung: Der Vorgang konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden, da die Datei einen Virus oder möglicherweise unerwünschte Software enthält

Fehlerbild:
Sie erhalten folgende Fehlermeldung in einem filebasierten Backup Job Logfile:

DISK-E-08235 Betriebssystemfehler 225, Meldung: Der Vorgang konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden, da die Datei einen Virus oder möglicherweise unerwünschte Software enthält

Ursache:
Hierbei handelt es sich um eine Meldung des Betriebssystems an den Agent. Für die Überprüfung der Datei ist der Windows Defender verantwortlich.

Handlungsempfehlung:
Bitte prüfen Sie die bemängelte Datei, insofern es sich dabei um eine Falschmeldung Meldung vom Windows Defender handelt, können Sie diese über die Whitelist freigeben.
Optional können Sie mit einer weiteren Antivirus Lösung die Datei überpüfen.

DISK-E-08235 Betriebssystemfehler 1392, Meldung: Die Datei oder das Verzeichnis ist beschädigt und nicht lesbar

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung:

DISK-E-08235 Betriebssystemfehler 1392, Meldung: Die Datei oder das Verzeichnis ist beschädigt und nicht lesbar

Ursache:
Der Backup Agent gibt eine Fehlermeldung des Betriebsystems weiter, dass die bemängelte Datei beschädigt oder nicht lesbar ist.

Handlungsempfehlung:
Bitte prüfen Sie die entsprechende Datei, da diese Fehlermeldung nicht von der Backup Software verursacht wird.
Ein Systemscan via sfc/scannow kann das Fehlerbild ggf. beheben.
Auch eine Diagnose über CHKDSK kann in diesem Fall hilfreich sein.

Falsche nativ geschützte Datenmenge

Fehlerbild:
Die nativ geschützte Datenmenge wird im Backup Portal in den Jobdetails oder in einem Report falsch angezeigt.

Fehlerursachen:
Eine mögliche Ursache kann ein unlimitierter VSS-Shadowstorage sein. Wir empfehlen den Wert auf z.B. 10GB zu beschränken.
Bitte beachten Sie, dass der Shadowstorage auch für die System Reserved Partition limitiert sein muss.
Die Limitierung für die System Reserved Partition kann nur über die Eigenschaften in der GUI konfiguriert werden, da für diese kein Laufwerksbuchstabe vergeben ist.
Die Anpassung kann wie folgt über CMD oder PowerShell durchgeführt werden:
vssadmin resize shadowstorage /for=<drive letter:> /on=<drive letter:> /maxsize=10GB

Beispiel:
vssadmin resize shadowstorage /for=c: /on=c: /maxsize=10GB
vssadmin resize shadowstorage /for=d: /on=d: /maxsize=10GB
Nach der nächsten Sicherung sollte der Wert korrekt angezeigt werden.

Windows Server Deduplikation: Diese Windows Funktion kann durch die Deduplikation dafür sorgen, dass Ihnen die Systemgröße im Explorer kleiner angezeigt wird, als z.B. im Backup Report. Bitte schließen Sie den Ordner "Chunk Store" unterhalb des Verzeichnisses "System Volume Information" aus dem aus der Sicherung aus. Das nächste Backup sollte die Systemgröße wieder korrekt angezeigen.

Sicherheitsdatenverarbeitung aufgrund unzureichender Berechtigung deaktivieren

Fehlerbild:

Sie erhalten im Logfile folgende Warnmeldung:

DISK-W-08623 Sicherheitsdatenverarbeitung aufgrund unzureichender Berechtigung deaktivieren

Ursache:
Compress Advanced Attribute (Inhalt komprimieren, um Speicherplatz zu sparen) für mindestens ein Verzeichnis aktiviert.

Erweiterte Attribute.png

Lösung:
Um diese Verzeichnisse zu lokalisieren können Sie den Job einmal mit einem anderem Log-Level ausführen. Bitte bearbeiten Sie hierzu Ihren Job und wählen als „Optionen für Protokolldatei:" die Option „Directory" aus. Führen Sie im Anschluss das Backup erneut aus, nun sollten Sie unterhalb der unten aufgezeigten Zeile Hinweise auf die Verzeichnisse finden die diese verursachen. Diese Form der Protokollierung große Logfiles erzeugen daher sollte dieser Typ nur temporär genutzt werden. Lokalisieren Sie diese Ordner und entfernen Sie in den Eigenschaften->Erweitert den Punkt „Inhalt komprimieren, um Speicherplatz zu sparen". Anschließend sollten die beiden TERRA CLOUD Backup Dienste neugestartet werden.

DISK-E-04144 Fehler beim Öffnen von Datei [...] $Exported$BCD für Eingabe

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile folgende Warnmeldung:

DISK-E-04144 Fehler beim Öffnen von Datei \\?\GLOBALROOT\Device\HarddiskVolume2\EFI\Microsoft\Boot\$Exported$BCD für Eingabe
DISK-E-08235 Betriebssystemfehler 32, Meldung: Der Prozess kann nicht auf die Datei zugreifen, da sie von einem anderen Prozess verwendet wird
DISK-E-04144 Fehler beim Öffnen von Datei \\?\GLOBALROOT\Device\HarddiskVolume2\EFI\Microsoft\Boot\$Exported$BCD.LOG für Eingabe
DISK-E-08235 Betriebssystemfehler 32, Meldung: Der Prozess kann nicht auf die Datei zugreifen, da sie von einem anderen Prozess verwendet wird

Ursache:
Dieses Fehlerbild wird von verschiedener Antivirensoftware verursacht die auf Bitdefender basieren. Verantwortlich ist das Modul "Verhaltensscan" in der Version 6.6.18.265.

Lösung:
Bitte führen Sie ein Update der Antivirensoftware durch, da dieses Fehlerbild in einem Update behoben wurde.

UTIL-E-04101 O/S message: Die Anforderung konnte wegen eines E/A-Gerätefehlers nicht ausgeführt werden

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile folgende Warnmeldung:
UTIL-E-04101 O/S message: Die Anforderung konnte wegen eines E/A-Ger tefehlers nicht ausgeführt werden

Ursache:
Der Backup Agent gibt diese Fehlermeldung des Betriebsystems im Logfile weiter. Sie finden diese Fehlermeldung auch in den System Eventlogs unter der ID 153 wieder. Es handelt sich dabei nicht um ein Problem mit der Backup Lösung.

Handlungsempfehlung:
Bitte prüfen Sie folgenden Microsoft Beitrag zu dieser ID.


