Backup Testseite: Unterschied zwischen den Versionen

Aus TERRA CLOUD WIKI
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== '''Windows Agent''' == <!--T:635-->


== '''Backup Jobs''' == <!--T:651-->
</translate>
<translate>
=== File Level Job === <!--T:652-->
</translate>
<translate>
==== Funktionsweise ==== <!--T:653-->
<!--T:654-->
Die Backup Software greift auf das Dateisystem des zu sichernden Systems zu. Die Dateien werden eingelesen und in 32KB Blöcke aufgeteilt, für jeden dieser Blöcke wird eine Prüfsumme berechnet.<br>
Anhand der Prüfsummen kann in Folgesicherungen das Delta ermittelt werden. Die für die Sicherung ermittelten Blöcke werden komprimiert und verschlüsselt.
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=== Installation über das Setup === <!--T:636-->
==== Schneller Datei-Scan ==== <!--T:655-->


<!--T:637-->
<!--T:656-->
Laden Sie bitte den TERRA Backup Agenten herunter. Loggen Sie sich dazu in Ihr Portal ein und wählen Sie auf dem Dashboard auf der rechten Seite unter Downloads die passende Version aus. <br>
Die Funktion "Schneller Datei Scan" oder "QFS Quick File Scanning" ermöglicht dem Windows Agenten für die Ermittlung des Deltas Dateien anhand des Zeitstempels (Änderungsdatum) im Dateisystem vorzufiltern.<br>
[[Datei:Agent Sprache.png|border|Sprache auswählen]] <br>
Dateien dessen Änderungsdatum neuer ist, als das letzte Backup, werden eingelesen und mit Hilfe der berechneten Prüfsummen der 32KB Blöcke mit der Deltadatei der letzten Sicherung verglichen. <br>
<br>
In das Backup werden nur Blöcke übernommen, die bisher noch nicht gesichert wurden.
Starten Sie nun die Installation auf dem zu sichernden Server. Wählen Sie zunächst die gewünschte Sprache, mit der Sie durch die Installation geführt werden möchten. <br>
</translate>
[[Datei:Agent Assistent.png|border|Weiter klicken]] <br>
<translate>
<br>
==== Vor- und Nachteile filebasiert==== <!--T:657-->
Klicken Sie auf der "Support Information and Release Notes" Seite auf Weiter<br>
 
[[Datei:Agent Supporthinweise.png|border|Supporthinweise]] <br>
<!--T:658-->
<br>
'''Vorteile:''' <br>
Akzeptieren Sie die Lizenzbestimmungen und klicken auf Weiter. <br>
#BMR-Sicherung möglich
[[Datei:Agent Lizenzbestimmungen.png|border|Lizenzbestimmungen bestätigen]] <br>
#Im Standardumfang des Agenten enthalten, es ist kein zusätzliches Plug-in notwendig
#Kein Neustart nach der Installation erforderlich
#Granulares Troubleshooting möglich
#Dateien/Verzeichnisse können ausgeschlossen werden
#Kann von der Agenten Konsole ohne Portalzugriff administriert werden
#Skriptbasierte Wiederherstellung via VPR-Datei möglich
#Bedrohungserkennungs-Feature kann genutzt werden<br>
<br>
<br>
Wählen Sie im nächsten Installationsschritt „Benutzerdefiniert“ und klicken Sie auf Weiter. <br>
'''Nachteile:''' <br>
[[Datei:Agent Benutzerdefiniert.png|border|Setuptyp]] <br>
#Langsamer bei vielen kleinen Dateien
<br>
#Navigation via Portal bei der Wiederherstellung einzelner Dateien
Die lokalen Logon Credentials können i.d.R. übernommen werden. Klicken Sie auf Weiter. <br>
</translate>
[[Datei:Agent lokales System.png|border|Logon Credentials]] <br>
<translate>
<br>
==== Best Practice ==== <!--T:659-->
Wählen Sie das gewünschte Installationsverzeichnis. Klicken Sie anschließend auf Weiter. <br>
 
[[Datei:Agent Pfad.png|border|Pfad auswählen]] <br>
<!--T:660-->
<pre style="color: green">
1.Verwenden Sie einen dateibasierten Backup Job im besten Fall nur für die Sicherung von einzelnen Dateien und Ordner.
2.Fügen Sie bei bestehenden dateibasierten BMR Backup Jobs die Option "Gesamter Server" hinzu.
3.Nutzen Sie für die Konfiguration neuer BMR Backups einen imagebasierten Job.
4.Dateibasierte Backup Job sind nur bis eine Millionen Dateien empfohlen, oberhalb von einer Millionen Dateien empfehlen wir Ihnen einen Image Backup Job.
</pre style="color: green">
</translate>
<translate>
==== Komplexe Exklusionen/Inklusionen in dateibasierten Jobs konfigurieren ==== <!--T:663-->
 
<!--T:664-->
Die folgende Anleitung kann sowohl für lokale dateibasierte Backup Jobs, als auch für UNC-Jobs (Netzwerkfreigaben) angewandt werden. <br>
Bei der Konfiguration eines der oben genannten Job-Typen kann im Portal nur eingeschränkt ex- oder inkludiert werden. <br>
Über das Backup Portal können Sie pro Exklusionseintrag in der Jobkonfiugration nur ein Verzeichnis auswählen und im jeweiligen Unterverzeichnis Order und/oder Dateien ausschließen.  
Somit greift der Eintrag nur für die darunterliegende Ebene. <br>
<br>
<br>
Neben dem eigentlichen Backup-Agenten können weitere Plug-ins installiert werden. Je nach Typ des Servers können so beispielsweise einzelne Microsoft SQL-Datenbankinstanzen oder Exchange-Postfächer gesichert werden. <br>
'''Beispiel komplexe Exklusion:'''<br>
Wählen Sie die gewünschten Plug-ins aus und klicken anschließend auf Weiter. <br>
Sie möchten in einem Backup Job alle Verzeichnisse ausschließen die mit '''_Backup''' enden,<br>
[[Datei:Agent plugins.png|border|Plugins]] <br>
da diese Datensicherungen enthalten, die nicht in das TERRA CLOUD Backup aufgenommen werden sollten.<br>
<br>
<br>
Geben Sie die Mail-Adresse und das Passwort des Registrierungsbenutzers oder des in [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup#Benutzer_anlegen 5.2.1] angelegten Benutzers ein. Bestätigen Sie mit Weiter. <br>
'''<code>D:\Daten\*\*\*_Backup\*.*</code><br>'''
[[Datei:Agent login.png|border|Logininformationen eingeben]] <br>
<br>
<br>
Bestätigen Sie mit Installieren. <br>
In dieser Exklusion gibt es zwei Ebenen von verschiedenen Verzeichnissen die jeweils Unterverzeichnisse mit der Endung '''_Backup''' beinhalten.<br>
[[Datei:Agent bestaetigen.png|border|Installieren]] <br>
Diese Verzeichnisse und deren Inhalten werden über die abgebildete Syntax exkludiert.<br>
Dieser komplexe Exklusionsausdruck kann jedoch nicht im Portal nachkonfiguriert werden und muss deshalb manuell in die Konfigurationsdatei des Jobs kopiert werden.<br>
<br>
<br>
Sollten Sie anschließend zurück zur Agentenregistrierung geleitet werden stimmen vermutlich die eingegebenen Zugangsdaten nicht, oder Sie haben Probleme mit der <br>
'''Exklusion in der Jobkonfiguration hinterlegen:''' <br>
Netzwerkverbindung. Versuchen Sie zunächst einen Ping auf backup.terracloud.de abzusetzen. Wenn dies funktioniert können Sie per Telnet überprüfen ob der Port 8086 erreichbar ist. <br>
1. Konfigurieren Sie für den Job eine beliebige Exklusion. <br>
[[Datei:Agent fertigstellen.png|border|Installation abschließen]] <br>
2. Stoppen Sie beide Dienste des TERRA CLOUD Backup Agenten. <br>
<br>
3. Öffnen Sie die JOBNAME.vvc Datei im Installationsverzeichnis des Agenten. <br>
Nach spätestens 5 Minuten sollte der soeben registrierte Server innerhalb Ihres Portals unter „Computer“ auftauchen. <br>
4. Tauschen Sie die Exklusion die durch Schritt 1 erzeugt wurde gegen die von Ihnen gewünschte wie in folgendem Beispiel aus: <br>
[[Datei:Computer sichtbar.png|1600px|border|Auflistung der Computer im Portal]] <br>
'''<code>Exclude = "D:\*\*\*_Backup\*.*"</code><br>'''
<br>
5. Starten Sie beide Dienste wieder. <br>
Auf der rechten Seite ist unter „Site-Name“ in unserem Fall „Endkunde1“ zu lesen. Das liegt daran, dass wir den Agenten mit dem Benutzer backupkunde@endkunde1.de registriert haben, <br>
6. Überprüfen Sie im Backup Portal die Jobkonfiguration und den Zeitplan und speichern Sie diesen ggf. erneut. <br>
der zur Subsite „Endkunde1“ gehört. Auf diese Weise können wir nun nach Computern filtern, die zur Subsite „Endkunde1“ gehören. Damit lassen sich schnell alle Computer einer Organisationseinheit auflisten. <br>
7. Durch die manuelle Modifikation erhalten Sie im Backup Portal eine Warnung, diese können Sie einfach bestätigen. <br>
8. Bitte prüfen Sie nach der Bestätigung der Warnung, ob die Konfiguration wie gewünscht übernommen wurde. <br>
Für eine komplexe Inklusion können Sie diese Anleitung analog verwenden.
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Silent Installation unter Windows ==== <!--T:638-->
==== Bedrohungserkennung ==== <!--T:665-->


<!--T:639-->
<!--T:666-->
Der Agent kann auch im Silent Modus installiert werden. Dies ist dann hilfreich, wenn der Agent auf mehreren Systemen automatisiert ausgerollt werden soll. <br>
Diese Option der dateibasierten Sicherung ermöglicht, dass der Agent während der Sicherung das System auf potenzielle Bedrohungen prüft. <br>
Sofern eine mögliche Bedrohung erkannt wird, wird die Datensicherung als "potenzielle Bedrohung" markiert. <br>
Die aktuelle und alle folgenden Datensicherungen werden diese Markierung beibehalten bis eine der Maßnahmen ergriffen wurde. <br>
<br>
<br>
'''Ein Beispiel für die Silentinstallation inlusive dem Image Plug-in: <br>'''
Hinweis:<br>
''Agent-Windows-x64-x-xx-xxxx.exe /s /v" REGISTERWITHWEBCC=True AMPNWADDRESS=backup.terracloud.de AMPUSERNAME=backupkunde@firmaXYZ.de AMPPASSWORD=password FEATUREVOLUMEIMAGE=ON /qn"'' <br>
Der Agent prüft in einer Seed-Sicherung oder der ersten Sicherung nicht auf mögliche Ransomware-Bedrohungen,<br>
<br>
wenn die Bedrohungserkennung in einem Job aktiviert ist.
'''Erklärung:'''<br>
[[Datei:Ransomware-1.png|border|1200px]]<br>
''Agent-Windows-x64-x-xx-xxxx.exe'': Das Setup des Agenten (x64) wird aufgerufen.<br>
''REGISTERWITHWEBCC=True'': Der Agent soll am Backup Portal registriert werden.<br>
''AMPNWADDRESS=backup.terracloud.de'': Die Adresse des Backup Portals wird übergeben.<br>
''AMPUSERNAME=backupkunde@firmaXYZ.de'': Der Benutzer der Kundensite wird übergeben.<br>
''AMPPASSWORD=password'': Das von Ihnen vergebene Kennwort für den Benutzer der Kundensite.<br>
<br>
'''Parameter für Plug-ins:'''<br>
Plug-ins können wie im Beispiel oben hinter dem ''AMPPASSWORD'' mit einem Leerzeichen getrennt hinzugefügt werden.
Image Plug-in: ''FEATUREVOLUMEIMAGE=ON''<br>
Exchange Plug-in (Legacy): ''FEATUREEXCHANGE=ON''<br>
Exchange Plug-in (Ab 2010): ''FEATUREEXCHANGE2010=ON''<br>
SQL Plug-in: ''FEATURESQL=ON''<br>
Cluster Plug-in: ''FEATURECLUSTER=ON''<br>
Oracle Plug-in: ''FEATUREORACLE=ON''<br>
<br>
'''Installation in ein anderes Verzeichnis:'''<br>
Bitte geben Sie, falls benötigt, für die Installation in ein anderes Verzeichnis folgenden Parameter direkt hinter /s /v" an:<br>
''SILENTINSTALLDIR=\"Pfad''
Beispiel:<br>
''SILENTINSTALLDIR=\"C:\Program Files\Example\''<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Silent Agenten-Registrierung ==== <!--T:640-->
==== Handhabung von potenziellen Bedrohungen ==== <!--T:667-->
 
<!--T:668-->
Wenn die Ransomware-Bedrohungserkennung anschlägt bestehen die folgenden Optionen über die Aktion "Potenzielle Bedrohung verwalten". <br>
[[Datei:Ransomware-2.png|border|250px|ohne]]<br>
1. Über die Option "Wiederherstellung" können Sie eine granulare Wiederherstellung konfigurieren und nach der Wiederherstellung die [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup#Einzelne_Datensicherungen(Safesets)_vom_Vault_l%C3%B6schen markierte Datensicherung aus der Sicherungskette löschen].
[[Datei:Ransomware-3.png|border|350px|ohne]] <br>
2. Im Fall einer Falschmeldung können Sie die Option "Warnung zu portenzieller Bedrohung löschen" wählen und die Löschung der Warnung bestätigen.
[[Datei:Ransomware-4.png|border|350px|ohne]] <br>
</translate>
<translate>
=== Image Level Job === <!--T:669-->


<!--T:641-->
Folgender Eintrag in der Kommandozeile reicht aus, um den Agenten am Portal erneut zu registrieren:<br>
''C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\buagent.exe" -cmdline --reregister --amplogin backupkunde@firmaXYZ.de --amppassword USERPW --ampserver "backup.terracloud.de" --ampport 8086''<br>
<br>
Anschließend müssen einmal die Dienste des Terra Cloud Backups neu gestartet werden.<br>
Starten Sie dazu Powershell mit Administratorrechten und geben Sie folgendes ein:<br>
''Get-Service -DisplayName "TERRA Cloud Backup*" | Restart-Service''<br>
<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Installation per PowerShell Skript === <!--T:965-->
==== Funktionsweise ==== <!--T:670-->


<!--T:966-->
<!--T:671-->
Um eine vollautomatisierte Installation des TERRA CLOUD Backup Windows Agenten zu erzielen, wurde folgendes PowerShell Skript von uns entwickelt und im Downloadbereich des TERRA CLOUD Backupportal hinterlegt:<br>
Im Gegensatz zu einem dateibasierten Backup Job, der bei der Sicherung einzelne Dateien und Ordner schützt, sichert ein Image-Job alle Blöcke eines ausgewählten Volumes.<br>
<br>
Es besteht die Möglichkeit eine BMR-Sicherung einzurichten, wenn alle systemrelevanten Volumes gesichert werden.
[[Datei:Install-TCBWindowsAgent.png|border|Install-TCBWindowsAgent]]<br>
<br>
'''Funktionen:'''
* Port-Check TCP 8086/8087
* Check auf ausstehende Neustarts
* Download des aktuellen Setups
* Installation des Agenten + Registrierung am Portal
* Einleitung der automatischen Agentenkonfiguration, sofern diese im Portal konfiguriert wurde<br>
<span style="color:red"> Für die Ausführung des Skripts sind Administratorrechte in PowerShell erforderlich. Ebenfalls kann es nach dem Download nötig sein, dass die Skript-Datei über Rechtsklick -> Eigenschaften entsperrt werden muss.'''</span> <br>
<br>
'''Parameter:''' <br>
SiteUser: Benutzername des Site-Benutzer<br>
SiteUserPassword: Passwort des Site-Benutzer<br>
JobEncryptionKey: Verschlüsselungskennwort für zu erstellende Jobs, sofern die automatische Agentenkonfiguration auf der Kundensite konfiguriert wurde <br>
<br>
'''Plug-in Parameter:''' <br>
ExchangeLegacy: Exchange Plug-in (Legacy)<br>
Exchange: Exchange Plug-in (Ab 2010)<br>
SQL: SQL Plug-in<br>
Cluster: Cluster Plug-in<br>
Oracle: Oracle Plug-in<br>
<br>
'''Ausführung per PowerShell (ohne Plug-ins):'''<br>
.\Install-TCBWindowsAgent.ps1 -SiteUser "register@terracloud.de" -SiteUserPassword "Passwort123!" -JobEncryptionKey "Terra456#"<br>
<br>
'''Ausführung per PowerShell (mit Plug-ins):'''<br>
.\Install-TCBWindowsAgent.ps1 -SiteUser "register@terracloud.de" -SiteUserPassword "Passwort123!" -JobEncryptionKey "Terra456#" -SQL<br>
.\Install-TCBWindowsAgent.ps1 -SiteUser "register@terracloud.de" -SiteUserPassword "Passwort123!" -JobEncryptionKey "Terra456#" -Exchange<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Agent mit dem Vault verknüpfen === <!--T:642-->
==== Changed Block Tracking ==== <!--T:672-->


<!--T:643-->
<!--T:673-->
Jeder neu registrierte Computer wird im Portal zunächst einmal als „Nicht konfiguriert“ angezeigt. Zunächst muss dem Computer mind. ein Vault (Datentresor) zugeordnet werden. <br>
Das Image Plug-in installiert einen Changed Block Tracking Treiber, dieser erfordert nach der Installation einen Neustart. Über diesen kann ermittelt werden welche Blöcke sich bezogen auf das letzte Backup verändert haben.
Klicken Sie auf den Server, den Sie konfigurieren möchten (in diesem Beispiel „DC“). Dadurch öffnen sich die Einstellungen für diesen Computer. Klicken Sie anschließend rechts auf „Manuell konfigurieren“. <br>
[[Datei:Manuelle Konfiguration.png|border|Manuelle Konfiguration]] <br>
<br>
Klicken Sie nun rechts auf „Vault hinzufügen“.<br>
Wählen Sie anschließend unter „Vault-Profil“ das in [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup#Vault-Profile_konfigurieren 5.2.3] erstellte Vault Profil aus, in unserem Fall ist dies „Vault_Endkunde1“. Alle Felder sollten daraufhin automatisch mit den eingestellten Werten ausgefüllt werden. <br>
[[Datei:Vault Einstellungen1.png|border|Vault Einstellungen]] <br>
<br>
Der Agent baut testweise eine Verbindung zum Vault auf.<br>
Wenn die Verbindung nicht hergestellt werden kann, beispielsweise weil falsche Zugangsdaten eingegeben worden sind, erhalten Sie eine Fehlermeldung.  <br>
Sofern alles OK, taucht der Vault nun unter den „Vault-Einstellungen“ auf. <br>
[[Datei:Vault Einstellungen uebersicht.png|1600px|border|Übersicht]] <br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Dateibasierten Backup Job erstellen === <!--T:661-->
==== Vor- und Nachteile Imagebasiert==== <!--T:674-->


<!--T:662-->
<!--T:675-->
Klicken Sie auf den Reiter „Jobs“. Anschließend auf „Neuen Job für lokales System erstellen“. <br>
'''Vorteile:''' <br>
[[Datei:neuer job lokal.png|border|Neuen Job für lokales System ertellen]]<br>
#BMR-Sicherung möglich
#Schneller bei vielen kleinen Dateien
#Empfehlenswert ab 1TB nativ geschützter Datenmenge
#Benötigt weniger Rechenleistung als eine filebasierte Sicherung
#Bequemes Wiederherstellen (Image wird angehängt)
#Navigation via Explorer bei der Wiederherstellung<br>
<br>
<br>
Es öffnet sich das Fenster "Neuen Job erstellen".
'''Nachteile:''' <br>
[[Datei:Filebasierter-Job.jpg|gerahmt|ohne]]<br>
#Kein Ausschluss einzelner Dateien und Ordner möglich
<br>
#Wiederherstellung nur auf gleich große/größere Datenträger möglich
Bitte vergeben Sie zunächst einen Namen für den Job. Im Beispiel wird der Name „BMR“ (für Bare Metal Restore) verwendet. <br>
#Neustart nach Plugin-Installation erforderlich
Standardmäßig wird als Verschlüsselungsalgorithmus der als sehr sicher geltende AES 256 Bit vorgegeben. <br>
#Keine granulares Troubleshooting möglich
<br>
#ReFS wird nicht unterstützt
'''''Vergeben Sie anschließend ein Verschlüsselungskennwort (maximal 31 Zeichen). Das Zurücksetzen eines Verschlüsselungskennwortes ist nicht möglich!''''' <br>
#Bedrohungserkennungs-Feature kann nicht genutzt werden
Im mittleren Bereich finden Sie die Verzeichnisstruktur, die der Agent an das Portal übermittelt. <br>
Hier können Sie bequem alle Verzeichnisse und Ordner auswählen, die Sie sichern möchten.<br>
In diesem Beispiel wurden die Optionen "BMR" und "Gesamter Server" konfiguriert.<br>
Damit werden nicht nur die eigentlichen Systemdateien gesichert, sondern auch der Bootloader. Sie können also später einen kompletten Server wieder zurücksichern. <br>
Beim „Bare Metal Restore“ wird neben den zum Booten notwendigen Daten auch die komplette ''c:\ Systempartition'' gesichert.<br>
<br>
Auf der rechten Seite sehen Sie dann den Sicherungssatz.<br>
Mit „+“ gekennzeichnete Objekte werden gesichert.<br>
Möchten Sie einzelne Daten aus der Sicherung ausschließen, markieren Sie die Datei und klicken auf „Ausschließen“.<br>
Mit „-“ gekennzeichnete Objekte werden von der Sicherung ausgeschlossen.<br>
<br>
Bestätigen Sie die Einstellung per Klick auf „Job erstellen“. <br>
Anschließend öffnet sich automatisch ein Fenster, um den Zeitplan zu konfigurieren. <br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Imagebasierten Backup Job erstellen === <!--T:678-->
==== Best Practice ==== <!--T:676-->


<!--T:679-->
<!--T:677-->
'''Voraussetzung:''' <br>
<pre style="color: green">
Das Image Plug-in muss auf dem System installiert sein.
1. Der Neustart kann zu einem späteren Zeitpunkt (meist nach Arbeitsende) nachgeholt werden. Die Konfiguration des Agenten kann bereits ohne Neustart erfolgen.
Sollte das Plug-in noch nicht installiert sein, können Sie das Agent Setup erneut ausführen und über die Option "ändern" das Plug-in nachträglich installieren.<br>
2. Wählen Sie für den Schutz des gesamten Systems, inklusive der Möglichkeit eines Bare Metal Restores, die Option "Gesamter Server" und "BMR" aus.
<br>
3. Sofern Daten (wie z. B. lokale Backups / Dumps) exkludiert werden müssen, können Sie diese auf ein separates Volume verschieben und dieses Volume explizit nicht im Sicherungssatz aufnehmen.<br> Die "Gesamter Server" Option kann in diesem Fall nicht verwendet werden.
'''Job erstellen:''' <br>
</pre style="color: green">
Bitte wählen Sie im Backup Portal unter "Jobaufgabe" auswählen wie in folgendem Screenshot zu sehen den Image-Job aus:
[[Datei:Image Job erstellen 1.png|gerahmt|ohne]]<br>
<br>
'''Job konfigurieren:''' <br>
In diesem Screenshot sehen Sie eine Beispielkonfiguration von einem Image-Job. In diesem wurde die Option "Bare Metal Restore" und "Gesamter Server" ausgewählt und in den Sicherungssatz übernommen. <br>
Anstelle des Dateisystems zeigt der Agent nur einzelne Volumes an. <br>
[[Datei:Image-Job-erstellen-1.jpg|gerahmt|ohne]]<br>
<br>
'''Option "Anwendungsbewusste Sicherung":''' <br>
Diese Option ermöglich zusätzlich zu einer BMR Sicherung auch die Transaktionsprotokolle eines Microsoft SQL Servers abzuschneiden und zu sichern.
Um dies nutzen zu können, müssen Sie die für die SQL Instanz notwendigen Zugangsdaten hinterlegen.
Wir empfehlen diese Option nicht zu verwenden und für eine umfangreiche Sicherung einer SQL Instanz einen eigenen SQL Job zu verwenden.<br>
<br>
'''Option "Gesamter Server":''' <br>
Wenn Sie diese Option dem Sicherungssatz hinzufügen werden alle Partitionen (Volumes) eines System in das Backup aufgenommen. Ausgeschlossen davon sind Wechseldatenträger (z.B. externe Festplatten oder USB-Sticks). Nachträglich hinzugefügte Partitionen (Volumes) werden automatisch inkludiert, es Bedarf keiner Anpassung der Konfiguration.<br>
<br>
'''Hinweis:''' <br>
<pre style="color: red">Bei einem imagebasierten Backup Job ist der BMR-Schutz durch die Option "Gesamter Server" automatisch gegeben, um jedoch eine Standard-Konfiguration für file- und imagebasierte Backup Jobs anbieten zu können, wurde die Option BMR im oberen Screenshot zusätzlich hinzugefügt. </pre style="color: red">
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>


=== Erweiterte Agentenkonfiguration === <!--T:644-->
=== UNC-Backup Job === <!--T:680-->


<!--T:645-->
</translate>
Für jeden Computer können individuelle Einstellungen konfiguriert werden. Dazu gehören z. B. Mailbenachrichtigung und Bandbreitenbegrenzung. <br>
<translate>
Gehen Sie im Portal auf „Computer“. Wählen Sie einen Server aus und klicken Sie anschließend auf „Erweitert“ um spezifische Einstellungen vorzunehmen. <br>
==== Dokumentation ==== <!--T:681-->
[[Datei:Erweiterte Agentenkonfiguration.png|border|1500px|Übersicht der erweiterten Agentenkonfigration]]<br>
 
<br>
<!--T:682-->
'''Optionen:'''<br>
Eine vollständige Anleitung zur Einrichtung finden Sie in Kapitel 5.4 des Windows Agent User-Guide unter [https://drive.terracloud.de/getlink/fiLpZboTGRPeqzW1cqwS6yin Agenten Doku/ Release Notes] (Documentation -> EN -> Windows Agent -> User Guide)
Unter diesem Punkt können Sie dem System eine Beschreibung hinzufügen, Sie könnten z. B. in einem Support-Fall die Ticketnummer in der Beschreibung hinterlegen.<br>
</translate>
Wir empfehlen bei aktuellen Windows Agenten die Option "Fehler protokollieren und Sicherung beenden", diese ist nach der Installation oder Update die Standardeinstellung.<br>
<translate>
Die Option "Fehler protokollieren und Sicherung fortsetzen" bietet den Vorteil, dass Sicherung auch bei z. B. VSS-Problemen zum Teil durchlaufen können. <br>
==== Funktionsweise ==== <!--T:683-->
Die in diesem Job nicht gesicherten Dateien sorgen im Nachgang für ein vergrößertes Delta.<br>
 
<br>
<!--T:684-->
'''Aufbewahrungstypen:'''<br>
Der Windows Agent verbindet sich mit der hinterlegten Netzwerkfreigabe und sichert die ausgewählten Dateien. Für die Authentifizierung muss ein Benutzer mit Lese- und Schreibberechtigungen hinterlegt werden.
Die aktuell hinterlegten Aufbewahrungstypen werden hier angezeigt, nach einer Installation sind standardmäßig "4xDaily", "Daily", "Monthly" und "Yearly" hinterlegt.<br>
</translate>
Über diesen Reiter können Sie eigene Aufbewahrungstypen erstellen, die Ihnen danach im Zeitplan zur Auswahl stehen.<br>
<translate>
Bitte beachten Sie bei der Konfiguration, dass 50 Safesets pro Job kostenfrei enthalten sind.<br>
==== Best Practice ==== <!--T:685-->
 
<!--T:686-->
<pre style="color: green">
1. Ein UNC-Backup Job sollte maximal 500.000 Dateien oder 1 TB native Datenmenge schützen. Sofern mehr Datenbestand gesichert werden soll, empfehlen wir diesen auf mehrere UNC-Backup Jobs zu verteilen.  
2. Da die Sicherung einer Netzwerkfreigabe über einen DFS Namespace nicht unterstützt wird, empfehlen wir die Freigabe des Servers direkt zusichern, ohne Verwendung des Namespaces.
3. Empfohlenes Sicherungsverfahren von Dateien die auf NAS-Systemen abegelegt sind (z. B. von Synology, QNAP).
</pre style="color: green">
</translate>
<translate>
=== Zeitplan === <!--T:687-->
 
<!--T:953-->
Über den Zeitplan wird festgelegt wann eine Datensicherung gestartet und mit welchem Aufbewahrungstyp diese gespeichert werden soll. <br>
Die folgenden Artikel gehen genauer auf verschiedene empfohlene Zeitplankonfigurationen ein. <br>
</translate>
<translate>
==== Erneute Sicherungsversuche ==== <!--T:954-->
 
<!--T:955-->
Die Funktion „''Automatischer Neustart für zeitgesteuerte Sicherung''" bietet die Möglichkeit eine fehlerhafte oder fehlgeschlagene Datensicherung erneut zu starten. <br>
Dies kann besonders hilfreich sein, falls im ersten Sicherungsversuch z. B. keine Microsoft VSS Schattenkopie erstellt werden kann. <br>
Wir empfehlen einige Minuten Wartezeit zwischen den Sicherungsversuchen, sodass z. B. Lastspitzen umgangen werden. <br>
<br>
<br>
'''Benachrichtigungen (agentenseitig):'''<br>
[[Datei:Erneute Sicherungsversuche.png|800px|border]]
Der Reiter "Benachrichtigungen" ist seit August 2021 nur noch verfügbar, wenn bereits eine agentenseitige Mailbenachrichtigung konfiguriert ist. <br>
</translate>
Diese Funktion des Agenten wurde durch die [[Backup#Benachrichtigungen_konfigurieren|Benachrichtigung über das TERRA CLOUD Backup Portal]] ersetzt.<br>
<translate>
==== Tägliche und monatliche Sicherung ==== <!--T:688-->
 
<!--T:689-->
Dieser Zeitplan führt eine Datensicherung pro Tag aus, die mit dem Aufbewahrungstyp "Daily" oder "Monthly" erstellt wird. <br>
Am letzten Kalendertag wird der Aufbewahrungstyp "Monthly" verwendet, an allen anderen Tagen "Daily.<br>
Die Uhrzeit wurde auf Grund der Priorität identisch konfiguriert, sodass jeden Tag außer dem letzten Kalendertag Zeile 1 nicht zutrifft und Zeile 2 geprüft werden muss. <br>
Da die Bedingungen in Zeile 2 an jedem anderen Tag erfüllt werden, wird diese ausgeführt. <br>
Diese Konfiguration verhindert, dass am letzten Kalendertag eine tägliche und eine monatliche Sicherung erstellt werden. <br>
<br>
<br>
'''Agentenseitige Benachrichtigung manuell aktivieren:'''<br>
'''Beispielkonfiguration:''' <br>
Falls Sie die agentenseitige Benachrichtigung weiterhin nutzen möchten, können Sie Konfiguration über die folgenden Schritte durchführen. <br>
[[Datei:jobzeitplan.png|border|Zeitplan erstellen|1000 px]]<br>
1. Stoppen Sie auf dem gewünschten System die Dienste "TERRA Cloud Backup-Agent" und "TERRA Cloud Backup BUAgent". <br>
</translate>
2. Öffnen Sie die Datei "global.vvc" im Installationsverzeichnis des TERRA CLOUD Backup Agenten. <br>
<translate>
3. Bitte fügen Sie die folgenden Zeilen, falls sie nicht vorhanden sind, hinter die geschweifte Klammer des "OpenFile" Blocks ein:
==== Vier tägliche Sicherungen  ==== <!--T:690-->
  Notification {
 
  MailOnError = True
<!--T:691-->
  MailOnFailure = True
Dieser Zeitplan führt vier Datensicherung pro Tag aus, die mit dem Aufbewahrungstyp "4xDaily".<br>
  MailOnSuccess = True
Die Sicherungszeiten wurden auf den Beginn und Ende des Arbeitstages gelegt zuzüglich zwei weiteren Sicherungen innhalb des Werktages. <br>
  }
In der Beispielkonfiguration unten wird die Sicherung jeweils zu vollen Stunde um 6,9,12 und 15 Uhr durchgeführt.<br>
4. Starten Sie auf dem gewünschten System die Dienste "TERRA Cloud Backup-Agent" und "TERRA Cloud Backup BUAgent". <br>
Sollten die Daten des Systems 24/7 verändert werden empfiehlt sich eine Verteilung mit gleichen Zeitabständen z. B. 0/6/12/18<br>
5. Öffnen Sie das TERRA CLOUD Backup Portal und aktualisieren Sie ggf. Ihren Browser. <br>
6. Vervollständigen Sie die Konfiguration, über den jetzt wieder sichtbaren, Reiter "Benachrichtigung". <br>
<br>
<br>
'''Leistung:'''<br>
'''Beispielkonfiguration:''' <br>
Eine Bandbreitenlimitierung und die Ausführungspriorität können unter diesem Punkt konfiguriert werden. <br>
[[Datei:Benutzerdefinierter Zeitplan.png|ohne|300 px]] <br>
Eine Änderung der Ausführungspriorität zeigt nach aktuellem Kenntnisstand keine spürbare Auswirkung, daher empfehlen wir den Standardwert beizubehalten.<br>
Die Bandbreitenlimitierung ist besonders bei schwachen Anbindungen während der Arbeitszeit Ihres Kunden empfohlen.<br>
Mindestens 1,5 Mbit/s sollten für ein Backup zugewiesen werden.<br>
<br>
<br>
'''Agent-Protokolldateien:''' <br>
[[Datei:4x-Daily.png|ohne|1000 px]]<br>
Unter diesem Reiter können Sie alle globalen (Jobübergreifende) Logfiles des Agenten einsehen, diese können für das Troubleshooting hilfreich sein.<br>
Beispielsweise können Logfiles des BUAgent eingesehen werden, dieser Dienst (TERRA Cloud Backup BUAgent) ist für die Kommunikation des Agenten mit dem Backup Portal zuständig.<br>
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Aktualisierung des Agenten === <!--T:646-->
==== Sicherung von Clients mit den Windows-Sicherungsereignisauslösern  ==== <!--T:943-->  


<!--T:647-->
<!--T:944-->
Der TERRA CLOUD Backup Agent kann wie folgt aktualisiert werden:<br>
Im Gegensatz zu einer zeitplangesteuerten Server Sicherung kann bei einem Clientsystem die Nutzungszeit variieren, sodass ein fester Zeitplan für die Sicherung weniger geeignet ist. <br>
Für diese Einsatzzwecke eignen sich die Windows-Sicherungsereignisauslöser, die die Datensicherung dynamisch je nach dem Zeitpunkt der Auslösung starten. <br>
Als Auslöser können die folgenden Windows Ereignisse ausgewählt werden: <br>
<br>
<br>
'''Windows (manuell):''' <br>
'''Ereignis:'''<br>
*Ab der Agentenversion 8 kann der Agent direkt über das Setup der neueren Agentenversion aktualisiert werden.
'''1. Herunterfahren'''<br>
*Wenn Sie ein Setup eines neueren Agenten starten, werden Sie gefragt, ob Sie ein Update durchführen möchten.
Bevor das System heruntergefahren oder neu gestartet wird erhält der Benutzer eine Meldung, ob die Datensicherung vor dem Herunterfahren ausgeführt werden soll. <br>
:[[Datei:Agent-Update.png|border|Update durchführen]]<br>
<br>
<br>
'''Windows (Agent Upgrade Center):''' <br>
'''2. Anmelden'''<br>
Sie können mehrere Agenten zentral über das TERRA CLOUD Backup Portal aktualisieren, eine Anleitung dazu finden Sie unter: <br>
Eine Benutzeranmeldung startet die Datensicherung. <br>
[[Backup#Agent_Upgrade_Center|Agent Upgrade Center]]
<br>
[[Datei:Backup vor dem Herunterfahren.png|border|ohne]]<br>
<br>
'''Wartezeit zwischen den Datensicherungen:'''<br>
Die Auslösung kann auf ein bis zweimal am Tag begrenzt werden, damit z. B. bei mehrfachen Neustarts nicht bei jedem Neustart nach einem Backup gefragt wird.
<br>
[[Datei:Alternative_Backup_Trigger.png|border|900px|ohne]]
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Wiederherstellung eines Backup-Jobs === <!--T:696-->
==== TERRA CLOUD BACKUP Enterprise: High Frequent Backup - Stündliche Sicherungen ==== <!--T:945-->


<!--T:697-->
<!--T:946-->
Nach dem Sichern von Daten eines Systems können Sie bei den Backup-Jobs unter „Aktionen“ den Punkt „Wiederherstellen“ auswählen.
Die Funktion der High Frequent Backups ermöglicht eine stündliche Sicherung und somit eine RPO von 60 Minuten. <br>
</translate>
Stündliche Datensicherung müssen mit Aufbewahrungstypen [[Backup#Standardaufbewahrungstypen|„24-Hours" und „48-Hours"]] über die Zeitplanansicht „Untertägig" erstellt werden. <br>
<translate>
In dem unten gezeigten Beispiel werden alle 50 Safesets des [[Backup#Verbrauchswerte_der_aktiven_Safesets|Inklusivkontingents]] eingeplant. <br>
==== Wiederherstellung von einem File Level Job ==== <!--T:699-->
Es wurde die Annahme getroffen, dass zwischen 9 und 17 Uhr die meisten Änderungen am Datenbestand vorgenommen werden.<br>
 
<!--T:700-->
<br>
<br>
[[Datei:1 Wiederherstellung bmrlokal.png|border|filebasierte Wiederherstellung]] <br>
Dieser Zeitplan führt insgesamt elf Datensicherungen  in der folgenden Aufteilung pro Tag aus:
* Neun Datensicherungen werden stündlich zwischen 9 und 17 Uhr ausgeführt mit dem Aufbewahrungstyp „24-Hours"
* Eine Datensicherung um 20:00 mit dem Aufbewahrungstyp „Daily" oder am letzten Kalendertag „Monthly"
<br>
'''Hinweis:'''<br>
Bitte beachten Sie, dass die stündlichen Sicherungen nur in Verbindung mit einem TERRA CLOUD Backup Enterprise Vault verwendet werden dürfen. <br>
<br>
<br>
Mittels der Kalenderschaltfläche können Sie das Safeset auswählen, aus dem Sie die Daten wiederherstellen möchten. <br>
'''Beispielkonfiguration:''' <br>
Geben Sie das Verschlüsselungskennwort des Jobs ein. Die Schaltfläche „Hinweis“ zeigt Ihr Kennworthinweis an, sobald diese angeklickt wurde. <br>
# Bitte fügen Sie eine neue Zeile zu Ihrem Zeitplan hinzu über „Zeitplan hinzufügen"
Die wiederherzustellenden Ordner und Dateien können mittels Kontrollkästchen für komplette Ordner oder Dateien gesetzt und anschließend mittels „Einschließen“  in der Wiederherstellung inkludiert werden. <br>
# Wählen Sie für diese Zeile die Zeitplanansicht "Untertägig" aus
Mit der Suchfunktion ist es möglich nach spezifischen Dateien zu suchen, ohne den Dateipfad herauszusuchen.  <br>
# Konfigurieren Sie wie häufig das High-Frequent Backup innerhalb eines Tages sichern soll z. B. jede volle Stunde zwischen 9 - 17 Uhr (s. Screenshot)
Hierbei werden die Platzhalterzeichen * (für beliebig viele Zeichen) und ? (für ein einzelnes Zeichen) unterstützt. <br>
# Bestätigen Sie die Konfiguration mit „OK".  
Jedoch kann das Fragezeichen nicht für einen Umlaut (ö,ä,ü) verwendet werden.<br>
# Zum Abschluss können Sie über die beiden neuen verfügbaren Aufbewahrungstypen 24-Hours und 48-Hours entscheiden wie lange die Datensicherungen aufbewahrt werden sollen
Wählen Sie die entsprechenden Dateien aus und fügen Sie diese der Wiederherstellung hinzu, indem Sie auf „Ausgewählte einschließen“ klicken. <br>
Um nach Dateien in einem bestimmten Ordner der Sicherung zu suchen, geben Sie in das Feld „Suchpfad“ den gewünschten Pfad ein. <br>
Wenn Sie einen Ordner in eine Wiederherstellung einschließen, sind die Unterverzeichnisse und Dateien in diesem Ordner ebenfalls standardmäßig eingeschlossen. <br>
Sofern Sie nur einen Teil der Unterverzeichnisse oder Dateien in einem Ordner wiederherstellen möchten, können Sie Filter zum Einschließen-Datensatz hinzufügen. <br>
Es ist zudem möglich, beispielsweise einen Filter hinzufügen, um nur Dateien mit .doc- oder .docx-Erweiterung in einem Ordner wiederherzustellen. <br>
Wenn Sie einen Ordner aus einer Wiederherstellung ausschließen, sind die Unterverzeichnisse und Dateien in diesem Ordner ebenfalls standardmäßig ausgeschlossen. <br>
Sofern nur ein Teil der Unterverzeichnisse oder Dateien in einem Ordner ausgeschlossen werden soll, können Sie Filter zum Ausschließen-Datensatz hinzufügen. <br>
Sie können beispielsweise einen Filter hinzufügen, damit nur Dateien mit .exe-Erweiterung in einem Ordner von der Wiederherstellung ausgeschlossen werden. <br>
<br>
<br>
[[Datei:2 Nach Dateien suchen.png|border|Nach Dateien suchen]]<br>
[[Datei:Untertägiger Zeitplan.png|gerahmt|ohne]]
<br>
'''Vollständiger Zeitplan:'''
[[Datei:Ohne Retries Zeitplanansicht.jpg|border|none|1200 px]]
<br>
<br>
Sie haben die Optionen, die Dateien am ursprünglichen oder an einem alternativen Speicherort wiederherzustellen. <br>
Falls Sie sich für einen alternativen Speicherort entscheiden, können Sie mittels der Ordnerschaltfläche den gewünschten Speicherort auswählen.<br>
Ebenfalls haben Sie die Optionen, vorhandene Dateien zu überschreiben, nicht zu überschreiben (dabei wird eine numerische Erweiterung, z.B. .0001 hinzugefügt), eingehende Dateien umzubenennen und vorhandene Dateien umzubenennen.<br>
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Vorhandene Daten überschreiben ==== <!--T:701-->
==== TERRA CLOUD BACKUP Enterprise: 10 Jahres Aufbewahrung ==== <!--T:947-->


<!--T:702-->
<!--T:967-->
Wenn Sie versuchen, mehrere Dateien mit dem gleichen Namen an einem alternativen Speicherort wiederherzustellen und „Vorhandene Dateien“ überschreiben auswählen, wird nur die letzte wiederhergestellte Datei beibehalten.<br>
In dem unten gezeigten Beispielzeitplan werden alle 50 Safesets des [[Backup#Verbrauchswerte_der_aktiven_Safesets|Inklusivkontingents]] eingeplant. <br>
Andere Dateien mit demselben Namen werden überschrieben. Um eine numerische Erweiterung (z. B. .0001) zu einem wiederhergestellten Dateinamen hinzuzufügen, wählen Sie „Vorhandene Dateien nicht überschreiben“ aus.<br>  
Es wurde die Annahme getroffen, dass alle zu archivierenden Dokumente am 31.12 auf dem System abgelegt sind und gesichert werden.
Wenn Sie beispielsweise eine Datei mit dem Namen „filename.txt“ an einem Speicherort wiederherstellen, an dem sich eine Datei mit demselben Namen befindet, wird dem wiederhergestellten Dateinamen eine Erweiterung hinzugefügt (z. B. „filename.txt.0001“). <br>
<br>
<p style="color: #FF0000;">
Dieser Zeitplan führt eine Datensicherungen pro Tag um 23:30 aus mit den folgenden Aufbewahrungstypen:
Wählen Sie auf keinen Fall das komplette C: Volume aus und lassen Sie dieses das vorhandene Volume überschreiben. Hierbei kommt es zu einer schwerwiegenden Beschädigung des Systems!
* Daily an allen Tagen des Monats, außer dem letzten Tag
</p>
* Monthly am letzten Tag des Monats, von Januar bis November
* Yearly am letzten Tag des Jahres
'''Hinweis zum Aufbewahrungstypen Yearly'''<br>
Der Aufbewahrungstyp „Yearly" wurde im Februar 2026 als Standardaufbewahrungstyp hinzugefügt. <br>
<br>
'''Beispielzeitplan:''' <br>
[[Datei:Zeitplan + Archivfunktion.png|border|1000 px]]
<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Vorhandene Dateien umbenennen ==== <!--T:703-->
=== Job manuell ausführen === <!--T:692-->


<!--T:704-->
<!--T:693-->
Um eine numerische Erweiterung (z. B. .0001) zu einem bestehenden Dateinamen hinzuzufügen, wählen Sie „Vorhandene Dateien umbenennen“ aus. <br>
Auf Wunsch können Sie Jobs auch manuell ausführen. <br>
Wenn Sie beispielsweise eine Datei mit dem Namen „filename.txt“ an einem Speicherort wiederherstellen, an dem sich eine Datei mit demselben Namen befindet, wird dem bestehenden Dateinamen eine Erweiterung hinzugefügt (z. B. „filename.txt.0001“).  <br>
[[Datei:manuell ausfuehren.png|1600px|border|Job manuell ausführen]] <br>
Der Name der wiederhergestellten Datei ist weiterhin „filename.txt“. <br>
<br>
<br />
Klicken Sie auf „Sicherung starten“. <br>
</translate>
[[Datei:job ausfuehren.png|border|Job ausführen]] <br>
<translate>
<br>
==== Erweiterte Wiederherstellungsoptionen ==== <!--T:705-->
Fertig gestellter Sicherungsvorgang: <br>
 
[[Datei:Prozessdetails.png|border|Prozessdetails]] <br>
<!--T:706-->
<br>
<br>
[[Datei:3 Erweiterte Wiederherstellungsoptionen.png|border|Erweiterte Wiederherstellungsoptionen]]<br>
Da der Agent in der Lage ist zu komprimieren, wurden in diesem Fall für eine komplette Windows Server 2025 VM nur 14,27 GB Daten übertragen und im Vault gespeichert.<br>
Die Originalgröße des Systems beträgt 33,95 GB. <br>
Es handelt sich hierbei um ein Initialbackup, da unter Geändert ebenfalls 33,95 GB hinterlegt sind. <br>
Auch unter dem Reiter „Jobs“ können wir sehen, dass der Sicherungsvorgang erfolgreich abgeschlossen wurde: <br>
[[Datei:Erfolgreich abgeschlossen.png|border|Sicherungsstatus erfolgreich abgeschlossen]]<br>
<br>
<br>
[[Datei:4 Erweiterte Wiederherstellungsoptionen.png|border|Erweiterte Wiederherstellungsoptionen Teil 2]]<br>
Per Klick auf „Abgeschlossen“ in der Mitte können weitere Details eingesehen werden. <br>
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Optionen für gesperrte Dateien ==== <!--T:707-->
=== Zurückstellungsfunktion === <!--T:694-->


<!--T:708-->
<!--T:695-->
Beim Wiederherstellen von Daten aus einem lokalen Job können Sie angeben, ob gesperrte Dateien durch wiederhergestellte Dateien mit demselben Namen überschrieben werden sollen. <br>
Die Zurückstellungsfunktion ermöglicht es die Initialsicherung auf mehrere Sicherungsetappen aufzuteilen. <br>
Wählen Sie dazu eine der folgenden Optionen aus:<br>
Nach Ablauf des festgelegten Zeitfensters (z. B. 8 Stunden) wird ein unvollständiges Safeset erstellt. <br>
Die noch nicht gesicherten Blöcke werden „zurückgestellt" und können in der nächsten Sicherungsetappe gesichert werden. <br> 
Sie erhalten zum Abschluss der Sicherung eine Warnung, dass die Zurückstellung noch aktiv ist.<br>
Bitte wählen Sie die Option „Zurückstellung verwenden" aus und legen Sie ein Sicherungszeitfenster von min. 15 Minuten bis max. 48 Stunden fest. <br>
Diese Funktion kann sowohl bei der manuellen Ausführung als auch im Zeitplan genutzt werden. <br> 
[[Datei:Zurückstellung.png|gerahmt|ohne]]<br>
<p style="color: red"><br>
<br>
<br>
*''' „Ja, gesperrte Dateien überschreiben" '''<br>  
'''Wichtig:''' <br>  
Dateien im System, die während der Wiederherstellung gesperrt sind, werden beim Neustart mit den wiederhergestellten Dateien überschrieben. Diese Option muss für Wiederherstellungen des Systemstatus oder von Systemvolumes aktiviert sein. <br>
Eine Sicherung mit aktiver Zurückstellung resultiert in einem unvollständigen Backup. <br>
Die Wiederherstellung aus einer Sicherung mit aktiver Zurückstellung, kann nur bei einem dateibasierten Job erfolgen.  
</p>
<br>
<br>
*''' „Nein, gesperrte Dateien nicht überschreiben" '''<br>
'''Empfehlung:''' <br>
Dateien im System, die während der Wiederherstellung gesperrt sind, werden beim Neustart nicht mit den wiederhergestellten Dateien mit gleichem Namen überschrieben.  
Die Zurückstellungsfunktion kann '''ausschließlich''' für das Initialbackup verwendet werden.<br>
<br />
Sie können die Zurückstellung jeweils bei der manuellen Ausführung auswählen oder im Zeitplan hinterlegen.<br>
</translate>
Wir empfehlen in der Agentenbeschreibung eine Erinnerung zu platzieren, dass die Zurückstellungsfunktion im Zeitplan aktiv ist.<br>
<translate>
Nach dem ersten erfolgreichen Abschluss des Backups ohne Zurückstellung können Sie die Funktion aus dem Zeitplan und die Erinnerung aus der Agentenbeschreibung entfernen.<br>
==== Streams ==== <!--T:709-->
[[Datei:Zurückstellung im Zeitplan.png|gerahmt|ohne]]<br>
 
<br>
<!--T:710-->
Die Zurückstellung kann dazu verwendet werden, um das Initialbackup bzw. Seedbackup auf mehrere Sicherungsvorgänge aufzuteilen.<br>
Bei der Ausführung von Sicherungen werden Informationen aus Ihren Dateien in verschiedenen Streams erfasst. <br>
Sie erhalten im Logfile solange eine Warnung bis der Backup Job einmal vollständig abschließen konnte.<br>
Die ursprünglichen, von einem Benutzer erstellten Daten werden als Datenstream bezeichnet. <br>
Bei einem BMR Job ist der BMR Schutz erst nach dem ersten erfolgreichen Abschluss ohne Zurückstellung gegeben.<br>
Andere Informationen wie die Sicherheitseinstellungen, Daten für andere Betriebssysteme, Dateiverweise und Attribute werden in separaten Streams gespeichert. <br>
<br>
Beim Wiederherstellen von Daten aus einem lokalen Job haben Sie die folgenden Optionen zur Auswahl: <br>
'''Beispiel:''' <br>
<br>
'''Tag 1:''' <br>
Der Backup Job wird das erste Mal mit einer Zurückstellung gestartet und beendet das Backup nach einem definierten Zeitraum von 8 Stunden und Safeset 1 wurde erstellt. <br>
<br>
<br>
*'''„Alle Streams wiederherstellen"''' <br>
'''Tag 2:''' <br>
Stellt alle Informationsstreams wieder her. Verwenden Sie diese Option, wenn Sie Dateien auf einem System mit identischer Plattform wiederherstellen.<br>
Die Sicherung wird erneut gestartet und erstellt nach 8 Stunden Safeset 2. <br>
<br>
<br>
*'''„Nur Datenstreams wiederherstellen"''' <br>
'''Tag 3:'''<br>
Wählen Sie diese Option für plattformübergreifende Wiederherstellungen aus. Mit dieser Option entstehen keine Konflikte aufgrund systemspezifischer Datenströme.  
Bei der dritten Ausführung schließt der Backup Job vor dem Zeitraum von 8 Stunden ab, Safeset 3 wird erstellt und das Seedbackup ist erfolgreich abgeschlossen. <br>
<br />
Der Status des Backups Jobs wechselt von "Mit Warnungen Zurückgestellt" auf "OK". <br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Protokolloptionen ==== <!--T:711-->
== '''Windows Agent''' == <!--T:635-->


<!--T:712-->
Wählen Sie in der Liste eine der folgenden Protokollierungsebenen aus:
*Dateien: Bietet ausführlichere Informationen und wird in der Regel zur Fehlerbehebung verwendet. Bietet Informationen zu Dateien, die wiederhergestellt werden. <br>
*Verzeichnis: Bietet weniger detaillierte Informationen als die Protokollierungsebene „Dateien“. Bietet Informationen zu Ordnern, die wiederhergestellt werden.  <br>
*Zusammenfassung: Bietet Informationen der obersten Ebene, einschließlich der Vault-/Agent-Version und Sicherungsgröße. <br>
*Minimal: Bietet Informationen der obersten Ebene, einschließlich der Vault-/Agent-Version.  <br>
Eine Änderung der Protokollierungsebene wirkt sich nur auf Protokolldateien aus, die danach erstellt werden. Bereits erstellte Protokolldateien sind von dieser Änderung nicht betroffen. <br>
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Leistungsoptionen ==== <!--T:713-->
=== Installation === <!--T:636-->
==== Installation über das Setup ====


<!--T:714-->
<!--T:637-->
Um die gesamte verfügbare Bandbreite für die Wiederherstellung zu nutzen, wählen Sie „Gesamte verfügbare Bandbreite nutzen" aus. <br>
Laden Sie bitte den TERRA Backup Agenten herunter. Loggen Sie sich dazu in Ihr Portal ein und wählen Sie auf dem Dashboard auf der rechten Seite unter Downloads die passende Version aus. <br>
Die Bandbreitendrosselung legt fest, welche Bandbreite ein Agent für Sicherungen und Wiederherstellungen verbrauchen darf.<br>
[[Datei:Agent Sprache.png|border|Sprache auswählen]] <br>
Sie können zum Beispiel den Datenverkehr so beschränken, dass Online-Benutzer nicht beeinträchtigt werden, und nachts die Nutzung uneingeschränkt freigeben, damit geplante Sicherungen oder Wiederherstellungen schnellstmöglich ausgeführt werden können. <br>
<br>
Die Werte für die Bandbreitendrosselung werden auf der Ebene des Computers (bzw. des Agenten) festgelegt und gelten für Sicherungen und Wiederherstellungen. <br>
Starten Sie nun die Installation auf dem zu sichernden Server. Wählen Sie zunächst die gewünschte Sprache, mit der Sie durch die Installation geführt werden möchten. <br>
Wenn drei Jobs gleichzeitig auf einem Computer ausgeführt werden, erhält jeder Job 1/3 der angegebenen maximalen Bandbreite. <br>
[[Datei:Agent Assistent.png|border|Weiter klicken]] <br>
Mögliche Bandbreiteneinstellungen: Maximale Bandbreite (obere Grenze) in MB pro Sekunde, die der Agent für alle Sicherungen und Wiederherstellungen verbrauchen darf. <br>
<br>
Zeitraum tagsüber, an dem die Drosselung aktiviert ist. Es kann nur ein Zeitfenster angegeben werden. <br>
Klicken Sie auf der "Support Information and Release Notes" Seite auf Weiter<br>
Außerhalb des Zeitfensters findet keine Drosselung statt. Die Wochentage, an denen die Drosselung aktiviert ist. <br>
[[Datei:Agent Supporthinweise.png|border|Supporthinweise]] <br>
Sobald das Zeitfenster für die Bandbreitendrosselung während einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung beginnt, wird die maximale Bandbreite dynamisch für den laufenden Prozess übernommen. <br>
<br>
Wenn das Zeitfenster für die Drosselung während einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung endet, wird die Bandbreitendrosselung aufgehoben. <br>
Akzeptieren Sie die Lizenzbestimmungen und klicken auf Weiter. <br>
Wenn Sie die Bandbreiteneinstellungen eines Agenten während einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung ändern, wirken sich die neuen Einstellungen nicht auf den laufenden Prozess aus. <br>
[[Datei:Agent Lizenzbestimmungen.png|border|Lizenzbestimmungen bestätigen]] <br>
Die Bandbreiteneinstellungen werden beim Start der Sicherung oder Wiederherstellung übernommen und nicht nachträglich geändert. <br>
<br />
</translate>
<translate>
==== Wiederherstellung von einem anderen Computer (filebasiert) ==== <!--T:715-->
 
