Performance‑Troubleshooting: Unterschied zwischen den Versionen

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== Onprem- vs. Cloud-Server ==
== Onprem- vs. Cloud-Server ==


Server, die Vorort beim Kunden stehen, weisen meist eine relativ geringe Auslastung aus, sodass meist mehr wie eine Applikation oder Windows Server-Feature/Rolle installiert werden.
Server, die beim Kunden vor Ort betrieben werden, weisen in der Regel eine eher geringe Auslastung auf.<br>
Da Server in der Cloud sehr kleinteilig dimensioniert werden können, neigen viele Kunden dazu, den Servern in der Cloud die gleichen oder überwiegend auch weniger Ressourcen zuzuordnen.
Daher werden dort häufig mehrere Anwendungen oder zusätzliche Windows‑Server‑Rollen parallel installiert.<br>
Hierbei muss aber bedacht werden, dass es, abgesehen von MIaaS-Umgebungen, um Shared-Umgebungen handelt, d.h. auf einer Ressource arbeiten mehr wie ein Kunde.
Cloud‑Server hingegen lassen sich sehr fein granuliert dimensionieren, was dazu führt, dass viele Kunden ihren Cloud‑Instanzen dieselben oder sogar weniger Ressourcen zuweisen als ihren On‑Premises‑Systemen.<br>
Daher kann die Leistung eines Onprem-Servers nicht 1:1 mit einem Cloud-Servers verglichen werden.
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Gerade im Bereich von Terminal-Servern raten wir daher dazu, nicht zu viele Mitarbeiter gleichzeitig auf einem Server arbeiten zu lassen.
Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass es sich – abgesehen von MIaaS‑Umgebungen – um Shared‑Infrastrukturen handelt.<br>
Aus der Erfahrung heraus sollten es nicht mehr wie 8 Mitarbeiter sein. Wenn mehr Mitarbeiter Zugang zum Server benötigen, sollten Sie mehr wie einen RDS-Server aufsetzen.
Das bedeutet: Mehrere Kunden teilen sich dieselben physischen Ressourcen.<br>
Aus diesem Grund ist die Leistungsfähigkeit eines lokalen Servers nicht direkt mit der eines Cloud‑Servers vergleichbar.<br>
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Gerade im Bereich der Terminal‑Server empfehlen wir daher, nicht zu viele Benutzer gleichzeitig auf einer einzelnen Instanz arbeiten zu lassen.<br>
Aus der Praxis hat sich gezeigt, dass maximal acht gleichzeitige Benutzer sinnvoll sind.<br>
Benötigen mehr Mitarbeitende Zugriff, sollte unbedingt mehr als ein RDS‑Server bereitgestellt werden.<br>
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Version vom 6. Mai 2026, 08:51 Uhr

Auf dieser Seite soll es darum gehen, vorhanden Performance-Probleme auf Ihren VMs zu identifizieren und im besten Fall selbst zu lösen.

Allgemein

Im TERRA CLOUD Support erreichen uns regelmäßig Anfragen, in denen Kunden eine eingeschränkte Performance ihrer VM schildern.
In der überwiegenden Mehrheit dieser Fälle – rund 99 % – lag die Ursache letztlich innerhalb des Betriebssystems der VM.
Aus diesem Grund haben wir diesem Thema einen eigenen Wiki‑Artikel gewidmet.
Er soll Ihnen dabei helfen, mögliche Performance‑Probleme selbstständig zu erkennen und einzugrenzen.
Am Ende des Artikels finden Sie zudem Hinweise, wie Sie Performance‑Anfragen, die sich nicht eigenständig lösen lassen, optimal an unseren Support übermitteln können.

Onprem- vs. Cloud-Server

Server, die beim Kunden vor Ort betrieben werden, weisen in der Regel eine eher geringe Auslastung auf.
Daher werden dort häufig mehrere Anwendungen oder zusätzliche Windows‑Server‑Rollen parallel installiert.
Cloud‑Server hingegen lassen sich sehr fein granuliert dimensionieren, was dazu führt, dass viele Kunden ihren Cloud‑Instanzen dieselben oder sogar weniger Ressourcen zuweisen als ihren On‑Premises‑Systemen.

Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass es sich – abgesehen von MIaaS‑Umgebungen – um Shared‑Infrastrukturen handelt.
Das bedeutet: Mehrere Kunden teilen sich dieselben physischen Ressourcen.
Aus diesem Grund ist die Leistungsfähigkeit eines lokalen Servers nicht direkt mit der eines Cloud‑Servers vergleichbar.

Gerade im Bereich der Terminal‑Server empfehlen wir daher, nicht zu viele Benutzer gleichzeitig auf einer einzelnen Instanz arbeiten zu lassen.
Aus der Praxis hat sich gezeigt, dass maximal acht gleichzeitige Benutzer sinnvoll sind.
Benötigen mehr Mitarbeitende Zugriff, sollte unbedingt mehr als ein RDS‑Server bereitgestellt werden.