Wie in dem Microsoft Beitrag beschrieben, handelt es sich um einen Timeout einer Anfrage an den Storage. Zum weiteren Troubleshooting empfehlen wir das CHDSK Tool, weitere Informationen dazu finden Sie unter: Microsoft Beitrag chdsk

ENVC-E-04096 GetProcessorInfo FindFirstObject failed

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile eines dateibasierten Backup Jobs folgende Fehlermeldung:

ENVC-E-04096 GetProcessorInfo FindFirstObject failed
ENVC-E-04096 GetBootConfiguration FindFirstObject failed
ENVC-E-04096 GetComputerSystem FindFirstObject failed
ENVC-E-04096 GetOSInfo FindFirstObject failed
ENVC-E-04096 CaptureSystemRestorePointInfo Env Exception: Failed to obtain EnvInfo
BMR -E-08382 BMRCaptureEnvInfo.dll konnte nicht initialisiert werden: BMR::CaptureEnvInfoDLL::captureSystemRestorePointInfo(): BMRCaptureEnvInfo.dll DLL failed to Capture System Restore Point Info

Ursache:
Der Backup Agent kann keine Informationen des Systems (z.B. Version des Betriebsystems) über die WMI Schnittstelle abrufen. Dieses Fehlerbild wird nicht durch den TERRA CLOUD Backup Agenten verursacht. Es kann sein, dass die benötigten Dateien sich noch im Zugriff durch andere Programme befinden und daher die Informationen nicht ausgelesen werden können.

Handlungsempfehlung:
Bitte prüfen Sie exemplarisch die folgende Abfrage über die PowerShell:
Get-WmiObject Win32_Processor

Sollte auch hier keine Ausgabe möglich sein, empfehlen wir Ihnen die Windows Event Logs zu diesem Zeitpunkt zu prüfen.

Windows Agent UNC Backup


DISK-W-04449 - Fehler letzte Zugriffszeit konnte nicht zurückgesetzt werden

Fehlerbild:
Sie erhalten in einem UNC-Job im Logfile folgenden Fehler:
DISK-W-04449 Letzte Zugriffszeit für DATEIPFAD kann nicht zurückgesetzt werden

Ursache:
Der Agent prüft bei einem filebasierten Backup die letzte Zugriffszeit und merkt sich diese, danach wird die Datei gelesen und gesichert. Durch die Sicherung wird die letzte Zugriffszeit verändert und der Agent versucht diese auf die ursprüngliche Zugriffszeit zu ändern. Manche NAS Systeme erlauben das Zurücksetzen der Zugriffszeit nicht und somit entsteht das Fehlerbild.

Lösung:
1. Bearbeiten Sie die job.vvc im Installationsverzeichnis des Agenten
2. Fügen Sie diese Zeile zur Backup{ } section hinzu: Last_Access_Time_Fix = False

DISK-W-08623 - Sicherheitsdatenverarbeitung aufgrund unzureichender Berechtigung deaktivieren

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile eines UNC_jobs folgende Warnmeldung:

DISK-W-08623 Sicherheitsdatenverarbeitung aufgrund unzureichender Berechtigung deaktivieren

Ursache:
Das NAS erlaubt die Sicherung der ACLs nicht.

Handlungsempfehlung:
Bitte gehen Sie auf das Agentensystem und öffnen die Jobkonfiguration:
C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\<JOBNAME>.vvc"
Hier finden Sie den Eintrag Ignore_Security. Dieser Schalter legt fest, ob auch die ACLs gesichert werden sollen oder nicht. Das NAS z.B. (QNAP) erlaubt die Sicherung der ACLs über diesen Weg nicht, bitte setzen Sie deshalb den Schalter auf TRUE
Anschließend sollten die beiden TERRA Cloud Backup Dienste neugestartet werden.
Sollte der Backup Job nach dieser Anpassung nicht mehr im Portal angezeigt werden, wurden vermutlich zusätzliche Schriftzeichen in der Konfigurationsdatei hinterlegt.
Bitte überprüfen Sie in diesem Fall die <JOBNAME>.vvc mit einem Editor, der alle Character anzeigen kann, z.B. Notepad++ (nicht druckbare Zeichen anzeigen)

Windows Agent Image Backup


VIMG-W-09841 - CBT (Changed Block Tracking) ist nicht verfügbar

Fehlermeldung:
Sie erhalten im Logfile folgende Warnmeldung:

VIMG-W-09841 CBT (Changed Block Tracking) ist nicht verfügbar.

Ursache:
Die Installation des CBT-Treibers (Changed Block Tracking) benötigt einen Neustart, dieser wurde zum Zeitpunkt des Backups noch nicht durchgeführt.

Hinweis:
Die Sicherung eines Systems über einen Image Backup Job ist auch ohne das Changed Block Tracking möglich, jedoch ist die Sicherungsdauer wesentlich länger.

Lösung:
Bitte führen Sie einen Systemneustart durch um den vollen Funktionsumfang des Image Plug-ins nutzen zu können.

VIMG-W-09829 - Der Treiber für die Protokollierung geänderter Blöcke kann die Änderungen für Volume <X>:<Volume{XY}> nicht protokollieren. (Zustand 0, Status 0)

Fehlermeldung:
Sie erhalten im Logfile folgende Warnmeldung:

VIMG-W-09829 Der Treiber für die Protokollierung geänderter Blöcke kann die Änderungen für Volume <X>:<Volume{XY}> nicht protokollieren. (Zustand 0, Status 0)

Ursache:
Die Installation des CBT-Treibers (Changed Block Tracking) benötigt einen Neustart, dieser wurde zum Zeitpunkt des Backups noch nicht durchgeführt.

Hinweis:
Die Sicherung eines Systems über einen Image Backup Job ist auch ohne das Change Block Tracking möglich, jedoch ist die Sicherungsdauer wesentlich länger.

Lösung:
Bitte führen Sie einen Systemneustart durch um den vollen Funktionsumfang des Image Plug-ins nutzen zu können.

PLGN-E-05905 Konnte <VolumeImagePlugin.dll> nicht laden

Fehlermeldung:
Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung. PLGN-E-05905 Konnte <VolumeImagePlugin.dll> nicht laden
DISK-E-04793 Laufwerk $VOLUMEIMAGE$:\ wird nicht als persistentes zugeordnetes Laufwerk erkannt (Laufwerk nicht gefunden).
DISK-E-04204 Fehler beim Zuweisen von Kanal zu $VOLUMEIMAGE$:\*.*

Ursache:
Die Backuplösung ist nicht in der Lage, das Image-Plugin zu verwenden. Oftmals aufgrund folgender Ursachen:

  • Das Image-Plugin wurde nach einer Neuinstallation / Erneuten Registrierung vergessen zu installieren.
  • Das Image-Plugin / der Agent ist beschädigt.


Lösung:
Durch ein erneutes Ausführen des Agentensetups, haben Sie die Möglichkeit, eine Änderungsinstallation durchzuführen. Hier können Sie das Image-Plugin nachinstallieren.
Bitte beachten Sie, dass ein Neustart nach der Installation des Image-Plugins erfolgen sollte.
Durch ein erneutes Ausführen des Agentensetups haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, eine Reparaturinstalltion des Agenten durchzuführen.