<!--T:716-->
Es ist möglich einige oder alle auf einem Computer gesicherten Daten auf einem anderen Computer mit gleichen Merkmalen wiederherzustellen. <br>
Um die Daten von einem anderen Computer wiederherzustellen, können Sie die Daten aus einem Sicherungsjob im Vault auf einen anderen Computer umleiten.<br>
Falls die Daten mit einem Plug-in gesichert wurden, muss dasselbe Plug-in und die entsprechende Installation (z.B. Microsoft SQL) auf dem Zielcomputer ebenfalls vorhanden sein. <br>
Anschließend lädt der neue Computer Informationen aus dem Vault herunter, um die Daten auf dem neuen Computer wiederherstellen zu können. <br>
''Beispiel: Computer A sichert seine Daten mit Job A, Computer B stellt die Daten von Job A (Daten von Computer A) auf Computer B wieder her.'' <br>
<br>
<br>
[[Datei:5 von einem anderen Computer wiederherstellen.png|border|von einem anderen Computer wiederherstellen]] <br>
Wählen Sie im nächsten Installationsschritt „Benutzerdefiniert“ und klicken Sie auf Weiter. <br>
[[Datei:Agent Benutzerdefiniert.png|border|Setuptyp]] <br>
<br>
<br>
[[Datei:1 Wiederherstellung bmrlokal.png|border|Wiederherstellung]] <br>
Die lokalen Logon Credentials können i.d.R. übernommen werden. Klicken Sie auf Weiter. <br>
<br />
[[Datei:Agent lokales System.png|border|Logon Credentials]] <br>
</translate>
<translate>
==== Wiederherstellung von einer imagebasierten Sicherung ==== <!--T:717-->
 
<!--T:718-->
<br>
<br>
[[Datei:6 Wiederherstellung bmrlokal.png|border|Wiederherzustellende Elemente auswählen]] <br>
Wählen Sie das gewünschte Installationsverzeichnis. Klicken Sie anschließend auf Weiter. <br>
[[Datei:Agent Pfad.png|border|Pfad auswählen]] <br>
<br>
<br>
Hierbei kann ausgewählt werden, ob eine vollständige Partition oder einzelne Dateien oder Ordner wiederhergestellt werden sollen. <br>
Neben dem eigentlichen Backup-Agenten können weitere Plug-ins installiert werden. Je nach Typ des Servers können so beispielsweise einzelne Microsoft SQL-Datenbankinstanzen oder Exchange-Postfächer gesichert werden. <br>
Wählen Sie die gewünschte Herstellung aus und klicken auf „Als Nächstes  Quelle konfigurieren“. <br>
Wählen Sie die gewünschten Plug-ins aus und klicken anschließend auf Weiter. <br>
<br />
[[Datei:Agent plugins.png|border|Plugins]] <br>
</translate>
<translate>
==== Volumewiederherstellung ==== <!--T:719-->
 
<!--T:720-->
<br>
<br>
[[Datei:8 Wiederherstellung BMR Image.png|border|Wiederherstellung]]<br>
Geben Sie die Mail-Adresse und das Passwort des Registrierungsbenutzers oder des in [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup#Benutzer_anlegen 5.2.1] angelegten Benutzers ein. Bestätigen Sie mit Weiter. <br>
[[Datei:Agent login.png|border|Logininformationen eingeben]] <br>
<br>
<br>
Wählen Sie das gewünschte Volume aus, welches wiederhergestellt werden soll. <br>
Bestätigen Sie mit Installieren. <br>
[[Datei:Agent bestaetigen.png|border|Installieren]] <br>
<br>
<br>
[[Datei:9 Select Volume.png|border|Volume auswählen]]<br>
Sollten Sie anschließend zurück zur Agentenregistrierung geleitet werden stimmen vermutlich die eingegebenen Zugangsdaten nicht, oder Sie haben Probleme mit der <br>
Netzwerkverbindung. Versuchen Sie zunächst einen Ping auf backup.terracloud.de abzusetzen. Wenn dies funktioniert können Sie per Telnet überprüfen ob der Port 8086 erreichbar ist. <br>
[[Datei:Agent fertigstellen.png|border|Installation abschließen]] <br>
<br>
<br>
Wählen Sie anschließend ein vorhandenes Volume aus, auf dem die Wiederherstellung erfolgen soll. <br>
Nach spätestens 5 Minuten sollte der soeben registrierte Server innerhalb Ihres Portals unter „Computer“ auftauchen. <br>
Klicken Sie auf „OK“ und anschließend können Sie durch Klicken auf „Wiederherstellung ausführen“ den Wiederherstellungsprozess starten. <br>
[[Datei:Computer sichtbar.png|1600px|border|Auflistung der Computer im Portal]] <br>
<br>
<br>
Auf der rechten Seite ist unter „Site-Name“ in unserem Fall „Endkunde1“ zu lesen. Das liegt daran, dass wir den Agenten mit dem Benutzer backupkunde@endkunde1.de registriert haben, <br>
der zur Subsite „Endkunde1“ gehört. Auf diese Weise können wir nun nach Computern filtern, die zur Subsite „Endkunde1“ gehören. Damit lassen sich schnell alle Computer einer Organisationseinheit auflisten. <br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Dateien- oder Ordnerwiederherstellung ==== <!--T:721-->
===== Silent Installation unter Windows ===== <!--T:638-->


<!--T:722-->
<!--T:639-->
Der Agent kann auch im Silent Modus installiert werden. Dies ist dann hilfreich, wenn der Agent auf mehreren Systemen automatisiert ausgerollt werden soll. <br>
<br>
<br>
[[Datei:10 Restore auf Volume.png|border|Restore auf Volume]]<br>
'''Ein Beispiel für die Silentinstallation inlusive dem Image Plug-in: <br>'''
''Agent-Windows-x64-x-xx-xxxx.exe /s /v" REGISTERWITHWEBCC=True AMPNWADDRESS=backup.terracloud.de AMPUSERNAME=backupkunde@firmaXYZ.de AMPPASSWORD=password FEATUREVOLUMEIMAGE=ON /qn"'' <br>
<br>
<br>
Wählen Sie das Volumen aus, von dem einzelne Dateien oder Ordner wiederhergestellt werden sollen und vergeben Sie einen gültigen Laufwerksbuchstaben. (A & B bitte nicht verwenden) <br>
'''Erklärung:'''<br>
Klicken Sie nun auf „Volumes bereitstellen“. Hierbei wird das gesicherte Volumen auf dem betroffenen Agenten gemountet und Sie können die benötigten Dateien oder Ordner per Drag n Drop auf ein lokales Volumen wiederherstellen. <br>
''Agent-Windows-x64-x-xx-xxxx.exe'': Das Setup des Agenten (x64) wird aufgerufen.<br>
Setzen Sie unter „Dauer der Inaktivität“ eine großzügige zeitliche Vorgabe, wie lange das Laufwerk gemountet werden soll. Standardgemäß empfehlen wir den Wert 60 Minuten.<br>
''REGISTERWITHWEBCC=True'': Der Agent soll am Backup Portal registriert werden.<br>
<br />
''AMPNWADDRESS=backup.terracloud.de'': Die Adresse des Backup Portals wird übergeben.<br>
</translate>
''AMPUSERNAME=backupkunde@firmaXYZ.de'': Der Benutzer der Kundensite wird übergeben.<br>
<translate>
''AMPPASSWORD=password'': Das von Ihnen vergebene Kennwort für den Benutzer der Kundensite.<br>
==== Wiederherstellung von einem anderen Computer (imagebasiert) ==== <!--T:723-->
 
<!--T:724-->
Sie können erfolgreich gesicherten Daten auf einem anderen Computer mit gleicher Agentenkonfiguration wiederherstellen. <br>
Hierfür können Sie im Vault vorhandene Sicherungsjobs auf einen anderen Computer übertragen / kopieren. <br>
Da es sich bei einem Image Job um einen Plugin Job handelt, muss das Image Plugin auf dem Zielagenten vorhanden sein. <br>
<br>
<br>
''Beispiel: Computer A ist ausgefallen / nicht mehr in Benutzung, nun müssen Sie aber Daten von Computer A wiederherstellen. Hierfür kopieren Sie den Job von Computer A auf Computer B, um eine Wiederherstellung durchzuführen.'' <br>
'''Parameter für Plug-ins:'''<br>
<br>
Plug-ins können wie im Beispiel oben hinter dem ''AMPPASSWORD'' mit einem Leerzeichen getrennt hinzugefügt werden.
Wählen Sie Computer B im Backupportal aus. <br>
Image Plug-in: ''FEATUREVOLUMEIMAGE=ON''<br>
Klicken Sie im Menü „Jobaufgabe wählen" auf „Von einem anderen Computer wiederherstellen". <br>
Exchange Plug-in (Legacy): ''FEATUREEXCHANGE=ON''<br>
Das Dialogfeld „Von einem anderen Computer wiederherstellen" wird geöffnet. <br>
Exchange Plug-in (Ab 2010): ''FEATUREEXCHANGE2010=ON''<br>
[[Datei:5 von einem anderen Computer wiederherstellen.png|border|von einem anderen Computer wiederherstellen]]<br>
SQL Plug-in: ''FEATURESQL=ON''<br>
Cluster Plug-in: ''FEATURECLUSTER=ON''<br>
Oracle Plug-in: ''FEATUREORACLE=ON''<br>
<br>
<br>
Wählen Sie in der Liste „Vaults" den Vault aus, in dem die Sicherung von Computer A gespeichert wurde. Sofern die Wiederherstellung vaultübergreifend erfolgen soll, muss der Agent zuvor am Quellvault registriert werden. <br>
'''Installation in ein anderes Verzeichnis:'''<br>
Sobald der richtige Vault ausgewählt wurde, finden Sie den Computer A im Reiter Computer. <br>
Bitte geben Sie, falls benötigt, für die Installation in ein anderes Verzeichnis folgenden Parameter direkt hinter /s /v" an:<br>
Nachdem der Computer A ausgewählt wurde, finden Sie dessen Job im Reiter Jobs. <br>
''SILENTINSTALLDIR=\"Pfad''
Bestätigen Sie mit OK, sobald eine Auswahl getätigt wurde. <br>
Beispiel:<br>
Das Portal versucht, benötigte Jobinformationen auf Computer B herunterzuladen. Nachdem diese heruntergeladen wurden, wird der Job in der Registerkarte „Jobs“ von Computer B angezeigt. <br>
''SILENTINSTALLDIR=\"C:\Program Files\Example\''<br>
Ein Wiederherstellungsprozess wird automatisch gestartet. Sobald Sie hier die Auswahl der gewünschten Wiederherstellung getätigt haben und das Verschlüsselungskennwort zur Entschlüsselung von benötigten Informationen eingegeben haben, können Sie mit einer ganz normalen imagebasierten Wiederherstellung fortfahren. <br>
[[Datei:Image Auswahl.PNG|border| Auswahl der Wiederherstellungsart]] <br>
<br>
[[Datei:12 Verschluesselungskennwort.png|border|Kennwort ist erforderlich]]<br>
<br>
Falls beim Download der Jobinformationen ein Fehler auftritt, kann die Wiederherstellung nicht fortgesetzt werden. <br>
Dies kann passieren, wenn die Jobinformationen nicht abrufbar sind oder ein benötigtes Plugin nicht auf dem Zielcomputer installiert ist. <br>
Vergewissern Sie sich, dass das benötigte Plugin auf dem Zielcomputer installiert ist, bevor Sie den Vorgang wiederholen. (Änderungsinstallation per Agent Setup oder über Aktion "Jobaufgabe wählen") <br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
===== Silent Agenten-Registrierung ===== <!--T:640-->


== '''Linux Agent''' == <!--T:648-->
<!--T:641-->
 
Folgender Eintrag in der Kommandozeile reicht aus, um den Agenten am Portal erneut zu registrieren:<br>
''C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\buagent.exe" -cmdline --reregister --amplogin backupkunde@firmaXYZ.de --amppassword USERPW --ampserver "backup.terracloud.de" --ampport 8086''<br>
<br>
Anschließend müssen einmal die Dienste des Terra Cloud Backups neu gestartet werden.<br>
Starten Sie dazu Powershell mit Administratorrechten und geben Sie folgendes ein:<br>
''Get-Service -DisplayName "TERRA Cloud Backup*" | Restart-Service''<br>
<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Dokumentation Linux Agent === <!--T:936-->
==== Installation per PowerShell Skript ==== <!--T:965-->


<!--T:937-->
<!--T:966-->
Eine umfangreiche Dokumentation und weitere Informationen finden Sie im [https://drive.terracloud.de/dl/fiLpZboTGRPeqzW1cqwS6yin/Documentation%20and%20Release%20Notes/Documentation/DE/Linux%20Agent%20and%20Oracle%20Plug-in%20v9.2%20-%20User%20Guide.pdf?inline Linux Agent User Guide].
Um eine vollautomatisierte Installation des TERRA CLOUD Backup Windows Agenten zu erzielen, wurde folgendes PowerShell Skript von uns entwickelt und im Downloadbereich des TERRA CLOUD Backupportal hinterlegt:<br>
</translate>
<br>
<translate>
[[Datei:Install-TCBWindowsAgent.png|border|Install-TCBWindowsAgent]]<br>
=== Vorbereitung der Installation für eine Bare Metal Sicherung === <!--T:938-->
 
<!--T:939-->
Die Bare Metal Sicherung des TERRA CLOUD Backup Linux Agenten benötigt die Software [https://relax-and-recover.org Relax and Recover], in einer unterstützten Version, auf dem zu sichernden System.<br>
Wir empfehlen die Software über den Paketmanager der jeweiligen Distribution zu installieren und ggf. auf die unterstützte Version zu aktualisieren. <br>
Die aktuell unterstützte Version von Relax and Recover finden Sie in den Release Notes des TERRA CLOUD Backup Linux Agenten.<br>
<br>
<br>
<font color="red">Bitte beachten Sie, dass die TERRA CLOUD keinen Support für die Installation oder Inbetriebnahme der Software Relax and Recover leisten kann.</font>
'''Funktionen:'''
</translate>
* Port-Check TCP 8086/8087
<translate>
* Check auf ausstehende Neustarts
=== Installation === <!--T:649-->
* Download des aktuellen Setups
 
* Installation des Agenten + Registrierung am Portal
<!--T:650-->
* Einleitung der automatischen Agentenkonfiguration, sofern diese im Portal konfiguriert wurde<br>
'''Schritt 1:''' Laden Sie bitte den TERRA Backup Agenten herunter. <br>
<span style="color:red"> Für die Ausführung des Skripts sind Administratorrechte in PowerShell erforderlich. Ebenfalls kann es nach dem Download nötig sein, dass die Skript-Datei über Rechtsklick -> Eigenschaften entsperrt werden muss.'''</span> <br>
Melden Sie sich dazu im  TERRA CLOUD Backup Portal an und kopieren Sie die Link-Adresse des benötigen Agenten (32 oder 64 Bit) aus dem Download Bereich. <br>
Bitte laden Sie das Agenten Setup z. B. über den Befehl ''wget'' und der kopierten Link-Adresse herunter.
[[Datei:Linux-Agent-Download.png|ohne]]
<br>
<br>
'''Schritt 2:''' Bitte entpacken Sie das Archiv mit ''tar -xzvf PACKAGE-NAME.tar.gz''. <br>
'''Parameter:''' <br>
[[Datei:Linux Agent unzip-2neu.png|ohne]]
SiteUser: Benutzername des Site-Benutzer<br>
SiteUserPassword: Passwort des Site-Benutzer<br>
JobEncryptionKey: Verschlüsselungskennwort für zu erstellende Jobs, sofern die automatische Agentenkonfiguration auf der Kundensite konfiguriert wurde <br>
<br>
<br>
'''Schritt 3:''' Bitte wechseln Sie anschließend in das entpackte Agentenverzeichnis und starten Sie das Installer Shell Skript per ''./install.sh''
'''Plug-in Parameter:''' <br>
ExchangeLegacy: Exchange Plug-in (Legacy)<br>
Exchange: Exchange Plug-in (Ab 2010)<br>
SQL: SQL Plug-in<br>
Cluster: Cluster Plug-in<br>
Oracle: Oracle Plug-in<br>
<br>
<br>
[[Datei:Linux Agent install.sh.png|1500px|ohne]]
'''Ausführung per PowerShell (ohne Plug-ins):'''<br>
.\Install-TCBWindowsAgent.ps1 -SiteUser "register@terracloud.de" -SiteUserPassword "Passwort123!" -JobEncryptionKey "Terra456#"<br>
<br>
<br>
'''Schritt 4:''' Bitte lesen und bestätigen Sie zunächst die Lizenzvereinbarung und folgen Sie den Anweisungen des Installationsassistenten um die Installation zu konfigurieren. <br>
'''Ausführung per PowerShell (mit Plug-ins):'''<br>
Auf dem Screenshot der Beispielinstallation wurden die Standardeinstellung für die folgenden Abfragen ausgewählt:
.\Install-TCBWindowsAgent.ps1 -SiteUser "register@terracloud.de" -SiteUserPassword "Passwort123!" -JobEncryptionKey "Terra456#" -SQL<br>
#Installationsverzeichnis ''/opt/BUAgent''
.\Install-TCBWindowsAgent.ps1 -SiteUser "register@terracloud.de" -SiteUserPassword "Passwort123!" -JobEncryptionKey "Terra456#" -Exchange<br>
#Sprache E-Mail Benachrichtigung ''(veraltete Agenten E-Mail Benachrichtigung)''
#Verschlüsslungsmethode
Sie können die Standardwerte übernehmen in dem Sie die Abfragen mit ENTER bestätigen. <br>
[[Datei:Linux Agent Installation.png|ohne]]
<br>
'''Schritt 5:''' Bitte geben Sie an ob eine Bare Metal Restore Sicherung gewünscht ist. <br>
Beachten Sie bei der Antwort YES, dass [[Backup#Vorbereitung_der_Installation_f%C3%BCr_eine_Bare_Metal_Sicherung|Relax and Recover]] in einer unterstützten Version bereits auf dem System installiert sein muss. <br>
Das Standardwert für das Verzeichnis von Relax and Recover ist ''/usr/sbin/rear''. <br>
[[Datei:Linux Agent enable BMR.png|ohne]]
'''Schritt 6:''' Bitte registrieren Sie den Linux Agenten am TERRA CLOUD Backup Portal: <br>
#Portal address = backup.terracloud.de
#Portal connection port = 8086 ''(Standardwert)''
#Portal username = [[Backup#Benutzer_anlegen|Benutzer]] der Site des Endkunden
#Portal password = Kennwort des Benutzers der Site des Endkunden
<br>
[[Datei:Linux Agent Portal Registrierung.png|ohne]]
'''Schritt 7:''' Bitte prüfen Sie im TERRA CLOUD Backup Portal ob der Agent erfolgreich in der Site Ihres Endkunden registriert wurde. <br>
[[Datei:Linux Agent im Portal.png|ohne]]
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Agent mit dem Vault verknüpfen === <!--T:642-->


=== Wiederherstellung von einem File Level Job === <!--T:969-->
<!--T:643-->
 
Jeder neu registrierte Computer wird im Portal zunächst einmal als „Nicht konfiguriert“ angezeigt. Zunächst muss dem Computer mind. ein Vault (Datentresor) zugeordnet werden. <br>
<!--T:970-->
Klicken Sie auf den Server, den Sie konfigurieren möchten (in diesem Beispiel „DC“). Dadurch öffnen sich die Einstellungen für diesen Computer. Klicken Sie anschließend rechts auf „Manuell konfigurieren“. <br>
[[Datei:1 Linux-Wiederherstellung.png|border|filebasierte Wiederherstellung]] <br>
[[Datei:Manuelle Konfiguration.png|border|Manuelle Konfiguration]] <br>
<br>
<br>
Mittels der Kalenderschaltfläche können Sie das Safeset auswählen, aus dem Sie die Daten wiederherstellen möchten. <br>
Klicken Sie nun rechts auf „Vault hinzufügen“.<br>
Geben Sie das Verschlüsselungskennwort des Jobs ein. Die Schaltfläche „Hinweis“ zeigt Ihr Kennworthinweis an, sobald diese angeklickt wurde. <br>
Wählen Sie anschließend unter „Vault-Profil“ das in [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup#Vault-Profile_konfigurieren 5.2.3] erstellte Vault Profil aus, in unserem Fall ist dies „Vault_Endkunde1“. Alle Felder sollten daraufhin automatisch mit den eingestellten Werten ausgefüllt werden. <br>
Die wiederherzustellenden Ordner und Dateien können mittels Kontrollkästchen für komplette Ordner oder Dateien gesetzt und anschließend mittels „Einschließen“  in der Wiederherstellung inkludiert werden. <br>
[[Datei:Vault Einstellungen1.png|border|Vault Einstellungen]] <br>
Mit der Suchfunktion ist es möglich nach spezifischen Dateien zu suchen, ohne den Dateipfad herauszusuchen.  <br>
Hierbei werden die Platzhalterzeichen * (für beliebig viele Zeichen) und ? (für ein einzelnes Zeichen) unterstützt. <br>
Jedoch kann das Fragezeichen nicht für einen Umlaut (ö,ä,ü) verwendet werden.<br>
Wählen Sie die entsprechenden Dateien aus und fügen Sie diese der Wiederherstellung hinzu, indem Sie auf „Ausgewählte einschließen“ klicken. <br>
Um nach Dateien in einem bestimmten Ordner der Sicherung zu suchen, geben Sie in das Feld „Suchpfad“ den gewünschten Pfad ein. <br>
Wenn Sie einen Ordner in eine Wiederherstellung einschließen, sind die Unterverzeichnisse und Dateien in diesem Ordner ebenfalls standardmäßig eingeschlossen. <br>
Sofern Sie nur einen Teil der Unterverzeichnisse oder Dateien in einem Ordner wiederherstellen möchten, können Sie Filter zum Einschließen-Datensatz hinzufügen. <br>
Es ist zudem möglich, beispielsweise einen Filter hinzufügen, um nur Dateien mit .txt- oder .log-Erweiterung in einem Ordner wiederherzustellen. <br>
Wenn Sie einen Ordner aus einer Wiederherstellung ausschließen, sind die Unterverzeichnisse und Dateien in diesem Ordner ebenfalls standardmäßig ausgeschlossen. <br>
Sofern nur ein Teil der Unterverzeichnisse oder Dateien in einem Ordner ausgeschlossen werden soll, können Sie Filter zum Ausschließen-Datensatz hinzufügen. <br>
Sie können beispielsweise einen Filter hinzufügen, damit nur Dateien mit .sh-Erweiterung in einem Ordner von der Wiederherstellung ausgeschlossen werden. <br>
<br>
<br>
[[Datei:2 Linux-Nach Dateien suchen.png|border|Nach Dateien suchen]]<br>
Der Agent baut testweise eine Verbindung zum Vault auf.<br>
<br>
Wenn die Verbindung nicht hergestellt werden kann, beispielsweise weil falsche Zugangsdaten eingegeben worden sind, erhalten Sie eine Fehlermeldung. <br>
Sie haben die Optionen, die Dateien am ursprünglichen oder an einem alternativen Speicherort wiederherzustellen. <br>
Sofern alles OK, taucht der Vault nun unter den „Vault-Einstellungen“ auf. <br>
Falls Sie sich für einen alternativen Speicherort entscheiden, können Sie mittels der Ordnerschaltfläche den gewünschten Speicherort auswählen.<br>
[[Datei:Vault Einstellungen uebersicht.png|1600px|border|Übersicht]] <br>
Ebenfalls haben Sie die Optionen, vorhandene Dateien zu überschreiben, nicht zu überschreiben (dabei wird eine numerische Erweiterung, z.B. .0001 hinzugefügt), eingehende Dateien umzubenennen und vorhandene Dateien umzubenennen.<br>
</translate>
<br />
</translate>
<translate>
<translate>
==== Vorhandene Daten überschreiben ==== <!--T:971-->
=== Job erstellen ===
==== Dateibasierten Backup Job erstellen ==== <!--T:661-->


<!--T:972-->
<!--T:662-->
Wenn Sie versuchen, mehrere Dateien mit dem gleichen Namen an einem alternativen Speicherort wiederherzustellen und „Vorhandene Dateien“ überschreiben auswählen, wird nur die letzte wiederhergestellte Datei beibehalten.<br>
Klicken Sie auf den Reiter „Jobs“. Anschließend auf „Neuen Job für lokales System erstellen“. <br>
Andere Dateien mit demselben Namen werden überschrieben. Um eine numerische Erweiterung (z. B. .0001) zu einem wiederhergestellten Dateinamen hinzuzufügen, wählen Sie „Vorhandene Dateien nicht überschreiben“ aus.<br>  
[[Datei:neuer job lokal.png|border|Neuen Job für lokales System ertellen]]<br>
Wenn Sie beispielsweise eine Datei mit dem Namen „filename.txt“ an einem Speicherort wiederherstellen, an dem sich eine Datei mit demselben Namen befindet, wird dem wiederhergestellten Dateinamen eine Erweiterung hinzugefügt (z. B. „filename.txt.0001“). <br>
<p style="color: #FF0000;">
Wählen Sie auf keinen Fall das komplette root-Volume aus und lassen Sie dieses das vorhandene Volume überschreiben. Hierbei kommt es zu einer schwerwiegenden Beschädigung des Systems!
</p>
</translate>
<translate>
==== Vorhandene Dateien umbenennen ==== <!--T:973-->
 
<!--T:974-->
Um eine numerische Erweiterung (z. B. .0001) zu einem bestehenden Dateinamen hinzuzufügen, wählen Sie „Vorhandene Dateien umbenennen“ aus. <br>
Wenn Sie beispielsweise eine Datei mit dem Namen „filename.txt“ an einem Speicherort wiederherstellen, an dem sich eine Datei mit demselben Namen befindet, wird dem bestehenden Dateinamen eine Erweiterung hinzugefügt (z. B. „filename.txt.0001“). <br>
Der Name der wiederhergestellten Datei ist weiterhin „filename.txt“. <br>
<br />
</translate>
<translate>
==== Erweiterte Wiederherstellungsoptionen ==== <!--T:975-->
 
<!--T:976-->
<br>
<br>
[[Datei:3 Erweiterte Wiederherstellungsoptionen.png|border|Erweiterte Wiederherstellungsoptionen]]<br>
Es öffnet sich das Fenster "Neuen Job erstellen".
[[Datei:Filebasierter-Job.jpg|gerahmt|ohne]]<br>
<br>
Bitte vergeben Sie zunächst einen Namen für den Job. Im Beispiel wird der Name „BMR“ (für Bare Metal Restore) verwendet. <br>
Standardmäßig wird als Verschlüsselungsalgorithmus der als sehr sicher geltende AES 256 Bit vorgegeben. <br>
<br>
'''''Vergeben Sie anschließend ein Verschlüsselungskennwort (maximal 31 Zeichen). Das Zurücksetzen eines Verschlüsselungskennwortes ist nicht möglich!''''' <br>
Im mittleren Bereich finden Sie die Verzeichnisstruktur, die der Agent an das Portal übermittelt. <br>
Hier können Sie bequem alle Verzeichnisse und Ordner auswählen, die Sie sichern möchten.<br>
In diesem Beispiel wurden die Optionen "BMR" und "Gesamter Server" konfiguriert.<br>
Damit werden nicht nur die eigentlichen Systemdateien gesichert, sondern auch der Bootloader. Sie können also später einen kompletten Server wieder zurücksichern. <br>
Beim „Bare Metal Restore“ wird neben den zum Booten notwendigen Daten auch die komplette ''c:\ Systempartition'' gesichert.<br>
<br>
Auf der rechten Seite sehen Sie dann den Sicherungssatz.<br>
Mit „+“ gekennzeichnete Objekte werden gesichert.<br>
Möchten Sie einzelne Daten aus der Sicherung ausschließen, markieren Sie die Datei und klicken auf „Ausschließen“.<br>
Mit „-“ gekennzeichnete Objekte werden von der Sicherung ausgeschlossen.<br>
<br>
<br>
[[Datei:4 Erweiterte Wiederherstellungsoptionen.png|border|Erweiterte Wiederherstellungsoptionen Teil 2]]<br>
Bestätigen Sie die Einstellung per Klick auf „Job erstellen“. <br>
<br />
Anschließend öffnet sich automatisch ein Fenster, um den Zeitplan zu konfigurieren. <br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Optionen für gesperrte Dateien ==== <!--T:977-->
==== Imagebasierten Backup Job erstellen ==== <!--T:678-->


<!--T:978-->
<!--T:679-->
Beim Wiederherstellen von Daten aus einem lokalen Job können Sie angeben, ob gesperrte Dateien durch wiederhergestellte Dateien mit demselben Namen überschrieben werden sollen. <br>
'''Voraussetzung:''' <br>
Wählen Sie dazu eine der folgenden Optionen aus:<br>
Das Image Plug-in muss auf dem System installiert sein.
Sollte das Plug-in noch nicht installiert sein, können Sie das Agent Setup erneut ausführen und über die Option "ändern" das Plug-in nachträglich installieren.<br>
<br>
<br>
*''' „Ja, gesperrte Dateien überschreiben" '''<br>  
'''Job erstellen:''' <br>
Dateien im System, die während der Wiederherstellung gesperrt sind, werden beim Neustart mit den wiederhergestellten Dateien überschrieben. Diese Option muss für Wiederherstellungen des Systemstatus oder von Systemvolumes aktiviert sein. <br>
Bitte wählen Sie im Backup Portal unter "Jobaufgabe" auswählen wie in folgendem Screenshot zu sehen den Image-Job aus:
[[Datei:Image Job erstellen 1.png|gerahmt|ohne]]<br>
<br>
'''Job konfigurieren:''' <br>
In diesem Screenshot sehen Sie eine Beispielkonfiguration von einem Image-Job. In diesem wurde die Option "Bare Metal Restore" und "Gesamter Server" ausgewählt und in den Sicherungssatz übernommen. <br>
Anstelle des Dateisystems zeigt der Agent nur einzelne Volumes an. <br>
[[Datei:Image-Job-erstellen-1.jpg|gerahmt|ohne]]<br>
<br>
'''Option "Anwendungsbewusste Sicherung":''' <br>
Diese Option ermöglich zusätzlich zu einer BMR Sicherung auch die Transaktionsprotokolle eines Microsoft SQL Servers abzuschneiden und zu sichern.
Um dies nutzen zu können, müssen Sie die für die SQL Instanz notwendigen Zugangsdaten hinterlegen.
Wir empfehlen diese Option nicht zu verwenden und für eine umfangreiche Sicherung einer SQL Instanz einen eigenen SQL Job zu verwenden.<br>
<br>
'''Option "Gesamter Server":''' <br>
Wenn Sie diese Option dem Sicherungssatz hinzufügen werden alle Partitionen (Volumes) eines System in das Backup aufgenommen. Ausgeschlossen davon sind Wechseldatenträger (z.B. externe Festplatten oder USB-Sticks). Nachträglich hinzugefügte Partitionen (Volumes) werden automatisch inkludiert, es Bedarf keiner Anpassung der Konfiguration.<br>
<br>
<br>
*''' „Nein, gesperrte Dateien nicht überschreiben" '''<br>
'''Hinweis:''' <br>
Dateien im System, die während der Wiederherstellung gesperrt sind, werden beim Neustart nicht mit den wiederhergestellten Dateien mit gleichem Namen überschrieben.  
<pre style="color: red">Bei einem imagebasierten Backup Job ist der BMR-Schutz durch die Option "Gesamter Server" automatisch gegeben, um jedoch eine Standard-Konfiguration für file- und imagebasierte Backup Jobs anbieten zu können, wurde die Option BMR im oberen Screenshot zusätzlich hinzugefügt. </pre style="color: red">
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Streams ==== <!--T:979-->


<!--T:980-->
=== Erweiterte Agentenkonfiguration === <!--T:644-->
Bei der Ausführung von Sicherungen werden Informationen aus Ihren Dateien in verschiedenen Streams erfasst. <br>
 
Die ursprünglichen, von einem Benutzer erstellten Daten werden als Datenstream bezeichnet. <br>
<!--T:645-->
Andere Informationen wie die Sicherheitseinstellungen, Daten für andere Betriebssysteme, Dateiverweise und Attribute werden in separaten Streams gespeichert. <br>
Für jeden Computer können individuelle Einstellungen konfiguriert werden. Dazu gehören z. B. Mailbenachrichtigung und Bandbreitenbegrenzung. <br>
Beim Wiederherstellen von Daten aus einem lokalen Job haben Sie die folgenden Optionen zur Auswahl: <br>
Gehen Sie im Portal auf „Computer“. Wählen Sie einen Server aus und klicken Sie anschließend auf „Erweitert“ um spezifische Einstellungen vorzunehmen. <br>
[[Datei:Erweiterte Agentenkonfiguration.png|border|1500px|Übersicht der erweiterten Agentenkonfigration]]<br>
<br>
'''Optionen:'''<br>
Unter diesem Punkt können Sie dem System eine Beschreibung hinzufügen, Sie könnten z. B. in einem Support-Fall die Ticketnummer in der Beschreibung hinterlegen.<br>
Wir empfehlen bei aktuellen Windows Agenten die Option "Fehler protokollieren und Sicherung beenden", diese ist nach der Installation oder Update die Standardeinstellung.<br>
Die Option "Fehler protokollieren und Sicherung fortsetzen" bietet den Vorteil, dass Sicherung auch bei z. B. VSS-Problemen zum Teil durchlaufen können. <br>
Die in diesem Job nicht gesicherten Dateien sorgen im Nachgang für ein vergrößertes Delta.<br>
<br>
<br>
*'''„Alle Streams wiederherstellen"''' <br>
'''Aufbewahrungstypen:'''<br>
Stellt alle Informationsstreams wieder her. Verwenden Sie diese Option, wenn Sie Dateien auf einem System mit identischer Plattform wiederherstellen.<br>
Die aktuell hinterlegten Aufbewahrungstypen werden hier angezeigt, nach einer Installation sind standardmäßig "4xDaily", "Daily", "Monthly" und "Yearly" hinterlegt.<br>
Über diesen Reiter können Sie eigene Aufbewahrungstypen erstellen, die Ihnen danach im Zeitplan zur Auswahl stehen.<br>
Bitte beachten Sie bei der Konfiguration, dass 50 Safesets pro Job kostenfrei enthalten sind.<br>
<br>
<br>
*'''„Nur Datenstreams wiederherstellen"''' <br>
'''Benachrichtigungen (agentenseitig):'''<br>
Wählen Sie diese Option für plattformübergreifende Wiederherstellungen aus. Mit dieser Option entstehen keine Konflikte aufgrund systemspezifischer Datenströme.
Der Reiter "Benachrichtigungen" ist seit August 2021 nur noch verfügbar, wenn bereits eine agentenseitige Mailbenachrichtigung konfiguriert ist. <br>
<br />
Diese Funktion des Agenten wurde durch die [[Backup#Benachrichtigungen_konfigurieren|Benachrichtigung über das TERRA CLOUD Backup Portal]] ersetzt.<br>
</translate>
<br>
<translate>
'''Agentenseitige Benachrichtigung manuell aktivieren:'''<br>
==== Protokolloptionen ==== <!--T:981-->
Falls Sie die agentenseitige Benachrichtigung weiterhin nutzen möchten, können Sie Konfiguration über die folgenden Schritte durchführen. <br>
 
1. Stoppen Sie auf dem gewünschten System die Dienste "TERRA Cloud Backup-Agent" und "TERRA Cloud Backup BUAgent". <br>
<!--T:982-->
2. Öffnen Sie die Datei "global.vvc" im Installationsverzeichnis des TERRA CLOUD Backup Agenten. <br>
Wählen Sie in der Liste eine der folgenden Protokollierungsebenen aus:
3. Bitte fügen Sie die folgenden Zeilen, falls sie nicht vorhanden sind, hinter die geschweifte Klammer des "OpenFile" Blocks ein:
*Dateien: Bietet ausführlichere Informationen und wird in der Regel zur Fehlerbehebung verwendet. Bietet Informationen zu Dateien, die wiederhergestellt werden. <br>
  Notification {
*Verzeichnis: Bietet weniger detaillierte Informationen als die Protokollierungsebene „Dateien“. Bietet Informationen zu Ordnern, die wiederhergestellt werden.  <br>
  MailOnError = True
*Zusammenfassung: Bietet Informationen der obersten Ebene, einschließlich der Vault-/Agent-Version und Sicherungsgröße. <br>
  MailOnFailure = True
*Minimal: Bietet Informationen der obersten Ebene, einschließlich der Vault-/Agent-Version. <br>
  MailOnSuccess = True
Eine Änderung der Protokollierungsebene wirkt sich nur auf Protokolldateien aus, die danach erstellt werden. Bereits erstellte Protokolldateien sind von dieser Änderung nicht betroffen. <br>
  }
<br />
4. Starten Sie auf dem gewünschten System die Dienste "TERRA Cloud Backup-Agent" und "TERRA Cloud Backup BUAgent". <br>
</translate>
5. Öffnen Sie das TERRA CLOUD Backup Portal und aktualisieren Sie ggf. Ihren Browser. <br>
<translate>
6. Vervollständigen Sie die Konfiguration, über den jetzt wieder sichtbaren, Reiter "Benachrichtigung". <br>
==== Leistungsoptionen ==== <!--T:983-->
<br>
 
'''Leistung:'''<br>
<!--T:984-->
Eine Bandbreitenlimitierung und die Ausführungspriorität können unter diesem Punkt konfiguriert werden. <br>
Um die gesamte verfügbare Bandbreite für die Wiederherstellung zu nutzen, wählen Sie „Gesamte verfügbare Bandbreite nutzen" aus. <br>
Eine Änderung der Ausführungspriorität zeigt nach aktuellem Kenntnisstand keine spürbare Auswirkung, daher empfehlen wir den Standardwert beizubehalten.<br>
Die Bandbreitendrosselung legt fest, welche Bandbreite ein Agent für Sicherungen und Wiederherstellungen verbrauchen darf.<br>
Die Bandbreitenlimitierung ist besonders bei schwachen Anbindungen während der Arbeitszeit Ihres Kunden empfohlen.<br>
Sie können zum Beispiel den Datenverkehr so beschränken, dass Online-Benutzer nicht beeinträchtigt werden, und nachts die Nutzung uneingeschränkt freigeben, damit geplante Sicherungen oder Wiederherstellungen schnellstmöglich ausgeführt werden können. <br>
Mindestens 1,5 Mbit/s sollten für ein Backup zugewiesen werden.<br>
Die Werte für die Bandbreitendrosselung werden auf der Ebene des Computers (bzw. des Agenten) festgelegt und gelten für Sicherungen und Wiederherstellungen. <br>
<br>
Wenn drei Jobs gleichzeitig auf einem Computer ausgeführt werden, erhält jeder Job 1/3 der angegebenen maximalen Bandbreite. <br>
'''Agent-Protokolldateien:''' <br>
Mögliche Bandbreiteneinstellungen: Maximale Bandbreite (obere Grenze) in MB pro Sekunde, die der Agent für alle Sicherungen und Wiederherstellungen verbrauchen darf. <br>
Unter diesem Reiter können Sie alle globalen (Jobübergreifende) Logfiles des Agenten einsehen, diese können für das Troubleshooting hilfreich sein.<br>
Zeitraum tagsüber, an dem die Drosselung aktiviert ist. Es kann nur ein Zeitfenster angegeben werden. <br>
Beispielsweise können Logfiles des BUAgent eingesehen werden, dieser Dienst (TERRA Cloud Backup BUAgent) ist für die Kommunikation des Agenten mit dem Backup Portal zuständig.<br>
Außerhalb des Zeitfensters findet keine Drosselung statt. Die Wochentage, an denen die Drosselung aktiviert ist. <br>
Sobald das Zeitfenster für die Bandbreitendrosselung während einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung beginnt, wird die maximale Bandbreite dynamisch für den laufenden Prozess übernommen. <br>
Wenn das Zeitfenster für die Drosselung während einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung endet, wird die Bandbreitendrosselung aufgehoben. <br>
Wenn Sie die Bandbreiteneinstellungen eines Agenten während einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung ändern, wirken sich die neuen Einstellungen nicht auf den laufenden Prozess aus. <br>
Die Bandbreiteneinstellungen werden beim Start der Sicherung oder Wiederherstellung übernommen und nicht nachträglich geändert. <br>
<br />
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Alternative statische IP bei einer BMR-Rücksicherung vergeben === <!--T:729-->
=== Aktualisierung des Agenten === <!--T:646-->


<!--T:730-->
<!--T:647-->
Bei einer BMR-Rücksicherung wird standardmäßig die ursprüngliche Netzwerkkonfiguration wiederhergestellt. <br>
Der TERRA CLOUD Backup Agent kann wie folgt aktualisiert werden:<br>
Wenn Sie eine alternative Konfiguration vergeben möchte, um z.B. eine Testrücksicherung durchzuführen empfehlen wir das System zunächst ohne Netzwerkzugriff zu starten. <br>
<br>
Bei einer Hyper-V könnten Sie z.B. zunächst ohnen einen verbundenen externen vSwitch in das Wiederherstellungs ISO booten, nach der Anpassung der Netzwekkonfiguration können Sie die VM mit dem vSwitch verbinden. Damit sorgen Sie dafür, dass das System zu keinem Zeitpunkt mit der alten IP-Adresse online geht.
'''Windows (manuell):''' <br>
Bitte führen Sie diese Schritte durch um die Netzwerkkonfiguration vor der Wiederherstellung anzupassen:
*Ab der Agentenversion 8 kann der Agent direkt über das Setup der neueren Agentenversion aktualisiert werden.
#Booten Sie in das Restore ISO und Leiten Sie die Wiederherstellung ein bis zu dem Schritt, in dem Sie aufgefordert werden ''./bmragent'' auszuführen.
*Wenn Sie ein Setup eines neueren Agenten starten, werden Sie gefragt, ob Sie ein Update durchführen möchten.
#Ermitteln Sie den Namen und die Konfiguration des Netzwerkinterfaces mit Hilfe von ''ip address show''
:[[Datei:Agent-Update.png|border|Update durchführen]]<br>
#Nehmen Sie das Interface offline durch z.B. ''ip link set Name des Netzwerkinterfaces down''
<br>
#Löschen Sie die alte IP-Adresse, die Sie im ersten Schritt ermittelt haben durch z.B. ''ip address del 172.29.4.24/22 dev Name des Netzwerkinterfaces''
'''Windows (Agent Upgrade Center):''' <br>
#Konfigurieren Sie eine neue IP-Adresse durch z.B. folgenden Befehl ''ip address add 172.29.4.29/22 dev Name des Netzwerkinterfaces''
Sie können mehrere Agenten zentral über das TERRA CLOUD Backup Portal aktualisieren, eine Anleitung dazu finden Sie unter: <br>
#Nehmen Sie das Netzwerkinterface nach der Anpassung wieder online
[[Backup#Agent_Upgrade_Center|Agent Upgrade Center]]
#Konfigurieren Sie abschließend das Default Gateway durch z.B. ''ip route del default'' und im Anschluss ''ip route add default via 172.29.4.1 dev Name des Netzwerkinterfaces''
Auf diesem Screenshot sehen Sie beispielhaft die Schritt 1 aus der Anleitung:
[[Datei:Linux BMR.jpg|gerahmt|ohne]]<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Wiederherstellung eines Backup-Jobs === <!--T:696-->


== '''Backup Jobs''' == <!--T:651-->
<!--T:697-->
 
Nach dem Sichern von Daten eines Systems können Sie bei den Backup-Jobs unter „Aktionen“ den Punkt „Wiederherstellen“ auswählen.
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== File Level Job === <!--T:652-->
==== Wiederherstellung von einem File Level Job ==== <!--T:699-->


<!--T:700-->
<br>
[[Datei:1 Wiederherstellung bmrlokal.png|border|filebasierte Wiederherstellung]] <br>
<br>
Mittels der Kalenderschaltfläche können Sie das Safeset auswählen, aus dem Sie die Daten wiederherstellen möchten. <br>
Geben Sie das Verschlüsselungskennwort des Jobs ein. Die Schaltfläche „Hinweis“ zeigt Ihr Kennworthinweis an, sobald diese angeklickt wurde. <br>
Die wiederherzustellenden Ordner und Dateien können mittels Kontrollkästchen für komplette Ordner oder Dateien gesetzt und anschließend mittels „Einschließen“  in der Wiederherstellung inkludiert werden. <br>
Mit der Suchfunktion ist es möglich nach spezifischen Dateien zu suchen, ohne den Dateipfad herauszusuchen.  <br>
Hierbei werden die Platzhalterzeichen * (für beliebig viele Zeichen) und ? (für ein einzelnes Zeichen) unterstützt. <br>
Jedoch kann das Fragezeichen nicht für einen Umlaut (ö,ä,ü) verwendet werden.<br>
Wählen Sie die entsprechenden Dateien aus und fügen Sie diese der Wiederherstellung hinzu, indem Sie auf „Ausgewählte einschließen“ klicken. <br>
Um nach Dateien in einem bestimmten Ordner der Sicherung zu suchen, geben Sie in das Feld „Suchpfad“ den gewünschten Pfad ein. <br>
Wenn Sie einen Ordner in eine Wiederherstellung einschließen, sind die Unterverzeichnisse und Dateien in diesem Ordner ebenfalls standardmäßig eingeschlossen. <br>
Sofern Sie nur einen Teil der Unterverzeichnisse oder Dateien in einem Ordner wiederherstellen möchten, können Sie Filter zum Einschließen-Datensatz hinzufügen. <br>
Es ist zudem möglich, beispielsweise einen Filter hinzufügen, um nur Dateien mit .doc- oder .docx-Erweiterung in einem Ordner wiederherzustellen. <br>
Wenn Sie einen Ordner aus einer Wiederherstellung ausschließen, sind die Unterverzeichnisse und Dateien in diesem Ordner ebenfalls standardmäßig ausgeschlossen. <br>
Sofern nur ein Teil der Unterverzeichnisse oder Dateien in einem Ordner ausgeschlossen werden soll, können Sie Filter zum Ausschließen-Datensatz hinzufügen. <br>
Sie können beispielsweise einen Filter hinzufügen, damit nur Dateien mit .exe-Erweiterung in einem Ordner von der Wiederherstellung ausgeschlossen werden. <br>
<br>
[[Datei:2 Nach Dateien suchen.png|border|Nach Dateien suchen]]<br>
<br>
Sie haben die Optionen, die Dateien am ursprünglichen oder an einem alternativen Speicherort wiederherzustellen. <br>
Falls Sie sich für einen alternativen Speicherort entscheiden, können Sie mittels der Ordnerschaltfläche den gewünschten Speicherort auswählen.<br>
Ebenfalls haben Sie die Optionen, vorhandene Dateien zu überschreiben, nicht zu überschreiben (dabei wird eine numerische Erweiterung, z.B. .0001 hinzugefügt), eingehende Dateien umzubenennen und vorhandene Dateien umzubenennen.<br>
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Funktionsweise ==== <!--T:653-->
==== Vorhandene Daten überschreiben ==== <!--T:701-->
 
<!--T:654-->
Die Backup Software greift auf das Dateisystem des zu sichernden Systems zu. Die Dateien werden eingelesen und in 32KB Blöcke aufgeteilt, für jeden dieser Blöcke wird eine Prüfsumme berechnet.<br>
Anhand der Prüfsummen kann in Folgesicherungen das Delta ermittelt werden. Die für die Sicherung ermittelten Blöcke werden komprimiert und verschlüsselt.
</translate>
<translate>
==== Schneller Datei-Scan ==== <!--T:655-->


<!--T:656-->
<!--T:702-->
Die Funktion "Schneller Datei Scan" oder "QFS Quick File Scanning" ermöglicht dem Windows Agenten für die Ermittlung des Deltas Dateien anhand des Zeitstempels (Änderungsdatum) im Dateisystem vorzufiltern.<br>
Wenn Sie versuchen, mehrere Dateien mit dem gleichen Namen an einem alternativen Speicherort wiederherzustellen und „Vorhandene Dateien“ überschreiben auswählen, wird nur die letzte wiederhergestellte Datei beibehalten.<br>
Dateien dessen Änderungsdatum neuer ist, als das letzte Backup, werden eingelesen und mit Hilfe der berechneten Prüfsummen der 32KB Blöcke mit der Deltadatei der letzten Sicherung verglichen. <br>
Andere Dateien mit demselben Namen werden überschrieben. Um eine numerische Erweiterung (z. B. .0001) zu einem wiederhergestellten Dateinamen hinzuzufügen, wählen Sie „Vorhandene Dateien nicht überschreiben“ aus.<br>  
In das Backup werden nur Blöcke übernommen, die bisher noch nicht gesichert wurden.
Wenn Sie beispielsweise eine Datei mit dem Namen „filename.txt“ an einem Speicherort wiederherstellen, an dem sich eine Datei mit demselben Namen befindet, wird dem wiederhergestellten Dateinamen eine Erweiterung hinzugefügt (z. B. „filename.txt.0001“). <br>
<p style="color: #FF0000;">
Wählen Sie auf keinen Fall das komplette C: Volume aus und lassen Sie dieses das vorhandene Volume überschreiben. Hierbei kommt es zu einer schwerwiegenden Beschädigung des Systems!
</p>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Vor- und Nachteile filebasiert==== <!--T:657-->
==== Vorhandene Dateien umbenennen ==== <!--T:703-->


<!--T:658-->
<!--T:704-->
'''Vorteile:''' <br>
Um eine numerische Erweiterung (z. B. .0001) zu einem bestehenden Dateinamen hinzuzufügen, wählen Sie „Vorhandene Dateien umbenennen“ aus. <br>
#BMR-Sicherung möglich
Wenn Sie beispielsweise eine Datei mit dem Namen „filename.txt“ an einem Speicherort wiederherstellen, an dem sich eine Datei mit demselben Namen befindet, wird dem bestehenden Dateinamen eine Erweiterung hinzugefügt (z. B. „filename.txt.0001“).  <br>
#Im Standardumfang des Agenten enthalten, es ist kein zusätzliches Plug-in notwendig
Der Name der wiederhergestellten Datei ist weiterhin „filename.txt“. <br>
#Kein Neustart nach der Installation erforderlich
<br />
#Granulares Troubleshooting möglich
</translate>
#Dateien/Verzeichnisse können ausgeschlossen werden
<translate>
#Kann von der Agenten Konsole ohne Portalzugriff administriert werden
==== Erweiterte Wiederherstellungsoptionen ==== <!--T:705-->
#Skriptbasierte Wiederherstellung via VPR-Datei möglich
 
#Bedrohungserkennungs-Feature kann genutzt werden<br>
<!--T:706-->
<br>
[[Datei:3 Erweiterte Wiederherstellungsoptionen.png|border|Erweiterte Wiederherstellungsoptionen]]<br>
<br>
<br>
'''Nachteile:''' <br>
[[Datei:4 Erweiterte Wiederherstellungsoptionen.png|border|Erweiterte Wiederherstellungsoptionen Teil 2]]<br>
#Langsamer bei vielen kleinen Dateien
<br />
#Navigation via Portal bei der Wiederherstellung einzelner Dateien
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Best Practice ==== <!--T:659-->
==== Optionen für gesperrte Dateien ==== <!--T:707-->


<!--T:660-->
<!--T:708-->
<pre style="color: green">
Beim Wiederherstellen von Daten aus einem lokalen Job können Sie angeben, ob gesperrte Dateien durch wiederhergestellte Dateien mit demselben Namen überschrieben werden sollen. <br>
1.Verwenden Sie einen dateibasierten Backup Job im besten Fall nur für die Sicherung von einzelnen Dateien und Ordner.
Wählen Sie dazu eine der folgenden Optionen aus:<br>
2.Fügen Sie bei bestehenden dateibasierten BMR Backup Jobs die Option "Gesamter Server" hinzu.
<br>
3.Nutzen Sie für die Konfiguration neuer BMR Backups einen imagebasierten Job.
*''' „Ja, gesperrte Dateien überschreiben" '''<br>  
4.Dateibasierte Backup Job sind nur bis eine Millionen Dateien empfohlen, oberhalb von einer Millionen Dateien empfehlen wir Ihnen einen Image Backup Job.
Dateien im System, die während der Wiederherstellung gesperrt sind, werden beim Neustart mit den wiederhergestellten Dateien überschrieben. Diese Option muss für Wiederherstellungen des Systemstatus oder von Systemvolumes aktiviert sein. <br>
</pre style="color: green">
<br>
</translate>
*''' „Nein, gesperrte Dateien nicht überschreiben" '''<br>
Dateien im System, die während der Wiederherstellung gesperrt sind, werden beim Neustart nicht mit den wiederhergestellten Dateien mit gleichem Namen überschrieben.  
<br />
</translate>
<translate>
<translate>
==== Komplexe Exklusionen/Inklusionen in dateibasierten Jobs konfigurieren ==== <!--T:663-->
==== Streams ==== <!--T:709-->


<!--T:664-->
<!--T:710-->
Die folgende Anleitung kann sowohl für lokale dateibasierte Backup Jobs, als auch für UNC-Jobs (Netzwerkfreigaben) angewandt werden. <br>
Bei der Ausführung von Sicherungen werden Informationen aus Ihren Dateien in verschiedenen Streams erfasst. <br>
Bei der Konfiguration eines der oben genannten Job-Typen kann im Portal nur eingeschränkt ex- oder inkludiert werden. <br>
Die ursprünglichen, von einem Benutzer erstellten Daten werden als Datenstream bezeichnet. <br>
Über das Backup Portal können Sie pro Exklusionseintrag in der Jobkonfiugration nur ein Verzeichnis auswählen und im jeweiligen Unterverzeichnis Order und/oder Dateien ausschließen.
Andere Informationen wie die Sicherheitseinstellungen, Daten für andere Betriebssysteme, Dateiverweise und Attribute werden in separaten Streams gespeichert. <br>
Somit greift der Eintrag nur für die darunterliegende Ebene. <br>
Beim Wiederherstellen von Daten aus einem lokalen Job haben Sie die folgenden Optionen zur Auswahl: <br>
<br>
<br>
'''Beispiel komplexe Exklusion:'''<br>
*'''„Alle Streams wiederherstellen"''' <br>
Sie möchten in einem Backup Job alle Verzeichnisse ausschließen die mit '''_Backup''' enden,<br>
Stellt alle Informationsstreams wieder her. Verwenden Sie diese Option, wenn Sie Dateien auf einem System mit identischer Plattform wiederherstellen.<br>
da diese Datensicherungen enthalten, die nicht in das TERRA CLOUD Backup aufgenommen werden sollten.<br>
<br>
<br>
'''<code>D:\Daten\*\*\*_Backup\*.*</code><br>'''
*'''„Nur Datenstreams wiederherstellen"''' <br>
<br>
Wählen Sie diese Option für plattformübergreifende Wiederherstellungen aus. Mit dieser Option entstehen keine Konflikte aufgrund systemspezifischer Datenströme.  
In dieser Exklusion gibt es zwei Ebenen von verschiedenen Verzeichnissen die jeweils Unterverzeichnisse mit der Endung '''_Backup''' beinhalten.<br>
<br />
Diese Verzeichnisse und deren Inhalten werden über die abgebildete Syntax exkludiert.<br>
</translate>
Dieser komplexe Exklusionsausdruck kann jedoch nicht im Portal nachkonfiguriert werden und muss deshalb manuell in die Konfigurationsdatei des Jobs kopiert werden.<br>
<translate>
<br>
==== Protokolloptionen ==== <!--T:711-->
'''Exklusion in der Jobkonfiguration hinterlegen:''' <br>
 
1. Konfigurieren Sie für den Job eine beliebige Exklusion. <br>
<!--T:712-->
2. Stoppen Sie beide Dienste des TERRA CLOUD Backup Agenten. <br>
Wählen Sie in der Liste eine der folgenden Protokollierungsebenen aus:
3. Öffnen Sie die JOBNAME.vvc Datei im Installationsverzeichnis des Agenten. <br>
*Dateien: Bietet ausführlichere Informationen und wird in der Regel zur Fehlerbehebung verwendet. Bietet Informationen zu Dateien, die wiederhergestellt werden. <br>
4. Tauschen Sie die Exklusion die durch Schritt 1 erzeugt wurde gegen die von Ihnen gewünschte wie in folgendem Beispiel aus: <br>
*Verzeichnis: Bietet weniger detaillierte Informationen als die Protokollierungsebene „Dateien“. Bietet Informationen zu Ordnern, die wiederhergestellt werden. <br>
'''<code>Exclude = "D:\*\*\*_Backup\*.*"</code><br>'''
*Zusammenfassung: Bietet Informationen der obersten Ebene, einschließlich der Vault-/Agent-Version und Sicherungsgröße. <br>
5. Starten Sie beide Dienste wieder. <br>
*Minimal: Bietet Informationen der obersten Ebene, einschließlich der Vault-/Agent-Version. <br>
6. Überprüfen Sie im Backup Portal die Jobkonfiguration und den Zeitplan und speichern Sie diesen ggf. erneut. <br>
Eine Änderung der Protokollierungsebene wirkt sich nur auf Protokolldateien aus, die danach erstellt werden. Bereits erstellte Protokolldateien sind von dieser Änderung nicht betroffen. <br>
7. Durch die manuelle Modifikation erhalten Sie im Backup Portal eine Warnung, diese können Sie einfach bestätigen. <br>
<br />
8. Bitte prüfen Sie nach der Bestätigung der Warnung, ob die Konfiguration wie gewünscht übernommen wurde. <br>
Für eine komplexe Inklusion können Sie diese Anleitung analog verwenden.
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Bedrohungserkennung ==== <!--T:665-->
==== Leistungsoptionen ==== <!--T:713-->


<!--T:666-->
<!--T:714-->
Diese Option der dateibasierten Sicherung ermöglicht, dass der Agent während der Sicherung das System auf potenzielle Bedrohungen prüft. <br>
Um die gesamte verfügbare Bandbreite für die Wiederherstellung zu nutzen, wählen Sie „Gesamte verfügbare Bandbreite nutzen" aus. <br>
Sofern eine mögliche Bedrohung erkannt wird, wird die Datensicherung als "potenzielle Bedrohung" markiert. <br>
Die Bandbreitendrosselung legt fest, welche Bandbreite ein Agent für Sicherungen und Wiederherstellungen verbrauchen darf.<br>
Die aktuelle und alle folgenden Datensicherungen werden diese Markierung beibehalten bis eine der Maßnahmen ergriffen wurde. <br>
Sie können zum Beispiel den Datenverkehr so beschränken, dass Online-Benutzer nicht beeinträchtigt werden, und nachts die Nutzung uneingeschränkt freigeben, damit geplante Sicherungen oder Wiederherstellungen schnellstmöglich ausgeführt werden können. <br>
<br>
Die Werte für die Bandbreitendrosselung werden auf der Ebene des Computers (bzw. des Agenten) festgelegt und gelten für Sicherungen und Wiederherstellungen. <br>
Hinweis:<br>
Wenn drei Jobs gleichzeitig auf einem Computer ausgeführt werden, erhält jeder Job 1/3 der angegebenen maximalen Bandbreite. <br>
Der Agent prüft in einer Seed-Sicherung oder der ersten Sicherung nicht auf mögliche Ransomware-Bedrohungen,<br>
Mögliche Bandbreiteneinstellungen: Maximale Bandbreite (obere Grenze) in MB pro Sekunde, die der Agent für alle Sicherungen und Wiederherstellungen verbrauchen darf. <br>
wenn die Bedrohungserkennung in einem Job aktiviert ist.
Zeitraum tagsüber, an dem die Drosselung aktiviert ist. Es kann nur ein Zeitfenster angegeben werden. <br>
[[Datei:Ransomware-1.png|border|1200px]]<br>
Außerhalb des Zeitfensters findet keine Drosselung statt. Die Wochentage, an denen die Drosselung aktiviert ist. <br>
Sobald das Zeitfenster für die Bandbreitendrosselung während einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung beginnt, wird die maximale Bandbreite dynamisch für den laufenden Prozess übernommen. <br>
Wenn das Zeitfenster für die Drosselung während einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung endet, wird die Bandbreitendrosselung aufgehoben. <br>
Wenn Sie die Bandbreiteneinstellungen eines Agenten während einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung ändern, wirken sich die neuen Einstellungen nicht auf den laufenden Prozess aus. <br>
Die Bandbreiteneinstellungen werden beim Start der Sicherung oder Wiederherstellung übernommen und nicht nachträglich geändert. <br>
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Handhabung von potenziellen Bedrohungen ==== <!--T:667-->
==== Wiederherstellung von einem anderen Computer (filebasiert) ==== <!--T:715-->


<!--T:668-->
<!--T:716-->
Wenn die Ransomware-Bedrohungserkennung anschlägt bestehen die folgenden Optionen über die Aktion "Potenzielle Bedrohung verwalten". <br>
Es ist möglich einige oder alle auf einem Computer gesicherten Daten auf einem anderen Computer mit gleichen Merkmalen wiederherzustellen. <br>
[[Datei:Ransomware-2.png|border|250px|ohne]]<br>
Um die Daten von einem anderen Computer wiederherzustellen, können Sie die Daten aus einem Sicherungsjob im Vault auf einen anderen Computer umleiten.<br>
1. Über die Option "Wiederherstellung" können Sie eine granulare Wiederherstellung konfigurieren und nach der Wiederherstellung die [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup#Einzelne_Datensicherungen(Safesets)_vom_Vault_l%C3%B6schen markierte Datensicherung aus der Sicherungskette löschen].
Falls die Daten mit einem Plug-in gesichert wurden, muss dasselbe Plug-in und die entsprechende Installation (z.B. Microsoft SQL) auf dem Zielcomputer ebenfalls vorhanden sein. <br>
[[Datei:Ransomware-3.png|border|350px|ohne]] <br>
Anschließend lädt der neue Computer Informationen aus dem Vault herunter, um die Daten auf dem neuen Computer wiederherstellen zu können. <br>
2. Im Fall einer Falschmeldung können Sie die Option "Warnung zu portenzieller Bedrohung löschen" wählen und die Löschung der Warnung bestätigen.
''Beispiel: Computer A sichert seine Daten mit Job A, Computer B stellt die Daten von Job A (Daten von Computer A) auf Computer B wieder her.'' <br>
[[Datei:Ransomware-4.png|border|350px|ohne]] <br>
<br>
[[Datei:5 von einem anderen Computer wiederherstellen.png|border|von einem anderen Computer wiederherstellen]] <br>
<br>
[[Datei:1 Wiederherstellung bmrlokal.png|border|Wiederherstellung]] <br>
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Image Level Job === <!--T:669-->
==== Wiederherstellung von einer imagebasierten Sicherung ==== <!--T:717-->


<!--T:718-->
<br>
[[Datei:6 Wiederherstellung bmrlokal.png|border|Wiederherzustellende Elemente auswählen]] <br>
<br>
Hierbei kann ausgewählt werden, ob eine vollständige Partition oder einzelne Dateien oder Ordner wiederhergestellt werden sollen. <br>
Wählen Sie die gewünschte Herstellung aus und klicken auf „Als Nächstes  Quelle konfigurieren“. <br>
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Funktionsweise ==== <!--T:670-->
==== Volumewiederherstellung ==== <!--T:719-->


<!--T:671-->
<!--T:720-->
Im Gegensatz zu einem dateibasierten Backup Job, der bei der Sicherung einzelne Dateien und Ordner schützt, sichert ein Image-Job alle Blöcke eines ausgewählten Volumes.<br>
<br>
Es besteht die Möglichkeit eine BMR-Sicherung einzurichten, wenn alle systemrelevanten Volumes gesichert werden.
[[Datei:8 Wiederherstellung BMR Image.png|border|Wiederherstellung]]<br>
</translate>
<br>
Wählen Sie das gewünschte Volume aus, welches wiederhergestellt werden soll. <br>
<br>
[[Datei:9 Select Volume.png|border|Volume auswählen]]<br>
<br>
Wählen Sie anschließend ein vorhandenes Volume aus, auf dem die Wiederherstellung erfolgen soll. <br>
Klicken Sie auf „OK“ und anschließend können Sie durch Klicken auf „Wiederherstellung ausführen“ den Wiederherstellungsprozess starten. <br>
<br>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Changed Block Tracking ==== <!--T:672-->
==== Dateien- oder Ordnerwiederherstellung ==== <!--T:721-->


<!--T:673-->
<!--T:722-->
Das Image Plug-in installiert einen Changed Block Tracking Treiber, dieser erfordert nach der Installation einen Neustart. Über diesen kann ermittelt werden welche Blöcke sich bezogen auf das letzte Backup verändert haben.
<br>
[[Datei:10 Restore auf Volume.png|border|Restore auf Volume]]<br>
<br>
Wählen Sie das Volumen aus, von dem einzelne Dateien oder Ordner wiederhergestellt werden sollen und vergeben Sie einen gültigen Laufwerksbuchstaben. (A & B bitte nicht verwenden) <br>
Klicken Sie nun auf „Volumes bereitstellen“. Hierbei wird das gesicherte Volumen auf dem betroffenen Agenten gemountet und Sie können die benötigten Dateien oder Ordner per Drag n Drop auf ein lokales Volumen wiederherstellen. <br>
Setzen Sie unter „Dauer der Inaktivität“ eine großzügige zeitliche Vorgabe, wie lange das Laufwerk gemountet werden soll. Standardgemäß empfehlen wir den Wert 60 Minuten.<br>
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Vor- und Nachteile Imagebasiert==== <!--T:674-->
==== Wiederherstellung von einem anderen Computer (imagebasiert) ==== <!--T:723-->


<!--T:675-->
<!--T:724-->
'''Vorteile:''' <br>
Sie können erfolgreich gesicherten Daten auf einem anderen Computer mit gleicher Agentenkonfiguration wiederherstellen. <br>
#BMR-Sicherung möglich
Hierfür können Sie im Vault vorhandene Sicherungsjobs auf einen anderen Computer übertragen / kopieren. <br>
#Schneller bei vielen kleinen Dateien
Da es sich bei einem Image Job um einen Plugin Job handelt, muss das Image Plugin auf dem Zielagenten vorhanden sein. <br>
#Empfehlenswert ab 1TB nativ geschützter Datenmenge
<br>
#Benötigt weniger Rechenleistung als eine filebasierte Sicherung
''Beispiel: Computer A ist ausgefallen / nicht mehr in Benutzung, nun müssen Sie aber Daten von Computer A wiederherstellen. Hierfür kopieren Sie den Job von Computer A auf Computer B, um eine Wiederherstellung durchzuführen.'' <br>
#Bequemes Wiederherstellen (Image wird angehängt)
<br>
#Navigation via Explorer bei der Wiederherstellung<br>
Wählen Sie Computer B im Backupportal aus. <br>
Klicken Sie im Menü „Jobaufgabe wählen" auf „Von einem anderen Computer wiederherstellen". <br>
Das Dialogfeld „Von einem anderen Computer wiederherstellen" wird geöffnet. <br>
[[Datei:5 von einem anderen Computer wiederherstellen.png|border|von einem anderen Computer wiederherstellen]]<br>
<br>
<br>
'''Nachteile:''' <br>
Wählen Sie in der Liste „Vaults" den Vault aus, in dem die Sicherung von Computer A gespeichert wurde. Sofern die Wiederherstellung vaultübergreifend erfolgen soll, muss der Agent zuvor am Quellvault registriert werden. <br>
#Kein Ausschluss einzelner Dateien und Ordner möglich
Sobald der richtige Vault ausgewählt wurde, finden Sie den Computer A im Reiter Computer. <br>
#Wiederherstellung nur auf gleich große/größere Datenträger möglich
Nachdem der Computer A ausgewählt wurde, finden Sie dessen Job im Reiter Jobs. <br>
#Neustart nach Plugin-Installation erforderlich
Bestätigen Sie mit OK, sobald eine Auswahl getätigt wurde. <br>
#Keine granulares Troubleshooting möglich
Das Portal versucht, benötigte Jobinformationen auf Computer B herunterzuladen. Nachdem diese heruntergeladen wurden, wird der Job in der Registerkarte „Jobs“ von Computer B angezeigt. <br>
#ReFS wird nicht unterstützt
Ein Wiederherstellungsprozess wird automatisch gestartet. Sobald Sie hier die Auswahl der gewünschten Wiederherstellung getätigt haben und das Verschlüsselungskennwort zur Entschlüsselung von benötigten Informationen eingegeben haben, können Sie mit einer ganz normalen imagebasierten Wiederherstellung fortfahren. <br>
#Bedrohungserkennungs-Feature kann nicht genutzt werden
[[Datei:Image Auswahl.PNG|border| Auswahl der Wiederherstellungsart]] <br>
</translate>
<br>
<translate>
[[Datei:12 Verschluesselungskennwort.png|border|Kennwort ist erforderlich]]<br>
==== Best Practice ==== <!--T:676-->
<br>
 
Falls beim Download der Jobinformationen ein Fehler auftritt, kann die Wiederherstellung nicht fortgesetzt werden. <br>
<!--T:677-->
Dies kann passieren, wenn die Jobinformationen nicht abrufbar sind oder ein benötigtes Plugin nicht auf dem Zielcomputer installiert ist. <br>
<pre style="color: green">
Vergewissern Sie sich, dass das benötigte Plugin auf dem Zielcomputer installiert ist, bevor Sie den Vorgang wiederholen. (Änderungsinstallation per Agent Setup oder über Aktion "Jobaufgabe wählen") <br>
1. Der Neustart kann zu einem späteren Zeitpunkt (meist nach Arbeitsende) nachgeholt werden. Die Konfiguration des Agenten kann bereits ohne Neustart erfolgen.
2. Wählen Sie für den Schutz des gesamten Systems, inklusive der Möglichkeit eines Bare Metal Restores, die Option "Gesamter Server" und "BMR" aus.
3. Sofern Daten (wie z. B. lokale Backups / Dumps) exkludiert werden müssen, können Sie diese auf ein separates Volume verschieben und dieses Volume explizit nicht im Sicherungssatz aufnehmen.<br> Die "Gesamter Server" Option kann in diesem Fall nicht verwendet werden.
</pre style="color: green">
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>


=== UNC-Backup Job === <!--T:680-->
=== Bare Metal Restore === <!--T:731-->


<!--T:732-->
Bei einem „Bare Metal Restore" handelt es sich um einen komplette Wiederherstellung eines gesicherten Systems, inkl. aller benötigten Komponenten für den Bootvorgang (z. B. der Bootloader). <br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Dokumentation ==== <!--T:681-->
==== Disaster Recovery Möglichkeiten ==== <!--T:733-->


<!--T:682-->
<!--T:734-->
Eine vollständige Anleitung zur Einrichtung finden Sie in Kapitel 5.4 des Windows Agent User-Guide unter [https://drive.terracloud.de/getlink/fiLpZboTGRPeqzW1cqwS6yin Agenten Doku/ Release Notes] (Documentation -> EN -> Windows Agent -> User Guide)
Das folgende Ablaufschaubild zeigt Ihnen mögliche Workflows und Handlungsempfehlungen für verschiedene '''[[DRaaS|Disaster Recovery]]''' Szenarios auf. <br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Funktionsweise ==== <!--T:683-->
==== Treiber eines gesicherten Systems exportieren ==== <!--T:735-->


<!--T:684-->
<!--T:736-->
Der Windows Agent verbindet sich mit der hinterlegten Netzwerkfreigabe und sichert die ausgewählten Dateien. Für die Authentifizierung muss ein Benutzer mit Lese- und Schreibberechtigungen hinterlegt werden.
Mit der folgenden Anleitung können Sie alle Treiber eines Systems exportieren:
# Erstellen Sie ein Verzeichnis, in dem die Treiber abgelegt werden sollen z.B. (C:\Treiber)
# Führen Sie diesen Befehl mit administrativer Berechtigung in der CMD aus:
dism /online /export-driver /destination:"C:\Treiber"
Sie können die exportierten Treiber bei der Erstellung eines neuen Restore Iso hinzufügen.
Sollte es zum Komplikationen bei einer BMR-Testrücksicherung kommen, empfehlen wir die Treiber des geschützten Systems wie oben beschrieben zu exportieren und dem Restore Iso hinzuzufügen.
Bitte bewahren Sie dieses Iso bzw. die Treiber gesondert auf.
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Best Practice ==== <!--T:685-->


<!--T:686-->
==== Restore ISO erzeugen ==== <!--T:737-->
<pre style="color: green">
 
1. Ein UNC-Backup Job sollte maximal 500.000 Dateien oder 1 TB native Datenmenge schützen. Sofern mehr Datenbestand gesichert werden soll, empfehlen wir diesen auf mehrere UNC-Backup Jobs zu verteilen.
<!--T:738-->
2. Da die Sicherung einer Netzwerkfreigabe über einen DFS Namespace nicht unterstützt wird, empfehlen wir die Freigabe des Servers direkt zusichern, ohne Verwendung des Namespaces.
Um einen Bare Metal Restore durchführen zu können, benötigen Sie ein Restore Iso (.iso Datei).
3. Empfohlenes Sicherungsverfahren von Dateien die auf NAS-Systemen abegelegt sind (z. B. von Synology, QNAP).
Das Restore Iso basiert auf Windows PE und enthält zusätzlich die Wiederherstellungssoftware der TERRA CLOUD Backup Lösung, diese wird automatisch gestartet, sobald das System in das Iso booted.
</pre style="color: green">
Sie können dieses Iso selbst erstellen und für die BMR-Rücksicherung aller Ihrer Systeme verwenden.<br>
</translate>
<br>
<translate>
'''Download:''' <br>
=== Zeitplan === <!--T:687-->
Bitte laden Sie sich den Bootable Media Creator aus dem Backup Portal herunter. <br>
 
<br>
<!--T:953-->
'''Installation:''' <br>
Über den Zeitplan wird festgelegt wann eine Datensicherung gestartet und mit welchem Aufbewahrungstyp diese gespeichert werden soll. <br>
Installieren Sie nun den Bootable Media Creator, dieser benötigt zusätzlich das Windows Assessment and Deployment Kit.<br>
Die folgenden Artikel gehen genauer auf verschiedene empfohlene Zeitplankonfigurationen ein. <br>
Standardgemäß werden Sie über das Bootable Media Creator Setup durch die Installation der ADK Komponenten geführt. <br>
</translate>
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-1.png|700px|border]]<br>
<translate>
<br>
==== Erneute Sicherungsversuche ==== <!--T:954-->
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-2.png|700px|border]]<br>
 
<br>
<!--T:955-->
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-3.png|700px|border]]<br>
Die Funktion „''Automatischer Neustart für zeitgesteuerte Sicherung''" bietet die Möglichkeit eine fehlerhafte oder fehlgeschlagene Datensicherung erneut zu starten. <br>
Dies kann besonders hilfreich sein, falls im ersten Sicherungsversuch z. B. keine Microsoft VSS Schattenkopie erstellt werden kann. <br>
Wir empfehlen einige Minuten Wartezeit zwischen den Sicherungsversuchen, sodass z. B. Lastspitzen umgangen werden. <br>
<br>
<br>
[[Datei:Erneute Sicherungsversuche.png|800px|border]]
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-4.png|700px|border]]<br>
</translate>
<translate>
==== Tägliche und monatliche Sicherung ==== <!--T:688-->
 
<!--T:689-->
Dieser Zeitplan führt eine Datensicherung pro Tag aus, die mit dem Aufbewahrungstyp "Daily" oder "Monthly" erstellt wird. <br>
Am letzten Kalendertag wird der Aufbewahrungstyp "Monthly" verwendet, an allen anderen Tagen "Daily.<br>
Die Uhrzeit wurde auf Grund der Priorität identisch konfiguriert, sodass jeden Tag außer dem letzten Kalendertag Zeile 1 nicht zutrifft und Zeile 2 geprüft werden muss. <br>
Da die Bedingungen in Zeile 2 an jedem anderen Tag erfüllt werden, wird diese ausgeführt. <br>
Diese Konfiguration verhindert, dass am letzten Kalendertag eine tägliche und eine monatliche Sicherung erstellt werden. <br>
<br>
<br>
'''Beispielkonfiguration:''' <br>
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-5.png|700px|border]]<br>
[[Datei:jobzeitplan.png|border|Zeitplan erstellen|1000 px]]<br>
<br>
</translate>
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-6.png|700px|border]]<br>
<translate>
==== Vier tägliche Sicherungen  ==== <!--T:690-->
 
<!--T:691-->
Dieser Zeitplan führt vier Datensicherung pro Tag aus, die mit dem Aufbewahrungstyp "4xDaily".<br>
Die Sicherungszeiten wurden auf den Beginn und Ende des Arbeitstages gelegt zuzüglich zwei weiteren Sicherungen innhalb des Werktages. <br>
In der Beispielkonfiguration unten wird die Sicherung jeweils zu vollen Stunde um 6,9,12 und 15 Uhr durchgeführt.<br>
Sollten die Daten des Systems 24/7 verändert werden empfiehlt sich eine Verteilung mit gleichen Zeitabständen z. B. 0/6/12/18<br>
<br>
<br>
'''Beispielkonfiguration:''' <br>
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-7.png|700px|border]]<br>
[[Datei:Benutzerdefinierter Zeitplan.png|ohne|300 px]] <br>
<br>
<br>
[[Datei:4x-Daily.png|ohne|1000 px]]<br>
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-8.png|700px|border]]<br>
</translate>
<translate>
==== Sicherung von Clients mit den Windows-Sicherungsereignisauslösern  ==== <!--T:943-->
 
<!--T:944-->
Im Gegensatz zu einer zeitplangesteuerten Server Sicherung kann bei einem Clientsystem die Nutzungszeit variieren, sodass ein fester Zeitplan für die Sicherung weniger geeignet ist. <br>
Für diese Einsatzzwecke eignen sich die Windows-Sicherungsereignisauslöser, die die Datensicherung dynamisch je nach dem Zeitpunkt der Auslösung starten. <br>
Als Auslöser können die folgenden Windows Ereignisse ausgewählt werden: <br>
<br>
<br>
'''Ereignis:'''<br>
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-9.png|700px|border]]<br>
'''1. Herunterfahren'''<br>
Bevor das System heruntergefahren oder neu gestartet wird erhält der Benutzer eine Meldung, ob die Datensicherung vor dem Herunterfahren ausgeführt werden soll. <br>
<br>
<br>
'''2. Anmelden'''<br>
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-10.png|700px|border]]<br>
Eine Benutzeranmeldung startet die Datensicherung. <br>
<br>
<br>
[[Datei:Backup vor dem Herunterfahren.png|border|ohne]]<br>
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-11.png|700px|border]]<br>
<br>
<br>
'''Wartezeit zwischen den Datensicherungen:'''<br>
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-12.png|700px|border]]<br>
Die Auslösung kann auf ein bis zweimal am Tag begrenzt werden, damit z. B. bei mehrfachen Neustarts nicht bei jedem Neustart nach einem Backup gefragt wird.
<br>
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-13.png|700px|border]]<br>
<br>
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-14.png|700px|border]]<br>
<br>
<br>
[[Datei:Alternative_Backup_Trigger.png|border|900px|ohne]]
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-15.png|700px|border]]<br>
</translate>
<translate>
==== TERRA CLOUD BACKUP Enterprise: High Frequent Backup - Stündliche Sicherungen ==== <!--T:945-->
 
<!--T:946-->
Die Funktion der High Frequent Backups ermöglicht eine stündliche Sicherung und somit eine RPO von 60 Minuten. <br>
Stündliche Datensicherung müssen mit Aufbewahrungstypen [[Backup#Standardaufbewahrungstypen|„24-Hours" und „48-Hours"]] über die Zeitplanansicht „Untertägig" erstellt werden. <br>
In dem unten gezeigten Beispiel werden alle 50 Safesets des [[Backup#Verbrauchswerte_der_aktiven_Safesets|Inklusivkontingents]] eingeplant. <br>
Es wurde die Annahme getroffen, dass zwischen 9 und 17 Uhr die meisten Änderungen am Datenbestand vorgenommen werden.<br>
<br>
<br>
Dieser Zeitplan führt insgesamt elf Datensicherungen  in der folgenden Aufteilung pro Tag aus:
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-16.png|700px|border]]<br>
* Neun Datensicherungen werden stündlich zwischen 9 und 17 Uhr ausgeführt mit dem Aufbewahrungstyp „24-Hours"
* Eine Datensicherung um 20:00 mit dem Aufbewahrungstyp „Daily" oder am letzten Kalendertag „Monthly"
<br>
<br>
'''Hinweis:'''<br>
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-17.png|700px|border]]<br>
Bitte beachten Sie, dass die stündlichen Sicherungen nur in Verbindung mit einem TERRA CLOUD Backup Enterprise Vault verwendet werden dürfen. <br>
<br>
<br>
'''Beispielkonfiguration:''' <br>
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-18.png|700px|border]]<br>
# Bitte fügen Sie eine neue Zeile zu Ihrem Zeitplan hinzu über „Zeitplan hinzufügen"
# Wählen Sie für diese Zeile die Zeitplanansicht "Untertägig" aus
# Konfigurieren Sie wie häufig das High-Frequent Backup innerhalb eines Tages sichern soll z. B. jede volle Stunde zwischen 9 - 17 Uhr (s. Screenshot)
# Bestätigen Sie die Konfiguration mit „OK".
# Zum Abschluss können Sie über die beiden neuen verfügbaren Aufbewahrungstypen 24-Hours und 48-Hours entscheiden wie lange die Datensicherungen aufbewahrt werden sollen
<br>
<br>
[[Datei:Untertägiger Zeitplan.png|gerahmt|ohne]]
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-19.png|700px|border]]<br>
<br>
<br>
'''Vollständiger Zeitplan:'''
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-20.png|700px|border]]<br>
[[Datei:Ohne Retries Zeitplanansicht.jpg|border|none|1200 px]]
<br>
<br>
</translate>
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-21.png|700px|border]]<br>
<translate>
<br>
==== TERRA CLOUD BACKUP Enterprise: 10 Jahres Aufbewahrung ==== <!--T:947-->
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-22.png|700px|border]]<br>
 
<br>
<!--T:967-->
Nach der Installation kann das Image sehr einfach erzeugt werden. <br>
In dem unten gezeigten Beispielzeitplan werden alle 50 Safesets des [[Backup#Verbrauchswerte_der_aktiven_Safesets|Inklusivkontingents]] eingeplant. <br>
Starten Sie zunächst den Bootable Media Creator und wählen unten einfach ein Zielverzeichnis aus. <br>
Es wurde die Annahme getroffen, dass alle zu archivierenden Dokumente am 31.12 auf dem System abgelegt sind und gesichert werden.
[[Datei:Build Image.png|700px|border|Create new Image]]<br>
<br>
Sie können exportierte Treiber aus [[Backup#Treiber_eines_gesicherten_Systems_exportieren|Treiber exportieren]] in diesem Schritt hinzufügen, in dem Sie über "add" das Treiberverzeichnis auswählen.<br>
Klicken Sie nun auf „Continue“ um das Image zu erstellen. <br>
[[Datei:Add Drivers.PNG|border|Treiber hinzufügen]]<br>
<br>
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-23.png|700px|border]]<br>
<br>
<br>
Dieser Zeitplan führt eine Datensicherungen pro Tag um 23:30 aus mit den folgenden Aufbewahrungstypen:
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-24.png|700px|border]]<br>
* Daily an allen Tagen des Monats, außer dem letzten Tag
* Monthly am letzten Tag des Monats, von Januar bis November
* Yearly am letzten Tag des Jahres
'''Hinweis zum Aufbewahrungstypen Yearly'''<br>
Der Aufbewahrungstyp „Yearly" wurde im Februar 2026 als Standardaufbewahrungstyp hinzugefügt. <br>
<br>
<br>
'''Beispielzeitplan:''' <br>
[[Datei:Backup-DE-Bootable Media Creator-25.png|700px|border]]<br>
[[Datei:Zeitplan + Archivfunktion.png|border|1000 px]]
<br>
<br>
Das Image kann nun z.B. auf eine CD gebrannt werden oder an eine virtuelle Maschine angehängt werden. <br>
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Job manuell ausführen === <!--T:692-->
==== Restore durchführen ==== <!--T:739-->


<!--T:693-->
<!--T:740-->
Auf Wunsch können Sie Jobs auch manuell ausführen. <br>
Die folgende Anleitung zeigt einen typischen BMR-Restore in einer virtuellen Maschine.<br>
[[Datei:manuell ausfuehren.png|1600px|border|Job manuell ausführen]] <br>
In dieser wurde zuvor das BMR-Restore-ISO angehängt.<br>
Als Netzwerkadapter müssen sowohl unter VMware als auch unter Hyper-V die Legacyadapter verwendet werden. <br>
Nach dem Neustart der Maschine muss eine Verbindung per Console auf die Maschine hergestellt werden.<br>
Anschließend erscheint folgendes Bild:<br>
[[Datei:Press_any_key_to_boot_from_CD_or_DVD.PNG|border|800px|boot from CD or DVD]]<br>
<br>
Konfigurieren Sie im ersten Schritt die Zeitzone und die gewünschte Sprache, klicken Sie anschließend auf Next. <br>
[[Datei:Restore sprache.jpg|border|Sprache auswählen]]<br>
<br>
<br>
Klicken Sie auf „Sicherung starten“. <br>
Akzeptieren Sie im folgendem Fenster die Lizenzbestimmungen und klicken Sie anschließend auf "Next". <br>
[[Datei:job ausfuehren.png|border|Job ausführen]] <br>
[[Datei:Backup-DE-BMR Restore-01.png|border]]<br>
<br>
<br>
Fertig gestellter Sicherungsvorgang: <br>
Das „System Restore“ holt sich standardmäßig die IP-Adresse von einem DHCP-Server.<br>
[[Datei:Prozessdetails.png|border|Prozessdetails]] <br>
Sofern kein DHCP Server vorhanden ist oder Sie die IP-Adresse manuell vergeben möchten, klicken Sie im Hauptmenü auf „Settings“.  <br>
Wählen Sie das Netzwerkinterface aus und klicken Sie anschließend auf „Properties“. Vergeben Sie eine IP-Adresse und bestätigen Sie mit "Apply". <br>
[[Datei:Backup-DE-BMR Restore-02.png|border]]<br>
<br>
<br>
Da der Agent in der Lage ist zu komprimieren, wurden in diesem Fall für eine komplette Windows Server 2025 VM nur 14,27 GB Daten übertragen und im Vault gespeichert.<br>
[[Datei:Backup-DE-BMR Restore-03.png|border]]<br>
Die Originalgröße des Systems beträgt 33,95 GB. <br>
<br>
Es handelt sich hierbei um ein Initialbackup, da unter Geändert ebenfalls 33,95 GB hinterlegt sind. <br>
[[Datei:Backup-DE-BMR Restore-04.png|border]]<br>
Auch unter dem Reiter „Jobs“ können wir sehen, dass der Sicherungsvorgang erfolgreich abgeschlossen wurde: <br>
<br>
[[Datei:Erfolgreich abgeschlossen.png|border|Sicherungsstatus erfolgreich abgeschlossen]]<br>
Wir empfehlen anschließend, den Vault per Eingabeaufforderung anzupingen, um sicherzustellen, dass dieser erreichbar ist.<br>
Die Eingabeaufforderung kann danach minimiert werden, damit sie im weiteren Restore-Verlauf bei Bedarf für weitere Anpassungen (z. B. diskpart) genutzt werden kann.
<br>
<br>
Um einen Restorevorgang auszuführen klicken Sie im Hauptmenü auf „Restore My System“. Klicken Sie im Wizard auf "Next". <br>
[[Datei:Backup-DE-BMR Restore-05.png|border]]<br>
<br>
Geben Sie auf der folgenden Seite Ihre Daten zum Vault (Datenspeicher) ein und bestätigen Sie mit Next. Das System Restore versucht nun eine Verbindung zum Vault aufzubauen. <br>
[[Datei:Backup-DE-BMR Restore-06.png|border]]<br>
<br>
Auf der folgenden Seite sehen Sie alle Computer, die zu Ihrem Account gehören. Wählen Sie den Computer aus, den Sie zurücksichern möchten. Klicken Sie anschließend auf "Next". <br>
[[Datei:Backup-DE-BMR Restore-07.png|border]]<br>
<br>
Auf der folgenden Seite sehen Sie alle Backup-Jobs, die zu diesem Computer gehören. Wählen Sie den Job aus, den Sie zurücksichern möchten. Klicken Sie anschließend auf "Next". <br>
[[Datei:Backup-DE-BMR Restore-08.png|border]]<br>
<br>
Im nächsten Schritt können Sie auswählen welches Safeset zurückgesichert werden soll. Wählen Sie das gewünschte Safeset aus und klicken Sie anschließend auf "Next". <br>
Anschließend muss das Verschlüsselungskennwort eingegeben und mit OK bestätigen werden. <br>
[[Datei:Backup-DE-BMR Restore-09.png|border]]<br>
<br>
[[Datei:Backup-DE-BMR Restore-10.png|border]]<br>
<br>
Im folgenden Schritt können die Volumes ausgewählt werden, die zurückgesichert werden sollen.<br>
Sie können die einzelnen Partitionen nach unten in das „Destination“ Feld ziehen oder den Button AutoMap nutzen. <br>
Klicken Sie anschließend auf "Next". <br>
<br>
Hinweis:<br>
Sie können nur die hellblauen Partitionen herunterziehen, die grauen Partitionen werden automatisch angelegt.<br>
[[Datei:Backup-DE-BMR Restore-11.png|border]]<br>
<br>
[[Datei:Backup-DE-BMR Restore-12.png|border]]<br>
<br>
Im letzten Schritt können die Einstellungen nochmal überprüft werden. Setzen Sie anschließend das Häkchen bei „Click here to confirm the restore plan“. Klicken Sie anschließend auf "Next". <br>
[[Datei:Backup-DE-BMR Restore-13.png|border]]<br>
<br>
Der Restorevorgang startet. <br>
[[Datei:Backup-DE-BMR Restore-14.png|border]]<br>
<br>
[[Datei:Backup-DE-BMR Restore-15.png|border]]<br>
<br>
[[Datei:Backup-DE-BMR Restore-16.png|border]]<br>
<br>
Ist der Restorevorgang erfolgreich abgeschlossen, klicken Sie auf Next, um das Fenster zu schließen und den Repair Wizard zu starten.
<br>
[[Datei:Backup-DE-BMR Restore-17.png|border]]<br>
<br>
In diesem können Sie prüfen, ob Software-Komponenten gefunden wurden, die einen zusätzlichen Treiber benötigen.<br>
Wenn der Status auf OK steht und jeweils ein grüner Haken sichtbar ist, kann der Wizard mit Close geschlossen werden.
<br>
<br>
Per Klick auf „Abgeschlossen“ in der Mitte können weitere Details eingesehen werden. <br>
[[Datei:Backup-DE-BMR Restore-18.png|border]]<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Zurückstellungsfunktion === <!--T:694-->


<!--T:695-->
== '''Linux Agent''' == <!--T:648-->
Die Zurückstellungsfunktion ermöglicht es die Initialsicherung auf mehrere Sicherungsetappen aufzuteilen. <br>
 
Nach Ablauf des festgelegten Zeitfensters (z. B. 8 Stunden) wird ein unvollständiges Safeset erstellt. <br>
</translate>
Die noch nicht gesicherten Blöcke werden „zurückgestellt" und können in der nächsten Sicherungsetappe gesichert werden. <br>
<translate>
Sie erhalten zum Abschluss der Sicherung eine Warnung, dass die Zurückstellung noch aktiv ist.<br>
=== Dokumentation Linux Agent === <!--T:936-->
Bitte wählen Sie die Option „Zurückstellung verwenden" aus und legen Sie ein Sicherungszeitfenster von min. 15 Minuten bis max. 48 Stunden fest. <br>
 
Diese Funktion kann sowohl bei der manuellen Ausführung als auch im Zeitplan genutzt werden. <br>
<!--T:937-->
[[Datei:Zurückstellung.png|gerahmt|ohne]]<br>
Eine umfangreiche Dokumentation und weitere Informationen finden Sie im [https://drive.terracloud.de/dl/fiLpZboTGRPeqzW1cqwS6yin/Documentation%20and%20Release%20Notes/Documentation/DE/Linux%20Agent%20and%20Oracle%20Plug-in%20v9.2%20-%20User%20Guide.pdf?inline Linux Agent User Guide].
<p style="color: red"><br>
</translate>
<translate>
=== Vorbereitung der Installation für eine Bare Metal Sicherung === <!--T:938-->
 
<!--T:939-->
Die Bare Metal Sicherung des TERRA CLOUD Backup Linux Agenten benötigt die Software [https://relax-and-recover.org Relax and Recover], in einer unterstützten Version, auf dem zu sichernden System.<br>
Wir empfehlen die Software über den Paketmanager der jeweiligen Distribution zu installieren und ggf. auf die unterstützte Version zu aktualisieren. <br>
Die aktuell unterstützte Version von Relax and Recover finden Sie in den Release Notes des TERRA CLOUD Backup Linux Agenten.<br>
<br>
<br>
'''Wichtig:''' <br>  
<font color="red">Bitte beachten Sie, dass die TERRA CLOUD keinen Support für die Installation oder Inbetriebnahme der Software Relax and Recover leisten kann.</font>
Eine Sicherung mit aktiver Zurückstellung resultiert in einem unvollständigen Backup. <br>
</translate>
Die Wiederherstellung aus einer Sicherung mit aktiver Zurückstellung, kann nur bei einem dateibasierten Job erfolgen.  
<translate>
</p>
=== Installation === <!--T:649-->
 
<!--T:650-->
'''Schritt 1:''' Laden Sie bitte den TERRA Backup Agenten herunter. <br>
Melden Sie sich dazu im  TERRA CLOUD Backup Portal an und kopieren Sie die Link-Adresse des benötigen Agenten (32 oder 64 Bit) aus dem Download Bereich. <br>
Bitte laden Sie das Agenten Setup z. B. über den Befehl ''wget'' und der kopierten Link-Adresse herunter.  
[[Datei:Linux-Agent-Download.png|ohne]]
<br>
<br>
'''Empfehlung:''' <br>
'''Schritt 2:''' Bitte entpacken Sie das Archiv mit ''tar -xzvf PACKAGE-NAME.tar.gz''. <br>
Die Zurückstellungsfunktion kann '''ausschließlich''' für das Initialbackup verwendet werden.<br>
[[Datei:Linux Agent unzip-2neu.png|ohne]]
Sie können die Zurückstellung jeweils bei der manuellen Ausführung auswählen oder im Zeitplan hinterlegen.<br>
Wir empfehlen in der Agentenbeschreibung eine Erinnerung zu platzieren, dass die Zurückstellungsfunktion im Zeitplan aktiv ist.<br>
Nach dem ersten erfolgreichen Abschluss des Backups ohne Zurückstellung können Sie die Funktion aus dem Zeitplan und die Erinnerung aus der Agentenbeschreibung entfernen.<br>
[[Datei:Zurückstellung im Zeitplan.png|gerahmt|ohne]]<br>
<br>
<br>
Die Zurückstellung kann dazu verwendet werden, um das Initialbackup bzw. Seedbackup auf mehrere Sicherungsvorgänge aufzuteilen.<br>
'''Schritt 3:''' Bitte wechseln Sie anschließend in das entpackte Agentenverzeichnis und starten Sie das Installer Shell Skript per ''./install.sh''
Sie erhalten im Logfile solange eine Warnung bis der Backup Job einmal vollständig abschließen konnte.<br>
Bei einem BMR Job ist der BMR Schutz erst nach dem ersten erfolgreichen Abschluss ohne Zurückstellung gegeben.<br>
<br>
<br>
'''Beispiel:''' <br>
[[Datei:Linux Agent install.sh.png|1500px|ohne]]
<br>
<br>
'''Tag 1:''' <br>
'''Schritt 4:''' Bitte lesen und bestätigen Sie zunächst die Lizenzvereinbarung und folgen Sie den Anweisungen des Installationsassistenten um die Installation zu konfigurieren. <br>
Der Backup Job wird das erste Mal mit einer Zurückstellung gestartet und beendet das Backup nach einem definierten Zeitraum von 8 Stunden und Safeset 1 wurde erstellt. <br>
Auf dem Screenshot der Beispielinstallation wurden die Standardeinstellung für die folgenden Abfragen ausgewählt:
<br>
#Installationsverzeichnis ''/opt/BUAgent''
'''Tag 2:''' <br>
#Sprache E-Mail Benachrichtigung ''(veraltete Agenten E-Mail Benachrichtigung)''
Die Sicherung wird erneut gestartet und erstellt nach 8 Stunden Safeset 2. <br>
#Verschlüsslungsmethode
Sie können die Standardwerte übernehmen in dem Sie die Abfragen mit ENTER bestätigen. <br>
[[Datei:Linux Agent Installation.png|ohne]]
<br>
'''Schritt 5:''' Bitte geben Sie an ob eine Bare Metal Restore Sicherung gewünscht ist. <br>
Beachten Sie bei der Antwort YES, dass [[Backup#Vorbereitung_der_Installation_f%C3%BCr_eine_Bare_Metal_Sicherung|Relax and Recover]] in einer unterstützten Version bereits auf dem System installiert sein muss. <br>
Das Standardwert für das Verzeichnis von Relax and Recover ist ''/usr/sbin/rear''. <br>
[[Datei:Linux Agent enable BMR.png|ohne]]
'''Schritt 6:''' Bitte registrieren Sie den Linux Agenten am TERRA CLOUD Backup Portal: <br>
#Portal address = backup.terracloud.de
#Portal connection port = 8086 ''(Standardwert)''
#Portal username = [[Backup#Benutzer_anlegen|Benutzer]] der Site des Endkunden
#Portal password = Kennwort des Benutzers der Site des Endkunden
<br>
<br>
'''Tag 3:'''<br>
[[Datei:Linux Agent Portal Registrierung.png|ohne]]
Bei der dritten Ausführung schließt der Backup Job vor dem Zeitraum von 8 Stunden ab, Safeset 3 wird erstellt und das Seedbackup ist erfolgreich abgeschlossen. <br>
'''Schritt 7:''' Bitte prüfen Sie im TERRA CLOUD Backup Portal ob der Agent erfolgreich in der Site Ihres Endkunden registriert wurde. <br>
Der Status des Backups Jobs wechselt von "Mit Warnungen Zurückgestellt" auf "OK". <br>
[[Datei:Linux Agent im Portal.png|ohne]]
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
== '''Backup Satelliten''' == <!--T:741-->


</translate>
=== Wiederherstellung von einem File Level Job === <!--T:969-->
<translate>
=== Beschreibung und Vorteile === <!--T:742-->


<!--T:743-->
<!--T:970-->
Der Backup Satellit ist eine Hardware Appliance oder eine virtuelle Maschine die im Netzwerk Ihres Endkunden zum Einsatz kommt und über das lokale Netzwerk Backups entgegennehmen kann.<br>
[[Datei:1 Linux-Wiederherstellung.png|border|filebasierte Wiederherstellung]] <br>
Dabei stellt Ihnen der Satellit alle Vaultfunktionen zur Verfügung, z.B. das Bereitstellen von Volumes aus einem Image Backup.<br>
<br>
Die Mietgeräte bzw. die virtuellen Maschinen werden Ihnen von der TERRA Cloud zur Verfügung gestellt und je nach Größe und Leistung monatlich, zusätzlich zu den benötigten Backup Paketen, in Rechnung gestellt.<br>
Mittels der Kalenderschaltfläche können Sie das Safeset auswählen, aus dem Sie die Daten wiederherstellen möchten. <br>
Durch den Einsatz eines Satelliten können Sie eine hybride Cloud Backup Lösung umsetzen, da Backups lokal auf einem Satelliten abgelegt werden und im Nachgang in ein Rechenzentrum repliziert werden.<br>
Geben Sie das Verschlüsselungskennwort des Jobs ein. Die Schaltfläche „Hinweis“ zeigt Ihr Kennworthinweis an, sobald diese angeklickt wurde. <br>
Dieses Backup Konzept ermöglicht folgende Vorteile:
Die wiederherzustellenden Ordner und Dateien können mittels Kontrollkästchen für komplette Ordner oder Dateien gesetzt und anschließend mittels „Einschließen“  in der Wiederherstellung inkludiert werden. <br>
* Schnelle Sicherung und Rücksicherung, dank lokal angebundenem Vaultsystem (Satellit)
Mit der Suchfunktion ist es möglich nach spezifischen Dateien zu suchen, ohne den Dateipfad herauszusuchen.  <br>
* Keine Anschaffungskosten, da Ihnen die Hardware gestellt wird
Hierbei werden die Platzhalterzeichen * (für beliebig viele Zeichen) und ? (für ein einzelnes Zeichen) unterstützt. <br>
* Zeitliche Entkopplung zwischen der Sicherung und der Replikation möglich
Jedoch kann das Fragezeichen nicht für einen Umlaut (ö,ä,ü) verwendet werden.<br>
* Rücksicherung autark vom Rechenzentrum möglich
Wählen Sie die entsprechenden Dateien aus und fügen Sie diese der Wiederherstellung hinzu, indem Sie auf „Ausgewählte einschließen“ klicken. <br>
* Initialbackup kann direkt gegen den Satelliten durchgeführt werden
Um nach Dateien in einem bestimmten Ordner der Sicherung zu suchen, geben Sie in das Feld „Suchpfad“ den gewünschten Pfad ein. <br>
* Bandbreite Ihres Kunden kann optimal ausgenutzt werden
Wenn Sie einen Ordner in eine Wiederherstellung einschließen, sind die Unterverzeichnisse und Dateien in diesem Ordner ebenfalls standardmäßig eingeschlossen. <br>
* Schnelle VM-Wiederherstellung des Hyper-V Agenten oder vSphere Recovery Agenten
Sofern Sie nur einen Teil der Unterverzeichnisse oder Dateien in einem Ordner wiederherstellen möchten, können Sie Filter zum Einschließen-Datensatz hinzufügen. <br>
</translate>
Es ist zudem möglich, beispielsweise einen Filter hinzufügen, um nur Dateien mit .txt- oder .log-Erweiterung in einem Ordner wiederherzustellen. <br>
<translate>
Wenn Sie einen Ordner aus einer Wiederherstellung ausschließen, sind die Unterverzeichnisse und Dateien in diesem Ordner ebenfalls standardmäßig ausgeschlossen. <br>
=== Inbetriebnahme === <!--T:744-->
Sofern nur ein Teil der Unterverzeichnisse oder Dateien in einem Ordner ausgeschlossen werden soll, können Sie Filter zum Ausschließen-Datensatz hinzufügen. <br>
 
Sie können beispielsweise einen Filter hinzufügen, damit nur Dateien mit .sh-Erweiterung in einem Ordner von der Wiederherstellung ausgeschlossen werden. <br>
<!--T:745-->
<br>
Nach der Bestellung Ihres Backup Paketes inklusive Satelliten, erhalten Sie eine E-Mail mit den Zugangsdaten, sobald der Vaultaccount auf dem Basevault bereitgestellt wurde. <br>
[[Datei:2 Linux-Nach Dateien suchen.png|border|Nach Dateien suchen]]<br>
Sie erhalten eine gesonderte Benachrichtigung, nachdem der Satellit bereitgestellt und an Sie versendet wurde.<br>
<br>
Nach Erhalt des Satelliten müssen noch folgende Schritte durchgeführt werden (Hardware Satelliten):<br>
Sie haben die Optionen, die Dateien am ursprünglichen oder an einem alternativen Speicherort wiederherzustellen. <br>
* Satellit im Netzwerk Ihres Endkunden aufbauen und starten.
Falls Sie sich für einen alternativen Speicherort entscheiden, können Sie mittels der Ordnerschaltfläche den gewünschten Speicherort auswählen.<br>
* Sie erreichen das Satelliteninterface über die lokale Adresse des Satelliten (Wahlweise statische IP oder DHCP).
Ebenfalls haben Sie die Optionen, vorhandene Dateien zu überschreiben, nicht zu überschreiben (dabei wird eine numerische Erweiterung, z.B. .0001 hinzugefügt), eingehende Dateien umzubenennen und vorhandene Dateien umzubenennen.<br>
* Bitte beachten Sie, dass das Satelliteninterface über HTTPS erreichbar ist und ggf. im Browser erst zugelassen werden muss.
<br />
* Über das Interface können Sie die Zugangsdaten in der Benutzerverwaltung abändern und ggf. die Netzwerkkonfiguration anpassen.
* Bitte deaktivieren Sie den Bypass Modus über die Funktion Bypass Modus deaktivieren [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup#Funktionen 10.3.1.3].
* Der Satellit ist jetzt für den produktiven Einsatz vorbereitet und muss als Sicherungsziel in den Vault-Einstellungen der Agenten hinterlegt werden (lokale IP des Satelliten).
* Initialbackups können optional direkt gegen den Satelliten durchgeführt werden.
Inbetriebnahme einer Satelliten VM:<br>  
* Sie erhalten von TERRA Cloud Support einen Hyper-V VM Container, diesen können Sie unter Hyper-V importieren und virtualisieren.
** '''''Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Hyper Hosts mit dem Betriebssystem Windows Server 2019 oder höher kompatibel sind!'''''
* Die Datenträger-/Netzwerkzuweisung muss über den Hyper-V Manager / VM Connect erfolgen.
* Die restlichen Schritte der Inbetriebnahme einer Satelliten VM ähneln der Inbetriebnahme eines normalen Satelliten.
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Satelliteninterface === <!--T:746-->
==== Vorhandene Daten überschreiben ==== <!--T:971-->


</translate>
<!--T:972-->
<translate>
Wenn Sie versuchen, mehrere Dateien mit dem gleichen Namen an einem alternativen Speicherort wiederherzustellen und „Vorhandene Dateien“ überschreiben auswählen, wird nur die letzte wiederhergestellte Datei beibehalten.<br>
==== System ==== <!--T:747-->
Andere Dateien mit demselben Namen werden überschrieben. Um eine numerische Erweiterung (z. B. .0001) zu einem wiederhergestellten Dateinamen hinzuzufügen, wählen Sie „Vorhandene Dateien nicht überschreiben“ aus.<br>
Wenn Sie beispielsweise eine Datei mit dem Namen „filename.txt“ an einem Speicherort wiederherstellen, an dem sich eine Datei mit demselben Namen befindet, wird dem wiederhergestellten Dateinamen eine Erweiterung hinzugefügt (z. B. „filename.txt.0001“). <br>
<p style="color: #FF0000;">
Wählen Sie auf keinen Fall das komplette root-Volume aus und lassen Sie dieses das vorhandene Volume überschreiben. Hierbei kommt es zu einer schwerwiegenden Beschädigung des Systems!
</p>
</translate>
<translate>
==== Vorhandene Dateien umbenennen ==== <!--T:973-->


<!--T:974-->
Um eine numerische Erweiterung (z. B. .0001) zu einem bestehenden Dateinamen hinzuzufügen, wählen Sie „Vorhandene Dateien umbenennen“ aus. <br>
Wenn Sie beispielsweise eine Datei mit dem Namen „filename.txt“ an einem Speicherort wiederherstellen, an dem sich eine Datei mit demselben Namen befindet, wird dem bestehenden Dateinamen eine Erweiterung hinzugefügt (z. B. „filename.txt.0001“).  <br>
Der Name der wiederhergestellten Datei ist weiterhin „filename.txt“. <br>
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
===== Anmeldung ===== <!--T:748-->
==== Erweiterte Wiederherstellungsoptionen ==== <!--T:975-->


<!--T:749-->
<!--T:976-->
Das folgende Interface erreichen Sie in Ihrem Browser unter der IP-Adresse des Satelliten.<br>
Es stehen zwei verschiedene Benutzer zur Verfügung, in der Abbildung ist der administrative Benutzer zu sehen, der über uneingeschränkten Zugriff verfügt.<br>
Zusätzlich gibt es einen Benutzer, der nur über Lese-Rechte verfügt, die Zugangsdaten können Sie zu einem späteren Zeitpunkt festlegen.<br>
Die Standardzugangsdaten für den Admin Benutzer lauten:<br>
<br>
<br>
''Benutzer  = admin''<br>
[[Datei:3 Erweiterte Wiederherstellungsoptionen.png|border|Erweiterte Wiederherstellungsoptionen]]<br>
''Kennwort = terra''<br>
<br>
<br>
[[Datei:AnmeldungSat.png|border|800px|Anmeldung im Satelliten-Interface]]<br>
[[Datei:4 Erweiterte Wiederherstellungsoptionen.png|border|Erweiterte Wiederherstellungsoptionen Teil 2]]<br>
<br />
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
===== Informationen ===== <!--T:750-->
==== Optionen für gesperrte Dateien ==== <!--T:977-->


<!--T:751-->
<!--T:978-->
Der Punkt Information zeigt Ihnen das Dashboard mit allen wichtigen Vitalindikatoren der Hardware, z.B. CPU, RAM oder die Festplattenauslastung.<br>
Beim Wiederherstellen von Daten aus einem lokalen Job können Sie angeben, ob gesperrte Dateien durch wiederhergestellte Dateien mit demselben Namen überschrieben werden sollen. <br>
Zusätzlich ist der Modus des Satelliten ersichtlich. Dabei wird zwischen zwei Modi unterschieden, dem aktiven und inaktiven Bypass Modus.<br>
Wählen Sie dazu eine der folgenden Optionen aus:<br>
Bei dem aktiven Bypass lehnt der Satellit sämtliche Agentenanfragen ab, sodass hierbei die Kommunikation für Sicherungen, Wiederherstellungen, Synchronisierungen oder Joberstellungen über den Basevault erfolgt. Dementsprechend muss im Portal unter dem Reiter Vault-Einstellungen die Basevault Adresse hinterlegt sein.<br>
Bei dem inaktiven Bypass ist der Satellit aktiviert und nimmt sämtliche Agentenanfragen entgegen, sodass hierbei die Kommunikation für Sicherungen, Wiederherstellungen, Synchronisierungen
oder Joberstellungen über den Satelliten erfolgt. Dementsprechend muss im Portal unter dem Reiter Vault-Einstellungen die IP Adresse des Satelliten hinterlegt sein.<br>
<br>
<br>
'''Festplattenkapazität:'''<br>
*''' „Ja, gesperrte Dateien überschreiben" '''<br>  
Grün = Zwischen 0% und 85% <br>
Dateien im System, die während der Wiederherstellung gesperrt sind, werden beim Neustart mit den wiederhergestellten Dateien überschrieben. Diese Option muss für Wiederherstellungen des Systemstatus oder von Systemvolumes aktiviert sein. <br>
Orange = Ab 85% bis 95% <br>
Rot  = Ab 95% bis 99,99% <br>
<br>
[[Datei:Warnung Speicher.png|border|800px|Speicher Warnung in der Übersicht]]<br>
<br>
[[Datei:Warnung.png|border|Meldung Speicher Warnung]]<br>
<br>
[[Datei:Speicher Alarm de.png|border|800px|Speicher Alarm in der Übersicht]]<br>
<br>
[[Datei:95%-DE.png|border|Speicher Alarm]]<br>
<br>
<br>
*''' „Nein, gesperrte Dateien nicht überschreiben" '''<br>
Dateien im System, die während der Wiederherstellung gesperrt sind, werden beim Neustart nicht mit den wiederhergestellten Dateien mit gleichem Namen überschrieben.
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
===== Funktionen ===== <!--T:752-->
==== Streams ==== <!--T:979-->


<!--T:753-->
<!--T:980-->
'''System Funktionen:'''<br>
Bei der Ausführung von Sicherungen werden Informationen aus Ihren Dateien in verschiedenen Streams erfasst. <br>
Unter dem Punkt Funktionen finden Sie eine Auflistung der relevanten hinterlegten Dienste auf dem Satelliten. Bitte prüfen Sie ob alle Dienste ausgeführt werden.<br>
Die ursprünglichen, von einem Benutzer erstellten Daten werden als Datenstream bezeichnet. <br>
Sollte ein Dienst gestoppt sein, können Sie diesen über das Play Symbol starten. Bitte starten Sie im laufenden Betrieb des Satelliten keine Dienste neu.<br>
Andere Informationen wie die Sicherheitseinstellungen, Daten für andere Betriebssysteme, Dateiverweise und Attribute werden in separaten Streams gespeichert. <br>
Beim Wiederherstellen von Daten aus einem lokalen Job haben Sie die folgenden Optionen zur Auswahl: <br>
<br>
<br>
'''Satellitenfunktionen:'''<br>
*'''„Alle Streams wiederherstellen"''' <br>
Sie können über diese Oberfläche den Satelliten herunterfahren, neustarten oder einen Replikationsprozess manuell starten.<br>
Stellt alle Informationsstreams wieder her. Verwenden Sie diese Option, wenn Sie Dateien auf einem System mit identischer Plattform wiederherstellen.<br>
<br>
<br>
'''Bypass deaktivieren:'''<br>
*'''„Nur Datenstreams wiederherstellen"''' <br>
Ein Satellit mit aktiviertem Bypass Modus kann keine Backups entgegennehmen und deligiert diese an den Basevault. Bitte deaktivieren Sie den Bypass Modus, damit der Satellit Backups entgegennehmen kann.<br>
Wählen Sie diese Option für plattformübergreifende Wiederherstellungen aus. Mit dieser Option entstehen keine Konflikte aufgrund systemspezifischer Datenströme.  
<br>
<br />
[[Datei:Bypass deaktivieren2.png|border|800px|Bypass deaktivieren]]<br>
<br>
'''Support Connect aktivieren:'''<br>
Mit diesem Schalter erlauben Sie dem TERRA CLOUD Support via Fernwartung auf den Satelliten zuzugreifen.<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
===== Branding ===== <!--T:754-->
==== Protokolloptionen ==== <!--T:981-->