VIMG-E-0449 Volumeimage_plugin::VolumeImageBackupAdapter::getNextBackupObject fehlgeschlagen

Fehlermeldung:
01.ago. 07:18:47 VIMG-E-07966 Job kann nicht fortgesetzt werden.
01.ago. 07:18:59 VIMG-E-04495 volumeimage_plugin::VolumeImageBackupAdapter::getNextBackupObject fehlgeschlagen.
01.ago. 07:18:59 BSTR-E-04144 Fehler beim Öffnen von Datei C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\*
01.ago. 07:18:59 BKUP-E-04706 Job wird zum Fehlschlagen gezwungen. [VV]
01.ago. 07:18:59 BKUP-F-04110 Job konnte nicht abgeschlossen werden. [VV]

Ursache:
Der Microsoft VSS Dienst kann das System nicht in einen konsistenten Zustand versetzen. Es gibt viele mögliche Ursachen z.B.:

  1. Auf dem zu sichernden System ist der "Microsoft Hyper-V VSS Writer" hinterlegt, bitte beachten Sie, dass eine BMR Sicherung auf Hyper-V Hosts nicht unterstützt wird
  2. VSS Writer von Drittanbieter Software sind auf dem System hinterlegt
  3. Ein Pfad zu einer .exe Datei in der Registry verweist auf eine Netzwerkfreigabe, bitte beachten Sie, dass der VSS Dienst nicht auf Netzwerkfreigaben zugreifen kann


Handlungsempfelung:
Bitte prüfen Sie die hinterlegten VSS Writer über den Befehl "vssadmin list Writers" und vergleichen Sie diese mit einem System, auf dem eine imagebasierte BMR Sicherung möglich ist.

Zusätzlich empfehlen wir Ihnen die Details der VSS Writer auszulesen und auf eine hinterlegte Netzwerkfreigabe zu prüfen. In folgendem Artikel ist beschrieben, wie Sie die Details der Writer auslesen können:
Microsoft VSS Writer Details auslesen

Fehler beim Erfassen der Informationen zum Systembereitstellungspunkt

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile folgendes oder ähnliches Fehlerbild:

BKUP-E-08235 Betriebssystemfehler 2, Meldung: Das System kann die angegebene Datei nicht finden
BKUP-W-08732 Einhängepunkt-Informationen für System konnten nicht erfasst werden. [VV]
BKUP-E-09401 An error occurred while collecting system mount point information. [VV]
BKUP-E-08235 O/S error 2, message: Das System kann die angegebene Datei nicht finden
BKUP-W-08732 Failed to collect system mount point information [VV]

Handlungsempfehlung:
Bitte führen Sie folgenden Befehl auf dem betroffenen System aus:
Mountvol /r
(Entfernt Volume Mount-Point-Verzeichnisse und Registrierungseinstellungen für Volumes, die sich nicht mehr im System befinden und verhindert so, dass sie automatisch gemountet werden und ihre früheren Volume Mount-Punkte erhalten, wenn sie dem System wieder hinzugefügt werden.)

Ein Neustart des Systems kann ebenfalls hilfreich sein.

Windows Agent SQL Backup


SQL Express DB-Sicherung per SQL-Plugin schlägt fehl

Fehlerbild:
06.ago. 14:08:25 DISK-E-04144 Fehler beim Öffnen von Datei \\?\GLOBALROOT\Device\HarddiskVolumeShadowCopy217\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL10_50._SQLEXPRESS\MSSQL\DATA\SQLEXPRESS\%DB%.mdf für Eingabe
06.ago. 14:08:25 VSS -E-08102 Fehler beim Sichern von Datei (reason: stream backup error) C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL10_50._SQLEXPRESS\MSSQL\DATA\SQLEXPRESS\%DB%.mdf Komponente <writer SqlServerWriter (SQL Server 2008 R2:SQLWriter), component %SERVERNAME%\ SQLEXPRESS\ SQLEXPRESS> schlägt fehl.
06.ago. 14:08:25 CTLG-W-09909 Unvollständige Sicherungssatz-Metadaten. Informationen für "plugin-specific" konnten nicht abgerufen werden

Ursache:
SQL Express Instanzen können mit dem SQL Plug-in erst ab der Agentenversion 8.71 gesichert werden. Eine Übersicht der Unterstützten SQL Versionen finden Sie in den Release Notes.
https://drive.terracloud.de/dl/fiLpZboTGRPeqzW1cqwS6yin/Documentation_and_Release_Notes.zip

Lösung:
Bitte aktualisieren Sie die Agentenversion auf 8.71 oder höher.

SQ12-E-09295 Von der Datenbank XY wurde noch keine erfolgreiche vollständige Sicherung erstellt.

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile die Fehlermeldung, dass von einer Datenbank keine erfolgreiche Sicherung erstellt werden konnte:

SQ12-E-09295 Von der Datenbank Datenbankname wurde noch keine erfolgreiche vollständige Sicherung erstellt.

Ursache:

Der MSSQL-VSSWriter Dienst wird unter einem Systemkonto ausgeführt.

Handlungsempfehlungen:

  • Der MSSQL-VSSWriter Dienst sollte auf einen ActiveDirectory-Account mit Administrator-Rechten umgestellt werden.


SQL Backup Jobs lässt sich nach einer Änderung der Credentials nicht bearbeiten

Lösung:
Legen Sie vor dem Ändern der Dateien eine Sicherungskopie an!
1. Legen Sie einen neuen SQL Job mit den neuen Windows-Credentials an.
2. Sie finden im Installationsverzeichnis des Agenten die Datei „JOBNAME.vvc“
3. Kopieren Sie den Absatz „WindowsCredentials“ von Ihren Testjob in die .vvc des richtigen Backup Jobs

Im Anschluss konnte der Backup Prozess fortgesetzt werden.

Vom Agenten konnte keine Instanzliste bereitgestellt werden

Fehlerbild:
Sie erhalten die Fehlermeldung auf dem folgenden Screenshot, wenn Sie über das Backup Portal einen neuen SQL-Backup Job anlegen möchten:

Instanzliste-SQL.jpg

Ursache:
Der Agent kann keine Verbindung zu der SQL Instanz aufbauen. Mögliche Ursachen dafür sind:

  1. Es ist keine SQL Instanz auf dem System installiert
  2. Die installierte SQL Instanz wird vom SQL Plug-in nicht unterstützt, da es z.B. keine Microsoft SQL Instanz ist

Handlungsempfehlung:
Bitte überprüfen Sie die aktuellen Release Notes für den Windows Agenten, ob die installierte Instanz unterstützt wird.

Ihnen werden die Datenbanken einer benannten Instanz angezeigt, obwohl Sie "Standard" als Instanz ausgewählt haben

Fehlerbild:
Bei der Einrichtung eines neuen SQL Backup Jobs, oder bei der Bearbeitung eines bestehenden Jobs, werden Ihnen nicht die Datenbanken der MSSQL Instanz angezeigt. Zusätzlich können Sie sich ggf. nicht mit den SQL Zugangsdaten des Benutzers der MSSQL Instanz anmelden, obwohl Sie die Standard Instanz ausgewählt haben.

Ursache:
Wenn Sie im Backup Portal Standard als Instanz auswählen, wird im Hintergrund die Instanz geprüft für die der Port 1433 zugewiesen ist. Sollte dieser Port einer anderen Instanz zugewiesen sein, wir Ihnen diese Instanz angezeigt bzw. Sie werden aufgefordert sich für diese zu authentifizieren.

Lösungsmöglichkeit 1:
Weisen Sie falls möglich der Standard Instanz wieder den Port 1433 zu.

  1. Öffnen Sie dazu den SQL Server Configuration Manager
  2. Wählen Sie den Menüpunkt SQL-Server Netzwerkkonfiguration aus -> Protokolle für MSSQLSERVER -> TCP/IP -> IPALL
  3. Für diese Option sollte der Port 1433 hinterlegt sein, wie auf folgendem Screenshot
Port 1433.jpg

Lösungsmöglichekeit 2:
Sollte Lösungsmöglichkeit 1 nicht möglich sein, empfehlen wir Ihnen die folgenden Schritte umzusetzen:

Bitte überprüfen Sie zunächst den Connection String:
1.Öffnen Sie Notepad
2.Bitte fügen Sie die folgenden 3 Zeile der Textdatei hinzu. <hostname> steht für den Hostnamen Ihres SQL-Servers;<port_number> ist der zugewiesene Port der Standard Instanz

    set db = CreateObject("ADODB.Connection") 
db.open "Driver={SQL Server};Server=<hostname>,<port_number>;Database=;"
MsgBox(db.Provider)

3.Speichern Sie die Textdatei als z.B. "test_db.vbs" ab.
4.Führen Sie das erstellte Skript aus

Führen Sie bitte nach der Verifizierung der Verbindung die folgende Anpassung in der Registry des SQL-Servers durch:
1.Öffnen Sie die Registry
2.Navigieren Sie zu “HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent\”
3.Erstellen Sie den Eintrag "ADOConnectionStrings" als “REG MULTI SZ” hinzu
4.Fügen Sie dem erstellen Eintrag den folgenden Schlüssel zu

    <hostname>="Driver={SQL Server};Server=<hostname>,<port_number>;Database=;" 

Ein Beispiel wäre dafür: "SQL01="Driver={SQL Server};Server=SQL01,1434;Database=;" In diesem Beispiel ist SQL01 der Hostname und 1434 der zugewiesene Port.

Nach der Anpassung wird Ihnen die richtige Instanz im Backup Portal angezeigt, wenn Sie "Standard" auswählen.

Windows Agent Exchange Backup


Umlaufprotokollierung/Circular logging

Derzeit ist die Umlaufprotokollierung aktiviert. Diese sollte in Produktivumgebungen besser deaktiviert werden. "Umlaufprotokollierung wird für Produktionsumgebungen nicht empfohlen.
Quelle: https://technet.microsoft.com/de-de/library/bb331968%28v=exchg.80%29.aspx
Im o.g. Link wird auch beschrieben, wie man die Umlaufprotokollierung auf einem Exchangeserver deaktiviert.
Ein informativer Artikel zum Thema Umlaufprotokollierung:
http://www.itadministrator.de/themen/kommunikation/123111.html
Alternativ können Sie auch die Sicherung der Transaktionsprotokolle deaktivieren. Dann wird nur die Exchangedatenbank gesichert, Transaktionsprotokolle werden außen vor gelassen.

Anpassung Ziel-Mountpfad bei Granular Exchange Restore

Standardmäßig wird unterhalb von C:\RestoreMount gemountet. Sofern auf der Platte nicht genügend Platz ist, muss ein anderer Laufwerksbuchstabe verwendet werden.
Über den untenstehenden Registry-Key kann der Zielpfad angepasst werden.

Lösung:
Erstellen Sie den folgenden Registry Eintrag mit einer Zeichenfolge:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\Infostage\Agent\MountAlternatePath=

Es wird kein Neustart des Backup Dienstes benötigt.

Beispiel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\Infostage\Agent\MountAlternatePath=e:\mp

Wenn e:\mp als Zeichenfolge verwendet wird, wird die Freigabe freigegeben: \\EX2007SERVER\e$\mp\GRT_00000010_2013-06-25-10-13-43
Alternativer Pfad

Hinweis:
Nur mit dem Granular Restore Tool 8.x oder höher möglich.

Validation failed for Exchange database Mailbox Database XYZ, reason: Timed Out

Fehlerbild:
Sie erhalten in den Logfiles der Exchange Sicherung folgende Fehlermeldung: EX10-F-10379 Validation failed for Exchange database Mailbox Database XYZ, reason: Timed Out

Ursache:
Die Überprüfung der Datenbank über das ESEUTIL benötigt zu viel Zeit, dies kann auf eine starke Auslastung oder zu geringe Performance des Systems zurückgeführt werden.

Handlungsempfehlung:
Bitte setzen Sie folgende Registry Einträge, um den Timeout der Überprüfung zu erhöhen und den Ablauf der Überprüfung anzupassen (sequentiell):
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent\Ex2010SequentialValidation = 1 (DWORD)
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\EVault\InfoStage\Agent\Ex2010ValidationTimeOut = 18000 (DWORD)

Starten Sie beide TERRA CLOUD Backup Dienste neu und versuchen Sie erneut eine Sicherung inklusive einer Datenbanküberprüfung zu starten.

Windows Agent Oracle Backup


Die Anmeldeinformationen für das Plug-in konnten aufgrund eines unerwarteten Fehlers nicht überprüft werden. Überprüfen Sie, ob die Anmeldeinformationen korrekt sind, und versuchen Sie es erneut

Das Oracle Plug-In nutzt die Verbindung zur zu der Oracle Datenbank EZCONNECT. Stellen Sie sicher, dass Ihre Konfiguration in der sqlnet.ora Datei korrekt ist.
z.B.:
# SQLNET.ORA Network Configuration File: d:\oracle\ora92\network\admin\sqlnet.ora
# Generated by Oracle configuration tools.
SQLNET.AUTHENTICATION_SERVICES= (NONE)
NAMES.DIRECTORY_PATH = (EZCONNECT,TNSNAMES)

Starten Sie Oracle listener und versuchen Sie es erneut mit einem Backup.

Hyper-V Agent

Hyper-V Installation der Visual C++ 2017 Runtime(64) fehlgeschlagen

Fehlerbild:
Sie erhalten während der Installation des Hyper-V Management Agents folgende Fehlermeldung im Setup:

Hyper-V-Agent-Installation.jpg

Fehlerursache:
Wie in der Fehlermeldung bereits beschrieben, gab es ein Problem mit dem Download der Runtime. Dieses Fehlerbild tritt nur sporadisch auf.

Lösung:
Sie können entweder das Setup abbrechen und die Installation inklusive dem Download der Runtime erneut durchführen oder die Runtime manuell herunterladen und installieren.

Die aktuelle Runtime können Sie unter folgendem Link herunterladen:
https://aka.ms/vs/16/release/vc_redist.x64.exe

Weitere Informationen dazu finden Sie unter:
https://support.microsoft.com/de-de/help/2977003/the-latest-supported-visual-c-downloads

Hyper-V VM wird von anderem Prozess gesichert

Fehlercode:
AGCD-E-10348 Die virtuelle Maschine "XXX" ["VM-ID"] konnte nicht gesichert werden, da sie derzeit von einem anderen Prozess gesichert wird.

Ursache:
Hierbei kann keine Sicherung der VM’s durchgeführt werden, da aufgrund eines Updates des Hyper-V Host Agenten von Version 7.x auf Version 8.60 übrig gebliebene Dateien vorhanden sind,
welche bei der Backup-Anfrage fehlinterpretiert werden.