<!--T:755-->
<!--T:982-->
Diese Funktion ermöglicht Ihnen die Oberfläche des Satelliten auf die CI Ihres Unternehmens anzupassen.<br>
Wählen Sie in der Liste eine der folgenden Protokollierungsebenen aus:
Die Konfiguration muss dabei nur auf einem Satelliten durchgeführt werden, da Sie diese exportieren und auf anderen Satelliten importieren können.<br>
*Dateien: Bietet ausführlichere Informationen und wird in der Regel zur Fehlerbehebung verwendet. Bietet Informationen zu Dateien, die wiederhergestellt werden. <br>
Zusätzlich besteht die Option ein eigenes Logo zu hinterlegen.<br>
*Verzeichnis: Bietet weniger detaillierte Informationen als die Protokollierungsebene „Dateien“. Bietet Informationen zu Ordnern, die wiederhergestellt werden. <br>
[[Datei:Branding.png|800px|border|Branding]] <br>
*Zusammenfassung: Bietet Informationen der obersten Ebene, einschließlich der Vault-/Agent-Version und Sicherungsgröße. <br>
*Minimal: Bietet Informationen der obersten Ebene, einschließlich der Vault-/Agent-Version. <br>
Eine Änderung der Protokollierungsebene wirkt sich nur auf Protokolldateien aus, die danach erstellt werden. Bereits erstellte Protokolldateien sind von dieser Änderung nicht betroffen. <br>
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
===== Wartung ===== <!--T:756-->
==== Leistungsoptionen ==== <!--T:983-->


<!--T:757-->
<!--T:984-->
Die Vault Wartung überprüft täglich um 9:23 den Datenbestand des Satelliten auf Safesets die ihre Aufbewahrungsfrist überschritten haben, die Anzahl der Aufbewahrungstage und Kopien muss dafür überschritten sein. Abgelaufene Safesets werden von dem Satelliten gelöscht.
Um die gesamte verfügbare Bandbreite für die Wiederherstellung zu nutzen, wählen Sie „Gesamte verfügbare Bandbreite nutzen" aus. <br>
Sie können die Startzeit dieser Wartung bei Bedarf anpassen.<br>
Die Bandbreitendrosselung legt fest, welche Bandbreite ein Agent für Sicherungen und Wiederherstellungen verbrauchen darf.<br>
[[Datei:Wartung.png|800px|border]]<br>
Sie können zum Beispiel den Datenverkehr so beschränken, dass Online-Benutzer nicht beeinträchtigt werden, und nachts die Nutzung uneingeschränkt freigeben, damit geplante Sicherungen oder Wiederherstellungen schnellstmöglich ausgeführt werden können. <br>
Die Werte für die Bandbreitendrosselung werden auf der Ebene des Computers (bzw. des Agenten) festgelegt und gelten für Sicherungen und Wiederherstellungen. <br>
Wenn drei Jobs gleichzeitig auf einem Computer ausgeführt werden, erhält jeder Job 1/3 der angegebenen maximalen Bandbreite. <br>
Mögliche Bandbreiteneinstellungen: Maximale Bandbreite (obere Grenze) in MB pro Sekunde, die der Agent für alle Sicherungen und Wiederherstellungen verbrauchen darf. <br>
Zeitraum tagsüber, an dem die Drosselung aktiviert ist. Es kann nur ein Zeitfenster angegeben werden. <br>
Außerhalb des Zeitfensters findet keine Drosselung statt. Die Wochentage, an denen die Drosselung aktiviert ist. <br>
Sobald das Zeitfenster für die Bandbreitendrosselung während einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung beginnt, wird die maximale Bandbreite dynamisch für den laufenden Prozess übernommen. <br>
Wenn das Zeitfenster für die Drosselung während einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung endet, wird die Bandbreitendrosselung aufgehoben. <br>
Wenn Sie die Bandbreiteneinstellungen eines Agenten während einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung ändern, wirken sich die neuen Einstellungen nicht auf den laufenden Prozess aus. <br>
Die Bandbreiteneinstellungen werden beim Start der Sicherung oder Wiederherstellung übernommen und nicht nachträglich geändert. <br>
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
===== Updates ===== <!--T:758-->
=== Alternative statische IP bei einer BMR-Rücksicherung vergeben === <!--T:729-->


<!--T:759-->
<!--T:730-->
Sie können das Satelliteninterface direkt nach aktuellen Updates suchen und diese einspielen.<br>
Bei einer BMR-Rücksicherung wird standardmäßig die ursprüngliche Netzwerkkonfiguration wiederhergestellt. <br>
[[Datei:Updates.png|800px|border]]<br>
Wenn Sie eine alternative Konfiguration vergeben möchte, um z.B. eine Testrücksicherung durchzuführen empfehlen wir das System zunächst ohne Netzwerkzugriff zu starten. <br>
Bei einer Hyper-V könnten Sie z.B. zunächst ohnen einen verbundenen externen vSwitch in das Wiederherstellungs ISO booten, nach der Anpassung der Netzwekkonfiguration können Sie die VM mit dem vSwitch verbinden. Damit sorgen Sie dafür, dass das System zu keinem Zeitpunkt mit der alten IP-Adresse online geht.
Bitte führen Sie diese Schritte durch um die Netzwerkkonfiguration vor der Wiederherstellung anzupassen:
#Booten Sie in das Restore ISO und Leiten Sie die Wiederherstellung ein bis zu dem Schritt, in dem Sie aufgefordert werden ''./bmragent'' auszuführen.
#Ermitteln Sie den Namen und die Konfiguration des Netzwerkinterfaces mit Hilfe von ''ip address show''
#Nehmen Sie das Interface offline durch z.B. ''ip link set Name des Netzwerkinterfaces down''
#Löschen Sie die alte IP-Adresse, die Sie im ersten Schritt ermittelt haben durch z.B. ''ip address del 172.29.4.24/22 dev Name des Netzwerkinterfaces''
#Konfigurieren Sie eine neue IP-Adresse durch z.B. folgenden Befehl ''ip address add 172.29.4.29/22 dev Name des Netzwerkinterfaces''
#Nehmen Sie das Netzwerkinterface nach der Anpassung wieder online
#Konfigurieren Sie abschließend das Default Gateway durch z.B. ''ip route del default'' und im Anschluss ''ip route add default via 172.29.4.1 dev Name des Netzwerkinterfaces''
Auf diesem Screenshot sehen Sie beispielhaft die Schritt 1 aus der Anleitung:
[[Datei:Linux BMR.jpg|gerahmt|ohne]]<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
===== XML-Ansicht ===== <!--T:760-->


<!--T:761-->
= '''vSphere Recovery Agent''' = <!--T:815-->
Über diesen Menü Punkt werden Sie in einem neuen Tab zu der XML-Ausgabe des Satelliten geleitet. Diese Ausgabe listet alle relevanten Informationen des Satelliten auf und kann überwacht werden.<br>
 
Sie können diesen Link in eine eigene Monitoring Lösung einbauen oder bereits fertige Sensoren nutzen. Vorgefertigte Sensoren finden Sie für Server-Eye und PRTG Network Monitor, die Sensoren finden Sie <br>
unter dem Suchbegriff "Terra Cloud Backup". <br>
[https://www.server-eye.de/ Homepage Server-Eye] <br>
[[Datei:XML-Ansicht.png|border|500px]]<br>
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Replikation ==== <!--T:762-->
== Dokumentation vSphere Recovery Agent== <!--T:816-->


<!--T:817-->
Eine umfangreiche Dokumentation und weitere Informationen finden Sie im [https://drive.terracloud.de/dl/fiLpZboTGRPeqzW1cqwS6yin/Documentation%20and%20Release%20Notes/Documentation/DE/vSphere%20Recovery%20Agent%20v9.1%20-%20User%20Guide.pdf?inline vSphere Recovery Agent User Guide].
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
===== Konnektivität ===== <!--T:763-->
== Installation == <!--T:818-->


<!--T:764-->
<!--T:819-->
Diese Übersicht zeigt Ihnen den Status der Verbindung zum Basevault. Der Satellit überträgt in regelmäßigen Abständen einen "Heartbeat" an den Basevault.<br>
Bitte führen Sie das Setup des vSphere Recovery Agenten auf einem Windows Server System mit Zugriff zu der VMware Umgebung (vCenter oder standalone ESXi Host) aus. Beachten Sie dabei die Empfehlungen aus dem Abschnitt [[Backup#Best_Practice|Best Practice]]. Bitte befolgen Sie die Anweisungen aus dem InstallShield des vSphere Recovery Agenten. Im letzten Schritt der Installation registrieren Sie das System über den eingegeben Benutzer und Kennwort in der erstellen Site Ihres Endkunden. Eine genaue Beschreibung des Installationsprozesses finden Sie im oben verlinkten User Guide.
Zusätzlich wird die Verbindung zum Backup Portal und zum Basevault via Ping und Telnet geprüft, dies stellt sicher, dass alle notwendigen [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup#Netzwerkkonfiguration Ports] für den Satelliten freigeschaltet sind.<br>
Während der Replikation kann der beispielsweise auch der ausgehende Netzwerkdurchsatz überwacht werden.<br>
[[Datei:Satellit Konnektivität.jpg|gerahmt|ohne|100px|]]<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
===== Replikationsstatus ===== <!--T:765-->
== Konfiguration des Agenten == <!--T:820-->


<!--T:766-->
<!--T:821-->
Diese Übersicht zeigt Ihnen, welche Safesets noch zur Replikation in das Rechenzentrum ausstehen, diese werden wie in einer Warteschlange abgearbeitet. <br>
Nach der erfolgreichen Installation und Registrierung am TERRA CLOUD Backup Portal können Sie nun das System am Vault hinzufügen, wie in [[Backup#Agent_mit_Vault_verkn.C3.BCpfen|System am Vault hinzufügen]] beschrieben.
Auf der rechten Seite können Sie sich durch den aktuellen Bestand des Satelliten klicken und genauere Informationen über einzelne Safesets einsehen, wie z.B. die komprimierte <br>
Größe oder ob dieses Safeset bereits repliziert wurde.<br>
<br>
[[Datei:Replikation.png|border|900px|Replikationsstatus]]<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
===== Bandbreitenlimitierung ===== <!--T:767-->
=== Verbindung zu der vSphere-Umgebung === <!--T:822-->


<!--T:768-->
<!--T:823-->
Sie können für die Replikation des Satelliten eine Bandbreitenlimitierung konfigurieren.
Bitte hinterlegen und speichern Sie die Zugangsdaten zur vSphere-Umgebung (vCenter oder standalone ESXi Host) in den Feldern der "Anmeldeinformationen". Sie erhalten unmittelbar eine Rückmeldung, ob die hinterlegten Zugangsdaten korrekt sind, bzw. die Umgebung erreicht werden kann.
Bitte beachten Sie, dass nach einer Anpassung der Replikationsdienst neustartet und somit laufende Replikationen abgebrochen werden. <br>
[[Datei:VRA-1.png|gerahmt|ohne]]<br>
Wir empfehlen bei einer schwächeren Anbindung die "Quality of Service" auf der Firewall für den Satelliten zu konfigurieren und diesem eine geringe Priorität zuzuweisen.<br>
Diese Einstellung auf der Firewall sorgt dafür, dass z.B. an einem Feiertag mit voller Bandbreite repliziert werden kann, die <br>
Einteilung der Bandbreite ist somit flexibler, als eine feste Bandbreitenlimitierung. <br>
[[Datei:Bandbreitenlimitierung.png|border|800px]]<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
===== Replikationszeitplan ===== <!--T:769-->
=== Changed Block Tracking === <!--T:824-->


<!--T:770-->
<!--T:825-->
Über den Replikationszeitplan können Sie steuern, ob sofort nach einem neu erstellten Backup repliziert werden soll und nach <br>
Diese Funktion des Agenten ist nach der Installation bereits aktiviert und erlaubt eine schnelle und effiziente Deltasicherung der virtuellen Maschinen. <br>
definiertem Zeitplan oder ausschließlich nach einem konfigurierten Replikationszeitplan. Diese Option ist besonders zu empfehlen, wenn <br>
Weitere Informationen zu dieser Technologie finden Sie in der [https://kb.vmware.com/s/article/1020128 Wissensdatenbank] von VMware. <br>
während des Arbeitszeit Ihres Kunden gesichert werden soll, aber erst nach der Arbeitszeit die Replikation starten soll. <br>  
[[Datei:VRA-CBT.png|gerahmt|ohne]]<br>
Auf diesem Bild sehen Sie die Konfiguration für einen Replikationszeitplan, der jeden Tag gegen 20 Uhr einen Replikationsvorgang einleitet:<br>
[[Datei:Replikationszeitplan.png|border|800px]]<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
===== Safeset Management ===== <!--T:771-->
=== Automatisierte Wiederherstellungstests === <!--T:826-->


<!--T:772-->
<!--T:827-->
Über das Safeset Management können spezielle Konfigurationen am Satelliten vorgenommen werden, diese können bei falscher Konfiguration die Funktion des Satelliten beeinträchtigen.<br>
Durch die Aktivierung der Option "Sicherung bei Fertigstellung überprüfen" wird nach dem Abschluss jeder Sicherung eine Wiederherstellungstests über eine schnelle VM-Wiederherstellung durchgeführt.
Änderungen können erst nach der Aktivierung über den Schieberegler erfolgen und '''dürfen nur nach Absprache mit dem Support''' durchgeführt werden.<br>  
Nach dem Bootvorgang der virtuellen Maschine wird ein Screenshot des Anmeldemaske erstellt und im TERRA CLOUD Backup Portal gespeichert.
[[Datei:Safeset-management.png|border|800px]]<br>
Um diese Funktion nutzen zu können, müssen die Voraussetzungen für die [[Backup#Rapid_VM_Recovery_.28schnelle_VM-Wiederherstellung.29|schnelle VM-Wiederherstellung]] erfüllt sein.
</translate>
Bitte hinterlegen Sie den temporären Datenspeicher (Datastore) auf dem die VM für die Testwiederherstellung gestartet werden kann und den gewünschen ESXi Host. <br>
<br>
'''Beispielkonfiguration:''' <br>
[[Datei:VRA-2.png|gerahmt|ohne]]<br>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Backup Daten ==== <!--T:773-->
== vSphere Backup Job erstellen == <!--T:828-->


<!--T:774-->
<!--T:829-->
Über das Satelliteninterface haben Sie die Möglichkeit ganze Systeme, Jobs oder einzelne Sicherungssätze (Safesets) zu löschen. <br>
Sobald Sie die Installation und Konfiguration des Agenten abgeschlossen haben, können Sie einen neuen "Job für VMware vSphere" erstellen.<br>
Die Löschung bezieht sich dabei nur auf Satelliten, der Datenbestand im Rechenzentrum auf dem jeweiligen Basevault bleibt unberührt. <br>
Auf dem folgenden Screenshot sehen Sie exemplarisch einen neuen Job für eine vSphere Umgebung. Bitte vergeben Sie einen Jobnamen und optional eine Beschreibung sowie das Verschlüsselungskennwort.<br>
Angezeigt werden Ihnen online Safesets, diese sind in schwarz hinterlegt und können mit einem Klick in die Checkbox ausgewählt werden. <br>
Sie können entweder alle virtuellen Maschinen in die Sicherung aufnehmen, indem Sie die Ebene "Virtuelle Maschinen" selektieren, alle virtuellen Maschinen sind damit rekursiv eingeschlossen. Diese Option bietet den Vorteil, dass neue virtuelle Maschinen automatisch in den Backup Job hinzugefügt werden.<br>
Online Safesets zeichnen sich dadurch aus, dass Sie auf dem Satelliten lokal gespeichert sind und dort direkt zur Verfügung stehen.<br>
Alternativ können Sie einzelne VMs auswählen und in den Sicherungssatz übernehmen.<br>
Safesets die in grau hinterlegt sind und nicht ausgewählt werden können, sind offline Safesets. <br>
[[Datei:VRA-3.png|gerahmt|ohne]]<br>
Ein offline-Safeset stellt eine Sicherung dar, die nicht auf dem Satellit, jedoch noch auf dem Basevault vorhanden ist. <br>
Auf dem Satelliten werden nur Metainformationen zu diesen Safesets gespeichert. <br>
<br>
<br>
'''Vorgehensweise bei einer Löschung:'''<br>
'''Optional:Erweiterte Einstellungen:''' <br>
<br>
</translate>
'''Löschung auf Systemebene:'''<br>
<translate>
a) Im Job Monitor des Interfaces überprüfen, dass kein Prozess für das betroffene System läuft. (Falls der Reiter Job Monitor nicht vorhanden ist, Update auf die aktuellste Interface Version durchführen)<br>
=== Anwendungskonsistente Sicherung aktivieren === <!--T:830-->
b) Zu löschende Systeme per Auswahl markieren und Aktion "Lösche markierte Einträge" durchführen <br>
 
c) Abwarten, bis das betroffene System aus der Übersicht ausgegraut ist. (Kann unter Umständen einige Zeit in Anspruch nehmen) <br>
<!--T:831-->
d) Kapazität des Satelliten überprüfen und eine schnelle Speicheroptimierung starten <br>
Sobald Sie die "anwendungskonsistente Sicherung aktivieren" kann ein anwendungskonsistenter Snapshot auf Basis eines Microsoft VSS Snapshots erstellt werden.<br>
<br>
Wir empfehlen diese Option zu aktivieren für alle virtuellen Maschinen mit Windows Gastbetriebssystem.
'''Löschung auf Jobebene:'''<br>
a) Im Job Monitor des Interfaces überprüfen, dass kein Prozess für den betroffenen Job läuft. (Falls der Reiter Job Monitor nicht vorhanden ist, Update auf die aktuellste Interface Version durchführen)<br>
b) Zu löschenden Job per Auswahl markieren und Aktion "Lösche markierte Einträge" durchführen  <br>
c) Abwarten, bis der betroffene Job aus der Übersicht verschwunden/ausgegraut ist. (Kann unter Umständen einige Zeit in Anspruch nehmen)<br>
d) Kapazität des Satelliten überprüfen. Falls unverändert, schnelle Speicheroptimierung starten <br>
<br>
'''Löschung auf Safesetebene:'''<br>
a) Im Job Monitor des Interfaces überprüfen, dass kein Prozess für den betroffenen Job läuft. (Falls der Reiter Job Monitor nicht vorhanden ist, Update auf die aktuellste Interface Version durchführen)<br>
b) Zu löschende Safesets per Auswahl markieren und Aktion "Lösche markierte Einträge" durchführen <br>
c) Abwarten, bis alle betroffenen Safesets aus der Übersicht verschwunden/ausgegraut sind. (Je nach Größe, kann der Vorgang sehr viel Zeit in Anspruch nehmen) <br>
d) Sobald alle Safesets verschwunden/ausgegraut sind, schnelle Speicheroptimierung starten <br>
<br>
<br>
[[Datei:Backupdaten.png|border|800px|Backup Daten auf dem Satelliten]]<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Job Monitor ==== <!--T:775-->
=== Protokolle der Datenbanktransaktionen kürzen === <!--T:832-->


<!--T:776-->
<!--T:833-->
Sie können offene oder bereits abgeschlossene Prozesse im Job Monitor einsehen.<br>
Zusätzlich zur anwendungskonsistenten Sicherung können Transaktionsprotokolle von Micorsoft Exchange oder SQL Server Instanzen gekürzt werden.
Sicherungen oder Wiederherstellungen können damit überwacht werden, genauso wie Replikationsprozesse.<br>
</translate>
Folgender Screenshot zeigt einen Satelliten der aktuell keine offenen Jobs hat:<br>
<translate>
[[Datei:Jobmonitor.png|800px|border]]<br>
=== Bedrohungserkennung aktivieren === <!--T:834-->
<br>
 
'''Jobs auf dem Screenshot:'''<br>
<!--T:835-->
Maintenance Host = Dieser Prozess steht für die Wartung auf dem Satelliten, dieser Prozess sollte immer angezeigt sein <br>
Bei der Sicherung aktiver virtueller Maschinen mit Windows Gastbetriebssystem kann der vSphere Recovery Agent das System auf aktive Ransomeware prüfen.<br>
Satellite Replication Service = Hinter diesem Prozess steht der aktive Replikationsdienst, dieser Prozess sollte immer angezeigt sein <br>
Wir empfehlen diese Option zu aktivieren für alle virtuellen Maschinen mit Windows Gastbetriebssystem.<br>
Satellite Replication - Upload Satellite Statistics = Im Screenshot steht dieser Prozess auf "Inactive", da er erfolgreich abgeschlossen wurde. Der Satellit hat in diesem Job Informationen an den Basevault weitergegeben.
Die Option "Bedrohungserkennung aktivieren" erfordert Zugangsdaten zum Gastbetriebssystem.
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Benutzerverwaltung ==== <!--T:777-->
=== Diesen Sicherungsjob bei Fertigstellung überprüfen === <!--T:836-->


<!--T:778-->
<!--T:837-->
Innerhalb der Benutzerverwaltung können Sie Kennwörter für die zwei Benutzer definieren. <br>
Im Anschluss an die Sicherung wird ein Wiederherstellungstest der virtuellen Maschinen über eine schnelle VM-Wiederherstellung durchgeführt.<br>
Folgende Benutzer sind vorhanden:<br>
Bitte beachten Sie, dass diese Funktion in der [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup#Automatisierte_Wiederherstellungstests Agenten Konfiguration] eingerichtet werden muss.<br>
#Admin: Dieser Benutzer hat uneingeschränkten Zugriff und ist für die Administration des Satelliten vorgesehen.
Des Weiteren ist diese Option nur dann sichtbar, wenn die [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup#Rapid_VM_Recovery_(schnelle_VM-Wiederherstellung) Voraussetzungen für die Rapid VM Recovery (schnelle VM-Wiederherstellung)] erfüllt sind
#User: Dieser Benutzer verfügt nur über eine Lese-Berechtigung und kann nach Bedarf an den Endkunden ausgegeben werden.
[[Datei:Benutzerverwaltung.png|border|800px|Benutzerverwaltung]]<br>
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
==== Netzwerkkonfiguration ==== <!--T:779-->
=== Globale VM-Anmeldeinformationen === <!--T:838-->


<!--T:780-->
<!--T:839-->
Über die Netzwerkkonfigration können Sie Ihre gewünschten Einstellungen direkt an den Satelliten weitergeben oder die Funktion „DHCP aktivieren“ nutzen. <br>
Die eingetragen Zugangsdaten werden für alle virtuellen Maschinen im Sicherungssatz verwendet.
Sobald DHCP aktiviert wurde, wird Ihnen die vom DHCP Server vergebene Netzwerkkonfiguration angezeigt. <br>
<br>
[[Datei:Netzwerkverwaltung.png|border|800px|Netzwerkverwaltung des Satelliten]]<br>
<br/>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
== '''Initialsicherung FTP Upload / Datenträger einsenden''' == <!--T:781-->
=== Gast-BS-Anmeldeinformationen === <!--T:840-->


<!--T:841-->
Sofern Sie Zugangsdaten individuell je virtueller Maschine vergeben möchten, können Sie diese unterhalb der virtuellen Maschine im Sicherungssatz eintragen, in dem Sie das Eingabefeld über den blauen Pfeil anzeigen lassen.
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Buchung === <!--T:782-->
== Rapid VM Recovery (schnelle VM-Wiederherstellung) == <!--T:842-->


<!--T:783-->
<!--T:843-->
Die beiden Vorgänge können jeweils bei der initialen Buchung eines Backup Paketes, als auch nachträglich in der Bestellung hinzugefügt werden.
Die Wiederherstellungsoption schnelle VM-Wiederherstellung bietet Ihnen die Möglichkeit eine VM aus dem Backup zu starten.<br>
</translate>
Ausfallzeiten können durch den schnelle Zugriff drastisch reduziert werden, zusätzlich eignet sich die Funktion um in wenigen Minuten einen Wiederherstellungstest durchzuführen.<br>
<translate>
=== Durchführung === <!--T:786-->
 
<!--T:787-->
'''Voraussetzungen:'''
*Der Backup Agent ist auf dem gewünschten System installiert und im Portal registriert.
*Der Backup-Job und der Zeitplan sind wie gewünscht konfiguriert.
*Die Option „Gesamter Server“ wurde in der Jobkonfiguration temporär entfernt, damit der externe Datenträger nicht in die Sicherung aufgenommen wird.
*Der Zeitplan des Backup-Jobs ist deaktiviert, damit der Agent nicht automatisch versucht, auf den Vault zu sichern.<br>
<br>
<br>
'''Vorgehensweise:'''<br>
'''Vorraussetzung:'''
1.) '''Backup zwecks Metadatenübertragung gegen den Vault starten.'''<br>
* Ausschließlich in Verbindung mit einem TERRA CLOUD Backup Satelliten oder TERRA CLOUD Backup Enterprise Vault verfügbar.
Hierbei werden vom Vault benötigte Informationen übermittelt, welche für den Importvorgang notwendig sind.<br>
* Jeder ESXi Host muss über einen Software ISCSI Adapter verfügen.
Sobald der Status "Verarbeitung läuft" ersichtlich ist, kann der Prozess gestoppt werden. <br>
* Der Datastore auf dem die VM gestartet wird kann entweder auf lokalem, ISCSI oder vSAN Storage liegen.
* Ein Datastore auf den eine VM migriert werden soll kann zusätzlich zu den oben genannten Storagetypen auch auf einem NFS Share liegen.
* Insgesamt müssen mindestens zwei Datastores vorhanden sein.
* vSphere Recovery Agent 8.82 oder höher
* Der Windows Server, auf dem der VRA installiert ist, verfügt über das Windows Feature "iSCSI Target Server".<br>
<br>
<br>
2.) '''Ordnerstruktur im Zielverzeichnis anlegen.''' <br>
'''Exemplarische Konfigration eines ESXi Hosts für Rapid VM Recovery:''' <br>
Um eine reibungslose Identifikation zu gewährleisten, bitten wir Sie, folgende Ordnerstruktur anzulegen: <br>
Auf folgendem Screenshot wurde über das vCenter ein iSCSI Software Adapter über "Add Software Adapter" hinzugefügt.
'''\$KONTONAME$\$COMPUTERNAME$\$JOBNAME$''' <br>
[[Datei:ISCSI Software Adapter.png|ohne|1500px]]<br>
<br>
Zusätzlich wurde ein VMkernel-Adapter ohne aktivierte Service Rolle hinzugefügt, wie auf folgendem Screenshot zu sehen:
Beispiel-Pfad:<br>
[[Datei:VMkerneladapter.png|ohne|1500px]]<br>
'''D:\00000-BEISPIEL\srv-terracloud\bmrjob''' <br>
'''Vorgehensweise:'''
<p style="color: #FF0000;"> Da es sich hierbei stets um verschlüsselte Daten handelt, würde eine nicht ausreichende Ordnerstruktur in einer schriftlichen Rückfrage und somit in einer Verzögerung im Prozess enden. </p>
Sobald alle Vorraussetzungen erfüllt sind erhalten Sie unter "Wiederherstellen" eine zusätzliche "Option Virtuelle Maschine, die schnelle VM-Wiederherstellung nutzt": <br>
3.) '''Sicherung auf den zuvor angelegten Pfad starten.'''<br>
[[Datei:RVMR.png|gerahmt|ohne]]<br>
Die Vorgehensweise im Portal sieht wie folgt aus:<br>
Im Anschluss kommen Sie in die Konfiguration der Wiederherstellung.<br>  
<br>
In dieser können Sie neben der Entscheidung, welche VM wiederhergestellt werden soll, auch definierten, welcher Datastore verwendet werden soll.<br>
[[Datei:Verzeichnis_auf_Datentraeger.png|350px|border|Ziel: Verzeichnis auf Datenträger]] <br>
Auf folgedem Screenshot sehen Sie den Datastore "Rapid VM Recovery Datastore", dieser wurde eigens für z.B. Wiederherstellungs- und Funktionstest konfiguriert.<br>
<br>
Während der Wiederherstellung können Sie die VM auf einen anderen Datastore migrieren, auf dem z.B. Ihre Produktivsysteme liegen.
[[Datei:Ordner_auswaehlen.png|350px|border|Zuvor erstellte Ordnerstruktur auswählen]] <br>
[[Datei:RVMR1.png|gerahmt|ohne]]<br>
<br>
[[Datei:Initialbackup_auf_Datentraeger.png|350px|border|Sicherung starten]] <br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== FTP Upload === <!--T:788-->
== Best Practice == <!--T:844-->


<!--T:789-->
<!--T:845-->
'''Bitte achten Sie darauf, dass der Datenbestand vollständig ist. Jeder Job ist in Sicherungsfragmente aufgeteilt, welche numerisch hochgezählt werden und bis auf das letzte Fragment 1.048.576 KB groß sind. Lediglich das erste Fragment (Safesetnummer.SSI bzw. 00000001.SSI) weicht namentlich von den restlichen Dateien ab.''' <br>
* Installieren Sie den vSphere Recovery Agent in eine eigene Windows Server VM, diese wird nach Möglichkeit nur für das Management bzw. Backup verwendet
<br>
* Halten Sie die vSphere Recovery Agent VM hochverfügbar über vSphere HA
Prüfen Sie vor dem Hochladen das Backup-Log der Initialsicherung auf mögliche Auffälligkeiten.<br>
* Nutzen Sie für das TERRA CLOUD Backup einen Satelliten um Rapid VM Recovery nutzen zu können
Bei Unregelmäßigkeiten oder offenen Fragen wenden Sie sich bitte vor dem Einsenden oder Hochladen des Datenbestandes an unseren Support.<br>
* Platzieren Sie die vSphere Recovery Agent VM im selben Subnetz wie die vCenter Server Appliance
<br>
* Aktivieren Sie die Option "Anwendungsbewusste Sicherung" im Backup Job
Das erstellte Initialbackup kann anschließend auf den TERRA Cloud FTP Server hochgeladen werden.<br>
* Nutzen Sie Change Block Tracking für die Sicherung der virtuellen Maschinen, diese Einstellung finden Sie unter dem Reiter "vCenter-Einstellungen"
<br>
</translate>
Für den Upload kann z. B. der [https://filezilla-project.org/download.php?type=client FileZilla Client] verwendet werden. <br>
<translate>
Die hierzu benötigten Zugangsdaten werden nach Erhalt der Buchung im Center von uns bereitgestellt. <br>
= '''Hyper-V Agent''' = <!--T:846-->
<br>
 
Sobald der Upload abgeschlossen und kontrolliert wurde, senden Sie uns bitte eine kurze Bestätigung auf die zuvor übermittelten Informationen. <br>
</translate>
<br>
<translate>
Nach erfolgreicher Kontrolle erhalten Sie von uns eine Rückmeldung, sobald es Neuigkeiten zum Import gibt.
== Dokumentation Hyper-V Agent == <!--T:847-->
<br>
 
<!--T:848-->
Die folgenden Abschnitte beinhalten unter anderem Informationen zur Einrichtung und Konfiguration des TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agenten. <br>
Eine umfangreiche Dokumentation und weitere Informationen finden Sie im [https://drive.terracloud.de/dl/fiGzKBSTmudPr34qNKunTw/Hyper-V%20Agent%209.4%20-%20User%20Guide.pdf Hyper-V Agent User Guide]
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Datenträger einsenden === <!--T:790-->
== Installation == <!--T:849-->


<!--T:791-->
<!--T:850-->
'''Bitte achten Sie darauf, dass der Datenbestand vollständig ist. Jeder Job ist in Sicherungsfragmente aufgeteilt, welche numerisch hochgezählt werden und bis auf das letzte Fragment 1.048.576 KB groß sind. Lediglich das erste Fragment (Safesetnummer.SSI bzw. 00000001.SSI) weicht namentlich von den restlichen Dateien ab.''' <br>
Die folgende kompakte Anleitung beschreibt die wesentlichen Schritte der Einrichtung des TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agenten. <br>
<br>
<br>
Prüfen Sie vor dem Versenden das Backup-Log der Initialsicherung auf mögliche Auffälligkeiten.<br>
'''Reihenfolge der Einrichtung:'''<br>
Bei Unregelmäßigkeiten oder offenen Fragen wenden Sie sich bitte vor dem Einsenden des Datenträgers an unseren Support.<br>
1. Installation TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Management <br>
2. Einrichtung des Management Agenten im Backup Portal (Verbindung zur Hyper-V Umgebung aufbauen, Computer am Vault hinzufügen) <br>
3. Installation TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Host <br>
<br>
<br>
Sollte das Initialbackup erfolgreich abgeschlossen sein, im Logfile jedoch nach der Meldung über den erfolgreichen Abschluss eine Fehlermeldung erscheinen, empfehlen wir Ihnen, den folgenden Wiki-Artikel aufzurufen:<br>
'''Single Host Hyper-V Systeme: <br>'''
[[Backup_Fehlerdiagnose#SSET-E-04104 Die Anforderung ist fehlgeschlagen. Der Remote-Server meldete folgenden Fehler: RPC-E-FAILED, allgemeiner RPC-Fehler / UTIL-W-05229 Konfigurationsdateien konnten nicht hochgeladen werden: Datei konnte nicht hochgeladen werden. C:\Program Files\TERRA CLOUD Backup\Agent\Jobname.status.cfg|SSET-E-04104 Die Anforderung ist fehlgeschlagen. Der Remote-Server meldete folgenden Fehler: RPC-E-FAILED, allgemeiner RPC-Fehler / UTIL-W-05229 Konfigurationsdateien konnten nicht hochgeladen werden: Datei konnte nicht hochgeladen werden. C:\Program Files\TERRA CLOUD Backup\Agent\Jobname.status.cfg]]<br>
In diesem Szenario können Sie sowohl die den TERRA CLOUD Backup Hyper-V Management Agent als auch den Host Agent direkt auf dem Hyper-V Host ("Root"/"Parent" Partition) installieren. <br>
Bitte beachten Sie trotzdem die oben aufgelistete Reihenfolge der Einrichtung.<br>
<br>
<br>
Nachdem alle offenen Fragen und Unregelmäßigkeiten geklärt wurden, kann der Datenträger zusammen mit dem ausgefüllten [https://downloads.terracloud.de/files/Formulare%20&%20Zertifikate/terra%20CLOUD_Einsendeformular.pdf Einsendeformular] an die folgende Adresse versendet werden.: <br>
'''Hyper-V Cluster:''' <br>
Der TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent ist auf Grund seiner Aufspaltung in zwei Softwarekomponenten (Management und Host) optimal für einen Einsatz im Cluster geeigent.<br>
Wir empfehlen den Management Agenten in eine administrative VM innerhalb des Hyper-V Clusters zu installieren, somit kann Sie auf verschiedenen Hosts betrieben werden und über den Failover Cluster hochverfügbar gehalten werden. <br>
Nach der Durchführung von Einrichtungsschritt 1 und 2 können Sie im dritten Schritt den TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Host auf allen Knoten des Hyper-V Clusters installieren.<br>
<br>
<br>
'''TERRA CLOUD GmbH''' <br>
'''TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Management:''' <br>
'''Hankamp 2''' <br>
'''32609 Hüllhorst''' <br>
<br>
<br>
Benachrichtigungen zum Importstatus / Versandstatus des Datenträgers erfolgen über automatisierte Geschäftsprozesse. <br>
'''Schritt 1 der Einrichtung''' <br>
Bitte installieren Sie das Setup auf dem gewünschten System und folgen Sie den Anweisungen innerhalb des Setups.<br>
Im letzten Schritt wird analog zu allen anderen Agenten des TERRA CLOUD Backups die Registrierung am TERRA CLOUD Backup Portal konfiguriert.<br>
Sie können entweder direkt einen Benutzer innerhalb der Site mit ausreichender Berechtigung auswählen oder das System in Ihre Parent-Site registrieren und im Anschluss verschieben.
<br>
<br>
<p style="color: #FF0000;"> Bitte senden Sie uns in keinem Fall unverschlüsselte Rohdaten Ihres Endkunden ein! </p>
<p style="color: #FF0000;"> Diese werden unbearbeitet wieder an den Absender zurückgesendet. </p>
</translate>
<translate>
== '''Backup Export''' == <!--T:792-->
<!--T:793-->
Um Daten z. B. für eine Langzeitsicherung auf einem lokalen Medium zu speichern, können wir Ihre durchgeführten Sicherungen exportieren.
Der Export erfolgt verschlüsselt und im sog. Vaultformat, sodass die exportierten Daten mit einer zusätzlichen Software eingelesen werden müssen, bevor ein Agent diese verarbeiten und wiederherstellen kann.<br>
<br>
<br>
Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen kostenpflichtigen Vorgang handelt. Weitere Informationen zum Vorgang (Angebot, Ablauf, etc.) erhalten Sie über unseren Cloud Vertrieb: [mailto:cloud@wortmann.de cloud@wortmann.de]<br>
'''Schritt 2 der Einrichtung''' <br>
Sobald Sie den gewünschten Datenbestand erhalten haben, können Sie mit den u. g. Schritten fortfahren. <br>
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Installation sollte das System in der gewählten Site im Portal erscheinen.<br>  
Ebenfalls zu beachten ist, dass ein Export von Sicherungen über den Hyper-V Agenten '''nicht''' möglich ist. <br>
Bitte folgen Sie den Anweisungen im Backup Portal, um eine Verbindung zu Hyper-V Umgebung aufzubauen und im Anschluss den Computer am Vault hinzuzufügen.<br>
<br>
'''Installation TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Host:''' <br>
<br>
<br>
Die benötigte Software finden Sie unter:<br>
'''Schritt 3 der Einrichtung''' <br>
[https://backup.terracloud.de/Download/SecondaryRestoreServer-8-70-0266.exe Secondary Restore Server]<br>
Nach der erfolgreichen Konfiguration des Hyper-V Agenten in Schritt 2 können Sie den Host Agent auf allen Knoten des Hyper-V Clusters oder auf dem Single Host installieren.<br>
Bei einer Cluster Installation sollte der FQDN des Systems angegeben werden, auf dem der Management Agent aktiv ist, um eine Verbindung zu dieser aufzubauen.<br>
Nach der erfolgreichen Installation sollte der jeweilige Knoten unter dem Reiter "Hosts" im Backup Portal als online angezeigt werden.
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Secondary Restore Server === <!--T:794-->
== Rapid VM Recovery (schnelle VM-Wiederherstellung) == <!--T:851-->


<!--T:795-->
<!--T:852-->
Der Secondary Restore Server liest den exportierten Datenbestand ein und präsentiert diesen als virtuellen Vault im vorhandenen Netzwerk.<br>
Die Wiederherstellungsoption schnelle VM-Wiederherstellung bietet Ihnen die Möglichkeit eine VM aus dem Backup zu starten.<br>
*Bitte navigieren Sie im Secondary Restore Server zur Ordnerstruktur der exportierten Daten
Ausfallzeiten können durch den schnellen Zugriff drastisch reduziert werden, zusätzlich eignet sich die Funktion um in wenigen Minuten einen Wiederherstellungstest durchzuführen.
*Hinterlegen Sie die Daten des exportierten Vaultaccounts z. B. (45814-ENDKUNDE), sowie das Vaultaccountkennwort
*Starten Sie die Freigabe über den Secondary Restore Server (Start)
*Anschließend können Agenten auf die Freigabe zugreifen, als würde es sich hierbei um einen normalen Vault handeln.
[[Datei:Secondaryrestoreserver.png|border|Secondary Restore Server]]<br>
<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Wiederherstellung von einzelnen Dateien(Secondary Restore Server) === <!--T:796-->
=== Voraussetzungen === <!--T:853-->


<!--T:797-->
<!--T:854-->
Sobald der Datenbestand im Netzwerk präsentiert wurde, können Sie wie folgt vorgehen:<br>
# Hybrides TERRA CLOUD Backup mit einem TERRA CLOUD Backup Satelliten oder TERRA CLOUD Backup Enterprise
[[Datei:CrossRestore-1.PNG|border|1500px|CrossRestore Schritt 1]]<br>
# Hyper-V Checkpoints müssen für die gesicherten VMs aktiviert sein (weitere Informationen finden Sie unter: [https://docs.microsoft.com/en-us/windows-server/virtualization/hyper-v/manage/enable-or-disable-checkpoints-in-hyper-v Hyper-V Checkpoints])
<br>
[[Datei:CrossRestore-2.PNG|border|CrossRestore Schritt 2]]<br>
<br>
[[Datei:CrossRestore-3.PNG|border|1500px|CrossRestore Schritt 3]]<br>
<br>
[[Datei:CrossRestore-4.PNG|border|1500px|CrossRestore Schritt 4]]<br>
<br>
[[Datei:CrossRestore-5.PNG|border|CrossRestore Schritt 5]]<br>
<br>
[[Datei:CrossRestore-6.PNG|border|1500px|CrossRestore Schritt 6]]<br>
<br>
[[Datei:CrossRestore-7.PNG|border|CrossRestore Schritt 7]]<br>
<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== BMR Wiederherstellung(Secondary Restore Server) === <!--T:798-->
== Anzahl der VMs pro Sicherungsdurchlauf reduzieren == <!--T:949-->  


<!--T:799-->
<!--T:964-->
Eine Anleitung, wie man einen BMR einleitet, finden Sie unter: [[Backup#Bare_Metal_Restore| Bare Metal Restore]]
Der TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent sichert pro Hyper-V Host bis zu 16 virtuelle Maschinen in einem Job gleichzeitig.<br>
Sobald der Datenbestand im Netzwerk präsentiert wurde, können Sie wie folgt vorgehen:<br>
[[Datei:BMR-1.PNG|border|BMR Schritt 1]]<br>
<br>
<br>
[[Datei:BMR-2.PNG|border|BMR Schritt 2]]<br>
'''Vorbereitung:'''<br>
<br>
# Beenden Sie den Dienst „TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Management Service"
[[Datei:BMR-3.PNG|border|BMR Schritt 3]]<br>
# Beenden Sie den Dienst „TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Host Service" auf allen Hosts, die durch die Management Komponente verwaltet werden
<br>
# Navigieren Sie in das folgenden Verzeichnis der Management Komponente ''(Standardpfad : C:\Program Files\TERRA CLOUD Backup\Hyper-V Agent Management\Data\Configuration)''
[[Datei:BMR-4.PNG|border|BMR Schritt 4]]<br>
# Erstellen Sie eine Sicherheitskopie der Datei "''AgentCoordinator.cfg''" und speichern Sie diese außerhalb des Agentenverzeichnisses
<br>
# Navigieren Sie in das folgenden Verzeichnis der Host Komponente (Standardpfad: ''C:\Program Files\TERRA CLOUD Backup\Hyper-V Agent Host\Data\Configuration'')
[[Datei:BMR-5.PNG|border|BMR Schritt 5]]<br>
# Erstellen Sie eine Sicherheitskopie der Datei "''AgentWorker.cfg''" und speichern Sie diese außerhalb des Agentenverzeichnisses
# Wiederholen Sie den Schritt 6 für alle Host Agenten, die mit dem Management Agenten verbunden sind
'''Bearbeitung der Konfiguration:'''<br>
# Öffnen Sie die Konfigurationsdatei des Management Agenten "''AgentCoordinator.cfg''" ''(Standardpfad : C:\Program Files\TERRA CLOUD Backup\Hyper-V Agent Management)''
# Fügen Sie den Abschnitt Advanced mit dem Parameter MaximumConcurrency und dem gewünschten Wert z. B. 5 im JSON Format ein (siehe Screenshot unten) und speichern Sie die Datei
# Öffnen Sie die Konfigurationsdatei des Host Agenten ''AgentWorker.cfg''"  (Standardpfad: ''C:\Program Files\TERRA CLOUD Backup\Hyper-V Agent Host\Data\Configuration'')
# Senken Sie den Wert der Einstellung „''"MaximumConcurrency": 16,''" auf den in Schritt 1 hinterlegten Wert in der AgentCoordinator.cfg
# Wiederholen Sie die Schritte 3-4 für alle Host Agenten, die mit dem Management Agenten verbunden sind
# Starten Sie den Dienst „TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Management Service"
# Starten Sie den Dienst „TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Host Service" auf allen verbunden Hosts
'''Screenshot zu Schritt 2 der Bearbeitung:'''
[[Datei:AgentCoordinator.cfg.png|gerahmt|ohne]]
<br>
<br>
'''Hinweis:'''<br>
Bitte beachten Sie, dass der Wert nicht höher als der Standardwert 16 konfiguriert werden darf. <br>
Falls die Dienste nach den Anpassungen nicht starten sollten, führen Sie bitte ein Rollback über die erstellen Sicherheitskopien durch. <br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
= '''Agent Skripting''' = <!--T:800-->
= '''Backup Satelliten''' = <!--T:741-->


</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
== Windows Agent == <!--T:801-->
=== Beschreibung und Vorteile === <!--T:742-->


<!--T:802-->
<!--T:743-->
Der Windows Agent kann zusätzlich zum Portal auch per Kommandozeile oder Skript gestartet werden.<br>
Der Backup Satellit ist eine Hardware Appliance oder eine virtuelle Maschine die im Netzwerk Ihres Endkunden zum Einsatz kommt und über das lokale Netzwerk Backups entgegennehmen kann.<br>
Das Agent Skripting ist empfehlenswert um z.B. nicht VSS-fähige Datenbanken vor dem Backup zu stoppen (MySQL, MariaDB uvm.)
Dabei stellt Ihnen der Satellit alle Vaultfunktionen zur Verfügung, z.B. das Bereitstellen von Volumes aus einem Image Backup.<br>
Die Mietgeräte bzw. die virtuellen Maschinen werden Ihnen von der TERRA Cloud zur Verfügung gestellt und je nach Größe und Leistung monatlich, zusätzlich zu den benötigten Backup Paketen, in Rechnung gestellt.<br>
Durch den Einsatz eines Satelliten können Sie eine hybride Cloud Backup Lösung umsetzen, da Backups lokal auf einem Satelliten abgelegt werden und im Nachgang in ein Rechenzentrum repliziert werden.<br>
Dieses Backup Konzept ermöglicht folgende Vorteile:
* Schnelle Sicherung und Rücksicherung, dank lokal angebundenem Vaultsystem (Satellit)
* Keine Anschaffungskosten, da Ihnen die Hardware gestellt wird
* Zeitliche Entkopplung zwischen der Sicherung und der Replikation möglich
* Rücksicherung autark vom Rechenzentrum möglich
* Initialbackup kann direkt gegen den Satelliten durchgeführt werden
* Bandbreite Ihres Kunden kann optimal ausgenutzt werden
* Schnelle VM-Wiederherstellung des Hyper-V Agenten oder vSphere Recovery Agenten
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Windows Agent per Kommandozeile ansprechen === <!--T:803-->
=== Inbetriebnahme === <!--T:744-->


<!--T:804-->
<!--T:745-->
Bitte wechseln Sie zunächst in der CMD oder PowerShell in das Installationsverzeichnis des Agenten, dies ist standardmäßig 'C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\'<br>
Nach der Bestellung Ihres Backup Paketes inklusive Satelliten, erhalten Sie eine E-Mail mit den Zugangsdaten, sobald der Vaultaccount auf dem Basevault bereitgestellt wurde. <br>
Um ein Backup zu starten müssen folgende Parameter an die VV.exe übergeben werden:
Sie erhalten eine gesonderte Benachrichtigung, nachdem der Satellit bereitgestellt und an Sie versendet wurde.<br>
*VV.exe backup JOBNAME /retention=RetentionName (CMD) <br>
Nach Erhalt des Satelliten müssen noch folgende Schritte durchgeführt werden (Hardware Satelliten):<br>
*.\VV.exe backup JOBNAME /retention=RetentionName (PowerShell)<br>
* Satellit im Netzwerk Ihres Endkunden aufbauen und starten.
Mit dem Parameter /retention=RetentionName können Sie bestimmen welcher Aufbewahrungstyp verwendet werden soll.<br>
* Sie erreichen das Satelliteninterface über die lokale Adresse des Satelliten (Wahlweise statische IP oder DHCP).
Bitte ersetzen Sie "RetentionName" mit dem Namen der Aufbewahrungsfrist, diese können Sie in den [[Backup#Erweiterte_Agentenkonfiguration|erweiterten Agenteneinstellungen]] einsehen.
* Bitte beachten Sie, dass das Satelliteninterface über HTTPS erreichbar ist und ggf. im Browser erst zugelassen werden muss.
* Über das Interface können Sie die Zugangsdaten in der Benutzerverwaltung abändern und ggf. die Netzwerkkonfiguration anpassen.
* Bitte deaktivieren Sie den Bypass Modus über die Funktion Bypass Modus deaktivieren [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup#Funktionen 10.3.1.3].
* Der Satellit ist jetzt für den produktiven Einsatz vorbereitet und muss als Sicherungsziel in den Vault-Einstellungen der Agenten hinterlegt werden (lokale IP des Satelliten).
* Initialbackups können optional direkt gegen den Satelliten durchgeführt werden.
Inbetriebnahme einer Satelliten VM:<br>  
* Sie erhalten von TERRA Cloud Support einen Hyper-V VM Container, diesen können Sie unter Hyper-V importieren und virtualisieren.
** '''''Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Hyper Hosts mit dem Betriebssystem Windows Server 2019 oder höher kompatibel sind!'''''
* Die Datenträger-/Netzwerkzuweisung muss über den Hyper-V Manager / VM Connect erfolgen.
* Die restlichen Schritte der Inbetriebnahme einer Satelliten VM ähneln der Inbetriebnahme eines normalen Satelliten.
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Windows Agent per Skript ansprechen === <!--T:805-->
=== Satelliteninterface === <!--T:746-->


<!--T:806-->
Die gewünschten Befehle können in einem Skript hinterlegt werden.<br>
Empfohlene Formate sind '''.bat''' und '''.cmd'''<br>
<br>
Skripte können beliebig nach eigenen Wünschen erweitert werden, z.B. um Pre- und Post-Commands zu hinterlegen, also Befehle vor oder nach dem Backup.<br>
<br>
Beispielskript: <br>
@echo off<br>
cd "C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent"<br>
echo "Starte Backup" >> backuplog.txt<br>
VV.exe backup BMR /retention=Daily <br>
echo "Backup durchgeführt" >> backuplog.txt<br>
[[Datei:Backupskript.png|none]]
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Skript vor dem Herunterfahren ausführen === <!--T:807-->
==== System ==== <!--T:747-->


<!--T:808-->
Sie können Ihr erstelltes Skript mit folgender Konfiguration in das Pre-Shutdown Event des Systems einbinden. Dies empfiehlt sich besonders bei Client Systemen, die nicht durchgängig im Einsatz sind.<br>
Bitte führen Sie folgende Schritte durch um ein Skript zu hinterlegen: <br>
# Öffnen Sie den Editor für lokale Gruppenrichtlinien (WIN + R "gpedit.msc")<br>
# Hinterlegen Sie Ihr erstelltes Skript unter "Computerkonfiguration -> Windows-Einstellungen -> Skripts (Start/Herunterfahren)<br>
# Klicken Sie auf "Herunterfahren" und fügen Sie Ihr Skript über "Hinzufügen" hinzu. <br>
# Bitte passen Sie folgenden Registry Key an: ''HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\gpsvc\PreshutdownTimeout''<br>
# Dieser Key definiert die Länge des Pre-Shutdown Events, diese ist standardmäßig auf 15 Minuten festgesetzt. Bitte erhöhen Sie diesen Wert soweit, dass ein Backup in dieser Zeit erstellt werden kann.
# Bitte navigieren Sie im Editor für lokale Gruppenrichtlinien in "Computerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> System -> Skripts <br>
# Passen Sie die Einstellung "Maximale Wartezeit für Gruppenrichtlinienskripts angeben" an. Sie können einen Wert bis 32.000 Sekunden eintragen oder eine 0 für eine unendliche Wartezeit.
# Bitte beachten Sie bitte das Sie die Rechte dementsprechend angepasst haben. <br>
::Weitere Informationen dazu haben wir in dem folgendem Wiki Artikel beschrieben: [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup_Fehlerdiagnose#PreshutdownTimeout_Wert PreshutdownTimeout Wert Berechtigung]
[[Datei:Preshutdown.png|gerahmt|links]] [[Datei:Maximale Wartezeit für Gruppenrichtlinienskripts angeben.png|gerahmt|ohne]]<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Neuen benutzerdefinierten Befehl erstellen === <!--T:809-->
===== Anmeldung ===== <!--T:748-->
 
<!--T:749-->
Das folgende Interface erreichen Sie in Ihrem Browser unter der IP-Adresse des Satelliten.<br>
Es stehen zwei verschiedene Benutzer zur Verfügung, in der Abbildung ist der administrative Benutzer zu sehen, der über uneingeschränkten Zugriff verfügt.<br>
Zusätzlich gibt es einen Benutzer, der nur über Lese-Rechte verfügt, die Zugangsdaten können Sie zu einem späteren Zeitpunkt festlegen.<br>
Die Standardzugangsdaten für den Admin Benutzer lauten:<br>
<br>
''Benutzer  = admin''<br>
''Kennwort = terra''<br>
<br>
[[Datei:AnmeldungSat.png|border|800px|Anmeldung im Satelliten-Interface]]<br>
<br />
</translate>
<translate>
===== Informationen ===== <!--T:750-->


<!--T:810-->
<!--T:751-->
Diese Option bietet Ihnen die Möglichkeit bereits erstelle Skripte mit einem Zeitplan über das Backup Portal zu versehen.
Der Punkt Information zeigt Ihnen das Dashboard mit allen wichtigen Vitalindikatoren der Hardware, z.B. CPU, RAM oder die Festplattenauslastung.<br>
[[Datei:Neuer benutzerdefinierter Befehl.png|gerahmt|ohne]]
Zusätzlich ist der Modus des Satelliten ersichtlich. Dabei wird zwischen zwei Modi unterschieden, dem aktiven und inaktiven Bypass Modus.<br>
Wenn Sie einen neuen benutzerdefinierten Befehl erstellen, prüft der Agent ob Skripte im Agentenverzeichnis im Unterordner "ScheduleScripts" Batch Dateien hinterlegt sind.<br>
Bei dem aktiven Bypass lehnt der Satellit sämtliche Agentenanfragen ab, sodass hierbei die Kommunikation für Sicherungen, Wiederherstellungen, Synchronisierungen oder Joberstellungen über den Basevault erfolgt. Dementsprechend muss im Portal unter dem Reiter Vault-Einstellungen die Basevault Adresse hinterlegt sein.<br>
Der Standardpfad zu diesem Verzeichnis in dem ein Skript für diese Funktion abgelegt werden kann:<br>
Bei dem inaktiven Bypass ist der Satellit aktiviert und nimmt sämtliche Agentenanfragen entgegen, sodass hierbei die Kommunikation für Sicherungen, Wiederherstellungen, Synchronisierungen
''C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\ScheduleScripts''<br>
oder Joberstellungen über den Satelliten erfolgt. Dementsprechend muss im Portal unter dem Reiter Vault-Einstellungen die IP Adresse des Satelliten hinterlegt sein.<br>
In folgendem Screenshot sehen Sie ein ausgewähltes Skript, mit einem konfigurierten Zeitplan:
<br>
[[Datei:Benutzerdefinierter Befehlt.jpg|gerahmt|ohne]]
'''Festplattenkapazität:'''<br>
'''Empfehlung:'''
Grün = Zwischen 0% und 85% <br>
Der Zeitplan eines benutzerdefinierten Befehls kann nur '''einzeilig''' erstellt werden.
Orange = Ab 85% bis 95% <br>
Bitte prüfen Sie dazu unsere [[Backup#Agent_Skripting_Best_Practice|Best Practice]] für das Agent Skripting um diesen Nachteil zu umgehen.
Rot  = Ab 95% bis 99,99% <br>
<br>
[[Datei:Warnung Speicher.png|border|800px|Speicher Warnung in der Übersicht]]<br>
<br>
[[Datei:Warnung.png|border|Meldung Speicher Warnung]]<br>
<br>
[[Datei:Speicher Alarm de.png|border|800px|Speicher Alarm in der Übersicht]]<br>
<br>
[[Datei:95%-DE.png|border|Speicher Alarm]]<br>
<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Agent Skripting Best Practice === <!--T:811-->
===== Funktionen ===== <!--T:752-->


<!--T:812-->
<!--T:753-->
Der Backup Agent kann durch den Einsatz von Skripten auf individuelle Anwendungsszenarien abgestimmt werden.
'''System Funktionen:'''<br>
Wir empfehlen Ihnen die folgende Anleitung als Basis für Ihr Szenario zu verwenden.<br>
Unter dem Punkt Funktionen finden Sie eine Auflistung der relevanten hinterlegten Dienste auf dem Satelliten. Bitte prüfen Sie ob alle Dienste ausgeführt werden.<br>
Sollte ein Dienst gestoppt sein, können Sie diesen über das Play Symbol starten. Bitte starten Sie im laufenden Betrieb des Satelliten keine Dienste neu.<br>
<br>
'''Satellitenfunktionen:'''<br>
Sie können über diese Oberfläche den Satelliten herunterfahren, neustarten oder einen Replikationsprozess manuell starten.<br>
<br>
<br>
'''Vorbereitung:''' <br>
'''Bypass deaktivieren:'''<br>
Was sollte vor dem Einsatz der folgenden Skripte vorbereitet sein?
Ein Satellit mit aktiviertem Bypass Modus kann keine Backups entgegennehmen und deligiert diese an den Basevault. Bitte deaktivieren Sie den Bypass Modus, damit der Satellit Backups entgegennehmen kann.<br>
#Installation des Agenten auf dem zu schützenden System
#System im Backup Portal mit dem Vault verknüpfen
#Backup Job(s) anlegen, ohne Zeitplan
'''Schritt 1: Batch Datei erstellen''' <br>
Erzeugen Sie eine Batch Datei (.bat) mit folgendem Aufbau:<br>
''powershell.exe -ExecutionPolicy Bypass -File "Pfad zum PowerShell-Skript\agentscripting_retention.ps1"''<br>
Bitte passen Sie diese Batchdatei später an den von Ihnen festgelegten Pfad und Namen des PowerShell Skripts an.<br>
Kopieren Sie das erstelle Batch Skript in folgenden Ordner im Installationsverzeichnis des Agenten: <br>
''C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\ScheduleScripts (Standard)''<br>
Klicken Sie im Backup Portal bei dem betreffenden System unter "Jobaufgabe auswählen" auf [[Backup#Neuen_benutzerdefinierten_Befehl_erstellen|"Neuen benutzerdefinierten Befehl"]].<br> <br>
Über diese Funktion können Sie ein hinterlegtes Batch Skript auswählen und mit einem Zeitplan versehen, bitte konfigurieren Sie die gewünschte Zeit. (z.B. 22 Uhr)<br>
<br>
<br>
'''Funktion:''' <br>
[[Datei:Bypass deaktivieren2.png|border|800px|Bypass deaktivieren]]<br>
Diese Batch Datei wird später über Zeitplan durch den Backup Agenten selbst gestartet. <br>
Durch die Batch Datei wird die PowerShell gestartet und das zweite Skript.<br>
Da PowerShell deutlich umfangreicher und flexbile ist, dient das ersten Skript nur dazu um die PowerShell aufzurufen.<br>
<br>
<br>
'''Schritt 2: PowerShell Skript erstellen''' <br>
'''Support Connect aktivieren:'''<br>
In diesem Schritt erstellen Sie das PowerShell Skript welches von dem Batch Skript aus '''Schritt 1''' angesteuert wird.<br>
Mit diesem Schalter erlauben Sie dem TERRA CLOUD Support via Fernwartung auf den Satelliten zuzugreifen.<br>
Über dieses Skript wird der Backup Agent angesprochen um ein Backup durchzuführen.<br>
</translate>
Zusätzlich besteht die Möglichkeit verschiedene Aufbewahrungsfristen zu verwenden und Pre- und Postcommands einzubauen.<br>
<translate>
<br>
===== Branding ===== <!--T:754-->
'''Inhalt:''' <br>
 
Bitte erstellen Sie ein PowerShell Skript (.ps1) mit z.B. folgendem Inhalt:
<!--T:755-->
''Set-Location "C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent"''
Diese Funktion ermöglicht Ihnen die Oberfläche des Satelliten auf die CI Ihres Unternehmens anzupassen.<br>
''$date = Get-Date
Die Konfiguration muss dabei nur auf einem Satelliten durchgeführt werden, da Sie diese exportieren und auf anderen Satelliten importieren können.<br>
$currentday = $date.Day
Zusätzlich besteht die Option ein eigenes Logo zu hinterlegen.<br>
$lastday = [DateTime]::DaysInMonth($date.Year, $date.Month)
[[Datei:Branding.png|800px|border|Branding]] <br>
if ($lastday -eq $currentday){
</translate>
'''Platzhalter für Pre-Commands'''
<translate>
.\VV.exe backup '''NamedesBackupJobs''' /quickscan=true /retention=Monthly
===== Wartung ===== <!--T:756-->
'''Platzhalter für Post-Commands'''
 
}
<!--T:757-->
else{
Die Vault Wartung überprüft täglich um 9:23 den Datenbestand des Satelliten auf Safesets die ihre Aufbewahrungsfrist überschritten haben, die Anzahl der Aufbewahrungstage und Kopien muss dafür überschritten sein. Abgelaufene Safesets werden von dem Satelliten gelöscht.
'''Platzhalter für Pre-Commands'''
Sie können die Startzeit dieser Wartung bei Bedarf anpassen.<br>
.\VV.exe backup '''NamedesBackupJobs''' /quickscan=true /retention=Daily 
[[Datei:Wartung.png|800px|border]]<br>
'''Platzhalter für Post-Commands'''
}''<br>
'''Funktion:'''<br>
Dieses PowerShell Skript wechselt in das Installationsverzeichnis des Agenten und prüft das aktuelle Datum.<br>
Sollte das Datum der Gesamtanzahl der Tage des Monats entsprechen (der dynamisch letzte Tag des Monats) wird ein Backup mit dem Aufbewahrungstyp "Monthly" ausgeführt.<br>
An alle anderen Tagen wird der Aufbewahrungstyp "Daily" verwendet.<br>
<br>
'''Vorteile dieser Umsetzung:'''
# Sie können den vollen Funktionsumfang der PowerShell verwenden und dieses Basisskript beliebig für Ihre Kunden anpassen
# Der Zeitplan kann über das Backup Portal erstellt werden und muss nicht über das Skript umgesetzt werden
# Über Pre- und Post-Commands können Sie Datenbanken vor dem Backup stoppen, die nicht über die VSS-Technik in einen konsistenten Zustand gebracht werden können
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
===== Updates ===== <!--T:758-->


== Linux Agent  == <!--T:813-->
<!--T:759-->
 
Sie können das Satelliteninterface direkt nach aktuellen Updates suchen und diese einspielen.<br>
<!--T:814-->
[[Datei:Updates.png|800px|border]]<br>
Der Linux Agent kann zusätzlich zum Portal auch über erstellte Skripte angesprochen werden. <br>
</translate>
Sie können die Agenten direkt über ein erstelltes Skript ansprechen. Wie in folgendem Beispielskript (CustomScript.sh):<br>
<translate>
''nano CustomScript.sh'' <br>
===== XML-Ansicht ===== <!--T:760-->
''cd /opt/BUAgent''<br>
 
''./VV backup RootDir''<br>
<!--T:761-->
RootDir ist in dem Beispiel der Backup Jobname.<br>
Über diesen Menü Punkt werden Sie in einem neuen Tab zu der XML-Ausgabe des Satelliten geleitet. Diese Ausgabe listet alle relevanten Informationen des Satelliten auf und kann überwacht werden.<br>
Das Skript (z.B.: CustomScript.sh) muss danach mit den entsprechenden Rechten ausgestattet werden. Bitte führen Sie dafür folgenden Befehl aus: <br>
Sie können diesen Link in eine eigene Monitoring Lösung einbauen oder bereits fertige Sensoren nutzen. Vorgefertigte Sensoren finden Sie für Server-Eye und PRTG Network Monitor, die Sensoren finden Sie <br>
''chmod +x CustomScript.sh''<br>
unter dem Suchbegriff "Terra Cloud Backup". <br>
<br>
[https://www.server-eye.de/ Homepage Server-Eye] <br>
Optional können Sie Skripte über das Backup Portal mit einem Zeitplan versehen, dazu müssen Sie folgende Schritte durchführen:<br>
[[Datei:XML-Ansicht.png|border|500px]]<br>
*Unter Linux wird standardmäßig kein Ordner namens "ScheduleScripts in dem Installationsverzeichnis angelegt. Bitte erstellen Sie diese mit z.B. ''mkdir ScheduleScripts''<br>
*Erstelltes Skript (.sh oder .bash) im Agentenverzeichnis im neu erstellten Ordner ScheduledScripts ablegen
*Im Backup Portal über "Jobaufgabe auswählen" einen "Neuen benutzerdefinierten Befehl erstellen" und Ihr Skript auswählen
*Einen Zeitplan für das Skript erstellen
[[Datei:Neuen-benutzerdefinierten-Befehl.png|none]]<br>
<br />
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
= '''vSphere Recovery Agent''' = <!--T:815-->
==== Replikation ==== <!--T:762-->


</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
== Dokumentation vSphere Recovery Agent== <!--T:816-->
===== Konnektivität ===== <!--T:763-->


<!--T:817-->
<!--T:764-->
Eine umfangreiche Dokumentation und weitere Informationen finden Sie im [https://drive.terracloud.de/dl/fiLpZboTGRPeqzW1cqwS6yin/Documentation%20and%20Release%20Notes/Documentation/DE/vSphere%20Recovery%20Agent%20v9.1%20-%20User%20Guide.pdf?inline vSphere Recovery Agent User Guide].
Diese Übersicht zeigt Ihnen den Status der Verbindung zum Basevault. Der Satellit überträgt in regelmäßigen Abständen einen "Heartbeat" an den Basevault.<br>
Zusätzlich wird die Verbindung zum Backup Portal und zum Basevault via Ping und Telnet geprüft, dies stellt sicher, dass alle notwendigen [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup#Netzwerkkonfiguration Ports] für den Satelliten freigeschaltet sind.<br>
Während der Replikation kann der beispielsweise auch der ausgehende Netzwerkdurchsatz überwacht werden.<br>
[[Datei:Satellit Konnektivität.jpg|gerahmt|ohne|100px|]]<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
== Installation == <!--T:818-->
===== Replikationsstatus ===== <!--T:765-->


<!--T:819-->
<!--T:766-->
Bitte führen Sie das Setup des vSphere Recovery Agenten auf einem Windows Server System mit Zugriff zu der VMware Umgebung (vCenter oder standalone ESXi Host) aus. Beachten Sie dabei die Empfehlungen aus dem Abschnitt [[Backup#Best_Practice|Best Practice]]. Bitte befolgen Sie die Anweisungen aus dem InstallShield des vSphere Recovery Agenten. Im letzten Schritt der Installation registrieren Sie das System über den eingegeben Benutzer und Kennwort in der erstellen Site Ihres Endkunden. Eine genaue Beschreibung des Installationsprozesses finden Sie im oben verlinkten User Guide.
Diese Übersicht zeigt Ihnen, welche Safesets noch zur Replikation in das Rechenzentrum ausstehen, diese werden wie in einer Warteschlange abgearbeitet. <br>
Auf der rechten Seite können Sie sich durch den aktuellen Bestand des Satelliten klicken und genauere Informationen über einzelne Safesets einsehen, wie z.B. die komprimierte <br>
Größe oder ob dieses Safeset bereits repliziert wurde.<br>
<br>
[[Datei:Replikation.png|border|900px|Replikationsstatus]]<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
== Konfiguration des Agenten == <!--T:820-->
===== Bandbreitenlimitierung ===== <!--T:767-->


<!--T:821-->
<!--T:768-->
Nach der erfolgreichen Installation und Registrierung am TERRA CLOUD Backup Portal können Sie nun das System am Vault hinzufügen, wie in [[Backup#Agent_mit_Vault_verkn.C3.BCpfen|System am Vault hinzufügen]] beschrieben.
Sie können für die Replikation des Satelliten eine Bandbreitenlimitierung konfigurieren.
Bitte beachten Sie, dass nach einer Anpassung der Replikationsdienst neustartet und somit laufende Replikationen abgebrochen werden. <br>
Wir empfehlen bei einer schwächeren Anbindung die "Quality of Service" auf der Firewall für den Satelliten zu konfigurieren und diesem eine geringe Priorität zuzuweisen.<br>
Diese Einstellung auf der Firewall sorgt dafür, dass z.B. an einem Feiertag mit voller Bandbreite repliziert werden kann, die <br>
Einteilung der Bandbreite ist somit flexibler, als eine feste Bandbreitenlimitierung. <br>
[[Datei:Bandbreitenlimitierung.png|border|800px]]<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Verbindung zu der vSphere-Umgebung === <!--T:822-->
===== Replikationszeitplan ===== <!--T:769-->


<!--T:823-->
<!--T:770-->
Bitte hinterlegen und speichern Sie die Zugangsdaten zur vSphere-Umgebung (vCenter oder standalone ESXi Host) in den Feldern der "Anmeldeinformationen". Sie erhalten unmittelbar eine Rückmeldung, ob die hinterlegten Zugangsdaten korrekt sind, bzw. die Umgebung erreicht werden kann.
Über den Replikationszeitplan können Sie steuern, ob sofort nach einem neu erstellten Backup repliziert werden soll und nach <br>
[[Datei:VRA-1.png|gerahmt|ohne]]<br>
definiertem Zeitplan oder ausschließlich nach einem konfigurierten Replikationszeitplan. Diese Option ist besonders zu empfehlen, wenn <br>
während des Arbeitszeit Ihres Kunden gesichert werden soll, aber erst nach der Arbeitszeit die Replikation starten soll. <br>
Auf diesem Bild sehen Sie die Konfiguration für einen Replikationszeitplan, der jeden Tag gegen 20 Uhr einen Replikationsvorgang einleitet:<br>
[[Datei:Replikationszeitplan.png|border|800px]]<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Changed Block Tracking === <!--T:824-->
===== Safeset Management ===== <!--T:771-->


<!--T:825-->
<!--T:772-->
Diese Funktion des Agenten ist nach der Installation bereits aktiviert und erlaubt eine schnelle und effiziente Deltasicherung der virtuellen Maschinen. <br>
Über das Safeset Management können spezielle Konfigurationen am Satelliten vorgenommen werden, diese können bei falscher Konfiguration die Funktion des Satelliten beeinträchtigen.<br>
Weitere Informationen zu dieser Technologie finden Sie in der [https://kb.vmware.com/s/article/1020128 Wissensdatenbank] von VMware. <br>
Änderungen können erst nach der Aktivierung über den Schieberegler erfolgen und '''dürfen nur nach Absprache mit dem Support''' durchgeführt werden.<br>  
[[Datei:VRA-CBT.png|gerahmt|ohne]]<br>
[[Datei:Safeset-management.png|border|800px]]<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Automatisierte Wiederherstellungstests === <!--T:826-->
==== Backup Daten ==== <!--T:773-->


<!--T:827-->
<!--T:774-->
Durch die Aktivierung der Option "Sicherung bei Fertigstellung überprüfen" wird nach dem Abschluss jeder Sicherung eine Wiederherstellungstests über eine schnelle VM-Wiederherstellung durchgeführt.
Über das Satelliteninterface haben Sie die Möglichkeit ganze Systeme, Jobs oder einzelne Sicherungssätze (Safesets) zu löschen. <br>
Nach dem Bootvorgang der virtuellen Maschine wird ein Screenshot des Anmeldemaske erstellt und im TERRA CLOUD Backup Portal gespeichert.
Die Löschung bezieht sich dabei nur auf Satelliten, der Datenbestand im Rechenzentrum auf dem jeweiligen Basevault bleibt unberührt. <br>
Um diese Funktion nutzen zu können, müssen die Voraussetzungen für die [[Backup#Rapid_VM_Recovery_.28schnelle_VM-Wiederherstellung.29|schnelle VM-Wiederherstellung]] erfüllt sein.
Angezeigt werden Ihnen online Safesets, diese sind in schwarz hinterlegt und können mit einem Klick in die Checkbox ausgewählt werden. <br>
Bitte hinterlegen Sie den temporären Datenspeicher (Datastore) auf dem die VM für die Testwiederherstellung gestartet werden kann und den gewünschen ESXi Host. <br>
Online Safesets zeichnen sich dadurch aus, dass Sie auf dem Satelliten lokal gespeichert sind und dort direkt zur Verfügung stehen.<br>
Safesets die in grau hinterlegt sind und nicht ausgewählt werden können, sind offline Safesets. <br>
Ein offline-Safeset stellt eine Sicherung dar, die nicht auf dem Satellit, jedoch noch auf dem Basevault vorhanden ist. <br>
Auf dem Satelliten werden nur Metainformationen zu diesen Safesets gespeichert. <br>
<br>
<br>
'''Beispielkonfiguration:''' <br>
'''Vorgehensweise bei einer Löschung:'''<br>
[[Datei:VRA-2.png|gerahmt|ohne]]<br>
</translate>
<translate>
== vSphere Backup Job erstellen == <!--T:828-->
 
<!--T:829-->
Sobald Sie die Installation und Konfiguration des Agenten abgeschlossen haben, können Sie einen neuen "Job für VMware vSphere" erstellen.<br>
Auf dem folgenden Screenshot sehen Sie exemplarisch einen neuen Job für eine vSphere Umgebung. Bitte vergeben Sie einen Jobnamen und optional eine Beschreibung sowie das Verschlüsselungskennwort.<br>
Sie können entweder alle virtuellen Maschinen in die Sicherung aufnehmen, indem Sie die Ebene "Virtuelle Maschinen" selektieren, alle virtuellen Maschinen sind damit rekursiv eingeschlossen. Diese Option bietet den Vorteil, dass neue virtuelle Maschinen automatisch in den Backup Job hinzugefügt werden.<br>
Alternativ können Sie einzelne VMs auswählen und in den Sicherungssatz übernehmen.<br>
[[Datei:VRA-3.png|gerahmt|ohne]]<br>
<br>
<br>
'''Optional:Erweiterte Einstellungen:''' <br>
'''Löschung auf Systemebene:'''<br>
</translate>
a) Im Job Monitor des Interfaces überprüfen, dass kein Prozess für das betroffene System läuft. (Falls der Reiter Job Monitor nicht vorhanden ist, Update auf die aktuellste Interface Version durchführen)<br>
<translate>
b) Zu löschende Systeme per Auswahl markieren und Aktion "Lösche markierte Einträge" durchführen <br>
=== Anwendungskonsistente Sicherung aktivieren === <!--T:830-->
c) Abwarten, bis das betroffene System aus der Übersicht ausgegraut ist. (Kann unter Umständen einige Zeit in Anspruch nehmen) <br>
 
d) Kapazität des Satelliten überprüfen und eine schnelle Speicheroptimierung starten <br>
<!--T:831-->
<br>
Sobald Sie die "anwendungskonsistente Sicherung aktivieren" kann ein anwendungskonsistenter Snapshot auf Basis eines Microsoft VSS Snapshots erstellt werden.<br>
'''Löschung auf Jobebene:'''<br>
Wir empfehlen diese Option zu aktivieren für alle virtuellen Maschinen mit Windows Gastbetriebssystem.
a) Im Job Monitor des Interfaces überprüfen, dass kein Prozess für den betroffenen Job läuft. (Falls der Reiter Job Monitor nicht vorhanden ist, Update auf die aktuellste Interface Version durchführen)<br>
b) Zu löschenden Job per Auswahl markieren und Aktion "Lösche markierte Einträge" durchführen  <br>
c) Abwarten, bis der betroffene Job aus der Übersicht verschwunden/ausgegraut ist. (Kann unter Umständen einige Zeit in Anspruch nehmen)<br>
d) Kapazität des Satelliten überprüfen. Falls unverändert, schnelle Speicheroptimierung starten <br>
<br>
'''Löschung auf Safesetebene:'''<br>
a) Im Job Monitor des Interfaces überprüfen, dass kein Prozess für den betroffenen Job läuft. (Falls der Reiter Job Monitor nicht vorhanden ist, Update auf die aktuellste Interface Version durchführen)<br>
b) Zu löschende Safesets per Auswahl markieren und Aktion "Lösche markierte Einträge" durchführen <br>
c) Abwarten, bis alle betroffenen Safesets aus der Übersicht verschwunden/ausgegraut sind. (Je nach Größe, kann der Vorgang sehr viel Zeit in Anspruch nehmen) <br>
d) Sobald alle Safesets verschwunden/ausgegraut sind, schnelle Speicheroptimierung starten <br>
<br>
<br>
[[Datei:Backupdaten.png|border|800px|Backup Daten auf dem Satelliten]]<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Protokolle der Datenbanktransaktionen kürzen === <!--T:832-->
==== Job Monitor ==== <!--T:775-->


<!--T:833-->
<!--T:776-->
Zusätzlich zur anwendungskonsistenten Sicherung können Transaktionsprotokolle von Micorsoft Exchange oder SQL Server Instanzen gekürzt werden.
Sie können offene oder bereits abgeschlossene Prozesse im Job Monitor einsehen.<br>
</translate>
Sicherungen oder Wiederherstellungen können damit überwacht werden, genauso wie Replikationsprozesse.<br>
<translate>
Folgender Screenshot zeigt einen Satelliten der aktuell keine offenen Jobs hat:<br>
=== Bedrohungserkennung aktivieren === <!--T:834-->
[[Datei:Jobmonitor.png|800px|border]]<br>
 
<br>
<!--T:835-->
'''Jobs auf dem Screenshot:'''<br>
Bei der Sicherung aktiver virtueller Maschinen mit Windows Gastbetriebssystem kann der vSphere Recovery Agent das System auf aktive Ransomeware prüfen.<br>
Maintenance Host = Dieser Prozess steht für die Wartung auf dem Satelliten, dieser Prozess sollte immer angezeigt sein <br>
Wir empfehlen diese Option zu aktivieren für alle virtuellen Maschinen mit Windows Gastbetriebssystem.<br>
Satellite Replication Service = Hinter diesem Prozess steht der aktive Replikationsdienst, dieser Prozess sollte immer angezeigt sein <br>
Die Option "Bedrohungserkennung aktivieren" erfordert Zugangsdaten zum Gastbetriebssystem.
Satellite Replication - Upload Satellite Statistics = Im Screenshot steht dieser Prozess auf "Inactive", da er erfolgreich abgeschlossen wurde. Der Satellit hat in diesem Job Informationen an den Basevault weitergegeben.
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Diesen Sicherungsjob bei Fertigstellung überprüfen === <!--T:836-->
==== Benutzerverwaltung ==== <!--T:777-->


<!--T:837-->
<!--T:778-->
Im Anschluss an die Sicherung wird ein Wiederherstellungstest der virtuellen Maschinen über eine schnelle VM-Wiederherstellung durchgeführt.<br>
Innerhalb der Benutzerverwaltung können Sie Kennwörter für die zwei Benutzer definieren. <br>
Bitte beachten Sie, dass diese Funktion in der [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup#Automatisierte_Wiederherstellungstests Agenten Konfiguration] eingerichtet werden muss.<br>
Folgende Benutzer sind vorhanden:<br>
Des Weiteren ist diese Option nur dann sichtbar, wenn die [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup#Rapid_VM_Recovery_(schnelle_VM-Wiederherstellung) Voraussetzungen für die Rapid VM Recovery (schnelle VM-Wiederherstellung)] erfüllt sind
#Admin: Dieser Benutzer hat uneingeschränkten Zugriff und ist für die Administration des Satelliten vorgesehen.
#User: Dieser Benutzer verfügt nur über eine Lese-Berechtigung und kann nach Bedarf an den Endkunden ausgegeben werden.
[[Datei:Benutzerverwaltung.png|border|800px|Benutzerverwaltung]]<br>
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Globale VM-Anmeldeinformationen === <!--T:838-->
==== Netzwerkkonfiguration ==== <!--T:779-->
 
<!--T:780-->
Über die Netzwerkkonfigration können Sie Ihre gewünschten Einstellungen direkt an den Satelliten weitergeben oder die Funktion „DHCP aktivieren“ nutzen. <br>
Sobald DHCP aktiviert wurde, wird Ihnen die vom DHCP Server vergebene Netzwerkkonfiguration angezeigt. <br>
<br>
[[Datei:Netzwerkverwaltung.png|border|800px|Netzwerkverwaltung des Satelliten]]<br>
<br/>
</translate>
<translate>
= '''Initialsicherung FTP Upload / Datenträger einsenden''' = <!--T:781-->


<!--T:839-->
Die eingetragen Zugangsdaten werden für alle virtuellen Maschinen im Sicherungssatz verwendet.
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Gast-BS-Anmeldeinformationen === <!--T:840-->
=== Buchung === <!--T:782-->


<!--T:841-->
<!--T:783-->
Sofern Sie Zugangsdaten individuell je virtueller Maschine vergeben möchten, können Sie diese unterhalb der virtuellen Maschine im Sicherungssatz eintragen, in dem Sie das Eingabefeld über den blauen Pfeil anzeigen lassen.
Die beiden Vorgänge können jeweils bei der initialen Buchung eines Backup Paketes, als auch nachträglich in der Bestellung hinzugefügt werden.
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
== Rapid VM Recovery (schnelle VM-Wiederherstellung) == <!--T:842-->
=== Durchführung === <!--T:786-->


<!--T:843-->
<!--T:787-->
Die Wiederherstellungsoption schnelle VM-Wiederherstellung bietet Ihnen die Möglichkeit eine VM aus dem Backup zu starten.<br>
'''Voraussetzungen:'''
Ausfallzeiten können durch den schnelle Zugriff drastisch reduziert werden, zusätzlich eignet sich die Funktion um in wenigen Minuten einen Wiederherstellungstest durchzuführen.<br>
*Der Backup Agent ist auf dem gewünschten System installiert und im Portal registriert.
*Der Backup-Job und der Zeitplan sind wie gewünscht konfiguriert.
*Die Option „Gesamter Server“ wurde in der Jobkonfiguration temporär entfernt, damit der externe Datenträger nicht in die Sicherung aufgenommen wird.
*Der Zeitplan des Backup-Jobs ist deaktiviert, damit der Agent nicht automatisch versucht, auf den Vault zu sichern.<br>
<br>
<br>
'''Vorraussetzung:'''
'''Vorgehensweise:'''<br>
* Ausschließlich in Verbindung mit einem TERRA CLOUD Backup Satelliten oder TERRA CLOUD Backup Enterprise Vault verfügbar.
1.) '''Backup zwecks Metadatenübertragung gegen den Vault starten.'''<br>
* Jeder ESXi Host muss über einen Software ISCSI Adapter verfügen.
Hierbei werden vom Vault benötigte Informationen übermittelt, welche für den Importvorgang notwendig sind.<br>
* Der Datastore auf dem die VM gestartet wird kann entweder auf lokalem, ISCSI oder vSAN Storage liegen.
Sobald der Status "Verarbeitung läuft" ersichtlich ist, kann der Prozess gestoppt werden. <br>
* Ein Datastore auf den eine VM migriert werden soll kann zusätzlich zu den oben genannten Storagetypen auch auf einem NFS Share liegen.
<br>
* Insgesamt müssen mindestens zwei Datastores vorhanden sein.
2.) '''Ordnerstruktur im Zielverzeichnis anlegen.''' <br>
* vSphere Recovery Agent 8.82 oder höher
Um eine reibungslose Identifikation zu gewährleisten, bitten wir Sie, folgende Ordnerstruktur anzulegen: <br>
* Der Windows Server, auf dem der VRA installiert ist, verfügt über das Windows Feature "iSCSI Target Server".<br>
'''\$KONTONAME$\$COMPUTERNAME$\$JOBNAME$''' <br>
<br>
Beispiel-Pfad:<br>
'''D:\00000-BEISPIEL\srv-terracloud\bmrjob''' <br>
<p style="color: #FF0000;"> Da es sich hierbei stets um verschlüsselte Daten handelt, würde eine nicht ausreichende Ordnerstruktur in einer schriftlichen Rückfrage und somit in einer Verzögerung im Prozess enden. </p>
3.) '''Sicherung auf den zuvor angelegten Pfad starten.'''<br>
Die Vorgehensweise im Portal sieht wie folgt aus:<br>
<br>
<br>
'''Exemplarische Konfigration eines ESXi Hosts für Rapid VM Recovery:''' <br>
[[Datei:Verzeichnis_auf_Datentraeger.png|350px|border|Ziel: Verzeichnis auf Datenträger]] <br>
Auf folgendem Screenshot wurde über das vCenter ein iSCSI Software Adapter über "Add Software Adapter" hinzugefügt.
<br>
[[Datei:ISCSI Software Adapter.png|ohne|1500px]]<br>
[[Datei:Ordner_auswaehlen.png|350px|border|Zuvor erstellte Ordnerstruktur auswählen]] <br>
Zusätzlich wurde ein VMkernel-Adapter ohne aktivierte Service Rolle hinzugefügt, wie auf folgendem Screenshot zu sehen:
<br>
[[Datei:VMkerneladapter.png|ohne|1500px]]<br>
[[Datei:Initialbackup_auf_Datentraeger.png|350px|border|Sicherung starten]] <br>
'''Vorgehensweise:'''
Sobald alle Vorraussetzungen erfüllt sind erhalten Sie unter "Wiederherstellen" eine zusätzliche "Option Virtuelle Maschine, die schnelle VM-Wiederherstellung nutzt": <br>
[[Datei:RVMR.png|gerahmt|ohne]]<br>
Im Anschluss kommen Sie in die Konfiguration der Wiederherstellung.<br>
In dieser können Sie neben der Entscheidung, welche VM wiederhergestellt werden soll, auch definierten, welcher Datastore verwendet werden soll.<br>
Auf folgedem Screenshot sehen Sie den Datastore "Rapid VM Recovery Datastore", dieser wurde eigens für z.B. Wiederherstellungs- und Funktionstest konfiguriert.<br>
Während der Wiederherstellung können Sie die VM auf einen anderen Datastore migrieren, auf dem z.B. Ihre Produktivsysteme liegen.
[[Datei:RVMR1.png|gerahmt|ohne]]<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
== Best Practice == <!--T:844-->
=== FTP Upload === <!--T:788-->
 
<!--T:845-->
* Installieren Sie den vSphere Recovery Agent in eine eigene Windows Server VM, diese wird nach Möglichkeit nur für das Management bzw. Backup verwendet
* Halten Sie die vSphere Recovery Agent VM hochverfügbar über vSphere HA
* Nutzen Sie für das TERRA CLOUD Backup einen Satelliten um Rapid VM Recovery nutzen zu können
* Platzieren Sie die vSphere Recovery Agent VM im selben Subnetz wie die vCenter Server Appliance
* Aktivieren Sie die Option "Anwendungsbewusste Sicherung" im Backup Job
* Nutzen Sie Change Block Tracking für die Sicherung der virtuellen Maschinen, diese Einstellung finden Sie unter dem Reiter "vCenter-Einstellungen"
</translate>
<translate>
= '''Hyper-V Agent''' = <!--T:846-->


<!--T:789-->
'''Bitte achten Sie darauf, dass der Datenbestand vollständig ist. Jeder Job ist in Sicherungsfragmente aufgeteilt, welche numerisch hochgezählt werden und bis auf das letzte Fragment 1.048.576 KB groß sind. Lediglich das erste Fragment (Safesetnummer.SSI bzw. 00000001.SSI) weicht namentlich von den restlichen Dateien ab.''' <br>
<br>
Prüfen Sie vor dem Hochladen das Backup-Log der Initialsicherung auf mögliche Auffälligkeiten.<br>
Bei Unregelmäßigkeiten oder offenen Fragen wenden Sie sich bitte vor dem Einsenden oder Hochladen des Datenbestandes an unseren Support.<br>
<br>
Das erstellte Initialbackup kann anschließend auf den TERRA Cloud FTP Server hochgeladen werden.<br>
<br>
Für den Upload kann z. B. der [https://filezilla-project.org/download.php?type=client FileZilla Client] verwendet werden. <br>
Die hierzu benötigten Zugangsdaten werden nach Erhalt der Buchung im Center von uns bereitgestellt. <br>
<br>
Sobald der Upload abgeschlossen und kontrolliert wurde, senden Sie uns bitte eine kurze Bestätigung auf die zuvor übermittelten Informationen. <br>
<br>
Nach erfolgreicher Kontrolle erhalten Sie von uns eine Rückmeldung, sobald es Neuigkeiten zum Import gibt.
<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
== Dokumentation Hyper-V Agent == <!--T:847-->
=== Datenträger einsenden === <!--T:790-->


<!--T:848-->
<!--T:791-->
Die folgenden Abschnitte beinhalten unter anderem Informationen zur Einrichtung und Konfiguration des TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agenten. <br>
'''Bitte achten Sie darauf, dass der Datenbestand vollständig ist. Jeder Job ist in Sicherungsfragmente aufgeteilt, welche numerisch hochgezählt werden und bis auf das letzte Fragment 1.048.576 KB groß sind. Lediglich das erste Fragment (Safesetnummer.SSI bzw. 00000001.SSI) weicht namentlich von den restlichen Dateien ab.''' <br>
Eine umfangreiche Dokumentation und weitere Informationen finden Sie im [https://drive.terracloud.de/dl/fiGzKBSTmudPr34qNKunTw/Hyper-V%20Agent%209.4%20-%20User%20Guide.pdf Hyper-V Agent User Guide]
</translate>
<translate>
== Installation == <!--T:849-->
 
<!--T:850-->
Die folgende kompakte Anleitung beschreibt die wesentlichen Schritte der Einrichtung des TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agenten. <br>
<br>
<br>
'''Reihenfolge der Einrichtung:'''<br>
Prüfen Sie vor dem Versenden das Backup-Log der Initialsicherung auf mögliche Auffälligkeiten.<br>
1. Installation TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Management <br>
Bei Unregelmäßigkeiten oder offenen Fragen wenden Sie sich bitte vor dem Einsenden des Datenträgers an unseren Support.<br>
2. Einrichtung des Management Agenten im Backup Portal (Verbindung zur Hyper-V Umgebung aufbauen, Computer am Vault hinzufügen) <br>
3. Installation TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Host <br>
<br>
<br>
'''Single Host Hyper-V Systeme: <br>'''
Sollte das Initialbackup erfolgreich abgeschlossen sein, im Logfile jedoch nach der Meldung über den erfolgreichen Abschluss eine Fehlermeldung erscheinen, empfehlen wir Ihnen, den folgenden Wiki-Artikel aufzurufen:<br>
In diesem Szenario können Sie sowohl die den TERRA CLOUD Backup Hyper-V Management Agent als auch den Host Agent direkt auf dem Hyper-V Host ("Root"/"Parent" Partition) installieren. <br>
[[Backup_Fehlerdiagnose#SSET-E-04104 Die Anforderung ist fehlgeschlagen. Der Remote-Server meldete folgenden Fehler: RPC-E-FAILED, allgemeiner RPC-Fehler / UTIL-W-05229 Konfigurationsdateien konnten nicht hochgeladen werden: Datei konnte nicht hochgeladen werden. C:\Program Files\TERRA CLOUD Backup\Agent\Jobname.status.cfg|SSET-E-04104 Die Anforderung ist fehlgeschlagen. Der Remote-Server meldete folgenden Fehler: RPC-E-FAILED, allgemeiner RPC-Fehler / UTIL-W-05229 Konfigurationsdateien konnten nicht hochgeladen werden: Datei konnte nicht hochgeladen werden. C:\Program Files\TERRA CLOUD Backup\Agent\Jobname.status.cfg]]<br>
Bitte beachten Sie trotzdem die oben aufgelistete Reihenfolge der Einrichtung.<br>
<br>
<br>
'''Hyper-V Cluster:''' <br>
Nachdem alle offenen Fragen und Unregelmäßigkeiten geklärt wurden, kann der Datenträger zusammen mit dem ausgefüllten [https://downloads.terracloud.de/files/Formulare%20&%20Zertifikate/terra%20CLOUD_Einsendeformular.pdf Einsendeformular] an die folgende Adresse versendet werden.: <br>
Der TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent ist auf Grund seiner Aufspaltung in zwei Softwarekomponenten (Management und Host) optimal für einen Einsatz im Cluster geeigent.<br>
Wir empfehlen den Management Agenten in eine administrative VM innerhalb des Hyper-V Clusters zu installieren, somit kann Sie auf verschiedenen Hosts betrieben werden und über den Failover Cluster hochverfügbar gehalten werden. <br>
Nach der Durchführung von Einrichtungsschritt 1 und 2 können Sie im dritten Schritt den TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Host auf allen Knoten des Hyper-V Clusters installieren.<br>
<br>
<br>
'''TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Management:''' <br>
'''TERRA CLOUD GmbH''' <br>
'''Hankamp 2''' <br>
'''32609 Hüllhorst''' <br>
<br>
<br>
'''Schritt 1 der Einrichtung''' <br>
Benachrichtigungen zum Importstatus / Versandstatus des Datenträgers erfolgen über automatisierte Geschäftsprozesse. <br>
Bitte installieren Sie das Setup auf dem gewünschten System und folgen Sie den Anweisungen innerhalb des Setups.<br>
Im letzten Schritt wird analog zu allen anderen Agenten des TERRA CLOUD Backups die Registrierung am TERRA CLOUD Backup Portal konfiguriert.<br>
Sie können entweder direkt einen Benutzer innerhalb der Site mit ausreichender Berechtigung auswählen oder das System in Ihre Parent-Site registrieren und im Anschluss verschieben.
<br>
<br>
<br>
<p style="color: #FF0000;"> Bitte senden Sie uns in keinem Fall unverschlüsselte Rohdaten Ihres Endkunden ein! </p>
'''Schritt 2 der Einrichtung''' <br>
<p style="color: #FF0000;"> Diese werden unbearbeitet wieder an den Absender zurückgesendet. </p>
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Installation sollte das System in der gewählten Site im Portal erscheinen.<br>
Bitte folgen Sie den Anweisungen im Backup Portal, um eine Verbindung zu Hyper-V Umgebung aufzubauen und im Anschluss den Computer am Vault hinzuzufügen.<br>
<br>
'''Installation TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Host:''' <br>
<br>
'''Schritt 3 der Einrichtung''' <br>
Nach der erfolgreichen Konfiguration des Hyper-V Agenten in Schritt 2 können Sie den Host Agent auf allen Knoten des Hyper-V Clusters oder auf dem Single Host installieren.<br>
Bei einer Cluster Installation sollte der FQDN des Systems angegeben werden, auf dem der Management Agent aktiv ist, um eine Verbindung zu dieser aufzubauen.<br>
Nach der erfolgreichen Installation sollte der jeweilige Knoten unter dem Reiter "Hosts" im Backup Portal als online angezeigt werden.
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
== Rapid VM Recovery (schnelle VM-Wiederherstellung) == <!--T:851-->
= '''Backup Export''' = <!--T:792-->


<!--T:852-->
<!--T:793-->
Die Wiederherstellungsoption schnelle VM-Wiederherstellung bietet Ihnen die Möglichkeit eine VM aus dem Backup zu starten.<br>
Um Daten z. B. für eine Langzeitsicherung auf einem lokalen Medium zu speichern, können wir Ihre durchgeführten Sicherungen exportieren.
Ausfallzeiten können durch den schnellen Zugriff drastisch reduziert werden, zusätzlich eignet sich die Funktion um in wenigen Minuten einen Wiederherstellungstest durchzuführen.
Der Export erfolgt verschlüsselt und im sog. Vaultformat, sodass die exportierten Daten mit einer zusätzlichen Software eingelesen werden müssen, bevor ein Agent diese verarbeiten und wiederherstellen kann.<br>
<br>
Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen kostenpflichtigen Vorgang handelt. Weitere Informationen zum Vorgang (Angebot, Ablauf, etc.) erhalten Sie über unseren Cloud Vertrieb: [mailto:cloud@wortmann.de cloud@wortmann.de]<br>
Sobald Sie den gewünschten Datenbestand erhalten haben, können Sie mit den u. g. Schritten fortfahren. <br>
Ebenfalls zu beachten ist, dass ein Export von Sicherungen über den Hyper-V Agenten '''nicht''' möglich ist. <br>
<br>
Die benötigte Software finden Sie unter:<br>
[https://backup.terracloud.de/Download/SecondaryRestoreServer-8-70-0266.exe Secondary Restore Server]<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
=== Voraussetzungen === <!--T:853-->
=== Secondary Restore Server === <!--T:794-->


<!--T:854-->
<!--T:795-->
# Hybrides TERRA CLOUD Backup mit einem TERRA CLOUD Backup Satelliten oder TERRA CLOUD Backup Enterprise
Der Secondary Restore Server liest den exportierten Datenbestand ein und präsentiert diesen als virtuellen Vault im vorhandenen Netzwerk.<br>
# Hyper-V Checkpoints müssen für die gesicherten VMs aktiviert sein (weitere Informationen finden Sie unter: [https://docs.microsoft.com/en-us/windows-server/virtualization/hyper-v/manage/enable-or-disable-checkpoints-in-hyper-v Hyper-V Checkpoints])
*Bitte navigieren Sie im Secondary Restore Server zur Ordnerstruktur der exportierten Daten
*Hinterlegen Sie die Daten des exportierten Vaultaccounts z. B. (45814-ENDKUNDE), sowie das Vaultaccountkennwort
*Starten Sie die Freigabe über den Secondary Restore Server (Start)
*Anschließend können Agenten auf die Freigabe zugreifen, als würde es sich hierbei um einen normalen Vault handeln.
[[Datei:Secondaryrestoreserver.png|border|Secondary Restore Server]]<br>
<br>
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>
== Anzahl der VMs pro Sicherungsdurchlauf reduzieren == <!--T:949-->  
=== Wiederherstellung von einzelnen Dateien(Secondary Restore Server) === <!--T:796-->


<!--T:964-->
<!--T:797-->
Der TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent sichert pro Hyper-V Host bis zu 16 virtuelle Maschinen in einem Job gleichzeitig.<br>
Sobald der Datenbestand im Netzwerk präsentiert wurde, können Sie wie folgt vorgehen:<br>
[[Datei:CrossRestore-1.PNG|border|1500px|CrossRestore Schritt 1]]<br>
<br>
[[Datei:CrossRestore-2.PNG|border|CrossRestore Schritt 2]]<br>
<br>
[[Datei:CrossRestore-3.PNG|border|1500px|CrossRestore Schritt 3]]<br>
<br>
<br>
'''Vorbereitung:'''<br>
[[Datei:CrossRestore-4.PNG|border|1500px|CrossRestore Schritt 4]]<br>
# Beenden Sie den Dienst „TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Management Service"
# Beenden Sie den Dienst „TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Host Service" auf allen Hosts, die durch die Management Komponente verwaltet werden
# Navigieren Sie in das folgenden Verzeichnis der Management Komponente ''(Standardpfad : C:\Program Files\TERRA CLOUD Backup\Hyper-V Agent Management\Data\Configuration)''
# Erstellen Sie eine Sicherheitskopie der Datei "''AgentCoordinator.cfg''" und speichern Sie diese außerhalb des Agentenverzeichnisses
# Navigieren Sie in das folgenden Verzeichnis der Host Komponente (Standardpfad: ''C:\Program Files\TERRA CLOUD Backup\Hyper-V Agent Host\Data\Configuration'')
# Erstellen Sie eine Sicherheitskopie der Datei "''AgentWorker.cfg''" und speichern Sie diese außerhalb des Agentenverzeichnisses
# Wiederholen Sie den Schritt 6 für alle Host Agenten, die mit dem Management Agenten verbunden sind
'''Bearbeitung der Konfiguration:'''<br>
# Öffnen Sie die Konfigurationsdatei des Management Agenten "''AgentCoordinator.cfg''" ''(Standardpfad : C:\Program Files\TERRA CLOUD Backup\Hyper-V Agent Management)''
# Fügen Sie den Abschnitt Advanced mit dem Parameter MaximumConcurrency und dem gewünschten Wert z. B. 5 im JSON Format ein (siehe Screenshot unten) und speichern Sie die Datei
# Öffnen Sie die Konfigurationsdatei des Host Agenten ''AgentWorker.cfg''"  (Standardpfad: ''C:\Program Files\TERRA CLOUD Backup\Hyper-V Agent Host\Data\Configuration'')
# Senken Sie den Wert der Einstellung „''"MaximumConcurrency": 16,''" auf den in Schritt 1 hinterlegten Wert in der AgentCoordinator.cfg
# Wiederholen Sie die Schritte 3-4 für alle Host Agenten, die mit dem Management Agenten verbunden sind
# Starten Sie den Dienst „TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Management Service"
# Starten Sie den Dienst „TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Host Service" auf allen verbunden Hosts
'''Screenshot zu Schritt 2 der Bearbeitung:'''
[[Datei:AgentCoordinator.cfg.png|gerahmt|ohne]]
<br>
<br>
'''Hinweis:'''<br>
[[Datei:CrossRestore-5.PNG|border|CrossRestore Schritt 5]]<br>
Bitte beachten Sie, dass der Wert nicht höher als der Standardwert 16 konfiguriert werden darf. <br>
<br>
Falls die Dienste nach den Anpassungen nicht starten sollten, führen Sie bitte ein Rollback über die erstellen Sicherheitskopien durch. <br>
[[Datei:CrossRestore-6.PNG|border|1500px|CrossRestore Schritt 6]]<br>
<br>
[[Datei:CrossRestore-7.PNG|border|CrossRestore Schritt 7]]<br>
<br>
</translate>
<translate>
=== BMR Wiederherstellung(Secondary Restore Server) === <!--T:798-->
 
<!--T:799-->
Eine Anleitung, wie man einen BMR einleitet, finden Sie unter: [[Backup#Bare_Metal_Restore| Bare Metal Restore]]
Sobald der Datenbestand im Netzwerk präsentiert wurde, können Sie wie folgt vorgehen:<br>
[[Datei:BMR-1.PNG|border|BMR Schritt 1]]<br>
<br>
[[Datei:BMR-2.PNG|border|BMR Schritt 2]]<br>
<br>
[[Datei:BMR-3.PNG|border|BMR Schritt 3]]<br>
<br>
[[Datei:BMR-4.PNG|border|BMR Schritt 4]]<br>
<br>
[[Datei:BMR-5.PNG|border|BMR Schritt 5]]<br>
<br>
</translate>
<translate>
= '''Agent Skripting''' = <!--T:800-->
 
</translate>
<translate>
== Windows Agent == <!--T:801-->
 
<!--T:802-->
Der Windows Agent kann zusätzlich zum Portal auch per Kommandozeile oder Skript gestartet werden.<br>
Das Agent Skripting ist empfehlenswert um z.B. nicht VSS-fähige Datenbanken vor dem Backup zu stoppen (MySQL, MariaDB uvm.)
</translate>
<translate>
=== Windows Agent per Kommandozeile ansprechen === <!--T:803-->
 
<!--T:804-->
Bitte wechseln Sie zunächst in der CMD oder PowerShell in das Installationsverzeichnis des Agenten, dies ist standardmäßig 'C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\'<br>
Um ein Backup zu starten müssen folgende Parameter an die VV.exe übergeben werden:
*VV.exe backup JOBNAME /retention=RetentionName (CMD) <br>
*.\VV.exe backup JOBNAME /retention=RetentionName (PowerShell)<br>
Mit dem Parameter /retention=RetentionName können Sie bestimmen welcher Aufbewahrungstyp verwendet werden soll.<br>
Bitte ersetzen Sie "RetentionName" mit dem Namen der Aufbewahrungsfrist, diese können Sie in den [[Backup#Erweiterte_Agentenkonfiguration|erweiterten Agenteneinstellungen]] einsehen.
</translate>
<translate>
=== Windows Agent per Skript ansprechen === <!--T:805-->
 
<!--T:806-->
Die gewünschten Befehle können in einem Skript hinterlegt werden.<br>
Empfohlene Formate sind '''.bat''' und '''.cmd'''<br>
<br>
Skripte können beliebig nach eigenen Wünschen erweitert werden, z.B. um Pre- und Post-Commands zu hinterlegen, also Befehle vor oder nach dem Backup.<br>
<br>
Beispielskript: <br>
@echo off<br>
cd "C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent"<br>
echo "Starte Backup" >> backuplog.txt<br>
VV.exe backup BMR /retention=Daily <br>
echo "Backup durchgeführt" >> backuplog.txt<br>
[[Datei:Backupskript.png|none]]
</translate>
<translate>
=== Skript vor dem Herunterfahren ausführen === <!--T:807-->
 
<!--T:808-->
Sie können Ihr erstelltes Skript mit folgender Konfiguration in das Pre-Shutdown Event des Systems einbinden. Dies empfiehlt sich besonders bei Client Systemen, die nicht durchgängig im Einsatz sind.<br>
Bitte führen Sie folgende Schritte durch um ein Skript zu hinterlegen: <br>
# Öffnen Sie den Editor für lokale Gruppenrichtlinien (WIN + R "gpedit.msc")<br>
# Hinterlegen Sie Ihr erstelltes Skript unter "Computerkonfiguration -> Windows-Einstellungen -> Skripts (Start/Herunterfahren)<br>
# Klicken Sie auf "Herunterfahren" und fügen Sie Ihr Skript über "Hinzufügen" hinzu. <br>
# Bitte passen Sie folgenden Registry Key an: ''HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\gpsvc\PreshutdownTimeout''<br>
# Dieser Key definiert die Länge des Pre-Shutdown Events, diese ist standardmäßig auf 15 Minuten festgesetzt. Bitte erhöhen Sie diesen Wert soweit, dass ein Backup in dieser Zeit erstellt werden kann.
# Bitte navigieren Sie im Editor für lokale Gruppenrichtlinien in "Computerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> System -> Skripts <br>
# Passen Sie die Einstellung "Maximale Wartezeit für Gruppenrichtlinienskripts angeben" an. Sie können einen Wert bis 32.000 Sekunden eintragen oder eine 0 für eine unendliche Wartezeit.
# Bitte beachten Sie bitte das Sie die Rechte dementsprechend angepasst haben. <br>
::Weitere Informationen dazu haben wir in dem folgendem Wiki Artikel beschrieben: [https://wiki.terracloud.de/index.php/Backup_Fehlerdiagnose#PreshutdownTimeout_Wert PreshutdownTimeout Wert Berechtigung]
[[Datei:Preshutdown.png|gerahmt|links]] [[Datei:Maximale Wartezeit für Gruppenrichtlinienskripts angeben.png|gerahmt|ohne]]<br>
</translate>
<translate>
=== Neuen benutzerdefinierten Befehl erstellen === <!--T:809-->
 
<!--T:810-->
Diese Option bietet Ihnen die Möglichkeit bereits erstelle Skripte mit einem Zeitplan über das Backup Portal zu versehen.
[[Datei:Neuer benutzerdefinierter Befehl.png|gerahmt|ohne]]
Wenn Sie einen neuen benutzerdefinierten Befehl erstellen, prüft der Agent ob Skripte im Agentenverzeichnis im Unterordner "ScheduleScripts" Batch Dateien hinterlegt sind.<br>
Der Standardpfad zu diesem Verzeichnis in dem ein Skript für diese Funktion abgelegt werden kann:<br>
''C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\ScheduleScripts''<br>
In folgendem Screenshot sehen Sie ein ausgewähltes Skript, mit einem konfigurierten Zeitplan:
[[Datei:Benutzerdefinierter Befehlt.jpg|gerahmt|ohne]]
'''Empfehlung:'''
Der Zeitplan eines benutzerdefinierten Befehls kann nur '''einzeilig''' erstellt werden.
Bitte prüfen Sie dazu unsere [[Backup#Agent_Skripting_Best_Practice|Best Practice]] für das Agent Skripting um diesen Nachteil zu umgehen.
</translate>
<translate>
=== Agent Skripting Best Practice === <!--T:811-->
 
<!--T:812-->
Der Backup Agent kann durch den Einsatz von Skripten auf individuelle Anwendungsszenarien abgestimmt werden.
Wir empfehlen Ihnen die folgende Anleitung als Basis für Ihr Szenario zu verwenden.<br>
<br>
'''Vorbereitung:''' <br>
Was sollte vor dem Einsatz der folgenden Skripte vorbereitet sein?
#Installation des Agenten auf dem zu schützenden System
#System im Backup Portal mit dem Vault verknüpfen
#Backup Job(s) anlegen, ohne Zeitplan
'''Schritt 1: Batch Datei erstellen''' <br>
Erzeugen Sie eine Batch Datei (.bat) mit folgendem Aufbau:<br>
''powershell.exe -ExecutionPolicy Bypass -File "Pfad zum PowerShell-Skript\agentscripting_retention.ps1"''<br>
Bitte passen Sie diese Batchdatei später an den von Ihnen festgelegten Pfad und Namen des PowerShell Skripts an.<br>
Kopieren Sie das erstelle Batch Skript in folgenden Ordner im Installationsverzeichnis des Agenten: <br>
''C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\ScheduleScripts (Standard)''<br>
Klicken Sie im Backup Portal bei dem betreffenden System unter "Jobaufgabe auswählen" auf [[Backup#Neuen_benutzerdefinierten_Befehl_erstellen|"Neuen benutzerdefinierten Befehl"]].<br> <br>
Über diese Funktion können Sie ein hinterlegtes Batch Skript auswählen und mit einem Zeitplan versehen, bitte konfigurieren Sie die gewünschte Zeit. (z.B. 22 Uhr)<br>
<br>
'''Funktion:''' <br>
Diese Batch Datei wird später über Zeitplan durch den Backup Agenten selbst gestartet. <br>
Durch die Batch Datei wird die PowerShell gestartet und das zweite Skript.<br>
Da PowerShell deutlich umfangreicher und flexbile ist, dient das ersten Skript nur dazu um die PowerShell aufzurufen.<br>
<br>
'''Schritt 2: PowerShell Skript erstellen''' <br>
In diesem Schritt erstellen Sie das PowerShell Skript welches von dem Batch Skript aus '''Schritt 1''' angesteuert wird.<br>
Über dieses Skript wird der Backup Agent angesprochen um ein Backup durchzuführen.<br>
Zusätzlich besteht die Möglichkeit verschiedene Aufbewahrungsfristen zu verwenden und Pre- und Postcommands einzubauen.<br>
<br>
'''Inhalt:''' <br>
Bitte erstellen Sie ein PowerShell Skript (.ps1) mit z.B. folgendem Inhalt:
''Set-Location "C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent"''
''$date = Get-Date
$currentday = $date.Day
$lastday = [DateTime]::DaysInMonth($date.Year, $date.Month)
if ($lastday -eq $currentday){
'''Platzhalter für Pre-Commands'''
.\VV.exe backup '''NamedesBackupJobs''' /quickscan=true /retention=Monthly
'''Platzhalter für Post-Commands'''
}
else{
'''Platzhalter für Pre-Commands'''
.\VV.exe backup '''NamedesBackupJobs''' /quickscan=true /retention=Daily 
'''Platzhalter für Post-Commands'''
}''<br>
'''Funktion:'''<br>
Dieses PowerShell Skript wechselt in das Installationsverzeichnis des Agenten und prüft das aktuelle Datum.<br>
Sollte das Datum der Gesamtanzahl der Tage des Monats entsprechen (der dynamisch letzte Tag des Monats) wird ein Backup mit dem Aufbewahrungstyp "Monthly" ausgeführt.<br>
An alle anderen Tagen wird der Aufbewahrungstyp "Daily" verwendet.<br>
<br>
'''Vorteile dieser Umsetzung:'''
# Sie können den vollen Funktionsumfang der PowerShell verwenden und dieses Basisskript beliebig für Ihre Kunden anpassen
# Der Zeitplan kann über das Backup Portal erstellt werden und muss nicht über das Skript umgesetzt werden
# Über Pre- und Post-Commands können Sie Datenbanken vor dem Backup stoppen, die nicht über die VSS-Technik in einen konsistenten Zustand gebracht werden können
</translate>
<translate>
 
== Linux Agent  == <!--T:813-->
 
<!--T:814-->
Der Linux Agent kann zusätzlich zum Portal auch über erstellte Skripte angesprochen werden. <br>
Sie können die Agenten direkt über ein erstelltes Skript ansprechen. Wie in folgendem Beispielskript (CustomScript.sh):<br>
''nano CustomScript.sh'' <br>
''cd /opt/BUAgent''<br>
''./VV backup RootDir''<br>
RootDir ist in dem Beispiel der Backup Jobname.<br>
Das Skript (z.B.: CustomScript.sh) muss danach mit den entsprechenden Rechten ausgestattet werden. Bitte führen Sie dafür folgenden Befehl aus: <br>
''chmod +x CustomScript.sh''<br>
<br>
Optional können Sie Skripte über das Backup Portal mit einem Zeitplan versehen, dazu müssen Sie folgende Schritte durchführen:<br>
*Unter Linux wird standardmäßig kein Ordner namens "ScheduleScripts in dem Installationsverzeichnis angelegt. Bitte erstellen Sie diese mit z.B. ''mkdir ScheduleScripts''<br>
*Erstelltes Skript (.sh oder .bash) im Agentenverzeichnis im neu erstellten Ordner ScheduledScripts ablegen
*Im Backup Portal über "Jobaufgabe auswählen" einen "Neuen benutzerdefinierten Befehl erstellen" und Ihr Skript auswählen
*Einen Zeitplan für das Skript erstellen
[[Datei:Neuen-benutzerdefinierten-Befehl.png|none]]<br>
<br />
</translate>
</translate>
<translate>
<translate>

Aktuelle Version vom 12. Juni 2026, 10:55 Uhr

Einführung

Was zeichnet die TERRA CLOUD Backuplösung aus?