Lösung:
Bitte wechseln Sie in folgendes Verzeichnis und entfernen alle dort befindlichen Dateien:
C:\Windows\System32\config\systemprofile\AppData\Local\EVault Software\Agent Worker\Notifications Queue\

Hinweis:

 Bitte führen Sie zunächst ein Update auf die aktuellste Version des Hyper-V Agenten durch, da dieses Fehlerbild in der Version 8.84.1309 behoben wurde. 


Hyper-V unbekannte Ausnahme

Fehlermeldung:
„unbekannte Ausnahme“ im Backupportal bei der Konfiguration/Einrichtung
unbekannte Ausnahme
Ursache:
Hierbei kann keine Sicherung der VM’s durchgeführt werden, da aufgrund eines Updates des Hyper-V Host Agenten von Version 7.x auf Version 8.60 übrig gebliebene Dateien vorhanden sind,
welche bei der Backup-Anfrage fehlinterpretiert werden.

Lösung:
Bitte wechseln Sie in folgendes Verzeichnis und entfernen alle dort befindlichen Dateien:
C:\Windows\System32\config\systemprofile\AppData\Local\EVault Software\Agent Worker\Notifications Queue\

Hinweis:

 Bitte führen Sie zunächst ein Update auf die aktuellste Version des Hyper-V Agenten durch, da dieses Fehlerbild in der Version 8.84.1309 behoben wurde. 


Hyper-V Sicherung zeigt keinen Fortschritt

Fehlercode:
Eine vorher funktionierende Sicherung startet nach dem Update auf 8.60, jedoch ist kein Fortschritt ersichtlich.
Sicherung scheint zu hängen
Ursache:
Hierbei kann keine Sicherung der VMs durchgeführt werden, da aufgrund eines Updates des Hyper-V Host Agenten von Version 7.x auf Version 8.60 übrig gebliebene Dateien vorhanden sind,
welche bei der Backup-Anfrage fehlinterpretiert werden.

Lösung:

  1. Stoppen Sie die Agentendienste des MGMT Agenten und aller Host Agenten
  2. Bitte wechseln Sie in folgendes Verzeichnis (Schritt 3) und entfernen alle dort befindlichen Dateien:
  3. C:\Windows\System32\config\systemprofile\AppData\Local\EVault Software\Agent Worker\Notifications Queue\
  4. Bitte starten Sie die Agentendienste des MGMT und aller Host Agenten wieder.

Hinweis:

 Bitte führen Sie zunächst ein Update auf die aktuellste Version des Hyper-V Agenten durch, da dieses Fehlerbild in der Version 8.84.1309 behoben wurde. 


Hyper-V FAILED_GeneralFailure

Fehlermeldung:
Der Backup Job eines Hyper-V Agenten bricht direkt nach dem Start ab und hinterlegt folgende Fehlermeldung im Logfile:
AGCD-E-08383 VSS snapshot operation completed with result 'FAILED_GeneralFailure

Ursache:
In diesem Fall liegt ein Fehlverhalten der VSS-Integration zwischen Host und VM vor.

Handlungsempfehlung:
1. Bitte entfernen Sie folgende Option in den Integrationsdiensten der zu sichernden VMs und bestätigen Sie mit "OK":

Hyper-V VSS.png

2. Führen starten Sie im Anschluss ein Backup, dieses Backup sollte auf Grund der fehlenen VSS-Unterstützung über die Integrationsdienste fehlschlagen.

3. Bitte reaktivieren Sie diese Option wieder für alle System und versuchen Sie erneut das Backup durchzuführen.

Hinweis:

 Bitte führen Sie zunächst ein Update auf die aktuellste Version des Hyper-V Agenten durch, da dieses Fehlerbild in der Version 8.84.1309 behoben wurde. 

Hyper-V Sicherungen werden nicht mehr über den Zeitplan gestartet

Fehlerbild:
Der Hyper-V Agent startet keine Sicherung mehr über den Zeitplan.

Lösung:
Bitte hinterlegen Sie erneut das Verschlüsslungskennwort im Backup Job, in dem Sie den Job bearbeiten.

Hyper-V Update von 8.60 auf 8.X schlägt fehl

Fehlermeldung:
Sie erhalten bei der Updateinstallation der Management- und Host-Komponenten der Agentenversion 8.X folgende Fehlermeldung:

Error 1316.Das angegebene Konto ist bereits vorhanden.

Error1316.png

Ursache:
Jeweils ein Registry Eintrag für die MGMT- und die Host-Komponenten ist fehlerhaft und verhindert das Update von 8.60 auf 8.X.

Lösung:

  1. Bitte öffnen Sie auf den Systemen auf denen die einzelnen Komponenten installiert sind die Registry
  2. Suchen Sie nach der folgenden GUID des MGMT Agenten 27FB23FA45CDCCA419AFA539FAB44906 und klicken Sie auf den Ordner "SourceList"
  3. Ändern Sie der Wert des Schlüssels "PackageName" in TERRA Cloud Backup Hyper-V Agent Management.msi ab und speichern Sie diesen
  4. Suchen Sie in der Registry der Systeme auf denen der Host Agent installiert ist nach der GUID 2BFC6FB3019E15D449DEFDFA7BA62BA0
  5. Navigieren Sie in den Ordner "SourceList" und ändern Sie den Wert des Schlüssels "PackageName" in TERRA Cloud Backup Hyper-V Agent Host.msi ab und speichern Sie diesen
  6. Danach können Sie das Update durchführen

Linux Agent

DISK-F-04144 Fehler beim Öffnen von Datei /var/lib/lxcfs

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfiles eines Linux BMR Jobs die Fehlermeldung, dass Dateien unterhalb des Verzeichnisses /var/lib/lxcfs/ auf Grund fehlender Berechtigung nicht gesichert werden können.

Ursache:
Es handelt sich um ein FUSE Dateisystem für die Nutzung von Linux Containern, innerhalb dieses System besitzt der root User nicht die notwendigen Berechtigungen.

Weitere Informationen zu dem Thema:
https://ubuntu.com/blog/introducing-lxcfs
https://linuxcontainers.org/lxcfs/introduction/

Handlungsempfehlung:
Da dieses Verzeichnis für eine BMR-Rücksicherung nicht notwendig ist, können Sie dieses Vezeichnis auf dem Backup Job entfernen. Nach der Exklusion taucht die Fehlermeldung nicht mehr auf.

Exklusion lxcfs.jpg

Delta Datei nicht gefunden / beschädigt

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile folgende Fehlermeldung:

BSTR-E-04166 Datei nicht gefunden /opt/BUAgent/localjob/000000XY.DTA BKUP-E-08194 Deltadatei fehlt. Synchronisieren Sie den Job, um die Deltadatei neu zu erstellen. [VV]

Bei einer beschädigten Delta Datei sieht das Fehlerbild sehr ähnlich aus.

Ursache:
Der Agent kann nicht auf die Delta Datei zugreifen, da sie entweder nicht vorhanden ist wie im Beispiel oben oder beschädigt ist und die hinterlegte Prüfsumme der Datei nicht mit der aktuell gemessen übereinstimmt.