Die Kommunikation zwischen sämtlichen beteiligten Komponenten erfolgt stets verschlüsselt. Auf dem zu sichernden Server muss lediglich ein Agent installiert werden.
Dieser verbindet sich anschließend über die Ports 8086 und 8087 mit unserem Rechenzentrum.
Da die Verbindung von dem zu sichernden Server nach außen erfolgt, müssen keine eingehenden Firewallregeln bzw. NAT konfiguriert werden.
Die Administration erfolgt über das multimandantenfähige TERRA CLOUD Backup Portal.
In diesem Portal sehen Sie sämtliche Server, die sich durch die Agentenregistrierung mit Ihrem Account verknüpft haben.
Die Backuplösung besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten: Agent, Portal und Vault.
Der Agent ist die Softwarekomponente, die als Dienst auf Ihren Servern läuft.
Das Portal dient dazu diese Agenten zu konfigurieren und administrieren.
Der Vault ist der Datentresor, in dem die Datensicherungen gespeichert werden.

Funktionsübersicht

TERRA CLOUD Backup - Funktionsübersicht
Sicherung Windows Agent Linux Agent vSphere Agent Hyper-V Agent
Gesamtes System inklusive Bare-Metal Restore
Änderungsgeschützte Sicherungen(WORM)
Hybrides Cloud Backup (Satellit)
Sicherung virtueller Systeme (Server, VDI)
Zurückstellung von Sicherungen (Initialbackup)
Erneute Sicherungsversuche
Initialbackup ext. HDD/FTP
Protokollkürzung (MS Exchange und MS SQL)
Microsoft VSS-Unterstützung
Sicherung physischer Systeme (Server, Clients)
Sicherung von Netzwerkfreigaben
Sicherung/Exklusion von Dateien und Ordnern
Bedrohungserkennung
Windows-Sicherungsereignisauslöser
High Frequent Backup - Stündliche Sicherungen
Wiederherstellung
Bare-Metal Restore
Wiederherstellung von Dateien und Ordnern
Wiederherstellung von einem anderen Computer
Wiederherstellung in IaaS Cloud (DRaaS)
Schnelle VM-Wiederherstellung (Satellite Vault)
Schnelle VM-Wiederherstellung (Enterprise Vault)
Aufbewahrung
Speicherung der Sicherungen bis zu einem Jahr
Speicherung der Sicherungen bis zu zehn Jahren
Automatisierung
Skriptbasierte Ansteuerung
Automatisierte BMR-Testwiederherstellungen
Vollautomatisierte Einrichtung
Patchmanagement der Backup Software
Überwachung
Schnittstelle für ext. Backup-Sensoren
Mailbenachrichtigung über das Backup Portal
In TERRA CLOUD Backup Basic/Standard enthalten
In TERRA CLOUD Backup Enterprise zusätzlich enthalten

Produktvorstellung und Ersteinrichtung

Sie möchten sich einen Überblick über das TERRA CLOUD Backup verschaffen?
Dann empfehlen wir Ihnen die Aufzeichnungen der TERRACASTS der Themenwoche "TERRA CLOUD Backup".

Voraussetzungen

Unterstützte Betriebssysteme

Windows Agent

Windows Server:

  • Windows Server 2025: Standard, Datacenter, Server Core
  • Windows Server 2022: Essentials, Standard, Datacenter, Server Core
  • Windows Server 2019: Essentials, Standard, Datacenter, Server Core
  • Windows Server 2016: Essentials, Standard, Datacenter, Server Core

Windows Client:

  • Windows 11: Home, Pro, Enterprise (Version 24H2)
  • Windows 10: Home, Pro, Enterprise (Version 22H2)

Plug-ins:
Bitte entnehmen Sie die unterstützen Plattformen und Applikationen der jeweiligen Plug-ins den Release Notes.

Linux Agent

  • Debian 12 (up to Update 5)
  • Debian 11 (up to Update 9)
  • Debian 10 (up to Update 13)
  • openSUSE Linux 15 (up to Service Pack 5) A)
  • Oracle Linux 9 (up to Update 4)
  • Oracle Linux 8 (up to Update 10)
  • Oracle Linux 7 (up to Update 9)
  • Red Hat Enterprise Linux Server 9 (up to Update 4)
  • Red Hat Enterprise Linux Server 8 (up to Update 10)
  • Red Hat Enterprise Linux Server 7 (up to Update 9)
  • Rocky Linux 9 (up to Update 4)
  • Rocky Linux 8 (up to Update 10)
  • SUSE Linux Enterprise Server 15 (up to Service Pack 5) A)
  • SUSE Linux Enterprise Server 12 (up to Service Pack 5) A) B)
  • Ubuntu Server 24.04
  • Ubuntu Server 22.04
  • Ubuntu Server 20.04
  • Ubuntu Server 18.04


Hinweise:
Da CentOS Stream eine Vorabversion von RHEL ist und keine langfristigen, stabilen Versionen hat, wird der Linux-Agent auf CentOS Stream nicht unterstützt.

A) Diese Plattform wird nicht unterstützt, wenn das Standard-BTRFS-Dateisystem verwendet wird.
B) Der Agent wird auf dieser Plattform unterstützt, aber BMR-Sicherungen werden nur für BIOS-basierte Systeme unterstützt (nicht für UEFI-basierte Systeme).

Unterstützte Dateisysteme unter Linux:

  • ext2
  • ext3
  • ext4
  • XFS
  • GFS
  • ReiserFS
  • JFS

Das BTRFS-Dateisystem wird nicht unterstützt.

Unterstützte Agentenversionen

Windows Agent
Betriebssystem Agentenversion x86 Agentenversion x64 Hinweis
Windows Server 2003 7.34.4009a 7.34.4009a EOL
Windows Server 2008 + R2 9.10.1013 9.30.1009 EOL
Windows Server 2012 + R2 - 9.30.1009 EOL
Windows Server 2016 - 9.40.1031 -
Windows Server 2019 - 9.40.1031 -
Windows Server 2022 - 9.40.1031 -
Windows Server 2025 - 9.40.1031 -
Windows 7 9.10.1013 9.30.1009 EOL
Windows 8 + 8.1 9.10.1013 9.30.1009 EOL
Windows 10 9.10.1013 9.40.1031 -
Windows 11 - 9.40.1031 -

Jedes Betriebssystem, das mit "EOL" gekennzeichnet ist, kann weiterhin mit der entsprechenden Agentenversion gesichert werden. Weder Microsoft noch unser Softwarehersteller bieten jedoch Unterstützung für diese Plattformen an. Wir möchten darauf hinweisen, dass seitens TERRA CLOUD lediglich ein "Best-Effort-Support" geleistet werden kann. Im Fehlerfall können wir nicht auf den Softwarehersteller zurückgreifen.
Es wird ausdrücklich empfohlen, die Betriebssysteme auf dem neuesten Stand zu halten. Sofern eine Aktualisierung nicht möglich ist, sollten regelmäßige Testwiederherstellungen durchgeführt werden.

Hyper-V Agent
Betriebssystem Agentenversion x86 Agentenversion x64 Hinweis
Windows Server >= 2012 R2 - 9.13.1002 -
vSphere Agent
Betriebssystem Agentenversion x86 Agentenversion x64 Hinweis
Windows Server ab 2012 R2 bis 2022 - 9.22.1011 -
Linux Agent
Betriebssystem Agentenversion x86 Agentenversion x64 Hinweis
Unterstützte Linux Distributionen 8.90.1020 9.40.1011 Siehe Release Notes für unterstützte Linux Distributionen

Netzwerkkonfiguration

Portübersicht TERRA CLOUD Backup
Protokoll Port Quelle Ziel Funktion Hinweis
TCP 443 Agent Portal Automatische Agenten Updates 185.35.13.210/32
TCP 2546 Agent Vault Verbindung zum Vault für die Datensicherung, Synchronisation und Wiederherstellung Sekundärer Vault muss ebenfalls freigegeben werden. Siehe backup.terracloud.de -> Quick Links -> Vault-Finder
TCP 8086 Agent Portal Registrierung eines Agenten am Portal 185.35.13.210/32
TCP 8087 Agent AMP Verwaltung der Agenten über das Portal 195.4.212.128/25
Portübersicht TERRA CLOUD Hybrid Backup
Protokoll Port Quelle Ziel Funktion Hinweis
UDP 123 Satellit Internet NTP Zeitsynchronisation -
TCP 443 Satellit Portal Interface Updates und Support Connect Funktion -
TCP 2547 Satellit Basevault Heartbeat / Management ALT Satelliten Vault Version <= 8.62
TCP 12546 Satellit Basevault Heartbeat / Management NEU Satelliten Vault Version > 8.62
TCP 12547 Satellit Basevault Datentransfer für die Replikation der Datensicherungen -

Vault

Ein Vault (aus dem englischen für "Tresor") ist ein virtuelles System, welches in der TERRA CLOUD oder einem Partnerrechenzentrum betrieben wird.
Dieses System kommuniziert mit den Backup Agenten und nimmt Backups entgegen und verwahrt diese nach den definierten Aufbewahrungsfristen auf.
Backup Pakete beinhalten einen Zugang zu einer geteilten Backup Plattform, in Form von einem Vault-Account.

Vault-Account

Der Vault-Account ist eine eindeutige Organisationseinheit auf einem Vaultsystem, dieser wird für die Authentifikation eines Backup Agenten am Vault benötigt.
Der Name des Vaultaccounts ist zusammen gesetzt aus Ihrer Kundennummer bei der Wortmann AG und dem Namen Ihres Endkunden im TERRA CLOUD Center in Großbuchstaben.

Beispiel:
12345-ENDKUNDEXY

Sie benötigen den Vault-Account z.B. wenn Sie ein neues Vaultprofil erstellen, damit der Agent die Daten aus dem Profil verwenden kann, um sich am Vaultsystem zu authentifizieren.
Der Vault-Account wird für das Feld "Konto" und "Benutzername" hinterlegt.


Allgemein

Aufbewahrungsfristen

Das TERRA CLOUD Backup bietet Ihnen im Stardard-Lizenzmodell eine Aufbewahrungsfrist der Datensicherungen von bis zu 365 Tagen.
Die Aufbewahrungszeit einer Datensicherung auf dem Vault wird über den ausgewählten Aufbewahrungstypen festgelegt.

Aufbewahrungstypen

Ein Aufbewahrungstyp besteht aus zwei Parametern, welche die Aufbewahrungszeit einer Datensicherung bestimmen.

Onlinespeicherung(Tage):
Dieser Parameter gibt an, wie viele Tage die Datensicherung mindestens auf dem Vault gespeichert sein muss.

Onlinekopien:
Dieser Parameter gibt an, wie viele Sicherungskopien für diesen Backup Job mindestens vorhanden sein müssen.

Wichtig: Verknüpfung der Parameter
Damit eine Datensicherung als abgelaufen gilt und entfernt werden kann, müssen BEIDE Parameter überschritten sein.
Somit muss das Safeset mindestens die definierten X Tage alt sein UND es müssen mindestens Y Datensicherung für den Backup Job vorliegen.

Standardaufbewahrungstypen

Die folgenden Aufbewahrungstypen sind bereits vorgefertigt und werden bei der Installation der Agenten automatisch angelegt.
Bitte beachten Sie, dass pro Backup Job 50 Safesets kostenfrei enthalten sind, weitere Sicherungspunkte können gegen Aufpreis vorgehalten werden.

Hinweis:
Ab dem 01.04.2024 können 50 Safesets kostenfrei pro Backup Job konfiguriert werden.

24-Hours(stündliche Sicherung):
Dieser Aufbewahrungstyp wird durch einen Zeitplan des Typs "Untertägig" automatisch angelegt und kann nicht bearbeitet werden.
Er wird benötigt für die Funktion High Frequent Backup.
Die Datensicherungen werden maximal 24 Stunden aufbewahrt.

48-Hours(stündliche Sicherung):
Dieser Aufbewahrungstyp wird durch einen Zeitplan des Typs "Untertägig" automatisch angelegt und kann nicht bearbeitet werden.
Er wird benötigt für die Funktion High Frequent Backup.
Die Datensicherungen werden maximal 48 Stunden aufbewahrt.

Daily(tägliche Sicherung):
Dieser Aufbewahrungstyp eignet sich für eine Sicherung pro Tag.
Insgesamt werden die Datensicherungen für je 30 Tage aufbewahrt und es müssen mindestens 30 Datensicherungen in dem Job vorliegen.

4xDaily(vier tägliche Sicherungen):
Dieser Aufbewahrungstyp eignet sich für vier Sicherungen pro Tag.
Insgesamt werden die Datensicherungen für je 10 Tage aufbewahrt und es müssen mindestens 40 Datensicherungen in dem Job vorliegen.

Monthly(monatliche Sicherung):
Dieser Aufbewahrungstyp eignet sich für eine Sicherung pro Monat.
Insgesamt werden die Datensicherungen für je 365 Tage aufbewahrt und es müssen mindestens 12 Datensicherungen in dem Job vorliegen.

Yearly (jährliche Sicherung):
Dieser Aufbewahrungstyp eignet sich für eine Sicherung pro Jahr und muss für die Aufbewahrung von Datensicherungen für 10 Jahre verwendet werden.
Insgesamt werden die Datensicherungen für je 3653 Tage aufbewahrt und es müssen mindestens 10 Datensicherungen in dem Job vorliegen.

Ehemalige Standardaufbewahrungstypen

Die folgenden Standardaufbewahrungstypen wurden in der Vergangenheit des TERRA CLOUD Backups eingesetzt und können noch auf den Systemen hinterlegt sein:

Daily (7/7 Version):
Dieser Aufbewahrungstyp eignet sich für eine Sicherung pro Tag.
Insgesamt werden die Datensicherungen für je 7 Tage aufbewahrt und es müssen mindestens 7 Datensicherungen in dem Job vorliegen.

Weekly(wöchentliche Sicherung):
Dieser Aufbewahrungstyp eignet sich für eine Sicherungen pro Woche.
Insgesamt werden die Datensicherungen für je 31 Tage aufbewahrt und es müssen mindestens 5 Datensicherungen in dem Job vorliegen.

Individuelle Aufbewahrungstypen erstellen

Sofern Sie die Standardaufbewahrungstypen nicht verwenden oder ergänzen möchten, haben Sie die Möglichkeit über die erweiterten Einstellungen des Agenten eigene Aufbewahrungstypen zu definieren:

Verbrauchswerte für die Lizenzierung

Die Verbrauchswerte eines TERRA CLOUD Backup Accounts bestehen aus:

  • Nativ-geschützten Datenmenge der Backup Jobs
  • Anzahl der geschützten Systeme
  • Anzahl der aktiven Safesets der Backup Jobs

Am 15. Kalendertag eines Monats werden die oben genannten Verbrauchswerte ermittelt und Ihnen in Form des Verbrauchsberichts am 16. Kalendertag zur Verfügung gestellt.

Verbrauchswerte der aktiven Safesets

Pro Backup Job gehören 50 aktive Safesets zum Inklusivkontingent und können je nach Aufbewahrungsschema und Zeitplankonfiguration verteilt werden.
Damit ein Safeset als abgelaufen gilt und gelöscht werden kann, müssen die Aufbewahrungsparameter „Onlinespeicherung(Tage)" und „Onlinekopien" überschritten werden.
Dies kann dazu führen, dass zum Zeitpunkt der Verbrauchsermittlung mehr als 50 Safesets auf dem Vault vorhanden sind, da abgelaufene Sicherung noch nicht vom Vault entfernt wurden.
Das Lizenzmodell des TERRA CLOUD Backups beinhaltet daher eine kostenfreie Pufferzone von 10 Safesets.
Ab einem Verbrauch von 61 oder mehr Safesets werden alle Safesets oberhalb des Inklusivkontingents in Rechnung gestellt.

Safesetverbrauchszonen
Zone Safesetanzahl
Inklusivkontingent 01 - 50 Safesets
Pufferzone 51 - 60 Safesets
Mehrverbrauch 61 - ∞ Safesets

Portal

Die Konfiguration wird wie in den folgenden Abschnitten dokumentiert beispielhaft durchgeführt. Für diese Konfiguration wurde der Administratoraccount „backupadmin@terracloud.de“ verwendet.
Dieser entspricht Ihrem Fachhändler Administrator Account (Backup Master Account).

Aufbau TERRA CLOUD Backup Portal

Beschreibung:
Dieses Schaubild zeigt die Struktur des Backup Portals. Die obere Ebene besteht aus der Parent-Site, diese erkennen Sie am Namen bestehend aus Ihrer Kundennummer der Wortmann AG und dem Namen Ihres Unternehmens. Über diese Ebene können Sie (Child) Sites administrieren und zentral sämtliche Funktionen des Portals nutzen. Sie können Benutzer für beide Ebenen erstellen, diese sind im Schaubild in grün hinterlegt für die Parent-Site und in blau für die Sites der Endkunden. Bitte erstellen Sie für Ihr Unternehmen eine eigene Site, wie im Schaubild mit der NFR-Site gekennzeichnet.
Die Agenten für Ihre Systeme können Sie dann in diese Site verschieben, oder über einen Benutzer innerhalb der Site direkt in diese registrieren.

Hinweis:
Bitte registrieren Sie nur Agenten in die Parent-Site, wenn diese danach zu weiteren Konfiguration in die zugehörige Kundensite verschoben werden.

Site anlegen

Eine Site ist ein Verwaltungsbreich innerhalb des TERRA CLOUD Backup Portal und bildet eine Endkundenorganisation ab.
Sites ermöglich die Trennung Ihrer Mandanten und vereinfachen die Verwaltung der gesicherten Systeme.
Wir empfehlen pro Endkundenorganisation eine eigene Site zu erstellen. Für die Verwaltung Ihrer eigenen Datensicherung können Sie ebenfalls eine Site anlegen.

Klicken Sie in der Navigationsleiste auf „Sites“ und dann auf „Neue Site erstellen“.


Vergeben Sie nun einen Namen für die neue Site. Wir empfehlen z. B. den Namen Ihres Kunden mit seiner Debitorennummer aus Ihrem Warenwirtschaftssystem zu verbinden (12345-Endkunde).
Klicken Sie anschließend auf „Site speichern“.


Benutzer anlegen

Sie können für die Site Ihres Endkunden verschiedene Benutzer anlegen. Wenn Sie bei der Registrierung des Agenten anstelle Ihres Parent Site Administrators einen angelegten Benutzer der Rolle "Benutzer" oder "Administrator" angeben, wird der Agent in die Endkunden Site registriert.

Hinweis:
Weitere Informationen zu den verschiedenen Benutzerollen finden Sie im Berechtigungskonzept. Auf dem folgenden Screenshot sehen Sie die Konfigration eines Benutzers der Rolle "Benutzer".
Bitte beachten Sie, dass Sie Benutzern die nicht über die Benutzerrolle "Administrator" verfügen noch Agenten zuweisen.
User anlegen

Benachrichtigungen konfigurieren

Über den Reiter "Benachrichtigungen" können Sie eine E-Mail Benachrichtigung für die Site konfigurieren.
Die hinterlegte Adresse wird benachrichtigt, sobald die ausgewählten Ereignisse eintreten.

Bitte beachten Sie, dass die portalseitige E-Mail Benachrichtigung aktuell noch nicht für alle Agenten verfügbar ist. Siehe Funktionsübersicht

Option "Verschlüsselungskennwort geändert":
Diese kann Sie z.B. im Fall eines unberechtigten Zugriffs warnen, wenn sich ein Angreifer über die Änderung des Verschlüsselungskennwort Zugriff auf zukünftige Backups verschaffen will.
Das Verschlüsselungskennwort kann nicht rückwirkend für bereits bestehende Safesets verändert werden.

Hinweis:
Die Änderung des Verschlüsselungskennworts wird ebenfalls im "Status-Feed" angezeigt.

Die Grundkonfiguration für Ihre erste Endkunden Site ist damit abgeschlossen.

Vault-Profile konfigurieren

Nach der Bereitstellung eines TERRA CLOUD Backup Paketes erhalten Sie die Zugangsdaten zum Vault-Account für Ihren Mandanten. Die Zugangsdaten sind für die Authentifizierung zwischen den Agenten und dem Vault(Speicherziel) erforderlich.
Sie können die Zugangsdaten in einem Vault-Profil speichern, um diese z. B. bei der Registrierung eines Agenten am Vault nicht manuell eintragen zu müssen. Bitte klicken Sie auf "Neue hinzufügen" um ein Vault-Profil zu erstellen.

Vault hinzufügen

Vault-Name:
Der Vault-Name ist der angezeigte Name des Vault-Profiles. Empfehlung: Zur Vereinfachung empfehlen wir Ihnen den FQDN des Vaults (z. B. vault-wmh2-P001.terracloud.de). Der gewählte Vault-Name hat keine technische Funktion, sondern dient nur als Bezeichnung.

Adresse:
Bitte tragen Sie die den FQDN des Vaults (z. B. vault-wmh1-P001.terracloud.de) ein.

Konto:
Bitte tragen Sie den übermittelten Vault-Account ein (z. B. 45814-ENDKUNDE).

Benutzername:
Bitte tragen Sie ebenfalls den übermittelten Vault-Account ein (z. B. 45814-ENDKUNDE).
Konto und Benutzername wurden zur Vereinfachung der Einrichtung identisch angelegt.

Kennwort:
Bitte tragen Sie das übermittelte Kennwort ein, dieses Vault-Kennwort dient zur Authentifizierung des Vault-Accounts und wird nicht zu Verschlüsslung von Nutzdaten verwendet. Erstellen Sie das Vault-Profil über "OK".
Vault Einstellungen

Das gespeicherte Vault Profil sollte anschließend sichtbar sein.
Sichtbarer Vault

Automatische Agent-Konfiguration

Um neue Agenten im Portal automatisch konfigurieren zu lassen, aktivieren Sie bitte die Option "Neue Agenten automatisch konfigurieren" unter dem Reiter "Automatische Agent-Konfiguration".

Voraussetzungen:
- Übermittlung eines Standardverschlüsselungskennwortes im Installationsprozess
Bitte wählen Sie ein Vault-Pofil und eine Jobvorlage aus, Sie können entweder die bereits hinterlegte Best Practice Vorlage "Entire-System-Image" oder eine eigene Vorlage erstellen.

Standard-Verschlüsselungskennwort:
Um einen Backup Job vollständig automatisch erstellen zu lassen, muss ein Verschlüsselungskennwort definiert werden. Bei der automatischen Agent-Konfiguration wird das Verschlüsselungskennwort als Standard-Verschlüsselungskennwort bereits im Installationsprozess übergeben.


Eigene Jobvorlagen erstellen

Sie können eigene Jobvorlagen erzeugen in dem Sie neben der voreingestellten Jobvorlage auf den Button "Anzeigen" klicken und von der Jobvorlage eine bearbeitbare Kopie erstellen. Diese Kopie können Sie nach belieben anpassen und nach dem speichern für die Automatische Agent-Konfiguration verwenden.
Hinweis:
Die Startzeit der Datensicherung wird gewürfelt innerhalb des Zeitfenster von 03:00 – 6:30.
Beispiel für eine eigene Jobvorlage:


Berechtigungskonzept

Dieses Schaubild zeigt die vier verschiedenen Rollen die einem Benutzer zugewiesen werden können.
Sie können Benutzer entweder innerhalb einer Site erstellen oder auf Fachhändlerebene in Ihrer Parentsite, weitere Informationen dazu finden Sie im Schaubild zum Aufbau TERRA CLOUD Backup Portal


Computer

Über den Reiter Computer werden Ihnen alle registrierten Systeme tabellarisch angezeigt. Sofern Sie die Übersicht, eingeloggt in einer Site öffnen, werden Ihnen nur die Computer der jeweiligen Site (Endkunden) angezeigt.
Dieser Teil des Portals bietet Ihnen die Möglichkeit die Agenten vollständig und multimandantenfähig zu administrieren, konfigurieren und vieles mehr.

Übersprungene Datensicherungen

Diese Funktion zeigt Ihnen an, ob und wie viele Datensicherungen übersprungen wurden.

Eine hohe Rate an übersprungen Sicherungen kann durch die folgenden Umstände entstehen:

  1. Die Abstände zwischen den Datensicherungen sind zu kurz und während der Laufzeit wird schon die nächste Datensicherung gestartet.
  2. Eine sehr lange Laufzeit der Datensicherung sorgt dafür, dass die nachfolgende Datensicherung übersprungen wird.

Datensicherungen dürfen übersprungen werden wenn die folgenden beiden Bedingungen zusammen erfüllt werden:

  1. Der Backup Job wird häufiger als einmal pro Tag ausgeführt, durch mehrere Sicherungen am Tag oder das High-Frequent Backup.
  2. Es läuft bereits eine Datensicherung oder der Vault führt wichtige Wartungsarbeiten am Backup Job durch.

Durch den Einsatz von z. B. High-Frequent Backups bleibt dem Vault, bei bis zu 24 Sicherungen pro Tag, nur kurze Zeitfenster für die Wartung des Backup Jobs.
Damit trotz der hohen Sicherungsfrequenz veraltete Datensicherung entfernt werden können, darf der Agent Backups überspringen.

Rate der übersprungene Sicherungen:
Ihnen wird der Prozentsatz der übersprungene Datensicherung in den letzten 48 Stunden angezeigt.
In diesem Beispiel wurde, aufgrund einer Fehlkonfiguration, fast minütlich gesichert um die Funktionsweise dieser Anzeige zu verdeutlichen.

Wenn Sie auf den Wert klicken wird Ihnen eine Übersicht der Datensicherungen angezeigt mit der Information ob diese übersprungen wurden:

Computer in eine andere Site verschieben

Sie können über die Aktion "Computer verschieben" beliebig viele Computer in eine andere Site verschieben.
Diese Funktion ermöglicht es z.B. Systeme, die versehentlich in der Parent-Site registriert wurden, der Site des Endkunden zuzuordnen.


Bitte wählen Sie die gewünschte Site für die ausgewählten Computer:

Benutzern Agenten zuweisen

Benutzer die nicht über die Rolle "Administrator" verfügen, müssen Agenten zugewiesen werden, die von diesen verwaltet werden dürfen.
Dies können Sie entweder über die Konfiguration der Benutzer innerhalb der Site durchführen oder über den Reiter Sites innerhalb Ihrer Parent Site.
In diesem Beispiel wurden dem Benutzer nur die SERVER01 und SERVER02 zur Verwaltung zugewiesen.

Löschung von Datensicherungen

Computer aus dem Portal und vom Vault löschen

Sie können die Datensicherungen eines Computers als administrativer Benutzer über das Backup Portal vollständig löschen lassen.

Diese Art der Löschung beinhaltet:

  1. Löschung des Computers aus dem Portal (Online oder Offline Computer)
  2. Löschung der Datensicherung aller Backup Jobs dieses Computers auf dem primären und sekundären Vault
  3. Löschung des registrierten Computers am Vault

Vorgehensweise für die Löschung eines Computers:

  1. Selektieren Sie, über die Checkbox auf der linke Seite des Backup Portals, das gewünschte System.
  2. Wählen Sie unter "Aktionen" Ausgewählte(n) Computer löschen.
  3. Wechseln Sie auf die Option "Computer vollständig löschen".
  4. Tragen Sie "BESTÄTIGEN" in das Eingabefeld des Dialoges ein um die Löschung zu bestätigen.

Der Löschauftrag wird nach einer Quarantänezeit von 24 Stunden ausgeführt.

Löschauftrag abbrechen:
Innerhalb der Quarantänezeit von 24 Stunden können Sie den Computer, wie oben beschrieben, selektieren und über die Aktion "Löschung des/der ausgewählten Computer/s abbrechen" den Löschauftrag anulieren.

Backup Jobs aus dem Portal und vom Vault löschen

Sie können die Datensicherungen eines Backup Jobs als administrativer Benutzer über das Backup Portal vollständig löschen lassen.

Diese Art der Löschung beinhaltet:

  1. Löschung des Backup Jobs aus dem Portal
  2. Löschung aller Datensicherung des Backup Jobs auf dem primären und sekundären Vault
  3. Löschung des registrierten Backup Jobs auf dem Vault

Vorgehensweise für die Löschung eines Backup Jobs:

  1. Öffnen Sie das Drop-Down Menü "Aktion auswählen" für den gewünschten Job unter dem Reiter "Job" des jeweiligen Computers.
  2. Wählen Sie auf die Option "Job löschen".
  3. Wechseln Sie auf die Option "Job vollständig löschen" (Abbildung unten).
  4. Tragen Sie "BESTÄTIGEN" in das Eingabefeld des Dialoges ein um die Löschung zu bestätigen.

Der Löschauftrag wird nach einer Quarantänezeit von 24 Stunden ausgeführt.

Löschauftrag abbrechen:
Innerhalb der Quarantäne Zeit von 24 Stunden können Sie den Backup Job, wie oben beschrieben, selektieren und über die Aktion "Löschen abbrechen" den Löschauftrag anulieren.

Einzelne Datensicherungen(Safesets) vom Vault löschen

Sie können ausgewählte Datensicherungen eines Backup Jobs als administrativer Benutzer über das Backup Portal vollständig löschen lassen.

Diese Art der Löschung beinhaltet:

  1. Löschung der ausgewählten Datensicherung(en) des Backup Jobs auf dem primären und sekundären Vault und ggf. dem Satelliten

Vorgehensweise für die Löschung einzelner Datensicherungen(Safesets):

  1. Öffnen Sie das Drop-Down Menü "Aktion auswählen" für den gewünschten Job unter dem Reiter "Job" des jeweiligen Computers.
  2. Wählen Sie auf die Option "Sicherung löschen".
  3. Selektieren Sie die zu löschenden Safesets aus und klicken Sie auf "Löschen" (Abbildung unten).
  4. Tragen Sie "BESTÄTIGEN" in das Eingabefeld des Dialoges ein um die Löschung zu bestätigen.


Hinweis:

Die Löschung einzelner Datensicherungen(Safesets) wird sofort ausgeführt und kann nach der Bestätigung nicht mehr aufgehalten werden!


Anpassung im Backup Portal nach einer Datenmigration

Nach einer Migration der Daten/Backups auf z.B. ein dediziertes Vaultsystem muss eine Anpassung der Konfiguration im Backup Portal vorgenommen werden.
Der Backup Agent soll sich nach der Migration mit einem anderen Vaultsystem verbinden und ggf. auch andere Zugangsdaten zur Authentifikation verwenden.
Die Vorgehensweise unterscheidet sich leicht je nach Migrationsmethode. Bitte führen Sie die folgenden Anpassung nach Absprache im Migrationsprozess (Support Ticket) durch.

Migration des Vaultaccounts

Bei dieser Variante wird der gesamte Vaultaccount auf ein anderes Vaultsystem verschoben. Ein Vaultaccount ist eine Organisationseinheit für einen Endkunden.
Die Zugangsdaten und den Namen des Vaultaccounts erhalten Sie bei der Bereitstellung des Accounts z.B. 12345-DEMO.
Bitte führen Sie folgende Schritte nach dem erfolgreichen Umzug des Accounts durch:

  1. Rufen Sie für jeden Agenten die "Vault-Einstellungen" im Backup Portal auf.
  2. Bearbeiten Sie die aktuelle Vaultverbindung und tauschen Sie die FQDN des alten Vaultsystems gegen die des neuen Vaultsystems aus.
  3. Passen Sie ebenfalls das Vaultprofil für diese Site ein.

Der folgende Screenshot zeigt die aktuelle Vaultverbindung welche bearbeitet werden muss.


Migration der Daten in einen neuen Vaultaccount

Voraussetzung für diese Methode ist ein neuer Vaultaccount, z. B. auf einem TCBE-Vaultsystem. Bei dieser Variante werden nur die betroffenen Computer und dessen Backup Jobs umgezogen.
Da die Authentifizierung fortan über den neuen Account erfolgt, müssen alle Positionen in der Vaultverbindung geändert werden.

  1. Rufen Sie für jeden Agenten die "Vault-Einstellungen" im Backup Portal auf.
  2. Bearbeiten Sie die aktuelle Vaultverbindung und tauschen Sie die gesamten Vaultzugangsdaten gegen die des neuen Vaultaccounts aus.
  3. Passen Sie ebenfalls das Vaultprofil der betroffenen Site an.


Berichte

Die Berichtsfunktion bietet Ihnen Zugang zu diversen Datensätzen des TERRA CLOUD Backups über verschiedene vorkonfigurierte Berichte.
Die zugrundeliegende Datenbank erhält zweimal am Tag neue Datensätze durch die TERRA CLOUD Vaults.
Bitte beachten Sie, dass in Verbindung mit einem TERRA CLOUD Backup Satelliten nur Datensätze zu den bestehenden Safesets und des Verbrauches vom Stand des Basevaults vorhanden sind.
TERRA CLOUD Backup Satelliten sind nicht an die Berichtsfunktion angebunden.

Voraussetzungen:
Um Berichte einsehen zu können, muss der „Vault-Account“ auf die jeweilige Site synchronisiert sein.
Automatische Synchronisation des Vault-Accounts – Funktionsweise:

  • Unterhalb der „Vault-Einstellungen“ befindet sich die Vault-Registrierung (1)
  • der „Vault-Account“ (2) wird auf die Site (3) übertragen


Berichtsfunktion(BETA)

Damit die Synchronisierung funktioniert, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Der Vault-Account darf NICHT Site-übergreifend verwendet werden (gleicher Vault-Account in unterschiedlichen Sites)
  2. Der Agent wurde in einer selbst erstellten Site (https://backup.terracloud.de/Sites) registriert

Innerhalb einer Site können unterschiedliche Vault-Accounts verwendet werden, sofern diese nicht in anderen Sites genutzt werden.

Notwendige Berechtigung des Benutzers:
Zum Aufrufen der Seite „Berichte“ müssen Sie als Benutzer mit „Administrator“-Rolle eingeloggt sein.
Berichte lassen sich planen und automatisch per Mail zusenden (PDF, XLS, CSV).

Bericht zur Sicherungsüberprüfung

Dieser Bericht bietet Ihnen eine Übersicht über die zuletzt automatisch durchgeführten Wiederherstellungstests Ihrer vSphere Recovery Agenten.
Sie haben hier die Möglichkeit diese Ansicht als PDF Dokument zu exportieren, zum anderen können Sie über den Menüpunkt "E-Mail/Zeitplan" einen regelmäßigen Export inklusive Mailversand konfigurieren.



Agent Upgrade Center

Das Agent Upgrade Center bietet Ihnen die Möglichkeit Windows Agenten ab der Version 8.7x über das Portal zu aktualisieren.

Einzelne Agenten aktualisieren
Über den Reiter "Computer" können Sie einzelne Systeme auswählen und unter "Aktionen" das Update der Agenten einleiten.


Statusanzeige
Neben dem aktuellen Version können Sie anhand des Icons auslesen, ob der Agent aktualisiert werden kann (lila Punkt) bzw. gerade aktualisiert wird. Sobald ein Agent erfolgreich aktualisiert wurde wird ein Haken neben der Versionsnummer angezeigt. Wenn Sie mit dem Cursor auf das Symbol neben der Versionsnummer bewegen, wird Ihnen die jeweilige Bedeutung angezeigt z.B. "Neue Agenten-Version verfügbar".
Auf dem folgenden Screenshot sehen Sie einen Agenten der gerade aktualisiert wird.



Agenten gesamter Sites aktualisieren
Rufen Sie dafür das Agent Upgrade Center über Ihren Master Login auf und wählen Sie den gewünschten Agenten und danach die jeweiligen Sites aus.



Bitten wählen Sie danach aus, ob die Agenten automatisch oder sofort aktualisiert werden sollen:


Backup Jobs

File Level Job

Funktionsweise

Die Backup Software greift auf das Dateisystem des zu sichernden Systems zu. Die Dateien werden eingelesen und in 32KB Blöcke aufgeteilt, für jeden dieser Blöcke wird eine Prüfsumme berechnet.
Anhand der Prüfsummen kann in Folgesicherungen das Delta ermittelt werden. Die für die Sicherung ermittelten Blöcke werden komprimiert und verschlüsselt.

Schneller Datei-Scan

Die Funktion "Schneller Datei Scan" oder "QFS Quick File Scanning" ermöglicht dem Windows Agenten für die Ermittlung des Deltas Dateien anhand des Zeitstempels (Änderungsdatum) im Dateisystem vorzufiltern.
Dateien dessen Änderungsdatum neuer ist, als das letzte Backup, werden eingelesen und mit Hilfe der berechneten Prüfsummen der 32KB Blöcke mit der Deltadatei der letzten Sicherung verglichen.
In das Backup werden nur Blöcke übernommen, die bisher noch nicht gesichert wurden.

Vor- und Nachteile filebasiert

Vorteile:

  1. BMR-Sicherung möglich
  2. Im Standardumfang des Agenten enthalten, es ist kein zusätzliches Plug-in notwendig
  3. Kein Neustart nach der Installation erforderlich
  4. Granulares Troubleshooting möglich
  5. Dateien/Verzeichnisse können ausgeschlossen werden
  6. Kann von der Agenten Konsole ohne Portalzugriff administriert werden
  7. Skriptbasierte Wiederherstellung via VPR-Datei möglich
  8. Bedrohungserkennungs-Feature kann genutzt werden


Nachteile:

  1. Langsamer bei vielen kleinen Dateien
  2. Navigation via Portal bei der Wiederherstellung einzelner Dateien

Best Practice

1.Verwenden Sie einen dateibasierten Backup Job im besten Fall nur für die Sicherung von einzelnen Dateien und Ordner.
2.Fügen Sie bei bestehenden dateibasierten BMR Backup Jobs die Option "Gesamter Server" hinzu.
3.Nutzen Sie für die Konfiguration neuer BMR Backups einen imagebasierten Job.
4.Dateibasierte Backup Job sind nur bis eine Millionen Dateien empfohlen, oberhalb von einer Millionen Dateien empfehlen wir Ihnen einen Image Backup Job.

Komplexe Exklusionen/Inklusionen in dateibasierten Jobs konfigurieren

Die folgende Anleitung kann sowohl für lokale dateibasierte Backup Jobs, als auch für UNC-Jobs (Netzwerkfreigaben) angewandt werden.
Bei der Konfiguration eines der oben genannten Job-Typen kann im Portal nur eingeschränkt ex- oder inkludiert werden.
Über das Backup Portal können Sie pro Exklusionseintrag in der Jobkonfiugration nur ein Verzeichnis auswählen und im jeweiligen Unterverzeichnis Order und/oder Dateien ausschließen. Somit greift der Eintrag nur für die darunterliegende Ebene.

Beispiel komplexe Exklusion:
Sie möchten in einem Backup Job alle Verzeichnisse ausschließen die mit _Backup enden,
da diese Datensicherungen enthalten, die nicht in das TERRA CLOUD Backup aufgenommen werden sollten.

D:\Daten\*\*\*_Backup\*.*

In dieser Exklusion gibt es zwei Ebenen von verschiedenen Verzeichnissen die jeweils Unterverzeichnisse mit der Endung _Backup beinhalten.
Diese Verzeichnisse und deren Inhalten werden über die abgebildete Syntax exkludiert.
Dieser komplexe Exklusionsausdruck kann jedoch nicht im Portal nachkonfiguriert werden und muss deshalb manuell in die Konfigurationsdatei des Jobs kopiert werden.

Exklusion in der Jobkonfiguration hinterlegen:
1. Konfigurieren Sie für den Job eine beliebige Exklusion.
2. Stoppen Sie beide Dienste des TERRA CLOUD Backup Agenten.
3. Öffnen Sie die JOBNAME.vvc Datei im Installationsverzeichnis des Agenten.
4. Tauschen Sie die Exklusion die durch Schritt 1 erzeugt wurde gegen die von Ihnen gewünschte wie in folgendem Beispiel aus:
Exclude = "D:\*\*\*_Backup\*.*"
5. Starten Sie beide Dienste wieder.
6. Überprüfen Sie im Backup Portal die Jobkonfiguration und den Zeitplan und speichern Sie diesen ggf. erneut.
7. Durch die manuelle Modifikation erhalten Sie im Backup Portal eine Warnung, diese können Sie einfach bestätigen.
8. Bitte prüfen Sie nach der Bestätigung der Warnung, ob die Konfiguration wie gewünscht übernommen wurde.
Für eine komplexe Inklusion können Sie diese Anleitung analog verwenden.

Bedrohungserkennung

Diese Option der dateibasierten Sicherung ermöglicht, dass der Agent während der Sicherung das System auf potenzielle Bedrohungen prüft.
Sofern eine mögliche Bedrohung erkannt wird, wird die Datensicherung als "potenzielle Bedrohung" markiert.
Die aktuelle und alle folgenden Datensicherungen werden diese Markierung beibehalten bis eine der Maßnahmen ergriffen wurde.

Hinweis:
Der Agent prüft in einer Seed-Sicherung oder der ersten Sicherung nicht auf mögliche Ransomware-Bedrohungen,
wenn die Bedrohungserkennung in einem Job aktiviert ist.

Handhabung von potenziellen Bedrohungen

Wenn die Ransomware-Bedrohungserkennung anschlägt bestehen die folgenden Optionen über die Aktion "Potenzielle Bedrohung verwalten".


1. Über die Option "Wiederherstellung" können Sie eine granulare Wiederherstellung konfigurieren und nach der Wiederherstellung die markierte Datensicherung aus der Sicherungskette löschen.


2. Im Fall einer Falschmeldung können Sie die Option "Warnung zu portenzieller Bedrohung löschen" wählen und die Löschung der Warnung bestätigen.


Image Level Job

Funktionsweise

Im Gegensatz zu einem dateibasierten Backup Job, der bei der Sicherung einzelne Dateien und Ordner schützt, sichert ein Image-Job alle Blöcke eines ausgewählten Volumes.
Es besteht die Möglichkeit eine BMR-Sicherung einzurichten, wenn alle systemrelevanten Volumes gesichert werden.

Changed Block Tracking

Das Image Plug-in installiert einen Changed Block Tracking Treiber, dieser erfordert nach der Installation einen Neustart. Über diesen kann ermittelt werden welche Blöcke sich bezogen auf das letzte Backup verändert haben.

Vor- und Nachteile Imagebasiert

Vorteile:

  1. BMR-Sicherung möglich
  2. Schneller bei vielen kleinen Dateien
  3. Empfehlenswert ab 1TB nativ geschützter Datenmenge
  4. Benötigt weniger Rechenleistung als eine filebasierte Sicherung
  5. Bequemes Wiederherstellen (Image wird angehängt)
  6. Navigation via Explorer bei der Wiederherstellung


Nachteile:

  1. Kein Ausschluss einzelner Dateien und Ordner möglich
  2. Wiederherstellung nur auf gleich große/größere Datenträger möglich
  3. Neustart nach Plugin-Installation erforderlich
  4. Keine granulares Troubleshooting möglich
  5. ReFS wird nicht unterstützt
  6. Bedrohungserkennungs-Feature kann nicht genutzt werden

Best Practice

1. Der Neustart kann zu einem späteren Zeitpunkt (meist nach Arbeitsende) nachgeholt werden. Die Konfiguration des Agenten kann bereits ohne Neustart erfolgen.
2. Wählen Sie für den Schutz des gesamten Systems, inklusive der Möglichkeit eines Bare Metal Restores, die Option "Gesamter Server" und "BMR" aus.
3. Sofern Daten (wie z. B. lokale Backups / Dumps) exkludiert werden müssen, können Sie diese auf ein separates Volume verschieben und dieses Volume explizit nicht im Sicherungssatz aufnehmen.
Die "Gesamter Server" Option kann in diesem Fall nicht verwendet werden.

UNC-Backup Job

Dokumentation

Eine vollständige Anleitung zur Einrichtung finden Sie in Kapitel 5.4 des Windows Agent User-Guide unter Agenten Doku/ Release Notes (Documentation -> EN -> Windows Agent -> User Guide)

Funktionsweise

Der Windows Agent verbindet sich mit der hinterlegten Netzwerkfreigabe und sichert die ausgewählten Dateien. Für die Authentifizierung muss ein Benutzer mit Lese- und Schreibberechtigungen hinterlegt werden.

Best Practice

1. Ein UNC-Backup Job sollte maximal 500.000 Dateien oder 1 TB native Datenmenge schützen. Sofern mehr Datenbestand gesichert werden soll, empfehlen wir diesen auf mehrere UNC-Backup Jobs zu verteilen. 
2. Da die Sicherung einer Netzwerkfreigabe über einen DFS Namespace nicht unterstützt wird, empfehlen wir die Freigabe des Servers direkt zusichern, ohne Verwendung des Namespaces.
3. Empfohlenes Sicherungsverfahren von Dateien die auf NAS-Systemen abegelegt sind (z. B. von Synology, QNAP).

Zeitplan

Über den Zeitplan wird festgelegt wann eine Datensicherung gestartet und mit welchem Aufbewahrungstyp diese gespeichert werden soll.
Die folgenden Artikel gehen genauer auf verschiedene empfohlene Zeitplankonfigurationen ein.

Erneute Sicherungsversuche

Die Funktion „Automatischer Neustart für zeitgesteuerte Sicherung" bietet die Möglichkeit eine fehlerhafte oder fehlgeschlagene Datensicherung erneut zu starten.
Dies kann besonders hilfreich sein, falls im ersten Sicherungsversuch z. B. keine Microsoft VSS Schattenkopie erstellt werden kann.
Wir empfehlen einige Minuten Wartezeit zwischen den Sicherungsversuchen, sodass z. B. Lastspitzen umgangen werden.

Tägliche und monatliche Sicherung

Dieser Zeitplan führt eine Datensicherung pro Tag aus, die mit dem Aufbewahrungstyp "Daily" oder "Monthly" erstellt wird.
Am letzten Kalendertag wird der Aufbewahrungstyp "Monthly" verwendet, an allen anderen Tagen "Daily.
Die Uhrzeit wurde auf Grund der Priorität identisch konfiguriert, sodass jeden Tag außer dem letzten Kalendertag Zeile 1 nicht zutrifft und Zeile 2 geprüft werden muss.
Da die Bedingungen in Zeile 2 an jedem anderen Tag erfüllt werden, wird diese ausgeführt.
Diese Konfiguration verhindert, dass am letzten Kalendertag eine tägliche und eine monatliche Sicherung erstellt werden.

Beispielkonfiguration:
Zeitplan erstellen

Vier tägliche Sicherungen

Dieser Zeitplan führt vier Datensicherung pro Tag aus, die mit dem Aufbewahrungstyp "4xDaily".
Die Sicherungszeiten wurden auf den Beginn und Ende des Arbeitstages gelegt zuzüglich zwei weiteren Sicherungen innhalb des Werktages.
In der Beispielkonfiguration unten wird die Sicherung jeweils zu vollen Stunde um 6,9,12 und 15 Uhr durchgeführt.
Sollten die Daten des Systems 24/7 verändert werden empfiehlt sich eine Verteilung mit gleichen Zeitabständen z. B. 0/6/12/18

Beispielkonfiguration:




Sicherung von Clients mit den Windows-Sicherungsereignisauslösern

Im Gegensatz zu einer zeitplangesteuerten Server Sicherung kann bei einem Clientsystem die Nutzungszeit variieren, sodass ein fester Zeitplan für die Sicherung weniger geeignet ist.
Für diese Einsatzzwecke eignen sich die Windows-Sicherungsereignisauslöser, die die Datensicherung dynamisch je nach dem Zeitpunkt der Auslösung starten.
Als Auslöser können die folgenden Windows Ereignisse ausgewählt werden:

Ereignis:
1. Herunterfahren
Bevor das System heruntergefahren oder neu gestartet wird erhält der Benutzer eine Meldung, ob die Datensicherung vor dem Herunterfahren ausgeführt werden soll.

2. Anmelden
Eine Benutzeranmeldung startet die Datensicherung.



Wartezeit zwischen den Datensicherungen:
Die Auslösung kann auf ein bis zweimal am Tag begrenzt werden, damit z. B. bei mehrfachen Neustarts nicht bei jedem Neustart nach einem Backup gefragt wird.

TERRA CLOUD BACKUP Enterprise: High Frequent Backup - Stündliche Sicherungen

Die Funktion der High Frequent Backups ermöglicht eine stündliche Sicherung und somit eine RPO von 60 Minuten.
Stündliche Datensicherung müssen mit Aufbewahrungstypen „24-Hours" und „48-Hours" über die Zeitplanansicht „Untertägig" erstellt werden.
In dem unten gezeigten Beispiel werden alle 50 Safesets des Inklusivkontingents eingeplant.
Es wurde die Annahme getroffen, dass zwischen 9 und 17 Uhr die meisten Änderungen am Datenbestand vorgenommen werden.

Dieser Zeitplan führt insgesamt elf Datensicherungen in der folgenden Aufteilung pro Tag aus:

  • Neun Datensicherungen werden stündlich zwischen 9 und 17 Uhr ausgeführt mit dem Aufbewahrungstyp „24-Hours"
  • Eine Datensicherung um 20:00 mit dem Aufbewahrungstyp „Daily" oder am letzten Kalendertag „Monthly"


Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass die stündlichen Sicherungen nur in Verbindung mit einem TERRA CLOUD Backup Enterprise Vault verwendet werden dürfen.

Beispielkonfiguration:

  1. Bitte fügen Sie eine neue Zeile zu Ihrem Zeitplan hinzu über „Zeitplan hinzufügen"
  2. Wählen Sie für diese Zeile die Zeitplanansicht "Untertägig" aus
  3. Konfigurieren Sie wie häufig das High-Frequent Backup innerhalb eines Tages sichern soll z. B. jede volle Stunde zwischen 9 - 17 Uhr (s. Screenshot)
  4. Bestätigen Sie die Konfiguration mit „OK".
  5. Zum Abschluss können Sie über die beiden neuen verfügbaren Aufbewahrungstypen 24-Hours und 48-Hours entscheiden wie lange die Datensicherungen aufbewahrt werden sollen



Vollständiger Zeitplan:


TERRA CLOUD BACKUP Enterprise: 10 Jahres Aufbewahrung

In dem unten gezeigten Beispielzeitplan werden alle 50 Safesets des Inklusivkontingents eingeplant.
Es wurde die Annahme getroffen, dass alle zu archivierenden Dokumente am 31.12 auf dem System abgelegt sind und gesichert werden.
Dieser Zeitplan führt eine Datensicherungen pro Tag um 23:30 aus mit den folgenden Aufbewahrungstypen:

  • Daily an allen Tagen des Monats, außer dem letzten Tag
  • Monthly am letzten Tag des Monats, von Januar bis November
  • Yearly am letzten Tag des Jahres

Hinweis zum Aufbewahrungstypen Yearly
Der Aufbewahrungstyp „Yearly" wurde im Februar 2026 als Standardaufbewahrungstyp hinzugefügt.

Beispielzeitplan:

Job manuell ausführen

Auf Wunsch können Sie Jobs auch manuell ausführen.
Job manuell ausführen

Klicken Sie auf „Sicherung starten“.
Job ausführen

Fertig gestellter Sicherungsvorgang:
Prozessdetails

Da der Agent in der Lage ist zu komprimieren, wurden in diesem Fall für eine komplette Windows Server 2025 VM nur 14,27 GB Daten übertragen und im Vault gespeichert.
Die Originalgröße des Systems beträgt 33,95 GB.
Es handelt sich hierbei um ein Initialbackup, da unter Geändert ebenfalls 33,95 GB hinterlegt sind.
Auch unter dem Reiter „Jobs“ können wir sehen, dass der Sicherungsvorgang erfolgreich abgeschlossen wurde:
Sicherungsstatus erfolgreich abgeschlossen

Per Klick auf „Abgeschlossen“ in der Mitte können weitere Details eingesehen werden.

Zurückstellungsfunktion

Die Zurückstellungsfunktion ermöglicht es die Initialsicherung auf mehrere Sicherungsetappen aufzuteilen.
Nach Ablauf des festgelegten Zeitfensters (z. B. 8 Stunden) wird ein unvollständiges Safeset erstellt.
Die noch nicht gesicherten Blöcke werden „zurückgestellt" und können in der nächsten Sicherungsetappe gesichert werden.
Sie erhalten zum Abschluss der Sicherung eine Warnung, dass die Zurückstellung noch aktiv ist.
Bitte wählen Sie die Option „Zurückstellung verwenden" aus und legen Sie ein Sicherungszeitfenster von min. 15 Minuten bis max. 48 Stunden fest.
Diese Funktion kann sowohl bei der manuellen Ausführung als auch im Zeitplan genutzt werden.




Wichtig:
Eine Sicherung mit aktiver Zurückstellung resultiert in einem unvollständigen Backup.
Die Wiederherstellung aus einer Sicherung mit aktiver Zurückstellung, kann nur bei einem dateibasierten Job erfolgen.


Empfehlung:
Die Zurückstellungsfunktion kann ausschließlich für das Initialbackup verwendet werden.
Sie können die Zurückstellung jeweils bei der manuellen Ausführung auswählen oder im Zeitplan hinterlegen.
Wir empfehlen in der Agentenbeschreibung eine Erinnerung zu platzieren, dass die Zurückstellungsfunktion im Zeitplan aktiv ist.
Nach dem ersten erfolgreichen Abschluss des Backups ohne Zurückstellung können Sie die Funktion aus dem Zeitplan und die Erinnerung aus der Agentenbeschreibung entfernen.



Die Zurückstellung kann dazu verwendet werden, um das Initialbackup bzw. Seedbackup auf mehrere Sicherungsvorgänge aufzuteilen.
Sie erhalten im Logfile solange eine Warnung bis der Backup Job einmal vollständig abschließen konnte.
Bei einem BMR Job ist der BMR Schutz erst nach dem ersten erfolgreichen Abschluss ohne Zurückstellung gegeben.

Beispiel:

Tag 1:
Der Backup Job wird das erste Mal mit einer Zurückstellung gestartet und beendet das Backup nach einem definierten Zeitraum von 8 Stunden und Safeset 1 wurde erstellt.

Tag 2:
Die Sicherung wird erneut gestartet und erstellt nach 8 Stunden Safeset 2.

Tag 3:
Bei der dritten Ausführung schließt der Backup Job vor dem Zeitraum von 8 Stunden ab, Safeset 3 wird erstellt und das Seedbackup ist erfolgreich abgeschlossen.
Der Status des Backups Jobs wechselt von "Mit Warnungen Zurückgestellt" auf "OK".

Windows Agent

Installation

Installation über das Setup

Laden Sie bitte den TERRA Backup Agenten herunter. Loggen Sie sich dazu in Ihr Portal ein und wählen Sie auf dem Dashboard auf der rechten Seite unter Downloads die passende Version aus.
Sprache auswählen

Starten Sie nun die Installation auf dem zu sichernden Server. Wählen Sie zunächst die gewünschte Sprache, mit der Sie durch die Installation geführt werden möchten.
Weiter klicken

Klicken Sie auf der "Support Information and Release Notes" Seite auf Weiter
Supporthinweise

Akzeptieren Sie die Lizenzbestimmungen und klicken auf Weiter.
Lizenzbestimmungen bestätigen

Wählen Sie im nächsten Installationsschritt „Benutzerdefiniert“ und klicken Sie auf Weiter.
Setuptyp

Die lokalen Logon Credentials können i.d.R. übernommen werden. Klicken Sie auf Weiter.
Logon Credentials

Wählen Sie das gewünschte Installationsverzeichnis. Klicken Sie anschließend auf Weiter.
Pfad auswählen

Neben dem eigentlichen Backup-Agenten können weitere Plug-ins installiert werden. Je nach Typ des Servers können so beispielsweise einzelne Microsoft SQL-Datenbankinstanzen oder Exchange-Postfächer gesichert werden.
Wählen Sie die gewünschten Plug-ins aus und klicken anschließend auf Weiter.
Plugins

Geben Sie die Mail-Adresse und das Passwort des Registrierungsbenutzers oder des in 5.2.1 angelegten Benutzers ein. Bestätigen Sie mit Weiter.
Logininformationen eingeben

Bestätigen Sie mit Installieren.
Installieren

Sollten Sie anschließend zurück zur Agentenregistrierung geleitet werden stimmen vermutlich die eingegebenen Zugangsdaten nicht, oder Sie haben Probleme mit der
Netzwerkverbindung. Versuchen Sie zunächst einen Ping auf backup.terracloud.de abzusetzen. Wenn dies funktioniert können Sie per Telnet überprüfen ob der Port 8086 erreichbar ist.
Installation abschließen

Nach spätestens 5 Minuten sollte der soeben registrierte Server innerhalb Ihres Portals unter „Computer“ auftauchen.
Auflistung der Computer im Portal

Auf der rechten Seite ist unter „Site-Name“ in unserem Fall „Endkunde1“ zu lesen. Das liegt daran, dass wir den Agenten mit dem Benutzer backupkunde@endkunde1.de registriert haben,
der zur Subsite „Endkunde1“ gehört. Auf diese Weise können wir nun nach Computern filtern, die zur Subsite „Endkunde1“ gehören. Damit lassen sich schnell alle Computer einer Organisationseinheit auflisten.