Lösung:
Überprüfen Sie auf dem geschützen System im Agentenverzeichnis ob im Job Ordner .DTA und .DTX Dateien vorhanden sind, falls nicht können Sie eine Synchronistation des Jobs im Backup Portal starten.
Sollten Datei vorhanden sein, entfernen Sie diese bitte per rm DATEINAME oder z.B. per WinSCP. Bitte starten Sie danach eine Synchronisation des Jobs.


Ein zusätzlicher Prozess startet bei einer Sicherung/Wiederherstellung/Synchronisation

Fehlerbild:
Wenn ein Linux Backup Job ausgeführt wird startet ein zweiter "leerer" Prozess.

Auf diesem Screenshot sehen Sie einen "leere" Prozess der auch nach dem Abschluss von zwei anderen Prozessen noch aktiv ist.

Hinweis:
Dieses Fehlerbild wurde bereits an den Softwarehersteller weitergegeben, es handelt sich bei diesem Prozess lediglich um einen Anzeigefehler, da es auf dem entsprechenden System keinen Prozess mit der angezeigten Prozess-ID gibt.

Leerer Prozess Linux.png

Linux System wird im Portal als "Offline" angezeigt

Fehlerbild:
Im Backup Portal wird Ihnen ein Linux Agent als "Offline" angezeigt, obwohl das gesicherte System aktiv ist und Backups weiterhin durchgeführt werden.

Ursache:
Der Dienst "VVAgent" funktioniert nicht mehr korrekt oder ist gestoppt.

Lösung:
Führen Sie auf dem betreffenden System z.B. folgenden Befehl aus um den Dienst neuzustarten:

/etc/init.d/vvagent restart

Alternativ:

systemctl restart VVAgent

BMR -E-07393 Unbekannte Meldung: ID = 10596 Parameter0 = /Bare_Metal_Restore_Image.iso

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile eines BMR-Linux Jobs folgende Fehlermeldung: BMR -E-07393 Unbekannte Meldung: ID = 10596 Parameter0 = /Bare_Metal_Restore_Image.iso

Wenn Sie die Sprache im Backup Portal auf Englisch konfiguriert haben, erhalten Sie folgende Fehlermeldung: BMR -E-10596 The backup agent cannot find the ISO image at the user configured location {1}.

Ursache:
Die installierte Version von Relax and Recover ist < 2.5

Handlungsempfehlung:
Bitte prüfen Sie zunächst die installierte Version über folgenden Befehl: rear-V

Sollte die Version < 2.5 sein, empfehlen wir Ihnen manuell zu aktualisieren.
Eine Anleitung dazu finden Sie unter:
https://relax-and-recover.org/documentation/

VMware vSphere Recovery Agent

VSPH-W-10566 Es konnte nicht geprüft werden, ob SQL Server-Transaktionsprotokolle für Instanz ESXI-SQL auf VM {1} gekürzt wurden.

Fehlerbild:
Sie erhalten bei einem Backup Job eines vSphere Recovery Agent ab der Version 8.82 folgende Warnmeldung im Logfile:

VSPH-W-10566 Es konnte nicht geprüft werden, ob SQL Server-Transaktionsprotokolle für Instanz ESXI-SQL auf VM {1} gekürzt wurden.

Ursache:
Der vSphere Recovery Agent kann bei einer deutschen SQL Installation nicht prüfen ob die Transaktionsprotokolle abgeschnitten wurden. Vermutlich tritt dieses Fehlerbild bei allen nicht-englischen Installationen auf.

Handlungsempfehlung:
Bitte ändern Sie die Einstellung für die Kürzung der Transaktionsprotokolle auf "Sicherung nur mit Kopie" (siehe Screenshot) ab.

Sicherung nur mit Kopie.png

Die Transaktionsprotokolle können Optinal über Boardmittel von Microsoft SQL abgeschnitten werden. Alternativ können Sie in der VM einen Windows Agenten inklusive SQL Plug-in installieren und die Datenbank über einen SQL Backup Job schützen. Bei diesem Szenario schichern Sie das System über ein Hostbackup und die Datenbank zusätzlich über ein andwendungskonsistentes Agent Backup.

VSPH-W-10274 Virtuelle Maschine "Name der VM" konnte nicht unterdrückt werden. Die Sicherung wird stattdessen einen absturzkonsistenten Snapshot versuchen.

Fehlerbild:
Sie finden im Logfile folgende Fehlermeldung: VSPH-W-10274 Virtuelle Maschine "Name der VM" konnte nicht unterdrückt werden. Die Sicherung wird stattdessen einen absturzkonsistenten Snapshot versuchen.

Ursache:
Der vSphere Recovery Agent kann über das vCenter das Filesystem innerhalb der VM nicht anhalten, da die Funktion "Quiesce guest file system" nicht verfügbar ist.

Handlungsempfehlung:
Bitte prüfen Sie, ob Sie im vCenter die unten abgebildete Option bei der Erstellung eines Snapshots zur Verfügung steht. Überprüfen Sie ob die VMware Tools innerhalb der VM installiert und auf dem aktuellen Stand sind. Sollte es weiterhin nicht möglich sein diese Funktion zu nutzen, wenden Sie sich bitte an VMware Support, da es sich um ein Problem mit dem Hypervisor handelt.

Snapshot erstellen.png

VSPH-I-10525 Auf VM XYZ ist eine alte Version der VMware-Tools installiert. Aktualisieren Sie die VMware-Tools auf die aktuelle Version

Fehlerbild:
Sie erhalten im Logfile die Information, dass die installierten VMware-Tools auf einer VM veraltet sind und somit keine anwendungskonsistente Sicherung erstellt werden kann.

Ursache:
Für eine anwendungskonsistente Sicherung müssen die Microsoft VSS-Komponenten innerhalb der VM angesprochen werden, um diesen Funktion nutzen zu können, muss mindestens die Version 11 oder höher installiert sein.

Handlungsempfehlung:
Bitte prüfen Sie die Versionsnummer der VMware Tools z.B. im vCenter und aktualisieren Sie diese.

Ein Beispiel, nach der Aktualisierung ist ein anwendungskonsistentes Backup möglich.

VMware Tools.png

Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Dokumentation des vSphere Recovery Agents.

TERRA CLOUD Backup Satellit

Backup "Job kann nicht am Vault registriert werden. Er ist möglicherweise bereits im Vault vorhanden." (Nur in Verbindung mit einem Satelliten)

Ursache:
Sofern der Satellit auf "Bypass inaktiv" steht, kann ein Computer oder ein Backup Job nicht direkt auf dem Basevault registriert werden, da der Basevault als aktuelles Sicherungsziel in den Vault-Einstellungen hinterlegt ist.

Lösung:
Bitte hinterlegen Sie die lokale IP-Adresse des Satelliten in den Vault-Einstellungen und versuchen Sie erneut den Job anzulegen oder den Computer hinzuzufügen.

Uhrzeit im Satellit stimmt nicht

Ursachen:
Die Bandbreitenlimitierung hält sich an die empfangende Uhrzeit. Wenn die Uhrzeit nicht synchron ist, funktioniert der Plan nicht korrekt.
Lösung:
Bitte Port NTP Port 123/UDP vom Satelliten ins Internet freigeben.

BMR-Wiederherstellung

Checkliste Troubleshooting BMR-Wiederherstellung

Allgemein:
Bitte gehen Sie im Fehlerfall während oder nach einer BMR-Wiederherstellung die folgende Checkliste durch.
Anhand der Antworten kann das Fehlerbild, sofern es nicht bereits durch den Troubleshooting Guide abgedeckt wird, eingegrenzt werden.
Desweiteren ermöglicht die Checkliste eine schnelleren und effizienteren Support Prozess.

Checkliste:

  1. Handelt es sich um eine Produktivrücksicherung oder eine Testrücksicherung?
  2. Wann wurde das System zum letzten Mal in einer Testrücksicherung wiederhergestellt?
  3. Welche Version des Restore ISOs wurde verwendet? → Bitte verwenden Sie stets die aktuellste Version.
  4. Haben Sie einen datei- oder imagebasierten Backup Job wiederhergestellt?
  5. Tritt das Problem während der Konfiguration der Rücksichung auf? Falls JaBitte prüfen Sie dazu die Vorgehensweise in der Dokumentation
  6. Haben Sie bereits Logdateien der BMR-Rücksicherungen gespeichert? Falls neinEine dafür finden Sie Anleitung unter Logdateien einer BMR-Rücksicherung speichern
  7. Erfolgte die Wiederherstellung auf ein physisches oder virtuelles System? Falls virtuellwelche Virtualisierungstechnik wird eingesetzt?
  8. Handelt es sich bei dem Ursprungssystem um eine BIOS oder UEFI Installation? → Die eingesetzte Firmware entscheidet z.B. bei Hyper-V die VM-Generation.
  9. Haben Sie alle Volumes wiederhergestellt oder nur die für das Betriebsystem notwendigen?
  10. Wurden bereits verschiedene Sicherungspunkte/Safesets für die Rücksicherung gewählt?
  11. Welche Rolle/Einsatzzweck hat das Ursprungssystem? → z.B. DC, MS-SQL, Fileserver usw.

Tipps:
Eine fehlerhafte Produktivrücksicherung ruft eine Stresssituation hervor und die Ausfallzeiten sollen so kurz wie möglich gehalten werden. Die folgenden Tipps können die Entstörung vereinfachen und kostbare Zeit sparen.

Parallele Wiederherstellung:
Sie können gleichzeitig vom primären und sekundären Vault und ggf. einem Satelliten wiederherstellen. Damit stehen Ihnen die Backups von mindestens zwei Quellen gleichzeitig zur Verfügung.
Die FQDNs und Öffentlichen IPs können Sie der Vault-Übersicht entnehmen.

Mehrere Lösungswege gleichzeitg verfolgen:
Beispiel:
Nach der Wiederherstellung des aktuellsten Safesets booted das System in einen Bluescreen, da es zum Sicherungszeitpunkt eine Beschädigung des Betriebsystems vorlag.
In diesem Szenario könnten Sie zwei ältere Safesets z.B. von vor drei Tagen und am Ende des letzten Monats gleichzeitig wiederherstellen, mit Hilfe der Parallele Wiederherstellung.
Durch diese Strategie verdoppeln sich die Chancen einen Sicherungspunkt zu treffen, welcher die Daten das System vor der Beschädigung des Betriebsystems beinhaltet.

Wiederherstellung in einer Disaster Recovery VM:
Die TERRA CLOUD bietet Ihnen die Möglichkeit eine virtuelle Maschine oder eine virtuelle Disaster Recovery Umgebung vollständig automatisiert bereitzustellen.
Nutzen Sie dieses Angebot um neben der Entstörung der primären Wiederherstellung eine sekundäre Wiederherstellung einzuleiten in eine völlig neu erstelle Umgebung auf Basis von Microsoft Hyper-V.
Sollte die Wiederherstellung auf dem ursprünglichen System/Umgebung nicht möglich sein, kann die Wiederherstellung in eine DRVM die Chance erhöhen.

Dokumentation der Wiederherstellung:
Bitte fügen Sie Screenshots von Fehlermeldung/Fehlverhalten direkt einem Support Ticket bzw. einer Anfrage bei. Durch eine Dokumentation in Form der Checkliste und Screenshots verkürzen Sie den Teil der Informationsgewinnung in einem Support Ticket.


System startet nach einer Rücksicherung in einen Bootfehler/Bluescreen/Blackscreen

Fehlerbild:
Nach einer erfolgreichen BMR Rücksicherung zeigt das System nach dem Start einen Bootfehler, wie z.B. folgenden an:

BSOD.jpg

Vorgehensweise:
Bitte gehen Sie zunächst die Checkliste Troubleshooting BMR-Wiederherstellung durch und stellen Sie die Ergebnisse ggf. dem Support zur Verfügung.

Handlungsempfehlungen:
Bitte überprüfen Sie ob Sie den Fehler mit folgender Anleitung umgehen können.

BMR Rücksicherung des Betriebsystemvolumes:

  1. Führen Sie die BMR Rücksicherung erneut aus und sichern Sie ausschließlich das Volume für das Betriebssystem zurück
  2. Prüfen Sie ob das System nach der erfolgreichen Wiederherstellung booten kann
  3. Sofern das System booten kann, installieren Sie einen Windows Agenten in das System und registrieren Sie diesen im Portal
  4. Stellen Sie die verbleibenden Volumes über das Backup Portal wieder her, z.B. über die Wiederherstellung von einem anderen Computer

Logdateien einer BMR-Rücksicherung speichern

Allgemein:
Zur Entstörung einer BMR-Rücksicherung kann es notwenig sein auf detailreiche Logdateien der Wiederherstellung zuzugreifen. Die Wiederherstellungssoftware bietet in den Einstellungen drei verschiedene Detailgrade für die Logdateien:

  • DEBUG
  • LOG WARNING
  • LOG ERROR

Die Option "DEBUG" bietet den höchsten Detailgrad und eignet sich damit für das Troubleshooting am besten. Häufig besteht jedoch das Problem, dass die Logdateien nach der fehlerhaften Wiederherstellung durch den Neustart verworfen werden oder vorher nicht außerhalb des Systems gespeichert werden können.

Best Practice für die Bereitstellung von Logdateien einer BMR-Rücksicherung:
Die folgende Anleitung zeigt Ihnen einen empfohlenen Weg um Logdateien für die Entstörung einer BMR-Rücksicherung zu speichern und dem TERRA CLOUD Support zur Verfügung zu stellen.

Die Logfiles müssen außerhalb des für die Rücksicherung relevanten Speicherbereiches abgelegt werden. Dies kann auf eine Netzwerkfreigabe oder ein lokales Volume erfolgen.

Debug-log.jpg

Vorgehensweise Netzwerkfreigabe:
Bitte starten Sie zur Entstörung die Wiederherstellung erneut und wählen Sie in den Einstellungen unter "Log Settings" das Log Level "DEBUG" aus. Als Speicherziel können Sie Ihre Netzwerkfreigabe hinterlegen. Bitte übermitteln Sie nach der Rücksicherung die gespeicherte Logdatei dem TERRA CLOUD Support.