Silent Installation unter Windows

Der Agent kann auch im Silent Modus installiert werden. Dies ist dann hilfreich, wenn der Agent auf mehreren Systemen automatisiert ausgerollt werden soll.

Ein Beispiel für die Silentinstallation inlusive dem Image Plug-in:
Agent-Windows-x64-x-xx-xxxx.exe /s /v" REGISTERWITHWEBCC=True AMPNWADDRESS=backup.terracloud.de AMPUSERNAME=backupkunde@firmaXYZ.de AMPPASSWORD=password FEATUREVOLUMEIMAGE=ON /qn"

Erklärung:
Agent-Windows-x64-x-xx-xxxx.exe: Das Setup des Agenten (x64) wird aufgerufen.
REGISTERWITHWEBCC=True: Der Agent soll am Backup Portal registriert werden.
AMPNWADDRESS=backup.terracloud.de: Die Adresse des Backup Portals wird übergeben.
AMPUSERNAME=backupkunde@firmaXYZ.de: Der Benutzer der Kundensite wird übergeben.
AMPPASSWORD=password: Das von Ihnen vergebene Kennwort für den Benutzer der Kundensite.

Parameter für Plug-ins:
Plug-ins können wie im Beispiel oben hinter dem AMPPASSWORD mit einem Leerzeichen getrennt hinzugefügt werden. Image Plug-in: FEATUREVOLUMEIMAGE=ON
Exchange Plug-in (Legacy): FEATUREEXCHANGE=ON
Exchange Plug-in (Ab 2010): FEATUREEXCHANGE2010=ON
SQL Plug-in: FEATURESQL=ON
Cluster Plug-in: FEATURECLUSTER=ON
Oracle Plug-in: FEATUREORACLE=ON

Installation in ein anderes Verzeichnis:
Bitte geben Sie, falls benötigt, für die Installation in ein anderes Verzeichnis folgenden Parameter direkt hinter /s /v" an:
SILENTINSTALLDIR=\"Pfad Beispiel:
SILENTINSTALLDIR=\"C:\Program Files\Example\

Silent Agenten-Registrierung

Folgender Eintrag in der Kommandozeile reicht aus, um den Agenten am Portal erneut zu registrieren:
C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\buagent.exe" -cmdline --reregister --amplogin backupkunde@firmaXYZ.de --amppassword USERPW --ampserver "backup.terracloud.de" --ampport 8086

Anschließend müssen einmal die Dienste des Terra Cloud Backups neu gestartet werden.
Starten Sie dazu Powershell mit Administratorrechten und geben Sie folgendes ein:
Get-Service -DisplayName "TERRA Cloud Backup*" | Restart-Service

Installation per PowerShell Skript

Um eine vollautomatisierte Installation des TERRA CLOUD Backup Windows Agenten zu erzielen, wurde folgendes PowerShell Skript von uns entwickelt und im Downloadbereich des TERRA CLOUD Backupportal hinterlegt:

Install-TCBWindowsAgent

Funktionen:

  • Port-Check TCP 8086/8087
  • Check auf ausstehende Neustarts
  • Download des aktuellen Setups
  • Installation des Agenten + Registrierung am Portal
  • Einleitung der automatischen Agentenkonfiguration, sofern diese im Portal konfiguriert wurde

Für die Ausführung des Skripts sind Administratorrechte in PowerShell erforderlich. Ebenfalls kann es nach dem Download nötig sein, dass die Skript-Datei über Rechtsklick -> Eigenschaften entsperrt werden muss.

Parameter:
SiteUser: Benutzername des Site-Benutzer
SiteUserPassword: Passwort des Site-Benutzer
JobEncryptionKey: Verschlüsselungskennwort für zu erstellende Jobs, sofern die automatische Agentenkonfiguration auf der Kundensite konfiguriert wurde

Plug-in Parameter:
ExchangeLegacy: Exchange Plug-in (Legacy)
Exchange: Exchange Plug-in (Ab 2010)
SQL: SQL Plug-in
Cluster: Cluster Plug-in
Oracle: Oracle Plug-in

Ausführung per PowerShell (ohne Plug-ins):
.\Install-TCBWindowsAgent.ps1 -SiteUser "register@terracloud.de" -SiteUserPassword "Passwort123!" -JobEncryptionKey "Terra456#"

Ausführung per PowerShell (mit Plug-ins):
.\Install-TCBWindowsAgent.ps1 -SiteUser "register@terracloud.de" -SiteUserPassword "Passwort123!" -JobEncryptionKey "Terra456#" -SQL
.\Install-TCBWindowsAgent.ps1 -SiteUser "register@terracloud.de" -SiteUserPassword "Passwort123!" -JobEncryptionKey "Terra456#" -Exchange

Agent mit dem Vault verknüpfen

Jeder neu registrierte Computer wird im Portal zunächst einmal als „Nicht konfiguriert“ angezeigt. Zunächst muss dem Computer mind. ein Vault (Datentresor) zugeordnet werden.
Klicken Sie auf den Server, den Sie konfigurieren möchten (in diesem Beispiel „DC“). Dadurch öffnen sich die Einstellungen für diesen Computer. Klicken Sie anschließend rechts auf „Manuell konfigurieren“.
Manuelle Konfiguration

Klicken Sie nun rechts auf „Vault hinzufügen“.
Wählen Sie anschließend unter „Vault-Profil“ das in 5.2.3 erstellte Vault Profil aus, in unserem Fall ist dies „Vault_Endkunde1“. Alle Felder sollten daraufhin automatisch mit den eingestellten Werten ausgefüllt werden.
Vault Einstellungen

Der Agent baut testweise eine Verbindung zum Vault auf.
Wenn die Verbindung nicht hergestellt werden kann, beispielsweise weil falsche Zugangsdaten eingegeben worden sind, erhalten Sie eine Fehlermeldung.
Sofern alles OK, taucht der Vault nun unter den „Vault-Einstellungen“ auf.
Übersicht

Job erstellen

Dateibasierten Backup Job erstellen

Klicken Sie auf den Reiter „Jobs“. Anschließend auf „Neuen Job für lokales System erstellen“.
Neuen Job für lokales System ertellen

Es öffnet sich das Fenster "Neuen Job erstellen".



Bitte vergeben Sie zunächst einen Namen für den Job. Im Beispiel wird der Name „BMR“ (für Bare Metal Restore) verwendet.
Standardmäßig wird als Verschlüsselungsalgorithmus der als sehr sicher geltende AES 256 Bit vorgegeben.

Vergeben Sie anschließend ein Verschlüsselungskennwort (maximal 31 Zeichen). Das Zurücksetzen eines Verschlüsselungskennwortes ist nicht möglich!
Im mittleren Bereich finden Sie die Verzeichnisstruktur, die der Agent an das Portal übermittelt.
Hier können Sie bequem alle Verzeichnisse und Ordner auswählen, die Sie sichern möchten.
In diesem Beispiel wurden die Optionen "BMR" und "Gesamter Server" konfiguriert.
Damit werden nicht nur die eigentlichen Systemdateien gesichert, sondern auch der Bootloader. Sie können also später einen kompletten Server wieder zurücksichern.
Beim „Bare Metal Restore“ wird neben den zum Booten notwendigen Daten auch die komplette c:\ Systempartition gesichert.

Auf der rechten Seite sehen Sie dann den Sicherungssatz.
Mit „+“ gekennzeichnete Objekte werden gesichert.
Möchten Sie einzelne Daten aus der Sicherung ausschließen, markieren Sie die Datei und klicken auf „Ausschließen“.
Mit „-“ gekennzeichnete Objekte werden von der Sicherung ausgeschlossen.

Bestätigen Sie die Einstellung per Klick auf „Job erstellen“.
Anschließend öffnet sich automatisch ein Fenster, um den Zeitplan zu konfigurieren.

Imagebasierten Backup Job erstellen

Voraussetzung:
Das Image Plug-in muss auf dem System installiert sein. Sollte das Plug-in noch nicht installiert sein, können Sie das Agent Setup erneut ausführen und über die Option "ändern" das Plug-in nachträglich installieren.

Job erstellen:
Bitte wählen Sie im Backup Portal unter "Jobaufgabe" auswählen wie in folgendem Screenshot zu sehen den Image-Job aus:



Job konfigurieren:
In diesem Screenshot sehen Sie eine Beispielkonfiguration von einem Image-Job. In diesem wurde die Option "Bare Metal Restore" und "Gesamter Server" ausgewählt und in den Sicherungssatz übernommen.
Anstelle des Dateisystems zeigt der Agent nur einzelne Volumes an.



Option "Anwendungsbewusste Sicherung":
Diese Option ermöglich zusätzlich zu einer BMR Sicherung auch die Transaktionsprotokolle eines Microsoft SQL Servers abzuschneiden und zu sichern. Um dies nutzen zu können, müssen Sie die für die SQL Instanz notwendigen Zugangsdaten hinterlegen. Wir empfehlen diese Option nicht zu verwenden und für eine umfangreiche Sicherung einer SQL Instanz einen eigenen SQL Job zu verwenden.

Option "Gesamter Server":
Wenn Sie diese Option dem Sicherungssatz hinzufügen werden alle Partitionen (Volumes) eines System in das Backup aufgenommen. Ausgeschlossen davon sind Wechseldatenträger (z.B. externe Festplatten oder USB-Sticks). Nachträglich hinzugefügte Partitionen (Volumes) werden automatisch inkludiert, es Bedarf keiner Anpassung der Konfiguration.

Hinweis:

Bei einem imagebasierten Backup Job ist der BMR-Schutz durch die Option "Gesamter Server" automatisch gegeben, um jedoch eine Standard-Konfiguration für file- und imagebasierte Backup Jobs anbieten zu können, wurde die Option BMR im oberen Screenshot zusätzlich hinzugefügt. 

Erweiterte Agentenkonfiguration

Für jeden Computer können individuelle Einstellungen konfiguriert werden. Dazu gehören z. B. Mailbenachrichtigung und Bandbreitenbegrenzung.
Gehen Sie im Portal auf „Computer“. Wählen Sie einen Server aus und klicken Sie anschließend auf „Erweitert“ um spezifische Einstellungen vorzunehmen.
Übersicht der erweiterten Agentenkonfigration

Optionen:
Unter diesem Punkt können Sie dem System eine Beschreibung hinzufügen, Sie könnten z. B. in einem Support-Fall die Ticketnummer in der Beschreibung hinterlegen.
Wir empfehlen bei aktuellen Windows Agenten die Option "Fehler protokollieren und Sicherung beenden", diese ist nach der Installation oder Update die Standardeinstellung.
Die Option "Fehler protokollieren und Sicherung fortsetzen" bietet den Vorteil, dass Sicherung auch bei z. B. VSS-Problemen zum Teil durchlaufen können.
Die in diesem Job nicht gesicherten Dateien sorgen im Nachgang für ein vergrößertes Delta.

Aufbewahrungstypen:
Die aktuell hinterlegten Aufbewahrungstypen werden hier angezeigt, nach einer Installation sind standardmäßig "4xDaily", "Daily", "Monthly" und "Yearly" hinterlegt.
Über diesen Reiter können Sie eigene Aufbewahrungstypen erstellen, die Ihnen danach im Zeitplan zur Auswahl stehen.
Bitte beachten Sie bei der Konfiguration, dass 50 Safesets pro Job kostenfrei enthalten sind.

Benachrichtigungen (agentenseitig):
Der Reiter "Benachrichtigungen" ist seit August 2021 nur noch verfügbar, wenn bereits eine agentenseitige Mailbenachrichtigung konfiguriert ist.
Diese Funktion des Agenten wurde durch die Benachrichtigung über das TERRA CLOUD Backup Portal ersetzt.

Agentenseitige Benachrichtigung manuell aktivieren:
Falls Sie die agentenseitige Benachrichtigung weiterhin nutzen möchten, können Sie Konfiguration über die folgenden Schritte durchführen.
1. Stoppen Sie auf dem gewünschten System die Dienste "TERRA Cloud Backup-Agent" und "TERRA Cloud Backup BUAgent".
2. Öffnen Sie die Datei "global.vvc" im Installationsverzeichnis des TERRA CLOUD Backup Agenten.
3. Bitte fügen Sie die folgenden Zeilen, falls sie nicht vorhanden sind, hinter die geschweifte Klammer des "OpenFile" Blocks ein:

 Notification {
 MailOnError = True
 MailOnFailure = True
 MailOnSuccess = True 
 }

4. Starten Sie auf dem gewünschten System die Dienste "TERRA Cloud Backup-Agent" und "TERRA Cloud Backup BUAgent".
5. Öffnen Sie das TERRA CLOUD Backup Portal und aktualisieren Sie ggf. Ihren Browser.
6. Vervollständigen Sie die Konfiguration, über den jetzt wieder sichtbaren, Reiter "Benachrichtigung".

Leistung:
Eine Bandbreitenlimitierung und die Ausführungspriorität können unter diesem Punkt konfiguriert werden.
Eine Änderung der Ausführungspriorität zeigt nach aktuellem Kenntnisstand keine spürbare Auswirkung, daher empfehlen wir den Standardwert beizubehalten.
Die Bandbreitenlimitierung ist besonders bei schwachen Anbindungen während der Arbeitszeit Ihres Kunden empfohlen.
Mindestens 1,5 Mbit/s sollten für ein Backup zugewiesen werden.

Agent-Protokolldateien:
Unter diesem Reiter können Sie alle globalen (Jobübergreifende) Logfiles des Agenten einsehen, diese können für das Troubleshooting hilfreich sein.
Beispielsweise können Logfiles des BUAgent eingesehen werden, dieser Dienst (TERRA Cloud Backup BUAgent) ist für die Kommunikation des Agenten mit dem Backup Portal zuständig.

Aktualisierung des Agenten

Der TERRA CLOUD Backup Agent kann wie folgt aktualisiert werden:

Windows (manuell):

  • Ab der Agentenversion 8 kann der Agent direkt über das Setup der neueren Agentenversion aktualisiert werden.
  • Wenn Sie ein Setup eines neueren Agenten starten, werden Sie gefragt, ob Sie ein Update durchführen möchten.
Update durchführen


Windows (Agent Upgrade Center):
Sie können mehrere Agenten zentral über das TERRA CLOUD Backup Portal aktualisieren, eine Anleitung dazu finden Sie unter:
Agent Upgrade Center

Wiederherstellung eines Backup-Jobs

Nach dem Sichern von Daten eines Systems können Sie bei den Backup-Jobs unter „Aktionen“ den Punkt „Wiederherstellen“ auswählen.

Wiederherstellung von einem File Level Job


filebasierte Wiederherstellung

Mittels der Kalenderschaltfläche können Sie das Safeset auswählen, aus dem Sie die Daten wiederherstellen möchten.
Geben Sie das Verschlüsselungskennwort des Jobs ein. Die Schaltfläche „Hinweis“ zeigt Ihr Kennworthinweis an, sobald diese angeklickt wurde.
Die wiederherzustellenden Ordner und Dateien können mittels Kontrollkästchen für komplette Ordner oder Dateien gesetzt und anschließend mittels „Einschließen“ in der Wiederherstellung inkludiert werden.
Mit der Suchfunktion ist es möglich nach spezifischen Dateien zu suchen, ohne den Dateipfad herauszusuchen.
Hierbei werden die Platzhalterzeichen * (für beliebig viele Zeichen) und ? (für ein einzelnes Zeichen) unterstützt.
Jedoch kann das Fragezeichen nicht für einen Umlaut (ö,ä,ü) verwendet werden.
Wählen Sie die entsprechenden Dateien aus und fügen Sie diese der Wiederherstellung hinzu, indem Sie auf „Ausgewählte einschließen“ klicken.
Um nach Dateien in einem bestimmten Ordner der Sicherung zu suchen, geben Sie in das Feld „Suchpfad“ den gewünschten Pfad ein.
Wenn Sie einen Ordner in eine Wiederherstellung einschließen, sind die Unterverzeichnisse und Dateien in diesem Ordner ebenfalls standardmäßig eingeschlossen.
Sofern Sie nur einen Teil der Unterverzeichnisse oder Dateien in einem Ordner wiederherstellen möchten, können Sie Filter zum Einschließen-Datensatz hinzufügen.
Es ist zudem möglich, beispielsweise einen Filter hinzufügen, um nur Dateien mit .doc- oder .docx-Erweiterung in einem Ordner wiederherzustellen.
Wenn Sie einen Ordner aus einer Wiederherstellung ausschließen, sind die Unterverzeichnisse und Dateien in diesem Ordner ebenfalls standardmäßig ausgeschlossen.
Sofern nur ein Teil der Unterverzeichnisse oder Dateien in einem Ordner ausgeschlossen werden soll, können Sie Filter zum Ausschließen-Datensatz hinzufügen.
Sie können beispielsweise einen Filter hinzufügen, damit nur Dateien mit .exe-Erweiterung in einem Ordner von der Wiederherstellung ausgeschlossen werden.

Nach Dateien suchen

Sie haben die Optionen, die Dateien am ursprünglichen oder an einem alternativen Speicherort wiederherzustellen.
Falls Sie sich für einen alternativen Speicherort entscheiden, können Sie mittels der Ordnerschaltfläche den gewünschten Speicherort auswählen.
Ebenfalls haben Sie die Optionen, vorhandene Dateien zu überschreiben, nicht zu überschreiben (dabei wird eine numerische Erweiterung, z.B. .0001 hinzugefügt), eingehende Dateien umzubenennen und vorhandene Dateien umzubenennen.

Vorhandene Daten überschreiben

Wenn Sie versuchen, mehrere Dateien mit dem gleichen Namen an einem alternativen Speicherort wiederherzustellen und „Vorhandene Dateien“ überschreiben auswählen, wird nur die letzte wiederhergestellte Datei beibehalten.
Andere Dateien mit demselben Namen werden überschrieben. Um eine numerische Erweiterung (z. B. .0001) zu einem wiederhergestellten Dateinamen hinzuzufügen, wählen Sie „Vorhandene Dateien nicht überschreiben“ aus.
Wenn Sie beispielsweise eine Datei mit dem Namen „filename.txt“ an einem Speicherort wiederherstellen, an dem sich eine Datei mit demselben Namen befindet, wird dem wiederhergestellten Dateinamen eine Erweiterung hinzugefügt (z. B. „filename.txt.0001“).

Wählen Sie auf keinen Fall das komplette C: Volume aus und lassen Sie dieses das vorhandene Volume überschreiben. Hierbei kommt es zu einer schwerwiegenden Beschädigung des Systems!

Vorhandene Dateien umbenennen

Um eine numerische Erweiterung (z. B. .0001) zu einem bestehenden Dateinamen hinzuzufügen, wählen Sie „Vorhandene Dateien umbenennen“ aus.
Wenn Sie beispielsweise eine Datei mit dem Namen „filename.txt“ an einem Speicherort wiederherstellen, an dem sich eine Datei mit demselben Namen befindet, wird dem bestehenden Dateinamen eine Erweiterung hinzugefügt (z. B. „filename.txt.0001“).
Der Name der wiederhergestellten Datei ist weiterhin „filename.txt“.

Erweiterte Wiederherstellungsoptionen


Erweiterte Wiederherstellungsoptionen

Erweiterte Wiederherstellungsoptionen Teil 2

Optionen für gesperrte Dateien

Beim Wiederherstellen von Daten aus einem lokalen Job können Sie angeben, ob gesperrte Dateien durch wiederhergestellte Dateien mit demselben Namen überschrieben werden sollen.
Wählen Sie dazu eine der folgenden Optionen aus:

  • „Ja, gesperrte Dateien überschreiben"

Dateien im System, die während der Wiederherstellung gesperrt sind, werden beim Neustart mit den wiederhergestellten Dateien überschrieben. Diese Option muss für Wiederherstellungen des Systemstatus oder von Systemvolumes aktiviert sein.

  • „Nein, gesperrte Dateien nicht überschreiben"

Dateien im System, die während der Wiederherstellung gesperrt sind, werden beim Neustart nicht mit den wiederhergestellten Dateien mit gleichem Namen überschrieben.

Streams

Bei der Ausführung von Sicherungen werden Informationen aus Ihren Dateien in verschiedenen Streams erfasst.
Die ursprünglichen, von einem Benutzer erstellten Daten werden als Datenstream bezeichnet.
Andere Informationen wie die Sicherheitseinstellungen, Daten für andere Betriebssysteme, Dateiverweise und Attribute werden in separaten Streams gespeichert.
Beim Wiederherstellen von Daten aus einem lokalen Job haben Sie die folgenden Optionen zur Auswahl:

  • „Alle Streams wiederherstellen"

Stellt alle Informationsstreams wieder her. Verwenden Sie diese Option, wenn Sie Dateien auf einem System mit identischer Plattform wiederherstellen.

  • „Nur Datenstreams wiederherstellen"

Wählen Sie diese Option für plattformübergreifende Wiederherstellungen aus. Mit dieser Option entstehen keine Konflikte aufgrund systemspezifischer Datenströme.

Protokolloptionen

Wählen Sie in der Liste eine der folgenden Protokollierungsebenen aus:

  • Dateien: Bietet ausführlichere Informationen und wird in der Regel zur Fehlerbehebung verwendet. Bietet Informationen zu Dateien, die wiederhergestellt werden.
  • Verzeichnis: Bietet weniger detaillierte Informationen als die Protokollierungsebene „Dateien“. Bietet Informationen zu Ordnern, die wiederhergestellt werden.
  • Zusammenfassung: Bietet Informationen der obersten Ebene, einschließlich der Vault-/Agent-Version und Sicherungsgröße.
  • Minimal: Bietet Informationen der obersten Ebene, einschließlich der Vault-/Agent-Version.

Eine Änderung der Protokollierungsebene wirkt sich nur auf Protokolldateien aus, die danach erstellt werden. Bereits erstellte Protokolldateien sind von dieser Änderung nicht betroffen.

Leistungsoptionen

Um die gesamte verfügbare Bandbreite für die Wiederherstellung zu nutzen, wählen Sie „Gesamte verfügbare Bandbreite nutzen" aus.
Die Bandbreitendrosselung legt fest, welche Bandbreite ein Agent für Sicherungen und Wiederherstellungen verbrauchen darf.
Sie können zum Beispiel den Datenverkehr so beschränken, dass Online-Benutzer nicht beeinträchtigt werden, und nachts die Nutzung uneingeschränkt freigeben, damit geplante Sicherungen oder Wiederherstellungen schnellstmöglich ausgeführt werden können.
Die Werte für die Bandbreitendrosselung werden auf der Ebene des Computers (bzw. des Agenten) festgelegt und gelten für Sicherungen und Wiederherstellungen.
Wenn drei Jobs gleichzeitig auf einem Computer ausgeführt werden, erhält jeder Job 1/3 der angegebenen maximalen Bandbreite.
Mögliche Bandbreiteneinstellungen: Maximale Bandbreite (obere Grenze) in MB pro Sekunde, die der Agent für alle Sicherungen und Wiederherstellungen verbrauchen darf.
Zeitraum tagsüber, an dem die Drosselung aktiviert ist. Es kann nur ein Zeitfenster angegeben werden.
Außerhalb des Zeitfensters findet keine Drosselung statt. Die Wochentage, an denen die Drosselung aktiviert ist.
Sobald das Zeitfenster für die Bandbreitendrosselung während einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung beginnt, wird die maximale Bandbreite dynamisch für den laufenden Prozess übernommen.
Wenn das Zeitfenster für die Drosselung während einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung endet, wird die Bandbreitendrosselung aufgehoben.
Wenn Sie die Bandbreiteneinstellungen eines Agenten während einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung ändern, wirken sich die neuen Einstellungen nicht auf den laufenden Prozess aus.
Die Bandbreiteneinstellungen werden beim Start der Sicherung oder Wiederherstellung übernommen und nicht nachträglich geändert.

Wiederherstellung von einem anderen Computer (filebasiert)

Es ist möglich einige oder alle auf einem Computer gesicherten Daten auf einem anderen Computer mit gleichen Merkmalen wiederherzustellen.
Um die Daten von einem anderen Computer wiederherzustellen, können Sie die Daten aus einem Sicherungsjob im Vault auf einen anderen Computer umleiten.
Falls die Daten mit einem Plug-in gesichert wurden, muss dasselbe Plug-in und die entsprechende Installation (z.B. Microsoft SQL) auf dem Zielcomputer ebenfalls vorhanden sein.
Anschließend lädt der neue Computer Informationen aus dem Vault herunter, um die Daten auf dem neuen Computer wiederherstellen zu können.
Beispiel: Computer A sichert seine Daten mit Job A, Computer B stellt die Daten von Job A (Daten von Computer A) auf Computer B wieder her.

von einem anderen Computer wiederherstellen

Wiederherstellung

Wiederherstellung von einer imagebasierten Sicherung


Wiederherzustellende Elemente auswählen

Hierbei kann ausgewählt werden, ob eine vollständige Partition oder einzelne Dateien oder Ordner wiederhergestellt werden sollen.
Wählen Sie die gewünschte Herstellung aus und klicken auf „Als Nächstes Quelle konfigurieren“.

Volumewiederherstellung


Wiederherstellung

Wählen Sie das gewünschte Volume aus, welches wiederhergestellt werden soll.

Volume auswählen

Wählen Sie anschließend ein vorhandenes Volume aus, auf dem die Wiederherstellung erfolgen soll.
Klicken Sie auf „OK“ und anschließend können Sie durch Klicken auf „Wiederherstellung ausführen“ den Wiederherstellungsprozess starten.

Dateien- oder Ordnerwiederherstellung


Restore auf Volume

Wählen Sie das Volumen aus, von dem einzelne Dateien oder Ordner wiederhergestellt werden sollen und vergeben Sie einen gültigen Laufwerksbuchstaben. (A & B bitte nicht verwenden)
Klicken Sie nun auf „Volumes bereitstellen“. Hierbei wird das gesicherte Volumen auf dem betroffenen Agenten gemountet und Sie können die benötigten Dateien oder Ordner per Drag n Drop auf ein lokales Volumen wiederherstellen.
Setzen Sie unter „Dauer der Inaktivität“ eine großzügige zeitliche Vorgabe, wie lange das Laufwerk gemountet werden soll. Standardgemäß empfehlen wir den Wert 60 Minuten.

Wiederherstellung von einem anderen Computer (imagebasiert)

Sie können erfolgreich gesicherten Daten auf einem anderen Computer mit gleicher Agentenkonfiguration wiederherstellen.
Hierfür können Sie im Vault vorhandene Sicherungsjobs auf einen anderen Computer übertragen / kopieren.
Da es sich bei einem Image Job um einen Plugin Job handelt, muss das Image Plugin auf dem Zielagenten vorhanden sein.

Beispiel: Computer A ist ausgefallen / nicht mehr in Benutzung, nun müssen Sie aber Daten von Computer A wiederherstellen. Hierfür kopieren Sie den Job von Computer A auf Computer B, um eine Wiederherstellung durchzuführen.

Wählen Sie Computer B im Backupportal aus.
Klicken Sie im Menü „Jobaufgabe wählen" auf „Von einem anderen Computer wiederherstellen".
Das Dialogfeld „Von einem anderen Computer wiederherstellen" wird geöffnet.
von einem anderen Computer wiederherstellen

Wählen Sie in der Liste „Vaults" den Vault aus, in dem die Sicherung von Computer A gespeichert wurde. Sofern die Wiederherstellung vaultübergreifend erfolgen soll, muss der Agent zuvor am Quellvault registriert werden.
Sobald der richtige Vault ausgewählt wurde, finden Sie den Computer A im Reiter Computer.
Nachdem der Computer A ausgewählt wurde, finden Sie dessen Job im Reiter Jobs.
Bestätigen Sie mit OK, sobald eine Auswahl getätigt wurde.
Das Portal versucht, benötigte Jobinformationen auf Computer B herunterzuladen. Nachdem diese heruntergeladen wurden, wird der Job in der Registerkarte „Jobs“ von Computer B angezeigt.
Ein Wiederherstellungsprozess wird automatisch gestartet. Sobald Sie hier die Auswahl der gewünschten Wiederherstellung getätigt haben und das Verschlüsselungskennwort zur Entschlüsselung von benötigten Informationen eingegeben haben, können Sie mit einer ganz normalen imagebasierten Wiederherstellung fortfahren.
Auswahl der Wiederherstellungsart

Kennwort ist erforderlich

Falls beim Download der Jobinformationen ein Fehler auftritt, kann die Wiederherstellung nicht fortgesetzt werden.
Dies kann passieren, wenn die Jobinformationen nicht abrufbar sind oder ein benötigtes Plugin nicht auf dem Zielcomputer installiert ist.
Vergewissern Sie sich, dass das benötigte Plugin auf dem Zielcomputer installiert ist, bevor Sie den Vorgang wiederholen. (Änderungsinstallation per Agent Setup oder über Aktion "Jobaufgabe wählen")

Bare Metal Restore

Bei einem „Bare Metal Restore" handelt es sich um einen komplette Wiederherstellung eines gesicherten Systems, inkl. aller benötigten Komponenten für den Bootvorgang (z. B. der Bootloader).

Disaster Recovery Möglichkeiten

Das folgende Ablaufschaubild zeigt Ihnen mögliche Workflows und Handlungsempfehlungen für verschiedene Disaster Recovery Szenarios auf.

Treiber eines gesicherten Systems exportieren

Mit der folgenden Anleitung können Sie alle Treiber eines Systems exportieren:

  1. Erstellen Sie ein Verzeichnis, in dem die Treiber abgelegt werden sollen z.B. (C:\Treiber)
  2. Führen Sie diesen Befehl mit administrativer Berechtigung in der CMD aus:
dism /online /export-driver /destination:"C:\Treiber"

Sie können die exportierten Treiber bei der Erstellung eines neuen Restore Iso hinzufügen. Sollte es zum Komplikationen bei einer BMR-Testrücksicherung kommen, empfehlen wir die Treiber des geschützten Systems wie oben beschrieben zu exportieren und dem Restore Iso hinzuzufügen. Bitte bewahren Sie dieses Iso bzw. die Treiber gesondert auf.

Restore ISO erzeugen

Um einen Bare Metal Restore durchführen zu können, benötigen Sie ein Restore Iso (.iso Datei). Das Restore Iso basiert auf Windows PE und enthält zusätzlich die Wiederherstellungssoftware der TERRA CLOUD Backup Lösung, diese wird automatisch gestartet, sobald das System in das Iso booted. Sie können dieses Iso selbst erstellen und für die BMR-Rücksicherung aller Ihrer Systeme verwenden.

Download:
Bitte laden Sie sich den Bootable Media Creator aus dem Backup Portal herunter.

Installation:
Installieren Sie nun den Bootable Media Creator, dieser benötigt zusätzlich das Windows Assessment and Deployment Kit.
Standardgemäß werden Sie über das Bootable Media Creator Setup durch die Installation der ADK Komponenten geführt.












































Nach der Installation kann das Image sehr einfach erzeugt werden.
Starten Sie zunächst den Bootable Media Creator und wählen unten einfach ein Zielverzeichnis aus.
Create new Image

Sie können exportierte Treiber aus Treiber exportieren in diesem Schritt hinzufügen, in dem Sie über "add" das Treiberverzeichnis auswählen.
Klicken Sie nun auf „Continue“ um das Image zu erstellen.
Treiber hinzufügen







Das Image kann nun z.B. auf eine CD gebrannt werden oder an eine virtuelle Maschine angehängt werden.

Restore durchführen

Die folgende Anleitung zeigt einen typischen BMR-Restore in einer virtuellen Maschine.
In dieser wurde zuvor das BMR-Restore-ISO angehängt.
Als Netzwerkadapter müssen sowohl unter VMware als auch unter Hyper-V die Legacyadapter verwendet werden.
Nach dem Neustart der Maschine muss eine Verbindung per Console auf die Maschine hergestellt werden.
Anschließend erscheint folgendes Bild:
boot from CD or DVD

Konfigurieren Sie im ersten Schritt die Zeitzone und die gewünschte Sprache, klicken Sie anschließend auf Next.
Sprache auswählen

Akzeptieren Sie im folgendem Fenster die Lizenzbestimmungen und klicken Sie anschließend auf "Next".


Das „System Restore“ holt sich standardmäßig die IP-Adresse von einem DHCP-Server.
Sofern kein DHCP Server vorhanden ist oder Sie die IP-Adresse manuell vergeben möchten, klicken Sie im Hauptmenü auf „Settings“.
Wählen Sie das Netzwerkinterface aus und klicken Sie anschließend auf „Properties“. Vergeben Sie eine IP-Adresse und bestätigen Sie mit "Apply".






Wir empfehlen anschließend, den Vault per Eingabeaufforderung anzupingen, um sicherzustellen, dass dieser erreichbar ist.
Die Eingabeaufforderung kann danach minimiert werden, damit sie im weiteren Restore-Verlauf bei Bedarf für weitere Anpassungen (z. B. diskpart) genutzt werden kann.

Um einen Restorevorgang auszuführen klicken Sie im Hauptmenü auf „Restore My System“. Klicken Sie im Wizard auf "Next".


Geben Sie auf der folgenden Seite Ihre Daten zum Vault (Datenspeicher) ein und bestätigen Sie mit Next. Das System Restore versucht nun eine Verbindung zum Vault aufzubauen.


Auf der folgenden Seite sehen Sie alle Computer, die zu Ihrem Account gehören. Wählen Sie den Computer aus, den Sie zurücksichern möchten. Klicken Sie anschließend auf "Next".


Auf der folgenden Seite sehen Sie alle Backup-Jobs, die zu diesem Computer gehören. Wählen Sie den Job aus, den Sie zurücksichern möchten. Klicken Sie anschließend auf "Next".


Im nächsten Schritt können Sie auswählen welches Safeset zurückgesichert werden soll. Wählen Sie das gewünschte Safeset aus und klicken Sie anschließend auf "Next".
Anschließend muss das Verschlüsselungskennwort eingegeben und mit OK bestätigen werden.




Im folgenden Schritt können die Volumes ausgewählt werden, die zurückgesichert werden sollen.
Sie können die einzelnen Partitionen nach unten in das „Destination“ Feld ziehen oder den Button AutoMap nutzen.
Klicken Sie anschließend auf "Next".

Hinweis:
Sie können nur die hellblauen Partitionen herunterziehen, die grauen Partitionen werden automatisch angelegt.




Im letzten Schritt können die Einstellungen nochmal überprüft werden. Setzen Sie anschließend das Häkchen bei „Click here to confirm the restore plan“. Klicken Sie anschließend auf "Next".


Der Restorevorgang startet.






Ist der Restorevorgang erfolgreich abgeschlossen, klicken Sie auf Next, um das Fenster zu schließen und den Repair Wizard zu starten.


In diesem können Sie prüfen, ob Software-Komponenten gefunden wurden, die einen zusätzlichen Treiber benötigen.
Wenn der Status auf OK steht und jeweils ein grüner Haken sichtbar ist, kann der Wizard mit Close geschlossen werden.

Linux Agent

Dokumentation Linux Agent

Eine umfangreiche Dokumentation und weitere Informationen finden Sie im Linux Agent User Guide.

Vorbereitung der Installation für eine Bare Metal Sicherung

Die Bare Metal Sicherung des TERRA CLOUD Backup Linux Agenten benötigt die Software Relax and Recover, in einer unterstützten Version, auf dem zu sichernden System.
Wir empfehlen die Software über den Paketmanager der jeweiligen Distribution zu installieren und ggf. auf die unterstützte Version zu aktualisieren.
Die aktuell unterstützte Version von Relax and Recover finden Sie in den Release Notes des TERRA CLOUD Backup Linux Agenten.

Bitte beachten Sie, dass die TERRA CLOUD keinen Support für die Installation oder Inbetriebnahme der Software Relax and Recover leisten kann.

Installation

Schritt 1: Laden Sie bitte den TERRA Backup Agenten herunter.
Melden Sie sich dazu im TERRA CLOUD Backup Portal an und kopieren Sie die Link-Adresse des benötigen Agenten (32 oder 64 Bit) aus dem Download Bereich.
Bitte laden Sie das Agenten Setup z. B. über den Befehl wget und der kopierten Link-Adresse herunter.


Schritt 2: Bitte entpacken Sie das Archiv mit tar -xzvf PACKAGE-NAME.tar.gz.


Schritt 3: Bitte wechseln Sie anschließend in das entpackte Agentenverzeichnis und starten Sie das Installer Shell Skript per ./install.sh


Schritt 4: Bitte lesen und bestätigen Sie zunächst die Lizenzvereinbarung und folgen Sie den Anweisungen des Installationsassistenten um die Installation zu konfigurieren.
Auf dem Screenshot der Beispielinstallation wurden die Standardeinstellung für die folgenden Abfragen ausgewählt:

  1. Installationsverzeichnis /opt/BUAgent
  2. Sprache E-Mail Benachrichtigung (veraltete Agenten E-Mail Benachrichtigung)
  3. Verschlüsslungsmethode

Sie können die Standardwerte übernehmen in dem Sie die Abfragen mit ENTER bestätigen.


Schritt 5: Bitte geben Sie an ob eine Bare Metal Restore Sicherung gewünscht ist.
Beachten Sie bei der Antwort YES, dass Relax and Recover in einer unterstützten Version bereits auf dem System installiert sein muss.
Das Standardwert für das Verzeichnis von Relax and Recover ist /usr/sbin/rear.

Schritt 6: Bitte registrieren Sie den Linux Agenten am TERRA CLOUD Backup Portal:

  1. Portal address = backup.terracloud.de
  2. Portal connection port = 8086 (Standardwert)
  3. Portal username = Benutzer der Site des Endkunden
  4. Portal password = Kennwort des Benutzers der Site des Endkunden


Schritt 7: Bitte prüfen Sie im TERRA CLOUD Backup Portal ob der Agent erfolgreich in der Site Ihres Endkunden registriert wurde.

Wiederherstellung von einem File Level Job

filebasierte Wiederherstellung

Mittels der Kalenderschaltfläche können Sie das Safeset auswählen, aus dem Sie die Daten wiederherstellen möchten.
Geben Sie das Verschlüsselungskennwort des Jobs ein. Die Schaltfläche „Hinweis“ zeigt Ihr Kennworthinweis an, sobald diese angeklickt wurde.
Die wiederherzustellenden Ordner und Dateien können mittels Kontrollkästchen für komplette Ordner oder Dateien gesetzt und anschließend mittels „Einschließen“ in der Wiederherstellung inkludiert werden.
Mit der Suchfunktion ist es möglich nach spezifischen Dateien zu suchen, ohne den Dateipfad herauszusuchen.
Hierbei werden die Platzhalterzeichen * (für beliebig viele Zeichen) und ? (für ein einzelnes Zeichen) unterstützt.
Jedoch kann das Fragezeichen nicht für einen Umlaut (ö,ä,ü) verwendet werden.
Wählen Sie die entsprechenden Dateien aus und fügen Sie diese der Wiederherstellung hinzu, indem Sie auf „Ausgewählte einschließen“ klicken.
Um nach Dateien in einem bestimmten Ordner der Sicherung zu suchen, geben Sie in das Feld „Suchpfad“ den gewünschten Pfad ein.
Wenn Sie einen Ordner in eine Wiederherstellung einschließen, sind die Unterverzeichnisse und Dateien in diesem Ordner ebenfalls standardmäßig eingeschlossen.
Sofern Sie nur einen Teil der Unterverzeichnisse oder Dateien in einem Ordner wiederherstellen möchten, können Sie Filter zum Einschließen-Datensatz hinzufügen.
Es ist zudem möglich, beispielsweise einen Filter hinzufügen, um nur Dateien mit .txt- oder .log-Erweiterung in einem Ordner wiederherzustellen.
Wenn Sie einen Ordner aus einer Wiederherstellung ausschließen, sind die Unterverzeichnisse und Dateien in diesem Ordner ebenfalls standardmäßig ausgeschlossen.
Sofern nur ein Teil der Unterverzeichnisse oder Dateien in einem Ordner ausgeschlossen werden soll, können Sie Filter zum Ausschließen-Datensatz hinzufügen.
Sie können beispielsweise einen Filter hinzufügen, damit nur Dateien mit .sh-Erweiterung in einem Ordner von der Wiederherstellung ausgeschlossen werden.

Nach Dateien suchen

Sie haben die Optionen, die Dateien am ursprünglichen oder an einem alternativen Speicherort wiederherzustellen.
Falls Sie sich für einen alternativen Speicherort entscheiden, können Sie mittels der Ordnerschaltfläche den gewünschten Speicherort auswählen.
Ebenfalls haben Sie die Optionen, vorhandene Dateien zu überschreiben, nicht zu überschreiben (dabei wird eine numerische Erweiterung, z.B. .0001 hinzugefügt), eingehende Dateien umzubenennen und vorhandene Dateien umzubenennen.

Vorhandene Daten überschreiben

Wenn Sie versuchen, mehrere Dateien mit dem gleichen Namen an einem alternativen Speicherort wiederherzustellen und „Vorhandene Dateien“ überschreiben auswählen, wird nur die letzte wiederhergestellte Datei beibehalten.
Andere Dateien mit demselben Namen werden überschrieben. Um eine numerische Erweiterung (z. B. .0001) zu einem wiederhergestellten Dateinamen hinzuzufügen, wählen Sie „Vorhandene Dateien nicht überschreiben“ aus.
Wenn Sie beispielsweise eine Datei mit dem Namen „filename.txt“ an einem Speicherort wiederherstellen, an dem sich eine Datei mit demselben Namen befindet, wird dem wiederhergestellten Dateinamen eine Erweiterung hinzugefügt (z. B. „filename.txt.0001“).

Wählen Sie auf keinen Fall das komplette root-Volume aus und lassen Sie dieses das vorhandene Volume überschreiben. Hierbei kommt es zu einer schwerwiegenden Beschädigung des Systems!

Vorhandene Dateien umbenennen

Um eine numerische Erweiterung (z. B. .0001) zu einem bestehenden Dateinamen hinzuzufügen, wählen Sie „Vorhandene Dateien umbenennen“ aus.
Wenn Sie beispielsweise eine Datei mit dem Namen „filename.txt“ an einem Speicherort wiederherstellen, an dem sich eine Datei mit demselben Namen befindet, wird dem bestehenden Dateinamen eine Erweiterung hinzugefügt (z. B. „filename.txt.0001“).
Der Name der wiederhergestellten Datei ist weiterhin „filename.txt“.

Erweiterte Wiederherstellungsoptionen


Erweiterte Wiederherstellungsoptionen

Erweiterte Wiederherstellungsoptionen Teil 2

Optionen für gesperrte Dateien

Beim Wiederherstellen von Daten aus einem lokalen Job können Sie angeben, ob gesperrte Dateien durch wiederhergestellte Dateien mit demselben Namen überschrieben werden sollen.
Wählen Sie dazu eine der folgenden Optionen aus:

  • „Ja, gesperrte Dateien überschreiben"

Dateien im System, die während der Wiederherstellung gesperrt sind, werden beim Neustart mit den wiederhergestellten Dateien überschrieben. Diese Option muss für Wiederherstellungen des Systemstatus oder von Systemvolumes aktiviert sein.

  • „Nein, gesperrte Dateien nicht überschreiben"

Dateien im System, die während der Wiederherstellung gesperrt sind, werden beim Neustart nicht mit den wiederhergestellten Dateien mit gleichem Namen überschrieben.

Streams

Bei der Ausführung von Sicherungen werden Informationen aus Ihren Dateien in verschiedenen Streams erfasst.
Die ursprünglichen, von einem Benutzer erstellten Daten werden als Datenstream bezeichnet.
Andere Informationen wie die Sicherheitseinstellungen, Daten für andere Betriebssysteme, Dateiverweise und Attribute werden in separaten Streams gespeichert.
Beim Wiederherstellen von Daten aus einem lokalen Job haben Sie die folgenden Optionen zur Auswahl:

  • „Alle Streams wiederherstellen"

Stellt alle Informationsstreams wieder her. Verwenden Sie diese Option, wenn Sie Dateien auf einem System mit identischer Plattform wiederherstellen.

  • „Nur Datenstreams wiederherstellen"

Wählen Sie diese Option für plattformübergreifende Wiederherstellungen aus. Mit dieser Option entstehen keine Konflikte aufgrund systemspezifischer Datenströme.

Protokolloptionen

Wählen Sie in der Liste eine der folgenden Protokollierungsebenen aus:

  • Dateien: Bietet ausführlichere Informationen und wird in der Regel zur Fehlerbehebung verwendet. Bietet Informationen zu Dateien, die wiederhergestellt werden.
  • Verzeichnis: Bietet weniger detaillierte Informationen als die Protokollierungsebene „Dateien“. Bietet Informationen zu Ordnern, die wiederhergestellt werden.
  • Zusammenfassung: Bietet Informationen der obersten Ebene, einschließlich der Vault-/Agent-Version und Sicherungsgröße.
  • Minimal: Bietet Informationen der obersten Ebene, einschließlich der Vault-/Agent-Version.

Eine Änderung der Protokollierungsebene wirkt sich nur auf Protokolldateien aus, die danach erstellt werden. Bereits erstellte Protokolldateien sind von dieser Änderung nicht betroffen.

Leistungsoptionen

Um die gesamte verfügbare Bandbreite für die Wiederherstellung zu nutzen, wählen Sie „Gesamte verfügbare Bandbreite nutzen" aus.
Die Bandbreitendrosselung legt fest, welche Bandbreite ein Agent für Sicherungen und Wiederherstellungen verbrauchen darf.
Sie können zum Beispiel den Datenverkehr so beschränken, dass Online-Benutzer nicht beeinträchtigt werden, und nachts die Nutzung uneingeschränkt freigeben, damit geplante Sicherungen oder Wiederherstellungen schnellstmöglich ausgeführt werden können.
Die Werte für die Bandbreitendrosselung werden auf der Ebene des Computers (bzw. des Agenten) festgelegt und gelten für Sicherungen und Wiederherstellungen.
Wenn drei Jobs gleichzeitig auf einem Computer ausgeführt werden, erhält jeder Job 1/3 der angegebenen maximalen Bandbreite.
Mögliche Bandbreiteneinstellungen: Maximale Bandbreite (obere Grenze) in MB pro Sekunde, die der Agent für alle Sicherungen und Wiederherstellungen verbrauchen darf.
Zeitraum tagsüber, an dem die Drosselung aktiviert ist. Es kann nur ein Zeitfenster angegeben werden.
Außerhalb des Zeitfensters findet keine Drosselung statt. Die Wochentage, an denen die Drosselung aktiviert ist.
Sobald das Zeitfenster für die Bandbreitendrosselung während einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung beginnt, wird die maximale Bandbreite dynamisch für den laufenden Prozess übernommen.
Wenn das Zeitfenster für die Drosselung während einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung endet, wird die Bandbreitendrosselung aufgehoben.
Wenn Sie die Bandbreiteneinstellungen eines Agenten während einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung ändern, wirken sich die neuen Einstellungen nicht auf den laufenden Prozess aus.
Die Bandbreiteneinstellungen werden beim Start der Sicherung oder Wiederherstellung übernommen und nicht nachträglich geändert.

Alternative statische IP bei einer BMR-Rücksicherung vergeben

Bei einer BMR-Rücksicherung wird standardmäßig die ursprüngliche Netzwerkkonfiguration wiederhergestellt.
Wenn Sie eine alternative Konfiguration vergeben möchte, um z.B. eine Testrücksicherung durchzuführen empfehlen wir das System zunächst ohne Netzwerkzugriff zu starten.
Bei einer Hyper-V könnten Sie z.B. zunächst ohnen einen verbundenen externen vSwitch in das Wiederherstellungs ISO booten, nach der Anpassung der Netzwekkonfiguration können Sie die VM mit dem vSwitch verbinden. Damit sorgen Sie dafür, dass das System zu keinem Zeitpunkt mit der alten IP-Adresse online geht. Bitte führen Sie diese Schritte durch um die Netzwerkkonfiguration vor der Wiederherstellung anzupassen:

  1. Booten Sie in das Restore ISO und Leiten Sie die Wiederherstellung ein bis zu dem Schritt, in dem Sie aufgefordert werden ./bmragent auszuführen.
  2. Ermitteln Sie den Namen und die Konfiguration des Netzwerkinterfaces mit Hilfe von ip address show
  3. Nehmen Sie das Interface offline durch z.B. ip link set Name des Netzwerkinterfaces down
  4. Löschen Sie die alte IP-Adresse, die Sie im ersten Schritt ermittelt haben durch z.B. ip address del 172.29.4.24/22 dev Name des Netzwerkinterfaces
  5. Konfigurieren Sie eine neue IP-Adresse durch z.B. folgenden Befehl ip address add 172.29.4.29/22 dev Name des Netzwerkinterfaces
  6. Nehmen Sie das Netzwerkinterface nach der Anpassung wieder online
  7. Konfigurieren Sie abschließend das Default Gateway durch z.B. ip route del default und im Anschluss ip route add default via 172.29.4.1 dev Name des Netzwerkinterfaces

Auf diesem Screenshot sehen Sie beispielhaft die Schritt 1 aus der Anleitung:


vSphere Recovery Agent

Dokumentation vSphere Recovery Agent

Eine umfangreiche Dokumentation und weitere Informationen finden Sie im vSphere Recovery Agent User Guide.

Installation

Bitte führen Sie das Setup des vSphere Recovery Agenten auf einem Windows Server System mit Zugriff zu der VMware Umgebung (vCenter oder standalone ESXi Host) aus. Beachten Sie dabei die Empfehlungen aus dem Abschnitt Best Practice. Bitte befolgen Sie die Anweisungen aus dem InstallShield des vSphere Recovery Agenten. Im letzten Schritt der Installation registrieren Sie das System über den eingegeben Benutzer und Kennwort in der erstellen Site Ihres Endkunden. Eine genaue Beschreibung des Installationsprozesses finden Sie im oben verlinkten User Guide.

Konfiguration des Agenten

Nach der erfolgreichen Installation und Registrierung am TERRA CLOUD Backup Portal können Sie nun das System am Vault hinzufügen, wie in System am Vault hinzufügen beschrieben.

Verbindung zu der vSphere-Umgebung

Bitte hinterlegen und speichern Sie die Zugangsdaten zur vSphere-Umgebung (vCenter oder standalone ESXi Host) in den Feldern der "Anmeldeinformationen". Sie erhalten unmittelbar eine Rückmeldung, ob die hinterlegten Zugangsdaten korrekt sind, bzw. die Umgebung erreicht werden kann.


Changed Block Tracking

Diese Funktion des Agenten ist nach der Installation bereits aktiviert und erlaubt eine schnelle und effiziente Deltasicherung der virtuellen Maschinen.
Weitere Informationen zu dieser Technologie finden Sie in der Wissensdatenbank von VMware.


Automatisierte Wiederherstellungstests

Durch die Aktivierung der Option "Sicherung bei Fertigstellung überprüfen" wird nach dem Abschluss jeder Sicherung eine Wiederherstellungstests über eine schnelle VM-Wiederherstellung durchgeführt. Nach dem Bootvorgang der virtuellen Maschine wird ein Screenshot des Anmeldemaske erstellt und im TERRA CLOUD Backup Portal gespeichert. Um diese Funktion nutzen zu können, müssen die Voraussetzungen für die schnelle VM-Wiederherstellung erfüllt sein. Bitte hinterlegen Sie den temporären Datenspeicher (Datastore) auf dem die VM für die Testwiederherstellung gestartet werden kann und den gewünschen ESXi Host.

Beispielkonfiguration:


vSphere Backup Job erstellen

Sobald Sie die Installation und Konfiguration des Agenten abgeschlossen haben, können Sie einen neuen "Job für VMware vSphere" erstellen.
Auf dem folgenden Screenshot sehen Sie exemplarisch einen neuen Job für eine vSphere Umgebung. Bitte vergeben Sie einen Jobnamen und optional eine Beschreibung sowie das Verschlüsselungskennwort.
Sie können entweder alle virtuellen Maschinen in die Sicherung aufnehmen, indem Sie die Ebene "Virtuelle Maschinen" selektieren, alle virtuellen Maschinen sind damit rekursiv eingeschlossen. Diese Option bietet den Vorteil, dass neue virtuelle Maschinen automatisch in den Backup Job hinzugefügt werden.
Alternativ können Sie einzelne VMs auswählen und in den Sicherungssatz übernehmen.



Optional:Erweiterte Einstellungen:

Anwendungskonsistente Sicherung aktivieren

Sobald Sie die "anwendungskonsistente Sicherung aktivieren" kann ein anwendungskonsistenter Snapshot auf Basis eines Microsoft VSS Snapshots erstellt werden.
Wir empfehlen diese Option zu aktivieren für alle virtuellen Maschinen mit Windows Gastbetriebssystem.

Protokolle der Datenbanktransaktionen kürzen

Zusätzlich zur anwendungskonsistenten Sicherung können Transaktionsprotokolle von Micorsoft Exchange oder SQL Server Instanzen gekürzt werden.

Bedrohungserkennung aktivieren

Bei der Sicherung aktiver virtueller Maschinen mit Windows Gastbetriebssystem kann der vSphere Recovery Agent das System auf aktive Ransomeware prüfen.
Wir empfehlen diese Option zu aktivieren für alle virtuellen Maschinen mit Windows Gastbetriebssystem.
Die Option "Bedrohungserkennung aktivieren" erfordert Zugangsdaten zum Gastbetriebssystem.

Diesen Sicherungsjob bei Fertigstellung überprüfen

Im Anschluss an die Sicherung wird ein Wiederherstellungstest der virtuellen Maschinen über eine schnelle VM-Wiederherstellung durchgeführt.
Bitte beachten Sie, dass diese Funktion in der Agenten Konfiguration eingerichtet werden muss.
Des Weiteren ist diese Option nur dann sichtbar, wenn die Voraussetzungen für die Rapid VM Recovery (schnelle VM-Wiederherstellung) erfüllt sind

Globale VM-Anmeldeinformationen

Die eingetragen Zugangsdaten werden für alle virtuellen Maschinen im Sicherungssatz verwendet.

Gast-BS-Anmeldeinformationen

Sofern Sie Zugangsdaten individuell je virtueller Maschine vergeben möchten, können Sie diese unterhalb der virtuellen Maschine im Sicherungssatz eintragen, in dem Sie das Eingabefeld über den blauen Pfeil anzeigen lassen.

Rapid VM Recovery (schnelle VM-Wiederherstellung)

Die Wiederherstellungsoption schnelle VM-Wiederherstellung bietet Ihnen die Möglichkeit eine VM aus dem Backup zu starten.
Ausfallzeiten können durch den schnelle Zugriff drastisch reduziert werden, zusätzlich eignet sich die Funktion um in wenigen Minuten einen Wiederherstellungstest durchzuführen.

Vorraussetzung:

  • Ausschließlich in Verbindung mit einem TERRA CLOUD Backup Satelliten oder TERRA CLOUD Backup Enterprise Vault verfügbar.
  • Jeder ESXi Host muss über einen Software ISCSI Adapter verfügen.
  • Der Datastore auf dem die VM gestartet wird kann entweder auf lokalem, ISCSI oder vSAN Storage liegen.
  • Ein Datastore auf den eine VM migriert werden soll kann zusätzlich zu den oben genannten Storagetypen auch auf einem NFS Share liegen.
  • Insgesamt müssen mindestens zwei Datastores vorhanden sein.
  • vSphere Recovery Agent 8.82 oder höher
  • Der Windows Server, auf dem der VRA installiert ist, verfügt über das Windows Feature "iSCSI Target Server".


Exemplarische Konfigration eines ESXi Hosts für Rapid VM Recovery:
Auf folgendem Screenshot wurde über das vCenter ein iSCSI Software Adapter über "Add Software Adapter" hinzugefügt.


Zusätzlich wurde ein VMkernel-Adapter ohne aktivierte Service Rolle hinzugefügt, wie auf folgendem Screenshot zu sehen:


Vorgehensweise: Sobald alle Vorraussetzungen erfüllt sind erhalten Sie unter "Wiederherstellen" eine zusätzliche "Option Virtuelle Maschine, die schnelle VM-Wiederherstellung nutzt":


Im Anschluss kommen Sie in die Konfiguration der Wiederherstellung.
In dieser können Sie neben der Entscheidung, welche VM wiederhergestellt werden soll, auch definierten, welcher Datastore verwendet werden soll.
Auf folgedem Screenshot sehen Sie den Datastore "Rapid VM Recovery Datastore", dieser wurde eigens für z.B. Wiederherstellungs- und Funktionstest konfiguriert.
Während der Wiederherstellung können Sie die VM auf einen anderen Datastore migrieren, auf dem z.B. Ihre Produktivsysteme liegen.


Best Practice

  • Installieren Sie den vSphere Recovery Agent in eine eigene Windows Server VM, diese wird nach Möglichkeit nur für das Management bzw. Backup verwendet
  • Halten Sie die vSphere Recovery Agent VM hochverfügbar über vSphere HA
  • Nutzen Sie für das TERRA CLOUD Backup einen Satelliten um Rapid VM Recovery nutzen zu können
  • Platzieren Sie die vSphere Recovery Agent VM im selben Subnetz wie die vCenter Server Appliance
  • Aktivieren Sie die Option "Anwendungsbewusste Sicherung" im Backup Job
  • Nutzen Sie Change Block Tracking für die Sicherung der virtuellen Maschinen, diese Einstellung finden Sie unter dem Reiter "vCenter-Einstellungen"

Hyper-V Agent

Dokumentation Hyper-V Agent

Die folgenden Abschnitte beinhalten unter anderem Informationen zur Einrichtung und Konfiguration des TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agenten.
Eine umfangreiche Dokumentation und weitere Informationen finden Sie im Hyper-V Agent User Guide

Installation

Die folgende kompakte Anleitung beschreibt die wesentlichen Schritte der Einrichtung des TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agenten.

Reihenfolge der Einrichtung:
1. Installation TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Management
2. Einrichtung des Management Agenten im Backup Portal (Verbindung zur Hyper-V Umgebung aufbauen, Computer am Vault hinzufügen)
3. Installation TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Host

Single Host Hyper-V Systeme:
In diesem Szenario können Sie sowohl die den TERRA CLOUD Backup Hyper-V Management Agent als auch den Host Agent direkt auf dem Hyper-V Host ("Root"/"Parent" Partition) installieren.
Bitte beachten Sie trotzdem die oben aufgelistete Reihenfolge der Einrichtung.

Hyper-V Cluster:
Der TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent ist auf Grund seiner Aufspaltung in zwei Softwarekomponenten (Management und Host) optimal für einen Einsatz im Cluster geeigent.
Wir empfehlen den Management Agenten in eine administrative VM innerhalb des Hyper-V Clusters zu installieren, somit kann Sie auf verschiedenen Hosts betrieben werden und über den Failover Cluster hochverfügbar gehalten werden.
Nach der Durchführung von Einrichtungsschritt 1 und 2 können Sie im dritten Schritt den TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Host auf allen Knoten des Hyper-V Clusters installieren.

TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Management:

Schritt 1 der Einrichtung
Bitte installieren Sie das Setup auf dem gewünschten System und folgen Sie den Anweisungen innerhalb des Setups.
Im letzten Schritt wird analog zu allen anderen Agenten des TERRA CLOUD Backups die Registrierung am TERRA CLOUD Backup Portal konfiguriert.
Sie können entweder direkt einen Benutzer innerhalb der Site mit ausreichender Berechtigung auswählen oder das System in Ihre Parent-Site registrieren und im Anschluss verschieben.

Schritt 2 der Einrichtung
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Installation sollte das System in der gewählten Site im Portal erscheinen.
Bitte folgen Sie den Anweisungen im Backup Portal, um eine Verbindung zu Hyper-V Umgebung aufzubauen und im Anschluss den Computer am Vault hinzuzufügen.

Installation TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Host:

Schritt 3 der Einrichtung
Nach der erfolgreichen Konfiguration des Hyper-V Agenten in Schritt 2 können Sie den Host Agent auf allen Knoten des Hyper-V Clusters oder auf dem Single Host installieren.
Bei einer Cluster Installation sollte der FQDN des Systems angegeben werden, auf dem der Management Agent aktiv ist, um eine Verbindung zu dieser aufzubauen.
Nach der erfolgreichen Installation sollte der jeweilige Knoten unter dem Reiter "Hosts" im Backup Portal als online angezeigt werden.

Rapid VM Recovery (schnelle VM-Wiederherstellung)

Die Wiederherstellungsoption schnelle VM-Wiederherstellung bietet Ihnen die Möglichkeit eine VM aus dem Backup zu starten.
Ausfallzeiten können durch den schnellen Zugriff drastisch reduziert werden, zusätzlich eignet sich die Funktion um in wenigen Minuten einen Wiederherstellungstest durchzuführen.

Voraussetzungen

  1. Hybrides TERRA CLOUD Backup mit einem TERRA CLOUD Backup Satelliten oder TERRA CLOUD Backup Enterprise
  2. Hyper-V Checkpoints müssen für die gesicherten VMs aktiviert sein (weitere Informationen finden Sie unter: Hyper-V Checkpoints)

Anzahl der VMs pro Sicherungsdurchlauf reduzieren

Der TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent sichert pro Hyper-V Host bis zu 16 virtuelle Maschinen in einem Job gleichzeitig.

Vorbereitung:

  1. Beenden Sie den Dienst „TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Management Service"
  2. Beenden Sie den Dienst „TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Host Service" auf allen Hosts, die durch die Management Komponente verwaltet werden
  3. Navigieren Sie in das folgenden Verzeichnis der Management Komponente (Standardpfad : C:\Program Files\TERRA CLOUD Backup\Hyper-V Agent Management\Data\Configuration)
  4. Erstellen Sie eine Sicherheitskopie der Datei "AgentCoordinator.cfg" und speichern Sie diese außerhalb des Agentenverzeichnisses
  5. Navigieren Sie in das folgenden Verzeichnis der Host Komponente (Standardpfad: C:\Program Files\TERRA CLOUD Backup\Hyper-V Agent Host\Data\Configuration)
  6. Erstellen Sie eine Sicherheitskopie der Datei "AgentWorker.cfg" und speichern Sie diese außerhalb des Agentenverzeichnisses
  7. Wiederholen Sie den Schritt 6 für alle Host Agenten, die mit dem Management Agenten verbunden sind

Bearbeitung der Konfiguration:

  1. Öffnen Sie die Konfigurationsdatei des Management Agenten "AgentCoordinator.cfg" (Standardpfad : C:\Program Files\TERRA CLOUD Backup\Hyper-V Agent Management)
  2. Fügen Sie den Abschnitt Advanced mit dem Parameter MaximumConcurrency und dem gewünschten Wert z. B. 5 im JSON Format ein (siehe Screenshot unten) und speichern Sie die Datei
  3. Öffnen Sie die Konfigurationsdatei des Host Agenten AgentWorker.cfg" (Standardpfad: C:\Program Files\TERRA CLOUD Backup\Hyper-V Agent Host\Data\Configuration)
  4. Senken Sie den Wert der Einstellung „"MaximumConcurrency": 16," auf den in Schritt 1 hinterlegten Wert in der AgentCoordinator.cfg
  5. Wiederholen Sie die Schritte 3-4 für alle Host Agenten, die mit dem Management Agenten verbunden sind
  6. Starten Sie den Dienst „TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Management Service"
  7. Starten Sie den Dienst „TERRA CLOUD Backup Hyper-V Agent Host Service" auf allen verbunden Hosts

Screenshot zu Schritt 2 der Bearbeitung:


Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass der Wert nicht höher als der Standardwert 16 konfiguriert werden darf.
Falls die Dienste nach den Anpassungen nicht starten sollten, führen Sie bitte ein Rollback über die erstellen Sicherheitskopien durch.

Backup Satelliten

Beschreibung und Vorteile

Der Backup Satellit ist eine Hardware Appliance oder eine virtuelle Maschine die im Netzwerk Ihres Endkunden zum Einsatz kommt und über das lokale Netzwerk Backups entgegennehmen kann.
Dabei stellt Ihnen der Satellit alle Vaultfunktionen zur Verfügung, z.B. das Bereitstellen von Volumes aus einem Image Backup.
Die Mietgeräte bzw. die virtuellen Maschinen werden Ihnen von der TERRA Cloud zur Verfügung gestellt und je nach Größe und Leistung monatlich, zusätzlich zu den benötigten Backup Paketen, in Rechnung gestellt.
Durch den Einsatz eines Satelliten können Sie eine hybride Cloud Backup Lösung umsetzen, da Backups lokal auf einem Satelliten abgelegt werden und im Nachgang in ein Rechenzentrum repliziert werden.
Dieses Backup Konzept ermöglicht folgende Vorteile:

  • Schnelle Sicherung und Rücksicherung, dank lokal angebundenem Vaultsystem (Satellit)
  • Keine Anschaffungskosten, da Ihnen die Hardware gestellt wird
  • Zeitliche Entkopplung zwischen der Sicherung und der Replikation möglich
  • Rücksicherung autark vom Rechenzentrum möglich
  • Initialbackup kann direkt gegen den Satelliten durchgeführt werden
  • Bandbreite Ihres Kunden kann optimal ausgenutzt werden
  • Schnelle VM-Wiederherstellung des Hyper-V Agenten oder vSphere Recovery Agenten

Inbetriebnahme

Nach der Bestellung Ihres Backup Paketes inklusive Satelliten, erhalten Sie eine E-Mail mit den Zugangsdaten, sobald der Vaultaccount auf dem Basevault bereitgestellt wurde.
Sie erhalten eine gesonderte Benachrichtigung, nachdem der Satellit bereitgestellt und an Sie versendet wurde.
Nach Erhalt des Satelliten müssen noch folgende Schritte durchgeführt werden (Hardware Satelliten):

  • Satellit im Netzwerk Ihres Endkunden aufbauen und starten.
  • Sie erreichen das Satelliteninterface über die lokale Adresse des Satelliten (Wahlweise statische IP oder DHCP).
  • Bitte beachten Sie, dass das Satelliteninterface über HTTPS erreichbar ist und ggf. im Browser erst zugelassen werden muss.
  • Über das Interface können Sie die Zugangsdaten in der Benutzerverwaltung abändern und ggf. die Netzwerkkonfiguration anpassen.
  • Bitte deaktivieren Sie den Bypass Modus über die Funktion Bypass Modus deaktivieren 10.3.1.3.
  • Der Satellit ist jetzt für den produktiven Einsatz vorbereitet und muss als Sicherungsziel in den Vault-Einstellungen der Agenten hinterlegt werden (lokale IP des Satelliten).
  • Initialbackups können optional direkt gegen den Satelliten durchgeführt werden.

Inbetriebnahme einer Satelliten VM:

  • Sie erhalten von TERRA Cloud Support einen Hyper-V VM Container, diesen können Sie unter Hyper-V importieren und virtualisieren.
    • Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Hyper Hosts mit dem Betriebssystem Windows Server 2019 oder höher kompatibel sind!
  • Die Datenträger-/Netzwerkzuweisung muss über den Hyper-V Manager / VM Connect erfolgen.
  • Die restlichen Schritte der Inbetriebnahme einer Satelliten VM ähneln der Inbetriebnahme eines normalen Satelliten.

Satelliteninterface

System

Anmeldung

Das folgende Interface erreichen Sie in Ihrem Browser unter der IP-Adresse des Satelliten.
Es stehen zwei verschiedene Benutzer zur Verfügung, in der Abbildung ist der administrative Benutzer zu sehen, der über uneingeschränkten Zugriff verfügt.
Zusätzlich gibt es einen Benutzer, der nur über Lese-Rechte verfügt, die Zugangsdaten können Sie zu einem späteren Zeitpunkt festlegen.
Die Standardzugangsdaten für den Admin Benutzer lauten:

Benutzer = admin
Kennwort = terra

Anmeldung im Satelliten-Interface

Informationen

Der Punkt Information zeigt Ihnen das Dashboard mit allen wichtigen Vitalindikatoren der Hardware, z.B. CPU, RAM oder die Festplattenauslastung.
Zusätzlich ist der Modus des Satelliten ersichtlich. Dabei wird zwischen zwei Modi unterschieden, dem aktiven und inaktiven Bypass Modus.
Bei dem aktiven Bypass lehnt der Satellit sämtliche Agentenanfragen ab, sodass hierbei die Kommunikation für Sicherungen, Wiederherstellungen, Synchronisierungen oder Joberstellungen über den Basevault erfolgt. Dementsprechend muss im Portal unter dem Reiter Vault-Einstellungen die Basevault Adresse hinterlegt sein.
Bei dem inaktiven Bypass ist der Satellit aktiviert und nimmt sämtliche Agentenanfragen entgegen, sodass hierbei die Kommunikation für Sicherungen, Wiederherstellungen, Synchronisierungen oder Joberstellungen über den Satelliten erfolgt. Dementsprechend muss im Portal unter dem Reiter Vault-Einstellungen die IP Adresse des Satelliten hinterlegt sein.

Festplattenkapazität:
Grün = Zwischen 0% und 85%
Orange = Ab 85% bis 95%
Rot = Ab 95% bis 99,99%

Speicher Warnung in der Übersicht

Meldung Speicher Warnung

Speicher Alarm in der Übersicht

Speicher Alarm

Funktionen

System Funktionen:
Unter dem Punkt Funktionen finden Sie eine Auflistung der relevanten hinterlegten Dienste auf dem Satelliten. Bitte prüfen Sie ob alle Dienste ausgeführt werden.
Sollte ein Dienst gestoppt sein, können Sie diesen über das Play Symbol starten. Bitte starten Sie im laufenden Betrieb des Satelliten keine Dienste neu.

Satellitenfunktionen:
Sie können über diese Oberfläche den Satelliten herunterfahren, neustarten oder einen Replikationsprozess manuell starten.

Bypass deaktivieren:
Ein Satellit mit aktiviertem Bypass Modus kann keine Backups entgegennehmen und deligiert diese an den Basevault. Bitte deaktivieren Sie den Bypass Modus, damit der Satellit Backups entgegennehmen kann.

Bypass deaktivieren

Support Connect aktivieren:
Mit diesem Schalter erlauben Sie dem TERRA CLOUD Support via Fernwartung auf den Satelliten zuzugreifen.

Branding

Diese Funktion ermöglicht Ihnen die Oberfläche des Satelliten auf die CI Ihres Unternehmens anzupassen.
Die Konfiguration muss dabei nur auf einem Satelliten durchgeführt werden, da Sie diese exportieren und auf anderen Satelliten importieren können.
Zusätzlich besteht die Option ein eigenes Logo zu hinterlegen.
Branding

Wartung

Die Vault Wartung überprüft täglich um 9:23 den Datenbestand des Satelliten auf Safesets die ihre Aufbewahrungsfrist überschritten haben, die Anzahl der Aufbewahrungstage und Kopien muss dafür überschritten sein. Abgelaufene Safesets werden von dem Satelliten gelöscht. Sie können die Startzeit dieser Wartung bei Bedarf anpassen.

Updates

Sie können das Satelliteninterface direkt nach aktuellen Updates suchen und diese einspielen.

XML-Ansicht

Über diesen Menü Punkt werden Sie in einem neuen Tab zu der XML-Ausgabe des Satelliten geleitet. Diese Ausgabe listet alle relevanten Informationen des Satelliten auf und kann überwacht werden.
Sie können diesen Link in eine eigene Monitoring Lösung einbauen oder bereits fertige Sensoren nutzen. Vorgefertigte Sensoren finden Sie für Server-Eye und PRTG Network Monitor, die Sensoren finden Sie
unter dem Suchbegriff "Terra Cloud Backup".
Homepage Server-Eye


Replikation

Konnektivität

Diese Übersicht zeigt Ihnen den Status der Verbindung zum Basevault. Der Satellit überträgt in regelmäßigen Abständen einen "Heartbeat" an den Basevault.
Zusätzlich wird die Verbindung zum Backup Portal und zum Basevault via Ping und Telnet geprüft, dies stellt sicher, dass alle notwendigen Ports für den Satelliten freigeschaltet sind.
Während der Replikation kann der beispielsweise auch der ausgehende Netzwerkdurchsatz überwacht werden.


Replikationsstatus

Diese Übersicht zeigt Ihnen, welche Safesets noch zur Replikation in das Rechenzentrum ausstehen, diese werden wie in einer Warteschlange abgearbeitet.
Auf der rechten Seite können Sie sich durch den aktuellen Bestand des Satelliten klicken und genauere Informationen über einzelne Safesets einsehen, wie z.B. die komprimierte
Größe oder ob dieses Safeset bereits repliziert wurde.

Replikationsstatus

Bandbreitenlimitierung

Sie können für die Replikation des Satelliten eine Bandbreitenlimitierung konfigurieren. Bitte beachten Sie, dass nach einer Anpassung der Replikationsdienst neustartet und somit laufende Replikationen abgebrochen werden.
Wir empfehlen bei einer schwächeren Anbindung die "Quality of Service" auf der Firewall für den Satelliten zu konfigurieren und diesem eine geringe Priorität zuzuweisen.
Diese Einstellung auf der Firewall sorgt dafür, dass z.B. an einem Feiertag mit voller Bandbreite repliziert werden kann, die
Einteilung der Bandbreite ist somit flexibler, als eine feste Bandbreitenlimitierung.

Replikationszeitplan

Über den Replikationszeitplan können Sie steuern, ob sofort nach einem neu erstellten Backup repliziert werden soll und nach
definiertem Zeitplan oder ausschließlich nach einem konfigurierten Replikationszeitplan. Diese Option ist besonders zu empfehlen, wenn
während des Arbeitszeit Ihres Kunden gesichert werden soll, aber erst nach der Arbeitszeit die Replikation starten soll.
Auf diesem Bild sehen Sie die Konfiguration für einen Replikationszeitplan, der jeden Tag gegen 20 Uhr einen Replikationsvorgang einleitet:

Safeset Management

Über das Safeset Management können spezielle Konfigurationen am Satelliten vorgenommen werden, diese können bei falscher Konfiguration die Funktion des Satelliten beeinträchtigen.
Änderungen können erst nach der Aktivierung über den Schieberegler erfolgen und dürfen nur nach Absprache mit dem Support durchgeführt werden.

Backup Daten

Über das Satelliteninterface haben Sie die Möglichkeit ganze Systeme, Jobs oder einzelne Sicherungssätze (Safesets) zu löschen.
Die Löschung bezieht sich dabei nur auf Satelliten, der Datenbestand im Rechenzentrum auf dem jeweiligen Basevault bleibt unberührt.
Angezeigt werden Ihnen online Safesets, diese sind in schwarz hinterlegt und können mit einem Klick in die Checkbox ausgewählt werden.
Online Safesets zeichnen sich dadurch aus, dass Sie auf dem Satelliten lokal gespeichert sind und dort direkt zur Verfügung stehen.
Safesets die in grau hinterlegt sind und nicht ausgewählt werden können, sind offline Safesets.
Ein offline-Safeset stellt eine Sicherung dar, die nicht auf dem Satellit, jedoch noch auf dem Basevault vorhanden ist.
Auf dem Satelliten werden nur Metainformationen zu diesen Safesets gespeichert.

Vorgehensweise bei einer Löschung:

Löschung auf Systemebene:
a) Im Job Monitor des Interfaces überprüfen, dass kein Prozess für das betroffene System läuft. (Falls der Reiter Job Monitor nicht vorhanden ist, Update auf die aktuellste Interface Version durchführen)
b) Zu löschende Systeme per Auswahl markieren und Aktion "Lösche markierte Einträge" durchführen
c) Abwarten, bis das betroffene System aus der Übersicht ausgegraut ist. (Kann unter Umständen einige Zeit in Anspruch nehmen)
d) Kapazität des Satelliten überprüfen und eine schnelle Speicheroptimierung starten

Löschung auf Jobebene:
a) Im Job Monitor des Interfaces überprüfen, dass kein Prozess für den betroffenen Job läuft. (Falls der Reiter Job Monitor nicht vorhanden ist, Update auf die aktuellste Interface Version durchführen)
b) Zu löschenden Job per Auswahl markieren und Aktion "Lösche markierte Einträge" durchführen
c) Abwarten, bis der betroffene Job aus der Übersicht verschwunden/ausgegraut ist. (Kann unter Umständen einige Zeit in Anspruch nehmen)
d) Kapazität des Satelliten überprüfen. Falls unverändert, schnelle Speicheroptimierung starten

Löschung auf Safesetebene:
a) Im Job Monitor des Interfaces überprüfen, dass kein Prozess für den betroffenen Job läuft. (Falls der Reiter Job Monitor nicht vorhanden ist, Update auf die aktuellste Interface Version durchführen)
b) Zu löschende Safesets per Auswahl markieren und Aktion "Lösche markierte Einträge" durchführen
c) Abwarten, bis alle betroffenen Safesets aus der Übersicht verschwunden/ausgegraut sind. (Je nach Größe, kann der Vorgang sehr viel Zeit in Anspruch nehmen)
d) Sobald alle Safesets verschwunden/ausgegraut sind, schnelle Speicheroptimierung starten


Backup Daten auf dem Satelliten

Job Monitor

Sie können offene oder bereits abgeschlossene Prozesse im Job Monitor einsehen.
Sicherungen oder Wiederherstellungen können damit überwacht werden, genauso wie Replikationsprozesse.
Folgender Screenshot zeigt einen Satelliten der aktuell keine offenen Jobs hat:


Jobs auf dem Screenshot:
Maintenance Host = Dieser Prozess steht für die Wartung auf dem Satelliten, dieser Prozess sollte immer angezeigt sein
Satellite Replication Service = Hinter diesem Prozess steht der aktive Replikationsdienst, dieser Prozess sollte immer angezeigt sein
Satellite Replication - Upload Satellite Statistics = Im Screenshot steht dieser Prozess auf "Inactive", da er erfolgreich abgeschlossen wurde. Der Satellit hat in diesem Job Informationen an den Basevault weitergegeben.

Benutzerverwaltung

Innerhalb der Benutzerverwaltung können Sie Kennwörter für die zwei Benutzer definieren.
Folgende Benutzer sind vorhanden:

  1. Admin: Dieser Benutzer hat uneingeschränkten Zugriff und ist für die Administration des Satelliten vorgesehen.
  2. User: Dieser Benutzer verfügt nur über eine Lese-Berechtigung und kann nach Bedarf an den Endkunden ausgegeben werden.

Benutzerverwaltung

Netzwerkkonfiguration

Über die Netzwerkkonfigration können Sie Ihre gewünschten Einstellungen direkt an den Satelliten weitergeben oder die Funktion „DHCP aktivieren“ nutzen.
Sobald DHCP aktiviert wurde, wird Ihnen die vom DHCP Server vergebene Netzwerkkonfiguration angezeigt.

Netzwerkverwaltung des Satelliten

Initialsicherung FTP Upload / Datenträger einsenden

Buchung

Die beiden Vorgänge können jeweils bei der initialen Buchung eines Backup Paketes, als auch nachträglich in der Bestellung hinzugefügt werden.

Durchführung

Voraussetzungen:

  • Der Backup Agent ist auf dem gewünschten System installiert und im Portal registriert.
  • Der Backup-Job und der Zeitplan sind wie gewünscht konfiguriert.
  • Die Option „Gesamter Server“ wurde in der Jobkonfiguration temporär entfernt, damit der externe Datenträger nicht in die Sicherung aufgenommen wird.
  • Der Zeitplan des Backup-Jobs ist deaktiviert, damit der Agent nicht automatisch versucht, auf den Vault zu sichern.


Vorgehensweise:
1.) Backup zwecks Metadatenübertragung gegen den Vault starten.
Hierbei werden vom Vault benötigte Informationen übermittelt, welche für den Importvorgang notwendig sind.
Sobald der Status "Verarbeitung läuft" ersichtlich ist, kann der Prozess gestoppt werden.

2.) Ordnerstruktur im Zielverzeichnis anlegen.
Um eine reibungslose Identifikation zu gewährleisten, bitten wir Sie, folgende Ordnerstruktur anzulegen:
\$KONTONAME$\$COMPUTERNAME$\$JOBNAME$

Beispiel-Pfad:
D:\00000-BEISPIEL\srv-terracloud\bmrjob

Da es sich hierbei stets um verschlüsselte Daten handelt, würde eine nicht ausreichende Ordnerstruktur in einer schriftlichen Rückfrage und somit in einer Verzögerung im Prozess enden.

3.) Sicherung auf den zuvor angelegten Pfad starten.
Die Vorgehensweise im Portal sieht wie folgt aus:

Ziel: Verzeichnis auf Datenträger

Zuvor erstellte Ordnerstruktur auswählen

Sicherung starten

FTP Upload

Bitte achten Sie darauf, dass der Datenbestand vollständig ist. Jeder Job ist in Sicherungsfragmente aufgeteilt, welche numerisch hochgezählt werden und bis auf das letzte Fragment 1.048.576 KB groß sind. Lediglich das erste Fragment (Safesetnummer.SSI bzw. 00000001.SSI) weicht namentlich von den restlichen Dateien ab.

Prüfen Sie vor dem Hochladen das Backup-Log der Initialsicherung auf mögliche Auffälligkeiten.
Bei Unregelmäßigkeiten oder offenen Fragen wenden Sie sich bitte vor dem Einsenden oder Hochladen des Datenbestandes an unseren Support.

Das erstellte Initialbackup kann anschließend auf den TERRA Cloud FTP Server hochgeladen werden.

Für den Upload kann z. B. der FileZilla Client verwendet werden.
Die hierzu benötigten Zugangsdaten werden nach Erhalt der Buchung im Center von uns bereitgestellt.

Sobald der Upload abgeschlossen und kontrolliert wurde, senden Sie uns bitte eine kurze Bestätigung auf die zuvor übermittelten Informationen.

Nach erfolgreicher Kontrolle erhalten Sie von uns eine Rückmeldung, sobald es Neuigkeiten zum Import gibt.

Datenträger einsenden

Bitte achten Sie darauf, dass der Datenbestand vollständig ist. Jeder Job ist in Sicherungsfragmente aufgeteilt, welche numerisch hochgezählt werden und bis auf das letzte Fragment 1.048.576 KB groß sind. Lediglich das erste Fragment (Safesetnummer.SSI bzw. 00000001.SSI) weicht namentlich von den restlichen Dateien ab.

Prüfen Sie vor dem Versenden das Backup-Log der Initialsicherung auf mögliche Auffälligkeiten.
Bei Unregelmäßigkeiten oder offenen Fragen wenden Sie sich bitte vor dem Einsenden des Datenträgers an unseren Support.

Sollte das Initialbackup erfolgreich abgeschlossen sein, im Logfile jedoch nach der Meldung über den erfolgreichen Abschluss eine Fehlermeldung erscheinen, empfehlen wir Ihnen, den folgenden Wiki-Artikel aufzurufen:
SSET-E-04104 Die Anforderung ist fehlgeschlagen. Der Remote-Server meldete folgenden Fehler: RPC-E-FAILED, allgemeiner RPC-Fehler / UTIL-W-05229 Konfigurationsdateien konnten nicht hochgeladen werden: Datei konnte nicht hochgeladen werden. C:\Program Files\TERRA CLOUD Backup\Agent\Jobname.status.cfg

Nachdem alle offenen Fragen und Unregelmäßigkeiten geklärt wurden, kann der Datenträger zusammen mit dem ausgefüllten Einsendeformular an die folgende Adresse versendet werden.:

TERRA CLOUD GmbH
Hankamp 2
32609 Hüllhorst

Benachrichtigungen zum Importstatus / Versandstatus des Datenträgers erfolgen über automatisierte Geschäftsprozesse.

Bitte senden Sie uns in keinem Fall unverschlüsselte Rohdaten Ihres Endkunden ein!

Diese werden unbearbeitet wieder an den Absender zurückgesendet.

Backup Export

Um Daten z. B. für eine Langzeitsicherung auf einem lokalen Medium zu speichern, können wir Ihre durchgeführten Sicherungen exportieren. Der Export erfolgt verschlüsselt und im sog. Vaultformat, sodass die exportierten Daten mit einer zusätzlichen Software eingelesen werden müssen, bevor ein Agent diese verarbeiten und wiederherstellen kann.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen kostenpflichtigen Vorgang handelt. Weitere Informationen zum Vorgang (Angebot, Ablauf, etc.) erhalten Sie über unseren Cloud Vertrieb: cloud@wortmann.de
Sobald Sie den gewünschten Datenbestand erhalten haben, können Sie mit den u. g. Schritten fortfahren.
Ebenfalls zu beachten ist, dass ein Export von Sicherungen über den Hyper-V Agenten nicht möglich ist.

Die benötigte Software finden Sie unter:
Secondary Restore Server

Secondary Restore Server

Der Secondary Restore Server liest den exportierten Datenbestand ein und präsentiert diesen als virtuellen Vault im vorhandenen Netzwerk.

  • Bitte navigieren Sie im Secondary Restore Server zur Ordnerstruktur der exportierten Daten
  • Hinterlegen Sie die Daten des exportierten Vaultaccounts z. B. (45814-ENDKUNDE), sowie das Vaultaccountkennwort
  • Starten Sie die Freigabe über den Secondary Restore Server (Start)
  • Anschließend können Agenten auf die Freigabe zugreifen, als würde es sich hierbei um einen normalen Vault handeln.

Secondary Restore Server

Wiederherstellung von einzelnen Dateien(Secondary Restore Server)

Sobald der Datenbestand im Netzwerk präsentiert wurde, können Sie wie folgt vorgehen:
CrossRestore Schritt 1

CrossRestore Schritt 2

CrossRestore Schritt 3

CrossRestore Schritt 4

CrossRestore Schritt 5

CrossRestore Schritt 6

CrossRestore Schritt 7

BMR Wiederherstellung(Secondary Restore Server)

Eine Anleitung, wie man einen BMR einleitet, finden Sie unter: Bare Metal Restore Sobald der Datenbestand im Netzwerk präsentiert wurde, können Sie wie folgt vorgehen:
BMR Schritt 1

BMR Schritt 2

BMR Schritt 3

BMR Schritt 4

BMR Schritt 5

Agent Skripting

Windows Agent

Der Windows Agent kann zusätzlich zum Portal auch per Kommandozeile oder Skript gestartet werden.
Das Agent Skripting ist empfehlenswert um z.B. nicht VSS-fähige Datenbanken vor dem Backup zu stoppen (MySQL, MariaDB uvm.)

Windows Agent per Kommandozeile ansprechen

Bitte wechseln Sie zunächst in der CMD oder PowerShell in das Installationsverzeichnis des Agenten, dies ist standardmäßig 'C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\'
Um ein Backup zu starten müssen folgende Parameter an die VV.exe übergeben werden:

  • VV.exe backup JOBNAME /retention=RetentionName (CMD)
  • .\VV.exe backup JOBNAME /retention=RetentionName (PowerShell)

Mit dem Parameter /retention=RetentionName können Sie bestimmen welcher Aufbewahrungstyp verwendet werden soll.
Bitte ersetzen Sie "RetentionName" mit dem Namen der Aufbewahrungsfrist, diese können Sie in den erweiterten Agenteneinstellungen einsehen.

Windows Agent per Skript ansprechen

Die gewünschten Befehle können in einem Skript hinterlegt werden.
Empfohlene Formate sind .bat und .cmd

Skripte können beliebig nach eigenen Wünschen erweitert werden, z.B. um Pre- und Post-Commands zu hinterlegen, also Befehle vor oder nach dem Backup.

Beispielskript:
@echo off
cd "C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent"
echo "Starte Backup" >> backuplog.txt
VV.exe backup BMR /retention=Daily
echo "Backup durchgeführt" >> backuplog.txt

Skript vor dem Herunterfahren ausführen

Sie können Ihr erstelltes Skript mit folgender Konfiguration in das Pre-Shutdown Event des Systems einbinden. Dies empfiehlt sich besonders bei Client Systemen, die nicht durchgängig im Einsatz sind.
Bitte führen Sie folgende Schritte durch um ein Skript zu hinterlegen:

  1. Öffnen Sie den Editor für lokale Gruppenrichtlinien (WIN + R "gpedit.msc")
  2. Hinterlegen Sie Ihr erstelltes Skript unter "Computerkonfiguration -> Windows-Einstellungen -> Skripts (Start/Herunterfahren)
  3. Klicken Sie auf "Herunterfahren" und fügen Sie Ihr Skript über "Hinzufügen" hinzu.
  4. Bitte passen Sie folgenden Registry Key an: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\gpsvc\PreshutdownTimeout
  5. Dieser Key definiert die Länge des Pre-Shutdown Events, diese ist standardmäßig auf 15 Minuten festgesetzt. Bitte erhöhen Sie diesen Wert soweit, dass ein Backup in dieser Zeit erstellt werden kann.
  6. Bitte navigieren Sie im Editor für lokale Gruppenrichtlinien in "Computerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> System -> Skripts
  7. Passen Sie die Einstellung "Maximale Wartezeit für Gruppenrichtlinienskripts angeben" an. Sie können einen Wert bis 32.000 Sekunden eintragen oder eine 0 für eine unendliche Wartezeit.
  8. Bitte beachten Sie bitte das Sie die Rechte dementsprechend angepasst haben.
Weitere Informationen dazu haben wir in dem folgendem Wiki Artikel beschrieben: PreshutdownTimeout Wert Berechtigung


Neuen benutzerdefinierten Befehl erstellen

Diese Option bietet Ihnen die Möglichkeit bereits erstelle Skripte mit einem Zeitplan über das Backup Portal zu versehen.

Wenn Sie einen neuen benutzerdefinierten Befehl erstellen, prüft der Agent ob Skripte im Agentenverzeichnis im Unterordner "ScheduleScripts" Batch Dateien hinterlegt sind.
Der Standardpfad zu diesem Verzeichnis in dem ein Skript für diese Funktion abgelegt werden kann:
C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\ScheduleScripts
In folgendem Screenshot sehen Sie ein ausgewähltes Skript, mit einem konfigurierten Zeitplan:

Empfehlung: Der Zeitplan eines benutzerdefinierten Befehls kann nur einzeilig erstellt werden. Bitte prüfen Sie dazu unsere Best Practice für das Agent Skripting um diesen Nachteil zu umgehen.

Agent Skripting Best Practice

Der Backup Agent kann durch den Einsatz von Skripten auf individuelle Anwendungsszenarien abgestimmt werden. Wir empfehlen Ihnen die folgende Anleitung als Basis für Ihr Szenario zu verwenden.

Vorbereitung:
Was sollte vor dem Einsatz der folgenden Skripte vorbereitet sein?

  1. Installation des Agenten auf dem zu schützenden System
  2. System im Backup Portal mit dem Vault verknüpfen
  3. Backup Job(s) anlegen, ohne Zeitplan

Schritt 1: Batch Datei erstellen
Erzeugen Sie eine Batch Datei (.bat) mit folgendem Aufbau:
powershell.exe -ExecutionPolicy Bypass -File "Pfad zum PowerShell-Skript\agentscripting_retention.ps1"
Bitte passen Sie diese Batchdatei später an den von Ihnen festgelegten Pfad und Namen des PowerShell Skripts an.
Kopieren Sie das erstelle Batch Skript in folgenden Ordner im Installationsverzeichnis des Agenten:
C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\ScheduleScripts (Standard)
Klicken Sie im Backup Portal bei dem betreffenden System unter "Jobaufgabe auswählen" auf "Neuen benutzerdefinierten Befehl".

Über diese Funktion können Sie ein hinterlegtes Batch Skript auswählen und mit einem Zeitplan versehen, bitte konfigurieren Sie die gewünschte Zeit. (z.B. 22 Uhr)

Funktion:
Diese Batch Datei wird später über Zeitplan durch den Backup Agenten selbst gestartet.
Durch die Batch Datei wird die PowerShell gestartet und das zweite Skript.
Da PowerShell deutlich umfangreicher und flexbile ist, dient das ersten Skript nur dazu um die PowerShell aufzurufen.

Schritt 2: PowerShell Skript erstellen
In diesem Schritt erstellen Sie das PowerShell Skript welches von dem Batch Skript aus Schritt 1 angesteuert wird.
Über dieses Skript wird der Backup Agent angesprochen um ein Backup durchzuführen.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit verschiedene Aufbewahrungsfristen zu verwenden und Pre- und Postcommands einzubauen.

Inhalt:
Bitte erstellen Sie ein PowerShell Skript (.ps1) mit z.B. folgendem Inhalt:

Set-Location "C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent"
$date = Get-Date
$currentday = $date.Day
$lastday = [DateTime]::DaysInMonth($date.Year, $date.Month)
if ($lastday -eq $currentday){ 
Platzhalter für Pre-Commands
.\VV.exe backup NamedesBackupJobs /quickscan=true /retention=Monthly
Platzhalter für Post-Commands
} 
else{
Platzhalter für Pre-Commands
.\VV.exe backup NamedesBackupJobs /quickscan=true /retention=Daily  
Platzhalter für Post-Commands
}

Funktion:
Dieses PowerShell Skript wechselt in das Installationsverzeichnis des Agenten und prüft das aktuelle Datum.
Sollte das Datum der Gesamtanzahl der Tage des Monats entsprechen (der dynamisch letzte Tag des Monats) wird ein Backup mit dem Aufbewahrungstyp "Monthly" ausgeführt.
An alle anderen Tagen wird der Aufbewahrungstyp "Daily" verwendet.

Vorteile dieser Umsetzung:

  1. Sie können den vollen Funktionsumfang der PowerShell verwenden und dieses Basisskript beliebig für Ihre Kunden anpassen
  2. Der Zeitplan kann über das Backup Portal erstellt werden und muss nicht über das Skript umgesetzt werden
  3. Über Pre- und Post-Commands können Sie Datenbanken vor dem Backup stoppen, die nicht über die VSS-Technik in einen konsistenten Zustand gebracht werden können

Linux Agent

Der Linux Agent kann zusätzlich zum Portal auch über erstellte Skripte angesprochen werden.
Sie können die Agenten direkt über ein erstelltes Skript ansprechen. Wie in folgendem Beispielskript (CustomScript.sh):
nano CustomScript.sh
cd /opt/BUAgent
./VV backup RootDir
RootDir ist in dem Beispiel der Backup Jobname.
Das Skript (z.B.: CustomScript.sh) muss danach mit den entsprechenden Rechten ausgestattet werden. Bitte führen Sie dafür folgenden Befehl aus:
chmod +x CustomScript.sh

Optional können Sie Skripte über das Backup Portal mit einem Zeitplan versehen, dazu müssen Sie folgende Schritte durchführen:

  • Unter Linux wird standardmäßig kein Ordner namens "ScheduleScripts in dem Installationsverzeichnis angelegt. Bitte erstellen Sie diese mit z.B. mkdir ScheduleScripts
  • Erstelltes Skript (.sh oder .bash) im Agentenverzeichnis im neu erstellten Ordner ScheduledScripts ablegen
  • Im Backup Portal über "Jobaufgabe auswählen" einen "Neuen benutzerdefinierten Befehl erstellen" und Ihr Skript auswählen
  • Einen Zeitplan für das Skript erstellen



Automatic Bare Metal System Restore Test (ABSRT-Tool)

Allgemeines

Regelmäßige BMR-Testrücksicherungen sind eine Notwendigkeit für das Qualitätsmanagement eines Backup-Konzeptes.
Manuelle Tests sind jedoch zeit- und somit kostenintensiv, eine Automatisierung kann hier Abhilfe schaffen und den Zeitaufwand auf die Konfiguration und Kontrolle reduzieren.

Das ABSRT-Tool erstellt auf Basis von Microsoft Hyper-V virtuelle Maschinen, diese verfügen über ein präpariertes Restore ISO.
Alle Daten, die bei einer manuellen Rücksicherung eingegeben werden müssten wie z.B. der Systemname oder die Adresse des Vaultsystems werden aus einer CSV Datei ausgelesen und im Wiederherstellungsprozess eingetragen.
Für den Wiederherstellungstest wird dynamisch das aktuellste Safeset verwendet.
Nach dem Abschluss der automatisierten Konfiguration erfolgt eine vollständige Rücksicherung, inklusive des Systemstarts nach dem erfolgreichen Abschluss.

Um die Effizienz weiter zu steigern, können Sie die Wiederherstellung auch parallelisieren, indem Sie die Daten mehrerer BMR Backup Jobs in der CSV Datei hinterlegen.

Die aktuelle Version von ABSRT wird aufgrund von Kompatibilitätsproblemen lediglich auf Windows Server Betriebssystemen unterstützt.

Voraussetzungen

  1. Teilnahme an der TERRA CLOUD Backup Certified Specialist Schulung
  2. Mindestens einen Microsoft Hyper-V Host mit entsprechenden freien Kapazitäten für die Test-VMs
  3. Die Test-VMs benötigen Zugriff zu einem DHCP-Server
  4. Ein externe vSwitch muss zur Verfügung stehen
  5. Aktivierte Windows Server Lizenz
  6. Certified Specialist ABSRT Lizenz (per Anfrage im Support erhältlich)

Einrichtung

Wenn Sie das ABSRT-Tool erstmalig starten, fragt Sie das Tool nach einer Certified Specialist ABSRT Lizenz:

Nachdem Sie eine gültige Lizenz eingegeben haben, erscheint die Auswahl des Installationspfades:

Anschließend werden folgende benötigte Komponenten überprüft/installiert:

  1. Hyper-V Installation
  2. Falls konfiguriert, VeraCrypt

Sollten Softwarekomponenten fehlen, werden diese automatisch durch das Tool installiert.
Sofern die Hyper-V Komponente installiert wird, muss ein Neustart erfolgen.

Vorbereitung der CSV Datei

Bitte navigieren Sie in das Installationsverzeichnis des Tools und öffnen Sie den Ordner "CSV" (z.B. unter C:\ABSRT\CSV).
In diesem Ordner befindet sich die "Backups.csv" Datei, welche Sie als Basis Ihrer Konfiguration verwenden können.

Wichtig! Die erste Zeile dient als Legende und darf nicht angepasst werden!

Beispiel:
Vaultaddress,Vaultaccount,Vaultaccountpassword,Computername,Jobname,EncryptionPassword,VHDXCapacity,VMGeneration,OSVersion,VHDXStorage,VSwitchName,AmountOfPhysicalDisks,SendEmail
==> vault-wmh1-wp01.terracloud.de,00000-RESELLER,RtHKha451!HjioplÖ03,DC,BMR,hdakzeogsz1,300,2,2019,D,extern,3,n

Hinweis:
Sofern ein Komma im Verschlüsselungskennwort vorhanden ist, muss das gesamte Verschlüsselungskennwort mit doppelten Anführungszeichen umschlossen werden.

Beispiel zum Verschlüsselungskennwort mit dem Sonderzeichen Komma:
"Ghgui385as,"
Sie können die CSV Datei unter einem beliebigen Namen abspeichern. Wir empfehlen für jeden Endkunden eine eigene CSV Datei anzulegen.

Erklärung der Parameter

Vaultaddress
FQDN des Vaultsystems

Vaultaccount
Vaultaccount, diesen können Sie z.B. aus Ihrem Vault-Profil entnehmen

Vaultaccountpassword
Dieses Kennwort haben Sie in der Bestätigung der Bereitstellung erhalten

Computername
Computername auf dem Vaultsystem, dieser muss nicht zwangsläufig dem im Backup Portal angezeigten Namen entsprechen, bitte prüfen Sie im Zweifel Ihren Reseller Report

Jobname
Name des Backup Jobs

EncryptionPassword
Das Verschlüsselungskennwort des ausgewählten Backup Jobs

VHDXCapacity
Bitte tragen Sie hier die Größe des wiederhergestellten Volumes an, sollte das System über mehrere Volumes verfügen tragen Sie bitten den Wert der größten in GB ein.

VMGeneration
Bitte beachten Sie, dass die Generation der VM mit dem Quellsystem übereinstimmt.
Die Angabe der Generation in der CSV bestimmt den Algorithmus für die Zuweisung der Volumes im Wiederherstellungsvorgang.

OSVersion
Ab der Agentenversion 9.40 gibt es zwei Wiederherstellungsmedien, welche über die Angabe der OSVersion ausgewählt werden.
Hiermit ist die Betriebssystemversion des Quellsystems gemeint. Folgende Angaben sind zugelassen: 7|10|11|2008|2012|2016|2019|2022|2025

VHDXStorage
Bitte geben Sie den Laufwerksbuchstaben für den Speicherort der VHDX an

VSwitchName
Name des externen vSwitch, diesen können Sie aus dem Manager für virtuelle Switche entnehmen.
Falls nur ein externer vSwitch vorhanden ist, können Sie auch den Wert <default> verwenden.

AmountOfPhysicalDisks
Bitte geben Sie die Anzahl der physischen bzw. virtuellen Datenträger an, über die das Quellsystem verfügt.
Hinweis: ABSRT unterstützt derzeit nur Systeme mit maximal vier Datenträgern.

SendEmail
Ein optionaler Schalten, über den Sie eine E-Mail Benachrichtigung konfigurieren können (n = nein, y = ja)

Wenn Sie mehrere Systeme gleichzeitig wiederherstellen wollen, fügen Sie einfach weiteren Zeilen ab Zeile 3 hinzu. Die Legendenzeile muss nicht kopiert werden.

Durchführung

Nachdem Sie eine oder mehrere CSV Dateien vorbereitet haben, können Sie das Tool erneut starten. Hier müssen Sie dann nur noch die CSV Datei auswählen, um Wiederherstellungen einzuleiten.

Eine kurze Demonstration finden Sie unter: Demovideo

Monitoring

Bei der Wiederherstellung wird ein weiterer Prozess gestartet, welcher den Status der Wiederherstellung basierend auf dem Heartbeat der virtuellen Maschine überprüft.
Sobald ein Heartbeat vorhanden ist, wird ein Screenshot des Verbindungsfensters erstellt und im ABSRT Verzeichnis unter "Screenshots" abgelegt.
Sofern die SendEmail Option ausgewählt wurde, wird der Screenshot zusätzlich an die angegebene E-Mail-Adresse versendet.

E-Mail Benachrichtigung ABSRT

Um die E-Mail Benachrichtigung verwenden zu können, müssen Sie die Datei C:\ABSRT\smtp.xml bearbeiten und ausfüllen:
C:\ABSRT\smtp.xml
Das Skript überprüft vorab, ob die benötigten Felder ausgefüllt worden. Sofern ein Eintrag nicht ausgefüllt wurde, wird die Benachrichtigung übersprungen.

VeraCrypt

Funktion nachträglich aktivieren:
VeraCrypt REG-Key unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ABSRT\ entfernen ABSRT.exe erneut starten und VeraCrypt aktivieren

Funktion nachträglich deaktivieren:
Container bei Bedarf unter C:\ABSRT\VeraCrypt entfernen VeraCrypt REG-Key unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ABSRT\ entfernen ABSRT.exe erneut starten und VeraCrypt verneinen

CSV Container neu erstellen:
Container unter C:\ABSRT\VeraCrypt entfernen ABSRT.exe erneut starten und Passwort für neuen Container eingeben

Skriptbasierter Umgang ABSRT

Folgende Parameter können ausschließlich per PowerShell verwendet werden:

-Install [Switch] - "C:\Users\Administrator\Desktop\ABSRT.exe -Install -DebitorNumber 12345 -License D133763385BAEFBFF9673C63Ab [-Vera Terra001!]"
-> Führt eine automatisierte Installation des ABSRT Tools durch. Der -Vera Parameter ist optional.

WICHTIG: Sofern die Hyper-V Rolle noch nicht installiert wurde, erfolgt ein automatischer Neustart nach Vollendung der Installation!

-Password [String] - "C:\Users\Administrator\Desktop\ABSRT.exe -Password Terra001!"
-> Sorgt dafür, dass der VeraCrypt Container automatisch gemounted wird. Sofern das Passwort falsch ist, erfolgt eine manuelle Abfrage.

-CSV [String] - "C:\Users\Administrator\Desktop\ABSRT.exe -Password Terra001! -CSV V:\CSV\TestCSV.csv [-NoPause]"
-> Sorgt dafür, dass die CSV Datei automatisch ausgewählt wird. Bitte immer den kompletten Pfad der CSV + Dateiendung angeben. (Shift + Rechtsklick -> "Als Pfad kopieren" kann hierfür verwendet werden)

-Uninstall [Switch] - "C:\Users\Administrator\Desktop\ABSRT.exe -Uninstall"
-> Führt eine vollständige Deinstallation des ABSRT Tools durch. Die Hyper-V Rolle wird hierbei allerdings nicht deinstalliert. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie die Deinstallation erst durchführen, sobald keine von ABSRT erstellte VM im Hyper-V Manager existiert.

-Manual [Switch] - "C:\Users\Administrator\Desktop\ABSRT.exe -Manual -Vaultaddress vault-wmh1-0002.terracloud.de -Vaultaccount 00000-RESTORE -Vaultaccountpassword wD5c9mP7-3bL1337l1th8W7xaB0T0m -Computername RESTORE -Jobname RESTORE -EncryptionPassword Terra001! -VHDXCapacity 1000 -VMGeneration 2 -OSVersion 2019 -VHDXStorage D -VSwitchName <default> -AmountOfPhysicalDisks 4 -SendEmail n"
-> Kann alternativ zur CSV Auswahl genutzt werden. Alle Parameter werden benötigt.

Backup Assistant

Der TERRA CLOUD Backup Assistant ist eine Eigenentwicklung der TERRA CLOUD.

Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass das Tool seit Ende 2025 nicht mehr weiter gepflegt wird.

Status

Auf der rechten Seite des Tools finden Sie Informationen der "Verbindungen" und "Software"-Versionen.
Sollte eine Verbindung zu den Portalservern nicht möglich sein, prüfen Sie bitte die entsprechenden Ports.
Des Weiteren können Sie über den Backup Assistant den TERRA CLOUD Backup Windows Agenten installieren bzw. aktualisieren.

Agenten Installation

Sollte der Backup Agent noch nicht auf dem betroffenen System installiert sein, kann dieser mithilfe des Tools herunterladen und installieren.
Bitte hinterlegen Sie zunächst die Zugangsdaten eines Backup Portal Benutzers, der sich in der entsprechenden Kunden-Site befindet.
Sofern Sie eine automatische Jobeinrichtung wünschen, können Sie dies direkt dort anhaken. Dafür wird lediglich ein Verschlüsselungskennwort von Ihnen benötigt, welches vergeben werden soll.
Weitere Informationen zur automatischen Agentenkonfiguration finden Sie hier.



Nach dem Sie die benötigten Plugins ausgewählt haben und die Lizenzvereinbarung aktzeptiert haben wird der aktuellste Backup Agent im Hintergrund heruntergeladen und installiert.

Initiale Sicherung

Dieses Feature stellt die gleichen Optionen dar, welches auch für das Initialbackup Tool zur Verfügung stehen. Vorgestellt wird dieses Tool im folgendem Video

Agenten Funktionen

Die Funktion "Backup Jobs" bietet Ihnen die Möglichkeit bereits erstelle Backup Jobs des installierten Windows Agenten auszuführen und die Logdateien der durchgeführten Sicherungen einzusehen.

Backup Reset

Mithilfe dieser Funktion werden Metadaten (z.B. die Deltainformationen) aus dem Job-Verzeichnis des ausgewählten Backup Jobs entfernt.
Nach der Löschung führt das Tool eine Synchronisation durch, um die entfernten Metadaten neu erstellen zu lassen. Dieser Vorgang kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
Für die Entstörung von verschiedene Fehlerbilder kann dieser Vorgang notwendig sein.

Beispiel:
Deltazuordnungsdatei ist beschädigt

Support Bundle

Bei dem Support Bundle werden alle notwendigen Informationen und Logs wie zum Beispiel VSS-Logs, Event-Logs des Systems sowie Backup Job Logs zusammengeführt und in eine .zip Datei gepackt.
Diese kann uns bei diversen Supportfällen unterstützen die Ursache herauszufinden.

Überwachung

Reiter "Überwachung" im TERRA CLOUD Backup Portal

Diese Funktion des TERRA CLOUD Backup Portals bietet Ihnen eine umfangreiche Übersicht über den Status aller Backup Jobs.
Zusätzlich werden Ihnen offene Prozesse der Agenten angezeigt (laufende Sicherungen, Wiederherstellungen usw.).
Diese Übersicht kann kundenübergreifend über die Parentsite abgerufen werden oder innerhalb einer erstellten Site und damit für einen spezifischen Endkunden abgerufen werden.
Neben dem Sicherungsstatus ist der Wert der letzten abgeschlossenen Sicherung besonders wichtig, da sie dieses Datum mit dem Datum der letzten Sicherung abgleichen können.
Aus der Kombination dieser Informationen können Sie abschätzen, ob eine fehlgeschlagene Sicherung kritisch ist, da das Datum der letzten abgeschlossenen Sicherung z.B. zu weit in der Vergangenheit liegt.

Offene Prozesse:
Offene Prozesse erkennen Sie an dem Kreis, bestehend aus zwei Pfeilen und der Zahl daneben, wenn Sie auf das Symbol klicken werden Sie direkt zu der Übersicht über den Prozess weitergeleitet.


Export der Überwachungsübersicht per Mail

Sie können für die Überwachungsansicht über das Dropdown Menü 'E-Mail/Zeitplan' einen regelmäßigen Export in verschiedenen Dateiformaten einplanen.
Für eine automatische Auswertung eines Monitoring oder Ticketsystems können Sie z. B. das Dateiformat 'CSV' wählen.
Wenn Sie einen Export für einen einzelnen Endkunden wünschen, können Sie diesen über einen Site Benutzer mit der Rolle "Administrator" konfigurieren.
Bitte melden Sie sich dazu mit dem Site Benutzer im Backup Portal an und konfigurieren Sie den Export innerhalb dieses Endkunden.
Der Export aus dem folgenden Beispiel beinhaltet die Backup Jobs aller Sites/Endkunden.


Jobstatus in XML-Datei auswerten

Der Windows, Linux und vSphere Recovery Agent speichern Informationen zum letzten Sicherungsstatus und z. B. der Sicherungsgröße in einer XML-Datei.
Die folgenden Pfade beziehen sich auf das Standard-Installationsverzeichnis.

Linux Agent:
/opt/BUAgent/<JOBNAME>/BackupStatus.xml

Windows Agent:
C:\Program Files\TERRA Cloud Backup\Agent\<JOBNAME>\BackupStatus.xml

vSphere Recovery Agent:
C:\Program Files\vSphere Recovery Agent\<JOBNAME>\BackupStatus.xml

Mögliche Ergebnisse für "<agentdata:result></agentdata:result>":

  • UNKNOWN: Der Jobstatus ist aktuell unbekannt.
  • COMPLETED: Der Job ist abgeschlossen oder mit Fehlern/Warnungen abgeschlossen.
  • CANCELLED: Der Job wurde manuell abgebrochen.
  • FAILED: Der Job ist fehlgeschlagen, bitte überprüfen Sie die Logfiles.
  • NO_FILES: Es konnte keine Sicherung durchgeführt werden, da keinen Dateien durch diesen Job geschützt werden.


Verbrauchsberichte

Die TERRA CLOUD stellt Ihnen zur Überwachung der für das Lizenzmodell relevanten Verbrauchswerte unterschiedliche Berichte zur Verfügung.

TERRA CLOUD Backup Reseller Report

Dieser Bericht zeigt Ihnen die Verbrauchswerte aller Backup-Accounts Ihrer Endkunden.
Der Datenbestand bezieht sich auf den 15. Kalendertag eines Monats und bildet die Abrechnungsgrundlage für den jeweiligen Monat.
Versendet wird der Bericht ab dem 16. Kalendertag eines Monats an den Backup Master Account / Cloud Master Account (TERRA CLOUD Center).

Beispielausschnitt aus dem Reseller Report

800ps
800ps

TERRA CLOUD Backup Billing Report

Zusätzlich zum TERRA CLOUD Backup Reseller Report erhalten Sie den TERRA CLOUD Backup Billing Report im CSV-Dateiformat.
Die Verbrauchswerte für die Abrechnung des TERRA CLOUD Backups sind in diesem Bericht für Sie je Endkunde zusammengefasst.
Wir empfehlen diesen Bericht als Grundlage für eine automatisierte Abrechnung z. B. auch für das TERRA CLOUD Backup Enterprise Lizenzmodell.

Inhalt des Berichtes:
Active vault Vault: Der Name des aktiven Vaults
account Native protected data in GB: Die Summe der nativ geschützten Datenmenge des Endkunden
Computer amount: Die Summe der Gerätelizenzen
Additional safesets: Die Summe des zusätzlichen kostenpflichtigen Safeses

TERRA CLOUD Backup Customer Report

Optional können Sie im TERRA CLOUD Center einen Endkunden Bericht zu Ihrer TERRA CLOUD Backup Bestellung hinzufügen.
In diesem Bericht erhalten Sie bzw. Ihr Endkunde wöchentlich die Verbrauchsübersicht und den Status der Backups.
Die Darstellung entspricht dem Reseller Report, beinhaltet jedoch nur die Datensätze für den jeweiligen Endkunden.