Vorgehensweise "Local Disk":
Bitte stellen Sie dem Zielsystem ein weiteres Volume mit mindestens 20 GB zur Verfügung, da die Logdateien je nach Wiederherstellungsumfang sehr groß werden könnne. Sollte die nicht möglich sein, da es sich z.B. um einen physischen Server handelt, empfehlen wir eine Disaster Recovery VM in der TERRA CLOUD inklusiver einer zusätzlichen VHDX für die Logdateien zu buchen.

Die zusätzliche Festplatte können Sie über die Eingabeaufforderung im Hauptmenü der Wiederherstellungssoftware mit Hilfe von Diskpart einrichten. Auf dem folgenden Screenshot wurde das Notepad über die Kommandozeile geöffnet um das per Diskpart eingerichtete Volume zu zeigen:

Debug-vhdx.jpg

Bitte navigieren Sie danach in die Einstellungen unter "Log Settings" und wählen Sie das Log Level "DEBUG" aus. Als Speicherziel können Sie dann das extra eingerichtete Volume auswählen. Bitte stellen Sie nach dem Abschluss der Wiederherstellung die gespeicherte Logdatei aus dem Volume dem Support der TERRA CLOUD zur Verfügung.

Failed to GetDiskDetails

Fehlerbild:
Bei einer BMR Wiederherstellung erhalten Sie folgenden Fehler:
Failed to GetDiskDetails

Ursache:
Die Restore-ISO ist nicht in der Lage, die Jobdetails aus unserem Vault zu verarbeiten.

Lösung:

Hinweis:
Sollte es sich in diesem Fall um eine Disaster Recovery VM innerhalb der TERRA Cloud handeln, ist die benötigte RestoreAPI_IS.dll bereits für Sie im ISO hinterlegt.
Sie können direkt mit Schritt 2 fortfahren und die Wiederherstellung beginnen.

Schritt 1:
Bitte fügen Sie folgende Datei in die Restore-Iso ein, hierfür können Sie folgende Software verwenden.

Schritt 2:
Starten Sie die Wiederherstellung mit der bearbeiteten ISO.

Schritt 3: Wählen Sie die Sprache Deutsch aus, Öffnen Sie anschließend den Menüpunkt Command Prompt und gehen Sie wie folgt vor:

  • Geben Sie "taskmgr" ein, um den Task-Mananger zu öffnen. Schließen Sie anschließend den „Carbonite Server Backup System Restore Main…“ Prozess.
  • Geben Sie im Anschluss folgende Befehle im X:\Windows\System32\RestoreApp> Pfad ein:
  1. del RestoreAPI_IS.dll
  2. copy D:\RestoreAPI_IS.dll . (Partitionsname der ISO Datei beachten, ggf. testen. Standardgemäß D:\)
  3. RestoreApp.exe


Schritt 4: Führen Sie im Anschluss die Wiederherstellung durch.

Device Manager failed to get current information

Diese Fehlermeldung erscheint nachdem das Passwort für den Backup-Job Restore Point eingegeben wurde.
System Restore Wizard
Device Manager failed to get current information

Lösung:
Der SCSI Controller Treiber von "Paravirtual" muss auf "LSI Logic SAS" abgeändert werden.

BIOS System auf einem EFI System wiederherstellen

Fehlerbild:
Sie erhalten im "Step 3 Map Volumes" bei der Wiederherstellung folgende Fehlermeldung:

You cannot drag the volume to this position because the new order of partitions would violate Microsoft Rules.
The partitions schould be in the following order: Recovery (if any), ESP(if any), MSRP and then primary data partition(s).
Please delete all partitions on this disk and try again.

BMR Restore-Fehlerbild GEN1 in GEN2.png

Ursache:
Sie sehen in dem Screenshot das Fehlerbild, dass eine Hyper-V GEN1 VM (BIOS) in einer Hyper-V GEN2 VM (UEFI) wiederhergestellt werden soll. Dies ist auf Grund der unterschiedlichen Firmware der beiden VM Generationen nicht möglich.

Lösung:

Hyper-V:
Erstellen Sie eine neue VM in der gleichen Generation wie das Ursprungssystem (in dem oberen Beispiel müsste eine GEN1 VM für die Wiederherstellung anglegt werden).

VMware:
Sie können über das vCenter oder den Host Client eine neue VM erstellen und über die Option "Firmware" entscheiden ob EFI (Benötigt für GEN2 VMs) oder BIOS (Benötigt für GEN1 VMs) für die VM verwendet werden soll.

In folgendem Screenshot sehen Sie den Erstellprozess einer VM im vCenter:

VMware Generation.png

TERRA CLOUD IaaS VM:
Sie können bei der Bestellung einer IaaS VM kurz vor dem Abschluss der Konfiguration entscheiden ob eine GEN1 oder GEN2 bereitgestellt werden soll, diese Generation muss wieder der Firmware bzw. der Generation des Ursprungssystems entsprechen.

Alternative Lösung:
Die Wiederherstellung eines BIOS System auf einem UEFI System ist möglich, jedoch nicht empfohlen.
Konvertieren Sie dazu das Ziel Volumes für die Systempartition auf GPT (per Rechtsklick auf das Festplattensymbol) und ziehen Sie nur die Systempartition aus der Quelle auf dieses.
Die Microsoft System Reserved Partition muss aus dem Backup nicht auf das Ziel gezogen werden, lediglich weitere Datenpartitionen, falls vorhanden.

EFI System auf einem BIOS System wiederherstellen

Fehlerbild:
Sie erhalten im "Step 3 Map Volumes" bei der Wiederherstellung folgende Fehlermeldung:

an EFI System partition can only be restored to a System using UEFI not a BIOS system

Restore von GEN 2 in GEN 1.png

Ursache:
Sie sehen in dem Screenshot das Fehlerbild, dass eine Hyper-V GEN2 VM (UEFI) in einer Hyper-V GEN1 VM (BIOS) wiederhergestellt werden soll. Dies ist auf Grund der unterschiedlichen Firmware der beiden VM Generationen nicht möglich.

Lösung:

Hyper-V:
Erstellen Sie eine neue VM in der gleichen Generation wie das Ursprungssystem (in dem oberen Beispiel müsste eine GEN2 VM für die Wiederherstellung anglegt werden).

VMware:
Sie können über das vCenter oder den Host Client eine neue VM erstellen und über die Option "Firmware" entscheiden ob EFI (Benötigt für GEN2 VMs) oder BIOS (Benötigt für GEN1 VMs) für die VM verwendet werden soll.

In folgendem Screenshot sehen Sie den Erstellprozess einer VM im vCenter:

VMware Generation.png

TERRA CLOUD IaaS VM:
Sie können bei der Bestellung einer IaaS VM kurz vor dem Abschluss der Konfiguration entscheiden ob eine GEN1 oder GEN2 bereitgestellt werden soll, diese Generation muss wieder der Firmware bzw. der Generation des Ursprungssystems entsprechen




Bei weiteren Anliegen zögern Sie nicht uns per Mail (support@terracloud.de) oder telefonisch unter (-850) zu kontaktieren.
Ihr TERRA Cloud Team